[0001] Eine elektrische Baugruppe, die eine zur Entstörung von Signalleitungen vorgesehene
Schutzvorrichtung auf der Basis von PTC-Widerstandselementen umfasst, ist beispielsweise
aus der Druckschrift
DE 10243113 A1 bekannt.
[0002] Aus der
EP 0443618 ist eine elektrische Baugruppe mit zwei elektrisch miteinander verbundenen PTC-Widerstandselementen
bekannt.
[0003] Eine zu lösende Aufgabe besteht darin, eine elektrische Baugruppe anzugeben, die
eine gegen Funkenbildung sichere Schutzvorrichtung gegen hohe Strombelastung und hohe
transiente Stromimpulse zum Schutz von Signalleitungen darstellt.
[0004] Es wird eine elektrische Baugruppe mit einem Gehäuse und mindestens zwei PTC-Widerstandselementen,
die im Gehäuse angeordnet sind, angegeben. Das Gehäuse ist geschlossen. Die Widerstandselemente
weisen jeweils einen Grundkörper in flacher Bauform und an seinen Hauptflächen angeordnete
Elektroden auf, wobei an jeder Elektrode des jeweiligen Widerstandselements an einer
Lötstelle ein Anschlussdraht angelötet ist. Jedes Widerstandselement weist eine elektrisch
isolierende Umhüllung auf, die die Lötstellen überdeckt. Die Widerstandselemente sind
elektrisch voneinander isoliert angeordnet.
[0005] Die Widerstandselemente weisen vorzugsweise PTC-Eigenschaften auf. PTC steht für
Positive Temperature Coefficient.
[0006] Im Prinzip ist es möglich, anstelle von mehreren Widerstandselementen nur ein Widerstandselement
oder mehr als zwei Widerstandselemente in einem geschlossenen Gehäuse anzuordnen.
[0007] Die Umhüllung ist besonders vorteilhaft zur Gewährleistung der Funktion der Baugruppe,
die in einer Strombegrenzung beim Auftreten von Überspannungen in Form transienter
Impulse besteht. Der Widerstand der Widerstandselemente wächst durch die Aufheizung
des Grundkörpers an, die durch den Stromimpuls verursacht wird. Durch das Auslösen
des Widerstandselements oberhalb eines vorgesehenen Schutzpegels wird der Strom begrenzt.
[0008] Die Umhüllung schützt vor Überschlägen zwischen den Widerstandselementen und sorgt
daher für eine hohe Durchschlagsfestigkeit der Baugruppe. Dies ist besonders vorteilhaft,
falls aus Gründen der Platzersparnis auf eine Trennvorrichtung zwischen den Widerstandselementen
verzichtet werden muss.
[0009] Die Baugruppe erfüllt vorgeschriebene Anforderungen bezüglich einer dauerhaften Belastung
durch eine Wechselspannung mit einer hohen Stromstärke, die in der zu schützenden
Signalleitung auftreten kann. Im Fehlerfall kann der Grundkörper thermisch zerstört
werden. Bei Zerstörung der Widerstandselemente können unter Umständen Funken oder
sogar eine Flamme entstehen, die durch das Gehäuse abgefangen werden können. Das geschlossene
Gehäuse aus einem feuerbeständigen, d. h. nicht brennbaren, Material schützt die Umgebung
vor Feuergefahr.
[0010] Das Gehäusematerial weist vorzugsweise eine hohe Wärmekapazität auf. Somit wird insbesondere
im Fehlerfall die Wärmeübertragung auf eine Leiterplatte verhindert, auf der die Baugruppe
befestigt ist.
[0011] Die Baugruppe kann beispielsweise unter den folgenden Testbedingungen ihre Funktion,
insbesondere die Strombegrenzung oberhalb eines vorgegebenen Schutzpegels, gewährleisten:
- a) Impuls 2500 V, 500 A, Pulsdauer 2/10 µs;
- b) Wechselspannung 600 V, 3A, Zeitdauer 1,1 sec.
[0012] Bei den folgenden Testbedingungen ist trotz der vorgesehenen Zerstörung der Widerstandselements
eine Brandbeständigkeit der Baugruppe gewährleistet:
- a) Impuls 5000 V, 500 A, die Pulsdauer 2/10 µs;
- b) Wechselspannung 600 V, 60A, Zeitdauer 5,0 sec.
Die Pulsdauer 2/10 µs bedeutet, dass die Anstiegszeit 2 µs und die Abfallszeit 10
µs beträgt.
[0013] Nachstehend werden vorteilhafte Ausführungen der Baugruppe angegeben, die beliebig
miteinander kombinierbar sind.
[0014] Die PTC-Widerstandselemente ersetzen im Prinzip Schmelzsicherungen und haben den
wirtschaftlichen Vorteil, dass sie bei einem kurzzeitigen Überschreiten eines Schutzpegels
zwar ausgelöst werden und den Strom begrenzen, aber trotzdem funktionstüchtig bleiben.
Erst beim Überschreiten einer maximalen Stromstärke kommt es zur Zerstörung des Widerstandselements.
[0015] In einer bevorzugten Variante ist jeweils ein Widerstandselement der Baugruppe pro
Signalleitung eines Telefonanschlusses vorgesehen. Da ein Telefonanschluss eine Hin-
und Rückleitung, also zwei Signalleitungen umfasst, sind zwei der Widerstandselemente
vorgesehen. Die Widerstandselemente bilden Schutzvorrichtungen, um die Gefahr der
durch Störungen auf der Telefonleitung hervorgerufenen Defekte, insbesondere einen
Leitungsausfall, zu vermeiden. Die Störungen können z. B. durch einen Blitzschlag
verursacht werden. Auch eine Netzspannungsführende Leitung kann durch eine Berührung
Überspannungen in der Telefonleitung induzieren.
[0016] Jedes Widerstandselement wird vorzugsweise in einem Serienzweig der Signalleitung
angeordnet. Beim Überschreiten einer maximalen Stromstärke kommt es zu einer Unterbrechung
durch die Zerstörung des Widerstandselements.
[0017] Die Widerstandselemente weisen vorzugsweise die gleichen Widerstandswerte innerhalb
der zugelassenen Toleranz auf. Enge Toleranzgrenzen sind diesbezüglich von Vorteil.
[0018] Der Grundkörper enthält vorzugsweise ein Material mit PTC-Eigenschaften. Der Grundkörper
enthält vorzugsweise ein gesintertes Keramikmaterial, beispielsweise auf der Basis
von Bariumtitanat. In einer Variante enthält der Grundkörper einen Anteil von Blei.
Durch eine vorteilhaft gewählte Zusammensetzung von Keramikkomponenten ist es möglich,
auf Blei zu verzichten. Die bleifreien Baugruppen sind besonders umweltfreundlich.
[0019] Das Widerstandselement bzw. sein Grundkörper ist durch eine Kennlinie Widerstand
gegen Temperatur charakterisiert. Bis zu einem Schaltpunkt hängt der Widerstand im
Wesentlichen linear von der Temperatur ab. Bei einer Temperatur oberhalb des Schaltpunkts
steigt der Widerstandswert mit der Temperatur nichtlinear, und zwar sehr schnell an.
Der Schaltpunkt hängt vom Material des Grundkörpers ab.
[0020] Der Grundkörper hat flache Bauform, z. B. die einer runden Scheibe. Der Grundkörper
kann aber auch eine rechteckige oder eine andere Grundform haben. Der Grundkörper
weist vorzugsweise abgeflachte oder abgerundete Kanten auf. Der Grundkörper hat bei
Raumtemperatur vorzugsweise einen Widerstand von 5 bis 100 Ohm. Die Durchbruchspannung
des Grundkörpers beträgt vorzugsweise mindestens 600 V.
[0021] Die Fläche der jeweiligen Elektrode ist vorzugsweise kleiner als 0,5 cm
2. Die Fläche der jeweiligen Elektrode ist vorzugsweise größer als 0,18 cm
2. Der Durchmesser der Elektrode beträgt vorzugsweise mindestens 5 mm.
[0022] Die Elektroden sind vorzugsweise lötbar gemacht. Dies kann durch eine lötbare Außenschicht
der jeweiligen Elektrode bewerkstelligt werden. Die lötbare Außenschicht enthält vorzugsweise
Silber.
[0023] In hohem Maße stromtragfähige, langzeitstabile Elektroden der Widerstandselemente
können beispielsweise durch eine geeignete Schichenfolge geschaffen werden. Jede Elektrode
umfasst als unterste, d. h. zum Grundkörper gewandte, Elektrodenschicht eine Cr-Schicht.
Eine weitere Elektrodenschicht kann Nickel enthalten. Die oberste Elektrodenschicht,
die vorzugsweise auf der Nickelschicht angeordnet ist, enthält vorzugsweise Silber
und/oder Zinn.
[0024] An jeder Elektrode des jeweiligen Widerstandselements ist an einer Lötstelle ein
Anschlussdraht angelötet. Der Anschlussdraht hat vorzugsweise einen runden Querschnitt,
was jedoch eine andere Formgebung für die Anschlussdrähte nicht ausschließt.
[0025] Durch das Anlöten des Anschlussdrahtes wird eine niederohmige Kontaktierung des Widerstandselements
gewährleistet. Eine Lötstelle bleibt auch bei ungünstigen Betriebsbedingungen praktisch
korrosionsfrei und zeichnet sich daher durch einen über die Lebensdauer der Baugruppe
stabilen Widerstandswert aus.
[0026] Die Lötstellen wie auch der Körper sind vorzugsweise durch die Umhüllung überdeckt,
was die Korrosionsfestigkeit der Lötstellen erhöht.
[0027] Die Umhüllung hat vorzugsweise elastische Eigenschaften und kann je nach Temperatur
sich dehnen oder schrumpfen. Somit kann thermisch bedingten mechanischen Spannungen
zwischen der Umhüllung und dem Widerstandselement vorgebeugt werden. Alternativ kann
der thermische Ausdehnungskoeffizient der Umhüllung an denjenigen des Grundkörpers
angepasst sein.
[0028] Zur Auftragung der Umhüllung auf die Oberfläche des Widerstandselements ist die Materialabscheidung
in einem elektrischen Feld, das zwischen dem Material und der zu beschichtenden Oberfläche
angelegt ist, vorgesehen.
[0029] Die Umhüllung kann beispielsweise durch eine in einem Sprühverfahren aufgetragene
Lackschicht gebildet sein. Bei der Abscheidung der Lackschicht wird ein Sprühnebel
erzeugt. Die Lacktropfen sind vorzugsweise elektrostatisch aufgeladen. Die Oberfläche
des Widerstandselements ist vorzugsweise auch elektrostatisch aufgeladen, jedoch mit
umgekehrter Polarität der Ladung. Somit werden die Lacktropfen durch die Oberfläche
des Widerstandselements angezogen. Durch das elektrostatische Aufsprühen eines Lacks
gelingt es, in hohem Maße homogene dünne Schichten zu erzielen. Eine dünne Umhüllung
hat den Vorteil, dass sie die vorzugsweise klein zu haltende Wärmekapazität des Widerstandselements
nicht wesentlich vergrößert. Somit wird ein homogenes Aufheizen des Grundkörpers des
Widerstandselements und folglich ein schnelles und zuverlässiges Auslösen dieses Widerstandselements
erzielt, sobald die zu begrenzende Stromstärke den Schutzpegel erreicht.
[0030] Die Umhüllung kann einen Silikonverbund enthalten. Die Umhüllung kann einen Glasanteil
oder SiO
2 enthalten. Epoxy-Pulver ist auch geeignet.
[0031] Die Dicke der Umhüllung ist vorzugsweise kleiner als 200 µm gewählt. Auch eine Dicke
von unter 100 µm bei Gewährleistung einer ausreichenden Kantenbedeckung ist im Prinzip
einstellbar. Dies gilt insbesondere für die Grundkörper mit abgeflachten oder abgerundeten
Kanten. Die Dicke der Umhüllung ist sowohl an Hauptflächen als auch im Bereich der
Kanten des Grundkörpers vorzugsweise homogen.
[0032] Das Gehäuse weist eine Trägerplatte auf, auf der die Widerstandselemente angeordnet
sind. Die Widerstandselemente sind vorzugsweise hochkant ausgerichtet.
[0033] Das Gehäuse weist einen Deckel auf, der auf der Trägerplatte befestigbar ist. Der
Deckel schließt mit der Trägerplatte allseitig ab.
[0034] Das Gehäuse weist in einer vorteilhaften Variante eine Trennwand auf, die zwischen
den Widerstandselementen zumindest in Bereich deren Lötstellen vorgesehen ist.
[0035] Die Trennwand kann durch eine Innenwand des Deckels ausbildet sein. Die Trennwand
kann auch durch einen Teil der Trägerplatte ausbildet sein. In der Trägerplatte ist
vorzugsweise eine Vertiefung oder eine Öffnung zur Aufnahme eines Bereichs der Trennwand
ausgebildet.
[0036] Der nach unten gewandte Bereich der Trennwand ist im Querschnitt vorzugsweise verjüngt.
Dies erleichtert das Einsetzen der Trennwand in die dafür vorgesehene Vertiefung bzw.
Öffnung der Trägerplatte.
[0037] In der Trägerplatte sind Öffnungen ausgebildet, durch die die Anschlussdrähte der
Widerstandselemente durchgeführt sind.
[0038] Der zur Trägerplatte gewandte Bereich des jeweiligen Widerstandselements ist in einer
Vertiefung der Trägerplatte versenkt. Die zur Aufnahme von Widerstandselementen vorgesehenen
Vertiefungen der Trägerplatte weisen hinsichtlich einer Rollbewegung des Widerstandselements
eine stabile Position mit minimaler Potentialenergie auf. Beispielsweise können diese
Vertiefungen eine Tiefe haben, die im Querschnitt senkrecht zur Dickenrichtung des
jeweiligen Widerstandselements von innen nach außen in beiden entgegen gesetzten Richtungen
zunimmt. Bei der Rollbewegung des Widerstandselements entsteht eine Rückstellkraft,
die es wieder in die stabile Position bringt. Somit wird das Abrollen eines scheibenförmigen
Grundkörpers verhindert.
[0039] Der Boden der Vertiefung kann beispielsweise als ein Teil einer Zylindermantelfläche
ausgebildet sein. Zwei schräg zur Mitte der Vertiefung verlaufenden Flächen, beispielsweise
Ebenen, sind dafür auch geeignet.
[0040] Die Teile des Gehäuses, d. h. der Deckel und die Trägerplatte, sind vorzugsweise
jeweils als ein Formteil hergestellt. Sie können z. B. in einem Spritzgussverfahren
hergestellt werden.
[0041] Das Gehäuse enthält ein Material, das bis mindestens 250° formbeständig und feuerfest
ist. Als Material für das Gehäuse sind Thermoplaststoffe besonders gut geeignet. Auch
Duroplaste kommen in Betracht.
[0042] Als Gehäusematerial kommt im Prinzip auch Keramik in Betracht. Als Gehäusematerial
eignen sich auch Kunststoffe, insbesondere Polymer-Kunststoffe, beispielsweise flüssigkristalline
Polymere.
[0043] Das Gehäusematerial kann glasverstärkt sein, was im Sinne einer guten Feuerfestigkeit
besonders vorteilhaft ist. Der Glasanteil kann beispielsweise zwischen 10 und 70%
liegen.
[0044] Jedes Widerstandselement ist bezüglich seines Widerstandswerts, des Schaltpunktes
des Grundkörper-Materials und geometrischer Abmessungen so dimensioniert, dass es
einen Schutzpegel von unter 500 mA aufweist. Als Schutzpegel wird der Mindestwert
der Stromstärke bezeichnet, bei dem die Strombegrenzung durch das Widerstandselement
ausgelöst wird.
[0045] Ein niedriger Schutzpegel ist vorteilhaft, da in diesem Fall die durch das Widerstandselement
zu schützende Schaltung, z. B. auf der Seite des Verbrauchers, für kleinere Ströme
ausgelegt werden kann. Ein niedriger Schutzpegel kann durch eine besonders kleine
Wärmekapazität des Widerstandselements eingestellt sein.
[0046] Ein besonders niedriger Schutzpegel von unter 200 mA kann auch eingestellt werden.
Ein großer Widerstandswert eines Widerstandselements, z. B. zumindest 30 Ohm, vorzugsweise
mindestens 50 Ohm, ist zur Einstellung eines besonders niedrigen Schutzpegels vorteilhaft.
Der Schaltpunkt des PTC-Materials wird durch eine geeignete Zusammensetzung dieses
Materials vorzugsweise bei 120° oder unterhalb von 120° eingestellt. Der Schaltpunkt
kann auch bei 100° oder darunter, jedoch vorzugsweise zumindest 20° oberhalb des für
die Baugruppe bzw. Anwendung spezifizierten Temperaturbereichs gewählt sein.
[0047] Alternativ zu einem Deckel kann das Gehäuse eine Vergussmasse aufweisen, durch die
die auf der Trägerplatte fixierten Widerstandselemente vergossen sind. Die Widerstandselemente
werden vorzugsweise unter Verwendung einer Form umspritzt.
[0048] Im Folgenden wird die angegebene Baugruppe und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen
anhand von schematischen und nicht maßstabgetreuen Figuren erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Teillängsschnitt der Baugruppe mit zwei scheibenförmigen Widerstandselementen,
die im geschlossenen Gehäuse angeordnet sind;
Figur 2 in einem Teilquerschnitt die Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 3 im Querschnitt ein Widerstandselement mit einer Isolierumhüllung;
Figur 4 eine Seitenansicht der Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 5 eine Draufsicht auf die Unterseite der Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 6 im Querschnitt die Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 7 im Längsschnitt die Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 8 eine Seitenansicht des Gehäuses der Baugruppe gemäß der Figur 1;
Figur 9 eine Draufsicht auf die Unterseite der Trägerplatte des Gehäuses gemäß der
Figur 8;
Figur 10 im Teilquerschnitt die Trägerplatte des Gehäuses gemäß der Figur 8;
Figur 11 im Querschnitt die Trägerplatte des Gehäuses gemäß der Figur 8;
Figur 12 die Trägerplatte des Gehäuses gemäß der Figur 8 in einer perspektivischen
Ansicht von unten;
Figur 13 die Trägerplatte des Gehäuses gemäß der Figur 8 in einer perspektivischen
Ansicht von oben;
Figur 14 eine Draufsicht auf die Unterseite des Deckels des Gehäuses gemäß der Figur
8;
Figur 15 im Längsschnitt den Deckel des Gehäuses gemäß der Figur 8;
Figur 16 im Teilquerschnitt den Deckel des Gehäuses gemäß der Figur 8.
[0049] Aus einer Anzahl von in den Figuren 1 ff. gezeigten, gleichartig ausgebildeten Komponenten
der Baugruppe wird der Übersichtlichkeit halber nur eine Komponente beschrieben. Die
Beschreibung gilt jedoch für alle Komponenten der jeweiligen Art. Dies gilt insbesondere
für Widerstandselemente 11, 12, Lötstellen 5, Anschlussdrähte 41, 42, Grundkörper
15, Zentriervorrichtungen 33, Vertiefungen 27, 29, 38, Ausnehmungen 26 und Öffnungen
20, 28.
[0050] Die Baugruppe mit Widerstandselementen 12, 13 und einem Gehäuse, das eine Trägerplatte
2 und einen Deckel 3 aufweist, ist in den Figuren 1, 2, 6 und 7 vorgestellt. Das Widerstandselement
ist in der Figur 3 gezeigt. Das Gehäuse mit dem Deckel und der an ihm befestigten
Trägerplatte ist in den Figuren 4, 5, 8 und 9 gezeigt. Verschiedene Ansichten der
Trägerplatte sind in den Figuren 10 bis 13 gezeigt. Verschiedene Ansichten des Deckels
sind in den Figuren 14 bis 16 gezeigt.
[0051] Das Gehäuse umfasst eine Trägerplatte 2, auf der zwei hochkant ausgerichtete Widerstandselemente
11, 12 im Abstand voneinander angeordnet sind. Die Hauptflächen der Widerstandselemente
sind parallel zueinander ausgerichtet.
[0052] Zwischen den Widerstandselementen 11, 12 ist eine Trennwand 31 vorgesehen, die durch
eine innere Gehäusewand, beispielsweise die Innenwand des Deckels 3, gebildet ist.
Diese Wand erstreckt sich zumindest bis zu einem Punkt, der knapp unterhalb von Lötstellen
5 liegt, an denen die Anschlussdrähte 41, 42 an den Elektroden der Widerstandselemente
befestigt sind. Besonders vorteilhaft ist, wenn sich die Trennwand zumindest bis zur
Oberseite der Trägerplatte 2 erstreckt. Vorteilhaft ist, wenn der untere Bereich dieser
Wand in eine in der Trägerplatte 2 vorgesehene Vertiefung oder Öffnung 20 hineinragt,
siehe Figur 7.
[0053] Die Trennwand 31 kann alternativ durch eine aus der Trägerplatte herausragende Wand
gebildet sein, die in der Trägerplatte ausgeformt oder an der Trägerplatte befestigt
ist. Die Höhe dieser Wand erstreckt sich zumindest bis zu einem Punkt, der knapp oberhalb
von Lötstellen 5 liegt, an denen die Anschlussdrähte 41, 42 an den Elektroden der
Widerstandselemente befestigt sind.
[0054] Der Aufbau der vorzugsweise gleich ausgebildeten Widerstandselemente 11, 12 ist in
der Figur 3 erläutert. Das Widerstandselement umfasst einen Grundkörper 15 und zwei
Schichtelektroden 16, 17, zwischen denen der Grundkörper 15 angeordnet ist.
[0055] An der ersten Elektrode 16 des Widerstandselements ist ein erster Anschlussdraht
41 und an der zweiten Elektrode 17 ein zweiter Anschlussdraht 42 befestigt. Die bevorzugte
Befestigungsart ist Lötung. An den Verbindungsstellen der Elektroden 16, 17 und der
Anschlussdrähte 41, 42 sind Lötstellen 5 gebildet, die die Gesamtdicke des Widerstandselements
erhöhen.
[0056] Die Lötstelle 5 befindet sich vorzugsweise ungefähr in der Mitte der Hauptfläche
des Widerstandselements oder der Elektrode 16, 17. Abweichungen davon sind möglich.
Jedoch ist ein bestimmter Mindestabstand zwischen der Lötstelle und dem untersten
Punkt des Widerstandselements von Vorteil, falls - wie in der Figur 6 erläutert -
der untere Bereich des Widerstandselements in einer Vertiefung 29 der Trägerplatte
2 versenkt werden soll.
[0057] Das Widerstandselement ist bis auf die Anschlussdrähte 41, 42 in einer vorteilhaften
Variante durch eine elektrisch isolierende Umhüllung 6 überzogen. Diese Umhüllung
überdeckt auch die Lötstellen 5. Daher können zwei elektrisch voneinander isoliert
zu haltende Widerstandselemente in einer Variante ohne die dazwischen angeordnete
Trennwand 31 in einem besonders kleinen Abstand voneinander angeordnet sein.
[0058] Die Umhüllung 6 weist eine vorzugsweise homogene Dicke auf, die vorzugsweise 200
Mikrometer oder weniger beträgt. Ein beispielsweise in einem Sprühverfahren aufgetragener
Isolierlack ist als Material für die Umhüllung besonders gut geeignet. Für die ausreichende
Kantenbedeckung ist es von Vorteil, wenn der Grundkörper keine scharfen Kanten aufweist.
Seine Kanten können abgeflacht sein, indem sie beispielsweise gefasst sind. Abgerundete
Kanten sind auch vorteilhaft.
[0059] Die Anschlussdrähte 41, 42 werden so geführt, dass sie einen schräg verlaufenden
Bereich aufweisen. Dieser Bereich erstreckt sich entlang der Hauptfläche des Widerstandselements.
Vorzugsweise bildet der zweite Anschlussdraht 42 einen Winkel zum ersten Anschlussdraht
41. Dieser Winkel kann beispielsweise zwischen 60° und 120° betragen. Der Anschlussdraht
41, 42 ist im weiteren Verlauf derart abgeknickt oder abgebogen, dass sein unterer
Bereich im Wesentlichen vertikal ausgerichtet ist.
[0060] Der Anschlussdraht 41, 42 wird durch eine Öffnung 28 der Trägerplatte 2 durchgeführt.
Der Durchmesser der Öffnung 28 ist vorzugsweise größer als derjenige des Anschlussdrahtes
41, 42 gewählt. Eine Fixierung der Widerstandselemente auf der Trägerplatte ist dadurch
möglich, dass die Öffnungen 28 vorzugsweise im unteren Bereich an den Durchmesser
der Anschlussdrähte ziemlich genau angepasst sind.
[0061] Das zur elektrischen Kontaktierung des Widerstandselements vorgesehene Ende des Drahts
41, 42, das aus der Trägerplatte herausragt, ist vorzugsweise so gebogen, dass es
parallel zur Grundfläche der Trägerplatte ausgerichtet ist. Dieses frei liegende Drahtende
weist einen Kontaktbereich 43 auf, der einen Außenkontakt des Widerstandselements
und der Baugruppe bildet.
[0062] Die Trägerplatte 2 hat einen Sockelbereich 21, der gegenüber einem oberen Bereich
der Trägerplatte abgesenkt ist, siehe Figur 6. Dadurch wird der am Ende der Anschlussdrähte
41, 42 angeordnete Kontaktbereich 43 für eine Kontaktierung z. B. durch eine Messspitze
eines Testgeräts zugänglich gemacht.
[0063] Die Trägerplatte 2 weist Vertiefungen 27 auf, die auf der Unterseite angeordnet sind.
Der Zweck dieser Vertiefungen ist unter anderem Materialersparnis bei der Herstellung
der Trägerplatte. Diese Vertiefungen haben einen unebenen Boden, damit eine Mindeststärke
der Trägerplatte 2 trotz der Vertiefungen 29 gewährleistet ist.
[0064] Jede der Vertiefungen 29 ist zur Aufnahme eines unteren Bereichs des Widerstandselements
11, 12 vorgesehen.
[0065] Im Prinzip kann das scheibenförmige Widerstandselement nach dem Einbauen in die Trägerplatte
durch Abrollen in Bezug auf seine Ausgangsposition seitlich verschoben werden. Dies
kann von Nachteil sein, da dabei die Länge der herausragenden Drahtenden verändert
werden kann. Insbesondere kann dabei ein Außenkontakt länger werden als der andere,
was mechanische Eigenschaften der Baugruppe beeinträchtigen kann.
[0066] Um dem Abrollen des scheibenförmigen Widerstandselements vorzubeugen, ist der Boden
der Vertiefung 29 derart uneben ausgebildet, und zwar nach außen hin angehoben, dass
bei der seitlichen Verschiebung des Widerstandselements Rückstellkräfte entstehen,
die dieses Widerstandselement wieder in seine Ausgangsposition bringen. Der Boden
der Vertiefung 29 folgt im Querschnitt vorzugsweise einem Kreisbogen mit einem größeren
Radius als derjenige des Widerstandselements.
[0067] Die Trägerplatte 2 weist in der Figur 13 gezeigte Ausnehmungen 26 auf, in denen ein
Teil des nach außen gewandten Anschlussdrahtes des jeweiligen Widerstandselements
11, 12 untergebracht ist. Die Trägerplatte 2 weist außerdem Ausnehmungen 25 auf, in
denen ein Teil des nach innen gewandten Anschlussdrahtes des jeweiligen Widerstandselements
11, 12 angeordnet ist. Mit diesen Ausnehmungen gelingt es, die Länge des Gehäuses
zu reduzieren.
[0068] Die Trägerplatte 2 weist zwei einander gegenüber stehende Seitenwände 23 auf. Im
Prinzip können weitere Seitenwände vorgesehen sein. Die Trägerplatte kann beispielsweise
in Form eines Trogs ausgebildet sein. Das Gehäuse weist einen Deckel 3 auf, der zwei
offene Seiten und zwei einander gegenüber stehende Seitenwände 35, die vorzugsweise
im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Baugruppe ausgerichtet sind. Möglich
ist aber auch, dass alle Seitenwände des Gehäuses durch die Seitenwände des Deckels
3 gebildet sind. Der Deckel ist dann in Form einer Kappe ausgebildet, die vorzugsweise
einen rechteckigen Boden hat.
[0069] Es ist auch denkbar, dass mindestens eine Wand des Gehäuses durch eine Seitenwand
des Deckels und eine an diese formangepasste Seitenwand der Trägerplatte gebildet
ist.
[0070] Der Deckel 3 ist mittels Einrastvorrichtungen 32 an Stirnseiten der Trägerplatte
2 befestigt. Die Einrastvorrichtungen sind beispielsweise als Schnapphaken ausgebildet.
Die Einrastvorrichtungen können im Prinzip durch andere Befestigungselemente ersetzt
werden. Der Deckel und die Trägerplatte können z. B. durch Nietung, Verschraubung
oder Klebung fest miteinander verbunden sein.
[0071] Der Deckel 3 weist eine Vertiefung 38 auf, die sich in Längsrichtung der Baugruppe
erstreckt. Diese Vertiefung hat die Form einer flachen und relativ breiten Rille.
In diese Vertiefung ragen obere Bereiche der Widerstandselemente 11, 12 hinein. Sie
dient als ein Positionierungselement, das ähnlich wie die Vertiefung 29 der Trägerplatte
2 gegen das Abrollen der Widerstandselemente wirkt. Der Boden der Vertiefung 38 ist
etwas abgeflacht, damit eine vorgegebene Mindeststärke des Deckels 3 im Bereich dieser
Vertiefung gewährleistet ist.
[0072] Die Vertiefungen 29 der Trägerplatte 2 und die Vertiefung 38 des Deckels 3 sind vorteilhaft,
da sie u. a. der Verringerung der Gesamthöhe der Baugruppe dienen.
[0073] Der Deckel 3 weist Zentriervorrichtungen 33 auf, die zwischen den Widerstandselementen
11, 12 angeordnet sind und deren Kippen aus der vertikalen Ausrichtung verhindern.
Sie können in Noppenform oder wie in den Figuren 14, 15 angedeutete flache Elemente
ausgebildet sein. Zwischen den Zentriervorrichtungen 33 und den Widerstandselementen
existiert vorzugsweise ein schmaler Spalt zur Berücksichtigung von Toleranzen der
Dicke bei der Herstellung der Grundkörper 15.
[0074] Die Ausgestaltungsmöglichkeiten des vorgestellten Bauelements, insbesondere was die
Form von Komponenten der Trägerplatte und des Deckels betrifft, sind durch die in
den Figuren erläuterte Variante nicht erschöpft. Die Vertiefungen und Ausnehmungen
können beliebig geformt sein. Es können außerdem weitere Vertiefungen oder Öffnungen
vorgesehen sein. Die Anzahl der Widerstandselemente kann größer als zwei sein.
[0075] Die Trennwand 31 kann so breit ausgebildet sein, dass sie sich bis zu den Seitenwänden
23, 35 des Gehäuses erstreckt. Somit wird für jeden der Widerstandselemente 11, 12
eine separate geschlossene Zelle gebildet.
Bezugszeichenliste
[0076]
- 11, 12
- Widerstandselemente
- 15
- Grundkörper des Widerstandselements
- 16
- erste Elektrode des Widerstandselements
- 17
- zweite Elektrode des Widerstandselements
- 2
- Trägerplatte
- 20
- Öffnung zur Aufnahme der Trennwand 31
- 21
- Sockelbereich
- 23
- Seitenwand der Trägerplatte 2
- 25
- Ausnehmung
- 26
- Ausnehmung, in der der nach außen gewandte Anschlussdraht angeordnet ist
- 27
- bodenseitige Vertiefung der Trägerplatte
- 28
- Öffnung zur Durchführung von Anschlussdrähten 41, 42
- 29
- Vertiefung zur Aufnahme eines Widerstandselements
- 3
- Deckel
- 31
- Trennwand
- 32
- Einrastvorrichtung
- 33
- Zentriervorrichtung
- 35
- Seitenwand des Deckels
- 38
- Vertiefung des Deckels
- 41
- erster Anschlussdraht
- 42
- zweiter Anschlussdraht
- 43
- Kontaktbereich des Anschlussdrahtes
- 5
- Lötstelle
- 6
- isolierende Umhüllung
1. Elektrische Baugruppe
- mit einem Gehäuse (2, 3) und mindestens zwei PTC-Widerstandselementen (11, 12),
die im Gehäuse (2, 3) angeordnet sind,
- wobei die Widerstandselemente (11, 12) jeweils einen Grundkörper (15) in flacher
Bauform und an seinen Hauptflächen angeordnete Elektroden (16, 17) aufweisen,
- wobei an jeder Elektrode (16, 17) des jeweiligen Widerstandselements (11, 12) an
einer Lötstelle (5) ein Anschlussdraht (41, 42) angelötet ist,
- wobei jedes Widerstandselement (11, 12) eine elektrisch isolierende Umhüllung (6)
aufweist, die die Lötstellen (5) überdeckt,
- wobei die Widerstandselemente (11,12) elektrisch voneinander isoliert angeordnet
sind,
- wobei das Gehäuse (2, 3) geschlossen ist.
2. Baugruppe nach Anspruch 1,
- wobei das Gehäuse eine Trägerplatte (2) aufweist, auf der die Widerstandselemente
(11, 12) angeordnet sind.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
- wobei die Widerstandselemente (11, 12) hochkant ausgerichtet sind.
4. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
- wobei die Dicke der Umhüllung (6) 200 µm nicht überschreitet.
5. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
- wobei die Dicke der Umhüllung (6) an Hauptflächen und im Bereich der Kanten des
Grundkörpers (15) weitgehend homogen ist.
6. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
- wobei der Grundkörper (15) abgeflachte Kanten aufweist.
7. Baugruppe nach Anspruch 2,
- wobei das Gehäuse einen Deckel (3) aufweist, der auf der Trägerplatte (2) befestigt
ist.
8. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
- wobei das Gehäuse eine Trennwand (31) hat, die zwischen den Widerstandselementen
(11, 12) zumindest im Bereich der Lötstellen (5) vorgesehen ist.
9. Baugruppe nach Anspruch 8,
- wobei die Trennwand (31) durch eine Innenwand des Deckels gebildet ist,
- wobei ein Bereich der Trennwand (31) in einer Öffnung (20) der Trägerplatte (2)
angeordnet ist.
10. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
- wobei in der Trägerplatte (2) Öffnungen (28) ausgebildet sind, durch die die Anschlussdrähte
(41, 42) durchgeführt sind.
11. Baugruppe nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
- wobei ein Abschnitt der Widerstandselemente (11, 12) in Vertiefungen (29) der Trägerplatte
(2) versenkt ist.
12. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
- wobei das Gehäuse einen thermoplastischen Kunststoff enthält.
13. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
- wobei das Gehäuse ein glasfaserverstärktes Material enthält.
14. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
- wobei das Gehäuse ein Polymer-basiertes Material enthält.
15. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
- wobei das Gehäuse bis mindestens 250° formbeständig ist.
16. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
- wobei jedes Widerstandselement (11, 12) bezüglich seines Widerstandswerts, des Schaltpunktes
des Grundkörper-Materials und geometrischer Abmessungen so dimensioniert ist, dass
es einen Schutzpegel von unter 500 mA aufweist.
1. Electrical assembly
- comprising a housing (2, 3) and at least two PTC resistor elements (11, 12) which
are arranged in the housing (2, 3),
- wherein the resistor elements (11, 12) each have a base body (15) of flat design
and electrodes (16, 17) arranged on its main surfaces,
- wherein a connecting wire (41, 42) is soldered to each electrode (16, 17) of the
respective resistor element (11, 12) at a soldering point (5),
- wherein each resistor element (11, 12) has an electrically insulating sheath (6)
which covers the soldering points (5),
- wherein the resistor elements (11, 12) are arranged to be electrically insulated
from one another,
- wherein the housing (2, 3) is closed.
2. Assembly according to Claim 1,
- wherein the housing has a carrier plate (2), on which the resistor elements (11,
12) are arranged.
3. Assembly according to Claim 1 or 2,
- wherein the resistor elements (11, 12) are aligned upright.
4. Assembly according to one of Claims 1 to 3,
- wherein the thickness of the sheath (6) does not exceed 200 µm.
5. Assembly according to one of Claims 1 to 4,
- wherein the thickness of the sheath (6) on main surfaces and in the area of the
edges of the base body (15) is largely homogenous.
6. Assembly according to one of Claims 1 to 5,
- wherein the base body (15) has flattened edges.
7. Assembly according to Claim 2,
- wherein the housing has a cover (3) which is fixed to the carrier plate (2).
8. Assembly according to one of Claims 1 to 7,
- wherein the housing has a dividing wall (31) which is provided between the resistor
elements (11, 12), at least in the area of the soldering points (5).
9. Assembly according to Claim 8,
- wherein the dividing wall (31) is formed by an inner wall of the cover,
- wherein an area of the dividing wall (31) is arranged in an opening (20) in the
carrier plate (2).
10. Assembly according to one of Claims 1 to 9,
- wherein openings (28), through which the connecting wires (41, 42) are led, are
formed in the carrier plate (2).
11. Assembly according to one of Claims 2 to 10,
- wherein a section of the resistor elements (11, 12) is countersunk in depressions
(29) in the carrier plate (2).
12. Assembly according to one of Claims 1 to 11,
- wherein the housing contains a thermoplastic.
13. Assembly according to one of Claims 1 to 12,
- wherein the housing contains a glass fibre-reinforced material.
14. Assembly according to one of Claims 1 to 13,
- wherein the housing contains a polymer-based material.
15. Assembly according to one of Claims 1 to 14,
- wherein the housing is dimensionally stable to at least 250°.
16. Assembly according to one of Claims 1 to 15,
- wherein each resistor element (11, 12) is dimensioned with respect to its resistance
value, the switching point of the base body material and geometric dimensions, such
that it exhibits a protection level of less than 500 mA.
1. Dispositif électrique
- avec un boîtier (2, 3) et au moins deux éléments de résistance PTC (11, 12) qui
sont placés dans le boîtier (2, 3),
- les éléments de résistance (11, 12) comportant chacun un corps de base (15) de conformation
plate et des électrodes (16, 17) placées sur ses surfaces principales,
- sur chaque électrode (16, 17) de l'élément de résistance (11, 12), sur une brasure
(5) étant brasé un fil métallique de raccordement (41, 42),
- chaque élément de résistance (11, 12) comportant une gaine (6) isolante qui recouvre
les brasures (5),
- les éléments de résistance (11, 12) étant placés en étant électriquement isolés
les uns des autres,
- le boîtier (2, 3) étant fermé.
2. Dispositif selon la revendication 1,
- le boîtier comportant une plaque de support (2) sur laquelle sont placés les éléments
de résistance (11, 12).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2,
- les éléments de résistance (11 12) étant orientés sur chant.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
- l'épaisseur de la gaine (6) ne dépassant pas 200 µm.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
- l'épaisseur de la gaine (6) étant amplement homogène sur des surfaces principales
et dans la région des arêtes du corps de base (15).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
- le corps de base (15) comportant des arêtes aplaties.
7. Dispositif selon la revendication 2,
- le boîtier comportant un couvercle (3) qui est fixé sur la plaque de support (2).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
- le boîtier ayant une paroi de séparation (31) qui est prévue entre les éléments
de résistance (11, 12), au moins dans la région des brasures (5).
9. Dispositif selon la revendication 8,
- la paroi de séparation (31) étant formée par une paroi intérieure du couvercle,
- une région de la paroi de séparation (31) étant placée dans une ouverture (20) de
la plaque de support (2).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
- dans la plaque de support (2) étant formées des ouvertures (28) à travers lesquelles
sont passés les fils métalliques de raccordement (41, 42).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 10,
- une partie des éléments de résistance (11, 12) étant noyée dans des creux (29) de
la plaque de support (2).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
- le boîtier contenant une matière thermoplastique.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
- le boîtier contenant une matière renforcée par fibres de verre.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
- le boîtier contenant une matière sur base de polymère.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14,
- le boîtier étant indéformable jusqu'à au moins 250°C.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 15,
- au niveau de sa valeur de résistance, du point de commutation de la matière du corps
de base et des dimensions géométriques, chaque élément de résistance (11, 12) étant
dimensionné de sorte à présenter un niveau de protection inférieur à 500 mA.