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(11) |
EP 1 922 253 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Anmeldetag: 23.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000455 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/028262 (15.03.2007 Gazette 2007/11) |
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| (54) |
BANDEROLIEREN EINES PACKGUTSTAPELS
BANDING A STACK OF ARTICLES
BANDEROLAGE D'UNE PILE D'OBJETS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.09.2005 CH 14382005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
| (73) |
Patentinhaber: ATS AUTOMATIC TAPING SYSTEMS AG |
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6300 Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ZIMMERLI, Martin
CH-5733 Leimbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Roshardt, Werner Alfred et al |
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Keller & Partner
Patentanwälte AG Winterthur
Bahnhofplatz 18,
Postfach 2005 8401 Winterthur 8401 Winterthur (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 544 066 US-A- 5 079 899
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WO-A-20/04067383
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Banderolieren
eines Packgutstapels gemäß Anspruch 1 bzw Anspruch 6, wobei von einer Rolle mit einem
Bandspeicher einer Banderoliermaschine eine Banderole abgewickelt, mittels einer Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit
eine Schlaufe für den Packgutstapel gebildet, nach dem Festklemmen des freien Banderolenendes
in einem Rücklauf an den Packgutstapel gezogen, das freie Ende verklebt oder verschweisst
und die angezogene Schlaufe abgeschnitten wird.
[0002] In einer Banderoliermaschine wird eine bandförmige Folie aus Papier, Kunststoff oder
einem Verbundswerkstoff in einer die Aussenbegrenzung bildenden Bandführung als Schlaufe
um den Packgutstapel geführt. Diese Bandführung ist als offener oder geschlossener
Einschussbogen ausgebildet, je nach der Steifigkeit der Banderolen, den Dimensionen
und der Verwendung des banderotierten Stapels. Bei weichen Banderolen sind zahlreiche
Mittel zum Hochhalten des Bandes während und nachdem Bogendurchlauf bekannt, ein freier
Rückzug zum Anziehen der Banderolen muss jedoch immer gewährleistet sein.
[0003] Grundsätzlich kann das zu banderolierende Packgut beliebig ausgebildet sein, beispielsweise
bezüglich der Grundfläche quadratisch, rechteckig, rund oder trapezförmig. Es wird
wenigstens eine Banderole angelegt, bei mehreren Banderolen gleichzeitig oder nacheinander.
[0004] Eine vollautomatisch arbeitende Banderoliermaschine bildet vorerst eine in sich stabile
oder hochgehaltene Schlaufe, in welche der Packgutstapel gelegt wird. Das Einlegen
des Packgutstapels kann auch vor der Schlaufenbildung erfolgen. Durch einen Sensor
gesteuert oder mit einem Hand- oder Fussschalter ausgelöst wird die an ihrem freien
Ende festgeklemmte Banderole zurückgezogen, bis sie entsprechend den Eigenschaften
des packguts mehr oder weniger satt anliegt. Dann wird; wie einleitend erwähnt, das
festgeklemmte Ende mit dem angezogenen Band verklebt oder verschweisst und die Schlaufe
abgeschnitten. Das Grundprinzip des Banderolierens ist auf breiter Basis bekannt.
In der
EP 0551244 A1 wird eine Banderoliermaschine beschrieben, welche eine Kaltverschweisung umfasst.
Dies bürgt für einen sauberen Verschluss, macht weniger Wartung erforderlich, verhindert
Ablagerungen von Folienbrand und das Ersetzen von Heizelementen.
[0005] Aus der
EP 0 544 066 A und der
US 5 079 899 sind Umreifungsmaschinen bekannt mit zwei Bandrollen, deren Bänder über einen V-förmigen
Zufuhrkanal einem Bandspeicher zugeführt werden können. Sobald das Band einer Rolle
zur Neige geht, wird dies detektiert und das Ende wird rückwärts aus der Maschine
gezogen. Danach wird automatisch der Anfang des frischen Bandes der zweiten Rolle
eingefahren, so dass ein Stillstand nahezu vermieden werden kann.
[0006] EP0544066 zeigt ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Trotz weit fortgeschrittener Automatisierung und Verfeinerung der einzelnen Komponenten
entstehen im Dauerbetrieb stets Produktionsunterbrücke, wenn die Rolle mit der abgewickelten
Banderole gewechselt werden muss. Eine Aufsichtsperson muss zu einem bestimmten Zeitpunkt
an einer bestimmten Sanderoliermaschine einen temporären Einsatz leisten, was neben
dem eigentlichen Betriebsunterbruch zusätzliche Kosten erzeugt.
[0008] Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, welche einen kontinuierlichen Betriebsablauf und
zeitliche Flexibilifät der Aufsichtsperson gewährleisten.
[0009] Die Aufgabe wird durch das Verfahren gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0010] Spezielle und weiterführende Ausführungsformen des Verfahrens sind Gegenstand von
abhängigen Patentansprüchen.
[0011] Von erfindungswesentlicher Bedeutung ist das Erkennen und Melden des Banderolenendes
an die Steuerelektronik der Banderoliermaschine. Die Bandendkontrolle erfolgt vorzugsweise
sensorgesteuert. Der Bandrückzug erfolgt so weit, dass der vorbereitete Einschub der
Banderole ab der zweiten Rolle der Banderoliermaschine ungehindert erfolgen kann.
[0012] Der Bandwechsel erfolgt vollautomatisch in Sekundenschnelle, die Produktion kann
ohne Unterbruch und ungehindert fortgesetzt werden. Der erfolgte Bandwechsel wird
optisch und/oder akustisch angezeigt. Die Aufsichtsperson hat genügend Zeit, die verbrauchte
Rolle auszuwechseln und die Banderole so in den Bandspeicher einzufädeln, dass die
arbeitende Rolle jederzeit wieder automatisch ersetzt werden kann.
[0013] Bei einer Detektierung des Banderolenendes kann der Rest unverzüglich zurückgezogen
werden. Vorzugsweise wird jedoch mit dem Rest der Banderole noch wenigstens eine Schlaufe
gebildet und dann das Restbarid zurückgezogen. Die Anzahl der noch gebildeten Schlaufen
hängt von der Länge der Banderole von der Bandendkontrolle bis zur Schweiss- und Schneideinheit
sowie dem Umfang des Packgutstapels ab, woraus die Programmsteuerung der Banderaffermaschine
die verbleibende Anzahl Schlaufenbildungen bis zum Bandrückzug berechnet und steuert.
In der Regel sind dies eine bis zwei Schlaufen.
[0014] Nach dem Bandwechsel und dem Einschub der neuen Banderole schaltet ein Sensor eines
Wegmesssystems mit einer exakt mitlaufenden Drehgeberrolle ein. Das Wegmesssystem
misst eine vorgegebene Bandlänge ab, welche in den Einschussbogen der Banderoliermaschine
geschossen werden muss, ab. Die Vorgabe ist optimal, wenn zur Bildung der ersten Schlaufe
nach dem Bandwechsel eine einmalige Speziallänge x der Banderole zugegeben wird, welche
dem Abstand des Sensors des Wegmesssystems zur Schweiss- und Schneideinheit entspricht.
Damit kann verhindert werden, dass die erste um den Packgutstapel gelegte Schlaufe
der Banderole zu kurz ist, weil im Gegensatz zu den nachfolgenden Schlaufen bildungen
von der Referenzfotozelle für den Bandeinschub für den Schweiss- und Schneideinheit
klein Bandmaterial liegt.
[0015] In Bezug auf die Banderoliermaschine wird die Aufgabe gemäss Anspruch 6 gelöst. Spezielle
und weiterbildende Ausführungsformen der Banderoliermaschine sind Gegenstand von abhängigen
Patentansprüchen.
[0016] Vorzugsweise im Bereich des Bandspeichers der ersten und der zweiten Rolle ist ein
Sensor zum Detektieren des Banderolenendes angebracht. Zweckmässig ist dieser Sensor
so positioniert, dass die Länge der Banderole von diesem Sensor zur Schweiss- und
Schneideinheit grösser ist als die zu bildende Schlaufe um einen Packgutstapel des
grösstmöglichen Ausmasses. So wird die auf die betreffende Rolle aufgewickelte Banderole
maximal genutzt, es verbleibt nur ein kleiner, zurückzuziehender Rist.
[0017] Die Bandkanäle sind zweckmässig als beidseitige Gleitführung oder Laufrollenbahn,
auch mit Antriebsrollen, oder Riemenführung ausgebildet. Die Banderole festklemmende
Antriebsrollen einer Laufrollenbahn oder Riemen einer Riemenführung sind gleichzeitig
Mittel zum Vorschub oder Rückzug der Banderole. Vorzugsweise im Bereich der Bandkanäle
ist ein Sensor angeordnet, der das Ende des Bandrückzugs auslöst und deshalb auch
Bandenkontrolle genannt wird.
[0018] Weiter ist zwischen der Bandeinschub-/Bandruckzugeinheit und der Schweiss-und Schneideeinheit
zweckmässig ein Referenzsensor für den Bandeinschub und in Laufrichtung der Banderole
vor der Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit.
[0019] Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen,
weiche auch Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen sind, näher erläutert. Es zeigen
schematisch:
- Fig. 1 eine Ansicht einer Banderoliermaschine mit zwei koaxial hintereinander angeordneten
Bandrollen,
- Fig. 2 den erfindungswesentlichen Teil einer Banderoliermaschine mit übereinander
angeordneten Bandrollen mit parallelen Achsen, und
- Fig. 3 einem Bandkanal mit einer Gleitführung.
[0020] Fig. 1 zeigt eine Banderoliermaschine 10 mit einem höhenverstellbaren Fahrgestell
12 auf arretierbaren Rädern 14. An einer Querstrebe 16 des Fahrgestells 12 ist eine
hintere, nicht sichtbare Bandrolle 18 und eine koaxiale vordere Banderole 20 angeordnet.
Jede der in axialer Richtung verschiebbaren Rollen 18, 20 hat einen ebenfalls verschiebbaren
Bandspeicher 24, 25, über welchen eine Banderole 22 abgewickelt wird. Die Bandspeicher
24, 25 umfassen vorliegend je drei ortsfeste Umlenkrollen 26 und drei auf einem gespannten,
schwenkbaren Hebel 28 gelagerte Umlenkrollen 30. Bei der sehr schnell erfolgenden
Schlaufenbildung dienen die Bandspeicher 24, 25 als Reserve, der Hebel 28 wird dabei
angehoben. Nach einer nicht dargestellten Variante kann der Bandspeicher auch als
Magazin ausgebildet sein.
[0021] Die Bandrolle 20 mit dem Bandspeicher 24 ist in Arbeitsposition, die nicht sichtbare
Bandrolle 18 mit einem entsprechenden, ebenfalls nicht sichtbaren Bandspeicher 24
ist in Reserveposition. Jede dieser beiden verschiebbaren Bandrollen 18, 22 mit Bandspeicher
24, 25 umfasst nicht gezeichnete steuerbare Mittel zum Bandvorschub/Bandrtickzug,
analog Fig. 2.
[0022] Nach dem Bandspeicher 25 wird die Banderole 22 in einen Bandkanal 32 gezogen, welcher
in einem Maschinengehäuse 34 mit einem Klapptischblech 36 angeordnet ist. In diesem
Maschinengehäuse 34 sind weitere, verdeckte Maschinenelemente angeordnet, beispielsweise
eine Bandantriebsrolle 38 einer Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit 39, wobei bei einer
entsprechenden stellung eines Hebels 40 die Banderole 22 an die Bandantriebsrolle
38 pressende oder dieser Freilauf gewährende Transportrolle 42, eine mit der Banderole
22 exakt mitlaufende Drehgeberrolle 44, eine Niederhalteplatte 46, eine Schweiss-
und Schneideeinheit 48, sowie eine mit dem Antrieb der Bandantriebsrolle 38 und der
Drehgeberrolle 44 elektrisch verbundene Steuerung 60, vorliegend eine Digitalsteuerung.
[0023] Die Bandführung 50 im Bereich eines Packgutstapels 52 erfolgt vorliegend offen, durch
zwei plansymetrisch angeordnete Stützhorne 54, welche ohne weiteres unten offenen
horizontal Kanal ergänzt werden können.
[0024] Die Bandantriebsrolle 38 stösst die Banderole 22 mit grosser Geschwindigkeit durch
die Bandführung 50. Nach der Bildung eines vorliegend oben freien Einschussbogens
durch die Banderole 22 wird diese am stirnseitigen Ende festgeklemmt. Dann dreht die
Bandantriebsrolle 38 der Bandeinschub/Bandrückzugeinheit in die entgegengesetzte Richtung
und zieht die Banderole 22 an den eingelegten Packgutstapel 52, was als Rücklauf bezeichnet
wird. Durch die Drehgeberrolle 44 wird eine exakt Schlaufenlänge vorgegeben, welche
von ihr mit Hilfe einer Digitalsteuerung 60 überwacht wird. Beim Erreichen der vorgegebenen
Länge stoppt die Digitalsteuerung sofort den Rücklauf. Anschliessend tritt die Schweiss-
und Schneideinheit 48 in Aktion. Selbstverständlich kann der Rücklauf der Banderole
22 auch auf andere Weise gesteuert werden.
[0025] Während in Fig. 1 eine Banderoliermaschine insgesamt dargestellt ist, zeigt Fig.
2 den funktionalwesentlichen Teil der Erfindung. Die Bandrolle 18 und die Bandrolle
20 für eine Banderole 22 sind auf einer Ebene übereinander angeordnet. Die Banderole
22 der aktiven ersten Banderole 18 läuft über ortsfeste Umlenkrollen 26 und auf dem
schwenkbaren Hebel 28 gelagerte Umlenkrollen 30 des Arbeitsspeichers 24 über eine
weitere Umlenkrolle 56 in den Bandkanal 32, welcher als beidseitige Gleitführung ausgebildet
ist. Am Eingang des Bandkanals 32 sind Mittel 39' für den Bandeinschub/Bandrückzug
eingebaut, welche eine Bandantriebsrolle 38' und eine Transportrolle 42' umfassen.
Die Bandantriebsrolle 38' und Transportrolle 42' sind geöffnet, die Banderole 22 läuft
frei hindurch. Unmittelbar nach dem Ausgang des Bandkanals 32 ist ein Führungsrollenpaar
58 angeordnet, welches die Banderole 22 zur Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit 39 für
den durch die Banderole 22 gebildeten Einschussbogen 62 führt, wo die Banderole 22
zwischen der Bandantriebsrolle 38 und der Transportrolle 42 festgeklemmt ist. Der
Antriebsmotor der Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit 39 ist nicht dargestellt.
[0026] Ein Referenz-Sensor 64, vorliegend eine Fotozelle, überwacht den Bandeinschub. Der
Referenz-Sensor 64 steuert die ebenfalls zum Messsystem gehörende Drehgeberrolle 44.
[0027] Ein weiterer Sensor 66 im Bereich des Bandspeichers 24, die Bandendkontrolle zeigt
das Bandende der Banderole 22 rechtzeitig an, es verbleibt Restmaterial für wenigstens
eine Banderolenschlaufe.
[0028] oberhalb der arbeitenden ersten Bandrolle 18 ist eine volle zweite Reservebandrolle
20 angeordnet, deren Banderole 22 ist bereits im Bandspeicher 25 eingefädelt und in
den Bandkanal 33 eingeführt, weicher bezüglich des anderen Bandkanals 32 V-förmig
angeordnet. ist und in Richtung des Führungsrollenpaares 58 verläuft. Eingangs des
Bandkanals 33 ist eine weitere Mittel 39" Bandeinschub/Bandrückzugmittel 39" angeordnet,
welche ebenfalls eine Bandantriebsrolle 38" und eine Transportrolle 42" umfassen.
Die Bandantriebsrolle 38" und die Transportrolle 42" klemmen die ruhende Banderole
22 fest.
[0029] Die Bandeinschub-/Bandrückzugmittel 39', 39" nehmen im Gegensatz zur Bandeinschub-/Bahdrückzugeinheit
39 nicht direkt am Banderolierprozess teil. Sie dienen lediglich dazu, bei einem Bandwechsel
den Rest der abgewickelten Banderole 22 zurückzuziehen beziehungsweise das stirnseitige
Ende der in Reserve gehaltenen Banderole 22 bis zur Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit
39 vorzuschieben.
[0030] In Richtung der Austrittsöffnung der Bandkanäle 32, 33 ist ein Sensor 68, 70 für
die Detektierung des Bandrückzugendes eingebaut. Beim erreichen dieser Sensoren 68,
70 vorliegend Fotozellen, wird die betreffende Bandeinschub/Bandrückzugeinheit sofort
gestoppt.
[0031] Nach einem Bandwechsel wird für die erste gebildete Schlaufe 62 eine einmalige Speziallänge
x zugegeben, welche den Abstand von der Schweiss-und Schneideinheit 48 zum Referenz-Sensor
64 entspricht.
[0032] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch einen Bandkanal 32, 33, welcher als Gleitführung
für eine Banderole 22 ausgebildet ist. In einer Kernschicht 72 ist eine der breite
der Bänderole angepasste Nut 74 ausgespart, welche der eingeführten Banderole 22 zusammen
mit einer Deckschicht 76 wenig Freiraum lässt.
1. Verfahren zum Banderolieren eines Packgutstapels (52), wobei von einer Rolle mit einem
Bandspeicher einer Banderoliermaschine (10) eine Banderole (22) abgewinkelt, mittels
einer Bandeinschub/Bandrückzugeinheit (39) eine Schlaufe (62) für den Packgutstapel
(52) gebildet, nach dem Festklemmen des freien Banderolenendes in einem Rücklauf an
den Packgutstapel (52) gezogen, das freie Ende verklebt oder verschweisst und die
angezogene Schlaufe (62) abgeschnitten wird, wobei eine zweite volle Bandrolle (20)
und Bandkanäle (32, 33) vorgesehen werden, welche V-förmig oder radiusförmig in Richtung
eines gemeinsamen Führungsrollenpaares (58) zusammenlaufen, und in einem programmgesteuerten,
kontinuierlichen Verfahrensablauf vor einem Bandwechsel das Ende der Banderole (22)
einer ersten Bandrolle (18) detektiert und der Rest der Banderole (22) zurückgezogen
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
für die erste und die zweite Bandrolle (18, 20) je ein Bandspeicher (24, 25) mit den
an jeden der beiden Bandspeicher (24, 25) anschliessenden Bandkanälen (32, 33) vorgesehen
wird, welche V-förmig oder radiusförmig in Richtung des gemeinsamen Führungsrollenpaares
(58) zusammenlaufen, wobei die in den Bandspeicher (25) der zweiten vollen Bandrolle
(20) eingefädelte Banderole (22) in die Bandeinschub/Bandrückzugeinheit (39) geschoben
und das Banderolieren ohne Verzögerung fortgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende sensorgesteuert detektiert und der Vorschub der Banderole (22) der ersten
Bandrolle (18) gestoppt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Detektierung des Endes einer Banderole (22) noch wenigstens eine letzte
Schlaufe (62) gebildet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Referenz-Sensor (64) ein Wegmesssystem mit einer mitlaufenden Drehgeberrolle
(44) einschaltet, welches Messsystem eine vorgegebene Bandlänge abmisst.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wegmesssystem zur Bildung der ersten Schlaufe mit der Banderole (62) nach dem
Bandwechsel eine einmalige Speziallänge (x) zugibt, welche dem Abstand des Referenz-Sensors
(64) des Wegmesssystems von der Schweiss- und Schneideinheit (48) entspricht.
6. Banderoliermaschine (10) zum Banderolieren eines Packgutstapels (52) mit einer Banderole
(22), umfassend
a) einen Bandspeicher für Bandreserven,
b) eine Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit (39),
c) eine Schweiss- und Schneideinheit (48) und
d) eine Bandführung (50) im Bereich des Packgutstapels
e) wobei die programmgesteuert betätigbare Banderoliermaschine (10) eine erste und
eine zweite Bandrolle (18, 20).
f) für jede Bandrolle je einen Bandkanal, welche V-förmig oder radiusförmig in Richtung
eines gemeinsamen Führungsrollenpaares (58) zusammenlaufen,
g) Mittel (39', 39') zum Bandvorschub bis zur Antriebsrolle (38) der Bandvorschub/Bandrückzugeinheit
(39) und zum Bandrückzug in den betreffenden Bandkanal (32, 33),
dadurch gekennzeichnet, dass
h) für die erste und die zweite Bandrolle (18, 20) je ein Bandspeicher (24, 25) vorgesehen
sind und an beide Bandspeicher (24, 25) die Bandkanäle (32, 33) anschliessen, welche
V-förmig oder radiusförmig in Richtung des gemeinsamen Führungsrollenpaares (58) zusammenlaufen.
7. Banderoliermaschine (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Bandspeichers (24, 25) der ersten und der zweiten Bandrolle (18, 20)
ein Sensor (66, 67) zum Detektieren des Endes der Banderole (22) angeordnet ist, vorzugsweise
derart, das die Länge der Banderole (22) von dem betreffenden Sensor (66, 67) zur
Schweiss- und Schneideinheit (48) grösser ist als die zu bildende Schlaufe (62) um
den zu bindenden Packgutstapel (52).
8. Banderoliermaschine (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn-zeichnet, dass die Bandkanäle (32, 33) als beidseitige Gleitführung oder eine
Laufrollenbahn, auch mit Antriebsrollen, oder als Riemenführung ausgebildet sind.
9. Banderoliermaschine (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Bandkanäle (32, 33) ein Sensor (68, 70) angeordnet ist, der das Ende
des Rückzugs des Banderolenrests auslöst.
10. Banderoliermaschine (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Bandeinschub-/Bandrückzugeinheit (39) und der Schweiss- und Schneideinheit
(48) ein Referenz-Sensor (64), vorzugsweise eine Fotozelle, für den Bandeinschub und
in Laufrichtung der Banderole (22) vor der Bandeinschub/Bandrückzugeinheit (39) eine
Drehgeberrolle (44) des Wegmesssystems eingebaut ist.
1. Method of banding a stack of articles (52), in which a band (22) is unwound from a
reel, with a band store, of a banding machine (10), a loop (62) for the stack of articles
(52) is formed by means of a bandinsertion/band-retraction unit (39) and, once the
free band end has been clamped in place in a return movement, is drawn against the
stack of articles (52), the free end is adhesively bonded or welded and the secured
loop (62) is severed, wherein a second, complete band reel (20) and band channels
(32, 33) are provided, and these band channels converge in a V-shaped or radial manner
in the direction of a common guide-roller pair (58), and in a program-controlled,
continuous procedure, prior to a band changeover, the end of the band (22) from a
first band reel (18) is detected and the remainder of the band (22) is retracted,
characterized by the provision, for the first and the second band reels (18, 20), of a respective
band store (24, 25) with the band channels (32, 33) following each of the two band
stores (24, 25) and converging in a V-shaped or radial manner in the direction of
the common guide-roller pair (58), wherein the band (22) threaded into the band store
(25) of the second, complete band reel (20) is pushed into the band-insertion/bandretraction
unit (39), and the banding operation is continued without delay.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the end is detected in a sensor-controlled manner and the advancement of the band
(22) from the first band reel (18) is stopped.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that at least one final loop (62) is still formed once the end of a band (22) has been
detected.
4. Method according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that a reference sensor (64) switches on a distance-measuring system with a co-running
rotary-transducer roller (44), which measuring system measures a predetermined band
length.
5. Method according to Claim 4, characterized in that the distance-measuring system, for the purpose of forming the first loop with the
band (62) following the band changeover, adds a single special length (x) which corresponds
to the distance between the reference sensor (64) of the distance-measuring system
and the welding and cutting unit (48).
6. Banding machine (10) for banding a stack of articles (52) with a band (22), comprising
a) a band store for band reserves,
b) a band-insertion/band-retraction unit (39),
c) a welding and cutting unit (48) and
d) a band guide (50) in the region of the stack of articles (52),
e) wherein the banding machine (10), which can be actuated in a program-controlled
manner, comprises a first and a second band reel (18, 20),
f) for each band reel, a respective band channel, these band channels converging in
a V-shaped or radial manner in the direction of a common guide-roller pair (58),
g) means (39', 39") for advancing the band to the driving roller (38) of the band-advancement/bandretraction
unit (39) and for retracting the band into the relevant band channel (32, 33),
characterized in that
h) a respective band store (24, 25) is provided for the first and the second band
reels (18, 20), and the two band stores (24, 25) are followed by the band channels
(32, 33), which converge in a V-shaped or radial manner in the direction of the common
guide-roller pair (58).
7. Banding machine (10) according to Claim 6,
characterized in that a sensor (66, 67) for detecting the end of the band (22) is arranged in the region
of the band store (24, 25) of the first and of the second band reels (18, 20), preferably
such that the length of the band (22) from the relevant sensor (66, 67) to the welding
and cutting unit (48) is greater than the loop (62) which is to be formed around the
stack of articles (52) which is to be bound.
8. Banding machine (10) according to Claim 6 or 7, characterized in that the band channels (32, 33) are designed as a two-sided slideway or a roller conveyer,
also with driving rollers, or as a belt guide.
9. Banding machine (10) according to one of Claims 6 to 8, characterized in that a sensor (68, 70) which initiates the end of the operation for retracting the remainder
of the band is arranged in the region of the band channels (32, 33).
10. Banding machine (10) according to one of Claims 6 to 9, characterized in that a reference sensor (64), preferably a photocell, for band insertion is installed
between the band-insertion/band-retraction unit (39) and the welding and cutting unit
(48), and a rotary-transducer roller (44) of the distance-measuring system is installed
upstream of the band-insertion/bandretraction unit (39), as seen in the running direction
of the band (22) .
1. Procédé de banderolage d'une pile d'objets (52), dans lequel on déroule une banderole
(22) d'une bobine avec un accumulateur de bande d'une machine de banderolage (10),
on forme une boucle (62) pour la pile d'objets (52) au moyen d'une unité d'insertion
et de recul de bande (39), on la serre sur la pile d'objets (52) en un retour après
le blocage de l'extrémité libre de la banderole, on colle ou on soude l'extrémité
libre et on coupe la boucle serrée (62), dans lequel il est prévu une seconde bobine
de bande pleine (20) et des canaux de bande (32, 33), qui se rejoignent en forme de
V ou sous forme circulaire en direction d'une paire de rouleaux de guidage commune
(58) et, dans un déroulement continu du procédé sous la commande d'un programme, on
détecte avant un changement de bande l'extrémité de la banderole (22) d'une première
bobine de bande (18) et on retire le reste de la banderole (22), caractérisé en ce qu'il est prévu, pour la première et la seconde bobines de bande (18,20), chaque fois
un accumulateur de bande (24, 25) avec les canaux de bande (32, 33) se raccordant
à chacun des deux accumulateurs de bande (24, 25), canaux qui se rejoignent en forme
de V ou sous forme circulaire en direction de la paire de rouleaux de guidage commune
(58), dans lequel la banderole (22) enfilée dans l'accumulateur de bande (25) de la
seconde bobine de bande pleine (20) est insérée dans l'unité d'insertion et de recul
(39) et on poursuit le banderolage sans retard.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on détecte l'extrémité sous la commande d'un détecteur et on arrête l'avance de
la banderole (22) de la première bobine de bande (18).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'on forme encore au moins une dernière boucle (62) après la détection de l'extrémité
d'une banderole (22).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un détecteur de référence (64) enclenche un système de mesure de déplacement avec
un rouleau de détection rotatif (44) qui l'accompagne, système de mesure qui mesure
une longueur de bande prédéterminée.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que, pour la formation de la première boucle (62) avec la banderole, le système de mesure
de déplacement libère après le changement de bande une longueur spéciale unique (x),
qui correspond à la distance entre le détecteur de référence (64) du système de mesure
de déplacement et l'unité de soudage et de coupe (48).
6. Machine de banderolage (10) pour envelopper une pile d'objets (52) avec une banderole
(22), comprenant
a) un accumulateur de bande pour des réserves de bande;
b) une unité d'insertion et de recul de bande (39);
c) une unité de soudage et de coupe (48);
d) un guidage de bande (50) dans la région de la pile d'objets (52);
e) dans lequel la machine de banderolage (10) pouvant être actionnée sous la commande
d'un programme présente une première et une seconde bobines de bande (18, 20);
f) un canal de bande respectivement pour chaque bobine de bande, lesquels se rejoignent
en forme de V ou sous forme circulaire en direction d'une paire de rouleaux de guidage
commune (58);
g) des moyens (39', 39") pour faire avancer la bande jusqu'au rouleau d'entraînement
(38) de l'unité d'avance et de recul de bande (39) et pour le recul de la bande dans
le canal de bande concerné (32, 33),
caractérisée en ce que
h) il est prévu chaque fois un accumulateur de bande (24, 25) pour la première et
la seconde bobines de bande (18, 20) et les canaux de bande (32, 33) se raccordent
aux deux accumulateurs de bande (24, 25), canaux qui se rejoignent en forme de V ou
sous forme circulaire en direction de la paire de rouleaux de guidage commune (58).
7. Machine de banderolage (10) selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un détecteur (66, 67) est disposé dans la région de l'accumulateur de bande (24, 25)
de la première et de la seconde bobines de bande (18, 20) pour détecter l'extrémité
de la banderole (22), de préférence de telle manière que la longueur de la banderole
(22) depuis le détecteur concerné (66, 67) jusqu'à l'unité de soudage et de coupe
(48) soit plus grande que la boucle (62) à former autour de la pile d'objets à envelopper
(52).
8. Machine de banderolage (10) selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le canaux de bande (32, 33) sont réalisés en forme de guidage glissant sur les deux
côtés ou d'une piste à rouleaux tournants, également avec des rouleaux d'entraînement,
ou comme un guidage à courroie.
9. Machine de banderolage (10) selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce qu'un détecteur (68, 70) est disposé dans la région des canaux de bande (32, 33), lequel
déclenche la fin du recul du reste de banderole.
10. Machine de banderolage (10) selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en ce qu'un détecteur de référence (64), de préférence une cellule photoélectrique, est monté
entre l'unité d'insertion et de recul de bande (39) et l'unité de soudage et de coupe
(48) pour l'insertion de la bande et un rouleau de détection tournant (44) du système
de mesure de déplacement est monté devant l'unité d'insertion et de recul de bande
(39) dans la direction de défilement de la banderole (22).


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