[0001] Die Erfindung betrifft einen Wasserdampfplasmabrenner mit einem Brennergriff und
einem Brennerkörper, wobei im Brennerkörper eine Flüssigkeitszuleitung, eine Heizeinrichtung,
eine Brennkammer, eine mit dem Kathodenhalter verbundene Kathode und eine als Düse
ausgebildete Anode mit einer Austrittsöffnung angeordnet ist.
[0002] Bei Wasserdampfplasmabrennern der gegenständlichen Art wird über eine Stromquelle
ein Lichtbogen zwischen einer negativ gepolten Kathode und einer positiv gepolten
Anode, welche als Düse an der Spitze des Brenners ausgebildet ist, gezündet. Flüssigkeit
bzw. Wasser wird von einem Tank über eine entsprechende Leitung zum Brenner geführt
und dort mittels einer Heizeinrichtung zu Dampf erhitzt und über entsprechende Kanäle
in die Brennkammer geleitet, wo es als Plasma-bildendes Medium ein Plasma erzeugt.
Der Plasmastrahl tritt stromlos aus der Düse aus, wo er aufgrund der hohen Energiedichte
zum Aufschmelzen von Werkstücken verwendet werden kann. Da der Plasmastrahl stromlos
aus der Düse des Brenners austritt und kein Lichtbogen zwischen der Düse zu dem zu
bearbeitenden Werkstück erzeugt wird, können auch nicht leitende Werkstoffe thermisch
bearbeitet werden. Neben dem Schneiden von Werkstücken kann mittels eines Wasserdampfplasmabrenners
auch ein Verbinden von Werkstücken durchgeführt werden.
[0003] Beispielsweise beschreibt die
DE 100 08 255 A1 einen Wasserdampfplasmabrenner, der speziell ausgebildet ist, um niedrigere Energieniveaus
an der Plasmabrennerspitze für andere Anwendungen zu erzielen.
[0004] Ein Lichtbogenplasmabrenner der gegenständlichen Art, bei dem der Behälter für das
Arbeitsfluid im Brenner integriert ist, wird in der
EP 0 640 426 A1 beschrieben.
[0005] Die
EP 1 050 200 B1 beschreibt einen Wasserdampfplasmabrenner, der für eine möglichst lange Laufzeit
für einen Schneidvorgang speziell ausgebildet ist.
[0006] Die
US 3 242 305 A beschreibt einen Plasmabrenner, welcher einen axial verschiebbare Elektrode aufweist.
Durch das Abheben der Elektrode von der Düse kann eine Kompaktzündung vorgenommen
werden.
[0007] Die
JP 2004 268089 beschreibt einen Wasserdampfplasmabrenner der gegenständlichen Art mit erhöhter Menge
an speicherbarer Flüssigkeit für eine längere Einsatzbereitschaft.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines oben genannten
Wasserdampfplasmabrenners, der eine möglichst exakte Zündung des Lichtbogens zulässt
und für einen optimalen Betrieb möglichst gut gekühlt werden kann.
[0009] Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch einen oben genannten Wasserdampfplasmabrenner,
bei dem die im Brennerkörper angeordnete Flüssigkeitszuleitung zur Brennkammer derart
ausgebildet ist, dass die zugeführte Flüssigkeit zuerst entlang des Kathodenhalters
über einen Kühlkanal geführt ist, und anschließend entlang der Heizeinrichtung zur
Brennkammer verläuft. Durch diese Maßnahme wird ein Wasserdampfplasmabrenner geschaffen,
dessen Kathode durch die Flüssigkeit bzw. das Wasser besser gekühlt wird. Durch die
Wärmeaufnahme der Flüssigkeit wird in der Folge weniger Energie für die Verdampfung
benötigt.
[0010] Vorteilhafterweise ist um den Kathodenhalter ein von einem Kolbenelement begrenzter
Raum angeordnet, der mit der Flüssigkeitszuleitung verbunden ist, so dass durch Zufuhr
von Flüssigkeit der Raum gefüllt wird und der Kathodenhalter mit der Kathode von der
Düse abhebt.
[0011] Um eine annähernde Abdichtung der Düse im Ruhezustand des Plasmabrenners zu erzielen
und Beschädigungen der Kathode oder Düse durch eine Verteilung der Kräfte zu vermeiden,
stimmt die Form der Spitze der Kathode vorzugsweise mit der Form der Innenseite der
Düse überein. Bei der Formgestaltung werden scharfe Kanten oder Ecken vorzugsweise
vermieden.
[0012] Da die Kathode und der Kathodenhalter axial verschiebbar ausgebildet sind, werden
am Kathodenhalter bevorzugterweise Dichtungsringe angeordnet. Diese Dichtungsringe
sind aus elastischem Material gebildet, welches die bei Wasserdampfplasmabrennern
üblichen Temperaturen aushalten, beispielsweise aus Silikonverbundwerkstoffen oder
Teflonverbundwerkstoffen. Über den oder die Dichtungsringe kann auch eine Zentrierung
des Kathodenhalters im umgebenden Zylinder des Wasserdampfplasmabrenners erfolgen.
[0013] Um eine Verbindung der stromführenden Kathode mit anderen Bauelementen des Wasserdampfplasmabrenners
zu verhindern, weist der Kathodenhalter eine elektrisch isolierende Beschichtung auf.
Dabei soll die Beschichtung eine gute elektrische Isolierung aber auch eine gute Wärmeleitung
zum Abführen der entstehenden Wärme aufweisen. Zusätzlich erfolgt bevorzugt eine Versiegelung
der isolierenden Beschichtung.
[0014] Die Kathode des Wasserdampfplasmabrenners besteht gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung aus Kupfer oder einer Kupferlegierung.
[0015] Um die Kathode vor den auftretenden hohen Temperaturen zu schützen, kann diese zumindest
teilweise mit einer elektrischen Isolation, insbesondere einer Keramikbeschichtung,
versehen sein.
[0016] Um einen raschen Tausch der Kathode zu ermöglichen, ist diese vorzugsweise mit dem
Kathodenhalter über ein Gewinde verbunden. Um einen möglichst guten Wärmeübergang
von der Kathode zum Kathodenhalter zu erzielen ist das Gewinde relativ lang ausgebildet.
[0017] Vorzugsweise weist die Kathode einen Anschlagflansch auf, der verhindert, dass die
Kathode zu weit in den Kathodenhalter gedreht wird, was zu einer Zerstörung des Gewindes
führen könnte. Darüber hinaus wird die Verbindungsstelle zwischen Kathode und Kathodenhalter
über den Anschlagflansch abgedichtet und verhindert ein Eindringen des Arbeitsmediums.
[0018] Um zu verhindern, dass sich der Kathodenhalter beim Montieren bzw. Demontieren der
Kathode verdreht, ist am Kathodenhalter vorzugsweise eine Einrichtung zum Schutz vor
Verdrehung angeordnet, welche beispielsweise durch eine Achse gebildet ist, welche
in einem Querloch des Kathodenhalters angeordnet ist.
[0019] Um eine ausreichende Kühlung des Wasserdampfplasmabrenners zu erzielen, ist der Kathodenhalter
von zumindest einem Kühlkanal umgeben, welcher mit der Flüssigkeitszuleitung in Verbindung
steht, so dass eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser bzw. ein entsprechendes Wassergemisch,
als Kühlmedium verwendbar ist. Dabei wird die Flüssigkeit von der Flüssigkeitszuleitung
in eine Kammer um den Kathodenhalter gefördert und entlang des zumindest einen Kühlkanals
um den Kathodenhalter befördert, so dass der Kathodenhalter durch die Flüssigkeit
gekühlt wird. Da als Kühlmedium die Flüssigkeit des Wasserdampfplasmabrenners verwendet
wird, braucht kein eigener Kühlkreislauf mit einem eigenen Kühlmedium angeordnet werden.
[0020] Der zumindest eine Kühlkanal verläuft um den Kathodenhalter entlang, vorzugsweise
spiralförmig. Durch diese Führung des Kühlkanals wird eine gleichmäßige Verteilung
des Wassers um den Kathodenhalter gewährleistet. Zusätzlich zum Kühlkanal ist es von
Vorteil, wenn ein schmaler Ringspalt um den gesamten Kathodenhalter frei bleibt, in
den das Kühlmedium eindringen kann. Dadurch wird eine sichere Benetzung der gesamten
Oberfläche des Kathodenhalters erzielt und lokale Überhitzungen des Kathodenhalters
vermieden.
[0021] Um den Wasserdampfplasmabrenner in seiner Baugröße kompakt zu halten, wird die Flüssigkeit,
welche zur Kühlung des Kathodenhalters diesen umströmt hat, über einen Rückführungskanal
wieder zur Heizeinrichtung zurückgeführt.
[0022] Die Heizeinrichtung weist vorzugsweise einen spiralförmigen Kanal zur Durchführung
der Flüssigkeit auf, in welchem diese verdampft wird. Der spiralförmige Kanal hat
den Vorteil, dass die in der meist durch eine elektrische Heizung ausgebildeten Heizeinrichtung
verdampfte Flüssigkeit verwirbelt wird und in diesem verwirbelten Zustand in die Brennkammer
gelangt.
[0023] Um eine Inbetriebnahme des Wasserdampfplasmabrenners bei nicht ordnungsgemäß angeordnetem
Gehäuse zu verhindern, kann ein Schutzschalter vorgesehen sein, der nur bei ordnungsgemäß
angeordnetem Gehäuse betätigbar ist. Dieser Schutzschalter kann durch einen Mikrotaster
gebildet sein, der durch das ordnungsgemäß aufgeschraubte oder aufgesteckte Gehäuse
betätigt wird. Erst bei geschlossenem Schutzschalter wird eine Zufuhr der Flüssigkeit
und ein Einschalten der elektrischen Versorgung ermöglicht.
[0024] Um eine Kühlung auch der Düse des Wasserdampfplasmabrenners zu ermöglichen, kann
die Düse auch Kühlkanäle zur Führung eines Kühlfluids aufweisen. Eine gewisse Kühlung
der Düse kann auch dadurch erfolgen, dass die Düse über ein Gewinde mit dem Gehäuse
verbunden ist. Somit kann die an der Düse entstehende Wärme über das Gewinde an das
Gehäuse abgeführt werden.
[0025] Um die Düse vor mechanischer Beschädigung zu schützen und einen gewissen Mindestabstand
zum Werkstück einzuhalten, kann an der Düse ein Abstandhalter angeordnet sein.
[0026] Dabei ist der Abstandhalter vorzugsweise ringförmig um die Austrittsöffnung angeordnet.
[0027] Der Abstandhalter kann auch einstückig mit der Düse hergestellt sein.
[0028] Ebenso kann der Abstandhalter durch einen aufsteckbaren Drahtbügel gebildet sein.
Dies bietet eine besonders einfache und kostengünstige Realisierungsmöglichkeit. Ebenso
kann der Abstandhalter durch eine aufsteckbare Schutzhülse gebildet sein.
[0029] Der Abstandhalter ist aus elektrisch isolierendem Material gebildet oder mit einem
solchen beschichtet. Dadurch ist die stromführende Anode bei einem nicht übertragenen
Lichtbogen von der Umgebung isoliert.
[0030] Weitere Merkmale gehen aus der obigen Beschreibung des Wasserdampfplasmabrenners
hervor.
[0031] Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Wasserdampf-Schneidgeräts;
Fig. 2a und 2b schematische Darstellungen eines Wasserdampfplasmabrenners mit einer
erfindungsgemäß axial verschiebbaren Kathode im Ruhezustand und in Betriebsstellung;
Fig. 3a und 3b Schnittbilder einer Ausführungsform eines Wasserdampfplasmabrenners
im Ruhezustand und im Betriebszustand; und
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Wasserdampfplasmabrenners mit dem Brennergriff
und dem Brennerkörper.
[0032] In Fig. 1 ist ein Wasserdampf-Schneidgerät 1 mit einem Grundgerät 1a für ein Wasserdampf-Schneidverfahren
gezeigt. Das Grundgerät 1a umfasst eine Stromquelle 2, eine Steuervorrichtung 3 und
ein der Steuervorrichtung 3 zugeordnetes Sperrelement 4. Das Sperrelement 4 ist mit
einem Behälter 5 und einem Wasserdampfplasmabrenner 6, der einen Brennergriff 6a und
einen Brennerkörper 6b umfasst, über eine Versorgungsleitung 7 verbunden, so dass
der Wasserdampfplasmabrenner 6 mit einer im Behälter 5 angeordneten Flüssigkeit 8
versorgt werden kann. Die Versorgung des Wasserdampfplasmabrenners 6 mit elektrischer
Energie erfolgt über Leitungen 9, 10 von der Stromquelle 2.
[0033] Zum Kühlen des Wasserdampfplasmabrenners 6 ist dieser über einen Kühlkreislauf 11
allenfalls unter Zwischenschaltung eines Strömungswächters 12 mit einem Flüssigkeitsbehälter
13 verbunden. Bei der Inbetriebnahme des Brenners 6 bzw. des Grundgerätes 1a kann
der Kühlkreislauf 11 von der Steuervorrichtung 3 gestartet und somit eine Kühlung
des Brenners 6 über den Kühlkreislauf 11 erreicht werden. Zur Bildung des Kühlkreislaufs
11 wird der Brenner 6 über Kühlleitungen 14, 15 mit dem Flüssigkeitsbehälter 13 verbunden.
[0034] Weiters kann das Grundgerät 1a eine Eingabe- und/oder Anzeigevorrichtung 16 aufweisen,
über welche die unterschiedlichsten Parameter bzw. Betriebsarten des Wasserdampf-Schneidgerätes
1 eingestellt und angezeigt werden können. Die über die Eingabe- und/oder Anzeigevorrichtung
16 eingestellten Parameter werden an die Steuervorrichtung 3 weitergeleitet, welche
die einzelnen Komponenten des Wasserdampf-Schneidgerätes 1 entsprechend ansteuert.
[0035] Weiters kann der Wasserdampfplasmabrenner 6 zumindest ein Bedienungselement 17, insbesondere
einen Taster 18, aufweisen. Über das Bedienungselement 17, insbesondere den Taster
18, kann der Benutzer durch Aktivieren und/oder Deaktivieren des Tasters 18 der Steuervorrichtung
3 vom Brenner 6 aus mitteilen, dass ein Wasserdampf-Schneidverfahren gestartet bzw.
durchgeführt werden soll. Des Weiteren können an der Eingabe- und/oder Anzeigevorrichtung
16 beispielsweise Voreinstellungen getroffen werden, insbesondere, dass das zu schneidende
Material, die verwendete Flüssigkeit und beispielsweise Kennlinien des Stromes und
der Spannung vordefiniert werden. Selbstverständlich können weitere Bedienelemente
am Brenner 6 angeordnet sein, über die ein oder mehrere Betriebsparameter des Wasserdampf-Schneidgerätes
1 vom Brenner 6 aus eingestellt werden. Hierzu können diese Bedienelemente direkt
über Leitungen oder über ein Bussystem mit dem Grundgerät 1a, insbesondere der Steuervorrichtung
3, verbunden sein.
[0036] Die Steuervorrichtung 3 aktiviert nach dem Betätigen des Tasters 18 die einzelnen
für das Wasserdampf-Schneidverfahren benötigten Komponenten. Beispielsweise werden
zuerst eine Pumpe (nicht dargestellt), das Sperrelement 4 sowie die Stromquelle 2
angesteuert, wodurch eine Versorgung des Brenners 6 mit der Flüssigkeit 8 sowie mit
elektrischer Energie eingeleitet wird. Anschließend aktiviert die Steuervorrichtung
3 den Kühlkreislauf 11, so dass eine Kühlung des Brenners 6 ermöglicht wird. Durch
die Versorgung des Brenners 6 mit der Flüssigkeit 8 und mit Energie, insbesondere
mit Strom und Spannung, wird nunmehr im Brenner 6 die Flüssigkeit 8 in ein Gas 19,
insbesondere in Plasma, mit hoher Temperatur umgewandelt, so dass durch das aus dem
Brenner 6 ausströmende Gas 19 ein Schneidprozess an einem Werkstück 20 durchgeführt
werden kann.
[0037] Die Fig. 2a und 2b zeigen schematische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Wasserdampfplasmabrenners
6, insbesondere der Brennerdüse 6b, im Ruhezustand und im Betriebszustand. Der Wasserdampfplasmabrenner
6 weist ein Gehäuse 21 auf, in dem eine Kathode 22 angeordnet ist, die mit der Stromquelle
2 verbunden ist. Die als Düse 23 ausgebildete Anode 24 ist mit dem positiven Pol der
Stromquelle 2 verbunden. Im Ruhezustand gemäß Fig. 2a wird die erfindungsgemäß axial
verschiebbare Kathode 22 an die Düse 23 gepresst. In diesem Modus kann zwischen der
Kathode 22 und der Anode 24 kein Lichtbogen gezündet werden, da ein Kurzschluss besteht.
Die im Wasserdampfplasmabrenner 6 enthaltene Heizeinrichtung 25 zum Verdampfen des
Wassers kann bereits eingeschaltet werden, so dass das Arbeitsmedium bereits vorgeheizt
wird.
[0038] Zum Zünden eines Lichtbogens zwischen der Kathode 22 und der Anode 24, also einen
nicht übertragenen Lichtbogen wird gemäß Fig. 2b die Zufuhr des Arbeitsfluids im gegenständlichen
Fall der Flüssigkeit 8 eingeschaltet, wodurch sich die axial verschiebbare Kathode
22 von der Düse 23 abhebt und bei Vorhandensein eines entsprechenden Stromes ein Lichtbogen
zwischen der Kathode 22 und der Anode 24 gezündet. Das in der Heizeinrichtung verdampfte
Wasser wird in die Brennkammer 27 geleitet, wo es als Medium für einen Plasmastrahl
dient. Der Plasmastrahl wird durch die Öffnung 25 in der Düse 23 herausgepresst und
kann aufgrund seiner hohen Energiedichte zum Schneiden aber auch Verbinden von Werkstücken
20 eingesetzt werden.
[0039] Fig. 3a und 3b zeigen eine Ausführungsform eines Wasserdampfplasmabrenners 6, insbesondere
Brennereinsatz, in geschnittener Darstellung. Gemäß Fig. 3a befindet sich der Wasserdampfplasmabrenner
6 im Ruhezustand, wo die Kathode 22 an die als Düse 23 ausgebildete Anode 24 gepresst
wird. Der Wasserdampfplasmabrenner umfasst ein Gehäuse 21, eine Heizeinrichtung 26,
eine Brennkammer 27, in der die verdampfte Flüssigkeit 8 als Medium für den Plasmastrahl
gebildet wird, der durch die Austrittsöffnung 25 der Düse 23 austritt. Die Kathode
22 ist mit einem Kathodenhalter 28, vorzugsweise über ein Schraubgewinde 29, verbunden.
Der Kathodenhalter 28 wird über eine Feder 30 (strichliert gezeigt) gegen die Düse
23 gepresst. Über eine Flüssigkeitszuleitung 32 wird der Wasserdampfplasmabrenner
6 mit der Flüssigkeit 8 versorgt. Die Kathode 22 ist mit dem Kathodenhalter 28 axial
verschiebbar ausgebildet. Die Flüssigkeitszuleitung 32 steht mit dem Kathodenhalter
28 derart in Verbindung, dass bei Flüssigkeitszufuhr die Kathode 22 von der Düse 23
abgehoben wird, so dass ein Lichtbogen zwischen der Kathode 22 und der Anode 24 gezündet
werden kann. Dies geschieht dadurch, dass die Flüssigkeit 8 von der Flüssigkeitszuleitung
32 in einen Raum um den Kathodenhalter 28 geleitet wird, der von einem Kolbenelement
31 begrenzt wird. Durch den Wasserdruck wird das Kolbenelement 31 zusammen mit dem
Kathodenhalter 28 und der Kathode 22 gegen die Kraft der Feder 30 nach hinten verschoben,
wie in Fig. 3b dargestellt.
[0040] Die Flüssigkeit 8 gelangt anschließend über einen Kühlkanal 33, der vorzugsweise
spiralförmig um den Kathodenhalter 28 entlang angeordnet ist, zu einem Umlenkelement
34, welches als Dichtring 35 ausgebildet ist. Der Dichtring 35 ermöglicht auch eine
zentrierte Lagerung des axial verschiebbaren Kathodenhalters 28. Über einen Rückführungskanal
36 wird die Flüssigkeit 8 zur Heizeinrichtung 26 zurückgeführt, wo diese in einem
spiralförmigen Kanal 37 verdampft wird. Durch die spiralförmige Anordnung des Kanals
37 wird die verdampfte Flüssigkeit 8 in einem Ringraum 38, der in die Brennkammer
27 übergeht, verwirbelt. Das plasmafähige Medium wird durch den Lichtbogen zwischen
der Kathode 22 und der Anode 24 zu einem Plasmastrahl, der über die Austrittsöffnung
25 der Düse austritt. Um eine optimale Wärmeabfuhr von der Kathode 22 zum Kathodenhalter
28 zu garantieren, ist das Gewinde 29 zur Verbindung der Kathode 22 mit dem Kathodenhalter
28 möglichst lang ausgebildet. Damit die Kathode 22 nicht zu weit in den Kathodenhalter
28 eingeschraubt wird, befindet sich ein Anschlagflansch 39 an der Kathode 22. Die
Kathode 22 kann aus Kupfer oder einer Kupferlegierung allenfalls mit einer Keramikbeschichtung
hergestellt sein. Um den Kathodenhalter 28 beim Auf- oder Abschrauben der Kathode
22 vor Verdrehen zu sichern, kann ein Verdrehschutz angeordnet sein, welcher beispielsweise
durch eine Achse 40 in einem Querloch 41 gebildet sein kann.
[0041] Die Düse 23 bildet einen weiteren Verschleißteil, der zum Wechseln beispielsweise
über ein Gewinde 42 mit dem Gehäuse 21 oder einem anderen. Teil des Wasserdampfplasmabrenners
6 verbunden sein kann. Über einen Dichtring 43 erfolgt eine Abdichtung der Düse 23
gegenüber der Brennkammer 27. An der Düse 23 kann ein Abstandhalter 44 angeordnet
sein, der um die Austrittsöffnung 25 angeordnet ist und die Düse 23 vor Beschädigung
durch Berührung des Werkstücks 20 (nicht dargestellt) schützt. Der Abstandhalter 44,
der durch einen aufsteckbaren Drahtbügel oder eine aufsteckbare Schutzhülse gebildet
sein kann, ist vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Material gebildet oder mit
einem solchen beschichtet.
[0042] Schließlich kann im Wasserdampfplasmabrenner 6 ein Schutzschalter 45 angeordnet sein,
der bei ordnungsgemäß angeordnetem Gehäuse 21 betätigbar ist. Dadurch wird gewährleistet,
dass nur bei ordnungsgemäß befestigtem Gehäuse 21 ein Betrieb des Wasserdampfplasmabrenners
6 möglich wird. Dadurch werden Verletzungen beispielsweise durch Berühren der Heizeinrichtung
26 wirkungsvoll verhindert.
[0043] In Fig. 4 ist nunmehr der gesamte Wasserdampfbrenner 6, also der Brennergriff 6a
und der Brennerkörper 6b, schematisch und teilweise geschnitten dargestellt, wobei
schematisch der Anschluss eines Schlauchpaketes 46, in dem sämtliche Leitungen zusammengefasst
sind, angedeutet.
[0044] Erfindungsgemäß ist nunmehr ersichtlich, dass im Brennergriff 6a ein geschlossener
Kühlkreislauf 11 durch verbinden der Kühlkreiszuleitung 47 mit der Kühlkreisrückleitung
48 beispielsweise über ein Verbindungselement 49 geschaffen wurde. Zusätzlich weißt
das Verbindungselement 49 eine Bypass-Leitung 50 auf, die mit der Flüssigkeitszuleitung
32 im Brennerkörper 6b verbunden ist, wie schematisch angedeutet. Die Bypass-Leitung
50 weißt dabei bevorzugt einen geringeren Querschnitt auf, als die Kühlreiszuleitung
47 und Kühlkreisrückleitung 48, so dass nur ein geringer Anteil von Flüssigkeit 8
vom geschlossenen Kühlkreislauf 11 im Brennergriff 6a entnommen wird. Selbstverständlich
ist es möglich, dass hierzu ein entsprechendes Element bzw. Ventil im Verbindungselement
49 angeordnet wird, über das die zu entnehmende Flüssigkeitsmenge elektronisch oder
mechanisch eingestellt werden kann, so dass nur eine bestimmte Menge bzw. ein bestimmtes
Volumen in den Brennerkörper 6b geleitet wird.
[0045] Durch diese Ausbildung des Wasserdampfbrenners 6 wird nun erreicht, dass der Benutzer
eine optimale Kühlung des Brennergriffes 6a vorfindet und es somit nicht passieren
kann, dass die vom Brennerkörper 6b zurückübertragene Wärme den Brennergriff 6a soweit
erhitzt, dass sich der Benutzer Verbrennungen zuführen kann bzw. die Griffschale des
Brennergriffes 6a so heiß wird, dass der Benutzer sie nicht mehr in die Hand nehmen
kann. Gleichzeitig wird dadurch auch erreicht, dass eine wesentlich höhere Durchflussgeschwindigkeit
im Kühlkreislauf ermöglicht wird, da ein größerer Querschnitt der Kühlkreiszuleitung
47 und der Kühlkreisrückleitung 48 verwendet werden kann, als wenn der Kühlkreislauf
11 über den Brennerkörper 6b geführt werden würde, da im Brennerkörper 6a weniger
Platz vorhanden ist. Damit kann auch mehr zurückgeführte Wärme abtransportiert werden.
[0046] Weiters wird dadurch auch erreicht, dass beim Beenden eines Schneidprozesses die
Flüssigkeit 8 aus dem Brennerkörper 6b besser rückgeführt werden kann, da ein Durckabfall
entsteht und somit die Flüssigkeit 8 automatisch in den Kühlkreislauf zurückgezogen
wird, d.h., dass beim Beenden des Prozesses der Druck in der Kühlkreiszuleitung 47
und Kühlkreisrückleitung 48 verringert wird, wobei jedoch im Brennerkörper 6b, insbesondere
in der Flüssigkeitszuleitung 32 aufgrund des geringeren Querschnittes noch aufrecht
ist, sodass die Flüssigkeit 8 vom Brennerkörper 6b, insbesondere der Flüssigkeitszuleitung
32, nun in den Kühlkreislauf 11, also in die Kühlkreiszuleitung 47 bzw. Kühlkreisrückleitung
48, zurück fließt und die heiße Flüssigkeit 8 sofort über den Kühlkreislauf 11 im
Brennergriff 6a abtransportiert wird. Somit wird eine Überhitzung des Brennerkörpers
6b nach Beendigung des Schneidprozesses verhindert.
[0047] Es ist auch möglich, dass die Bypass-Leitung 50 den gleichen Querschnitt bzw. Durchmesser
wie die Kühlkreiszuleitung 47 und die Kühlkreisrückleitung 48 aufweisen kann, da im
Brennerkörper 6b, insbesondere in der Flüssigkeitszuleitung 32, eine Querschnittsverringerung
bzw. Durchmesserverringerung, durchgeführt wird, sodass nur soviel Flüssigkeit 8 zur
Brennkammer 27, was für einen Schneid- bzw. Schweißprozess notwendig ist, wobei eine
Regelung der Menge der Flüssigkeit 8 jedoch über den Druck erfolgen kann.
[0048] Der Vollständigkeit halber wird noch erwähnt, dass zusätzliche Leitungen, wie die
Stromleitungen für die Anode 24 und die Kathode 22 sowie eventuelle Steuerleitungen,
der Übersicht halber nicht dargestellt wurden.
[0049] Weiters ist in Fig. 4 noch ersichtlich, dass der Taster 18 als Sicherheitsschalter
51 ausgebildet ist, wodurch sichergestellt ist, dass beim Ablegen des Wasserdampfbrenners
6 dieser Sicherheitsschalter 51 nicht aktiviert werden kann. Hierzu weist der Sicherheitsschalter
51 einen Sicherheitsbügel 52 auf, der über ein Schaltelement 53 angeordnet ist. Der
Benutzer muss zur Betätigung des Schaltelementes 53 zuerst den Sicherheitsbügel 52
nach unten bzw. nach vor drücken, so dass er anschließend mit dem Finger zum Schaltelement
53 gelangen kann. Durch die Bewegung des Sicherheitsbügels 52 wird eine Freigabevorrichtung,
die beispielsweise durch einen Mikroschalter ausgeführt sein kann (nicht dargestellt),
aktiviert, wodurch durch Betätigen des Schaltelementes 53 ein Signal an die Steuervorrichtung
3 übersendet wird. Durch diese Freigabevorrichtung wird sichergestellt, dass nur bei
Betätigen des Sicherheitsbügels 52 das Schaltelement 53 aktiviert werden kann, so
dass bei einem abgebrochenen Sicherheitsbügel 52 das Schaltelement 53 nicht aktiviert
werden kann.
[0050] Grundsätzlich ist zu dem Aufbau des Wasserdampfplasmabrenners 6 noch zu erwähnen,
dass die Wärmerückführung der Teile im Bereich des Austritts des Plasmastrahls 25
von besonderer Bedeutung ist, damit eine Überhitzung des Brennerkörpers 6b während
des Betriebes verhindert wird. Hierzu ist beispielsweise die Kathode 22 entsprechend
ausgebildet, damit die Wärme vom Bereich der Brennkammer 27 in den dahinterliegenden
Bereich des Kathodenhalters 28 geleitet werden kann. Die Kathode 22 weist hierzu im
Bereich des Kathodenhalters 28 eine plane bzw. ebene Stirnfläche auf, die beim Einschrauben
in den Kathodenhalter 28 mit dem Material des Kathodenhalters 28 bevorzugt vollflächig
in Verbindung steht. Damit wird erreicht, dass auch der hintere Anschlag der Kathode
22 mit dem Kathodenhalter 28 zur optimalen Wärmeabfuhr dient und somit mehr Wärmeenergie
über das Schraubgewinde 29 und dem hinteren Anschlag der Kathode 22 abgegeben werden
kann.
[0051] Weiters weist die Kathodenhalter 28 eine Beschichtung, insbesondere eine Keramikbeschichtung
mit zusätzlicher Versiegelungschicht, auf, wodurch eine noch bessere Wärmeabführ vom
Kathodenhalter 28 an die Flüssigkeit 8 des parallellaufenden Kühlkanales gegeben ist.
Hierzu dient die Keramikbeschichtung zur Isolation des Kathodenhalters 28 gegenüber
der Flüssigkeit 8 bzw. anderen anliegenden Teilen, wogegen die Versiegelungsschicht
zum Abdichten der Keramikschicht gegenüber der Flüssigkeit 8 dient, sodass keine Flüssigkeit
8 durch die Keramikschicht an den Kathodenhalter durchdringen kann. Beispielsweise
wird die Versiegelungsschicht aus Harzbasis gebildet ist, wodurch eine hohe Temperaturbeständigkeit
gegeben ist. Bevorzugt weist die Kermikschicht eine Dicke zwischen 100µm und 400µm,
insbesondere 200µm, auf.
[0052] Um eine noch bessere Wärmeabfuhr zu erreichen, kann die Oberfläche der Keramikbeschichtung
eine bestimmte Struktur, insbesondere eine möglichst große Oberflächenrauhigkeit (Rauhtiefe),
aufweisen, sodass die Oberfläche vergrößert wird und somit mehr Wärme abgegeben werden
kann. Hierbei wird im Bereich der Abdichtung des Kathodenhalters 28 eine Rauhtiefe
von 0,2µm bis 1µm, bevorzugt 0,5µm, auf, damit eine dauerhafte Abdichtung gegeben
ist.
[0053] Vorteilhaft ist aber auch, dass für den Tausch der Kathode 22 diese am Gewindeansatz
einen zylindrischen Bereich aufweist, der zwischen 2mm bis 5mm Länge beträgt, und
dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Schraubgewindes 29 im Kathodenhalter
28 entspricht. Somit wird erreicht, dass beim Ansetzen der Kathode 22 am Kathodenhalter
28 eine Zentrierung und Ausrichtung erreicht wird, sodass durch eine einfache Drehbewegung
und Druck die Kathode leicht in den Kathodenhalter 28 eingeschraubt werden kann. Darüber
hinaus weist die Kathode 22 im Bereich des Gewindes eine Zentrierfläche auf, die im
Endbereich des Gewindes in Richtung der Brennkammer 27 angeordnet ist, d.h., dass
das Gewinde zwischen dem zylindrischen Bereich und der Zentrierfläche ausgebildet
ist. Die Zentrierfläche weist eine bestimmte Länge zwischen 2mm und 8mm, bevorzugt,
4,5mm, auf.
[0054] Schließlich ist es auch möglich, dass das Querloch 40 nicht nur als Verdrehschutz
dient, sonder auch als definierter Anschlag beim Abheben der Kathode 22, insbesondere
des Kathodenhalter 22, zuständig ist.
1. Wasserdampfplasmabrenner (6) mit einem Brennergriff (6a) und einem Brennerkörper (6b),
wobei im Brennerkörper (6b) eine Flüssigkeitszuleitung (32), eine Heizeinrichtung
(26), eine Brennkammer (27), eine mit einem Kathodenhalter (28) verbundene Kathode
(22) und eine als Düse (23) ausgebildete Anode (24) mit einer Austrittsöffnung (25)
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Brennerkörper (6b) angeordnete Flüssigkeitszuleitung (32) zur Brennkammer
(27) derart ausgebildet ist, dass die zugeführte Flüssigkeit (8) zuerst entlang des
Kathodenhalters (28) über einen Kühlkanal (33) geführt ist, und anschließend entlang
der Heizeinrichtung (26) zur Brennkammer (27) verläuft.
2. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um den Kathodenhalter (28) ein von einem Kolbenelement (31) begrenzter Raum angeordnet
ist, der mit der Flüssigkeitszuleitung (32) verbunden ist, so dass durch Zufuhr von
Flüssigkeit (8) der Raum gefüllt wird und der Kathodenhalter (28) mit der Kathode
(22) von der Düse (23) abhebt.
3. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Spitze der Kathode (22) mit der Form der Innenseite der Düse (23) übereinstimmt.
4. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Kathodenhalter (28) Dichtungsringe (35) angeordnet sind.
5. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenhalter (28) eine elektrisch isolierende Beschichtung und bevorzugt eine
Versiegelung aufweist.
6. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (22) aus Kupfer oder einer Kupferlegierung besteht.
7. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (22) zumindest teilweise mit einer elektrischen Isolierung, insbesondere
einer Keramikbeschichtung versehen ist.
8. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (22) mit dem Kathodenhalter (28) über ein Gewinde (29) verbunden ist.
9. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (22) einen Anschlagflansch (39) aufweist.
10. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Kathodenhalter (28) eine Einrichtung zum Schutz vor Verdrehung angeordnet ist,
welche beispielsweise durch eine Achse (40) gebildet ist, welche in einem Querloch
(41) des Kathodenhalters (28) angeordnet ist.
11. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenhalter (28) von zumindest einem Kühlkanal (33) umgeben ist, welcher mit
der Flüssigkeitszuleitung (32) in Verbindung steht, so dass das Wasser als Kühlmedium
verwendbar ist.
12. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Kühlkanal (33) um den Kathodenhalter (28) entlang, vorzugsweise
spiralförmig verläuft.
13. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückführungskanal (36) zur Rückführung der Flüssigkeit zur Heizeinrichtung (26)
angeordnet ist.
14. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (26) einen spiralförmigen Kanal (37) zur Durchführung der Flüssigkeit
aufweist.
15. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schutzschalter vorgesehen ist, der bei ordnungsgemäß angeordnetem Gehäuse (21)
betätigbar ist.
16. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (23) Kühlkanäle zur Führung eines Kühlfluids aufweist.
17. Wasserdampfplasmabrenner (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (23) über ein Gewinde (42) mit dem Gehäuse (21) verbunden ist.
1. A vapor plasma burner (6) comprising a burner handle (6a) and a burner base (6b),
wherein inside said burner base (6b) a liquid feed pipe (32), a heating device (26),
a burner chamber (27), a cathode (22) connected to a cathode support (28), and an
anode (24) which is configured as a nozzle (23) and has an exit opening (25) are arranged,
characterized in that said liquid feed pipe (32) leading to said burner chamber (27), which pipe is arranged
inside said burner base (6b), is configured in such a manner that a supplied liquid
(8) is conducted first along said cathode support (28) via a cooling channel (33)
and then along said heating device (26) towards said burner chamber (27).
2. A vapor plasma burner (6) according to claim 1, characterized in that a space is arranged around said cathode support (28), said space being limited by
a piston element (31) and being connected to said liquid feed pipe (32), so that said
space is filled when liquid (8) is supplied and said cathode support (28) and said
cathode (22) are lifted off said nozzle (23).
3. A vapor plasma burner (6) according to claims 1 or 2, characterized in that the shape of the tip of said cathode (22) corresponds to the inside shape of said
nozzle (23).
4. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 3, characterized in that sealing rings (35) are arranged on said cathode support (28).
5. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that said cathode support (28) has an electrically insulating coating and preferably a
sealing coating.
6. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that said cathode (22) is made of copper or a copper alloy.
7. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 6, characterized in that said cathode (22) is, at least partially, provided with an electric insulation, particularly
a ceramic coating.
8. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that said cathode (22) is connected to said cathode support (28) via a thread (29).
9. A vapor plasma burner (6) according to claim 8, characterized in that said cathode (22) has a stop flange (39).
10. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 9, characterized in that an anti-distortion means is arranged on said cathode support (28), which means is
e.g. formed by an axis (40) arranged in a transverse hole (41) of said cathode support
(28).
11. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 10, characterized in that said cathode support (28) is surrounded by at least one cooling channel (33) connected
to said liquid feed pipe (32), so that water may be used as a cooling medium.
12. A vapor plasma burner (6) according to claim 11, characterized in that said at least one cooling channel (33) runs around and along said cathode support
(28), preferably in a spiral way.
13. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 12, characterized in that a return channel (36) is provided to return said liquid to said heating device (26).
14. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 13, characterized in that said heating device (26) has a spiral channel (37) to conduct said liquid.
15. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 14, characterized in that a protective switch is provided which may be actuated when the housing (21) is properly
arranged.
16. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 15, characterized in that said nozzle (23) has cooling channels to conduct a cooling fluid.
17. A vapor plasma burner (6) according to any one of claims 1 to 16, characterized in that said nozzle (23) is connected to said housing (21) via a thread (42).
1. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) avec un manche de chalumeau (6a) et un corps
de chalumeau (6b), une conduite d'alimentation en liquide (32), un dispositif de chauffage
(26), une chambre de combustion (27), une cathode (22) raccordée à un support de cathode
(28) et une anode (24) constituée en tant que buse (23) avec une ouverture de sortie
(25) étant disposés dans le corps de chalumeau (6b), caractérisé en ce que la conduite d'alimentation en liquide (32) disposée dans le corps de chalumeau (6b)
et conduisant à la chambre de combustion (27) est constituée de telle sorte que le
liquide (8) acheminé est d'abord conduit le long du support de cathode (28) par le
biais d'un canal de refroidissement (33), et puis s'écoule le long du dispositif de
chauffage (26) vers la chambre de combustion (27).
2. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon la revendication 1, caractérisé en ce que, autour du support de cathode (28), il est disposé un espace, limité par un élément
de piston (31), qui est raccordé à la conduite d'alimentation en liquide (32) de telle
sorte que l'espace est rempli par l'amenée de liquide (8), et le support de cathode
(28) avec la cathode (22) se soulève de la buse (23).
3. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la forme de la pointe de la cathode (22) coïncide avec la forme du côté intérieur
de la buse (23).
4. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des bagues d'étanchéité (35) sont disposées sur le support de cathode (28).
5. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support de cathode (28) présente un revêtement électriquement isolant et de préférence
un scellement.
6. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la cathode (22) se compose de cuivre ou d'un alliage de cuivre.
7. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la cathode (22) est munie au moins partiellement d'une isolation électrique, en particulier
d'un revêtement céramique.
8. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la cathode (22) est raccordée au support de cathode (28) par le biais d'un filetage
(29).
9. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la cathode (22) présente une bride de butée (39).
10. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que, sur le support de cathode (28), il est disposé un dispositif de protection anti-torsion
qui est par exemple formé d'un axe (40) qui est disposé dans un trou transversal (41)
du support de cathode (28).
11. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le support de cathode (28) est entouré d'au moins un canal de refroidissement (33)
qui est en liaison avec la conduite d'alimentation en liquide (32) de telle sorte
que de l'eau peut être utilisée en tant qu'agent de refroidissement.
12. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le canal de refroidissement (33) au moins au nombre de un est placé le long du support
de cathode (28), de préférence en forme de spirale.
13. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est disposé un canal de retour (36) pour le retour du liquide vers le dispositif
de chauffage (26).
14. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (26) présente un canal (37) spiralé pour le passage du
liquide.
15. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'il est prévu un coupe-circuit qui peut être actionné quand le boîtier (21) est disposé
de façon conforme.
16. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que la buse (23) présente des canaux de refroidissement pour conduire un fluide de refroidissement.
17. Chalumeau à plasma à vapeur d'eau (6) selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la buse (23) est raccordée au boîtier (21) par le biais d'un filetage (42).