[0001] Die Erfindung betrifft ein Übungsgerät zum Training des menschlichen Bewegungsapparats.
[0002] Mangelnde Bewegung ist die Hauptursache für viele gesundheitliche Probleme, insbesondere
für Rückenbeschwerden. Rückenbeschwerden sind eine Zivilisationskrankheit, von der
auch die deutsche Bevölkerung nicht verschont bleibt. Schätzungen zufolge hat jeder
zweite Erwachsene Rückenbeschwerden, sogar 70% leiden mindestens einmal im Jahr an
Rückenschmerzen. Statistisch gesehen führen Rückenbeschwerden zu mehr als zwei Tagen
Arbeitsausfall pro Arbeitnehmer im Jahr und verursachen somit einen geschätzten volkswirtschaftlichen
Schaden von über sechs Milliarden Euro jährlich. Zugleich bedeuten die Rückenschmerzen
häufig eine extreme Einbuße an Lebensqualität. Besonders schwer betroffene Personen
sind in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt und können häufig selbst
einfache alltägliche Tätigkeiten nicht mehr ausführen.
[0003] Die Ursachen der Rückenschmerzen sind vielfältig und reichen von Funktionsstörungen
der Gelenke im Bereich der Wirbelsäule über internistische bis hin zu psychosomatischen
Erkrankungen. Häufig bleibt die genaue Ursache der Rückenschmerzen jedoch trotz aufwendiger
Diagnostik im Dunkeln. Ebenso vielfältig wie die Ursachen sind die vorgeschlagenen
Therapien und propagierten vorbeugenden Trainingsmaßnahmen.
[0004] Davon ausgehend ist es die Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Übungsgerät zur Verfügung
zu stellen, mit dem jeder einzelne seinen Bewegungsapparat von den "Finger- bis in
die Zehenspitzen" trainieren und insbesondere Rückenbeschwerden wirksam abhelfen bzw.
durch ein wirksames Training vorbeugen kann. Diese Aufgabe wird gelöst durch das Übungsgerät
nach Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Das Übungsgerät dient zum Training des menschlichen Bewegungsapparats und hat ein
Paar Stützstöcke, die jeweils einen an einem Ende eines Stützstocks anbringbaren Griffkörper
aufweisen, der im an dem Stützstock angebrachten Zustand im wesentlichen senkrecht
zu dem Stützstock erstreckt ist, wobei die Stützstöcke keine weiteren vorstehenden
Griff- oder Stützelemente aufweisen.
[0006] Die zwischen einem Griffkörper und einem Stützstock vorgesehene Verbindung kann fest
oder lösbar sein. Insbesondere im Falle einer lösbaren Verbindung zwischen Griffkörper
und Stützstock kann der Stützstock auch für andere Anwendungszwecke vielfältig eingesetzt
werden, beispielsweise als Wanderstock, Gehhilfe oder Fotostativ.
[0007] Für die Anwendung zu einem vorbeugenden Training gegen Rückenbeschwerden ist insbesondere
ein beidseitiger Einsatz des Übungsgeräts im Stehen sinnvoll. Dabei kann die Länge
der Stützstöcke so gewählt werden, dass eine trainierende Person im Stehen die Griffkörper
mit jeweils einer Hand problemlos ergreifen kann, wenn das untere Ende der Stützstöcke
auf dem Boden aufgestützt wird. Durch das Abstützen auf den Griffkörpern mit beiden
Händen kann die Wirbelsäule beim Ausführen von Übungen gegebenenfalls entlastet werden.
Außerdem erleichtert das Abstützen das sichere Stehen auch beim Ausführen schwierigerer
Übungen. Beispielsweise können wechselnde Ausfallschritte, wippende Bewegungen oder
Drehbewegungen ausgeführt werden. Durch diese Bewegungen wird die Wirbelsäule zyklisch
entlastet bzw. auf Zug belastet. Es wird dadurch ein hervorragender Trainingseffekt
erzielt.
[0008] Keiner der beiden Stützstöcke weist von dem Stützstock vorstehende Griff- oder Stützelemente
auf. Griff- oder Stützelemente finden sich häufig an Gehhilfen, die in der Regel mit
einem unterhalb des oberen Endes eines Stützstocks angeordneten, vorstehenden Handgriff
und/oder einer am oberen Ende des Stützstocks angeordneten, offenen Manschette zur
Aufnahme des Unterarms ausgerüstet sind. Derartige Griff- oder Stützelemente sind
für die Erfindung entbehrlich. Unter Umständen könnten sie die vorgesehene Anwendung
des Übungsgeräts beeinträchtigen.
[0009] Insbesondere mit Blick auf eine therapeutische Anwendung des Übungsgeräts bei bereits
bestehenden Beschwerden beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, daß Rückenbeschwerden
durch eine gezielte Entlastung der Wirbelsäule wirksam bekämpft werden können. Diese
Erkenntnis deckt sich mit der Tatsache, daß von Rückenschmerzen Betroffene als erste
Reaktion auf die Schmerzen häufig mit einer Vermeidungshaltung reagieren, durch die
die Wirbelsäule vermeintlich entlastet wird. Hierbei kommt es jedoch einerseits zu
weitere Schmerzen verursachenden muskulären Verspannungen, andererseits kann vielen
Tätigkeiten in der bevorzugten Haltung nicht mehr nachgegangen werden.
[0010] In einer Ausgestaltung ist das Übungsgerät ein Wirbelsäulenentlastungsmittel mit
teleskopisch längenverstellbaren Stützstöcken, wobei die maximale Länge der Stützstöcke
in etwa der Achselhöhe eines Anwenders entspricht und die Griffkörper Stützkörper
sind, die jeweils eine Auflagefläche für die Achsel aufweisen. Durch die teleskopische
Verstellbarkeit der Länge der Stützstöcke kann die Höhe der Auflagefläche für die
Achsel an unterschiedlich große Personen und unterschiedliche Haltungen der Person
angepaßt werden. Beispielsweise kann die Länge so eingestellt werden, daß eine sitzende
Person, die sich mit der Achsel auf dem Griffkörper abstützt, bei auf dem Boden aufgesetztem
Stützstock eine wirksame Entlastung der Wirbelsäule erfährt. In der Regel werden zwei
Stützstöcke mit jeweils einem Griffkörper gleichzeitig eingesetzt, so daß eine Abstützung
unter beiden Armen erfolgt. Es kann eine unterschiedlichen Körperhaltungen angepaßte
Entlastung der Wirbelsäule erreicht werden, wobei gleichzeitig eine weitgehende Bewegungsfreiheit
insbesondere der Arme erhalten bleibt. Beispielsweise beeinträchtigt die fachgerechte
Anwendung des Übungsgeräts weder eine im Sitzen, etwa bei der Arbeit an einem Schreibtisch,
noch eine im Stehen zu verrichtende Tätigkeit.
[0011] In einer Ausgestaltung weist jeder Griffkörper ein Rohrprofil mit einer elastischen
Ummantelung auf, die mit Noppen versehen ist. Das Rohrprofil bildet einen belastbaren
und einfach an einem Stützstock anbringbaren Grundkörper für den Griffkörper. Zudem
wird durch die Verwendung eines Rohrprofils ein geringes Gewicht des Griffkörpers
erreicht. Die elastische, genoppte Ummantelung führt zu einem besonders griffgünstigen
Griffkörper. Bevorzugt ist die Ummantelung zylindrisch. Beim Ausführen der Übungen
haben die Noppen in Verbindung mit der elastischen Gestaltung der Ummantelung zudem
einen angenehmen, die Durchblutung der Hände und Finger anregenden Massageeffekt.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung besteht die Ummantelung aus Kunststoff und ist an
den äußeren Enden über jeweils einen scheiben- oder ringförmigen Abschnitt mit dem
Rohrprofil verbunden, so dass sich zwischen Rohrprofil und Ummantelung ein Luftpolster
ausbildet. Die Ummantelung kann mit dem Rohrprofil verklebt sein, bevorzugt dichtend
verklebt. Dadurch erhöht sich beim Ergreifen des Griffkörpers der Luftdruck des Luftpolsters,
wodurch eine hohe und dauerhafte Elastizität der Ummantelung erreicht wird. Dabei
kann das Gewicht der Ummantelung geringer sein als bei abweichenden Ausgestaltungen,
bei denen die Elastizität des Griffs durch Materialeigenschaften der Ummantelung selbst
verwirklicht wird.
[0013] Gemäß weiterer Ausgestaltungen weist die Ummantelung auf der dem Stützstock zugewandten
Seite eine kreisförmige Aussparung bzw. einen in Längsrichtung des Griffkörpers verlaufenden
Schlitz auf. Bei der Verwendung einer kreisförmigen Aussparung ist vorgesehen, die
Ummantelung vor dem Anbringen des Stützstocks an dem Griffkörper zu befestigen und
anschließend den Stützstock durch die Aussparung, deren Durchmesser dem Durchmesser
des Stützstocks angepaßt sein kann, zu führen. Der Durchmesser der Aussparung kann
etwas kleiner gewählt werden als der Außendurchmesser des Stützstocks, so daß sich
ein fester Sitz ergibt. Alternativ oder zusätzlich ist ein Schlitz vorgesehen, der
ein nachträgliches Anbringen der Ummantelung an dem Griffkörper ermöglicht. Beide
Öffnungen können nach der Montage auf dem Rohrprofil durch eine Verklebung dichtend
verschlossen werden, um den Luftpolstereffekt zu verbessern.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Griffkörper eine längliche
Form mit einer an die Anatomie der Achselhöhle angepaßten Auflagefläche auf. Dadurch
wird ein besonders komfortabler Einsatz des Übungsgeräts auch über längere Zeiträume
ermöglicht.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung weisen die Griffkörper eine längliche Form auf und
die Enden der Stützstöcke münden mittig in die Griffkörper. Dadurch werden in die
leicht zu ergreifenden Griffe eingeleitete Stützkräfte gleichmäßig in die Stützstöcke
geführt, wobei geringere Biegemomente auf den Griffkörper und den Stützstock wirken.
Daher können Griffkörper und Stützstöcke bei ausreichender Stabilität besonders leicht
ausgeführt werden.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind die Auflageflächen der Griffkörper
gepolstert. Diese Polsterung kann sich im wesentlichen auf die Auflagefläche beschränken
oder die Griffkörper auch an den Seiten oder vollständig umschließen. Zum Beispiel
kann sie von einem Schaumstoffelement oder von einem Gelkissen gebildet sein.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist jeder Griffkörper
ein Rohrprofil mit einer weichen, vorzugsweise schlauchförmigen Ummantelung auf. Das
Rohrprofil ist von einer weichen Ummantelung, die beispielsweise aus Schaumstoff bestehen
kann, umhüllt. Durch die weiche Ummantelung ergibt sich ein hoher Benutzungskomfort.
Bevorzugt ist das Rohrprofil ein Vierkantrohrprofil, das sich besonders gut für eine
einfache Verbindung mit dem Stützstock eignet, weil es eine dem Stützstock zugewandte,
ebene Ansatzfläche aufweist.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist der Griffkörper einen wechselbaren,
weichen Überzug auf. Der Überzug kann beispielsweise mit einem Reiß- oder Klettverschluß
um den Griffkörper herum geschlossen werden. Auf diese Weise wird ein besonders einfaches
Auswechseln zwecks Reinigung des Überzugs oder zur Verwendung unterschiedlicher, z.B.
verschiedenfarbiger Überzüge ermöglicht.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist jeder Griftkörper
eine abnehmbare Polsterung aus einem geschlitzten Schaumstoffrohr auf. Das Schaumstoffrohr
kann entlang seiner Längsrichtung einen Schlitz aufweisen. Der Innendurchmesser des
Schaumstoffrohrs kann so bemessen sein, dass sich das Schaumstoffrohr auf dem Griffkörper
klemmend hält und gleichzeitig leicht abnehmbar ist. Es wird dadurch eine zusätzlich
Polsterung zur Verfügung gestellt, die den Anwendungskomfort erhöht und die bei Bedarf
abgenommen werden kann.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist jeder Griffkörper
ein zylindrisches Rohr mit einer seitlichen Bohrung auf, durch die ein Ende eines
Stützstocks in den Griffkörper eingesetzt und in dem Griffkörper verklebt ist. Es
wird dadurch eine einfache und stabile Verbindung erreicht. Bevorzugt wird ein Zweikomponentenkleber
verwendet.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung ist das in den Griffkörper eingesetzte Ende des Stützstocks
derart abgerundet, dass es an der der Bohrung gegenüberliegenden Innenwand des zylindrischen
Rohrs annähernd passend anliegt. Dadurch wird eine besonders großflächige und belastbare
Verklebung ermöglicht.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist in dem zylindrischen
Rohr mindestens eine Hülse eingeklebt, die seitlich des in dem Rohr verklebten Endes
des Stützstocks angeordnet ist. Bevorzugt werden zwei Hülsen verwendet, die auf jeweils
einer Seite des Stützstocks plaziert werden. Dadurch wird eine höhere Stabilität der
Verbindung zwischen Griffkörper und Stützstock erreicht.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Kunststoffstopfen
in die Enden der Griffkörper eingesetzt. Ein Hohlraum in den Griffkörpern wird dadurch
auf einfache Weise verschlossen und vor Verschmutzung geschützt.
[0024] Gleichzeitig verleihen die Stopfen dem Übungsgerät ein ansprechendes Erscheinungsbild.
[0025] Grundsätzlich kann die Anbringung des Griffkörpers am Stützstock beliebig ausgeführt
werden. Für eine lösbare Verbindung kommt insbesondere eine Verschraubung in Betracht.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Stützstock über eine einrastende
Steckverbindung mit dem Griffkörper verbunden. Dadurch kann der Griffkörper besonders
einfach von dem Stützstock getrennt werden, beispielsweise auf Reisen oder zu sonstigen
Transportzwecken.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die Stützstöcke teleskopisch längenverstellbar.
Die Höhe der Griffkörper kann somit unterschiedlichen Bedürfnissen, insbesondere unterschiedlich
großen Benutzern, einfach angepasst werden.
[0027] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Länge der Stützstöcke stufenlos
verstellbar. Dadurch wird eine besonders genaue Einstellung der Länge, die für eine
zugleich wirksame und komfortable Anwendung des Übungsgeräts hilfreich ist, ermöglicht.
[0028] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Stützstöcke
aus teleskopartig ineinander greifenden Rohrsegmenten. Es können zwei, drei, vier
oder mehr Rohrsegemente verwendet werden. Bei Verwendung von drei oder mehr Rohrsegementen
kann jeder Stützstock besonders kompakt zusammengeschoben werden.
[0029] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verfügen die Rohrsegmente
über eine Schraubklemmung, mit der sich die relative Lage der Rohrsegmente feststellen
läßt. Die Schraubklemmung kann einen Konus aufweisen, der über eine Schraubverbindung
an ein Rohrsegment herangezogen oder von diesem entfernt wird, wenn das Rohrsegment
gegenüber dem Konus gedreht wird.
[0030] Der Konus kann in ein geschlitztes Klemmelement eingreifen, das innerhalb eines äußeren
Rohrsegments angeordnet ist und durch den Konus gespreizt wird, um eine Klemmung in
dem äußeren Rohrsegment zu bewerkstelligen. Dadurch wird eine einfache und sichere
Fixierung durch Verdrehen eines inneren Rohrsegments gegenüber einem äußeren Rohrsegment
erreicht.
[0031] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist mindestens ein
Rohrsegment in einem oberen Bereich einen fest mit dem Rohrsegment verbundenen Griff
auf, um das Festziehen und Lösen der Schraubklemmung zu erleichtern. Der Griff kann
beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi gefertigt sein und mit dem Rohr verklebt,
aufgeschrumpft oder auf sonstige Weise fest verbunden sein. Zwischen dem Griff und
dem Rohrsegment kann eine Hülse aus Aluminium angeordnet sein, um die Festigkeit der
Verbindung zu erhöhen. Wegen der hohen Belastungen des Übungsgeräts, die unter Umständen
das gesamte Körpergewicht des Anwenders tragen müssen, ist eine sehr hohe Stabilität
der Schraubklemmung erforderlich. Dies erfordert unter Umständen erhebliche Drehmomente
an den einzelnen Rohrsegmenten zum Festziehen und Lösen der Schraubklemmung. Durch
die erfindungsgemäßen Griffe lassen sich die Rohrsegmente leichter erfassen, so daß
auch bei eingeschränkter Handkraft ausreichende Drehmomente aufgewendet werden können.
[0032] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weisen die ineinander geführten
Rohrsegmente an der Außenseite angeordnete Klemmhebel auf, mit denen sich die relative
Lage der Rohrsegmente feststellen läßt. Die Rohrsegmente können im Bereich der Klemmhebel
geschlitzt sein, wobei die Rohrwandung durch den Klemmhebel zusammengepreßt wird.
Es wird eine wirksame Fixierung erreicht, die durch die leicht zugänglichen Klemmhebel
besonders einfach gelöst werden kann. Um die Bedienung der Klemmhebel zu vereinfachen,
können diese mit einer Verlängerung ausgestattet werden. Die Verlängerung kann beispielsweise
als ausklappbares, ausziehbares oder aufsteckbares Griffelement ausgeführt sein. Dadurch
wird die Bedienung der Klemmhebel vereinfacht.
[0033] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Stützstock im
wesentlichen aus Aluminium oder einem Glas- oder Kohlefaserverbundwerkstoff gefertigt.
Durch diese Leichtbauweise kann das Gesamtgewicht des Übungsgeräts auf weniger als
800 Gramm, d.h. auf unter 400 Gramm pro Stützstock mit Griffkörper, begrenzt werden.
Dadurch wird sowohl die Anwendung als auch der Transport erleichtert.
[0034] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Gesamtlänge des
Übungsgeräts in einem Bereich von ungefähr 60 cm bis ungefähr 145 cm verstellbar.
Dieser große Verstellbereich ermöglicht zugleich eine komfortable Einstellung für
die Anwendung des Übungsgeräts im Sitzen als auch, selbst bei größeren Personen, im
Stehen. Besonders wichtig ist, daß ein Bereich von ca. 90 cm bis ca. 145 cm abgedeckt
ist.
[0035] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von drei in Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Stützstock mit Griffkörper eines Übungsgeräts in einer vereinfachten Draufsicht,
- Fig. 2
- den Griffkörper aus Fig. 1 in Schnittdarstellungen entlang seiner Längsachse (a) und
Querachse (b),
- Fig. 3
- einen nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgestalteten Griffkörper für ein Übungsgerät,
- Fig. 4
- einen mit einem Stützstock fest verbundenen Griffkörper in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 5
- den Griffkörper aus Fig. 4 im Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse, mit Moosgummi-
und Schaumstoffüberzug,
- Fig. 6
- den Griffkörper aus Fig. 4 im Querschnitt entlang seiner Längsachse,
- Fign.7a-c
- drei unterschiedliche Anwendungssituationen eines erfindungsgemäßen Übungsgeräts,
- Fig. 8
- ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen Übungsgeräts mit einem Griffkörper mit
genoppter Ummantelung im Querschnitt,
- Fig. 9
- die Ummantelung des Griffkörpers aus Fig. 8 in einer perspektivischen Ansicht.
[0036] Der Stützstock mit Griffkörper eines Übungsgeräts nach Figur 1 wird von einem Nordic
Walking- bzw. Wanderstock gebildet, der drei teleskopartig ineinander geführte Rohrsegmente
12, 14, 16 aufweist. Das unterste Rohrsegment 16 ist an seinem unteren Ende mit einem
Kunststoff- oder Gummifuß versehen, der ein sicheres Aufsetzen auf dem Boden ermöglicht.
Der Fuß ist drehfest mit dem unteren Rohrsegment 16 verbunden, so daß eine Verschraubung
des Rohrsegments 16 in dem Rohrsegment 14 durch Ergreifen des Fußes vereinfacht werden
kann. Die beiden oberen Rohrsegmente 12 und 14 sind an ihrem unteren Ende jeweils
mit einer schraubbaren Klemmvorrichtung, die nicht im einzelnen dargestellt ist, versehen.
Die relative Einstellung zwischen den einzelnen Rohrsegmenten läßt sich durch Verdrehen
des jeweils unteren Rohrsegments in dem oberen Rohrsegment fixieren. Am oberen Ende
des oberen Rohrsegments 12 befindet sich ein Griff 18, der in der Achse des Stützstocks
angeordnet ist. Dieser Griff 18 steht nicht von dem Stützstock vor und steht der vorgesehenen
Verwendung des Übungsgeräts nicht im Wege.
[0037] Mit dem oberen Ende des oberen Rohrsegments 12 des Stützstocks 10 ist ein Griffkörper
20 verbunden. Der Griffkörper 20 weist oben eine Auflagefläche 22 auf, die bei Gebrauch
der Vorrichtung unter der Achsel liegt. Der Griffkörper 20 ist mit dem oberen Rohrsegment
12 des Stützstocks 10 über eine einrastende Steckverbindung verbunden.
[0038] In der Figur 2 ist der Griffkörper 20 aus Figur 1 in zwei Querschnittsdarstellungen
skizziert. Er besteht aus einem Rohrprofil 24, vorzugsweise aus Aluminium. In der
Mitte des Rohrprofils 24 weist dieses auf seiner Unterseite eine Bohrung auf, in die
ein Bolzen 26 eingesetzt ist. Ein Verrastungselement ist als verfederte Kugel 28 ausgebildet
und rastet bei Anbringung des Griffkörpers 20 an dem Stützstock 10 in eine entsprechende
Öffnung ein. Umgeben ist das Rohrprofil 24 von einer elastischen, weichen Ummantelung
30.
[0039] Diese besteht aus einem als Meterware verfügbaren Schaumstoffrohr, z.B. aus Moosgummi.
Diese Ummantelung 30 ist auf das Rohrprofil 24 aufgesetzt. Der gesamte Griffkörper
20 ist mit einem in der Figur nicht dargestellten, auswechselbaren Stoffbezug versehen.
In der Querschittsdarstellung der Fig. 2b erkennt man die Anordnung der aus dem Schaumstoff
bestehenden Ummantelung 30 um das Rohrprofil 24 herum.
[0040] In der Figur 3 ist eine alternative Ausgestaltung eines Griffkörpers dargestellt.
Der Griffkörper 40 weist eine längliche, geschwungene Form auf. Die bei Gebrauch der
Achsel zugewandte Auflagefläche 42 hat im Längsschnitt eine konkave Wölbung, die ein
besonders angenehmes Abstützen auf dem Griffkörper 40 erleichtert und zudem ein Verrutschen
des Griffkörpers nach vom oder hinten wirksam verhindert. Am unteren Ende des Griffkörpers
40 befindet sich ein vorstehender Gewindebolzen 44, der zur Verschraubung mit einem
Stützstock vorgesehen ist.
[0041] Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Griffkörpers 50 in vereinfachter Darstellung.
Der Griffkörper 50 besteht aus einem zylindischen Aluminiumrohr 56 und weist in der
Mitte eine Bohrung 54 in einer Wandung auf. Durch die Bohrung ist das obere Ende eines
Rohrsegments 12 eines Stützstocks in den Griffkörper 50 hineingeführt, wie in der
Fig. gestrichelt angedeutet. Das Ende des Rohrsegments grenzt an die innere Rundung
des Aluminiumrohrs 56 des Griffkörpers 50 an und ist dort sowie am Rand der Bohrung
54 mit einem Zweikomponentenkleber fest verklebt. Der Griffkörper 50 weist einen in
Fig. 4 nicht dargestellten Überzug aus einem Schlauch aus Moosgummi auf, der bereits
vor dem Einsetzen des Stützstocks aufgebracht wird. Die Enden des Griffkörpers 50
sind von jeweils einem nicht dargestellten Kunststoffstopfen verschlossen.
[0042] In Figur 5 ist der Griffkörper nach Figur 4 im Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse
dargestellt. In dieser Ansicht erkennt man die bei 60 angedeutete Verklebung des Rohrsegments
12 in dem Aluminiumrohr 56 mit einem Zweikomponentenkleber. Ebenfalls dargestellt
ist eine weiche Moosgummi-Ummantelung 58, die auf das Aluminiumrohrs 56 aufgebracht
ist. Eine weitere Polsterung des Griffkörpers 50 besteht aus einem unten entlang der
Längsrichtung geschlitzten Schaumstoffrohr 62, das lose auf die Moosgummi-Ummantelung
58 aufgeschoben ist. Je nach Anwendung und erwünschter Polsterung kann das Schaumstoffrohr
62 einfach abgenommen werden. Soll auf die zusätzliche Polsterung durch das Schaumstoffrohr
62 verzichtet werden, können die Schaumrohre 62 zweier Griffkörper 50 entlang ihrer
Schlitze ineinander gesteckt auf einen der Stützstöcke geschoben werden. Sie halten
sich dort leicht klemmend, so daß eine vorteilhafte Transport- und Aufbewahrungsmöglichkeit
für die Schaumstoffrohre 62 gegeben ist.
[0043] Wie in Figur 6 gezeigt, können im Inneren des Aluminiumrohrs 56 angeordnete und in
dessen Richtung verlaufende Hülsen 64 verwendet werden, die an das Rohrsegment 12
angrenzen, um die Stabilität der Verbindung zwischen Griffkörper 50 und Rohrsegment
12 weiter zu erhöhen. Die Hülsen werden ebenfalls mit einem Zweikomponentenkleber
60 mit dem Griffkörper 50 und dem Rohrsegment 12 verklebt. Ebenfalls in Fig. 6 dargestellt
sind zwei Kunststoffstopfen 66, die jeweils ein Ende des Aluminiumrohrs 56 verschließen.
[0044] Die Figuren 7a bis c zeigen ein erfindungsgemäßes Übungsgerät, das im wesentlichen
dem Ausführungsbeispiel aus den Figuren 4 bis 6 entspricht, in unterschiedlichen Anwendungssituationen.
Der in der Figur 7a skizzierte Anwender sitzt auf einem Stuhl und stützt seinen Oberkörper
über die Achseln auf den Griffkörpern eines Übungsgeräts ab. Dadurch wird die Wirbelsäule
im Sitzen wirksam entlastet. Die Figur 7b zeigt einen stehenden Anwender, der seine
Wirbelsäule durch Abstützen des Oberkörpers über die Achseln auf zwei Griffkörpern
eines Übungsgeräts entlastet. Der in der Figur 7c skizzierte Anwender führt eine vorbeugende
Übung mit dem Übungsgerät aus. Dabei überträgt er sein Körpergewicht teilweise über
Hände und Arme auf die Griffkörper, wobei seine Wirbelsäule entsprechend entlastet
wird. Zusätzlich zu dieser Wirbelsäulenentlastung wird durch wippende Bewegungen mit
den Armen und den Beinen, die von einer Körperdrehung überlagert werden können, ein
Beanspruchen und Trainieren wichtiger Muskelgruppen erreicht. Dies gilt insbesondere
für die Muskulatur der Arme, der Schultern, der Brust, des Bauchs, der Oberschenkel
und des Gesäßes.
[0045] Figur 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Querschnitt. Der Stützstock 70
ist einteilig ausgeführt und besteht aus einem Stahlrohr mit 18 mm Durchmesser. Am
unteren Ende ist ein rutschsicherer Fuß 72 auf das Stahlrohr aufgeschoben. Das obere
Ende des Stützstocks 70 ist durch eine Bohrung 84 in ein zylindrisches Profilrohr
82 eingesetzt, wobei das obere Ende des Stützstocks 70 so abgerundet ist, dass es
an der der Bohrung 84 gegenüberliegenden Innenwand des Profilrohrs 82 annähernd passend
anliegt. Das Profilrohr 82 bildet einen Teil des Griffkörpers 80. Dort und im Bereich
der Bohrung 84 ist der Stützstock 70 mit einem Zweikomponentenkleber 76 stabil verklebt.
Die Öffnungen an den beiden äußeren Enden des Profilrohrs 82 sind von Kunststoffstopfen
78 verschlossen.
[0046] Der Griffkörper 80 weist eine im wesentlichen zylindrische Kunststoffummantelung
86 auf, deren äußere Mantelfläche mit einer Vielzahl von regelmäßig angeordneten Noppen
88 versehen ist. An den Stirnflächen der Ummantelung 86 ist diese über jeweils einen
ringförmigen Abschnitt 90 mit dem Profilrohr 82 verbunden, wobei der Durchmesser der
Öffnung 92 des ringförmigen Abschnitts 90 so bemessen ist, daß die Kunststoffummantelung
86 fest an dem Profilrohr 92 anliegt. Die Verbindung kann durch eine zusätzliche Verklebung
gesichert werden, die zudem die Abdichtung des Hohlraums zwischen Profilrohr 82 und
Ummantelung 86 verbessern kann. In dem Hohlraum bildet sich ein elastisch federndes
Luftpolster 94 aus. Ebenfalls durch eine Verklebung abgedichtet werden kann die Kontaktfläche
einer kreisförmigen Aussparung 96 der Ummantelung 86 mit dem in die Aussparung eingesetzten
Stützstock 70.
[0047] In Figur 9 ist ergänzend eine perspektivische Ansicht der Ummantelung 86 aus Fig.
8 gezeigt, wobei die Anordnung der Noppen 88 auf der Mantelfläche sichtbar ist. Ebenfalls
erkennbar sind die ringförmigen Abschnitte 90, in deren Mitte im montierten Zustand
die Enden des Rohrprofils 82 angeordnet sind. Die kreisförmige Aussparung 96 nimmt
im montierten Zustand den Stützstock 70 auf. In Längsrichtung der Ummantelung bzw.
des Griffkörpers verläuft ein Schlitz 98, der je zur Hälfte auf beiden Seiten der
Aussparung und in diese mündend angeordnet ist. Der Schlitz 98 erstreckt sich ungefähr
über die halbe Länge der Ummantelung 86. Bei ausreichender Elastizität des Materials
der Ummantelung 86 kann die Ummantelung 86 über ein Rohrprofil 82 gestülpt werden,
das bereits mit einem Stützstock 70 verbunden ist.
1. Übungsgerät zum Training des menschlichen Bewegungsapparats mit einem Paar Stützstöcke
(10, 70), die jeweils einen an einem Ende eines Stützstocks (10, 70) anbringbaren
Griffkörper (20, 40, 50, 80) aufweisen, der im an dem Stützstock (10, 70) angebrachten
Zustand im wesentlichen senkrecht zu dem Stützstock erstreckt ist, wobei die Stützstöcke
keine weiteren vorstehenden Griff- oder Stützelemente aufweisen.
2. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Wirbelsäulenentlastungsmittel ist, die Stützstöcke teleskopisch längenverstellbar
sind, die maximale Länge der Stützstöcke (10) der Achselhöhe eines Anwenders entspricht
und die Griffkörper Stützkörper (20, 40, 50) sind, die jeweils eine Auflagefläche
(22, 42) für die Achsel aufweisen.
3. Übungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Griffkörper (20, 40, 50, 80) ein Rohrprofil (24, 82) mit einer elastischen
Ummantelung (86) aufweist, die mit Noppen (88) versehen ist.
4. Übungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (86) aus Kunststoff besteht und an den äußeren Enden über jeweils
einen scheiben- oder ringförmigen Abschnitt (90) mit dem Rohrprofil (82) verbunden
ist, so dass sich zwischen Rohrprofil (82) und Ummantelung (86) ein Luftpolster (94)
ausbildet.
5. Übungsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (86) auf der dem Stützstock (70) zugewandten Seite eine kreisförmige
Aussparung (96) aufweist.
6. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (86) auf der dem Stützstock (70) zugewandten Seite einen in Längsrichtung
des Griffkörpers (80) verlaufenden Schlitz (98) aufweist.
7. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffkörper (40) eine an die Anatomie der Achselhöhle angepaßte Auflagefläche
(42) aufweisen.
8. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffkörper (20, 40, 50, 80) eine längliche Form aufweisen und dass die Enden
der Stützstöcke (10, 70) mittig in die Griffkörper (20, 40, 50, 80) münden.
9. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen (22, 42) der Griffkörper (20, 40, 50) gepolstert sind.
10. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Griffkörper (20, 40, 50) ein Rohrprofil (24) mit einer weichen, vorzugsweise
schlauchförmigen Ummantelung (30, 58, 62) aufweist.
11. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Griffkörper (20, 40, 50) einen weichen, wechselbaren Überzug aufweist.
12. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Griffkörper (20, 40, 50) eine abnehmbare Polsterung aus einem geschlitzten
Schaumstoffrohr (62) aufweist.
13. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Griffkörper (50, 80) ein zylindrisches Rohr (56, 82) mit einer seitlichen Bohrung
(54, 84) aufweist, durch die ein Ende eines Stützstocks (10, 70) in den Griffkörper
eingesetzt und in dem Griffkörper verklebt ist.
14. Übungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Griffkörper (80) eingesetzte Ende des Stützstocks (70) derart abgerundet
ist, dass es an der der Bohrung gegenüberliegenden Innenwand des zylindrischen Rohrs
(82) annähernd passend anliegt.
15. Übungsgerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zylindrischen Rohr (56) mindestens eine Hülse (64) eingeklebt ist, die seitlich
des in dem Rohr verklebten Endes des Stützstocks (10) angeordnet ist.
16. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß Kunststoffstopfen (66, 78) in die Enden der Griffkörper (50, 80) eingesetzt sind.
17. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstöcke (10) jeweils über eine einrastende Steckverbindung mit einem Griffkörper
(20) verbindbar sind.
18. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstöcke (10) teleskopisch längenverstellbar sind.
19. Übungsgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stützstöcke (10) stufenlos verstellbar ist.
20. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützstock (10) aus teleskopartig ineinander geführten Rohrsegmenten (12, 14,
16) besteht.
21. Übungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinander geführten Rohrsegmente (12, 14, 16) über eine Schraubklemmung verfügen,
mit der sich die relative Lage der Rohrsegmente feststellen läßt.
22. Übungsgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rohrsegment (12, 14, 16) in einem oberen Bereich einen fest mit dem
Rohrsegment verbundenen Griff aufweist, um das Festziehen und Lösen der Schraubklemmung
zu erleichtern.
23. Übungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinander geführten Rohrsegmente (12, 14, 16) an der Außenseite angeordnete
Klemmhebel aufweisen, mit denen sich die relative Lage der Rohrsegmente feststellen
läßt.
24. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrsegmente (12, 14, 16) aus Aluminium oder einem Glas- oder Kohlefaserverbundwerkstoff
gefertigt sind.
25. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge jedes Stützstocks (10) mit Griffkörper (20, 40, 50) in einem Bereich
von ca. 60 cm bis ca. 145 cm verstellbar ist.