[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trainingsvorrichtung zur Ertüchtigung der
Muskulatur. Üblicherweise haben gattungsgemäße Trainingsvorrichtungen einen Gewichtsblock
mit mehreren, regelmäßig gleich schweren Gewichtsplatten, die übereinander angeordnet
sind und über einen Seilzug verbindbar sind, der in Wirkverbindung mit wenigstens
einem benutzerbetätigten Betätigungselement steht. Der Seilzug weist an seinem dem
Gewichtsblock zugeordneten Ende häufig einen Stab oder dergleichen auf, welcher die
einzelnen Gewichtsplatten durchsetzt und mit einem Bolzen gegenüber einer ausgewählten
Gewichtsplatte oder einer Vielzahl von Gewichtsplatten arretierbar. Hierdurch kann
das jeweils zu hebende Gewicht eingestellt werden. Das Gewicht wird gehoben durch
einen Benutzer, der hierzu an einem benutzerbetätigten Betätigungselement angreift.
Dabei ist es nicht erforderlich, dass das benutzerbetätigte Betätigungselement handbetätigt
wird. Vielmehr kann das Betätigungselement auch ein Polster sein, welches an dem zu
bewegenden Teil des Körpers anliegt und der Bewegung dieses Körperteils eine gewisse,
durch die Anzahl der Gewichtsplatten steuerbare Gegenkraft entgegensetzt. Auch gibt
es als Betätigungselement gepolsterte Stäbe, gegen welche der Benutzer z.B. mit seiner
Stirn drückt, um die Nackenmuskulatur zu stärken.
[0002] Zum Trainieren bestimmter Muskeln wird heutzutage zunächst ein relativ geringes Gewicht
eingestellt. Der Benutzer der Trainingsvorrichtung sollte gegen diese Gewichtskraft
mit einer Haltephase, in der die Gewichtskraft anliegt über eine Zeit von etwa 90
bis 120 Sekunden arbeiten. Danach wird die Gewichtskraft erhöht. Üblicherweise erfolgt
das Training in einem Kraftraum an verschiedenen Trainingsvorrichtungen, wobei bei
einem fachmännisch ausgearbeiteten Training Beuger und Strecker üblicherweise unmittelbar
hintereinander trainiert werden.
[0003] Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Trainingsvorrichtung angegeben werden, die
für einen Benutzer einen höheren Nutzungswert hat. Des weiteren will die vorliegende
Erfindung vorzugsweise eine Trainingsvorrichtung angeben, die speziell für das Training
von Motorsportlern geeignet ist.
[0004] Zur Lösung des obigen Problems wird mit der vorliegenden Erfindung eine Trainingsvorrichtung
durch eine Gewichtsverteilungseinrichtung weitergebildet, durch welche die Gewichtskraft
der wenigstens einen Gewichtsplatte wahlweise an ein oder mehrere Betätigungselemente
gleichzeitig übertragbar ist.
[0005] Gegenüber vorbekannten Trainingsvorrichtungen wird mit der vorliegenden Erfindung
ein vollkommen neuer Weg eingeschlagen. So ist es mit der erfindungsgemäßen Trainingsvorrichtung
möglich, nicht nur einen spezifischen Muskel bzw. eine spezifische Muskelgruppe zu
trainieren, sondern unterschiedliche Betätigungselemente vorzusehen, die jeweils auf
den Gewichtsblock wirken und deren beim Training zu hebende Gewichtskraft über die
Gewichtsverteilungseinrichtung verteilt wird. Die Gewichtsverteilungseinrichtung kann
die Gewichtskraft der Gewichtsplatte(n) zu gleichen Teilen über Seilzüge auf die jeweiligen
Betätigungselemente weiterleiten. Auch ist es möglich, über Hebel der Gewichtsverteilungseinrichtung
eine spezifische Gewichtsverteilung zu den unterschiedlichen Betätigungselementen
einzustellen.
[0006] Vorzugsweise ist die Gewichtsverteilungseinrichtung so ausgebildet, dass bei der
Betätigung von zwei oder mehreren Betätigungselementen diese gesamtheitlich die Gewichtskraft
der Gewichtsplatte(n) heben. Die Gewichtsverteilungseinrichtung kann beispielsweise
auch so ausgebildet sein, dass das Gewicht durch Betätigung eines einzelnen Betätigungselementes
angehoben werden kann, wohingegen ein anderes Betätigungselement im wesentlichen gewichtsfrei
nachgeführt wird, welches nach Loslassen des ersten Betätigungselementes die Gewichtskraft
der Gewichtsplatte(n) trägt. So kann bei Erreichen eines maximalen Weges zum Anheben
der Gewichtsplatten "umgeschaltet" werden, um ein anderes Betätigungselement zu trainieren.
Auch ist es denkbar, in einem einzelnen Trainingszyklus, d.h. beim Anheben und Senken
der Gewichtsplatten zunächst den Strecker und nach Entlastung des dem Strecker zugeordneten
Betätigungselementes beim Herunterlassen der Gewichtsplatten den Beuger zu trainieren.
Beim Heben der Gewichtsplatte trägt das erste Betätigungselement danach die volle
Last der Gewichtsplatte(n); beim Absenken trägt ein anderes Betätigungselement die
Gewichtskraft der Gewichtsplatte(n). Mit anderen Worten kann über die Gewichtsverteilungseinrichtung
die Gewichtskraft der Gewichtsplatte wahlweise während desselben Lastzyklus (Heben
und Senken der Gewichtsplatte) auf eines der mehreren Betätigungselemente aufgegeben
werden.
[0007] Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Gewichtsverteilungseinrichtung mit einem
Schlitten auszubilden, der mit der Gewichtskraft der wenigstens einen Gewichtsplatte
beaufschlagbar ist und mit dem wahlweise ein oder mehrere Betätigungselemente in Wirkverbindung
bringbar sind. Der Schlitten ist hierbei vorzugsweise auf einer Seite mit der Gewichtskraft
der wenigstens einen aktiven Gewichtsplatte beaufschlagt. Auf der anderen Seite ziehen
vorzugsweise Seilzüge, die mit den Betätigungselementen in Wirkverbindung stehen.
[0008] Die Einkopplung der von dem Schlitten gehaltenen Gewichtskraft an das Betätigungselement
erfolgt hierbei vorzugsweise durch Mitnehmer, die relativ zueinander beweglich und
über Seilzüge mit den Betätigungselementen verbunden sind. Zu jedem Betätigungselement
ist wenigstens ein Mitnehmer vorgesehen. Da die Mitnehmer relativ zueinander beweglich
sind, können diese wahlweise die Einkopplung der Gewichtskraft übernehmen, so dass
aufgrund unterschiedlicher Mitnehmer unterschiedliche Betätigungselemente zum Trainieren
unterschiedlicher Muskeln des Körpers des Benutzers betätigt werden können.
[0009] Die vorerwähnten Mitnehmer umfassen vorzugsweise Zylinderelemente, die an einem Ende
mit einem Anschlag versehen sind, der gegen den Schlitten anlegbar ist, und an dem
anderen Ende mit dem zugeordneten Seilzug verbunden sind. Die Zylinderelemente sind
nach Art von Schubstangen an dem Schlitten geführt, so dass bei Zug an dem dem Zylinderelement
zugeordneten Seilzug dieser relativ zu dem Schlitten in seiner an dem Schlitten ausgebildeten
Führung gleitet, bis der Anschlag gegen den Schlitten anliegt. Danach führt weiterer
Zug an dem Seilzug dazu, dass der zugeordnete Mitnehmer jedenfalls teilweise die Gewichtskraft
trägt und den Schlitten gegen die Gewichtskraft verlagert. Üblicherweise wird der
Schlitten in der Vertikalen beweglich vorgesehen, so dass die übrigen Mitnehmer aufgrund
der Gewichtskraft ortsfest bleiben und sich der Schlitten an dem den Mitnehmern zugeordneten
Zylinderelement vorbeischiebt.
[0010] Die jeweiligen Seilzüge sind zur Einstellung der effektiven Seillänge vorzugsweise
lösbar an den Zylinderelementen befestigt. Dies geschieht insbesondere im Hinblick
auf eine wünschenswerte Kalibrierung der Trainingsvorrichtung derart, dass in einer
Ruheposition, in welcher der Benutzer an keinem der Betätigungselemente angreift,
die Gewichtsverteilungseinrichtung so angeordnet ist, dass die Betätigung an einem
beliebigen Betätigungselement sofort zu einer Beaufschlagung des entsprechenden Betätigungselementes
mit der Gewichtskraft führt. Mit anderen Worten wird durch die Kalibrierung verhindert,
dass bei einer Betätigung des Betätigungselementes zunächst ein Leerhub erforderlich
ist, bis die gewünschte Gewichtskraft an dem jeweiligen Betätigungselement wirkt.
Eine solche Ausgestaltung ist grundsätzlich zu bevorzugen und verhindert unerwünschte
Beanspruchungen der Muskulatur durch ruckartigen Anstieg einer an dem Betätigungselement
anliegenden Gegenkraft.
[0011] Besonders platzsparend lässt sich die erfindungsgemäße Trainingsvorrichtung dadurch
weiterbilden, dass der Schlitten mit einem Übertragungsseilzug verbunden ist, dessen
anderes Ende ein Kupplungselement trägt, an dem die wenigstens eine Gewichtsplatte
befestigbar ist. Dieser Übertragungsseilzug kann über mehrere Rollen umgelenkt werden,
um von der Oberseite des Gewichtsblocks zu der Unterseite des Schlittens geführt zu
werden, was die Möglichkeit offen lässt, die Gewichtsverteilungseinrichtung und den
Gewichtsblock nebeneinander, d.h. im wesentlichen höhengleich zueinander anzuordnen.
[0012] Der Schlitten sollte nicht zuletzt auf eine mögliche Kalibrierung vorzugsweise in
der Ruheposition an dem Ruheanschlag anliegen, welcher die Gewichtskraft der wenigstens
einen Gewichtsplatte hält. Dieser Ruheanschlag kann elastisch gelagert sein, so dass
beim Auftreffen des Schlittens die Gewichtskraft weich abgefedert wird. Zur Kalibrierung
kann der Anschlag auch verstellbar sein.
[0013] Ein metallisches Schlagen der einzelnen Gewichtsplatten gegen einander beim Loslassen
der Betätigungselemente wird dadurch sicher verhindert, dass in der Ruheposition die
nicht mit dem Kupplungselement befestigten Gewichtsplatten mit Abstand zu der untersten
der an dem Kupplungselement befestigten Gewichtsplatten vorgesehen ist. Beim Loslassen
des bzw. der Betätigungselemente, d.h. bei Erreichen der Ruheposition schlägt die
unterste der mit dem Kupplungselement befestigten Gewichtsplatten danach nicht gegen
die restlichen inaktiven Platten des Gewichtsblockes.
[0014] Zur Veränderung der an dem Kupplungselement wirkenden Gewichtskraft ist eine Gewichtsblockhebeeinrichtung
vorgesehen, mit welcher diejenigen Gewichtsplatten, die nicht an dem Kupplungselement
angeordnet sind, in Richtung auf die damit verbundenen Gewichtsplatten anhebbar sind.
Zur Betätigung der Gewichtsblockhebeeinrichtung sollte ein Betätigungselement an einer
Stelle an der Trainingsvorrichtung angeordnet sein, die von dem Benutzer in seiner
Trainingsposition erreichbar ist. Das Anheben der weiteren Gewichtsblöcke kann motorgesteuert
erfolgen. Vorzugsweise umfasst die Gewichtsblockhebeeinrichtung indes einen Hebel,
der mit einem unter dem Gewichtsblock angreifenden Exzenter verbunden ist. Durch Verschwenken
des Hebels wirkt der Exzenter von unten gegen die verbleibenden Gewichtsplatten des
Gewichtsblockes und hebt diese an.
[0015] Zum Training der Muskulatur eines Motorsportlers weist die Trainingsvorrichtung vorzugsweise
eine Sitzschale sowie ein Lenkrad auf. Als Sitzschale wird jede unterseitige Abstützung
verstanden, die insbesondere den Oberschenkel und den Rücken des Benutzers abstützt.
Die Sitzschale sollte hinsichtlich ihrer Ausgestaltung der tatsächlich im Rennen eingesetzten
Sitzschale entsprechen. Das Lenkrad ist mit der Gewichtskraft der wenigstens einen
Gewichtsplatte beaufschlagbar, und zwar über einen Seilzug und unter Zwischenschaltung
der Gewichtsverteilungseinrichtung. Damit ist es möglich, mit dem Lenkrad einen Teil
der Gewichtskraft oder aber die gesamte Gewichtskraft anzuheben und darüber hinaus
weitere Muskeln oder Muskelgruppen zu trainieren. Das Lenkrad steht vorzugsweise mit
einer Wickeltrommel in Wirkverbindung, um welche der Lenkradseilzug geschlungen ist,
welches mit beiden Enden zu der Gewichtsverteilungseinrichtung geführt ist. Bei der
vorerwähnten bevorzugten Ausgestaltung, bei der der Seilzug mit einem Zylinderelement
mit Anschlag verbunden ist, liegen die beiden Anschläge in der Ruheposition im wesentlichen
gegen den Schlitten an, so dass sowohl eine Auslenkung des Lenkrades nach links wie
auch eine Auslenkung des Lenkrades nach rechts nur gegen die Gewichtskraft des Gewichtsblockes
möglich ist.
[0016] Speziell für das Training eines Motorsportlers weist die Trainingseinrichtung ferner
wenigstens zwei mit einem Kopfbetätigungselement verbundene und über die Gewichtsverteilungseinrichtung
mit der Gewichtskraft der wenigstens einen Gewichtsplatte beaufschlagbare Kopfseilzüge
auf. Die wenigstens zwei Kopfseilzüge sind vorzugsweise gegenüberliegende zueinander
vorgesehen, um beispielsweise die Muskulatur bei einer Nickbewegung zu trainieren.
Besonders bevorzugt sind die Kopfseilzüge in etwa um jeweils 90° um den Kopf des Benutzers
versetzt angeordnet. Die durch die Seilzüge vermittelte Kraft wird beispielsweise
über einen Stirnriemen in den Kopf eingeleitet. Insbesondere bei hohen Kräften ist
es indes zu bevorzugen, die Kopfseilzüge an einem Helm zu befestigen, welcher den
Kopf des Benutzers vollständig gepolstert umgibt.
[0017] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Trainingsvorrichtung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0018] Die erfindungsgemäße Trainingsvorrichtung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig.1 eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels von der Einstiegseite;
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht von der gegenüberliegenden Seite;
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 gezeigten Seite;
Fig. 4 eine Vorderansicht und;
Fig.5 eine Rückansicht.
[0019] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Trainingsvorrichtung für das Training
eines Motorsportlers gezeigt. Das Ausführungsbeispiel hat ein im wesentlichen rechteckiges
Gestell 2, welches an einer seiner Längsseiten (vgl. Fig. 2) mit Rollen 4 versehen
ist, welche beim Verschwenken des Gestells 2 aus der Horizontalen mit dem Boden in
Kontakt kommen, so dass das Gestell 2 verfahren werden kann. Auf dem Gestell 2 unmittelbar
benachbart zu der die Rollen 4 aufweisenden Seite befindet sich ein Gewichtsblock
6 mit mehreren übereinander angeordneten Gewichtsplatten 8, die über Führungsstangen
10 in der Vertikalen geführt beweglich gehalten sind. Der Gewichtsblock 6 weist eine
zwischen den beiden Führungsstangen 10 ausgesparte Ausnehmung 12 zur Aufnahme eines
Kupplungselementes 14 auf. Das Kupplungselement 14 hat Bohrungen. Darüber hinaus haben
die Gewichtsplatten 8 Bohrungen. Von der Trainingsposition kann ein Benutzer der Trainingsvorrichtung
einen Bolzen wahlweise in eine der Gewichtsplatten durch das Kupplungselement 14 hindurchschieben,
um so diese Gewichtsplatte mit dem Kupplungselement lösbar zu verbinden und die zum
Training gewünschte Gewichtskraft einzustellen.
[0020] An dem Kupplungselement 14 greift ein Übertragungseilzug 16 an, der über Umlenkrollen
18 oberhalb des Gewichtsblocks 6 umgelegt und seitlich neben den Gewichtsblock 6 erneut
nach unter geführt wird (vgl. Fig. 3). Eine auf der Ebene des Gestells 2 vorgesehene
weitere Umlenkrolle 20 führt den Übertragungsseilzug 16 bis unter eine Gewichtsverteilungseinrichtung
22.
[0021] Die Gewichtsverteilungseinrichtung 22 umfasst zwei sich in der Vertikalen erstreckende
Führungsstützen 24, an denen ein Schlitten 26 in der Vertikalen verschieblich geführt
ist. Dieser Schlitten 26 ist mit dem umgelenkten Übertragungsseilzug 16 verbunden
und weist mehrere Bohrungen 28 auf, die jeweils von einem Zylinderelement 30 durchsetzt
sind. Die Zylinderelemente 30 sind in den Bohrungen 28 verschieblich geführt und haben
an ihrem unteren Ende Anschläge in Form von zylindrischen Verdickungen 32. In der
Zeichnung sind diese Anschläge 32 zur besseren Darstellbarkeit mit Abstand zu dem
Schlitten 26 dargestellt. An dem oberen Ende der Führungsstützen 24 befindet sich
eine Kopfplatte 34, die mit den Bohrungen 28 des Schlittens 26 entsprechenden Bohrungen
versehen ist. An der dem Schlitten 26 abgewandten Oberseite der Kopfplatte 34 ist
eine Umlenkrollenstütze 36 vorgesehen, die insgesamt sechs Umlenkrollen 38 bis 48
trägt. Es sind jeweils drei Umlenkrollen im wesentlichen hintereinander vorgesehen,
und zwar mit ihrem einander gegenüber liegenden Umfang jeweils fluchtend zu der Führung
der einzelnen zugeordneten Zylinderelemente 30. Dementsprechend laufen über die Umlenkrollen
38 bis 48 geführte, nachfolgend noch näher dargestellten Seilzüge von den Umlenkrollen
38 bis 48 so auf die Gewichtsverteilungseinrichtung 22 zu, dass sie mit den jeweils
zugeordneten Zylinderelementen 30 fluchten. Diese Zylinderelemente 30 sind üblicherweise
länger als der Abstand zwischen dem Schlitten 26 in einer Ruheposition und der Kopfplatte
34. In dieser Ruheposition liegt der Schlitten 26 an einem nicht dargestellten Ruheanschlag
an, der verschieblich an wenigstens einer der Führungsstützen 24 gelagert ist und
gegenüber dieser festlegbar ist. Vorzugsweise kann der Ruheanschlag in der Trainingsposition
durch den Benutzer der Trainingsvorrichtung verstellt werden.
[0022] An dem oberen freien Ende der Zylinderelemente 30 sind die jeweiligen Seilzüge längeneinstellbar
gehalten. So können die Zylinderelemente 30 mit einem Gewindeelement im Eingriff sein,
welches an dem unteren Ende des entsprechenden Seilzuges angeordnet ist und relativ
zu diesem verdreht werden kann, um die effektive Seillänge des jeweiligen Seilzuges
anzupassen. Auf diese Weise kann eine Kalibrierung vorgenommen werden, so dass der
dem Zylinderelement 30 zugeordnete Anschlag 32 in der Ruheposition des Schlittens
26 an der Unterseite desselben anliegt.
[0023] Das gezeigte Ausführungsbeispiel dient als Trainingsvorrichtung für die Armmuskulatur
und die Nackenmuskulatur eines Motorsportlers. Hierzu hat das Ausführungsbeispiel
zwei Betätigungselemente, nämlich ein Lenkrad 50 und einen Helm 52, der über im einzelnen
noch näher dargestellte Seilzüge durch Vermittlung der Gewichtsverteilungseinrichtung
22 mit der Gewichtskraft der aktiven Gewichtsplatten 8 des Gewichtsblocks 6 beaufschlagbar
ist.
[0024] Das Lenkrad 50 ist an einer Welle 54 verdrehfest montiert, die über ein Getriebe
56 verdrehfest mit einer Wickeltrommelwelle 58 ist. Im Bereich einer Wickeltrommelwellenstütze
60 ist an dieser Wickeltrommelwelle 58 eine Wickeltrommel 62 gehalten. Diese Wickeltrommel
62 wird von einem Lenkradseilzug 64 umschlungen, der über die Umlenkrollen 38 bzw.
40 zu der Gewichtsverteilungseinrichtung 22 umgelenkt wird und dort mit seinen jeweiligen
Enden mit jeweils einem Zylinderelement 30 verbunden ist. In der Ruheposition liegen
die Anschläge 32 dieser Zylinderelemente 30 an dem Schlitten 26 an, so dass eine beliebige
Drehbewegung des Lenkrades 50 aus der Mittelposition nur gegen die Gewichtskraft der
aktiven Gewichtsplatten 8 möglich ist.
[0025] Die weitere vordere Umlenkrolle 42 führt einen vorderen Seilzug 66, der über weitere
Umlenkrollen 68 zu der Vorderseite des Helmes 52 geführt ist. Zwischen der letzten
Umlenkrolle 68 und dem Helm 52 verläuft der vordere Seilzug 66 im wesentlichen horizontal,
d.h. parallel zu dem Gestell 2.
[0026] An der dem vorderen Seilzug 66 gegenüberliegenden Rückseite des Helmes 52 greift
ein hinterer Seilzug 70 an, der über Umlenkrollen 72 von seiner vom Helm 52 abgehenden
horizontalen Erstreckung zu dem Gestell 2 nach unten abgelenkt wird. Die letzte der
Umlenkrollen 72 befindet sich in der hinteren Ecke (vgl. Fig. 2) des Gestells 2 und
lenkt den hinteren Seilzug 70 in Richtung auf eine obere Umlenkrolle 74 um, die zusammen
mit den Umlenkrollen 18 und weiteren, nachfolgend noch erläuterten oberen Umlenkrollen
an einem gemeinsamen oberen Umlenkrollenträger 76 gehalten ist, der sich einerseits
unmittelbar an dem Gestell 2 und andererseits den oberen Enden der Führungsstangen
10 abstützt.
[0027] Quer zu dem vorderen Seilzug 66 bzw. dem hinteren Seilzug 70 geht von dem Helm 52
jeweils ein linker Seilzug 78 und ein rechter Seilzug 80 ab. Der linke Seilzug 78
ist über Umlenkrollen 82 zunächst nach unten zu dem Gestell 2 und dort zu der anderen,
gewichtsblockseitigen Längsseite geführt. Die letzte untere Umlenkrolle 82 befindet
sich unmittelbar benachbart zu der unteren Umlenkrolle 72 zu dem hinteren Seilzug
70 in der hinteren gewichtsblockseitigen Ecke des Gestells 2 (vgl. Fig. 5). Von dieser
Umlenkrolle 82 wird der linke Seilzug 78 nach oben zu einer oberen Umlenkrolle 84
geführt, die in Fig. 2 zu erkennen und in Fig. 3 von der insofern vome liegenden Umlenkrolle
74 verdeckt ist. Auch diese obere Umlenkrolle 84 des linken Seilzugs 78 ist an dem
Umlenkrollenträger 76 gelagert.
[0028] Der rechte Seilzug 80 wird über Umlenkrollen 86 zunächst nach unten zu einer hinteren,
an dem Umlenkrollenträgern 76 befestigten Umlenkrolle 88 umgelenkt. Von dort wird
der rechte Seilzug 80 zu der mittleren hinteren Umlenkrolle 46 geführt, welche den
rechten Seilzug 80 in Richtung auf die Gewichtsverteilungseinrichtung 22 umlenkt.
Die in Bezug auf diese Umlenkrolle 46 benachbarten Umlenkrollen 44 bzw. 48 lenken
einerseits den von der oberen Umlenkrolle 84 kommenden linken Seilzug 78 und andererseits
den von der oberen Umlenkrolle 74 kommenden hinteren Seilzug 70 um.
[0029] Die jeweils ersten Umlenkrollen 68, 72, 82, 86 für die von dem Helm kommenden Seilzüge
66, 70, 78, 80 sind höhenverstellbar. Hierzu weisen Rollenstützen 90 bzw. 92 an ihrem
oberen Ende einen sich in der Vertikalen erstreckenden Schlitz 94 auf, der von Schrauben
einer Rollenhalterung 96 durchsetzt ist. Diese Einstellbarkeit ist so dimensioniert,
dass Benutzer unterschiedlicher Körpergröße bei im wesentlichen horizontaler Erstreckung
der Seilzüge 66, 70, 78, 80 zwischen Helm 52 und erster Umlenkrolle 68, 72, 82, 86
in der Trainingsvorrichtung Platz nehmen können. Diese weist eine auf Gründen besserer
Darstellung in der Zeichnung nicht gezeigte Sitzschale auf, die einer Sitzschale eines
Formel-1-Fahrzeugs entspricht und an Sitzschalenstützen 98 montiert werden kann, die
von einem lösbar am Gestell 2 befestigten Sitzschalengestell 100 abgehen. Das Sitzschalengestell
100 kann durch Lösen weniger Schrauben entfernt werden, um eine an den Benutzer individuell
angepasste Sitzschale auf einfache Weise an der Trainingsvorrichtung vorzusehen.
[0030] Die Rollenstützen 90 für den linken und hinteren Seilzug 78, 70 sind an Schrägstützen
102 befestigt, deren rechteckiger Querschnitt ein wenig kleiner als derjenige von
Schrägstützenaufnahmen 104 ist. Die Schrägstützen 102 können durch Einschieben in
die Schrägstützenaufnahmen 104 mit dem Gestell 2 verbunden werden. Es ist regelmäßig
nicht erforderlich, die Schrägstützen 102 gegenüber den Schrägstützenaufnahmen 104
gesondert zu sichern.
[0031] Das in der Zeichnung gezeigte Ausführungsbeispiel weist eine Gewichtsblockhebeeinrichtung
110 auf, die einen Exzenter 112 umfasst, der mit einer Halteplatte 114 zusammenwirkt,
auf welcher diejenigen Gewichtsplatten 8 aufliegen, die nicht an dem Kupplungselement
14 hängen. Die Halteplatte 114 hat hierzu einen Lagerbolzen 116, der eine Kunststoffrolle
118 trägt, die mit der Oberfläche des Exzenters 112 zusammenwirkt. Die Gewichtsblockhebeeinrichtung
110 hat ferner einen Hebel 120, der mit dem Exzenter 112 in Wirkverbindung steht und
von einem Benutzer der Vorrichtung in der Trainingsposition, d.h. aufgenommen in der
Sitzschale erreicht werden kann. Durch Verschwenken des Hebels 120 wird der Exzenter
122 gegen die Kunststoffrolle 118 gedrückt und hebt hierbei die Halteplatte 114 an.
[0032] Bei inaktiver Gewichtsblockhebeeinrichtung 110 befinden sich die inaktiven Gewichtsplatten
8, d.h. diejenigen Gewichtsplatten 8, die nicht mit dem Kupplungselement 14 verbunden
sind, mit Abstand zu den aktiven Gewichtsplatten 8. Dieser Zustand gilt selbstverständlich
bei der Betätigung der Betätigungselemente, d.h. beim Anheben der Gewichtsplatten.
Der Zustand gilt aber auch für die Ruheposition, d.h. wenn die Betätigungselemente
50, 52 nicht von einem Benutzer betätigt werden und sich der Schlitten 26 in der Ruheposition
befindet. Durch Verschwenken des Hebels 120 wird die Halteplatte 114 angehoben und
die inaktiven Gewichtsplatten 8 werden den aktiven Gewichtsplatten 8 angenähert, bis
diese aneinander anliegen. Nunmehr kann der Benutzer die Anzahl der aktiven Gewichtsplatten
verändem. Nach Lösen des Hebels 120 fällt die Halteplatte 114 zurück in ihre Ausgangslage,
so dass die aktiven und die inaktiven Gewichtsplatten 8 erneut voneinander beabstandet
sind. Der Abstand ist so gewählt, dass auch bei einer Benutzung der Trainingseinrichtung
und bei eventuellen Dehnungen insbesondere des Übertragungsseiles 16 die aktiven Gewichtsplatten
8 nicht gegen die inaktiven Gewichtsplatten anschlagen, wenn der Schlitten 26 seine
Ruheposition erreicht. In der Ruheposition liegen im wesentlichen sämtliche Anschläge
32 an der Unterseite des Schlittens 26 an, was bedeutet, dass die entsprechenden Anschläge
32 mit ihrer Anschlagfläche an dem Schlitten 26 anliegen oder sich jedenfalls unmittelbar
benachbart zu dem Schlitten 26 befinden. Allein durch Drehen am Lenkrad 50 kann der
Benutzer die aktiven Gewichtsplatten 8 anheben. Alternativ oder ergänzend kann der
Benutzer durch Bewegung des Kopfes relativ zum Rumpf die Gewichtsplatten 8 anheben.
Der Benutzer kann beispielsweise diese Bewegung durch Betätigung des Lenkrades 50
unterstützen. Er kann beispielsweise die aktiven Gewichtsplatten 8 durch das Lenkrad
50 in eine Halteposition bringen, den Helm 52 so nachführen, dass jedenfalls einer,
möglicherweise auch zwei der Helmseilzüge 66, 70, 78, 80 mit der gesamten Gewichtskraft
der aktiven Gewichtsplatten 8 beaufschlagt sind, um die Halsmuskulatur durch Halten
in dieser Halteposition zu trainieren. Nach einer hinreichenden Haltezeit kann der
Benutzer die Gewichtskraft erneut durch das Lenkrad 50 in die Ruheposition zurückführen
oder aber durch Bewegen des Helmes 52 in die Mittellage oder aber durch Drehen an
dem Lenkrad 50 und Bewegen des Helmes 52 in die Ausgangsposition zurückbringen.
[0033] Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorteil, dass die Gewichtsplatten in der Trainingsposition
erreicht werden können. Ein in der Sitzschale sitzender Benutzer kann darüber hinaus
auch den Hebel 120 erreichen und somit die aktive Gewichtskraft einstellen, ohne seine
Trainingsposition verlassen zu müssen. Das gezeigte Ausführungsbeispiel ist relativ
kompakt und kann demontiert werden. Da sich die Gewichtsverteilungseinrichtung 22,
die Gewichtsblockhebeeinrichtung 110 sowie der Gewichtsblock 6 an einer Seite befinden,
kann an der gegenüberliegenden Seite eine Einstiegsöffnung freigelassen werden, durch
welche der Benutzer bequem die Trainingsposition erreichen kann. Diese Einstiegsseite
ist in Fig. 1 gezeigt.
[0034] Es versteht sich von selbst, dass die übrigen Abmessungen der Trainingsvorrichtung
so gewählt sind, dass der Benutzer der Trainingvorrichtung eine Position einnimmt,
die der Position bei der Ausübung des Motorsports entspricht. So ist beispielsweise
dem Lenkrad 50 vorgelagert eine Trittstange 122 zum Abstützen der Füße des Benutzers
vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 2
- Gestell
- 4
- Rollen
- 6
- Gewichtsblock
- 8
- Gewichtsplatten
- 10
- Führungsstange
- 12
- Ausnehmung
- 14
- Kupplungselement
- 16
- Übertragungsseilzug
- 18
- Umlenkrolle
- 20
- Umlenkrolle
- 22
- Gewichtsverteilungseinrichtung
- 24
- Führungsstütze
- 26
- Schlitten
- 28
- Bohrung
- 30
- Zylinderelement
- 32
- zylindrische Verdickung
- 34
- Kopfplatte
- 36
- Umlenkrollenstütze
- 38
- Umlenkrolle
- 40
- Umlenkrolle
- 42
- Umlenkrolle
- 44
- Umlenkrolle
- 46
- Umlenkrolle
- 48
- Umlenkrolle
- 50
- Lenkrad
- 52
- Helm
- 54
- Welle
- 56
- Getriebe
- 58
- Wickeltrommelwelle
- 60
- Wickeltrommelwellenstütze
- 62
- Wickeltrommel
- 64
- Lenkradseilzug
- 66
- vorderer Seilzug
- 68
- Umlenkrolle
- 70
- hinterer Seilzug
- 72
- Umlenkrolle
- 74
- obere Umlenkrolle
- 76
- Umlenkrollenträger
- 78
- linker Seilzug
- 80
- rechter Seilzug
- 82
- Umlenkrolle zu linkem Seilzug
- 84
- obere Umlenkrolle zu linkem Seilzug
- 86
- Umlenkrolle zu rechtem Seilzug
- 88
- obere Umlenkrolle zu rechtem Seilzug
- 90
- Rollenstütze
- 92
- Rollenstütze
- 94
- Schlitz
- 96
- Rollenhalterung
- 98
- Sitzschalenstütze
- 100
- Sitzschalengestell
- 102
- Schrägstütze
- 104
- Schrägstützenaufnahme
- 110
- Gewichtsblockhebeeinrichtung
- 112
- Exzenter
- 114
- Halteplatte
- 116
- Lagerbolzen
- 118
- Kunststoffrolle
- 120
- Hebel
- 122
- Trittstange
1. Trainingsvorrichtung mit einem Gewichtsblock (6) umfassend mehrere Gewichtsplatten
(8), die mit einem Seilzug (16) verbindbar sind, der in Wirkverbindung mit wenigstens
einem benutzerbetätigten Betätigungselement (50, 52) steht,
gekennzeichnet durch,
eine Gewichtsverteilungseinrichtung (22), durch welche die Gewichtskraft der wenigstens einen Gewichtsplatte (8) wahlweise an ein
oder mehrere Betätigungselemente (50, 52) gleichzeitig übertragbar ist.
2. Trainingvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsverteilungseinrichtung (22) einen Schlitten (26) umfasst, der mit der
Gewichtskraft der wenigstens einen Gewichtsplatte (8) beaufschlagbar ist und mit dem
wahlweise ein oder mehrere Betätigungselemente (50, 52) in Wirkverbindung bringbar
sind.
3. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsverteilungseinrichtung (22) mehrere Mitnehmer (30, 32) umfasst, die relativ
zueinander beweglich und über Seilzüge (66, 70, 78, 80) mit den Betätigungselementen
(50, 52) verbunden sind.
4. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer Zylinderelemente (30) umfassen, die an einem Ende mit einem Anschlag
(52) versehen sind, der gegen den Schlitten (26) anlegbar ist, und an dem anderen
Ende mit dem zugeordneten Seilzug (66, 70, 78, 80) verbunden sind.
5. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (26) mit einem Übertragungsseilzug (16) verbunden ist, dessen anderes
Ende ein Kupplungselement (14) trägt, an dem die wenigstens eine Gewichtsplatte (8)
befestigbar ist.
6. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (26) bei an dem Kupplungselement (14) befestigter Gewichtsplatte (8)
in Ruheposition an einem Ruheanschlag anliegt, der die Gewichtskraft der wenigstens
einen Gewichtsplatte (8) hält.
7. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruheposition die nicht an dem Kupplungselement (14) befestigte(n) Gewichtsplatte(n)
(8) mit Abstand zu der untersten der an dem Kupplungselement (14) befestigten Gewichtsplatte
vorgesehen ist/sind und dass eine Gewichtsblockhebeeinrichtung (110) vorgesehen ist,
mit welcher die nicht an dem Kupplungselement (14) befestigten Gewichtsplatten (8)
in Richtung auf die an dem Kupplungselement (14) befestigte(n) Gewichtsplatte(n) (8)
anhebbar ist/sind.
8. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsblockhebeeinrichtung (110) einen Hebel (120) umfasst, der mit einem unter
dem Gewichtsblock (6) angreifenden Exzenter (112) in Wirkverbindung steht und von
einem Benutzer der Trainingsvorrichtung in Trainingsposition erreichbar ist.
9. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (26) höhenbeweglich ist, dass der Gewichtsblock (6) und die Gewichtsverteilungseinrichtung
(22) in etwa höhengleich zueinander angeordnet sind und dass der Übertragungsseilzug
(16) über Umlenkrollen (18, 209 geführt ist und an der Unterseite des Schlittens (26)
angreift.
10. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Sitz und ein Lenkrad (50), welches über einen Lenkradseilzug (64) unter Zwischenschaltung
der Gewichtsverteilungseinrichtung (22) mit der Gewichtskraft der wenigstens einen
Gewichtsplatte (8) beaufschlagbar ist.
11. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkrad (50) mit einer Wickeltrommel (62) in Wirkverbindung steht, um welche
der mit seinen beiden Enden zu der Gewichtsverteilungseinrichtung (22) geführte Lenkradseilzug
(64) geschlungen ist.
12. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens zwei mit einem Kopfbetätigungselement (52) verbundene und über die Gewichtsverteilungseinrichtung
(22) mit der Gewichtskraft der wenigstens einen Gewichtsplatte (8) beaufschlagbare
Kopfseilzüge (66, 70, 78, 80).
13. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch vier in etwa um jeweils 90° versetzt um den Kopf des Benutzers angeordnete und mit
dem Kopfbetätigungselement (52) verbundene Kopfseilzüge (66, 70, 78, 80).
14. Trainingsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfseilzüge (66, 70, 78, 80) an einem Helm (52) befestigt sind.
15. Trainingsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfseilzüge (66, 70, 78, 80) und der Lenkradseilzug (64) an Zylinderelementen
(30) befestigt sind, deren Mitnehmer (32) jeweils in der Ruheposition im wesentlichen
an dem Schlitten (26) anliegen.
16. Trainingsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilzüge (66, 70, 78, 80) zur Einstellung der effektiven Seillänge längenverstellbar
an den Zylinderelementen (30) befestigt sind.