[0001] Die Erfindung betrifft einen Gebergreifer für eine Greiferwebmaschine gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Bei modernen Greiferwebmaschinen werden die auf einem Greiferband oder einer Greiferstange
angeordneten Gebergreifer mit sehr hohen Geschwindigkeiten bewegt. Aus dieser hohen
Geschwindigkeit müssen sie abgebremst werden, wenn sie die Übergabestelle erreichen,
an welcher der Nehmer den Schussfaden übernimmt. Aufgrund seiner Massenträgheit kann
es vorkommen, dass sich der Schussfaden weiterbewegt, so dass das von dem Nehmer zu
übernehmende Fadenstück seine vorgegebene Position verlässt. Es kann somit vorkommen,
dass der Nehmer den Schussfaden nicht ergreift, so dass es zu einem Schussfehler kommt.
Die Gefahr des Freiwerdens des zu übernehmenden Fadenstücks kann insbesondere bei
schweren Schussfäden auch dann auftreten, wenn eine gut funktionierende Fadenbremse
auf der Eintragsseite vorgesehen ist, da die Massenträgheitskräfte den Schussfaden
nach der Fadenbremse elastisch dehnen.
[0003] Das Freiwerden des von einem Nehmer zu übernehmenden Fadenstücks wird dann verhindert,
wenn dieses Fadenstück zwischen zwei Fadenklemmen gehalten ist (
GB 1487897). Bei dieser Bauart sind zwei gleichartige Fadenklemmen vorgesehen, die von dem gleichen
Federelement belastet werden. Das zwischen den beiden Fadenklemmen befindliche Fadenstück,
das von dem Nehmer zu übernehmen ist, wird sich auch beim Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten
nicht aus dem Bereich der vorgegebenen Position bewegen. Der Nehmer hat einen hakenförmigen
Kopf, mit welchem er das zwischen den beiden Fadenklemmen gehaltene Fadenstück hintergreifen
muss. Dabei lenkt der hakenförmige Kopf das Fadenstück aus, das sich dann hinter den
Haken zurückbewegt, wenn der hakenförmige Kopf an dem Fadenstück vorbei bewegt ist.
Dieses Auslenken kann bei wenig elastischen und / oder nur eine relativ geringe Festigkeit
aufweisenden Schussfäden dazu führen, dass das Fadenstück beschädigt oder zerstört
wird, so dass dann das Fadenstück nicht ergriffen werden kann und ein Schussfehler
auftritt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gebergreifer, der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass eine Auslenkung des Fadenstücks zwischen den beiden Fadenklemmen
zu keiner Beschädigung und / oder Zerstörung dieses Fadenstückes führt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gebergreifer nach Patentanspruch 1 gelöst. Bei einem
Ausführungsbeispiel ist ein aufgrund von in dem Fadenstück auftretender Zugkraft nachgiebiges
Klemmelement vorgesehen.
[0006] Die Fadenklemmen halten den von ihr geklemmten Schussfaden auch bei hohen Verzögerungskräften
sicher, so dass das Fadenstück seine vorgegebene Position nicht verlässt. Die Auslenkung
des Fadenstückes aufgrund des hakenförmigen Elementes des Nehmers erzeugt Zugkräfte
in dem Fadenstück, aufgrund deren das nachgiebige Element derart nachgibt, dass eine
zu hohe Beanspruchung des Fadenstücks vermieden wird. Wenn der Nehmer weit genug in
den Gebergreifer eingedrungen ist, so dass das hakenförmige Element das Fadenstück
hintergreift, wird die Auslenkung des Fadenstückes rückgängig gemacht, da sich das
nachgiebige Element wieder in seine Grundstellung zurückbewegt. Dabei wird das Fadenstück
wieder gespannt, so dass es sicher hinter das hakenförmige Element gelangt und ergriffen
wird.
[0007] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
- Fig. 1
- zeigt einen erfindungsgemäßen Gebergreifer bei der Zustellung zu einem bereitgehaltenen
Schussfaden,
- Fig. 2
- den Gebergreifer in seiner Endposition beim Eintragen eines Schussfadens,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Gebergreifer in etwas geänderten Maßstab,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Gebergreifers nach Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Gebergreifer nach Fig. 3 entlang der Linie V-V,
- Fig. 6
- einen Schnitt ähnlich Fig. 5 einer weiteren Ausführungsform und
- Fig. 7
- einen Schnitt ähnlich Fig. 5 und 6 einer abgewandelten Ausführungsform.
[0008] Der als Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellte Gebergreifer 1 entspricht
in seinem Grundaufbau dem in der
WO 99/18274 beschriebenen Gebergreifer. Es wird deshalb auf die Beschreibung in der
WO 99/18274 bezug genommen. In der vorliegenden Anmeldung sind die gleichen Bezugszeichen eingesetzt.
Zusätzlich ist der erfindungsgemäße Gebergreifer 1 mit einer zweiten, ungesteuerten
Fadenklemme 50 ausgerüstet, deren Funktion noch erläutert werden wird. Diese zusätzliche
Fadenklemme wird von einem als Blattfeder ausgebildeten Klemmelement 51 und der Innenfläche
des die Oberseite des Grundkörpers bildenden Abschnittes 6 des Gebergreifers 1 gebildet.
Das federelastische Klemmelement 51 ist an dem den Boden des Grundkörpers bildenden
Abschnitt 4 befestigt. Bei dem Ausführungsbeispiel erfolgt diese Befestigung mittels
zwei Schrauben 45, mit denen der Grundkörper des Gebergreifers 1 an einem Greiferband
2 angebracht ist. Das als Blattfeder ausgestaltete Klemmelement 51 ist über die Klemmstelle
der Fadenklemme 50 hinaus mit einem Führungselement 52 verlängert, das sich nach vorne
zu dem vorderen Ende des Gebergreifers 1 hin erstreckt und zur Seite und nach unten
abgebogen ist. Dieses Führungselement 52 dient dazu, dass ein Schussfaden 25 sicher
in den Bereich der Klemmstelle 53 der Fadenklemme 50 gelangt.
[0009] Wenn der Gebergreifer 1 sich der Stelle nähert, an welcher der Schussfaden 25 von
einem Nehmergreifer übernommen wird, erfolgt eine sehr starke Verzögerung aus hoher
Geschwindigkeit bis zum Stillstand. Dabei besteht die Gefahr, dass der Schussfaden
aufgrund seiner Massenträgheit den Bereich des Anschlages 23 verlässt und sich nach
vorne in Richtung zu dem vorderen Ende des Gebergreifes 1 bewegt, wie das in Fig.
2 dargestellt ist. Der Schussfaden 25 verlässt dann seine vorbestimmte Position, so
dass die Gefahr besteht, dass er von einem Nehmergreifer nicht erfasst wird. Dieser
Gefahr wirkt die Fadenklemme 50 entgegen, die den Schussfaden 25 im Bereich des Anschlags
23 der Führung 22 hält. Die Klemmkraft, mit welcher die Fadenklemme 50 den Schussfaden
25 hält, ist relativ gering, da sie nur eine Bewegung des Schussfadens 25 gegen die
bei einer Verzögerung auftretenden Massenkräfte verhindern muss. Sie wird auch deshalb
auf einen geringen Wert ausgelegt, da es ohne weiteres möglich sein muss, dass der
Nehmer den von ihm ergriffenen Schussfaden aus der Fadenklemme 50 herausziehen kann.
Für diese Fadenklemme 50 muss daher keine Öffnungseinrichtung vorgesehen werden. Die
Klemmstelle 53 der Fadenklemme 50 liegt in Bewegungsrichtung des Gebergreifers etwas
vor dem Anschlag 23 der Führung 22. Damit wird vor allem erreicht, dass nur eine geringe
Staubbildung zu erwarten ist. Eventuell entstehender Staub kann sich aufgrund der
offenen Struktur der Fadenklemme 50 nicht ablagern.
[0010] In Fig. 5 ist gestrichelt der Kopf eines hakenförmigen Nehmers 55 dargestellt, der
in den Gebergreifer 1 eindringt. Der Kopf 55 besitzt einen hakenförmigen Ansatz 56,
der dem Fadenstück des Schussfadens 25 gegenüberliegt, das sich zwischen der Fadenklemme
15, 16 und der Fadenklemme 50 befindet. Beim Eindringen des Kopfes 55 in den Gebergreifer
1 wird das Fadenstück des Schussfadens 25 zwischen den Fadenklemmen 15, 16 und 50
von dem hakenförmigen Ansatz 56 ausgelenkt, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn
der hakenförmige Ansatz 56 sich an dem Fadenstück des Schussfadens 25 vorbeibewegt
hat, so sollte dieses wieder die in Fig. 5 dargestellte, gestreckte Position einnehmen,
so dass er dann beim Rückbewegen des Kopfes 55 des hakenförmigen Nehmers ergriffen
und mitgenommen wird.
[0011] Um das Auslenken des Fadenstückes des Schussfadens 25 und auch das Zurückbewegen
in die gestreckte Position zu gestatten, ohne dass die Gefahr von Beschädigungen des
Schussfadens 25 besteht, ist die Fadenklemme 50 so ausgebildet, dass das federnd nachgiebige
Klemmelement 51 in Öffnungsrichtung nachgibt, wenn in dem Fadenstück zwischen den
beiden Fadenklemmen 15, 16 und 50 eine zusätzliche Zugkraft eingebracht wird. Dieses
Nachgeben ist in Fig. 5 gestrichelt angedeutet. Da die zusätzliche Zugkraft wieder
verschwindet, wenn sich der hakenförmige Ansatz 56 an dem Fadenstück des Schussfadens
25 vorbeibewegt hat, bewegt sich das federnd nachgiebige Klemmelement 51 wieder in
die Schließposition zurück, so dass das Fadenstück wieder gespannt wird und sicher
hinter den hakenförmigen Vorsprung 56 gelangt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5
erfolgt das Öffnen der Fadenklemme 50 nur sehr kurzzeitig, so dass der Schussfaden
25 während dieser Zeit nicht die Gelegenheit hat, sich aus der Fadenklemme 50 heraus
zu bewegen.
[0012] Für die Fadenklemme 50 sind eine Vielzahl verschiedener Gestaltungen möglich. Es
muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Elemente dieser Fadenklemme 50 das
Eindringen des Kopfes 55 eines Nehmers nicht behindern. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
ist die stationäre Klemmfläche ein eigenes Bauteil, das an dem Grundkörper des Gebergreifers
1 befestigt ist. Bei einer weiter abgewandelten Ausführungsform ist vorgesehen, dass
die Fadenklemme 50 so gestaltet ist, dass sie zum Ausgleichen des für das Auslenken
des Fadenstücks des Schussfadens 25 benötigte Wegstück zur Verfügung stellt, ohne
dass die Fadenklemme 50 vollständig öffnet. Eine Fadenklemme 50 mit dieser Funktion
ist in Fig. 6 dargestellt. Das federelastische Klemmelement 51' weist eine in Bewegungsrichtung
des Gebergreifers 1 relativ breite Klemmfläche auf und ist ferner so gestaltet, dass
es sich in Form von Torsion um eine Längsachse elastisch verformen kann. Wie in Fig.
6 dargestellt ist, wird zum Ausgleichen der Auslenkung durch den Kopf 55 des Nehmers
diese Klemmfläche nur gekippt, so dass die Klemmwirkung nicht vollständig aufgehoben
wird.
[0013] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist vorgesehen, dass die Fadenklemme 50 zwei
bewegliche Klemmelemente 53, 54 aufweist, die nebeneinander liegen. Das innere Klemmelement
54, d.h. das der das Ende des Schussfadens 25 haltenden Fadenklemme 15, 16 zugewandte
Klemmelement ist so gestaltet, dass es bei in dem Fadenstück auftretenden Zugkräften
elastisch in die gestrichelt dargestellte Position nachgibt. Das Klemmelement 53 ist
dagegen steifer, so dass der von ihm gebildete Teil der Fadenklemme 50 nicht geöffnet
wird. Um diese unterscheidlichen Federsteifigkeiten zu realisieren, können zwei unabhängig
voneinander gestaltete und befestigte Klemmelemente 53, 54 anstelle des einteiligen
Elementes vorgesehen werden. Auch bei dieser Ausführungsform kann vorgesehen werden,
dass die Klemmelemente 53, 54 nicht unmittelbar auf den Grundkörper 6 sondern auf
ein an dem Grundkörper 6 angebrachtes Klemmstück wirken. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
wird vorgesehen, dass das bei Zugkräften in dem Fadenstück nachgiebige elastische
Element, beispielsweise das Element 54 den Schussfaden 25 nicht klemmt sondern nur
auslenkt. Ein derartiges elastisches Element wird bei einer abgewandelten Ausführungsform
dann in der Nähe der Fadenklemme 15, 16 oder der Umlenkung 13 angeordnet.
[0014] Das nachgiebige Element muss selbst auch kein federelastisches Element sein. Beispielsweise
kann starres, kurbelartig gestaltetes Element vorgesehen werden, das drehbar gelagert
und mit einer Torsionsfeder gehalten ist. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
wird dann weiter vorgesehen, dass das Klemmelement nicht federelastisch nachgiebig
gehalten ist, sondern mittels Magnetkräften, wobei Permanentmagnete oder auch elektrisch
ansteuerbare Magnete eingesetzt werden.
[0015] Bei den Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, dass die dem freien Ende des Schussfadens
25 zugeordnete Fadenklemme 15, 16 im unteren Bereich des Gebergreifers 1 angeordnet
ist, während sich die zweite Fadenklemme 15 in dem oberen Bereich des Gebergreifers
1 befindet. Selbstverständlich kann diese Anordnung auch umgekehrt sein.
[0016] Die Erfindung ist auch nicht auf die Form des Grundkörpers des Gebergreifers 1 beschränkt.
Insbesondere können auch Gebergreifer verwendet werden, die aus mehreren Elementen
zusammengefügt sind.
[0017] Bei bevorzugten Ausführungsformen eines Gebergreifers ist das nachgiebige Element
51, 51', 54 in der Nähe einer dem Ende des Fadenstücks des Schussfadens 25 abgewandten
Fadenklemme 50 angeordnet und/oder dass das nachgiebige Element 51, 51', 54 ist Bestandteil
einer Fadenklemme 50 und/oder das nachgiebige Element 51, 51', 54 ist ein Klemmelement
der Fadenklemme 50 und/oder es ist ein Grundkörper vorgesehen, wobei im Bereich einer
Seitenwand 8 und einer Unterseite 4 und im Bereich einer weiteren Seitenwand 9 und
im Bereich einer Oberseite 6 jeweils eine Fadenführung vorgesehen ist, in deren Nachbarschaft
jeweils eine der Fadenklemmen 15, 16; 50 angeordnet ist und/oder die dem Ende des
Schussfadens abgewandte Fadenklemme 50 weist eine stationäre Klemmfläche für ein sich
gegen diese Klemmfläche anlegendes nachgiebiges Klemmelement 51, 51' auf und/oder
das Klemmelement 51 ist derart gestaltet und / oder angeordnet, dass es mittels einer
Zugkraft in dem Fadenstück des Schussfadens 25 von der stationären Klemmfläche hinweg
bewegbar ist, und/oder das Klemmelement 51' ist derart gestaltet und/oder angeordnet,
dass es mittels einer Zugkraft in dem Fadenstück des Schussfadens 25 um eine Längsachse
verdrehbar ist, und/oder als stationäre Klemmfläche dient die Innenfläche der Oberseite
6 des Grundkörpers oder ein an dem Grundkörper 6 angebrachtes Klemmstück und/oder
als nachgiebiges Element 51 ist eine Blattfeder vorgesehen und/oder das nachgiebige
Element 51, 51', 54 ragt mit einem Führungselement 52 in Richtung zu dem vorderen
Ende des Grundkörpers hin über dem Bereich der Klemmstelle 53 der Fadenklemme 50 hinaus
und/oder die Klemmstelle 53 der dem Ende des Schussfadens 25 abgewandten Fadenklemme
50 ist gegenüber der Klemmstelle der anderen Fadenklemme 15, 16 - in Bewegungsrichtung
des Greifers 1 gesehen - zurückgesetzt und/oder die Klemmstelle 53 der dem Ende des
Schussfadens 25 abgewandten Fadenklemme 50 liegt in Bewegungsrichtung des Greifers
vor einem Anschlag 23, der die Fadenführung 22 der benachbarten Seitenwand 9 begrenzt.
1. Gebergreifer für eine Greiferwebmaschine mit einem Grundkörper, der im Bereich einer
Seitenwand (8) und des Bodens mit einer gesteuerten Fadenklemme (15, 16) und im oberen
Bereich der gegenüberliegenden Seitenwand (9) mit einer Fadenführung (22) versehen
ist, um ein Fadenstück eines Schussfadens (25) zwischen der Fadenklemme (15, 16) und
der Fadenführung (22) für einen Nehmer (55) bereitzuhalten, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführung (22) eine ungesteuerte Fadenklemme (50) zugeordnet ist, die ein
aufgrund von in dem Fadenstück auftretender Zugkraft nachgiebiges Element (51, 51',
54) enthält.
2. Gebergreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Seitenwand (8) und einer Unterseite (4) und im Bereich einer weiteren
Seitenwand (9) und im Bereich einer Oberseite (6) des Grundkörpers jeweils eine Fadenführung
vorgesehen ist, in deren Nachbarschaft jeweils eine der Fadenklemmen (15, 16; 50)
angeordnet ist.
3. Gebergreifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ungesteuerte Fadenklemme (50) eine stationäre Klemmfläche für ein sich gegen
diese Klemmfläche anlegendes nachgiebiges Klemmelement (51, 51') aufweist.
4. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (51) derart gestaltet und / oder angeordnet ist, dass es mittels
einer Zugkraft in dem Fadenstück des Schussfadens (25) von der stationären Klemmfläche
hinweg bewegbar ist.
5. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (51') derart gestaltet und / oder angeordnet ist, dass es mittels
einer Zugkraft in dem Fadenstück des Schussfadens (25) um eine Längsachse verdrehbar
ist.
6. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als stationäre Klemmfläche die Innenfläche der Oberseite (6) des Grundkörpers oder
ein an dem Grundkörper (6) angebrachtes Klemmstück dient.
7. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als nachgiebiges Element (51) eine Blattfeder vorgesehen ist.
8. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Element (51, 51', 54) mit einem Führungselement (52) in Richtung
zu dem vorderen Ende des Grundkörpers hin über dem Bereich der Klemmstelle (53) der
Fadenklemme (50) hinaus ragt.
9. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmstelle (53) der dem Ende des Schussfadens (25) abgewandten ungesteuerten
Fadenklemme (50) gegenüber der Klemmstelle der anderen Fadenklemme (15, 16) - in Bewegungsrichtung
des Greifers (1) gesehen - zurückgesetzt ist.
10. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmstelle (53) der dem Ende des Schussfadens (25) abgewandten ungesteuerten
Fadenklemme (50) in Bewegungsrichtung des Greifers vor einem Anschlag (23) liegt,
der die Fadenführung (22) der benachbarten Seitenwand (9) begrenzt.
11. Gebergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ungesteuerte Fadenklemme (50) auf eine geringere Klemmkraft ausgelegt ist als
die gesteuerte Fadenklemme (15, 16).