[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Zahnradmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Zahnradmaschinen, beispielsweise Außenzahnradpumpen oder Außenzahnradmotoren, werden
vor allem in der Mobilhydraulik zur Erzeugung oder Wandlung hydraulischer Energie
eingesetzt. Hauptgrund hierfür ist ihr einfacher Aufbau, der einerseits zu guten Wirkungsgraden
und einer hohen Betriebssicherheit selbst bei schwierigen Einsatzbedingungen führt
und andererseits eine kostengünstige Herstellung erlaubt. Ein weiterer Vorteil der
Zahnradmaschinen liegt darin, dass diese bei geringem Bauraum- und Gewichtsbedarf
in einem vergleichsweise großen Drehzahl-, Temperatur- und Viskositätsbereich einsetzbar
sind.
[0003] Aus der
DE 101 04 621 A1 ist beispielsweise eine hydraulische Außenzahnradmaschinen bekannt, die ein Gehäuse
besitzt, das einen Innenraum aufweist, der von zwei am Gehäuse befestigten Deckeln
begrenzt ist. In dem Innenraum ist eine Zahnradanordnung mit einem ersten und einem
zweiten Zahnrad angeordnet, die im Außeneingriff miteinander kämmen. Das erste Zahnrad
ist auf einer Welle befestigt, die auf einer An-/Abtriebsseite nach außen geführt
und über einen innenliegenden Wellendichtring abgedichtet ist. Das zweite Zahnrad
ist auf einer Achse befestigt. Welle und Achse werden über Lagerbuchsen in gegenüberliegend
in dem Innenraum des Gehäuses paarweise angeordneten Lagerkörpern gelagert. Die Lagerkörper
sind jeweils mit einer Abflachung versehen, über diese in Anlage gebracht und mittels
Stiften zentriert. Die radiale Abdichtung der Zahnräder erfolgt bei derartigen Zahnradmaschinen
druckabhängig, indem der Betriebsdruck auf der Hochdruckseite in Umfangsrichtung über
einen sich zwischen den Zahnrädern bildenden sichelförmigen Spalt auf die beiden Zahnräder
wirkt und die Achse und die Welle der Zahnräder mit einer druckabhängigen Betriebskraft
in die Lagerbuchsen drückt. Während der ersten Inbetriebnahme der Zahnradmaschine
erfolgt ein definiertes Einlaufen der Zahnköpfe im Gehäuse, wobei die Zahnräder Material
von der Gehäuseinnenwandung abtragen, so dass Dichtzonen mit einem optimalen Dichtspalt
entstehen. Die beim Einlaufen entstehenden Späne werden kontrolliert mit dem Druckmittelstrom
abgeführt. Die axiale Abdichtung der Zahnräder erfolgt ebenfalls druckabhängig, indem
jeweils die Außenseiten der auf der An-/Abtriebsseite angeordneten und der auf der
gegenüberliegenden Seite angeordneten Lagerkörper mit Druck beaufschlagt werden, so
dass die Lagerkörper definierte Anpresskräfte in axialer Richtung auf die Seitenflächen
der Zahnräder ausüben, d.h. die Lagerkörper werden abdichtend auf beiden Seiten der
Zahnräder gegen die Seitenflächen der Zahnräder gedrückt, um dort den Dichtspalt druckabhängig
möglichst klein zu halten (Axialspaltkompensation). Hierzu sind die Lagerkörper axial
verschiebbar auf der Welle und Achse gelagert und weisen eine gegenüber dem Gehäuse
verringerte Axiallänge auf, so dass sie mit Axialspiel in dem Innenraum aufgenommen
sind. Die Lagerkörper besitzen auf ihren Außenseiten jeweils Axialdruckfelder, die
durch abschnittsweise in Nuten der Lagerkörper und des Gehäuses eingelegte Axialfelddichtungen
und diesen zugeordnete Stützelemente begrenzt sind. Der Druck wirkt auf die Lagerkörper
in den genau begrenzten Axialdruckfeldern entgegen den inneren hydraulischen Kräften,
wobei die äußere an den Lagerkörpern wirkende Kraft geringfügig größer sein muss als
die Kraft, die von innen auf die Lagerkörper wirkt. Außerhalb der Axialfelddichtungen
ist jeweils ein Dichtring vorgesehen, der das Gehäuse nach außen hin abdichtet.
[0004] Nachteilig bei derartigen Zahnradmaschinen ist, dass Zentrierstifte zur Lagepositionierung
der Lagerkörper erforderlich sind und es bei schlecht zueinander zentrierten Lagerkörpern
zu einem stufenförmigen Versatz zwischen den lagerkörperseitigen Auflageflächen der
Axialfelddichtung kommen kann, so dass sich ein Leckagespalt zwischen der Axialfelddichtung
und den Lagerkörpern ausbildet, der zu einer ungewünschten Druckmittelleckage vom
Hoch- zum Niederdruckbereich und dadurch zu einem verschlechterten volumetrischen
Wirkungsgrad der Zahnradmaschine führt. Des Weiteren kann ein stufenförmiger Versatz
zu einem frühzeitigen Verschleiß der Axialfelddichtung und des Stützelements führen.
[0005] Zur Verbesserung der Dichtwirkung ist es aus der
DD 218 412 A1 bekannt, die Lagerkörper als einteilige Lagerbrille auszubilden, wobei die Axialfeld-
und Gehäusedichtungen jeweils in eine an der Innenseite des Gehäusedeckels vorgesehene
Nut eingebracht sind, die bereits beim Druckgießen der Deckel ausgebildet werden.
Es hat sich gezeigt, dass derartige einteilige Lagerbrillen aufgrund ihrer komplexen
Geometrie fertigungstechnisch aufwändig sind.
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Zahnradmaschine
zu schaffen, bei der die hydraulischen Verluste bei minimalem vorrichtungstechnischen
Aufwand minimiert sind.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine hydraulische Zahnradmaschine mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße hydraulische Zahnradmaschine hat ein stirnseitig von zumindest
einem Deckel abgedichtetes Gehäuse, in dessen Innenraum mindestens eine Zahnradanordnung
mit einem ersten und einem zweiten Zahnrad angeordnet ist, die im Außeneingriff miteinander
kämmen und beidseitig in Lagerkörpern gelagert sind, wobei zwischen jeweils zwei in
Radialrichtung benachbarten Lagerkörpern ein Dichtspalt ausgebildet ist. Erfindungsgemäß
hat jeweils einer der Lagerkörper einen im Wesentlichen rotationssymmetrischen Grundkörper,
wobei der benachbarte Lagerkörper im Bereich des Dichtspalts eine zumindest abschnittsweise
an eine Außenumfangsfläche des ersten Lagerkörpers angepasste Ausnehmung aufweist.
Bei dieser Lösung sind die Lagerkörper zweiteilig mit einem der Welle und einem der
i Achse zugeordneten Lagerteil ausgebildet, wobei der erste Lagerkörper insbesondere
als einfaches Drehteil, ohne Fräsbearbeitung, ausgeführt ist. Der zweite Lagerkörper
hat eine zumindest abschnittsweise an die Außenumfangsfläche des ersten Lagerkörpers
angepasste Ausnehmung. Dadurch kann gegenüber dem Stand der Technik gemäß der
DE 101 04 621 A1 auf eine Zentrierung der Lagerkörper zueinander mittels Stiften verzichtet werden.
Eine Querverschiebung der Lagerkörper gegeneinander ist durch die an die Außenumfangsfläche
des rotationssymmetrischen Lagerkörpers angepasste Ausnehmung des zweiten Lagerkörpers
verhindert, so dass die hydraulischen Verluste der Zahnradmaschine bei minimalem vorrichtungstechnischen
Aufwand minimiert sind und ein verbesserter volumetrischer Wirkungsgrad erreicht wird.
[0009] Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Ausnehmung
zumindest abschnittsweise konkav ausgebildet. Vorzugsweise entspricht der Krümmungsradius
der Ausnehmung im Wesentlichen dem Außenradius des ersten Lagerkörpers. Vorteilhaft
bei dieser Lösung ist, dass ein Verdrehen der Lagerkörper den Achsabstand der Zahnräder
nicht beeinflusst.
[0010] Eine fertigungstechnisch besonders einfache Herstellung der Zahnradmaschine wird
erreicht, wenn die Axialfelddichtungen in einer Nut des Deckels angeordnet sind. Dadurch
können die Nuten bereits beim Druckgießen der Deckel gefertigt werden und müssen nicht
aufwändig durch ein Spanverfahren in die Lagerkörper eingebracht werden. Die Ausbildung
der Nuten ist dadurch weitgehend kostenneutral.
[0011] Bei einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird das zu fördernde Medium in Zahnlücken
der Zahnräder von einer Niederdruckseite zu einer Hochdruckseite gefördert, wobei
zumindest eine stirnseitige Ausnehmung, beispielsweise eine 3 bis 4 mm tiefe Tasche,
in mindestens einem der Lagerkörper vorgesehen ist, mittels der eine hydraulische
Umsteuerung des Fördermediums in Richtung der Hochdruckseite der Zahnradmaschine erreicht
und eine Quetschölbildung verhindert wird. Unterschiedliche Umsteuerungen können durch
variieren lediglich eines der Lagerkörper erreicht werden. Vorzugsweise werden zwei
Ausnehmungen in dem zweiten Lagerkörper im Bereich der konkaven Ausnehmung, d.h. im
Bereich der Zahnflanken der Zahnräder derart ausgebildet, dass diese benachbart des
Bereichs maximalen Eingriffs der Zahnräder angeordnet und zur Seite hin offen sind,
wobei eine Tasche auf der jeweiligen Hochdruckseite und die andere Tasche auf der
jeweiligen Niederdruckseite der Zahnradmaschine ausgebildet ist.
[0012] Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren
Unteransprüche.
[0013] Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen, als Außenzahnradpumpe ausgeführten
Zahnradmaschine und
Figur 2 eine dreidimensionale Darstellung eines der Lagerkörperpaare aus Figur 1.
[0014] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße, als Außenzahnradpumpe ausgeführte Zahnradmaschine
1 mit einem Gehäuse 2, das einen Innenraum 4 aufweist, der von zwei am Gehäuse 2 befestigten
Deckeln 6, 8 begrenzt ist. Im Innenraum 4 des Gehäuses 2 ist eine Zahnradanordnung
10 angeordnet, die zwei im Außeneingriff miteinander kämmende Zahnräder 12, 14 aufweist.
Das Zahnrad 12 ist mit einer Antriebswelle 16 drehfest verbunden und über diese im
Gehäuse 2 gelagert. Die Antriebswelle 16 ist auf einer Antriebsseite 18 durch den
als Lagerdeckel ausgeführten Deckel 6 nach außen geführt und über einen Wellendichtring
20 abgedichtet, der einen Wellendichtraum 22 begrenzt. Das zweite Zahnrad 14 ist mit
einer Lagerachse 24 drehfest verbunden. Die Zahnräder 12, 14 sind über die Antriebswelle
16 bzw. die Lagerachse 24 in gegenüberliegend in dem Innenraum des Gehäuses 2 angeordneten
Lagerkörpern 26, 28 in Lageraugen 30, 32 gelagert. Die Lagerkörper 26, 28 bilden jeweils
ein Lagerkörperpaar 34, wobei zwischen den in Radialrichtung benachbarten Lagerkörpern
26, 28 ein Dichtspalt 33 ausgebildet ist.
[0015] Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lageraugen 30, 32 zur
Verringerung der Lagerreibung und Verbesserung der Notlaufeigenschaften jeweils mit
einer Gleitlagerbuchse versehen.
[0016] Die radiale Abdichtung der Zahnräder 12, 14 der Außenzahnradpumpe 1 erfolgt druckabhängig.
Der Betriebsdruck auf der Hochdruckseite wirkt in Umfangsrichtung über einen sich
zwischen den Zahnrädern 12, 14 bildenden sichelförmigen Spalt auf die beiden Zahnräder
12, 14 und drückt die Achse 24 und die Welle 16 mit einer druckabhängigen Betriebskraft
in die Lagerkörper 26, 28 und die Zahnräder 12, 14 gegen die Niederdruckseite des
Gehäuses 2, so dass beim ersten Betrieb der Zahnradpumpe 1 ein definiertes Einlaufen
der Zahnräder 12, 14 im Gehäuse 2 erfolgt und Dichtzonen mit einem optimalen Dichtspalt
entstehen. Die axiale Abdichtung der Zahnräder 12, 14 erfolgt ebenfalls druckabhängig,
indem jeweils die Außenseiten der auf der Antriebsseite 18 angeordneten und der auf
der gegenüberliegenden Seite angeordneten Lagerkörper 28, 26 mit dem Betriebsdruck
beaufschlagt werden, so dass die Lagerkörper 26, 28 definierte, druckabhängige Anpresskräfte
in axialer Richtung auf die Seitenflächen der Zahnräder 12, 14 ausüben. Hierzu weisen
die Lagerkörper 26, 28 eine gegenüber dem Gehäuse 2 verringerte Axiallänge auf und
sind jeweils mit einem Axialspiel in dem Innenraum 4 des Gehäuses 2 aufgenommen. Zwischen
den Deckeln 6, 8 einerseits und den Lagerkörpern 26, 28 andererseits ist jeweils eine
Axialfelddichtung 36 mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt angeordnet. Der
Druck wirkt auf die Lagerkörper 26, 28 in den genau begrenzten Axialdruckfeldern entgegen
den inneren hydraulischen Kräften. Außerhalb der Axialfelddichtung 36 ist jeweils
eine ringförmige Gehäusedichtung 38 vorgesehen, die das Gehäuse 2 nach außen hin abdichtet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Axialfelddichtungen 36 und die
Gehäusedichtungen 38 in Nuten 40 der Deckel 6, 8 angeordnet. Dadurch können die Nuten
40 bereits beim Druckgießen der Deckel 6, 8 gefertigt werden und müssen nicht aufwändig
durch ein Spanverfahren eingebracht werden. Die Ausbildung der Nuten 40 ist dadurch
weitgehend kostenneutral.
[0017] Wie Figur 2 entnehmbar ist, die eine dreidimensionale Darstellung eines der Lagerkörperpaare
34 aus Figur 1 zeigt, hat jeweils einer der Lagerkörper einen im Wesentlichen rotationssymmetrischen
Grundkörper 26, wobei der benachbarte Lagerkörper 28 im Bereich des Dichtspalts 33
eine abschnittsweise an die Außenumfangsfläche 42 des ersten Lagerkörpers 26 angepasste
Ausnehmung 44 aufweist. Das heißt, die Lagerkörper 26, 28 sind zweiteilig mit einem
der Antriebswelle 16 und einem der Lagerachse 24 zugeordneten Lagerteil ausgebildet,
wobei der erste Lagerkörper 26 insbesondere als einfaches Drehteil, ohne Fräsbearbeitung,
ausgeführt ist. Der zweite Lagerkörper 28 ist mit der an die Außenumfangsfläche 42
des ersten Lagerkörpers 26 angepassten Ausnehmung 44 versehen. Dadurch kann auf eine
Zentrierung der Lagerkörper 26, 28 zueinander mittels Stiften verzichtet werden. Eine
Querverschiebung der Lagerkörper 26, 28 gegeneinander ist durch die an die Außenumfangsfläche
42 des ersten Lagerkörpers 26 angepasste Ausnehmung 44 des zweiten Lagerkörpers 28
verhindert, so dass die hydraulischen Verluste der Zahnradmaschine 1 bei minimalem
vorrichtungstechnischen Aufwand minimiert sind und ein verbesserter volumetrischer
Wirkungsgrad erreicht wird. Die Ausnehmung 44 ist konkav ausgebildet und beispielsweise
durch ein Fräsverfahren in den Lagerkörper 28 eingebracht. Der Krümmungsradius der
Ausnehmung 44 entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise dem Außenradius
des ersten Lagerkörpers. Vorteilhaft bei dieser Lösung ist, dass ein Verdrehen der
Lagerkörper 26, 28 zueinander den Achsabstand der Zahnräder 12, 14 (siehe Figur 1)
nicht beeinflusst. Das zu fördernde Medium wird in Zahnlücken der Zahnräder 12, 14
von einer Niederdruckseite zu einer Hochdruckseite gefördert, wobei zwei Ausnehmungen
46, 48 in dem zweiten Lagerkörper 28 im Bereich der bogenförmigen Ausnehmung 44, d.h.
im Bereich der Zahnflanken der Zahnräder 12, 14, in eine Stirnfläche 50 eingebracht
sind, mittels denen eine hydraulische Umsteuerung des Fördermediums in Richtung der
Hochdruckseite der Zahnradmaschine 1 erreicht und eine Quetschölbildung verhindert
wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die stirnseitigen Ausnehmungen
46, 48 als etwa 3 bis 4 mm tiefe Taschen derart ausgebildet, dass diese benachbart
des Bereichs maximalen Eingriffs der Zahnräder 12, 14 angeordnet und zur Seite hin
offen sind, wobei eine Tasche auf der jeweiligen Hochdruckseite und die andere Tasche
auf der jeweiligen Niederdruckseite der Zahnradmaschine 1 ausgebildet ist. Da das
lagerdeckelseitige Lagerkörperpaar 34 gegenüber dem enddeckelseitigen Lagerkörperpaar
lediglich spiegelbildlich angeordnet ist, kann diesbezüglich auf weitere Erläuterungen
verzichtet werden.
[0018] Die erfindungsgemäße Zahnradmaschine 1 ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel
einer Außenzahnradpumpe 1 beschränkt, vielmehr kann die Erfindung ebenfalls für Zahnradmotoren,
insbesondere für reversible Zahnradmotoren, Verwendung finden.
[0019] Offenbart ist eine hydraulische Zahnradmaschine 1, mit einem stirnseitig von zumindest
einem Deckel 6, 8 abgedichteten Gehäuse 2, in dessen Innenraum 4 mindestens eine Zahnradanordnung
10 mit einem ersten und einem zweiten Zahnrad 12, 14 angeordnet ist, die im Außeneingriff
miteinander kämmen und beidseitig in Lagerkörpern 26, 28 gelagert sind, wobei zwischen
jeweils zwei in Radialrichtung benachbarten Lagerkörpern 26, 28 ein Dichtspalt ausgebildet
ist. Erfindungsgemäß hat jeweils einer der Lagerkörper 26 einen im Wesentlichen rotationssymmetrischen
Grundkörper, wobei der benachbarte Lagerkörper 28 im Bereich des Dichtspalts eine
zumindest abschnittsweise an eine Außenumfangsfläche 42 des ersten Lagerkörpers 26
angepasste Ausnehmung 44 aufweist.
1. Hydraulische Zahnradmaschine, insbesondere Außenzahnradmaschine, mit einem stirnseitig
von zumindest einem Deckel (6, 8) abgedichteten Gehäuse (2), in dessen Innenraum (4)
mindestens eine Zahnradanordnung (10) mit einem ersten und einem zweiten Zahnrad (12,
14) angeordnet ist, die im Außeneingriff miteinander kämmen und beidseitig in Lagerkörpern
(26, 28) gelagert sind, wobei zwischen jeweils zwei in Radialrichtung benachbarten
Lagerkörpern (26, 28) ein Dichtspalt (33) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einer der Lagerkörper (26) einen im Wesentlichen rotationssymmetrischen Grundkörper
aufweist, wobei der benachbarte Lagerkörper (28) im Bereich des Dichtspalts (33) eine
zumindest abschnittsweise an eine Außenumfangsfläche (42) des ersten Lagerkörpers
(26) angepasste Ausnehmung (44) aufweist.
2. Zahnradmaschine nach Patentanspruch 1, wobei die Ausnehmung (44) zumindest abschnittsweise
konkav ausgebildet ist.
3. Zahnradmaschine nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei der Krümmungsradius der Ausnehmung
(44) im Wesentlichen dem Außenradius des ersten Lagerkörpers (26) entspricht.
4. Zahnradmaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei eine Axialfelddichtung
(36) in einer Nut (40) des Deckels (6, 8) angeordnet ist.
5. Zahnradmaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei zumindest einer
der Lagerkörper (26, 28) mindestens eine stirnseitige Ausnehmung (46, 48) zur hydraulischen
Umsteuerung aufweist.
6. Zahnradmaschine nach Patentanspruch 5, wobei zwei Ausnehmungen (46, 48) in dem zweiten
Lagerkörper (28) im Bereich der konkaven Ausnehmung (44) ausgebildet sind.
7. Zahnradmaschine nach Patentanspruch 6, wobei die Ausnehmungen (46, 48) benachbart
eines Bereichs maximalen Eingriffs der Zahnräder (12, 14) angeordnet und zur Seite
hin offen sind.