(19)
(11) EP 1 923 621 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.03.2010  Patentblatt  2010/10

(21) Anmeldenummer: 07020484.7

(22) Anmeldetag:  19.10.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F21S 8/00(2006.01)
F24C 15/00(2006.01)

(54)

Beleuchtungsvorrichtung für ein Haushaltsgerät mit einem Behandlungsraum

Illumination device for a domestic appliance with a processing chamber

Dispositif d'éclairage pour un appareil ménager doté d'un espace de traitement


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 16.11.2006 DE 102006054456

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.05.2008  Patentblatt  2008/21

(73) Patentinhaber: Miele & Cie. KG
33332 Gütersloh (DE)

(72) Erfinder:
  • Littau, Friedrich
    33129 Delbrück-Boke (DE)
  • Oberröhrmann, August
    33335 Gütersloh (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-03/036176
FR-A- 2 826 707
DE-A1- 10 318 860
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Haushaltsgerät mit einem Behandlungsraum, umfassend zumindest ein Leuchtmittel, welches außerhalb des Behandlungsraumes an dem Haushaltsgerät angeordnet ist, und wobei das Leuchtmittel mit zumindest einem Lichtschacht zusammenwirkt, der an einer der Wände des Behandlungsraumes oder der Behandlungsraumtür angeordnet ist, und wobei zur Ausleuchtung des Behandlungsraumes von dem Leuchtmittel erzeugte Lichtstrahlen durch im Lichtschacht angeordnete Reflektionsmittel in Richtung des Behandlungsraumes umlenkbar sind und durch transparente Bereiche in der Wand oder der Behandlungsraumtür in den Behandlungsraum einleitbar sind, wobei die Ausdehnung der Reflektionsmittel zumindest in einer Richtung quer zu den von dem Leuchtmittel in Richtung der Reflektionsmittel abgestrahlten Lichtstrahlen mit zunehmender Entfernung des jeweiligen Reflektionsmittels von dem Leuchtmittel derart zunimmt, dass ein Teil der Lichtstrahlen ungehindert auf das weiter entfernt angeordnete Reflektionsmittel gelangt.

    [0002] Eine derartige Beleuchtungseinrichtung ist aus der WO 03/036176 A1 bekannt. Außerdem ist aus dem Stand der Technik eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Haushaltsgerät, und hier beispielsweise für einen Backofen oder einen Kühlschrank, gemäß der G 86 02 774.3 bekannt, wobei ein an der Seitenwand angeordnetes Leuchtmittel vorgesehen ist, welches gegenüber dem Behandlungsraum durch eine Glasscheibe getrennt ist. Das Leuchtmittel wird von einem Reflektormittel umgeben, so dass die Lichtstrahlen in den Behandlungsraum gelenkt werden. Entsprechendes ist auch für einen Backofen gemäß der G 86 09 316.9 offenbart, wobei bei dieser Ausführungsform die Leuchtmittel oberhalb des Behandlungsraums angeordnet sind, und wobei hier die Lichtstrahlen über so genannte Lichtleitkanäle in den Behandlungsraum eingestrahlt werden. Gemäß der EP 0 446 692 ist eine weitere Beleuchtungsvorrichtung für einen Kühlschrank bekannt, die mit einem rohrförmigen Lichtleiter ausgestattet ist. Dabei wird die Lichteinstrahlung in den Kühlraum mittels eines stabförmigen Lichtleitträgers aus Glas oder Kunststoff in den Behandlungsraum eingeleitet, wobei das Leuchtmittel außerhalb des Behandlungsraumes angeordnet ist.

    [0003] Eine weitere Beleuchtungsvorrichtung für den Behandlungsraum eines Haushaltsgerätes ist aus der EP 0 922 910 bekannt, wobei bei dieser Ausführungsform an den seitlichen Wänden des Behandlungsraumes so genannte Lichtschächte angeordnet sind, durch die die Lichtstrahlen eines im oberen Bereich des Behandlungsraumes angeordneten Leuchtmittels einleitbar sind. Die Lichtstrahlen werden über in dem Lichtschacht übereinander liegende Reflektionsmittel in Richtung des Behandlungsraums umgelenkt, so dass unterschiedliche Ebenen im Behandlungsraum ausgeleuchtet werden.

    [0004] Eine äquivalente Beleuchtungsvorrichtung für ein Gargerät ist ebenfalls gemäß dem Stand der Technik in den Dokumenten DE 103 18 860, DE 103 18 859 und DE 103 18 861 dokumentiert. Bei dieser Ausführungsform sind ebenfalls auf unterschiedlichen Ebenen Reflektionsmittel in Schächten im Bereich der Tür angeordnet, die das Abstrahlen der Lichtstrahlen in unterschiedlichen Ebenen ermöglichen. Die Auslegung des Lichtschachtes ist derart ausgebildet, dass die Ausdehnung der Reflektionsmittel zumindest in einer Richtung quer zu den von dem Leuchtmittel in Richtung der Reflektionsmittel abgestrahlten Lichtstrahlen mit zunehmender Entfernung des jeweiligen Reflektionsmittels von dem Leuchtmittel derart zunimmt, dass ein Teil der Lichtstrahlen ungehindert auf das weiter entfernt angeordnete Reflektionsmittel gelangt.

    [0005] Bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten Beleuchtungsvorrichtungen ergibt sich das Problem, dass eine optimale Ausleuchtung des Behandlungsraumes nicht gegeben ist, zumal die eingeleitete Lichtstrahlenmenge nicht optimal genutzt wird. Bedingt ist dies auch dadurch, dass nur Spezialleuchtmittel mit geringem Wirkungsgrad bei den bekannten Beleuchtungsvorrichtungen für ein Haushaltsgerät zum Einsatz kommen.

    [0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Beleuchtungsvorrichtung mit einem Lichtschacht für ein Haushaltsgerät mit einem Behandlungsraum derart weiter zu bilden, dass eine wesentlich verbesserte Leuchteffizienz im Behandlungsraum bewirkt ist.

    [0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.

    [0008] Bei der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung sind im Lichtschacht einzelne Reflektionsmittel angeordnet, die hinsichtlich ihrer Ausdehnung in beide Hauptausdehnungsrichtungen der Ebene quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen derart unterschiedlich ausgebildet sind, dass eine gegenseitige Beschattung der Reflektorflächen verhindert ist. Aufgrund dieser Ausbildung ergibt sich eine Abstrahlwirkung in Richtung des Behandlungsraumes auf den unterschiedlichen Ebenen auch in der Tiefe des Behandlungsraumes. Hierzu umfassen die als Reflektionsmittel ausgebildeten einzelnen Reflektoren im Lichtschacht Reflektorflächen, deren reflektierbare Bereiche derart unterschiedlich ausgestaltet sind, dass eine gegenseitige Beschattung der Reflektorflächen verhindert ist. Die einzelnen vorzugsweise streifenförmigen Reflektorflächen sind jeweils vorzugsweise unter einer 45°-Lage zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen im Lichtschacht angeordnet.

    [0009] Hierbei verfügt der einzelne streifenförmige Reflektor vorzugsweise über seine Länge ausgesparte Bereiche, so dass oberhalb des Behandlungsraumes eingespeiste Lichtstrahlen auch bis auf tiefer liegende Reflektorflächen ungehindert durchdringen können, und eine hinreichende Lichtausbeute auch noch auf den tiefer liegenden Reflektorflächen gegeben ist.

    [0010] In vorteilhafter Weiterbildung ist das Leuchtmittel mit einem Parabolspiegelgehäuse umgeben. Dabei können insbesondere Standardleuchtmittel wie zum Beispiel Leuchtstoffröhren mit einem wesentlich besseren Wirkungsgrad verwendet werden. Diese erstrecken sich über die streifenförmigen Reflektorflächen. Das Parabolspiegelgehäuse ist über ein thermisches Isoliermittel an dem Lichtschacht angeordnet, wobei hier das Isoliermittel vorzugsweise eine Glasscheibe ist. Dabei ist in vorteilhafter Weise zumindest in einer der Seitenwand des Behandlungsraumes oder in der Behandlungsraumtür eine flächige Glasscheibe angeordnet, die die Seitenwand des flach ausgebildeten Lichtschachtes bildet. Diese Ausbildung bewirkt, dass im Wesentlichen über die gesamte Wandfläche die Beleuchtungsvorrichtung wirken kann, weil, wie bereits schon oben ausgeführt, das einzelne Reflektionsmittel hinsichtlich seiner Ausdehnung beide Hauptsausdehnungsrichtungen in der Ebene quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen abdeckt. Dies ermöglicht eine Beleuchtungsvorrichtung bereit zu stellen, die eine Flächenabstrahlung ermöglicht, wobei insbesondere der Lichtschacht aufgrund der unterschiedlich ausgebildeten Reflektorflächen auch sehr schmal bauend ausgebildet werden kann.

    [0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
    Figur 1
    eine geschnittene Frontansicht eines Behandlungsraumes mit integrierter Beleuchtungsvorrichtung;
    Figur 2
    eine isolierte Darstellung der Beleuchtungsvorrichtung in Frontansicht; und
    Figur 3
    eine isolierte Darstellung des Reflektionsmittels einmal in Frontansicht sowie mit korrespondierender Seitenansicht.


    [0012] Die Figur 1 zeigt in der geschnittenen Ansicht eine Beleuchtungsvorrichtung 1 für ein Haushaltsgerät 2 mit einem Behandlungsraum 3, wobei hier beispielsweise der Behandlungsraum 3 als eine Backmuffel oder aber auch als Kühlraum ausgebildet sein kann. Die Beleuchtungsvorrichtung 1 umfasst dabei zumindest ein Leuchtmittel 4, welches außerhalb des Behandlungsraumes 3 an dem Haushaltsgerät 2 angeordnet ist. Wie aus der geschnittenen Ansicht der Figur 1 zu erkennen ist, wirkt dabei das Leuchtmittel 4 mit einem Lichtschacht 5 zusammen, der an einer der Wände des Behandlungsraumes 3 oder einer nicht näher dargestellten Behandlungsraumtür angeordnet ist. Wie aus der Darstellung zu erkennen ist, werden zur Ausleuchtung des Behandlungsraumes 3 von dem Leuchtmittel 4 erzeugte Lichtstrahlen 6 durch im Lichtschacht 5 angeordnete Reflektionsmittel 7.1, 7.2 und 7.3 in Richtung des Behandlungsraumes 3 umgelenkt. Die Lichtstrahlen 6 treten dabei durch eine in der Wand oder der Behandlungsraumtür angeordnete transparente Glasscheibe 8 in den Behandlungsraum 3 ein.

    [0013] Wie aus der Figur 1 zu erkennen ist, nimmt die Ausdehnung der Reflektionsmittel 7.1 bis 7.3 quer zu den von dem Leuchtmittel 4 in Richtung der Reflektionsmittel 7.1 bis 7.3 abgestrahlten Lichtstrahlen 6 mit zunehmender Entfernung des jeweiligen Reflektionsmittels 7.1 bis 7.3 von dem Leuchtmittel 4 derart zu, dass ein Teil der Lichtstrahlen 6 ungehindert auf das weiter entfernte angeordnete Reflektionsmittel 7.2 bzw. 7.3 gelangt. Wie insbesondere in der Zusammenschau der Figur 1 und 2 deutlich wird, ist das einzelne Reflektionsmittel 7.1 bis 7.3 hinsichtlich seiner Ausdehnung in beide Hauptausdehnungsrichtungen der Ebene quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen 6 erweitert ausgebildet.

    [0014] So umfassen die als Reflektionsmittel 7.1 bis 7.3 ausgebildeten einzelnen Reflektoren im Lichtschacht 5 streifenförmige Reflektorflächen 9.1, 9.2 und 9.3. Die reflektierbaren Bereiche der streifenförmigen Flächen 9.1 bis 9.3 sind derart unterschiedlich ausgestaltet, dass eine durch auftreffende Lichtstrahlen 6 verursachte gegenseitige Beschattung der Reflektorflächen 9.1 bis 9.3 verhindert ist. Somit wird deutlich, dass die Flächen 9.1 bis 9.3 in der Figur 2 unmittelbar von den Lichtstrahlen 6 getroffen werden und diese auch entsprechend umgelenkt werden und in den Behandlungsraum 3 abstrahlen. Deutlich wird, dass insbesondere auch die untere Reflektorfläche 9.3 noch die hinreichende Abstrahleffizienz in der Breite aufweist, weil die Lichtstrahlen 6 noch in beide Hauptausdehnungsrichtungen quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen 6 wirken können.

    [0015] Wie aus der Figur 1 zu erkennen ist, sind die einzelnen streifenförmigen Reflektorflächen 9.1, 9.2 und 9.3 vorzugsweise unter einer 45°-Lage zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen 6 im Lichtschacht 5 angeordnet. Wie bereits schon beschrieben, weist die einzelne streifenförmige Reflektorfläche 9.1, 9.2 oder 9.3 über seine Länge ausgesparte Bereiche auf, wie dies beispielsweise bei der Reflektorfläche 9.2 gegeben ist.

    [0016] Was die Einbindung insbesondere des Leuchtmittels 4 betrifft, so ist das Leuchtmittel 4 mit einem Parabolspiegelgehäuse 10 umgeben, wobei in dem Parabolspiegelgehäuse 10 eine Leuchtstoffröhre als Leuchtmittel 4 vorgesehen werden kann, wie sie insbesondere in der Figur 2 deutlich zu erkennen ist. Wie aus der Zusammenschau der Figur 1 und 2 zu erkennen ist, ist das Parabolspiegelgehäuse 10 über ein thermisches Isoliermittel 12 an dem Lichtschacht 5 angeordnet. Hierbei ist das Isoliermittel eine Glasscheibe 12. Wie in der Figur 1, aber auch in Zusammenschau mit der Figur 2 deutlich wird, bildet zumindest in einer der Seitenwand des Behandlungsraumes 3 oder einer Behandlungsraumtür, die nicht näher dargestellt ist, eine flächige Glasscheibe 8 eine Seitenwand des flach ausgebildeten Lichtschachtes 5.

    [0017] Die Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reflektionsmittels 7.1 bis 7.5, wobei hierbei die Reflektionsmittel 7.1 bis 7.5 über Reflektorflächen 9.1, 9.2, 9.3, 9.4 und 9.5 verfügen. Deutlich wird bei dieser Variation der Reflektorflächen 9.1 bis 9.5, dass aufgrund der Ausgestaltung der unterschiedlichen Reflektorflächen in beide Hauptausdehnungsrichtungen quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen 6 eine hinreichende Lichtausbeute auch noch auf der untersten Reflektorfläche 9.5 erreicht wird. So sind die einzelnen streifenförmigen Reflektorflächen 9.1 bis 9.5 ebenfalls vorzugsweise unter einer 45°-Lage zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen 6 im Lichtschacht 5 angeordnet, wobei die einzelnen streifenförmigen Reflektorflächen 9.1 bis 9.5 über ihre Länge auch ausgesparte Bereiche aufweisen, die insbesondere dafür Sorge tragen, dass auch auf den tiefer liegenden Reflektorflächen 9.2 bis 9.5 noch eine hinreichende Lichtausbeute für den Behandlungsraum 3 vorgehalten werden kann.


    Ansprüche

    1. Beleuchtungsvorrichtung (1) für ein Haushaltsgerät (2) mit einem Behandlungsraum (3), umfassend zumindest ein Leuchtmittel (4), weiches außerhalb des Behandlungsraumes (3) an dem Haushaltsgerät (2) angeordnet ist, und wobei das Leuchtmittel (4) mit zumindest einem Lichtschacht (5) zusammenwirkt, der an einer der Wände des Behandlungsraumes (3) oder der Behandlungsraumtür angeordnet ist, und wobei zur Ausleuchtung des Behandlungsraumes (3) von dem Leuchtmittel (4) erzeugten Lichtstrahlen (6) durch im Lichtschacht (5) angeordnete Reflektionsmittel (7.1 bis 7.5) in Richtung des Behandlungsraumes (3) umlenkbar sind und durch transparente Bereiche in der Wand oder der Behandlungsraumtür in den Behandlungsraum (3) einleitbar sind, wobei die Ausdehnung der Reflektionsmittel (7.1 bis 7.5) zumindest in einer Richtung quer zu den von dem Leuchtmittel (4) in Richtung der Reflektionsmittel (7.1 bis 7.5) abgestrahlten Lichtstrahlen (6) mit zunehmender Entfernung des jeweiligen Reflektionsmittels (7.1 bis 7.5) von dem Leuchtmittel (4) derart zunimmt, dass ein Teil der Lichtstrahlen (6) ungehindert auf das weiter entfernt angeordnete Reflektionsmittel (7.2 bis 7.5) gelangt,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die als Reflektionsmittel (7.1 bis 7.5) ausgebildeten einzelnen Reflektoren im Lichtschacht (5) Reflektorflächen (9.1 bis 9.5) umfassen, deren reflektierbare Bereiche in beide Hauptausdehnungsrichtungen der Ebene quer zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen (6) derart unterschiedlich ausgestaltet sind, dass eine gegenseitige Beschattung der reflektierbaren Bereiche der Reflektorflächen (9.1 bis 9.5) verhindert ist.
     
    2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Reflektorflächen (9.1 bis 9.5) streifenförmig ausgebildet sind.
     
    3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die einzelnen streifenförmigen Reflektorflächen (9.1 bis 9.5) jeweils vorzugsweise unter einer 45°-Lage zur Abstrahlrichtung der Lichtstrahlen (6) im Lichtschacht (5) angeordnet sind.
     
    4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der einzelne streifenförmige Reflektor über seine Länge ausgesparte Bereiche aufweist.
     
    5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Leuchtmittel (4) mit einem Parabolspiegelgehäuse (10) umgeben ist.
     
    6. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Leuchtmittel (4) als eine Leuchtstoffröhre ausgebildet ist.
     
    7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Parabolspiegelgehäuse (10) über ein thermisches Isoliermittel (12) an dem Lichtschacht (5) angeordnet ist.
     
    8. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Isoliermittel eine Glasscheibe (12) ist.
     
    9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zumindest in einer der Seitenwandungen des Behandlungsraumes (3) oder der Behandlungsraumtür eine flächige Glasscheibe (8) angeordnet ist, die die Seitenwand des flach ausgebildeten Lichtschachtes (5) bildet.
     


    Claims

    1. Illumination device (1) for a domestic appliance (2) having a processing chamber (3), comprising at least one lighting means (4) which is arranged outside the processing chamber (3) on the domestic appliance (2), the lighting means (4) cooperating with at least one light shaft (5), which is arranged on one of the walls of the processing chamber (3) or on the processing chamber door, and it being possible for light beams (6) generated by the lighting means (4) to be reflected in the direction of the processing chamber (3) by reflection units (7.1 to 7.5) arranged in the light shaft (5), in order to light up the processing chamber (3), and to be introduced into the processing chamber (3) through transparent regions in the wall or the processing chamber door, the extent of the reflection units (7.1 to 7.5), at least in a direction transverse to the light beams (6) radiated towards the reflection units (7.1 to 7.5) by the lighting means (4), increasing with increasing distance of the respective reflection unit (7.1 to 7.5) from the lighting means (4), in such a way that some of the light beams (6) reach the reflection units (7.2 to 7.5) which are arranged at a greater distance away without obstruction, characterised in that the individual reflectors, formed as reflection units (7.1 to 7.5), in the light shaft (5) comprise reflector surfaces (9.1 to 9.5) of which the reflective regions are configured differently, in the two main extension directions of the plane transverse to the direction of radiation of the light beams (6), in such a way as to prevent mutual shadowing of the reflective regions of the reflective surfaces (9.1 to 9.5).
     
    2. Illumination device according to claim 1, characterised in that the reflective surfaces (9.1 to 9.5) are formed in the shape of strips.
     
    3. Illumination device according to claim 2, characterised in that the individual strip-shaped reflector surfaces (9.1 to 9.5) are each preferably arranged in a position at 45° to the direction of radiation of the light beams (6) in the light shaft (5).
     
    4. Illumination device according to claims 1 to 3, characterised in that the individual strip-shaped reflector comprises recessed regions over the length thereof.
     
    5. Illumination device according to claims 1 to 4, characterised in that the lighting means (4) is surrounded by a parabolic mirror housing (10).
     
    6. Illumination device according to claims 1 to 5, characterised in that the lighting means (4) is formed as a fluorescent tube.
     
    7. Illumination device according to either claim 5 or claim 6, characterised in that the parabolic mirror housing (10) is arranged on the light shaft (5) via a heat-insulation means (12).
     
    8. Illumination device according to claim 7, characterised in that the insulating means is a glass pane (12).
     
    9. Illumination device according to claims 1 to 8, characterised in that a planar glass pane (8) is arranged at least in one of the side walls of the processing chamber (3) or in the processing chamber door, and forms the side wall of the light shaft (5) which is formed so as to be planar.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'éclairage (1) pour un appareil ménager (2) avec une chambre de traitement (3), comprenant au moins un moyen lumineux (4) qui est disposé à l'extérieur de la chambre de traitement (3) sur l'appareil ménager (2), le moyen lumineux (4) coopérant avec au moins une prise de lumière (5) qui est disposée sur une des parois de la chambre de traitement (3) ou sur la porte de chambre de traitement, des rayons lumineux (6) produits par le moyen lumineux (4) pour l'éclairage de la chambre de traitement (3) pouvant être déviés en direction de la chambre de traitement (3) par des moyens de réflexion (7.1 à 7.5) disposés dans la prise de lumière (5) et pouvant être introduits dans la chambre de traitement (3) à travers des zones transparentes dans la paroi ou dans la porte de chambre de traitement, l'extension des moyens de réflexion (7.1 à 7.5), au moins dans une direction transversalement aux rayons lumineux (6) émis en direction des moyens de réflexion (7.1 à 7.5) par le moyen lumineux (4), augmentant avec l'éloignement croissant du moyen de réflexion (7.1 à 7.5) respectif par rapport au moyen lumineux (4) de telle façon qu'une partie des rayons lumineux (6) arrive sans obstacle sur le moyen de réflexion (7.2 à 7.5) disposé plus loin,
    caractérisé en ce que
    les différents réflecteurs dans la prise de lumière (5) constitués sous forme de moyens de réflexion (7.1 à 7.5) comprennent des surfaces de réflecteur (9.1 à 9.5) dont les zones réfléchissantes sont constituées différemment dans les deux directions d'extension principale du plan transversalement à la direction de rayonnement des rayons lumineux (6) de sorte qu'une occultation mutuelle des zones réfléchissantes des surfaces de réflecteur (9.1 à 9.5) est empêchée.
     
    2. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les surfaces de réflecteur (9.1 à 9.5) sont constituées en forme de bandes.
     
    3. Dispositif d'éclairage selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    les différentes surfaces de réflecteur (9.1 à 9.5) en forme de bandes sont de préférence disposées respectivement en faisant un angle de 45° par rapport à la direction de rayonnement des rayons lumineux (6) dans la prise de lumière (5).
     
    4. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    le réflecteur individuel en forme de bandes présente sur sa longueur des zones évidées.
     
    5. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    le moyen lumineux (4) est entouré d'un logement de miroir parabolique (10).
     
    6. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    le moyen lumineux (4) est constitué sous forme de tube fluorescent.
     
    7. Dispositif d'éclairage selon la revendication 5 ou 6,
    caractérisé en ce que
    le logement de miroir parabolique (10) est disposé sur la prise de lumière (5) par le biais d'un moyen isolant thermique (12).
     
    8. Dispositif d'éclairage selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que
    le moyen isolant est une vitre (12).
     
    9. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1 à 8,
    caractérisé en ce que,
    au moins dans une des parois latérales de la chambre de traitement (3) ou dans la porte de chambre de traitement, il est disposé une vitre (8) plate qui forme la paroi latérale de la prise de lumière (5) constituée de façon plate.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente