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EP 1 923 635 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
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Anmeldetag: 10.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Betreiben eines Gasvormischbrenners
Method for operating a gas premix burner
Procédé de pilotage d'un brûleur à gaz de type prémélange
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
16.11.2006 DE 102006053992
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Baasner, Bernd
35305 Grünberg (DE)
- Cardoso de Melo, Marco António
3810-010 Aveiro (PT)
- Pires, Manuel Filipe
3830-252 Ilhavo (PT)
- Bastos Malva Quinteiro, Vasco
3810-056 Aveiro (PT)
- Andrade Dos Reis, Raul Manuel
3880-014 Ovar (PT)
- de Sousa Vieira, Ricardo Jorge
4520-625 S. Joao de Ver (PT)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 619 091 DE-A1- 19 711 081
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DE-A1- 19 601 517 DE-A1-102004 051 270
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Gasvormischbrenners nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Das Dokument
DE 196 01517 A beschreibt eine Regelung eines Gasvormischbrenners beim vorliegen einer Brenngasunterversorgung.
[0002] Gasvormischbrenner zum Durchführen des Verfahrens sind aus zahlreichen Anwendungen
der Heiztechnik bekannt. Sie stellen eine zentrale Baugruppe eines Gasheizgerätes
dar und dienen der Bereitstellung und Verbrennung eines Brenngas-Luft-Gemischs zur
Erzeugung eines heißen Verbrennungs- bzw. Abgasstroms. Dessen Energie erwärmt in der
Regel einen Heizungswasser-, einen Trinkwasser- oder auch einen Heizungsluftstrom.
[0003] Der konstruktive Aufbau solcher Gasvormischbrenner umfasst zumeist eine Brennerregelung
mit Bedieneinrichtung, ein drehzahlvariables Verbrennungsluftgebläse, welches entsprechend
der aktuell angeforderten Heizleistung angesteuert wird, eine Gasarmatur zum Dosieren
von Brenngas, eine Brenneroberfläche zum Verbrennen des Brenngas-Luft-Gemischs und
eine Ionisationselektrode zur Flammenüberwachung, teilweise auch einen Druckwächter
zur Überwachung des Brenngasanschlussdruckes.
[0004] Die konstruktive und regelungstechnische Auslegung von Gasvormischbrennern muss einen
störungsfreien und schadstoffarmen Betrieb gewährleisten. Das bedeutet unter anderem,
dass die Flammen weder zu dicht an der Brenneroberfläche brennen und diese überhitzen,
noch zu weit von der Brenneroberfläche abheben und dann möglicherweise partiell oder
komplett verlöschen. Hierfür ist unter anderem die Bereitstellung eines Brenngas-Luft-Gemischs
mit erwünschten - Brenngaskonzentration erforderlich. Üblicherweise werden Gasvormischbrenner
in häuslichen Gasheizgeräten bei einer Luftzahl von λ ≈ 1,3 betrieben.
[0005] Durch ihre Auslegung weisen Gasvormischbrenner einen bestimmten Heizleistungsbereich
auf. Einfache Brennertypen können mit einer Ein-Aus-Regelung entweder 0 % oder 100
% ihrer Nennleistung abgeben. Aufwändigere Typen können stufenlos über einen größeren
Leistungsbereich zwischen einer Minimal- und einer Maximalleistung modulieren, beispielsweise
zwischen 30 % und 100 % ihrer Nennleistung. Dabei entspricht jeder Heizleistung eine
fest zuordenbare Brenngasmenge und - bei Zugrundelegung einer zahlenmäßig definierten
Luftzahl λ - eine fest zuordenbare Verbrennungsluftmenge. Die Verbrennungsluft wird
vom Verbrennungsluftgebläse gefördert, wobei eine proportionale Abhängigkeit zwischen
Gebläsedrehzahl und Verbrennungsluftmenge besteht. Diesen Umstand macht sich die Brennerregelung
zunutze, indem sie zur Erfüllung einer konkreten Wärmeanforderung die Einstellung
einer entsprechenden Soll-Heizleistung über die Vorgabe einer Soll-Gebläsedrehzahl
vornimmt.
[0006] Die Gasarmatur dosiert die zuzumischende Brenngasmenge und stellt das Brenngas-Luft-Gemisch
auf die Soll-Luftzahl ein. Dazu empfängt die Gasarmatur ein der Verbrennungsluftmenge
entsprechendes Signal und regelt die freizugebende Brenngasmenge auf die erforderliche
Größe. Das Regelglied der Gasarmatur gewährleistet eine bestimmungsgemäße Brenngasdosierung.
Innerhalb bestimmter zulässiger Druckgrenzwerte geschieht dies unabhängig von dem
am Gasarmatureintritt anliegenden Brenngasanschlussdruck. Hierbei ist zu beachten,
dass die Gasarmatur - abgesehen von durch sie verursachten Druckverlusten - nur die
Brenngasmenge und den Brenngasdruck an den Brenner weitergeben kann, die am Gasarmatureintritt
vorliegen. Deshalb ist es unerlässlich, dass nicht nur der Gasvormischbrenner mit
Gebläse und Gasarmatur, sondern auch die Brenngasanschlussbedingungen auf die Nennleistung
des Gasheizgerätes abgestimmt sind.
[0007] Fehlabstimmungen der Brenngasanschlussbedingungen werden zum Beispiel durch zu geringe
Leitungsquerschnitte verursacht, durch mangelnden Brenngasversorgungsdruck in der
Versorgungsleitung oder durch den zeitgleichen Betrieb mehrerer, an der selben Versorgungsleitung
angeschlossener Brenngasverbraucher. Kommt es zu einem Druckabfall unter die Auslegungsdruckgrenze
der Gasarmatur, so bedeutet dies für den Betrieb des Gasbrenners einen nicht bestimmungsgemäßen,
reduzierten Brenngasdurchsatz. Der Gebläsebetrieb läuft hiervon zunächst unbeeinflusst,
was dazu führt, dass die Brenngaskonzentration im Brenngas-Luft-Gemisch zu niedrig,
die Luftzahl also zu hoch liegt. Ein solcher Fall tritt bevorzugt bei höheren Leistungsmodulationsgraden
auf. In Folge kann es zu abhebenden Flammen, partiellem Verlöschen mit erhöhten Schadstoffemissionen
oder komplettem Verlöschen mit Störabschaltung des Gasbrenners kommen.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat demgegenüber
den Vorteil, dass die Brenngasversorgung überwacht und eine eventuelle Brenngasunterversorgung
detektiert wird. In einer ersten Ausführungsform erfolgt die Überwachung der Brenngasversorgung
mithilfe eines Druckwächters im Gasweg, wobei die Brennerregelung eine eventuelle
Unterschreitung eines am Druckwächter anliegenden, für die Brenngasunterversorgung
des Gasbrenners typischen Gasdruck-Schwellwertes detektiert. Eine alternative oder
ergänzende, zweite Ausführungsform stützt sich auf die Überwachung der Brenngasversorgung
mithilfe einer Ionisationselektrode in der Flamme, wobei die Brennerregelung eine
eventuelle Unterschreitung eines an der Ionisationselektrode anliegenden, für die
Brenngasunterversorgung des Gasbrenners typischen lonisationsstrom-Schwellwertes detektiert.
Die bei ordnungsgemäßem Brennerbetrieb letztmalig vor der detektierten Brenngasunterversorgung
vorliegende Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl wird ermittelt und in einem Datenspeicher
der Brennerregelung abgelegt. Bei einem darauf folgenden Brennerstartvorgang und/oder
bei einer darauf folgenden Brennerbetriebsphase wird die so ermittelte. Heizleistung
bzw. Gebläsedrehzahl als maximal realisierbare, reduzierte Heizleistung bzw. Gebläsedrehzahl
zugrunde gelegt. Hierdurch wird gegenüber dem Stand der Technik vermieden, dass es
wegen zu großem Brenngasdurchsatz hinsichtlich der Brenngasanschlussbedingungen zu
einer Brenngasunterversorgung mit den Konsequenzen der abhebenden und verlöschenden
Flammen kommt, woraus erhöhte Schadstoffemissionen oder Brennerstörungen folgen würden.
Zweckmäßigerweise erfolgt die Überwachung der Brenngasversorgung im Hinblick auf eine
eventuelle Brenngasunterversorgung nur bei konstanter und/oder steigender Heizleistung
bzw. Gebläsedrehzahl, da gerade höherer Brenngasdurchsatz für eine Brenngasunterversorgung
verantwortlich ist.
Im Hinblick auf das Ziel eines störungsfreien Brennerbetriebes ist es vorteilhaft,
wenn die Ermittlung der bei ordnungsgemäßem Brennerbetrieb letztmalig vor der detektierten
Brenngasunterversorgung vorliegenden Gebläsedrehzahl unter Berücksichtigung der aktuellen
Winkelbeschleunigung erfolgt. Dadurch wird vermieden, dass es zur fehlerbehafteten
Ermittlung der maximal realisierbaren, reduzierten Heizleistung bzw. Gebläsedrehzahl
kommt.
[0009] Um sicher zu gehen, dass die Detektion einer Brenngasunterversorgung tatsächlich
auf Fehlabstimmungen der Brenngasanschlussbedingungen und nicht auf kurzzeitig wirksamen
Störeinflüssen anderer Art beruht, kann eine Begrenzung der Heizleistung in Form der
maximal realisierbaren, reduzierten Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl beispielsweise
erst bei mindestens zweimaliger, direkt aufeinander folgender Detektion einer Brenngasunterversorgung
aktiviert werden.
Die maximal realisierbare, reduzierte Heizleistung bzw. Gebläsedrehzahl wird periodisch
auf das Fortbestehen ihrer Ursache, nämlich der Brenngasunterversorgung, überprüft,
damit die volle Nennleistung des Gasbrenners wieder zur Verfügung gestellt werden
kann. Eine erste Form der Überprüfung ist die versuchsweise Aufhebung der Leistungsbegrenzung
durch einen manuellen Eingriff in die Bedieneinrichtung der Brennerregelung. Hierzu
ist es zweckdienlich, wenn die Zugrundelegung einer maximal realisierbaren, reduzierten
Heizleistung bzw. Gebläsedrehzahl für den nächsten Brennerstartvorgang und/oder nachfolgenden
Brennerbetrieb an der Bedieneinrichtung der Brennerregelung angezeigt wird. Damit
wird dem Nutzer des Gasheizgerätes signalisiert, dass nicht die volle Leistung zur
Verfügung steht, und dass sich das Gerät in einem speziellen Betriebszustand befindet.
Eine alternative oder ergänzende, zweite Form besteht in der automatischen Freigabe
der Leistungsbegrenzung nach einer vorgebbaren Anzahl von Brennerstartvorgängen, Brennerbetriebsstunden
und/oder bei einem vorgebbaren Gasdruckwert. Sollte die Brenngasunterversorgung fortbestehen,
so wird sie wie zuvor erneut detektiert und eine neue maximal realisierbare, reduzierte
Heizleistung in Kraft gesetzt.
Bietet die Bedieneinrichtung der Brennerregelung nicht die Möglichkeit eines manuellen
Eingriffs, oder verfügt das Gasheizgerät über keinen Zähler von Brennerstartvorgängen
und/oder Brennerbetriebsstunden bzw. über keinen Druckwächter im Gasweg, so kann die
Begrenzung der Heizleistung auch automatisch beim nachfolgenden Brennerstartvorgang
aufgehoben werden. Wird bei aktiver Leistungsbegrenzung eine Brenngasunterversorgung
detektiert, so kann es hilfreich sein, eine möglicherweise anstehende automatische
Aufhebung der Leistungsbegrenzung für den nachfolgenden Brennerbetrieb auszusetzen.
1. Verfahren zum Betreiben eines Gasvormischbrenners, insbesondere für ein Gasheizgerät,
mit einer Brennerregelung, einem drehzahlvariablen Verbrennungsluftgebläse, welches
entsprechend der aktuell angeforderten Heizleistung angesteuert wird, einer Gasarmatur
zum Dosieren von Brenngas, einer Brenneroberfläche zum Verbrennen des Brenngas-Luft-Gemischs,
einer Ionisationselektrode zur Flammenüberwachung und einem Druckwächter zur Überwachung
des Brenngasanschlussdruckes,
dadurch gekennzeichnet, dass die Brenngasversorgung überwacht und eine eventuelle Brenngasunterversorgung detektiert
wird, dass die bei ordnungsgemäßem Brennerbetrieb letztmalig vor der detektierten
Brenngasunterversorgung vorliegende Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl ermittelt
und in einem Datenspeicher der Brennerregelung abgelegt wird, und dass die so ermittelte
Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl bei einem darauf folgenden Brennerstartvorgang
und/oder bei einer darauf folgenden Brennerbetriebsphase als maximal realisierbare,
reduzierte Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl zugrunde gelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachung der Brenngasversorgung mithilfe des Druckwächters im Gasweg erfolgt,
wobei die Brennerregelung eine eventuelle Unterschreitung eines am Druckwächter anliegenden,
für die Brenngasunterversorgung des Gasbrenners typischen Gasdruck-Schwellwertes detektiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachung der Brenngasversorgung mithilfe der Ionisationselektrode in der Flamme
erfolgt, wobei die Brennerregelung eine eventuelle Unterschreitung eines an der Ionisationselektrode
anliegenden, für die Brenngasunterversorgung des Gasbrenners typischen lonisationsstrom-Schwellwertes
detektiert.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachung der Brenngasversorgung im Hinblick auf eine eventuelle Brenngasunterversorgung
nur bei konstanter und/oder steigender Heizleistung und/oder Gebläsedrehzahl erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlung der letztmalig vor der detektierten Brenngasunterversorgung vorliegende
Gebläsedrehzahl unter Berücksichtigung der aktuellen Winkelbeschleunigung erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Heizleistung in Form der maximal realisierbaren, reduzierten Heizleistung
und/oder Gebläsedrehzahl erst bei mindestens zweimaliger, direkt aufeinander folgender
Detektion einer Brenngasunterversorgung aktiviert wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Heizleistung durch einen manuellen Eingriff in eine Bedieneinrichtung
der Brennerregelung aufzuheben ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Heizleistung automatisch nach einer vorgebbaren Anzahl von Brennerstartvorgängen,
Brennerbetriebsstunden und/oder bei einem vorgebbaren Gasdruckwert aufgehoben wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Heizleistung automatisch beim nachfolgenden Brennerstartvorgang
aufgehoben wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Heizleistung nicht automatisch aufgehoben wird, sofern bei aktiver
Begrenzung der Heizleistung eine Brenngasunterversorgung detektiert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zugrundelegung einer maximal realisierbaren, reduzierten Heizleistung und/oder
Gebläsedrehzahl für den aktuellen Brennerbetrieb an der Bedieneinrichtung der Brennerregelung
angezeigt wird.
1. Method for operating a gas premix burner, in particular for a gas heating device,
having a burner control unit, a variable-speed combustion air fan which is actuated
according to the heating power required at that moment, a gas valve for metering combustion
gas, a burner surface for combusting the combustion gas-air mixture, an ionization
electrode for flame monitoring and a pressure monitor for monitoring the combustion
gas connection pressure,
characterized in that the combustion gas supply is monitored and any undersupply of combustion gas is detected,
in that, during proper burner operation, the last heating power and/or fan rotation speed
prior to the detected undersupply of combustion gas are determined and stored in a
memory of the burner control unit, and in that the heating power and/or fan rotation speed so determined are used as the basis of
a subsequent burner start procedure and/or of a subsequent burner operating phase
as the maximum possible, reduced heating power and/or fan rotation speed.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that the combustion gas supply is monitored with the aid of the pressure monitor in the
gas path, wherein the burner control unit detects any drop below a gas pressure threshold
value at the pressure monitor which is typical for the undersupply of combustion gas
of the gas burner.
3. Method according to Claim 1,
characterized in that the combustion gas supply is monitored with the aid of the ionization electrode in
the flame, wherein the burner control unit detects any drop below an ionization current
threshold value at the ionization electrode which is typical for the undersupply of
combustion gas of the gas burner.
4. Method according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that the combustion gas supply is monitored with respect to a possible undersupply of
combustion gas only at constant and/or increasing heating power and/or fan rotation
speed.
5. Method according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that the last fan rotation speed prior to the detection of an undersupply of combustion
gas is determined taking into account the instantaneous angular acceleration.
6. Method according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that the limiting of the heating power in the form of the maximum possible, reduced heating
power and/or fan rotation speed is activated only in the event of an undersupply of
combustion gas being detected at least twice in direct succession.
7. Method according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that the limiting of the heating power is to be lifted by means of manual intervention
in an operating device of the burner control unit.
8. Method according to one of Claims 1 to 7,
characterized in that the limiting of the heating power is lifted automatically after a predefinable number
of burner start procedures, burner operating hours and/or at a predefinable gas pressure
value.
9. Method according to one of Claims 1 to 8,
characterized in that the limiting of the heating power is lifted automatically at the subsequent burner
start procedure.
10. Method according to Claim 8 or 9,
characterized in that the limiting of the heating power is not lifted automatically as long as an undersupply
of combustion gas is detected during active limiting of the heating power.
11. Method according to one of Claims 1 to 10,
characterized in that the use of a maximum possible, reduced heating power and/or fan rotation speed as
a basis for the instantaneous burner operation is displayed at the operating device
of the burner control unit.
1. Procédé pour faire fonctionner un brûleur à gaz à prémélange, en particulier pour
un appareil de chauffage à gaz, présentant une régulation du brûleur, un ventilateur
à air de combustion à vitesse de rotation variable, qui est régulé en fonction de
la puissance de chauffage actuellement demandée, un robinet à gaz pour le dosage du
gaz combustible, une surface de brûleur pour brûler le mélange gaz combustible-air,
une électrode d'ionisation pour la surveillance des flammes et un dispositif de surveillance
de la pression destiné à surveiller la pression du raccord à gaz combustible, caractérisé en ce que l'alimentation en gaz combustible est surveillée et une éventuelle sous-alimentation
en gaz combustible est détectée, en ce que la puissance de chauffage et/ou la vitesse de rotation du ventilateur qui existai(en)t,
lors d'un fonctionnement selon les règles du brûleur, pour la dernière fois avant
la sous-alimentation détectée en gaz combustible, est/sont détectée(s) et enregistrée(s)
dans un accumulateur de données de la régulation du brûleur et en ce que la puissance de chauffage et/ou la vitesse de rotation du ventilateur ainsi déterminée(s)
est/sont prise(s) comme point de départ lors du processus de démarrage consécutif
du brûleur et/ou lors de la phase de fonctionnement consécutive du brûleur comme puissance
de chauffage et/ou vitesse de rotation du ventilateur réduite(s) pouvant être réalisée(s)
au maximum.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surveillance de l'alimentation en gaz combustible a lieu à l'aide du dispositif
de surveillance de la pression dans le parcours de gaz, la régulation du brûleur détectant
un éventuel passage sous une valeur limite de pression de gaz existant au niveau du
dispositif de surveillance de la pression, caractéristique pour la sous-alimentation
en gaz combustible du brûleur à gaz.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surveillance de l'alimentation en gaz combustible a lieu à l'aide de l'électrode
d'ionisation dans la flamme, la régulation du brûleur détectant un éventuel passage
sous une valeur limite du courant d'ionisation existant au niveau de l'électrode d'ionisation,
caractéristique pour la sous-alimentation en gaz combustible du brûleur à gaz.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surveillance de l'alimentation en gaz combustible, eu égard à une éventuelle sous-alimentation
en gaz combustible, n'a lieu qu'à une puissance de chauffage et/ou vitesse de rotation
du ventilateur constante(s) et/ou croissante(s).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la détermination de la vitesse de rotation du ventilateur, qui existait pour la dernière
fois avant la sous-alimentation en gaz combustible détectée, a lieu en tenant compte
de l'accélération angulaire actuelle.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la limitation de la puissance de chauffage sous forme de la puissance de chauffage
et/ou de la vitesse de rotation du ventilateur réduite(s), pouvant être réalisée (s)
au maximum n'est activée que dans le cas d'au moins deux détections, immédiatement
consécutives, d'une sous-alimentation en gaz combustible.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la limitation de la puissance de chauffage est à lever par une intervention manuelle
dans un dispositif de commande de la régulation du brûleur.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la limitation de la puissance de chauffage est levée automatiquement après un nombre,
pouvant être défini au préalable, de processus de démarrage du brûleur, d'heures de
fonctionnement du brûleur et/ou à une valeur de la pression de gaz pouvant être définie
au préalable.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la limitation de la puissance de chauffage est levée automatiquement lors d'un processus
de démarrage consécutif du brûleur.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la limitation de la puissance de chauffage n'est pas levée automatiquement dès lors
qu'une sous-alimentation en gaz combustible est détectée lors de la limitation active
de la puissance de chauffage.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le fait de prendre comme point de départ une puissance de chauffage et/ou une vitesse
de rotation du ventilateur réduite(s), pouvant être réalisée(s) au maximum pour le
fonctionnement actuel du brûleur est indiqué au niveau du dispositif de commande de
la régulation du brûleur.
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