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<ep-patent-document id="EP06023892A1" file="EP06023892NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1923642" kind="A1" date-publ="20080521" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-3">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS......RS..</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.9  (27 Feb 2008) -  1100000/0 1710000/0 1720000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1923642</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20080521</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>06023892.0</B210><B220><date>20061117</date></B220><B240><B241><date>20071004</date></B241><B242><date>20071102</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20080521</date><bnum>200821</bnum></B405><B430><date>20080521</date><bnum>200821</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F24F   3/14        20060101AFI20070427BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E04B   1/70        20060101ALI20070427BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft mittels eines mobilen Trocknungsgerätes</B542><B541>en</B541><B542>Apparatus for drying of room air with mobile dehumidifier</B542><B541>fr</B541><B542>Appareil mobile pour séchage d'air intérieur</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>AERIAL GmbH</snm><iid>07713290</iid><irf>806 149</irf><adr><str>Oststrasse 128</str><city>22844 Norderstedt</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Meier, Karsten</snm><adr><str>Op'n Hesel 8A</str><city>22397 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Meyer, Ludgerus</snm><iid>00052566</iid><adr><str>Jungfernstieg 38</str><city>20354 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>HR</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RS</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft mittels eines mobilen Trocknungsgerätes, das wahlweise im Druckverfahren und im Saugverfahren einsetzbar ist. Das Trocknungsgerät enthält einen Trocknungsrotor (3), durch den Prozessluft mittels eines als Seitenkanalverdichter (4) ausgeführten ersten Gebläses geführt wird. Ein durch ein zweites Gebläse erzeugter Luftstrom kühlt der Motor des ersten Gebläses (4) und umspült den Trocknungsrotor (3) im Gegenstromverfahren. Das erfindungsgemäße Trocknungsgerät ist einfach aufbaubar, energieeffizient und vermeidet erhöhte Temperaturen im zu trocknenden Bereich.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="123" he="118" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft mittels eines mobilen Trocknungsgerätes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Vorrichtungen werden benötigt, wenn feuchtigkeits- und wassergeschädigte Dämmschichten, Hohlräume und Isolationen getrocknet werden sollen, um z. B. einen neu erstellten Bau möglichst schnell benutzen zu können, oder um Feuchtigkeitsschäden an bestehenden Bauten schnell beheben zu können.</p>
<p id="p0002" num="0002">Wenn z. B. Wasser aus einer Wasserleitung oder einer Heizungsleitung ausgetreten ist, oder es andere Arten von Überschwemmungen gegeben hat, z. B. in Küchen, Bädern, oder durch äußere Einwirkungen, ist es erforderlich, die Bodenschichten, insbesondere unter einem Estrich, schnell zu entfeuchten. Es gibt im Wesentlichen zwei Verfahren zur Trocknung von Bodenschichten. Beim Überdruckverfahren wird trockene erwärmte Luft durch spezielle Öffnungen in die Dämmschicht eingeblasen. Die eingeblasene Luft nimmt Feuchtigkeit aus dem Dämmmaterial auf und entweicht über Randfugen und Entlastungsbohrungen in dem betreffenden Raum und kann mittels aufgestellter Trocknungsgeräte getrocknet werden. Durch diesen Kreislauf wird eine Austrocknung der Bodenschicht bis zur materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erreicht.</p>
<p id="p0003" num="0003">Beim Unterdruckverfahren wird der Vorgang umgekehrt betrieben. Hierbei wird mittels Vakuumturbinen feuchte Luft aus einer Dämmschicht herausgesaugt. Das entstehende Vakuum zieht über spezielle Bohrungen oder geöffnete Randfugen mittels eines Trocknungsgerätes getrocknete Raumluft in die Dämmschicht ein, so dass der Feuchtegehalt der Dämmschicht verringert werden kann.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine einfachere Trocknungsmöglichkeit besteht in der Verwendung von Lüftern, welche heiße Luft in das zu trocknende Gebiet einblasen. Das Verfahren ist jedoch nur auf solche Fälle beschränkt, in denen die zugeführte Luft sehr trocken ist, da anderenfalls der Wirkungsgrad erheblich verringert ist.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Es sind auch Kondensationstrockner bekannt, die nach dem Prinzip eines Kältetrockners arbeiten, bei denen die Entfeuchtung durch Kondensatableitung der Feuchte in einem geschlossenen Luftkreislauf erreichbar ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Schließlich sind Adsorptionstrockner bekannt, bei denen die Prozessluft des Gerätes über eine Adsorptionseinrichtung bis auf 2 - 4% relativer Feuchte erniedrigt wird. Solche Adsorptionstrockner weisen einen hohen Wirkungsgrad bei niedrigen Temperaturen auf.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE69511895"><text>DE 695 11 895</text></patcit> ist eine Vorrichtung zur Trocknung von Bodenschichten bekannt, welche es bei hohem Luftdruck erlaubt, eine wassergeschädigte Bodenschicht zu durchlüften und zu trocknen. Die Einrichtung weist einen Trocknungsrotor auf, welcher die hindurchgeführte Luft trocknet, wobei die im Trocknungsrotor aufgenommene Feuchtigkeit durch eine gegenläufige Strömung extern abgegeben werden kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Vorrichtung ist als mobiles Trocknungsgerät ausgeführt, das einen Ansaugstutzen und einen Auslassstutzen enthält. Ein erstes Gebläse saugt Raumluft über den Ansaugstutzen in das Gerät und durch den Trocknungsrotor. Ein Teil der durch den Trocknungsrotor geführten Luft wird im Gegenstrom nach Aufheizung in einer Heizeinrichtung durch den Trocknungsrotor zurückgeführt und an die Außenatmosphäre abgegeben. Der andere Teil der durch den Trocknungsrotor geführten Luft wird über einen Verdichter an einem Auslass geleitet, und dem zu trocknenden Bodenbereich zugeführt, wobei die in den Verdichter eintretende Luft zuvor den Verdichtermotor umströmt und dabei erwärmt wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">Bei dieser Einrichtung wird die Prozessluft mittels zweier Lüfter befördert, nämlich einem ersten Lüfter, der die Prozessluft durch den Trocknungsrotor fördert und einen zweiten Lüfter, der die Verdichtung der Prozessluft übernimmt. Da der Wirkungsgrad des Regenerationsschritts zur Rückspülung des Trocknungsrotors unmittelbar von der Temperatur der durchströmenden Luft abhängt, ist es erforderlich, die Regenerationsluft aufzuheizen. Hierzu dient bei dieser bekannten Einrichtung eine gesonderte Heizung. Die zusätzliche Aufheizung der Prozessluft über die Kühlung des Verdichterlüfters bewirkt, dass die aus dem Trocknungsgerät austretende Luft<!-- EPO <DP n="3"> --> zur Erwärmung eines zu trocknenden Raumes führt, die bei Dauerbetrieb und bei relativ hohen Umgebungstemperaturen zu Schäden an Möbeln und anderen Einrichtungen des Raumes führen kann, welche nicht hinnehmbar sind. Die Einsatzmöglichkeiten dieses Gerätes sind daher beschränkt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft mittels eines mobilen Trocknungsgerätes anzugeben, welche mit relativ niedrigen Prozesslufttemperaturen arbeitet und die energieeffizient ausgeführt ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Des Weiteren soll die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Lage sein, sowohl im Unterdruck- als auch im Überdruckverfahren betrieben zu werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 ist die Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsrotor mit einem Ansaugstutzen des Trocknungsgerätes und mit dem ersten Gebläse verbindbar ist, wobei das erste Gebläse als Hochdruckgebläse ausgebildet ist, und dass das zweite Gebläse mit einem Einlass für Raumluft in Verbindung-steht und der vom zweiten Gebläse erzeugte Luftstrom zur Kühlung des Hochdruckgebläses über dessen Gehäuse geführt und dem Regenerationseinlass des Trocknungsrotors zugeleitet wird, von dem der Luftstrom über einen Gehäuseauslass aus dem Trocknungsgerät abgeleitet wird.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die über den Gehäuseeinlass zugeführte Raumluft wird dabei ohne Verwendung des zweiten Gebläses unmittelbar durch den Trocknungsrotor geleitet und von diesem unmittelbar dem ersten Gebläse zugeführt, von dem die Luft in verdichteter Form in die zu trocknende Bodenschicht geleitet werden kann. Die Regeneration des Rotors erfolgt mittels Durchleitung von Raumluft, welche über einen zweiten Lüfter zugeführt wird, dessen Luftstrom über das Gehäuse des ersten Lüfters und von dort dem ersten Regenerationseinlass des Trocknungsrotors zugeführt wird. Durch die Umspülung des ersten Gebläses erwärmt sich diese Luft bereits. Eine weitere<!-- EPO <DP n="4"> --> Erwärmung kann durch eine am Eingang des Regenerationseinlasses angeordnete Heizeinrichtung erfolgen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die erfindungsgemäße Ausbildung der Trocknungsvorrichtung vermeidet eine Temperaturerhöhung der Prozessluft und hält damit die Temperatur der Trocknungsluft in sicheren Grenzen. Andererseits wird die notwendige Erwärmung der Regenerationsluft durch Vorbeileiten am Gehäuse des ersten Lüfters erreicht. Die zur weiteren Erhöhung der Temperatur der durch den Regenerationskanal geführten Spülluft mittels einer Heizeinrichtung lässt sich vorzugsweise in Abhängigkeit von der Temperatur des in die Heizeinrichtung eintretenden Luftstroms regeln. Damit lässt sich der Regenerationskanal des Trocknungsrotors unabhängig von äußeren Temperaturen im optimalen Bereich fahren.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zur Vereinfachung des Gehäuseaufbaus des Trocknungsgerätes kann der mit dem zweiten Gebläse verbundene Einlass für Raumluft an einem Abzweig des Ansaugstutzens angeschlossen sein, so dass lediglich ein einziger Ansaugstutzen im Trocknungsgerät erforderlich ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Vorzugsweise ist das Hochdruckgebläse als Seitenkanalverdichter ausgeführt, der einen hohen Druck ermöglicht, welcher bei Überführung von Trockenluft in Bodenschichten, wie z. B. unter einem Estrich, erforderlich ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Vorzugsweise ist das Trocknungsgerät in eine erste und eine zweite Kammer unterteilt, wobei der Trocknungsrotor einen Teil der Trennwand zwischen erster und zweiter Kammer bildet. Der ersten Kammer wird über einen Ansaugstutzen Raumluft zugeführt, die über den Trocknungsrotor zum ersten Gebläse geführt wird, welches sich in der zweiten Kammer befindet. Die Druckseite des ersten Gebläses ist an den Auslassstutzen angeschlossen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Wenn das zweite Gebläse einen eigenen Ansaugstutzen aufweist, wird damit die gesamte in die erste Kammer eintretende Raumluft durch den Trocknungsrotor geführt. Durch die zweite Kammer wird ausschließlich die durch den zweiten Lüfter geführte Luft gespült, so dass die gesamte Abwärme des ersten Lüfters von dem<!-- EPO <DP n="5"> --> Luftstrom des zweiten Lüfters aufgenommen wird und zur Spülung des Trocknungsrotors verwendet werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorzugsweise ist der Trocknungsrotor wahlweise mit der Saugseite oder der Druckseite des ersten Gebläses verbindbar. Damit lässt sich das Trocknungsgerät sowohl im Saugverfahren als auch im Druckverfahren betreiben.</p>
<p id="p0021" num="0021">Wenn der Trocknungsrotor mit der Druckseite des ersten Gebläses verbunden ist, wird die Saugseite des ersten Gebläses an einen Raumluftanschluss des Trocknungsgerätes angeschlossen. Bei diesem Saugverfahren wird die vom ersten Lüfter verdichtete Raumluft durch den Trocknungsrotor hindurchgeführt und über die erste Kammer des Trocknungsgerätes an einen zu trocknenden Raum oder eine Bodenschicht abgegeben. Wenn der Ansaugstutzen des ersten Gebläses direkt an die Bodenschicht angeschlossen ist, führt der Auslass der ersten Kammer getrocknete Luft in den Raum zurück, so dass sich ein Trocknungskreislauf ergibt.</p>
<p id="p0022" num="0022">In dem Fall, dass der Trocknungsrotor mit der Saugseite des ersten Gebläses verbunden ist, wird die Druckseite des ersten Gebläses an einen Raumluftanschluss des Trocknungsgerätes angeschlossen. Der Raumluftanschluss kann dann an eine Bodenschicht des Raumes angeschlossen werden, so dass die Bodenschicht mittels Druckluft durchströmt wird. Der Raumluftanschluss der oberen Kammer nimmt die aus der Bodenschicht austretende Raumluft auf und trocknet sie.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die wahlweise Verwendung des Trocknungsrotors lässt sich sehr einfach dadurch umschalten, dass entsprechende wechselbare Schlauchverbindungen verwendet werden. In einer alternativen Ausführungsform kann die wahlweise Verbindung auch über ein Dreiwegeventil herstellbar sein.</p>
<p id="p0024" num="0024">In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verzichtet das Trocknungsgerät auf einen eigenständigen Antrieb für den zweiten Lüfter. Bei dieser Ausführungsform wird der zweite Lüfter vom Motor des ersten Lüfters mit angetrieben. Dadurch ergibt sich ein vereinfachter Gehäuseaufbau.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.<br/>
Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Prinzipdarstellung eines Trocknungsgerätes zur Verwendung im Druckverfahren,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Aufbauansicht eines Trocknungsgerätes gemäß Fig. 1,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Prinzipdarstellung eines Trocknungsgerätes im Saugverfahren,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Gehäuseaufbau eines Trocknungsgerätes, das gemäß Fig. 3 arbeitet, und</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>bevorzugte Weiterbildungen des Gehäuseaufbaus eines Trocknungsgerätes.</dd>
</dl></p>
<p id="p0026" num="0026">Die in Fig. 1 dargestellte Prinzipansicht eines Trocknungsgerätes zeigt einen Trocknungsrotor 3, dem über einen Ansaugstutzen 1 Raumluft zugeführt wird, die vom Trocknungsrotor 3 über ein erstes Gebläse 4 an einen Auslassstutzen 2 geführt wird, von dem die getrocknete Raumluft in den zu entfeuchtenden Bereich überführt wird. Ein zweites Gebläse 5 saugt über einen Einlass 6 ebenfalls Raumluft an, welche über das Gehäuse 7 des ersten Lüfters geführt wird und von dort über eine Heizeinrichtung 10 dem Regenerationseinlass 8 des Trocknungsrotors und von dort über einen Gehäuseauslass 9 an eine äußere Atmosphäre abgegeben wird.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die in den Ansaugstutzen 1 eintretende Luft wird mittels des Trocknungsrotors 3 getrocknet und über das erste Gebläse verdichtet an die zu entfeuchtende Schicht abgegeben. Die im Trocknungsrotor 3 aufgenommene Feuchte wird durch Rückspülung ständig entfernt, so dass das Trocknungsgerät im Dauerbetrieb arbeiten kann.</p>
<p id="p0028" num="0028">Bei einem Trocknungsrotor der verwendeten Art handelt es sich um ein an sich bekanntes radförmiges Trocknungselement mit einer wabenförmigen Struktur mit sehr großer Oberfläche. Die vom Rotor aufgenommene Feuchtigkeit wird<!-- EPO <DP n="7"> --> abgegeben, sobald der Trocknungsrotor im Regenerationsbereich von heißer Luft im Gegenstrom durchspült wird. Der Rotor dreht mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,5 Umdrehungen pro Minute, angetriebenen durch einen langsam drehenden Motor. Adsorptionstrockner der genannten Art sind als solche bekannt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Fig. 2 zeigt den mechanischen Aufbau eines quaderförmigen Trocknungsgerätes der beanspruchten Art. Das Trocknungsgerät weist im Wesentlichen eine obere erste Kammer 11 und eine untere zweite Kammer 12 auf, wobei der Trocknungsrotor 3 einen Teil der Trennwand 13 zwischen der ersten Kammer 11 und der zweiten Kammer 12 bildet. Die Kammer 11 ist mit einem Ansaugstutzen 1 sowie einem Einlass 6 versehen. An den Einlass 6 ist ein zweiter Lüfter 5 angeschlossen, dessen Auslass 14 in die zweite Kammer 12 mündet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die über den Ansaugstutzen 1 in die erste Kammer 11 eintretende Raumluft wird über den in der zweiten Kammer 12 angeordneten Seitenkanalverdichter, der das erste Gebläse 4 bildet, angesaugt, indem die durch den Trocknungsrotor 3 geführte Raumluft über eine Schlauchverbindung 16 unmittelbar in das erste Gebläse 4 eingesaugt wird. Die im ersten Gebläse 4 verdichtete Luft wird über einen Auslassstutzen 2 aus dem Trocknungsgerät ausgegeben.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die durch das zweite Gebläse 5 in die zweite Kammer 12 eingeblasene Raumluft umstreicht das Gehäuse des ersten Gebläses 4 und wird dann über die Heizeinrichtung 10 und den Gehäuseauslass 9 in die Rückspülstrecke des Trocknungsrotors 3 und von dort über einen Gehäuseauslass 9 an die Außenatmosphäre geleitet. Um in der Heizeinrichtung 10 die nötige Wärme erzeugen zu lassen, wird die Luftraumtemperatur in der zweiten Kammer 12 durch einen nicht dargestellten Sensor erfasst. Das Sensorsignal steuert über eine geeignete Steuereinrichtung die Heizleistung der Heizeinrichtung 10, so dass die über den Regenerationseinlass 8 in den Trocknungsrotor eintretende Sprühluft eine optimale Arbeitstemperatur aufweist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Fig. 3 zeigt ein Trocknungsgerät der erfindungsgemäßen Art bei Verwendung im Saugverfahren. Hierbei wird über den Raumluftanschluss 15 Raumluft über das erste Gebläse 4 angesaugt und über den Trocknungsrotor 3 an den Raumluftanschluss 17<!-- EPO <DP n="8"> --> abgegeben. Über den Einlass 6 wird Raumluft mittels des zweiten Gebläses 5 über das Gehäuse 7 des ersten Gebläses 4 geführt und über die Heizeinrichtung 10 dem Regenerationseinlass des Trocknungsrotors 3 zugeführt, von dem die Spülluft über den Gehäuseauslass 9 an die Atmosphäre abgegeben wird.</p>
<p id="p0033" num="0033">Der mechanische Aufbau des in Fig. 3 dargestellten Saugprinzips ist in Fig. 4 dargestellt. Vom Raumluftanschluss 15 wird Raumluft vom ersten Gebläse 4 angesaugt und über den Druckluftanschluss über die Schlauchverbindung 16, die teilweise außerhalb des Gehäuses geführt ist, an den Trocknungsrotor 3 gegeben, von dem die darin getrocknete Luft über den Raumluftanschluss 17 aus dem Trocknungsgerät abgegeben wird. Auch in diesem Fall erfolgt die Rückspülung des Trocknungsrotors 3 über vom zweiten Gebläse 5 durch die zweite Kammer 12 geführte Raumluft, die über die Heizeinrichtung 10 durch die Rückspülstrecke des Trocknungsrotors geführt wird und über den Gehäuseauslass 9 an die äußere Atmosphäre abgegeben wird.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die alternative Verwendung des Trocknungsgerätes im Saugverfahren oder Druckverfahren lässt sich daher durch einfachen Wechsel der Schlauchverbindung 16 herstellen, indem ein Ende des außerhalb des Gerätes geführten Schlauches alternativ an den Raumluftanschluss 15 (Fig. 2) oder den Auslassstutzen 2 (Fig. 4) angeschlossen wird.</p>
<p id="p0035" num="0035">In einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 5 dargestellt ist, lässt sich das Wechseln der Anschlüsse auch durch Verwendung eines drehbaren Dreiwegeventils 18 erreichen, so dass eine vereinfachte Bedienung des Gerätes zur wahlweisen Verwendung im Druck- oder Saugbetrieb erreichbar ist.</p>
<p id="p0036" num="0036">Fig. 5 zeigt auch eine Möglichkeit der Verwendung des zweiten Gebläses 5, bei der das Gebläse 5 unmittelbar vom Motor des ersten Gebläses 4 angetrieben wird. Durch den Antrieb des ersten Gebläses 4 wird damit gleichzeitig das zweite Gebläse 5 betrieben, welches über einen rückseitigen Einlass Raumluft in die zweite Kammer 12 einführt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0037" num="0037">Das dargestellte Trocknungsgerät ist kompakt aufzubauen und einfach herstellbar. Die Verbindung der zentralen Elemente des Gerätes, nämlich Trocknungsrotor, erste und zweite Lüfter und die Anschlüsse nach außen lassen sich sehr einfach durch flexible Schlauchverbindungen herstellen, wobei aber auch metallische Rohrverbindungen verwendbar sind. Zur Geräuschverringerung kann das Gehäuse mit geräuschdämmenden Auskleidungen versehen sein.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichen</heading>
<p id="p0038" num="0038">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Ansaugstutzen</dd>
<dt>2</dt><dd>Auslassstutzen</dd>
<dt>3</dt><dd>Trockungsrotor</dd>
<dt>4</dt><dd>erstes Gebläse</dd>
<dt>5</dt><dd>zweites Gebläse</dd>
<dt>6</dt><dd>Einlass</dd>
<dt>7</dt><dd>Gehäuse</dd>
<dt>8</dt><dd>Regenerationseinlass</dd>
<dt>9</dt><dd>Gehäuseauslass</dd>
<dt>10</dt><dd>Heizeinrichtung</dd>
<dt>11</dt><dd>erste Kammer</dd>
<dt>12</dt><dd>zweite Kammer</dd>
<dt>13</dt><dd>Trennwand</dd>
<dt>14</dt><dd>Auslass</dd>
<dt>15</dt><dd>Raumluftanschluss</dd>
<dt>16</dt><dd>Schlauchverbindung</dd>
<dt>17</dt><dd>Raumluftanschluss</dd>
<dt>18</dt><dd>Dreiwegeventil</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung zur Trocknung von Raumluft mittels eines mobilen Trocknungsgerätes, das einen Ansaugstutzen und einen Auslassstutzen enthält, mit einem Trocknungsrotor (3) zur Trocknung der vom Ansaugstutzen mittels eines ersten Gebläses (4) über den Trocknungsrotor (3) zum Auslassstutzen geführten Raumluft, und mit einem zweiten Gebläse (5) zur Erzeugung eines Luftstroms zur Regeneration des Trocknungsrotors, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>,</b>
<claim-text>- <b>dass</b> der Trocknungsrotor (3) mit dem Ansaugstutzen des Trocknungsgerätes und mit dem ersten Gebläse verbindbar ist,</claim-text>
<claim-text>- <b>dass</b> das erste Gebläse (4) als Hochdruckgebläse ausgebildet ist,</claim-text>
<claim-text>- <b>dass</b> das zweite Gebläse (5) mit einem Einlass für Raumluft in Verbindung steht und der vom zweiten Gebläse erzeugte Luftstrom zur Kühlung des Hochdruckgebläses über dessen Gehäuse geführt und dem Regenerationseinlass (8) des Trocknungsrotors (3) zugeleitet wird, von dem der Luftstrom über einen Gehäuseauslass (9) aus dem Trocknungsgerät abgeleitet wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> dem Regenerationseinlass eine Heizeinrichtung (10) vorgeschaltet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 2, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die Heizeinrichtung (10) in Abhängigkeit von der Temperatur des in die Heizeinrichtung eintretenden Luftstroms regelbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> der mit dem zweiten Gebläse (5) verbundene Einlass für Raumluft an einen Abzweig des Ansaugstutzens angeschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das Hochdruckgebläse ein Seitenkanalverdichter ist.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das Gehäuse des Trocknungsgerätes wenigstens eine erste (11) und eine zweite Kammer (12) aufweist, wobei der Trocknungsrotor (3) einen Teil der Trennwand (13) zwischen der ersten und der zweiten Kammer bildet, dass der ersten Kammer über den Ansaugstutzen Raumluft zugeführt wird, die über den Trocknungsrotor (3) zum ersten Gebläse geführt wird, welches sich in der zweiten Kammer befindet, und dass die Druckseite des ersten Gebläses an den Auslassstutzen angeschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 6, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das zweite Gebläse (5) in der ersten Kammer (11) angeordnet ist, dass der Auslass des zweiten Gebläses in die zweite Kammer (12) führt, und dass die zweite Kammer (12) zum Regenerationseinlass (8) des Trocknungsrotors (3) geöffnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> der Trocknungsrotor wahlweise mit der Saugseite oder der Druckseite des ersten Gebläses verbindbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> in dem Fall, in dem der Trocknungsrotor (3) mit der Druckseite des ersten Gebläses (4) verbunden ist, die Saugseite des ersten Gebläses an einen Raumluftanschluss (15) des Trocknungsgerätes angeschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> in dem Fall, in dem der Trocknungsrotor mit der Saugseite des ersten Gebläses verbunden ist, die Druckseite des ersten Gebläses (4) an einem Raumluftanschluss (2) des Trocknungsgerätes angeschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die wahlweise Verbindung über eine wechselbare Schlauchverbindung (16) herstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die wahlweise Verbindung über ein Dreiwegeventil (18) herstellbar ist.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b><u style="single">dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das zweite Gebläse (5) von dem Motor des ersten Gebläses (4) angetrieben wird.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="160" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="152" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="165" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="151" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="156" he="233" type="tif"/></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE69511895"><document-id><country>DE</country><doc-number>69511895</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0007]</crossref></li>
</ul></p>
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