[0001] Die Erfindung betrifft ein Flachrohr, insbesondere für einen Wärmetauscher, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Bau von Wärmetauschern ist es bekannt, insbesondere aus Aluminium bestehende
Flachrohre mit mehreren Kammern zu verwenden, die auf verschiedene Weise herstellbar
sind. Bekannt sind Extrusionsverfahren und Verfahren, bei denen ein Blechstreifen
oder Blechband zu einem Flachrohr gefaltet wird.
[0003] US 4,633,056 A beschreibt ein Flachrohr für einen Wärmetauscher, bei dem eine z-förmige Faltung
eines Blechstreifens eine Trennwand zwischen zwei benachbarten getrennten Kammern
des Tauscherrohres ausbildet. Die Enden des z-förmig gefalteten Blechstreifens werden
umgeschlagen und stoßen zur Umschließung der Kammern wieder im Bereich der z-förmigen
Faltung an. In diesem Anstoßbereich werden die Endbereiche verlötet oder mittels Elektronenstrahl
verschweißt. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand bei der Herstellung der Flachrohre.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Flachrohr für einen Wärmetauscher anzugeben,
das mechanisch stabil ist und zugleich einfach und kostengünstig herstellbar.
[0005] Diese Aufgabe wird für ein eingangs genanntes Flachrohr erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Plattierung des Blechstreifens mit einem
Lotmaterial ist die Verlötung der anstoßenden Enden zu den geschlossenen Kammern des
Flachrohres erheblich vereinfacht. Der Blechstreifen muss lediglich zum Flachrohr
gebogen werden und kann dann als ganzes, ggf. sogar vormontiert zu einem Wärmetauscher,
in einem Lötofen verlötet werden, da die Lötplattierung sich bereits auf dem Wandungsmaterial
des Flachrohrs befindet.
[0006] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Plattierung nur auf einer
von zwei gegenüberliegenden Seiten des Blechstreifens angeordnet. Alternativ oder
ergänzend ist die Plattierung auf einem in der Längsrichtung streifenförmigen Teilbereich
zumindest auf einer Seite des Blechstreifens angeordnet. Insgesamt kann hierdurch
je nach Anforderungen sichergestellt werden, dass zum einen nur wenig Lotplattierung
verwendet wird und zum anderen die Innenwände der Kammern weitgehend von Lotplattierung
freigehalten werden. Besonders bevorzugt beträgt dabei eine Breite des Teilbereichs
nicht wesentlich mehr als etwa die Hälfte einer Breite des Blechstreifens. Hierdurch
kann ein Flachrohr mit zwei Kammern vorgesehen werden, bei dem die Innenwände der
Kammern weitgehend lotfrei sind und eine Lotplattierung nur auf etwas mehr als der
Hälfte einer einzigen Seite des Blechstreifens vorliegt. Grundsätzlich ist es im Sinne
der Erfindung auch möglich, nur kleine Teilbereiche mit Lot zu plattieren, die im
Wesentlichen den späteren Lötstellen entsprechen. Ein solcher partieller Auftrag ist
jedoch in der Herstellung aufwendig.
[0007] Allgemein bevorzugt weist eine innere Oberfläche der Kammern weitgehend keine Lotplattierung
auf. Eine solche Lotplattierung kann je nach in den Rohren geführtem Fluid eine Kontamination
des Fluids bewirken oder ungünstige Eigenschaften auf die Korrosionsfestigkeit des
Flachrohrs haben. Dies gilt insbesondere bei sehr dünnen Flachrohrwänden, wie sie
zum Zweck der Einsparung von Material und Gewicht insbesondere bei Wärmetauschern
für Kraftfahrzeuge Verwendung finden.
[0008] Zudem ist es allgemein vorteilhaft vorgesehen, dass eine äußere Oberfläche des Flachrohrs
weitgehend mit dem Lotmaterial plattiert ist. Die äußere Oberfläche kann somit auf
einfache Weise mit Rippenblechen oder ähnlichen Elementen verlötet werden oder auch
in seinen Endbereichen mit einem Bodenblech des Wärmetauschers.
[0009] Zur Verbesserung der Lebensdauer des Flachrohres kann vorteilhaft vorgesehen sein,
dass der Blechstreifen eine Beschichtung mit einem von dem Lotmaterial verschiedenen,
korrosionshemmenden Material aufweist. Ein solches korrosionshemmendes Material kann
z. B. eine Beschichtung auf Basis von Zink sein. Grundsätzlich kann eine solche korrosionshemmende
Beschichtung auch auf der Lotplattierung aufgebracht sein, was jedoch häufig eine
Verringerung der Wirksamkeit der Schutzbeschichtung bedeutet. Besonders vorteilhaft
ist daher die Schutzbeschichtung in Bereichen aufgebracht, in denen keine Lotplattierung
vorliegt, insbesondere im Bereich der inneren Oberflächen der Kammern des Flachrohrs.
[0010] Hinsichtlich der Bemaßungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Flachrohrs ist vorgesehen, dass eine Breite des Flachrohrs im wesentlichen durch die
z-förmige Faltung bestimmt ist und zwischen etwa 0,5 mm und etwa 10 mm, besonders
bevorzugt zwischen etwa 0,8 mm und etwa 4 mm, beträgt. Die Dicke des Blechstreifens
beträgt dabei bevorzugt zwischen etwa 0,1 mm und etwa 2 mm und besonders bevorzugt
zwischen etwa 0,15 mm und etwa 0,6 mm. Eine Tiefe des Flachrohrs in der Tiefenrichtung
beträgt vorteilhaft zwischen etwa 6 mm und etwa 100 mm, besonders bevorzugt zwischen
etwa 10 mm und etwa 50 mm. Ein Durchmesser einer der Kammern in der Tiefenrichtung
beträgt vorteilhaft zwischen etwa 3 mm und etwa 50 mm und besonders bevorzugt zwischen
etwa 5 mm und etwa 25 mm. Solche Maße sind insbesondere im Bau von Wärmetauschern
von Kraftfahrzeugen üblich.
[0011] Allgemein vorteilhaft ist es vorgesehen, dass das Flachrohr eine gerade Anzahl von
Kammern aufweist. Bei einer solchen Ausbildung lässt sich eine besonders einfache
und effektive Verfaltung des Blechstreifens unter Verwendung von z-förmigen Faltungen
zur Bereitstellung von Trennwänden zwischen benachbarten Kammern realisieren. Bei
einer ersten besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die Anzahl der Kammern
dabei genau zwei. Bei einer alternativen Ausführungsform beträgt die Anzahl der Kammern
genau vier.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
[0013] Nachfolgend werden mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen
Flachrohrs beschrieben und anhand der anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Flachrohrs, wobei drei Schritte einer Herstellung gezeigt sind.
- Fig. 2
- zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flachrohrs.
- Fig. 3
- zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flachrohrs.
- Fig. 4
- zeigt eine Abwandlung des Flachrohrs aus Fig. 3.
- Fig. 5
- zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Wärmetauschers mit erfindungsgemäßen
Flachrohren.
- Fig. 6
- zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flachrohrs mit vier
Kammern.
- Fig. 7
- zeigt eine schematische Schnittansicht eines Wärmetauschers mit Flachrohren gemäß
dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 6.
[0014] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flachrohrs, das
aus einem Blechstreifen 1 auf Basis einer Aluminiumlegierung hergestellt ist. Der
Blechstreifen 1 hat einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Eine Längsrichtung
des Blechstreifens bzw. des Flachrohrs verläuft senkrecht zur Zeichnungsebene nach
Fig. 1.
[0015] Der Blechstreifen 1 ist auf jeder seiner gegenüberliegenden Seiten vollständig mit
einer Lotplattierung 2, 3 beschichtet. Zur Herstellung des Flachrohrs aus dem Blechstreifen
1 wird zunächst eine z-förmige Faltung 4 im mittleren Bereich des Blechstreifens 1
vorgenommen. Die Höhe der Faltung 4 bestimmt dabei im Wesentlichen die Breite des
fertigen Flachrohrs. Nachfolgend werden linksseitige und rechtsseitige Endbereiche
5, 6 des Blechstreifens 1 um 90° gefaltet, wobei die Längen der Endbereiche 5, 6 nicht
größer sind als die Höhe der z-förmigen Faltung 4. Die Bereiche des Blechstreifens
links und rechts der Faltung 4 werden zur Ausbildung zweier geschlossener Kammern
7, 8 des Flachrohrs um 180° umgeschlagen. Dabei berühren die abgewinkelten Endbereiche
5, 6 mit ihren Außenflächen jeweils die Trennwand 4 an deren gegenüberliegenden Seiten.
Das so vorgefaltete Flachrohr (siehe untere Darstellung in Fig. 1) wird nachfolgend
in einen Lötofen verbracht, wobei durch Schmelzen der Lotplattierungen die Endbereiche
5, 6 jeweils mit der Trennwand 4 fest verlötet werden. Hierdurch werden die Kammern
7, 8 dicht und druckfest verschlossen.
[0016] Die Höhe der umgebogenen Endbereich 5, 6 ist jeweils etwa kleiner als die Höhe der
Trennwand 4. Hierdurch wird die Breite des Flachrohrs nicht durch die Endbereiche
bestimmt, was im Licht der Maßtoleranzen der Breite des Blechstreifens vorteilhaft
ist.
[0017] Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind gemäß der beidseitig und vollständig vorliegenden
Lotplattierung die Innenflächen der Kammern mit Lotplattierung beschichtet. Dies kann
je nach Anwendungen Nachteile mit sich bringen und bedingt neben höheren Kosten ggf.
eine verringerte Korrosionsresistenz. Erfahrungen haben gezeigt, dass übliche Lotplattierungen
von Aluminium-Flachrohren trotz des Zink-Gehalts der Plattierungen einen Lochfraß
oder auch eine Korrosion im Ansatzbereich eines Bodenteils nicht verhindern. Die Aufbringung
einer zusätzlichen Korrosionsschutzschicht auf eine bestehende Lotplattierung ist
dabei oft unzureichend. Im Interesse eines optimalen Korrosionsschutzes sollten daher
kritische Bereiche des Blechs unmittelbar mit der Schutzschicht belegbar sein.
[0018] Bei einer verbesserten Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind daher die Innenflächen der
Kammern 7, 8 nicht mit Lotplattierung versehen, sondern Lotplattierung liegt lediglich
in dem eng begrenzten Bereich der Verbindung der Endbereiche 5, 6 mit der Trennwand
4 vor. Dies wird dadurch erreicht, dass die Lotplattierung 2 nur auf einer Seite des
Blechstreifens 1 aufgebracht ist. Auf dieser einen Seite reicht die Lotplattierung
2 nur von einem seitlichen Ende bis etwas über die Mitte des Blechstreifens 1 (siehe
obere Darstellung in Fig. 2). Hierdurch wird die z-förmige Faltung 4 auf einer Seite
noch mit Lotplattierung versehen und zudem hat eines der beiden Enden 6 auf einer
Seite Lotplattierung. Das andere umgebogene Ende 5 des Blechstreifens 1 weist keinerlei
Lotplattierung auf und wird im fertig gebogenen Zustand mit der einseitigen Lotplattierung
der Faltung 4 verlötet. Insgesamt kann somit ein Flachrohr mit zwei Kammern 7, 8 gefaltet
werden, bei dem innenseitig der Kammern 7, 8 keine Lotplattierung vorliegt und außenseitig
eine Lotplattierung nur auf einer Kammer 8 vorliegt.
[0019] Eine Korrosionsschutzschicht ist in keinem der gezeigten Ausführungsbeispiele explizit
dargestellt. Besonders zweckmäßig kann sie je nach Anforderungen an den Stellen vorgesehen
werden, an denen der Blechstreifen 1 nicht mit Lotplattierung belegt ist.
[0020] Falls es gewünscht ist, dass Lotplattierung auf der gesamten Außenfläche des Flachrohrs
vorliegt, beispielsweise zur besseren Verbindung mit Rippenblechen oder anderen Bauteilen
des Wärmetauschers, so kann die Lotplattierung wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
3 auf beiden gegenüberliegenden Seiten des Blechstreifens 1 aufgebracht werden, wobei
die jeweilige Lotplattierung auf einer Seite nur bis etwa zur Mitte des Blechstreifens
1 reicht. Hierdurch ist der Blechstreifen an jeder Stelle nur auf einer Seite mit
Lot plattiert, wobei an dieser Stelle die gegenüberliegende Seite nicht mit Lot plattiert
ist (siehe obere Darstellung in Fig. 3). Gemäß der in Fig. 3 dargestellten und zuvor
beschriebenen Verfaltung des Blechstreifens wird ein Flachrohr bereitgestellt, das
auf seiner gesamten Außenfläche Lotplattierung aufweist und wobei die gesamte Innenfläche
der Kammern 7, 8 frei von Lotplattierung ist. Eine bevorzugte Weiterbildung des Ausführungsbeispiels
aus Fig. 3 ist in Fig. 4 dargestellt. Um einen Überschuss an Lotplattierung im Bereich
der Anbindung der Endbereiche 5, 6 an die Trennwand 4 zu vermeiden wird im mittleren
Bereich des Blechstreifens 1 auf keiner der beiden Seiten eine Lotplattierung vorgesehen.
Dieser beidseitig nicht mit Lotplattierung belegte Bereich 1 a des Blechstreifens
1 entspricht in seiner Breite etwa der z-förmigen Faltung 4 (siehe mittlere Darstellung
in Fig. 4). Die Lotplattierung die einem Verlöten der Endbereiche 5, 6 mit dem zentralen
Faltungsbereich 4 dient, liegt jeweils auf den Endbereichen 5, 6 vor. Eine "doppelte"
Lotplattierung im Anlagebereich wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist somit
vermieden.
[0021] Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Wärmetauschers mit Flachrohren
nach einem der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele. Die Flachrohre haben jeweils
zwei in Tiefenrichtung des Wärmetauschers hintereinander angeordnete Kammern 7, 8
und zwischen zwei benachbarten Flachrohren sind jeweils Rippenelemente 9 vorgesehen.
Das Rippenelement 9 dient einer Vergrößerung der Kontaktfläche mit dem in Tiefenrichtung
an den Flachrohren vorbeiströmenden Fluid, das Wärme von dem in den Flachrohren geführten
Fluid aufnimmt oder in dieses abgibt. Zur Verbesserung der Wärmeleitung zwischen den
Flachrohren 7 und den Rippenelementen 9 sind die Rippenelemente 9 zweckmäßig mit der
Oberfläche der Flachrohre 7 verlötet. Hierzu dient auf bevorzugter Weise die an den
Außenflächen der Flachrohre vorgesehene Lotplattierung.
[0022] Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Flachrohrs, bei dem
vier separate Kammern in Tiefenrichtung hintereinander angeordnet sind. Hierzu wird
der Blechstreifen 1, der in der Darstellung nach Fig. 6 ohne Lotplattierung gezeigt
ist, mit insgesamt drei z-förmigen Faltungen 4a, 4b, 4c versehen, die in ihrer Faltungsrichtung
alternieren. Wie in den zuvor beschriebenen Beispielen werden die seitlichen Endbereiche
5, 6 des Blechstreifens 1 abgewinkelt und auf jeder Seite wird ein ausreichend langer
Überstand des Blechstreifens umgelegt. Die Endbereiche 5, 6 stoßen dabei jeweils an
die äußeren der Faltungen 4a, 4c an und werden mit diesen verlötet. Konstruktiv bedingt
haben zwei Kammern 7a, 8a der insgesamt vier Kammern des Flachrohrs eine doppelte
Wandung. Um Druckfestigkeit und die Abdichtung der Kammern untereinander zu gewährleisten,
sind diese Wandungen im Bereich ihrer gegenseitigen Anlage zweckmäßig miteinander
verlötet. Hierzu kann der gesamte Blechstreifen 1 eine entsprechende Lotplattierung
aufweisen oder auch eine nur selektiv in den betreffenden Bereichen vorgesehene Lotplattierung.
[0023] Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Wärmetauschers mit den Vierkammer-Flachrohren
gemäß Fig. 6. Wie ein Vergleich der konstruktiven Schemata der Zweikammer-Flachrohre
(Fig. 1) und der Vierkammer-Flachrohre nach Fig. 6 zeigt, haben erfindungsgemäße Flachrohre
bevorzugt eine gerade Anzahl von Kammern, wodurch die Faltung des Blechstreifens vereinfacht
ist und insbesondere auf sickenartige Faltungen zur Herstellung von Trennwänden verzichtet
werden kann.
1. Flachrohr, insbesondere für einen Wärmetauscher, umfassend
einen sich in einer Längsrichtung des Flachrohrs erstreckenden Blechstreifen (1),
wobei das Flachrohr durch Biegungen des Blechstreifens (1) um die Längsrichtung ausgeformt
ist,
wobei das Flachrohr zumindest zwei in einer Tiefenrichtung hintereinander angeordnete
Kammern (7, 8) aufweist,
wobei zwischen den Kammern (7, 8) zumindest eine durch im Wesentlichen z-förmige Biegung
des Blechstreifens ausgebildete Trennwand (4) vorgesehen ist, und
wobei ein Endbereich (5, 6) des Blechstreifens (1) an die Trennwand (4) angrenzt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Blechstreifen (1) zumindest teilweise eine Plattierung (2, 3) aus einem Lotmaterial
aufweist.
2. Flachrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattierung (2, 3) nur auf einer von zwei gegenüberliegenden Seiten des Blechstreifens
(1) angeordnet ist.
3. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattierung (2, 3) in einem in der Längsrichtung streifenförmigen Teilbereich
zumindest auf einer Seite des Blechstreifens (1) angeordnet ist.
4. Flachrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite des Teilbereichs nicht wesentlich mehr als etwa die Hälfte einer Breite
des Blechstreifens (1) beträgt.
5. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere Oberfläche der Kammern (7, 8) weitgehend keine Lotplattierung aufweist.
6. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine äußere Oberfläche des Flachrohrs weitgehend mit dem Lotmaterial plattiert ist.
7. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen (1) eine Beschichtung mit einem von dem Lotmaterial verschiedenen,
korrosionshemmenden Material aufweist.
8. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite des Flachrohrs im Wesentlichen durch die z-förmige Faltung (4) bestimmt
ist und zwischen etwa 0,5 mm und etwa 10 mm, insbesondere zwischen etwa 0,8 mm und
etwa 4 mm, beträgt.
9. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke des Blechsteitens (1) zwischen etwa 0,1 mm und etwa 2 mm, insbesondere
zwischen etwa 0,15 mm und etwa 0,6 mm, beträgt.
10. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe des Flachrohrs in der Tiefenrichtung zwischen etwa 6 mm und etwa 100 mm,
insbesondere zwischen etwa 10 mm und etwa 50 mm, beträgt.
11. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser einer Kammer (7, 8) in der Tiefenrichtung zwischen etwa 3 mm und
etwa 50 mm, insbesondere zwischen etwa 5 mm und etwa 25 mm, beträgt.
12. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachrohr eine gerade Anzahl von Kammern (7, 8, 7a, 8a) aufweist.
13. Flachrohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kammern (7, 8) genau zwei ist.
14. Flachrohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kammern (7, 7a, 8, 8a) genau vier ist.