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EP 1 923 650 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 16.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flachrohr, insbesondere für einen Wärmetauscher
Flat pipe, especially for a heat exchanger
Tuyau plat, en particulier pour un échangeur thermique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
16.11.2006 DE 102006054036
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
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Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Walter, Christopher, Dipl.-Ing.
70469 Stuttgart (DE)
- Kohl, Michael, Dipl.-Ing.
74321 Bietigheim (DE)
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Vertreter: Grauel, Andreas et al |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Presselstrasse 10 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 053 653 FR-A- 2 770 634 JP-A- 11 351 777
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DE-A1- 19 548 495 FR-A- 2 832 788 US-A- 4 633 056
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Flachrohr, insbesondere für einen Wärmetauscher, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Bau von Wärmetauschern ist es bekannt, insbesondere aus Aluminium bestehende
Flachrohre mit mehreren Kammern zu verwenden, die auf verschiedene Weise herstellbar
sind. Bekannt sind Extrusionsverfahren und Verfahren, bei denen ein Blechstreifen
oder Blechband zu einem Flachrohr gefaltet wird.
[0003] US 4,633,056 A beschreibt ein Flachrohr für einen Wärmetauscher, bei dem eine z-förmige Faltung
eines Blechstreifens eine Trennwand zwischen zwei benachbarten getrennten Kammern
des Tauscherrohres ausbildet. Die Enden des z-förmig gefalteten Blechstreifens werden
umgeschlagen und stoßen zur Umschließung der Kammern wieder im Bereich der z-förmigen
Faltung an. In diesem Anstoßbereich werden die Endbereiche verlötet oder mittels Elektronenstrahl
verschweißt. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand bei der Herstellung der Flachrohre.
[0004] DE 195,48,495 A beschreibt ein Flachrohr gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Flachrohr für einen Wärmetauscher anzugeben,
das mechanisch stabil ist und zugleich einfach und kostengünstig herstellbar.
[0006] Diese Aufgabe wird für ein eingangs genanntes Flachrohr erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Plattierung des Blechstreifens mit einem
Lotmaterial ist die Verlötung der anstoßenden Enden zu den geschlossenen Kammern des
Flachrohres erheblich vereinfacht. Der Blechstreifen muss lediglich zum Flachrohr
gebogen werden und kann dann als ganzes, ggf. sogar vormontiert zu einem Wärmetauscher,
in einem Lötofen verlötet werden, da die Lötplattierung sich bereits auf dem Wandungsmaterial
des Flachrohrs befindet.
[0007] Insgesamt kann hierdurch sichergestellt werden, dass zum einen nur wenig Lotplattierung
verwendet wird und zum anderen die Innenwände der Kammern weitgehend von Lotplattierung
freigehalten werden.
[0008] Da die innere Oberfläche der Kammern weitgehend keine Lotplattierung aufweist, wird
vermieden, daß eine solche Lotplattierung je nach in den Rohren geführtem Fluid eine
Kontamination des Fluids bewirt oder ungünstige Eigenschaften auf die Korrosionsfestigkeit
des Flachrohrs hat. Dies gilt insbesondere bei sehr dünnen Flachrohrwänden, wie sie
zum Zweck der Einsparung von Material und Gewicht insbesondere bei Wärmetauschern
für Kraftfahrzeuge Verwendung finden.
[0009] Da eine äußere Oberfläche des Flachrohrs weitgehend mit dem Lotmaterial plattiert
ist kann die äußere Oberfläche auf einfache Weise mit Rippenblechen oder ähnlichen
Elementen verlötet werden oder auch in seinen Endbereichen mit einem Bodenblech des
Wärmetauschers.
[0010] Zur Verbesserung der Lebensdauer des Flachrohres kann vorteilhaft vorgesehen sein,
dass der Blechstreifen eine Beschichtung mit einem von dem Lotmaterial verschiedenen,
korrosionshemmenden Material aufweist. Ein solches korrosionshemmendes Material kann
z. B. eine Beschichtung auf Basis von Zink sein. Grundsätzlich kann eine solche korrosionshemmende
Beschichtung auch auf der Lotplattierung aufgebracht sein, was jedoch häufig eine
Verringerung der Wirksamkeit der Schutzbeschichtung bedeutet. Besonders vorteilhaft
ist daher die Schutzbeschichtung in Bereichen aufgebracht, in denen keine Lotplattierung
vorliegt, insbesondere im Bereich der inneren Oberflächen der Kammern des Flachrohrs.
[0011] Hinsichtlich der Bemaßungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Flachrohrs ist vorgesehen, dass eine Breite des Flachrohrs im wesentlichen durch die
z-förmige Faltung bestimmt ist und zwischen etwa 0,5 mm und etwa 10 mm, besonders
bevorzugt zwischen etwa 0,8 mm und etwa 4 mm, beträgt. Die Dicke des Blechstreifens
beträgt dabei bevorzugt zwischen etwa 0,1 mm und etwa 2 mm und besonders bevorzugt
zwischen etwa 0,15 mm und etwa 0,6 mm. Eine Tiefe des Flachrohrs in der Tiefenrichtung
beträgt vorteilhaft zwischen etwa 6 mm und etwa 100 mm, besonders bevorzugt zwischen
etwa 10 mm und etwa 50 mm. Ein Durchmesser einer der Kammern in der Tiefenrichtung
beträgt vorteilhaft zwischen etwa 3 mm und etwa 50 mm und besonders bevorzugt zwischen
etwa 5 mm und etwa 25 mm. Solche Maße sind insbesondere im Bau von Wärmetauschern
von Kraftfahrzeugen üblich.
[0012] Mit einer Anzahl der Kammern dabei genau zwei lässt sich eine besonders einfache
und effektive Verfaltung des Blechstreifens unter Verwendung von z-förmigen Faltungen
zur Bereitstellung von Trennwänden zwischen
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
[0014] Nachfolgend werden mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen
Flachrohrs beschrieben und anhand der anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung eines nicht beanspruchten Flachrohrs, wobei drei
Schritte einer Herstellung gezeigt sind.
- Fig. 2
- zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines nicht beanspruchten Flachrohrs.
- Fig. 3
- zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines nicht beanspruchten Flachrohrs.
- Fig. 4
- zeigt ein Flachrohr gemäß der Erfindung.
- Fig. 5
- zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Wärmetauschers mit erfindungsgemäßen
Flachrohren.
- Fig. 6
- zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines nicht beanspruchten Flachrohrs mit vier
Kammern.
- Fig. 7
- zeigt eine schematische Schnittansicht eines Wärmetauschers mit Flachrohren gemäß
dem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel aus Fig. 6.
[0015] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines nicht beanspruchten Flachrohrs,
das aus einem Blechstreifen 1 auf Basis einer Aluminiumlegierung hergestellt ist.
Der Blechstreifen 1 hat einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Eine Längsrichtung
des Blechstreifens bzw. des Flachrohrs verläuft senkrecht zur Zeichnungsebene nach
Fig. 1.
[0016] Der Blechstreifen 1 ist auf jeder seiner gegenüberliegenden Seiten vollständig mit
einer Lotplattierung 2, 3 beschichtet. Zur Herstellung des Flachrohrs aus dem Blechstreifen
1 wird zunächst eine z-förmige Faltung 4 im mittleren Bereich des Blechstreifens 1
vorgenommen. Die Höhe der Faltung 4 bestimmt dabei im Wesentlichen die Breite des
fertigen Flachrohrs. Nachfolgend werden linksseitige und rechtsseitige Endbereiche
5, 6 des Blechstreifens 1 um 90° gefaltet, wobei die Längen der Endbereiche 5, 6 nicht
größer sind als die Höhe der z-förmigen Faltung 4. Die Bereiche des Blechstreifens
links und rechts der Faltung 4 werden zur Ausbildung zweier geschlossener Kammern
7, 8 des Flachrohrs um 180° umgeschlagen. Dabei berühren die abgewinkelten Endbereiche
5, 6 mit ihren Außenflächen jeweils die Trennwand 4 an deren gegenüberliegenden Seiten.
Das so vorgefaltete Flachrohr (siehe untere Darstellung in Fig. 1) wird nachfolgend
in einen Lötofen verbracht, wobei durch Schmelzen der Lotplattierungen die Endbereiche
5, 6 jeweils mit der Trennwand 4 fest verlötet werden. Hierdurch werden die Kammern
7, 8 dicht und druckfest verschlossen.
[0017] Die Höhe der umgebogenen Endbereich 5, 6 ist jeweils etwa kleiner als die Höhe der
Trennwand 4. Hierdurch wird die Breite des Flachrohrs nicht durch die Endbereiche
bestimmt, was im Licht der Maßtoleranzen der Breite des Blechstreifens vorteilhaft
ist.
[0018] Bei der nicht beanspruchten Ausführung nach Fig. 1 sind gemäß der beidseitig und
vollständig vorliegenden Lotplattierung die Innenflächen der Kammern mit Lotplattierung
beschichtet. Dies kann je nach Anwendungen Nachteile mit sich bringen und bedingt
neben höheren Kosten ggf. eine verringerte Korrosionsresistenz. Erfahrungen haben
gezeigt, dass übliche Lotplattierungen von Aluminium-Flachrohren trotz des Zink-Gehalts
der Plattierungen einen Lochfraß oder auch eine Korrosion im Ansatzbereich eines Bodenteils
nicht verhindern. Die Aufbringung einer zusätzlichen Korrosionsschutzschicht auf eine
bestehende Lotplattierung ist dabei oft unzureichend. Im Interesse eines optimalen
Korrosionsschutzes sollten daher kritische Bereiche des Blechs unmittelbar mit der
Schutzschicht belegbar sein.
[0019] Bei einer verbesserten nicht beanspruchten Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind daher
die Innenflächen der Kammern 7, 8 nicht mit Lotplattierung versehen, sondern Lotplattierung
liegt lediglich in dem eng begrenzten Bereich der Verbindung der Endbereiche 5, 6
mit der Trennwand 4 vor. Dies wird dadurch erreicht, dass die Lotplattierung 2 nur
auf einer Seite des Blechstreifens 1 aufgebracht ist. Auf dieser einen Seite reicht
die Lotplattierung 2 nur von einem seitlichen Ende bis etwas über die Mitte des Blechstreifens
1 (siehe obere Darstellung in Fig. 2). Hierdurch wird die z-förmige Faltung 4 auf
einer Seite noch mit Lotplattierung versehen und zudem hat eines der beiden Enden
6 auf einer Seite Lotplattierung. Das andere umgebogene Ende 5 des Blechstreifens
1 weist keinerlei Lotplattierung auf und wird im fertig gebogenen Zustand mit der
einseitigen Lotplattierung der Faltung 4 verlötet. Insgesamt kann somit ein Flachrohr
mit zwei Kammern 7, 8 gefaltet werden, bei dem innenseitig der Kammern 7, 8 keine
Lotplattierung vorliegt und außenseitig eine Lotplattierung nur auf einer Kammer 8
vorliegt.
[0020] Eine Korrosionsschutzschicht ist in keinem der gezeigten oder beanspruchten Ausführungsbeispiele
explizit dargestellt. Besonders zweckmäßig kann sie je nach Anforderungen an den Stellen
vorgesehen werden, an denen der Blechstreifen 1 nicht mit Lotplattierung belegt ist.
[0021] Falls es gewünscht ist, dass Lotplattierung auf der gesamten Außenfläche des Flachrohrs
vorliegt, beispielsweise zur besseren Verbindung mit Rippenblechen oder anderen Bauteilen
des Wärmetauschers, so kann die Lotplattierung wie im nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 3 auf beiden gegenüberliegenden Seiten des Blechstreifens 1 aufgebracht
werden, wobei die jeweilige Lotplattierung auf einer Seite nur bis etwa zur Mitte
des Blechstreifens 1 reicht. Hierdurch ist der Blechstreifen an jeder Stelle nur auf
einer Seite mit Lot plattiert, wobei an dieser Stelle die gegenüberliegende Seite
nicht mit Lot plattiert ist (siehe obere Darstellung in Fig. 3). Gemäß der in Fig.
3 dargestellten und zuvor beschriebenen Verfaltung des Blechstreifens wird ein Flachrohr
bereitgestellt, das auf seiner gesamten Außenfläche Lotplattierung aufweist und wobei
die gesamte Innenfläche der Kammern 7, 8 frei von Lotplattierung ist.
Ein Flachrohr gemäß der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt. Um einen Überschuss an
Lotplattierung im Bereich der Anbindung der Endbereiche 5, 6 an die Trennwand 4 zu
vermeiden wird im mittleren Bereich des Blechstreifens 1 auf keiner der beiden Seiten
eine Lotplattierung vorgesehen. Dieser beidseitig nicht mit Lotplattierung belegte
Bereich 1 a des Blechstreifens 1 entspricht in seiner Breite etwa der z-förmigen Faltung
4 (siehe mittlere Darstellung in Fig. 4). Die Lotplattierung die einem Verlöten der
Endbereiche 5, 6 mit dem zentralen Faltungsbereich 4 dient, liegt jeweils auf den
Endbereichen 5, 6 vor. Eine "doppelte" Lotplattierung im Anlagebereich wie im nicht
beanspruchten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist somit vermieden.
[0022] Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Wärmetauschers mit Flachrohren
nach einem der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele. Die Flachrohre haben jeweils
zwei in Tiefenrichtung des Wärmetauschers hintereinander angeordnete Kammern 7, 8
und zwischen zwei benachbarten Flachrohren sind jeweils Rippenelemente 9 vorgesehen.
Das Rippenelement 9 dient einer Vergrößerung der Kontaktfläche mit dem in Tiefenrichtung
an den Flachrohren vorbeiströmenden Fluid, das Wärme von dem in den Flachrohren geführten
Fluid aufnimmt oder in dieses abgibt. Zur Verbesserung der Wärmeleitung zwischen den
Flachrohren 7 und den Rippenelementen 9 sind die Rippenelemente 9 zweckmäßig mit der
Oberfläche der Flachrohre 7 verlötet. Hierzu dient auf bevorzugter Weise die an den
Außenflächen der Flachrohre vorgesehene Lotplattierung.
[0023] Fig. 6 zeigt ein Beispiel eines nicht beanspruchten Flachrohrs, bei dem vier separate
Kammern in Tiefenrichtung hintereinander angeordnet sind. Hierzu wird der Blechstreifen
1, der in der Darstellung nach Fig. 6 ohne Lotplattierung gezeigt ist, mit insgesamt
drei z-förmigen Faltungen 4a, 4b, 4c versehen, die in ihrer Faltungsrichtung alternieren.
Wie in den zuvor beschriebenen Beispielen werden die seitlichen Endbereiche 5, 6 des
Blechstreifens 1 abgewinkelt und auf jeder Seite wird ein ausreichend langer Überstand
des Blechstreifens umgelegt. Die Endbereiche 5, 6 stoßen dabei jeweils an die äußeren
der Faltungen 4a, 4c an und werden mit diesen verlötet. Konstruktiv bedingt haben
zwei Kammern 7a, 8a der insgesamt vier Kammern des Flachrohrs eine doppelte Wandung.
Um Druckfestigkeit und die Abdichtung der Kammern untereinander zu gewährleisten,
sind diese Wandungen im Bereich ihrer gegenseitigen Anlage zweckmäßig miteinander
verlötet. Hierzu kann der gesamte Blechstreifen 1 eine entsprechende Lotplattierung
aufweisen oder auch eine nur selektiv in den betreffenden Bereichen vorgesehene Lotplattierung.
[0024] Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung eines nicht beanspruchten Wärmetauschers
mit den Vierkammer-Flachrohren gemäß Fig. 6. Wie ein Vergleich der konstruktiven Schemata
der Zweikammer-Flachrohre (Fig. 1) und der Vierkammer-Flachrohre nach Fig. 6 zeigt,
haben solche Flachrohre bevorzugt eine gerade Anzahl von Kammern, wodurch die Faltung
des Blechstreifens vereinfacht ist und insbesondere auf sickenartige Faltungen zur
Herstellung von Trennwänden verzichtet werden kann.
1. Flachrohr, insbesondere für einen Wärmetauscher, umfassend
einen sich in einer Längsrichtung des Flachrohrs erstreckenden Blechstreifen (1),
wobei das Flachrohr durch Biegungen des Blechstreifens (1) um die Längsrichtung ausgeformt
ist,
wobei das Flachrohr zumindest zwei in einer Tiefenrichtung hintereinander angeordnete
Kammern (7, 8) aufweist,
wobei zwischen den Kammern (7, 8) zumindest eine durch im Wesentlichen z-förmige Biegung
des Blechstreifens ausgebildete Trennwand (4) vorgesehen ist, und
wobei beide abgewinkelte Endbereiche (5, 6) des Blechstreifens (1) an die Trennwand
(4) angrenzen, wobei der Blechstreifen (1) zumindest teilweise eine Plattierung (2,
3) aus einem Lotmaterial aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattierung (2, 3) in einem in der Längsrichtung streifenförmigen Teilbereich
auf beiden Seiten des Blechstreifens (1) angeordnet ist und zwar derart, dass jede
Stelle bis auf einen mittleren Bereich (1 a) nur auf einer Seite mit Lot plattiert
ist, wobei an dieser Stelle die gegenüberliegende Seite nicht mit Lot plattiert ist,
so dass eine innere Oberfläche der Kammern (7, 8) weitgehend keine Lotplattierung
aufweist und eine äußere Oberfläche des Flachrohrs und ein Bereich der Anbindung der
Endbereiche (5, 6) an die Trennwand (4) weitgehend mit dem Lotmaterial plattiert ist.
2. Flachrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (1a) in seiner Breite etwa der z-förmigen Faltung (4) entspricht.
3. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen (1) eine Beschichtung mit einem von dem Lotmaterial verschiedenen,
korrosionshemmenden Material aufweist.
4. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite des Flachrohrs im Wesentlichen durch die z-förmige Faltung (4) bestimmt
ist und zwischen etwa 0,5 mm und etwa 10 mm, insbesondere zwischen etwa 0,8 mm und
etwa 4 mm, beträgt.
5. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke des Blechsteifens (1) zwischen etwa 0,1 mm und etwa 2 mm, insbesondere
zwischen etwa 0,15 mm und etwa 0,6 mm, beträgt.
6. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe des Flachrohrs in der Tiefenrichtung zwischen etwa 6 mm und etwa 100 mm,
insbesondere zwischen etwa 10 mm und etwa 50 mm, beträgt.
7. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser einer Kammer (7, 8) in der Tiefenrichtung zwischen etwa 3 mm und
etwa 50 mm, insbesondere zwischen etwa 5 mm und etwa 25 mm, beträgt.
8. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kammern (7, 8) genau zwei ist.
1. A flat pipe, in particular for a heat exchanger, comprising a metal strip (1) extending
in a longitudinal direction of the flat pipe, wherein the flat pipe is formed about
the longitudinal direction by means of blending the metal strip (1), wherein the flat
pipe has at least two chambers (7, 8) being disposed behind each other in a depth
direction, wherein at least one partition (4) is embodied by an essentially z-shaped
bend of the metal strip between the chambers (7, 8), and wherein both angled end areas
(5, 6) of the metal strip (1) adjoin the partition (4), wherein the metal strip (1)
has an at least partial plating (2, 3) of a solder material, characterized in that the plating (2, 3) is disposed in a striped partial area in a longitudinal direction
on both sides of the metal strip (1) such that each location, with the exception of
the center area (1a), is plated with solder only on one side, wherein at this location
the opposite side is not plated with solder such that an interval surface of the chambers
(7, 8) largely has no solder plating, and an eternal surface of the flat pipe, and
that an area of the connection of the end areas (5, 6) to the partition (4) is largely
plated with the solder material.
2. The flat pipe according to clam 1, characterized in that the center area (1a) corresponds it its width approximately the z-shaped fold (4).
3. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized in that the metal strip (1) has a coating of a corrosion-inhibiting maternal that is different
from the solder material.
4. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized in that a with of the flat pipe is essentially determined by the z-shaped fold (4), and is
between about 0.5 mm and about 10 mm, in particular between about 0.8 mm and about
4 mm.
5. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized, in that a thickness of the metal strip (1) is between about 0.1 mm and about 2 mm, in particular
between about 0.15 mm and about 0.6 mm.
6. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized in that a depth of the flat pipe in the depth direction is between about 6 mm and about 100
mm, in particular between about 10 mm and about 50 mm.
7. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized in that a diameter of a chamber (7, 8) in the depth direction is between about 3 mm and about
50 mm, in particular between about 5 mm and about 25 mm.
8. The flat pipe according to one of the previous claims, characterized in that the number of chambers (7, 8) is exactly two.
1. Tube plat, en particulier pour un échangeur de chaleur, comprenant une bande de tôle
(1) s'étendant suivant une direction longitudinale du tube plat, où le tube plat est
déformé par des coudes de la bande de tôle (1) autour de la direction longitudinale,
où le tube plat présente au moins deux chambres (7, 8) disposées l'une derrière l'autre
dans le sens de la profondeur, où il est prévu, entre les chambres (7, 8), au moins
une paroi de séparation (4) configurée par une coude de la bande de tôle, sensiblement
en forme de z, et où les deux zones d'extrémités coudées (5, 6) de la bande de tôle
(1) sont contiguës à la paroi de séparation (4), où la bande de tôle (1) présente
au moins partiellement un placage (2, 3) se composant d'un matériau à braser, caractérisé en ce que le placage (2, 3) est disposé des deux côtés de la bande de tôle (1), dans une zone
partielle en forme de bande dans le sens de la longueur, et ce, de manière telle,
que chaque emplacement, jusqu'à une zone centrale (1a), soit plaqué avec de la brasure
seulement sur un côté, où, au niveau de cet emplacement, le côté opposé n'est pas
plaqué avec de la brasure, de sorte qu'une surface intérieure des chambres (7, 8)
ne présente dans une large mesure aucun placage avec de la brasure, et une surface
extérieure du tube plat et une zone de la jonction des zones d'extrémités (5, 6),
au niveau de la paroi de séparation (4), sont dans une large mesure planquées avec
le matériau à braser.
2. Tube plat selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone centrale (1a) correspond, dans sa largeur, à peu près à la pliure (4) en
forme de z.
3. Tube plat selon l'une ou l'autre des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande de tôle (1) présente un revêtement comportant un matériau anticorrosif,
différent du matériau à braser.
4. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une largueur du tube plat est déterminée essentiellement par la pliure (4) en forme
de z et est comprise entre 0,5 mm environ est 10 mm environ, en particulier entre
0,8 mm, environ et 4 mm environ.
5. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une épaisseur de la bande de tôle (1) est comprise entre 0,1 mm environ et 2 mm environ,
en particulier entre 0,15 mm environ et 0,6 mm environ.
6. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une profondeur du tube plat, dans le sens de la profondeur, est comprise entre 6 mm
environ et 100 mm environ, en particulier entre 10 mm environ est 50 mm environ.
7. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un diamètre d'une chambre (7, 8), dans le sens de la profondeur, est comprise entre
3 mm environ et 50 mm, environ, en particulier entre 5 mm environ et 25 mm environ.
8. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédente, caractérisé en ce que le nombre de chambres (7, 8) est exactement de deux.
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