(57) Ein Übertragungsverfahren für mehrere einzelne Datenströme (31, 32, ..., 3i-1, 3i, 3i+1, ..., 3N) mit Echtzeitanforderung in einem gemeinsamen Datenstrom (TSout) über ein digitales Rundfunk-Übertragungssystem bei optimaler Ausnutzung der vorhandenen
Datenübertragungsrate umfasst folgende Verfahrensschritte:
• Ermitteln des Bedarfs an Übertragungskapazität für jeden einzelnen Datenstrom (31, 32, ..., 3i-1, 31, 3i+1, ..., 3N) in jedem zyklisch aufeinander folgenden Zeitintervall mit jeweils konstanter vorbestimmter
Zyklusdauer (tZYKLUS),
• Summation der Bedarfe an Übertragungskapazität im jeweiligen Zeitintervall und Ermittlung
einer kleinst möglichen gemeinsamen Datenübertragungsrate für den gemeinsamen Datenstrom
(TSout) im jeweiligen Zeitintervall aus der Division des je Zeitintervall summierten Bedarfs
an Übertragungskapazität durch die Zyklusdauer (tZYKLUS) des Zeitintervalls,
• Zuweisung der Differenz an Datenübertragungsrate zwischen der im jeweiligen Zeitintervall
ermittelten gemeinsamen kleinst möglichen Datenübertragungsrate und der vorhandenen
Datenübertragungsrate an eine derartige Anzahl zusätzlicher einzelner Datenströme
(3i+1, ..., 3N), dass bei minimaler ungenutzter Datenübertragungsrate deren summierte Bedarfe an
Übertragungskapazität im jeweiligen Zeitintervall mit der Differenz an Datenübertragungsrate
übertragbar sind.
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