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(11) |
EP 1 924 170 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2011 Patentblatt 2011/38 |
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Anmeldetag: 23.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2006/000256 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/009133 (25.01.2007 Gazette 2007/04) |
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ANTRIEB FÜR EIN BEWEGBARES MÖBELTEIL
DRIVE FOR A MOBILE FURNITURE PART
SYSTÈME D'ENTRAÎNEMENT POUR UNE PARTIE DE MEUBLE MOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.07.2005 AT 12212005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.2008 Patentblatt 2008/22 |
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Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- HUBER, Edgar
6971 Hard (AT)
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Vertreter: Hofinger, Stephan et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 323 363 WO-A-2004/100718
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EP-A- 1 374 732
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Antrieb für ein bewegbares Möbelteil, umfassend
einen Motor zum Antreiben des bewegbaren Möbelteils und eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung
zum Steuern bzw. Regeln des Motors, wobei die Steuer- bzw. Regeleinrichtung derart
ausgebildet ist, dass sie einen Schwellwert aufweist, bei dessen Überschreitung sie
das Antreiben des bewegbaren Möbelteils durch den Motor veranlasst.
[0002] Ein derartiger Antrieb geht beispielsweise aus der
EP 1 374 732 A1 hervor. Es ist klar, dass jede Steuer- bzw. Regeleinrichtung einen gewissen Schwellwert
aufweist, der erst überschritten werden muss, damit die Steuer- bzw. Regeleinrichtung
aktiv wird. Dieser Schwellwert ist allerdings vollkommen unabhängig von externen Größen.
Dem gegenüber beschreibt die vor genannte Schrift in Absatz 35 eine Regeleinrichtung,
welche in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des bewegbaren Möbelteils unterschiedliche
Schwellwerte für die Auslösung des Motors aufweist. Beim Schwellwert handelt es sich
dabei um eine vom bewegbaren Möbelteil zurückzulegende Strecke.
[0003] Beim in der
EP 1 374 732 A1 beschriebenen Antrieb kann es durch Erschütterungen des Möbels zu Fehlauslösungen
des Motors kommen. Beispielsweise kann es insbesondere bei einer halb geöffneten Position
des bewegbaren Möbelteils vorkommen, dass die bei der Befüllung des bewegbaren Möbelteils
mit Füllgütern auftretenden Erschütterungen so groß sind, dass das bewegbare Möbelteil
um mehr als 1 mm vom Möbelkorpus wegbewegt wird. Dies führt zu einem an sich unbeabsichtigten
Auslösen des Motors, wodurch das bewegbare Möbelteil in Richtung der voll geöffneten
Endlage beschleunigt wird. Ein derartiges Verhalten wird von den meisten Benutzern
als wenig wünschenswert empfunden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Antrieb derart weiterzubilden,
dass die Gefahr einer unbeabsichtigten Auslösung verringert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Antrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Der Schwellwert kann sich beispielsweise auf den Betrag einer Bewegungsgröße des
bewegbaren Möbelteils, wie Geschwindigkeit oder Beschleunigung beziehen. Alternativ
kann sich der Schwellwert auch auf den Betrag einer durch einen Benutzer auf das bewegbare
Möbelteil ausgeübten Kraft beziehen. In jedem der genannten Fälle ist natürlich eine
geeignete Messeinrichtung zum Erfassen der jeweiligen Größe vorzusehen.
[0007] Es wäre natürlich auch möglich, die ohnehin vorzusehende Meßeinrichtung zur Erfassung
der Position des bewegbaren Möbelteils heranzuziehen und eine vom bewegbaren Möbelteil
zurückzulegende Strecke als Schwellwert für die Steuer- bzw. Regeleinrichtung zu verwenden.
[0008] Das erfindungsgemäße Konzept gestattet es, die Steuer- bzw. Regeleinrichtung derart
auszubilden, dass im Montagezustand des Antriebs an einem Möbelkorpus der Schwellwert
für die geschlossene Endlage des bewegbaren Möbelteils im bzw. am Möbelkorpus unterschiedlich
ist vom Schwellwert für die voll geöffnete Endlage des bewegbaren Möbelteils.
[0009] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Schwellwert im bzw. am Möbelkorpus
niedriger ist als der Schwellwert für die voll geöffnete Endlage des bewegbaren Möbelteils.
Diese Maßnahme trägt der Tatsache Rechnung, dass das bewegbare Möbelteil in seiner
geschlossenen Endlage kaum unbeabsichtigten Krafteinflüssen ausgesetzt ist. Durch
den niedriger gewählten Schwellwert kann daher in dieser Endlage früher auf einen
Betätigungswunsch eines Benutzers reagiert werden. In der voll geöffneten Endlage
des bewegbaren Möbelteils kann es hingegen zu unbeabsichtigten Krafteinflüssen durch
das Be- oder Entladen des bewegbaren Möbelteils mit Füllgütern kommen. Der Schwellwert
ist daher höher gewählt.
[0010] Es kann auch vorgesehen sein, dass im Montagezustand des Antriebs an einem Möbelkorpus
der Schwellwert für jede Position zwischen der geschlossenen Endlage und der voll
geöffneten Endlage des bewegbaren Möbelteils höher ist als der höhere der beiden Schwellwerte
für die geschlossene Endlage und die voll geöffnete Endlage des bewegbaren Möbelteils.
Gerade bei einem nur teilweise geöffneten bewegbaren Möbelteil kommt es häufig zu
unbeabsichtigten Erschütterungen, weswegen die Steuer- bzw. Regeleinrichtung in diesem
Bereich am wenigsten sensibel reagieren sollte.
[0011] Natürlich ist es zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen möglich, wie bereits
in der
EP 1 374 732 A1 beschrieben, den Schwellwert auch in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des bewegbaren
Möbelteils unterschiedlich zu wählen.
[0012] Beim bewegbaren Möbelteil kann es sich beispielsweise um eine Schublade handeln.
[0013] Schutz wird weiters für ein Möbel mit einem Möbelkorpus und einem im bzw. am Möbelkorpus
bewegbar gelagerten Möbelteil begehrt, welches durch die Anordnung eines Antriebs
nach einer der vor genannten Ausführungsformen gekennzeichnet ist.
[0014] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Figuren sowie
der nachstehenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigen:
- Figur 1:
- Eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Antriebs,
- Figur 2:
- eine Darstellung des Schwellwerts in Abhängigkeit von der Position des bewegbaren
Möbelteils,
- Figur 3:
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Antriebs,
- Figur 4a, 4b:
- eine perspektivische Ansicht sowie eine Draufsicht auf das in Figur 3 schematisch
dargestellte Ausführungsbeispiel und
- Figur 5:
- eine Draufsicht auf ein Möbel mit einem in den Figuren 3 sowie 4a, 4b dargestellten
Antrieb.
[0015] Figur 1 zeigt schematisch ein Möbel 3 mit einem Möbelkorpus 4, in dem ein bewegbares
Möbelteil 2 in Form einer Schublade gelagert ist. Zum .Bewegen des bewegbaren Möbelteils
ist ein Antrieb 1 vorgesehen, welcher einen Motor 5, einen Seilzug 8 und eine Umlenkrolle
10 umfasst. Der Seilzug 8 ist über einen Mitnehmer 9 mit dem bewegbaren Möbelteil
2 gekoppelt. Im in Figur 1 dargestellten Beispiel weist der Motor 5 selbst die Steuer-
bzw. Regeleinrichtung sowie eine Messeinrichtung zur Erfassung der Position des bewegbaren
Möbelteils auf. Bei der Messeinrichtung handelt es sich dabei um einen optischen oder
induktiven Encoder, welcher mit der in Figur 1 nicht erkennbaren, motorseitig angeordneten
Rolle des Seilzuges 8 gekoppelt ist. Durch den Encoder können der Drehwinkel und die
Drehzahl der Seilrolle und somit die Position, die Geschwindigkeit und die Beschleunigung
des bewegbaren Möbelteils gemessen werden. In diesem Sinne fungiert die Messeinrichtung
zum Erfassen der Position des bewegbaren Möbelteils 2 auch als Messeinrichtung zum
Erfassen der Geschwindigkeit und/oder der Beschleunigung des bewegbaren Möbelteils.
[0016] In Figur 2 ist der Schwellwert S über die Position x des in Figur 1 dargestellten
bewegbaren Möbelteils 2 gezeigt. Bei der Position x
0 befindet sich das bewegbare Möbelteil 2 in seiner geschlossenen Endlage im Möbelkorpus
4. In der Position x
3 befindet sich das bewegbare Möbelteil 2 in seiner voll geöffneten Endlage. Bei den
Positionen x
1 und x
2 befindet sich das bewegbare Möbelteil in einer Zwischenstellung zwischen der geschlossenen
Endlage und der voll geöffneten Endlage. In Figur 2 ist erkennbar, dass der Schwellwert
S im Bereich zwischen den Positionen x
0 und x
1 einen ersten Wert S
1 aufweist. Dieser Bereich ist der geschlossenen Endlage des bewegbaren Möbelteils
2 im Möbelkorpus 4 vorgelagert. Im Bereich zwischen den Positionen x
2 und x
3 weist das bewegbare Möbelteil 2 einen zweiten Schwellwert S
2 auf. Dieser Bereich ist der voll geöffneten Endlage des bewegbaren Möbelteils 2 vorgelagert.
Im Bereich zwischen den Positionen x
1 und x
2 weist der Schwellwert schließlich einen dritten Wert S
3 auf. Dieser Bereich entspricht einer teilweisen Herausbewegung des bewegbaren Möbelteils
2 aus seiner geschlossenen Endlage.
[0017] Da das bewegbare Möbelteil 2 in seiner geschlossenen Endlage im Möbelkorpus 4 am
unempfindlichsten für unbeabsichtigte Krafteinflüsse ist, ist der Wert S
1 für diesen Bereich am kleinsten gewählt. Der Wert S
2, für den der voll geöffneten Endlage des bewegbaren Möbelteils 2 vorgelagerten Bereich,
ist bereits etwas größer gewählt, da das bewegbare Möbelteil 2 in diesem Bereich stärkeren
Störeinflüssen ausgesetzt ist. Der Schwellwert S
3 ist am höchsten gewählt, da ein nur teilweise geöffnetes bewegbares Möbelteil 2 am
empfindlichsten für eine unbeabsichtigte Auslösung ist.
[0018] In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Antriebs
1 dargestellt. Der Antrieb 1 umfasst einen als Elektromotor ausgebildeten Motor 5,
eine Kupplung 11 für einen axial Toleranzausgleich, eine schaltbare Kupplung 12, einen
Abtrieb 13 sowie eine Messeinrichtung 7 zum Erfassen der Position und von Bewegungsgrößen
des bewegbaren Möbelteils 2. Weiters ist eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung 6 vorgesehen,
welche über Leitungen 16 mit dem Motor 5 der schaltbaren Kupplung 12 und der Messeinrichtung
7 kommuniziert. Die Messeinrichtung 7 kann wie im vor genannten Ausführungsbeispiel
einen Encoder umfassen, welcher den Drehwinkel und die Drehzahl des Abtriebs 13 misst.
Der Abtrieb 13 treibt das bewegbare Möbelteil 2 über einen Seilzug 14, welcher über
eine Umlenkrolle 15 gelenkt ist, an. Die schaltbare Kupplung 12 kann durch die Steuer-
bzw. Regeleinrichtung 6 geöffnet bzw. geschlossen werden, wodurch die Kraftausübung
durch den Motor 5 auf den Abtrieb 13 unterbrochen bzw. wiederhergestellt werden kann.
[0019] In den Figuren 4a und 4b ist der in Figur 3 nur schematisch dargestellte Antrieb
1 genauer gezeigt. Erkennbar sind hier insbesondere der mit dem Abtrieb 13 gekoppelte
Encoder 16 sowie die Kupplung 11 für den axialen Toleranzausgleich, welche zu diesem
Zweck einen komprimierbaren Bereich aufweist. Hierdurch kann der Antrieb 1 für den
Einbau in einem Möbelkorpus an die Dimensionen des Möbelkorpus angepasst werden.
[0020] In Figur 5 ist der Antrieb 1 in seiner eingebauten Lage an einem Möbelkorpus 4 dargestellt.
Erkennbar ist nunmehr die Kopplung des Seilzuges 14 über einen Mitnehmer 18 an der
Hinterwand 17 eines sonst nicht näher dargestellten bewegbaren Möbelteils 2.
[0021] Auch für das in den Figuren 3 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein Verlauf
des Schwellwerts S in Abhängigkeit von der Position x des bewegbaren Möbelteils 2
gemäß Figur 2 vorgesehen.
1. Antrieb für ein bewegbares Möbelteil, umfassend einen Motor zum Antreiben des bewegbaren
Möbelteils und eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung zum Steuern bzw. Regeln des Motors,
wobei die Steuer- bzw. Regeleinrichtung derart ausgebildet ist, dass sie einen Schwellwert
aufweist, bei dessen Überschreitung sie das Antreiben des bewegbaren Möbelteils durch
den Motor veranlasst und wobei eine Messeinrichtung zum Erfassen der Position des
bewegbaren Möbelteils vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- bzw. Regeleinrichtung (6) derart ausgebildet ist, dass der Schwellwert
(S) für wenigstens zwei unterschiedliche Positionen des bewegbaren Möbelteils (2)
unterschiedlich hoch ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messeinrichtung (7) zum Erfassen von wenigstens einer Bewegungsgröße des bewegbaren
Möbelteils (2) vorgesehen ist und dass sich der Schweilwert (S) auf den Betrag der
wenigstens einen Bewegungsgröße bezieht.
3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bewegungsgröße die Geschwindigkeit oder die Beschleunigung des
bewegbaren Möbelteil (2) ist.
4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messeinrichtung (7) zum Erfassen einer durch einen Benutzer auf das bewegbare
Möbelteil (2) ausgeübten Kraft vorgesehen ist und dass sich der Schwellwert (S) auf
den Betrag der Kraft bezieht.
5. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- bzw. Regeleinrichtung (6) derart ausgebildet ist, dass im Montagezustand
des Antriebs (1) an einem Möbelkorpus (4) der Schwellwert (S1) für die geschlossene Endlage des bewegbaren Möbelteils (2) im bzw. am Möbelkorpus
(4) unterschiedlich ist vom Schwellwert (S2) für die voll geöffnete Endlage des bewegbaren Möbelteils (2).
6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwellwert (S1) im bzw. am Möbelkorpus (4) niedriger ist als der Schwellwert (S2) für die voll geöffnete Endlage (x3) des bewegbaren Möbefteils (2).
7. Antrieb nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagezustand des Antriebs (1) an einem Möbelkorpus (4) der Schwellwert (S3) für jede Position zwischen der geschlossenen Endlage (x0) und der voll geöffneten Endlage (x3) des bewegbaren Möbelteil (2) höher ist als der höhere der beiden Schwellwerte (S1, S2) für die geschlossene Endlage (x0) und die voll geöffnete Endlage (x3) des bewegbaren Möbelteils (2).
8. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) als Elektromotor ausgebildet ist.
9. Möbel mit einem Möbelkorpus und einem im bzw. am Möbelkorpus bewegbar gelagerten Möbelteil,
gekennzeichnet durch die Anordnung eines Antriebs (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
1. Drive for a movable furniture part, comprising a motor to power the movable furniture
part and a control or regulation unit to control or regulate the motor, wherein the
control or regulation unit is designed such that it has a threshold value which, if
surpassed, causes the actuation of the movable furniture part by the motor and wherein
a measurement device is provided to capture the position of the movable furniture
part, characterized in that the control or regulation unit (6) is designed in such a way that the threshold value
(S) varies for at least two different positions of the movable furniture part (2).
2. Drive according to claim 1, characterized in that a measurement device (7) to capture at least one motion quantity of the movable furniture
part (2) is provided and that the threshold value (S) relates to the amount of the
at least one motion quantity.
3. Drive according to claim 2, characterized in that the at least one motion quantity is the speed or the acceleration of the movable
furniture part (2).
4. Drive according to claim 1, characterized in that a measurement device (7) is provided to capture a force exerted by a user on the
movable furniture part (2) and that the threshold value (S) relates to the amount
of force.
5. Drive according to one of claims 1 to 4, characterized in that the control or regulation unit (6) is designed in such a way that when the drive
(1) is in the installed condition on a furniture body (4) the threshold value (S1) for the closed end position of the movable furniture part (2) in or on the furniture
body (4) differs from the threshold value (S2) for the fully-open end position of the movable furniture part (2).
6. Drive according to claim 5, characterized in that the threshold value (S1) in or on the furniture body (4) is less than the threshold value (S2) for the fully-open end position (x3) of the movable furniture part (2).
7. Drive according to claim 5 or 6, characterized in that when the drive is in the installed condition (1) on a furniture body (4) the threshold
value (S3) for each position between the closed end position (x0) and the fully-open end position (x3) of the movable furniture part (2) is higher than the higher of the two threshold
values (S1, S2) for the closed end position (x0) and the fully-open end position of the movable furniture part (2).
8. Drive according to one of claims 1 to 7, characterized in that the motor (5) is in the form of an electromotor.
9. Furniture with a furniture body and a furniture part movable in or on the furniture
body, characterized in a drive being arranged according to one of claims 1 to 8.
1. Entraînement pour une partie de meuble mobile, comprenant un moteur pour entraîner
la partie de meuble mobile et un dispositif de commande et de réglage pour commander
et régler le moteur, le dispositif de commande et de réglage étant conçu de telle
sorte qu'il présente une valeur de seuil, lors du dépassement de laquelle il ordonne
l'entraînement de la partie de meuble mobile par le moteur, et un dispositif de mesure
étant prévu pour l'enregistrement de la position de la partie de meuble mobile, caractérisé en ce que le dispositif de commande et de réglage (6) est conçu de telle sorte que la valeur
de seuil (S) est différente pour au moins deux positions différentes de la partie
de meuble (2) mobile.
2. Entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de mesure (7) est prévu pour l'enregistrement d'au moins une grandeur
de déplacement de la partie de meuble (2) mobile et en ce que la valeur de seuil (S) se rapporte à la valeur de au moins une grandeur de déplacement.
3. Entraînement selon la revendication 2, caractérisé en ce que au moins une grandeur de déplacement est la vitesse ou l'accélération de la partie
de meuble (2) mobile.
4. Entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de mesure (7) est prévu pour l'enregistrement d'une force exercée par
un utilisateur sur la partie de meuble (2) mobile et en ce que la valeur de seuil (S) se rapporte à la valeur de la force.
5. Entrainement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de commande et de réglage (6) est conçu de telle sorte que, lorsque
l'entraînement (1) est dans l'état de montage sur un corps de meuble (4), la valeur
de seuil (S1) pour la position extrême fermée de la partie de meuble (2) mobile dans ou sur le
corps de meuble (4) est différente de la valeur de seuil (S2) pour la position extrême complètement ouverte de la partie de meuble (2) mobile.
6. Entraînement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la valeur de seuil (S1) dans ou sur le corps de meuble (4) est inférieure à la valeur de seuil (S2) pour la position extrême (x3) complètement ouverte de la partie de meuble (2) mobile.
7. Entraînement selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, lorsque l'entraînement (1) est dans l'état de montage sur un corps de meuble (4),
la valeur de seuil (S3) pour chaque position entre la position extrême (x0) fermée et la position extrême (xs) complètement ouverte de la partie de meuble (2) mobile est supérieure à la valeur
plus élevée des deux valeur de seuil (S1, S2) pour la position extrême (x0) fermée et la position extrême (x3) complètement ouverte de la partie de meuble (2) mobile.
8. Entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le moteur (5) est conçu comme moteur électrique.
9. Meuble comprenant un corps de meuble et une partie de meuble montée de façon mobile
dans ou sur le corps de meuble, caractérisé par l'agencement d'un entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
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