[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Zusammensetzung zur Behandlung von Fäden, ein
Verfahren zur Herstellung der Zusammensetzung und die Verwendung der Zusammensetzung.
[0002] Das industrielle Nähen mit Fäden erfolgt mit hoher Geschwindigkeit, wobei regelmäßig
etwa 4000 bis 6000 Stiche pro Minute durchgeführt werden. Durch die dabei auftretende
Reibung zwischen dem Faden und der Nadel sowie zwischen dem Faden und dem zu nähenden
Material entstehen hohe Temperaturen, die zur Beschädigung bis hin zur Zerstörung
des Fadens führen können. Aus diesem Grund werden die Fäden mit einem Mittel vorbehandelt
(ausgerüstet), durch das eine Verminderung der Reibung erreicht wird. Gleichzeitig
sollen die zur Behandlung eingesetzten Mittel auch die durch die Reibung entstehende
Wärme von den Fäden abhalten, d.h. als Hitzeschild für die Fäden fungieren, da beim
industriellen Nähen Temperaturen von bis zu 450°C an der Nadel entstehen können. Die
Mittel können durch Zwangsapplikation, beispielsweise mittels Galetten oder Pumpen
durch Tränken oder Aufsprühen auf die Fäden aufgebracht werden. Eine Voraussetzung
dafür ist, daß die Mittel bei Raumtemperatur flüssig sind.
[0003] Aus der
EP-A 0 474 467 ist eine Zusammensetzung zur Behandlung von Garnen bekannt, die bei Raumtemperatur
flüssig ist und (A) 50 bis 95 Gew.-% eines Silikonöls mit einer Viskosität von 5 bis
5 000 Centistoke bei 25 °C, (B) 5 bis 40 Gew.-% einer Wachsemulsion, wobei das Wachs
ausgewählt sein kann aus Paraffinwachsen, halbkristallinen Wachsen, Polyethylenwachsen,
Esterwachsen und natürlichen Wachsen, die einen Schmelzpunkt von mehr als 40 °C haben,
und (C) 0,5 bis 5 Gew.-% eines Silikons als oberflächenaktiver Stoff umfaßt. Bei der
Wachsemulsion handelt es sich um eine Emulsion in Wasser, d. h. die Zusammensetzung
ist wasserhaltig.
[0004] Da diese Zusammensetzung bei Raumtemperatur flüssig ist, kann sie mittels einer Galette
auf Fäden appliziert werden. Allerdings weist die Zusammensetzung den Nachteil auf,
daß bei längerer Laufzeit oftmals ein Eindicken der Zusammensetzung durch Verdunsten
des Wassers eintritt, wodurch die nachfolgende Applikation auf die Fäden erschwert
oder unmöglich wird. Ferner müssen die Fäden nachträglich getrocknet werden. Erfolgt
kein Trocknen der Fäden, so besteht die Gefahr einer Schimmelbildung auf den Spulen.
Wasserhaltige Zusammensetzungen fördern ferner die Korrosion von Maschinenteilen.
Ein weiterer Nachteil dieser wasserhaltigen Emulsionen zur Behandlung von Garnen ist
die nach einiger Zeit oftmals eintretende Entmischung der Phasen, die zu einer Fleckenbildung
auf den vernähten Textilien führt.
[0005] In den Zusammensetzungen der
EP 0 474 467 kann das Wasser jedoch nicht weggelassen werden, da diese sonst fest werden und somit
nicht mehr ohne größere Schwierigkeiten auf Fäden aufgebracht werden können.
[0006] Diese Nachteile werden durch die in der
DE 199 01 458 beschriebene Zusammensetzung überwunden, die folgende Bestandteile umfaßt:
- a) 60 Gew.-% bis 98 Gew.-% eines Silikonöls,
- b) mindestens 0,5 Gew.-% Wachs und
- c) mindestens 0,01 Gew-% Kieselsäure und/oder hydrophobierte Kieselsäure.
[0007] Durch diese Zusammensetzung der
DE 199 01 458 wird die Beschädigung und Zerstörung der behandelten Fäden, für die die Friktion
ein Maß ist, beim industriellen Nähen deutlich vermindert und eine gute Wärmeabschirmung
erreicht. Ferner ist die Zusammensetzung bei Raumtemperatur flüssig und kann daher
mittels einer Galette auf Fäden aufgebracht werden, ohne daß eine Erwärmung der Zusammensetzung
notwendig ist. Darüber hinaus weist die Zusammensetzung der
DE 199 01 458 kein zugesetztes Wasser auf, d.h. sie ist im wesentlichen wasserfrei, so daß die
vorstehend geschilderten Nachteile, wie das Eindicken der Zusammensetzung, die Schimmelbildung
und die Korrosion von Maschinenteilen, vermieden werden.
[0008] Die zugesetzte Kieselsäure oder hydrophobierte Kieselsäure hat jedoch den Nachteil,
daß sie sehr teuer ist und die Kieselsäurepartikel zur Aggregation neigen, wodurch
sich in der Zusammensetzung Klümpchen bilden können. Durch diese, zum Teil erst geraume
Zeit nach der Herstellung der Zusammensetzung eintretende Aggregation der Kieselsäurepartikel
wird zum einen der vorteilhafte Effekt der zugesetzten Kieselsäure wieder aufgehoben,
beispielsweise die erreichte Produktstabilität, und zum anderen können die gebildeten
Aggregate (Klümpchen) den Ausrüstungsschritt und den späteren Nähvorgang negativ beeinflussen.
Beispielsweise können die Klümpchen beim Aufbringen der Zusammensetzung auf Fäden
die Leitungen der verwendeten Vorrichtung verstopfen.
[0009] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine verbesserte Zusammensetzung
bereitzustellen, die diese Nachteile des Standes der Technik überwindet und zur Behandlung
von Fäden geeignet ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Zusammensetzung zur Behandlung von Fäden gelöst, die
- a) 70 - 97 Gew.-% mindestens eines Silikonöls,
- b) 2 - 15 Gew.-% mindestens eines Wachses und
- c) 1 - 15 Gew.-% mindestens eines Alkylpolyglykolethers umfaßt.
[0011] Die vorstehend in Verbindung mit den Bestandteilen a), b) und c) angegebenen Mengenangaben
in Gewichtsprozent (Gew.-%) beziehen sich jeweils auf die Gesamtzusammensetzung.
[0012] Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist bei Raumtemperatur, d.h. bei etwa 20°C flüssig
und kann daher ohne vorheriges Erwärmen mit Hilfe von beispielsweise Galetten oder
Pumpen bei Raumtemperatur auf Fäden aufgebracht werden.
[0013] Überraschenderweise konnte durch den Zusatz von Alkylpolyglykolethern eine hohe Produktstabilität
der Zusammensetzungen erreicht werden. Besonders überraschend war der Umstand, daß
die erfindungsgemäße Zusammensetzung nach dem Aufbringen auf Fäden zu einer gegenüber
unbehandelten Fäden deutlich verringerten Friktion der Fäden führte und selbst die
Friktionseigenschaften der Zusammensetzungen der
DE 199 01 458 verbessert werden konnten, sowie darüber hinaus die antistatischen Eigenschaften
der behandelten Fäden verbessert werden konnten. Ferner zeigt die erfindungsgemäße
Zusammensetzung keine Klümpchenbildung.
[0014] Das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegende Silikonöl trägt ganz wesentlich
zur Vernähbarkeit von damit behandelten Fäden bei, insbesondere von Garnen, und sorgt
für eine gute Wärmeabschirmung der behandelten Fäden.
[0015] Das Silikonöl ist üblicherweise eine im wesentlichen klare, farblose, neutrale und
geruchsfreie Flüssigkeit mit einem Molekulargewicht von etwa 1.000 bis 150.000 und
einer Dichte von etwa 0,94 bis 0,97 g/cm
3. Das Silikonöl kann beispielsweise ein lineares, verzweigtes, cyclisches oder vernetztes
Polydimethylsiloxan sein, bei dem ein Teil oder alle der Methylgruppen durch andere
organische Gruppen, wie Alkylgruppen, z. B. mit 2 bis 15 Kohlenstoff-Atomen, und/oder
Arylgruppen, beispielsweise Phenylgruppen, ersetzt sein können. Die Kettenenden werden
üblicherweise durch Trimethylsilylgruppen und/oder Hydroxylgruppen gebildet. Das in
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegenden Silikonöl kann ein Silikonöl oder
mehrere, voneinander verschiedene Silikonöle umfassen. Beispiele des Silikonöls sind
Polydimethylsiloxane, Polydimethylsiloxane mit endständige Hydroxylgruppen oder Gemische
daraus.
[0016] Die Viskosität des für die erfindungsgemäße Zusammensetzung eingesetzten Silikonöls
wird günstigerweise so gewählt, daß zum einen eine gute Verarbeitbarkeit und eine
gute Aufbringbarkeit auf die Fäden erzielt wird, wobei es weder zu dünnflüssig noch
zu dickflüssig sein sollte. Geeignet sind Silikonöle mit einer Viskosität im Bereich
von 5 mPa·s bis 10 000 mPa·s bei 20°C. Bevorzugt sind Silikonöle mit Viskositäten
im Bereich von 10 bis 8000 mPa·s, besonders bevorzugt 30 bis 5000 mPa·s.
[0017] Die Menge des in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegenden Silikonöls beträgt
vorzugsweise 75 Gew.-% bis 95 Gew-%, besonders bevorzugt 80 Gew.-% bis 93 Gew.-% und
noch weiter bevorzugt 85 Gew.-% bis 92 Gew.-%. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung
kann ein Silikonöl oder mehrere voneinander verschiedene Silikonöle umfassen, beispielsweise
zwei oder drei Silikonöle.
[0018] Der Bestandteil b) der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist mindestens ein Wachs,
das in einer Menge von 2 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 12 Gew.-%,
insbesondere 4 Gew.-% bis 10 Gew.-%, in der Zusammensetzung vorliegt. Am meisten bevorzugt
ist eine Menge von 4-8 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung. Mit diesem Wachs,
insbesondere in diesen Mengen, wird eine sehr gute Reibungsverminderung von mit der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung behandelten Fäden erreicht. Ist die Wachsmenge größer
als 15 Gew.-%, kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung bei Raumtemperatur fest sein;
ist die Wachsmenge kleiner als 2 Gew.-%, wird oftmals die Reibung nicht hinreichend
verringert.
[0019] Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ein Wachs oder mehrere Wachse umfassen,
beispielsweise zwei oder drei Wachse. Beispiele für geeignete Wachse sind Erdölwachse,
wie Paraffinwachse, mikrokristalline Wachse und semikristalline Wachse, synthetische
Wachse, wie Polyethylenwachse, Fischer-Tropsch-Wachse und chemisch modifizierte KohlenwasserStoffwachse,
natürliche Wachse, wie Bienenwachs und Karnaubawachs, sowie Gemische von zwei oder
mehreren dieser Wachse, wobei Paraffinwachse bevorzugt sind.
[0020] Vorzugsweise weist das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegende Wachs
einen Schmelzpunkt von 40 °C oder höher, insbesondere 50°C oder höher auf. Besonders
bevorzugt sind Paraffinwachse mit einem Schmelzpunkt von 55 - 65°C. Damit wird erreicht,
daß eine besonders gute Herstellbarkeit und Verarbeitbarkeit der erfindungsgemäßen
Zusammensetzung gewährleistet wird. Die Obergrenze für den Schmelzpunkt des Wachses
sollte etwa 120 °C nicht überschreiten.
[0021] Die Komponente c) der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist mindestens ein Alkylpolyglykolether,
der ganz wesentlich zu den guten antistatischen Eigenschaften der mit der Zusammensetzung
behandelten Fäden beiträgt. Darüber hinaus kann über den/die Alkylpolyglykolether
die Viskosität der erfindungsgemäßen Zusammensetzung gesteuert werden und es wird
eine Stabilisierung der Zusammensetzung erreicht. Beispielsweise ist es durch zugesetzte
Alkylpolyglykolether möglich, den Anteil an Wachs zu erhöhen, was ohne Alkylpolyglykolether
nicht in diesem Ausmaß möglich ist, ohne daß die Zusammensetzung fest wird oder sich
entmischt.
[0022] Es kann ein Alkylpolyglykolether oder eine Mischung von zwei oder mehr Alkylpolyglykolethern
eingesetzt werden. Bevorzugt ist in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ein Anteil
von 2-10 Gew.-%, besonders bevorzugt 3-8 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung,
enthalten.
[0023] Als Alkylpolyglykolether (Komponente c)) können erfindungsgemäß bevorzugt Verbindungen
der Formel RO[(EO)
m(PO)
n]H zum Einsatz kommen, worin R ein substituierter oder unsubstituierter, verzweigter
oder unverzweigter, gesättigter oder ungesättigter Alkylrest synthetischen oder natürlichen
Ursprungs mit 4 - 36 Kohlenstoffatomen ist, E eine Ethylengruppe (CH
2CH
2) ist und P eine Propylengruppe (CH
2CH(CH
3) oder CH(CH
3)CH
2) ist, die in Blockform ([(EO)
m-(PO)
n] oder [(PO)
n-(EO)
m]) oder statistisch, beispielsweise als [(EO)(PO)(EO)(EO)(PO)(EO)...], angeordnet
sein können, wobei m und n jeweils unabhängig voneinander 0 - 150 betragen und m+n
= 1 - 150 ist. Mithin können Alkoholethoxylate (RO(CH
2CH
2O)
mH), Alkoholpropoxylate (beispielsweise RO(CH
2CH(CH
3)O)
mH), Alkoholethoxylate/-propoxylate oder Alkoholpropoxylate/-ethoxylate, jeweils statistisch
oder blockweise angeordnet, vorliegen.
[0024] Der Alkylrest R mit 4 - 36 Kohlenstoffatomen weist bevorzugt 8-28 und besonders bevorzugt
10-22 Kohlenstoffatome auf. Besonders bevorzugt ist der Alkoholrest RO ein verzweigter
oder unverzweigter, gesättigter oder ungesättigter Fettalkoholrest der Formel C
xH
2x+1O, C
xH
2x-1O oder C
xH
2x-3O mit x = 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 oder
26, beispielsweise Caprylalkohol, Pelargonalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Isotridecylalkohol,
Myristylalkohol, Cetylalkohol, Stearylakohol, Oleylalkohol (9-cis-Octadecen-1-ol),
Erucylalkohol (9-trans-Octadecen-1-ol), Linoleylalkohol (all-cis-9,12-Octadecadien-1-ol),
1-Nonadecanol, Arachidylalkohol (1-Eicosanol), Gadoleyalkohol (9-cis-Eicosen-1-ol),
Behenylalkohol (1-Docosanol), Erucylalkohol (13-cis-Docosen-1-ol), Lignocerylalkohol
oder Mischungen daraus.
[0025] Die Zahl der statistisch oder blockweise einpolymerisierten Ethylenglykolmoleküle
m sowie der Propylenglykolmoleküle n beträgt unabhängig voneinander 0 - 150, bevorzugt
3 - 120, besonders bevorzugt 4 - 100 und die Summe m+n beträgt 1 - 150, bevorzugt
3 - 120, besonders bevorzugt 4 - 100, wobei mit besonderem Vorteil Mischungen aus
niedermolekularen Alkylpolyglykolethern mit m+n = 3 - 20, bevorzugt 4 - 18, und höhermolekularen
Alkylpolyglykolethern mit m+n = 60 - 120, bevorzugt 70 - 100, eingesetzt werden können,
beispielsweise im Verhältnis 5:1 bis 1:5.
[0026] Bevorzugt werden verzweigte oder unverzweigte, gesättigte oder ungesättigte Fettalkoholethoxylate
der Formeln C
xH
2x+1O(CH
2CH
2O)
mH, C
xH
2x-1O(CH
2CH
2O)
mH oder C
xH
2x-3O(CH
2CH
2O)
mH einzeln oder als Mischung eingesetzt, mit x = 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16,
17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 oder 26 und m = 1 - 150, bevorzugt 3-120, besonders
bevorzugt 4-100, die kein Propylenglykol oder nur Spuren von Propylenglykol enthalten.
Mit besonderem Vorteil werden Mischungen aus einem oder mehreren, verzweigten oder
unverzweigten, gesättigten oder ungesättigten Fettalkoholethoxylaten der Formeln C
xH
2x+1O(CH
2CH
2O)
mH, C
xH
2x-1O(CH
2CH
2O)
mH oder C
xH
2x-3O(CH
2CH
2O)
mH mit m = 3 - 20, bevorzugt m = 4 - 18, einerseits und m = 60 - 120, bevorzugt m =
70 - 100, andererseits eingesetzt, beispielsweise im Verhältnis 5:1 bis 1:5. Unter
Spuren von Propylenglykol wird ein Anteil von unter 1 Gew.-% verstanden, bevorzugt
unter 0,5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge an Ethylenglykol und Propylenglykol.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zusammensetzung umfaßt
diese zusätzlich zu den Bestandteilen a), b) und c) mindestens eine Fettsäure. In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt die erfindungsgemäße Zusammensetzung
zusätzlich weiter mindestens ein Fettsäuresalz, mindestens einen Fettsäureester und/oder
mindestens ein Fettsäureamid oder Gemische von diesen.
[0028] Unter Fettsäuren werden dabei gesättigte oder ungesättigte aliphatische Carbonsäuren
mit einem verzweigten oder bevorzugt unverzweigten Kohlenstoffskelett verstanden.
Die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung eingesetzten Fettsäuren können C
10- bis C
24-Fettsäuren sein. Diese Fettsäuren können eine oder mehrere, beispielsweise zwei oder
drei Doppelbindungen pro Fettsäuremolekül aufweisen. Beispiele der in der erfindungsgemäßen
Zusammensetzung vorliegenden Fettsäuren sind Palmitinsäure, Stearinsäure, Palmölfettsäure
und Kokosölfettsäure, wobei Stearinsäure und Kokosölfettsäure bevorzugt sind. In der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung können mehrere, voneinander verschiedene Fettsäuren
vorliegen.
[0029] Als Salz einer Fettsäure können die Alkali- oder Erdalkalisalze, wie die Li-, Na-
und K-Salze oder die Mg- und Ca-Salze, von Fettsäuren, insbesondere der vorstehend
genannten Fettsäuren, eingesetzt werden. In der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
können mehrere, voneinander verschiedene Salze von Fettsäuren vorliegen.
[0030] Beispiele der Ester einer Fettsäure sind die Ester, insbesondere die der vorstehend
beschriebenen Fettsäuren, mit C
1-C
6-Alkoholen, z. B. Methanol, Ethanol und Butanol. In der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
können mehrere, voneinander verschiedene Ester der Fettsäuren vorliegen.
[0031] Unter dem Begriff "Amid einer Fettsäure" werden Verbindungen jeglicher Art verstanden,
die durch Umsetzen von NH
3 oder eines Amins mit einer Fettsäure, insbesondere einer vorstehend näher beschriebenen
Fettsäure erhältlich sind, wobei unter "Aminen" von Ammoniak abgeleitete Verbindungen
jeglicher Art verstanden werden. In der erfindungsgemäßen Zusammensetzung, können
mehrere voneinander verschiedene Amide einer Fettsäure vorliegen.
[0032] Beispiele der Amine werden durch die allgemeine Formel HN(R
1)R
2 (1) wiedergegeben, in der R
1 und R
2 gleich oder verschieden sein können und für H oder eine C
1- bis C
5-Akylgruppe, wie Methyl, Ethyl und Propyl, stehen. Beispielhaft seien HN(CH
3)
2 und H
2N(CH
3) genannt.
[0033] Die Amine können auch Polyamine sein, wobei unter "Polyaminen" gesättigte, offenkettige
oder cyclische Verbindungen mit mehreren primären, sekundären und tertiären Aminogruppen
verstanden werden. Beispiele dieser sind die in den allgemeinen Formeln HN(R
1) - R
3 - NHR
2 (2) und HN(R
1) - R
3 - NH - R
3 - NHR
2 (3) wiedergegebenen Verbindungen, worin R
1 und R
2 wie vorstehend definiert sind und R
3 für (CH
2)
n mit n = 1-5 steht. Beispiele sind H
2N-(CH
2)
n-NH
2 und H
2N-(CH
2)
n-NH-(CH
2)
n - NH
2 mit n = 1, 2, 3, 4 oder 5.
[0034] Die Menge der einen oder mehreren Fettsäuren, der einen oder mehreren Fettsäuresalze,
der einen oder mehreren Fettsäureester und/oder der einen oder mehreren Fettsäureamide
oder des Gemisches aus diesen in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt vorzugsweise
0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,5 - 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 - 3 Gew.-%,
bezogen auf die erfindungsgemäße Zusammensetzung.
[0035] Durch diese Fettsäuren, die Salze der Fettsäuren, die Ester der Fettsäuren und die
Amide der Fettsäuren wird erreicht, daß die Reibung und damit die Friktion der Fäden,
auf die die erfindungsgemäße Zusammensetzung aufgebracht ist, beim Nähen vermindert
wird. Die drei Komponenten Silikonöl(e), Wachs(e) und Alkylpolyglykolether können
unabhängig voneinander jeweils aus einer Komponente oder mehreren, beispielsweise
2, 3, 4 oder 5 Komponenten bestehen. So kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung
z.B. ein Silikonöl, ein oder zwei Wachse und ein, zwei, drei oder vier Alkylpolyglykolether
sowie weitere optionale Komponenten wie beispielsweise eine Fettsäure, oder zwei Fettsäuren
umfassen.
[0036] Die Summe der Gewichtsprozente der Bestandteile a), b) und c) sowie ggf. Fettsäure,
Salze einer Fettsäure, Ester einer Fettsäure und Amide einer Fettsäure kann sich zu
100 Gew.-%, bezogen auf die Zusammensetzung, addieren, d. h. die erfindungsgemäße
Zusammensetzung kann nur aus diesen bestehen. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße
Zusammensetzung aus einem Silikonöl oder zwei Silikonölen, ein oder zwei Paraffinwachsen,
ein oder zwei Fettsäuren und ein, zwei, drei oder vier Alkylpolyglykolethern, z.B.
Fettalkoholethoxylaten bestehen, wobei die Zusammensetzungen selbstverständlich die
üblichen Verunreinigungen der in der Regel in Form technischer Produkte eingesetzten
Komponenten enthalten können. Weiter ist es bevorzugt, daß die erfindungsgemäße Zusammensetzung
keine Kieselsäure und keine hydrophobierte Kieselsäure enthält.
[0037] Der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wird bevorzugt kein zusätzliches Wasser hinzugefügt,
so daß in der Zusammensetzung lediglich die in den eingesetzten Komponenten enthaltenen
Restwassergehalte enthalten ist, d.h. die Zusammensetzung ist im wesentlichen wasserfrei,
worunter eine Menge von weniger als 1 Gew.-% Wasser, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-%
Wasser, besonders bevorzugt weniger als 0,2 Gew.-% Wasser verstanden wird. Die erfindungsgemäße
Zusammensetzung kann auch wasserfrei sein, worunter ein Wassergehalt von unter 0,1
Gew.-% und bevorzugt von unter 0,05 Gew.-% Wasser, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung,
verstanden wird.
[0038] Die erfindungsgemäße Zusammensetzung weist im wesentlichen keine organischen Lösungsmittel
auf, d h. sie ist im wesentlichen frei von organischen Lösungsmitteln, wodurch sowohl
eine Geruchsbelästigung als auch durch die organischen Lösungsmittel eventuell verursachte
Gesundheitsgefährdungen vermieden werden. Hinsichtlich des Ausdrucks "im wesentlichen
frei von organischen Lösungsmitteln" treffen im Ergebnis die gleichen Ausführungen
wie bei dem Ausdruck "im wesentlichen wasserfrei" zu.
[0039] Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung eignet sich zur Behandlung (Ausrüstung)
von Fäden, um deren Gleiteigenschaften zu verbessern und die Fäden vor Wärme zu schützen,
wodurch insgesamt eine vermindernde Friktion erreicht wird. Unter Fäden werden im
Sinne der Erfindung alle fadenförmigen Materialien verstanden, wobei sich die erfindungsgemäße
Zusammensetzung insbesondere zur Ausrüstung von Textilfaserfäden eignet. Eine bevorzugte
Verwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist die Ausrüstung von Garnen und
Zwirnen, insbesondere von Näh- und Stickgarnen sowie Näh- und Stickzwirnen. Die Fäden
und somit die Garne können Naturfasern und/oder Synthetikfasern umfassen, beispielsweise
Baumwolle, Wolle, Polyester, Polyamid oder Viskose. Dabei kann die erfindungsgemäße
Zusammensetzung mit Hilfe einer an sich bekannten Galette oder einem Pumpensystem
auf die Fäden aufgebracht werden.
[0040] Die aufgebrachte Menge der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt in der Regel
1 - 8 Gew.-%, bevorzugt 1 - 6 Gew.-%, bezogen auf den Faden. Auf Nähgarne werden bevorzugt
4 - 8 Gew.-%, insbesondere 4 - 6 Gew.-% der erfindungsgemäßen Zusammensetzung aufgebracht,
wohingegen auf Stickgarne bevorzugt 1 - 4 Gew.-%, insbesondere 1 - 2,5 Gew.-% der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung aufgebracht werden.
[0041] Zur Behandlung von Nähgarnen (Nähgarnavivage) wird mit besonderem Vorteil eine Zusammensetzung
verwendet, die ein Silikonöl im höheren Viskositätsbereich von 600 - 8000 mPa·s, bevorzugt
800 - 6000 mPa·s, besonders bevorzugt 1000 - 5000 mPa·s enthält, wohingegen es sich
bei der Behandlung von Stickgarnen (Stickgarnavivage) als besonders vorteilhaft erwiesen
hat, eine Zusammensetzung zu verwenden, die ein Silikonöl im niedrigen Viskositätsbereich
von 10 - 800 mPa·s, bevorzugt 30 - 600 mPa·s, enthält.
[0042] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung der
oben beschriebenen Zusammensetzungen werden das mindestens eine Silikonöl, das mindestens
eine Wachs und der mindestens eine Alkylpolyglykolether sowie gegebenenfalls weitere
Komponenten unter Erwärmen gemischt.
[0043] Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Bestandteile sind insbesondere
die oben bei der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beschriebenen Komponenten.
[0044] Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat es sich als günstig erwiesen,
zumindest einen Teil des Silikonöls oder der Silikonöle vorzulegen und zu erwärmen,
beispielsweise auf etwa 80 - 100°C, anschließend jeweils unter Rühren das Wachs oder
die Wachse zuzugeben, gegebenenfalls die Fettsäure(n) hinzuzufügen und anschließend
den oder die Alkylpolyglykolether zuzugeben und dabei eine Temperatur von etwa 85
-95°C nicht zu unterschreiten. Abschließend kann ein weiterer Teil des Silikonöls
oder der Silikonöle hinzugefügt werden, sofern nicht die gesamte Silikonölmenge vorgelegt
wurde. An diesem Prozeß kann sich mit Vorteil ein Filtrationsschritt anschließen.
[0045] Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen Vorrichtungen,
beispielsweise Gefäße, Rührvorrichtungen, Heizvorrichtungen und Filtrationsgeräte,
sind dem Fachmann bekannt.
[0046] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können in einfacher, schneller und kostengünstiger
Weise die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen hergestellt werden.
[0047] Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
[0048] Herstellung erfindungsgemäßer Zusammensetzungen
Beispiel 1
[0049] Es werden in einem Kessel 30 kg Silikonöl (Polydimethlysiloxan, Viskosität etwa 1000
Centistoke) vorgelegt und unter Rühren auf 85 - 90°C aufgeheizt. Anschließend werden
6 kg Paraffinwachs zugegeben und 1 kg Stearinsäure in Form von Flocken bei 95 - 98°C
eingestreut. Man läßt die Mischung vollständig aufschmelzen und saugt anschließend
bei 90 - 95°C 5,6 kg Alkylpolyglykolether in die Mischung ein. Im Anschluß daran rührt
man 57,4 kg Silikonöl (Polydimethlysiloxan, Viskosität etwa 1000 Centistoke) portionsweise
in die Mischung ein, wobei man die Temperatur nicht unter 90°C fallen läßt. Nach Beendigung
der Silikonölzugabe wird 15 min bei 90-95°C nachgerührt und man läßt die Mischung
unter Rühren auf unterhalb von 40°C abkühlen. Die abgekühlte Mischung wird über einen
Filtersack (400 µm) abgezogen.
Beispiel 2
[0050] Es werden in einem Kessel 45 kg Silikonöl (Polydimethlysiloxan, Viskosität etwa 350
Centistoke) werden vorgelegt und unter Rühren auf 85 - 90°C aufgeheizt. Anschließend
gibt man 5 kg Paraffinwachs hinzu und hält die Temperatur auf 85 - 90°C. Nachdem das
Wachs vollständig geschmolzen ist, werden 4,4 kg Alkylpolyglykolether hinzugegeben.
Im Anschluß daran gibt man 1,5 kg Kokosölfettsäure bei einer Temperatur von 85 - 90°C
unter Rühren hinzu. Zu dieser Mischung werden 44,1 kg Silikonöl (Polydimethlysiloxan,
Viskosität etwa 350 Centistoke) portionsweise unter Rühren hinzugefügt, wobei man
die Temperatur nicht unterhalb von 85°C fallen läßt. Nach Beendigung der Silikonölzugabe
läßt man 15 min bei 85 - 90°C nachrühren, kühlt die Mischung unter Rühren auf eine
Temperatur unterhalb von 40°C ab und zieht die erhaltene Mischung unter Rühren über
einen Filtersack (250 µm) ab. Um eine Schaumbildung zu vermeiden, wird das Nachrühren
auf niedriger Rührstufe durchgeführt.
Messung der Friktion und der antistatischen Eigenschaften
[0051] Die gemäß den Beispielen 1 und 2 erhaltenen Zusammensetzungen wurden jeweils in einer
Menge von etwa 5 Gew.-% auf Polyester-Garn aufgebracht, indem das Garn durch einen
produktbeaufschlagten Schwamm geführt und trocknen gelassen wurde. Anschließend wurden
die Friktionen und die antistatischen Eigenschaften mit einem handelsüblichen Honigmann
µ-Meter (einschließlich Isoprobe Electrostatik Voltmeter, Modell 244 A und Fadenabzugsgerät
FAG 478) gemessen. Als Vergleiche wurden unbehandeltes Polyester-Garn (Rohgarn) und
mit 5 Gew.-% der Zusammensetzungen gemäß
DE 199 01 458 behandeltes Polyester-Garn gewählt. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle
aufgeführt.
Tabelle: Vergleich der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen mit dem Stand der Technik,
einschließlich der gemessenen Werte der Friktion und der antistatischen Eigenschaften
der behandelten Fäden; Bestandteile in Gew.-%.
| Nr. |
Silikonöl |
Paraffinwachs |
Alkylpolyglykolether |
Fettsäure |
Friktion [µ] |
antistatische Eigenschaften [Volt] |
| 1 |
87,4 |
6,0 |
5,6 |
1,0 |
0,163 |
82 |
| 2 |
89,1 |
5,0 |
4,4 |
1,5 |
0,165 |
113 |
| 3* |
92,4 - 93,1 |
5 - 6,5 |
- |
0,75 - 2 |
0,166 |
196 - 278 |
| 4 |
Rohgarn (unausgerüstet) |
0,250 - 0,270 |
395 |
| *Zusammensetzung aus der DE 199 01 458, weiter enthaltend 0,4 - 0,6 Gew.-% hydrophobierte Kieselsäure. |
[0052] Wie den in der vorstehenden Tabelle angegebenen Friktionswerten entnommen werden
kann, ist die Friktion von Fäden nach der Behandlung mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
gegenüber Rohgarn deutlich und gegenüber mit Zusammensetzungen des Standes der Technik
behandelten Fäden leicht herabgesetzt. Darüber hinaus konnten die antistatischen Eigenschaften
deutlich verbessert werden.
1. Zusammensetzung zur Behandlung von Fäden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung
a) 70 - 97 Gew.-% mindestens eines Silikonöls,
b) 2 - 15 Gew.-% mindestens eines Wachses und
c) 1 - 15 Gew.-% mindestens eines Alkylpolyglykolethers umfaßt.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung 2 -10 Gew.-% mindestens eines Alkylpolyglykolethers umfaßt.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Alkylpolyglykolether eine Verbindung der Formel RO[(EO)m(PO)n]H ist, worin R für einen Alkylrest mit 4-36 Kohlenstoffatomen, E für eine Ethylengruppe
und P für eine Propylengruppe stehen, die Ethylen- und Propylengruppen in Blockform
oder statistisch angeordnet sind und m und n jeweils unabhängig voneinander 0-150
betragen, wobei m + n = 1 - 150 ist.
4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Alkylpolyglykolether ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus Verbindungen der Formeln CxH2x+1O(CH2CH2O)mH, CxH2x-1O(CH2CH2O)mH und CxH2x-3O(CH2CH2O)mH, mit x = 8 - 26 und m = 1 - 150.
5. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Silikonöl bei Raumtemperatur eine Viskosität von 10 - 8000 mpa·s
aufweist.
6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung keine Kieselsäure und keine hydrophobierte Kieselsäure umfaßt.
7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung zusätzlich mindestens eine Fettsäure umfaßt.
8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung zusätzlich mindestens ein Fettsäuresalz, mindestens einen Fettsäureester
und/oder mindestens ein Fettsäureamid umfaßt.
9. Verfahren zur Herstellung einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Silikonöl, das mindestens eine Wachs und der mindestens eine
Alkylpolyglykolether sowie gegebenenfalls weitere Komponenten unter Erwärmen gemischt
werden.
10. Verwendung der Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Behandlung von
Fäden.
11. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung mit Hilfe einer Galette oder mit Hilfe eines Pumpensystems auf
die Fäden aufgebracht wird.
12. Verwendung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden Nähgarne sind und das mindestens eine Silikonöl in der Zusammensetzung
eine Viskosität von 600 - 8000 mPa·s aufweist.
13. Verwendung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden Stickgarne sind und das mindestens eine Silikonöl in der Zusammensetzung
eine Viskosität von 10 - 800 mPa·s aufweist.