| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 925 797 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.09.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Stellantrieb für ein Stellorgan
Actuating drive for an actuator
Mécanisme de commande pour un actionneur
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CZ DE FR IT |
| (30) |
Priorität: |
23.11.2006 DE 102006055257
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.05.2008 Patentblatt 2008/22 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
|
70442 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Emmert, Stefan
90599, Dietenhofen (DE)
- Distler, Peter
90469, Nuernberg (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 126 147 US-A1- 2005 092 293
|
DE-A1- 19 525 510
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Stellantrieb für ein Stellorgan, insbesondere für
eine Drosselklappe im Ansaugsystem einer Brennkraftmaschine, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Drosselklappenstelleinheit für eine Brennkraftmaschine (
DE 195 25 510 A1) weist das Stellergehäuse eine erste Aufnahmekammer für den Elektromotor und eine
zweite Aufnahmekammer für ein Getriebe sowie einen hohlzylindrischen Drosselklappenstutzen
auf, in dem eine Drosselklappe schwenkbar gelagert ist. Die Drosselklappe gibt je
nach Schwenkstellung den Durchlassquerschnitt des Drosselklappenstutzens vollständig
frei oder sperrt ihn weitgehend ab. Der Elektromotor ist in der ersten Aufnahmekammer
fest verankert und ragt mit dem freien Ende der Motorwelle in die zweite Aufnahmekammer
hinein. Auf dem freien Ende der Motorwelle sitzt drehfest ein Abtriebsritzel, das
mit einem Zwischenrad des Getriebes kämmt. Das Zwischenrad sitzt drehbar auf einer
Getriebeachse und steht über einen zweiten Zahnkranz in Eingriff mit einem Zahnrad,
das auf einer die Drosselklappe tragenden Stellwelle befestigt ist. Die zweite Aufnahmekammer
ist von einem Gehäusedeckel abgedeckt. Die Getriebeachse ist endseitig im Stellergehäuse
und im Gehäusedeckel aufgenommen.
[0003] Ein weiteres Beispiel eines Stellantriebes wird in Dokument
US-2005/0092293 gegeben.
[0004] In Fahrzeugen sind solche Drosselklappenstelleinheiten für Brennkraftmaschinen hohen
Schüttelbelastungen ausgesetzt, die den Elektromotor stark beanspruchen. Daher ist
es erforderlich, den Elektromotor sehr steif und spielfrei im Stellergehäuse zu verankern,
damit sich die Schüttelbelastung am Elektromotor nicht durch Relativbewegung zwischen
Motorgehäuse und Stellergehäuse weiter erhöht. Üblich ist eine Herstellung der Spielfreiheit
zwischen Stellergehäuse und Motorgehäuse durch Verwendung von Schrauben und federnden
Elementen, die ein Einspannen des Elektromotors unter Ausgleich von Teiletoleranzen
ermöglichen.
[0005] Offenbarung der Erfindung
[0006] Der erfindungsgemäße Stellantrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil,
dass durch das Heranziehen des Lagerschilds zur axial spielfreien Festlegung des Elektromotors
in der Aufnahmekammer und dessen Überbördelung einerseits ein sehr einfaches, kostensparendes
und für eine Automation geeignetes Montageverfahren angewendet und dabei andererseits
sichergestellt wird, dass das dünnwandige und wenig stabile Motorgehäuse eines verwendeten,
vorzugsweise leichtgewichtigen Elektromotors nicht verformt und damit auch der Elektromotor,
z.B. im Bereich der am Motorgehäuse angeordneten Magnetpole, nicht beschädigt wird.
Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die für eine Leichtgängigkeit des Übersetzungsgetriebes
zum Stellorgan geforderten Abstände von Motor- und Getriebewellen beim axialen Einspannen
des Elektromotors in der Aufnahmekammer eingehalten werden. Darüber hinaus lässt sich
eine exakte Positionierung der Motorwelle vornehmen, da der Sitz des Motorwellenlagers
im Lagerschild und der Außendurchmesser der Schildsegmente aufeinander abgestimmt
mit einem einzigen Stanzwerkzeug hergestellt werden können.
[0007] Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Stellantriebs möglich.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind für die Überbördelung
der Schildsegmente Bördelelemente vorgesehen, die längs des Öffnungsrandes der Kammeröffnung
einstückig an dem Stellergehäuse angeformt sind. Vorzugsweise werden die Bördelelemente
von am Öffnungsrand der Kammeröffnung axial über die Kammeröffnung vorstehenden Erhebungen
gebildet, die zum Aufbördeln auf die Schildsegmente axial flachdrückbar ausgebildet
sind. Dabei ist die in Achsrichtung der Aufnahmekammer gesehene Höhe der Erhebungen,
vorzugsweise mittels spanender Bearbeitung, auf ein vorbestimmtes Maß toleranzeng
eingestellt. Dies hat den Vorteil, dass bei der Montage eine korrekte Verstemmung
des Lagerschilds sichergestellt ist, da die zum Verformen der Erhebungen erforderliche
Presskraft zunächst langsam und später sehr steil ansteigt und durch Begrenzung der
Presskraft der Grad der Verformung sehr genau gesteuert werden kann. Damit wird eine
spielfreie Verprägung bei geringer Belastung des Motorgehäuses erreicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Die Erfindung ist anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt eines Stellantriebs für eine Drosselklappe im Ansaugsystem einer
Brennkraftmaschine mit Stellergehäuse und darin angeordnetem Elektromotor,
- Fig. 2
- ausschnittweise eine Draufsicht in Richtung Pfeil II des Ausschnitt II in Fig. 1,
- Fig. 3
- ausschnittweise einen Längsschnitt von Stellergehäuse und Elektromotor gemäß Schnittführung
III - III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine gleiche Darstellung wie in Fig. 2 vor einer Verstemmung des Elektromotors im
Stellergehäuse.
[0010] Der in Fig. 1 im Längsschnitt schematisiert dargestellte Stellantrieb dient zur Schwenkverstellung
eines Stellorgans, das als Drosselklappe 11 im Ansaugtrakt einer Brennkraftmaschine
ausgebildet ist. Das Stellorgan kann aber auch eine Luftklappe in einer Klimaanlage
oder ein sonstiges schwenkbares Element zur Steuerung eines Kanalquerschnitts sein.
[0011] Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ist die Drosselklappe 11 in einem Drosselklappenstutzen
12 schwenkbar gelagert und mittels des Stellantriebs aus einer Grundstellung, der
sog. Notlauf-oder Notluftposition, in welcher nur ein minimaler Luftdurchtrittsquerschnitt
im Drosselklappenstutzen 12 freigegeben wird, in eine Schwenkendstellung überführbar,
in welcher der im Drosselklappenstutzen 12 verfügbare Strömungsquerschnitt maximal
freigegeben ist. Der Stellantrieb weist ein mit dem Drosselklappenstutzen 12 einstückiges
Stellergehäuse 13 auf, das mit einem Gehäusedeckel 14 abgedeckt ist. Die Drosselklappe
11 ist an einer Stellwelle 15 befestigt, die im Drosselklappenstutzen 12 und im Stellergehäuse
13 schwenkbar gelagert ist und auf ihrem freien Ende ein Getrieberad 16 trägt. Im
Stellergehäuse 13 ist eine erste Aufnahmekammer 17, die von dem Gehäusedeckel 14 abgedeckt
ist, und eine zweite Aufnahmekammer 18 ausgebildet, die zur ersten Aufnahmekammer
17 hin frei ausläuft. In der ersten Aufnahmekammer 17 ist ein Übersetzungsgetriebe
20 angeordnet, das neben dem Getrieberad 16 ein Zwischenrad 19 und ein Antriebsritzel
21 umfasst. Das Zwischenrad 19 sitzt drehbar auf einer Getriebeachse 22, die einerseits
im Stellergehäuse 13 und andererseits im Gehäusedeckel 14 aufgenommen ist. Das Zwischenrad
19 weist zwei Zahnkränze 191, 192 mit unterschiedlichem Zahnkreisdurchmesser und unterschiedlicher
Zähnezahl auf. Der Zahnkranz 191 mit dem größeren Zahnkreisdurchmesser kämmt mit dem
Antriebsritzel 21, und der Zahnkranz 192 mit dem kleineren Zahnkreisdurchmesser kämmt
mit dem Getrieberad 16.
[0012] In die zweite Aufnahmekammer 18 ist ein Elektromotor 23 formschlüssig eingesetzt,
der auf seiner in die erste Aufnahmekammer 17 hineinragenden Motorwelle 24 das Antriebsritzel
21 trägt. Am Elektromotor 23 vorstehende Steckkontakte, von denen ein Steckkontakt
25 in Fig. zu sehen ist, korrespondiert mit am Gehäusedeckel 14 festgelegten Gegenkontakten,
von denen ein Gegenkontakt 26 in Fig. 1 zu sehen ist. Die Kontaktverbindungen dienen
zur Stromversorgung und elektrischen Ansteuerung des Elektromotors 23. Zur Sensierung
der Schwenkstellung der Drosselklappe 11 ist am Getrieberad 16 ein Schleifer 27 angebracht,
der mit am Gehäusedeckel 14 angeordneten Schleifbahnen eines Potentiometers 28 zusammenwirkt.
[0013] Wie aus Fig. 1 und der ausschnittweisen Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 hervorgeht,
weist der Elektromotor 23 ein hohlzylindrisches Motorgehäuse 30 mit einer Zylinderwand
31 auf. Das Motorgehäuse 30 ist Teil des weiter nicht dargestellten Stators des Elektromotors
23 und trägt als Polrohr die Magnetpole des Elektromotors 23. Das an der Kammeröffnung
181 der zweiten Aufnahmekammer 18 liegende Stirnende des rohrförmigen oder hohlzylindrischen
Motorgehäuses 30 ist von einem Lagerschild 32 abgedeckt, das als Stanzteil hergestellt
ist. Zentral im Lagerschild 32 ist ein vorderes Lager 33 für die Motorwelle 24 gehalten.
Ein zweites Lager 34 für die Motorwelle 24 befindet sich an dem vom vorderen Lager
33 abgekehrten hinteren Stirnende des Motorgehäuses 30. Dieses zweite Lager 34 ist
entweder an einem weiteren Lagerflansch befestigt oder bei topfförmiger Ausbildung
des Motorgehäuses 23 in einer zentralen Öffnung im Topfboden gehalten. Auf der in
den Lagern 33, 34 gelagerten Motorwelle 24 ist in bekannter Weise der vom Stator umschlossene
Rotor des Elektromotors 23 befestigt.
[0014] Wie aus der Schnittdarstellung in Fig. 3 in Verbindung mit der in Fig. 2 dargestellten
ausschnittweisen Draufsicht des Elektromotors 23 zu erkennen ist, weist der Lagerschild
32 über den Umfang verteilt angeordnete Schildsegmente 321 auf, von denen in Fig.
2 ein Schildsegment und in Fig. 3 zwei Schildsegmente zu erkennen sind. Die Schildsegmente
321 ragen radial über die Innenwandfläche 311 der Zylinderwand 31 hinweg und enden
bündig mit der Außenwandfläche 312 der Zylinderwand 31. Der übrige Bereich des Lagerschilds
32 hat einen Außendurchmesser, der dem lichten Durchmesser des Motorgehäuses 30 entspricht.
Beim Einsetzen des Lagerschilds 32 in das Motorgehäuse 30 legen sich die Schildsegmente
321 in Aussparungen 35 ein, die in die Zylinderwand 31 von deren Stirnseite her eingebracht
sind. Mindestens ein Schildsegment 321 liegt dabei in Umfangsrichtung mit minimalem
Spiel, das für das Einlegen erforderlich ist, also quasi spiellos, in der zugeordneten
Aussparung 35 ein. Nach Einlegen der Schildsegmente 321 in die Aussparungen 35 liegt
der übrige Umfangsbereich des Lagerschilds 32 bündig an der Innenfläche 311 der Zylinderwand
31 an, wobei die Zylinderwand 31 mit einer axialen Höhe, die abhängig ist von der
axialen Tiefe der Aussparungen 35, über die zum Antriebsritzel 22 weisende Stirnfläche
des Lagerschilds 32 übersteht. Dieser überstehende Rand der Zylinderwand 31 ist abschnittweise
auf den Lagerschild 32 aufgebördelt. Die Umbördelungsabschnitte sind in Fig. 2 mit
36 bezeichnet.
[0015] Die im Stellergehäuse 13 ausgeformte zweite Aufnahmekammer 18 ist mittels eines Spanwerkzeugs,
z. B. eines Bohrers, auf ein genaues Durchmessermaß gebracht, so dass der Elektromotor
23 radial spielarm in die zweite Aufnahmekammer 18 einschiebbar ist. Nahe dem von
der Kammeröffnung 181 abgekehrten Kammergrund 182 ist ein radial von der Zylinderwand
31 abstehender Ringsteg 37 ausgebildet. Der Ringsteg 37 weist eine zentrale Durchgangsöffnung
38 auf, durch die beim Einsetzen des Elektromotors 23 das hintere Lager 34 hindurchtritt.
Die der Kammeröffnung 181 zugekehrte Ringstegfläche bildet eine Anlageschulter 371,
an der sich das Motorgehäuse 30 mit seinem hinteren Stirnende axial abstützt. Zur
axialen spiellosen Festlegung des Elektromotors 23 in der zweiten Aufnahmekammer 18
ist eine Überbördelung der Schildsegmente 321 des Lagerschilds 32 vorgenommen. Hierzu
sind längs des Öffnungsrands der Kammeröffnung 181 angeordnete Bördelelemente 39 vorgesehen,
die einstückig an das Stellergehäuse 13 angeformt sind. Diese Bördelelemente 39 sind
axial über die Kammeröffnung 181 vorstehende Erhebungen, die zum Aufbördeln auf die
Schildsegmente 321 axial flachdrückbar ausgebildet sind. In Fig. 2 und 3 sind die
Bördelelemente 39 nach Aufbördeln auf die Schildsegmente 321 dargestellt. Fig. 4 zeigt
ein Bördelelement 39, das noch nicht zur Festlegung des Elektromotors 23 verformt
ist. Das Flachdrücken der Erhebungen erfolgt mittels eines flachen Werkzeugs. Dabei
weicht das Material in Richtung Kammeröffnung 181 aus und presst sich auf die Schildsegmente
321 auf. Anders als bei einer mit einem Verstemmwerkzeug herbeigeführten Umbördelung
ist damit sichergestellt, dass keine Späne abgesprengt werden, die eine Schädigung
des Übersetzungsgetriebes 20 herbeiführen könnten. Zugleich lässt sich die Presskraft
zur Verformung der Erhebungen sehr genau einstellen, somit das Motorgehäuse 30 beim
axialen Festsetzen des Elektromotors 23 sehr genau belasten und damit das Auftreten
von Verformungen des Motorgehäuses 30 sicher verhindern. Um bei der Verformung die
geringste Belastung des Motorgehäuses 30 zu erreichen, werden die zu verformenden
Erhebungen mit einem spanenden Werkzeug feinbearbeitet, so dass ihre axiale Höhe sehr
genau eingestellt ist. Diese Bearbeitung der Erhebungen lässt sich bei entsprechender
Ausbildung des Spanwerkzeugs in einem einzigen Arbeitsvorgang zugleich mit der spanenden
Bearbeitung der Innenwand der Aufnahmekammer 18 bewirken.
1. Stellantrieb für ein Stellorgan, insbesondere für eine Drosselklappe (11) im Ansaugsystem
einer Brennkraftmaschine, mit einem Stellergehäuse (13), in dem mindestens eine Aufnahmekammer
(18) mit einer Kammeröffnung (181) vorgesehen ist, und mit einem in der Aufnahmekammer
(18) festgelegten Elektromotor (23), der eine hohlzylindrisches Motorgehäuse (30)
mit einer Zylinderwand (31) und mindestens einen an dem der Kammeröffnung (181) naheliegenden
Stirnende des Motorgehäuses (30) angeordneten Lagerschild (32) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerschild (32) über den Umfang verteilt angeordnete Schildsegmente (321) aufweist,
die im Bereich von stirnseitig in die Zylinderwand (31) eingesenkten Aussparungen
(35) über die Innenwandfläche (311) der Zylinderwand (31) hinaus radial vorstehen,
und dass die Festlegung des Elektromotors (23) in der Aufnahmekammer (18) durch Überbördelung
der Schildsegmente (321) vorgenommen ist.
2. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schildsegment (321) in Umfangsrichtung mindestens spielarm, vorzugsweise
spiellos, in der zugeordneten Aussparung (35) einliegt.
3. Stellantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Außenkontur der Schildsegmente (321) bündig ist mit der Außenfläche (312)
der Zylinderwand (31) und dass nahe dem von der Kammeröffnung (181) abgekehrten Kammergrund
(182) der Aufnahmekammer (18) eine axiale Anlageschulter (371) angeordnet ist, an
der sich das Motorgehäuse (30) abstützt.
4. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (23) radial formschlüssig in der Aufnahmekammer (18) einliegt.
5. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Überbördelung der Schildsegmente (321) längs des Öffnungsrands der Kammeröffnung
(181) der Aufnahmekammer (18) angeordnete Bördelelemente (39) vorgesehen sind, die
einstückig an das Stellergehäuse (13) angeformt sind.
6. Stellantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelelemente (39) von am Öffnungsrand der Kammeröffnung (181) der Aufnahmekammer
(18) axial über die Kammeröffnung (181) vorstehende Erhebungen gebildet sind, die
zum Aufbördeln auf die Schildsegmente (321) axial flachdrückbar ausgebildet sind.
7. Stellantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in Achsrichtung der Aufnahmekammer (18) gesehene Höhe der Erhebungen, vorzugsweise
mittels spanender Bearbeitung, auf ein vorbestimmte Maß toleranzeng eingestellt ist.
8. Stellantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekammer (18) durch spanende Bearbeitung auf einen vorgegebenen, lichten
Durchmesser gebracht ist und dass die spanende Bearbeitung der Aufnahmekammer (18)
und der Erhebungen in demselben Arbeitsgang mit einem einzigen Werkzeug durchgeführt
ist.
9. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerschild (32) zumindest bereichsweise an der innen Wandfläche (311) der Zylinderwand
(31) des Motorgehäuses (30) anliegt und dass ein über den Lagerschild (32) axial überstehender
Rand der Zylinderwand (31) des Motorgehäuses (30) zumindest abschnittweise auf den
Lagerschild (32) aufgebördelt ist.
1. Actuating drive for an actuator, in particular for a throttle valve (11) in the intake
system of an internal combustion engine, having an actuating-element housing (13),
in which at least one receiving chamber (18) with a chamber opening (181) is provided,
and having an electric motor (23) which is fixed in the receiving chamber (18) and
has a hollow-cylindrical motor housing (30), with a cylindrical wall (31), and at
least one bearing plate (32) which is arranged at that front end of the motor housing
(30) which lies close to the chamber opening (181), characterized in that the bearing plate (32) has plate segments (321) which are arranged distributed over
the circumference and project radially beyond the inner wall surface (311) of the
cylindrical wall (31) in the region of cut-outs (35) which are sunk into the cylindrical
wall (31) on the front side, and in that the fixing of the electric motor (23) in the receiving chamber (18) is carried out
by flaring over the plate segments (321).
2. Actuating drive according to Claim 1, characterized in that at least one plate segment (321) lies in the associated cut-out (35) at least with
low play, preferably without play, in the circumferential direction.
3. Actuating drive according to Claim 1 or 2, characterized in that the radial outer contour of the plate segments (321) is flush with the outer surface
(312) of the cylindrical wall (31), and in that an axial contact shoulder (3'/1) is arranged close to that chamber bottom (182) of
the receiving chamber (18) which faces away from the chamber opening (181), on which
axial contact shoulder (371) the motor housing (30) is supported.
4. Actuating drive according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the electric motor (23) lies in a radially positively locking manner in the receiving
chamber (18).
5. Actuating drive according to one of Claims 1 to 4, characterized in that flaring elements (39) which are arranged along the opening edge of the chamber opening
(181) of the receiving chamber (18) and are formed integrally onto the actuating-element
housing (13) are provided for flaring over the plate segments (321).
6. Actuating drive according to Claim 5, characterized in that the flaring elements (39) are formed by elevations which project axially over the
chamber opening (181) at the opening edge of the chamber opening (181) of the receiving
chamber (18) and are configured such that they can be pressed flat axially for flaring
over onto the plate segments (321).
7. Actuating drive according to Claim 6, characterized in that the height of the elevations, as viewed in the axial direction of the receiving chamber
(18), is set with narrow tolerances to a predefined magnitude, preferably by means
of machining with the removal of material.
8. Actuating drive according to Claim 7, characterized in that the receiving chamber (18) is given a predefined, inside diameter by machining with
the removal of material, and in that the machining of the receiving chamber (18) and the elevations with the removal of
material is carried out in the same work operation with a single tool.
9. Actuating drive according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the bearing plate (32) bears at least in regions against the inner wall surface (311)
of the cylindrical wall (31) of the motor housing (30), and in that an edge of the cylindrical wall (31) of the motor housing (30), which edge projects
axially over the bearing plate (32), is flared at least in sections onto the bearing
plate (32).
1. Entraînement de commande pour un actionneur, notamment pour un clapet d'étranglement
(11) dans le système d'admission d'un moteur à combustion interne, comprenant un boîtier
de commande (13), dans lequel est prévue au moins une chambre de réception (18) avec
une ouverture de chambre (181), et comprenant un moteur électrique (23) fixé dans
la chambre de réception (18), qui présente un boîtier de moteur cylindrique creux
(30) avec une paroi cylindrique (31) et au moins un panneau de support (32) disposé
sur l'extrémité frontale du boîtier de moteur (30) proche de l'ouverture de la chambre
(181), caractérisé en ce que le panneau de support (32) présente des segments de panneau (321) disposés de manière
répartie sur la périphérie, lesquels font saillie radialement dans la région d'évidements
(35) renfoncés dans la paroi cylindrique (31) au-delà de la surface de paroi interne
(311) de la paroi cylindrique (31), et en ce que la fixation du moteur électrique (23) dans la chambre de réception (18) s'effectue
par un repliement par rabattage des segments de panneau (321).
2. Entraînement de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un segment de panneau (321) s'insère dans la direction périphérique au moins
avec un faible jeu, de préférence sans jeu, dans l'évidement associé (35).
3. Entraînement de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le contour extérieur radial des segments de panneau (321) est en affleurement avec
la surface extérieure (312) de la paroi cylindrique (31) et en ce qu'un épaulement de butée axial (371) est disposé à proximité de la base de la chambre
(182) détournée de l'ouverture de la chambre (181) de la chambre de réception (18),
le boîtier de moteur (30) s'appuyant sur cet épaulement.
4. Entraînement de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le moteur électrique (23) s'insère radialement par engagement par correspondance
géométrique dans la chambre de réception (18).
5. Entraînement de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pour le repliement par rabattage des segments de panneau (321), on prévoit des éléments
de rabattage (39) disposés le long du bord de l'ouverture de la chambre (181) de la
chambre de réception (18), qui sont façonnés d'une seule pièce sur le boîtier de commande
(13).
6. Entraînement de commande selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments de rabattage (39) sont formés par des rehaussements saillant sur le
bord de l'ouverture de la chambre (181) de la chambre de réception (18) axialement
au-dessus de l'ouverture de la chambre (181), qui sont réalisés de manière à pouvoir
être aplatis axialement pour le rabattage sur les segments de panneau (321).
7. Entraînement de commande selon la revendication 6, caractérisé en ce que la hauteur des rehaussements, vue dans la direction axiale de la chambre de réception
(18), est de préférence ajustée au moyen d'un usinage par enlèvement de copeaux à
une dimension prédéterminée par les limites de tolérances.
8. Entraînement de commande selon la revendication 7, caractérisé en ce que la chambre de réception (18) est amenée par un usinage par enlèvement de copeaux
à un diamètre intérieur prédéfini, et en ce que l'usinage par enlèvement de copeaux de la chambre de réception (18) et des rehaussements
est effectué dans la même passe de travail avec un même outil.
9. Entraînement de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le panneau de support (32) s'applique au moins en partie contre la surface de paroi
interne (311) de la paroi cylindrique (31) du boîtier de moteur (30) et en ce qu'un bord de la paroi cylindrique (31) du boîtier de moteur (30) saillant axialement
par-dessus le panneau de support (32) est rabattu au moins en partie sur le panneau
de support (32).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente