| (19) |
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(11) |
EP 1 926 417 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2011 Patentblatt 2011/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.07.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/007039 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/031142 (22.03.2007 Gazette 2007/12) |
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| (54) |
FAHRBARES KEHRGERÄT MIT EINEM SCHWENKBAREN GRIFFSTÜCK
MOBILE SWEEPING APPLIANCE WITH A PIVOTABLE GRIP
APPAREIL DE BALAYAGE MOBILE DOTE D'UN MANCHE INCLINABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.09.2005 DE 102005045658
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.06.2008 Patentblatt 2008/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MÜLLER, Andreas
71570 Oppenweiler (DE)
- SCHMIDGALL, Martin
71546 Aspach (DE)
- DIEHL, Ralph
73666 Baltmannsweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Karrais, Martin |
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HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte
Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 541 078 DE-B1- 1 628 714 GB-A- 2 389 035 US-A- 4 095 304
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DE-B- 1 159 603 GB-A- 1 442 587 US-A- 2 403 105 US-A1- 2004 049 877
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein fahrbares Kehrgerät mit einem Gehäuse, in dem eine über
Getriebemittel mit einem Elektromotor gekoppelte Bürstenwalze drehbar gelagert ist,
wobei das Gehäuse der Bürstenwalze benachbart eine Schmutzeintrittsöffnung aufweist
und im Gehäuse zwischen der Bürstenwalze und dem Elektromotor ein Schmutzsammelbehälter
angeordnet ist, der über eine oberseitige, von einem Deckel verschließbare Gehäuseöffnung
in das Gehäuse einsetzbar und dem Gehäuse entnehmbar ist, wobei der Deckel an das
Gehäuse angelenkt ist.
[0002] Derartige Kehrgeräte können entlang einer zu reinigenden Fläche verfahren werden,
wobei Schmutz von der die Schmutzeintrittsöffnung des Gehäuses durchgreifenden Bürstenwalze
aufgenommen und in den Schmutzsammelbehälter überführt werden kann. Aus der Patentschrift
GB 1 442 587 ist ein derartiges Kehrgerät bekannt. Soll der Schmutzsammelbehälter entleert werden,
so muss das bekannte Kehrgerät auf einem Untergrund abgestellt werden, und es kann
dann ein Gehäusedeckel entfernt oder in eine geöffnete Stellung verschwenkt werden,
so dass in einem nachfolgenden Schritt der mit einem Behälterdeckel verschlossene
Schmutzsammelbehälter dem Gehäuse entnommen werden kann. In einem rückwärtigen Gehäusebereich
ist bei dem bekannten Kehrgerät an das Gehäuse ein Griffstück angelenkt, mit dessen
Hilfe das Kehrgerät an der zu reinigenden Fläche entlang verfahren werden kann.
[0003] Aus der Druckschrift
DE-A-1 159 603 ist eine Teppichkehrmaschine bekannt mit einem Gehäuse, das aus einem Staubbehälter
und einem Deckel besteht. An den Deckel ist ein Stiel angelenkt. Der Deckel ist am
Staubbehälter lösbar gehalten. Hierzu kommt ein Schnappverschluss zum Einsatz. In
der Schwenkebene des Stiels ist am Boden des Staubbehälters eine seitlich herausragende
Nase auf derjenigen Seite des Gehäuses angeordnet, von der aus der Stiel gegen einen
Anschlag des Deckels geschwenkt werden kann. Setzt man eine Fußspitze auf die Nase
und schwenkt den Stiel gegen den Anschlag, dann entsteht ein beträchtliches Drehmoment,
das den Schnappverschluss überwindet, so dass der Deckel vom Staubbehälter abgehoben
werden kann. Zum Schließen des Gehäuses kann der Deckel in einer bestimmten Stellung
auf den Staubbehälter aufgesetzt werden und mit einem Tritt mit dem Fuß auf den Deckel
kann der Schnappverschluss wieder geschlossen werden.
[0004] In der Druckschrift
US-A-4,095,304 wird ein Kehrgerät beschrieben mit einer Bürstenwalze, die manuell antreibbar ist.
Das Kehrgerät umfasst ein wannenförmiges Gehäuse, das von einem Oberteil überdeckt
wird. Das Oberteil ist mit dem Gehäuse verrastet und kann vom Gehäuse abgenommen werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein fahrbares Kehrgerät der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass es eine einfachere Handhabung insbesondere zum Entnehmen
des Schmutzsammelbehälters aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem fahrbaren Kehrgerät der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass am Deckel ein Griffstück verschwenkbar gehalten ist, das mit
einem Stiel verbindbar ist zum Verfahren des Kehrgeräts entlang einer zu reinigenden
Fläche.
[0007] Zum Entnehmen des Schmutzsammelbehälters kann der Deckel ausgeschwenkt werden, so
dass er die oberseitige Gehäuseöffnung freigibt und der Schmutzsammelbehälter dem
Gehäuse entnommen werden kann. Der Benutzer kann hierbei das Kehrgerät am Griffstück
halten, das am Deckel schwenkbar gelagert ist. Es ist also nicht erforderlich, das
Kehrgerät auf einem Untergrund abzustellen, wenn der Schmutzsammelbehälter entnommen
werden soll. Die Handhabung des Kehrgerätes wird dadurch vereinfacht.
[0008] Die Lagerung des Griffstückes am Deckel hat außerdem zur Folge, dass das Griffstück
in der Nähe des Schwerpunkts des Kehrgerätes mit dem Gehäuse verbunden ist. Wird das
Kehrgerät bei verschlossenem Deckel am Griffstück angehoben, so bleibt es im Wesentlichen
horizontal ausgerichtet, eine unbeabsichtigte Schwenkbewegung des Gehäuses wird dadurch
vermieden, und insbesondere ist dadurch sichergestellt, dass beim Anheben des Kehrgerätes
bei verschlossenem Deckel Schmutz aus dem Schmutzsammelbehälter nicht über die Schmutzeintrittsöffnung
des Gehäuses entweichen kann.
[0009] Mittels des am Griffstück gehaltenen Stiels kann das Kehrgerät an der zu reinigenden
Fläche entlang verschoben werden. Da der Stiel über das Griffstück mit dem Gehäuse
verbunden ist und das Griffstück im Bereich zwischen der Bürstenwalze und dem Motor
am Deckel schwenkbar gehalten ist, kann die Schiebekraft dem Schwerpunkt des Kehrgerätes
benachbart in das Gehäuse eingeleitet werden. Die Führung des Kehrgerätes entlang
der zu reinigenden Fläche wird dadurch vereinfacht. Außerdem stellt eine derartige
Krafteinleitung sicher, dass das Kehrgerät keine Schaukelbewegung ausführt oder gar
über die vordere Gehäusekante kippt, wenn es auf einem Teppichboden verfahren wird.
[0010] Vorzugsweise ist die Schwenkachse des Deckels parallel zur Schwenkachse des Griffstückes
ausgerichtet. Ein seitliches Verkippen des Gehäuses beim Anheben des Kehrgerätes mit
geöffnetem Deckel wird dadurch vermieden.
[0011] Bevorzugt ist der Deckel an seinem vorderen, der Bürstenwalze zugewandten Randbereich
am Gehäuse angelenkt. Da der Schmutzsammelbehälter zwischen der Bürstenwalze und dem
Motor angeordnet ist und der oberhalb des Schmutzsammelbehälters positionierte Deckel
in seinem vorderen Randbereich an das Gehäuse angelenkt ist, kippt das bei geöffnetem
Deckel am Griffstück angehobene Kehrgerät nach hinten, das heißt der rückwärtige,
der Bürstenwalze und der Schmutzeintrittsöffnung abgewandte Gehäusebereich wird abgesenkt.
Dadurch ist sichergestellt, dass sich im Schmutzsammelbehälter befindlicher Schmutz
in dem der Schmutzeintrittsöffnung abgewandten, rückwärtigen Bereich des Schmutzsammelbehälters
ansammelt. Dies stellt sicher, dass bei der Entnahme des gefüllten Schmutzsammelbehälters
Schmutzteilchen nicht unbeabsicht aus dem Schmutzsammelbehälter herausfallen können.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Griffstück in mindestens einer Schwenkstellung
arretierbar. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Griffstück zumindest
in einer senkrecht zu der zu reinigenden Fläche ausgerichteten Stellung arretierbar
ist. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, das Kehrgerät mit vertikal ausgerichtetem
Griffstück und an diesem gehaltenen Stiel auf einem Untergrund abzustellen, ohne dass
der Stiel an eine Wand angelehnt werden muss. Günstigerweise ist das Griffstück zusätzlich
in mindestens einer zweiten Schwenkstellung arretierbar, in der es im Wesentlichen
parallel zur zu reinigenden Fläche ausgerichtet ist, beispielsweise ganz nach vorne
oder ganz nach hinten verschwenkt ist. Dies gibt die Möglichkeit, das Kehrgerät zur
Aufbewahrung an dem mit dem Griffstück verbundenen Stiel aufzuhängen, wobei es dann
flach an einer Wand ausgerichtet sein kann.
[0013] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Deckel zumindest bereichsweise
doppelwandig ausgestaltet und weist einen Innendeckel sowie einen Außendeckel auf,
die zwischen sich Lagerelemente zur Lagerung des Griffstückes aufnehmen. Bei einer
derartigen Ausführungsform definiert der Deckel einen Hohlraum, der zur Lagerung des
Griffstückes Lagerelemente aufnimmt. Vorzugsweise ist der Deckel zumindest in seinem
in der Draufsicht mittigen Bereich doppelwandig ausgebildet, so dass die Lagerelemente
dem Schwerpunkt des Kehrgerätes benachbart angeordnet werden können. Ein äußerer Randbereich
des Deckels kann allein vom Innendeckel oder allein vom Außendeckel gebildet sein,
insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein äußerer Randbereich den doppelwandig ausgebildeten
Bereich des Deckels ringförmig, C-förmig oder U-förmig umgibt.
[0014] Zur Arretierung des Griffstückes in mindestens einer Schwenkstellung ist den Lagerelementen
bei einer vorteilhaften Ausführungsform mindestens ein zwischen dem Innen- und dem
Außendeckel angeordnetes Arretierungsglied zugeordnet. Hierbei ist es günstig, wenn
das Arretierungsglied ein federelastisch in eine Arretierungsstellung vorgespanntes
Arretierungselement aufweist, das bezogen auf die Schwenkachse des Griffstückes radial
oder axial beweglich ist.
[0015] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein koaxial zur Schwenkachse des Griffstückes
ausgerichteter Gelenkzapfen, der mit dem Griffstück verbunden ist, an seinen stirnseitigen
Endflächen jeweils mindestens ein axial ausgerichtetes erstes Arretierungselement
aufweist, das sich in Umfangsrichtung des Gelenkzapfens lediglich über einen Teilbereich
erstreckt und dem ein zwischen dem Innen- und dem Außendeckel verschieblich gehaltenes
und federelastisch in eine Arretierungsstellung vorgespanntes zweites Arretierungselement
zugeordnet ist, das in einer vorgegebenen Schwenkstellung mit dem ersten Arretierungselement
in Eingriff gelangt. Das zweite Arretierungselement kann beispielsweise in Form einer
Rastnase ausgebildet sein, die an einem bezogen auf die Schwenkachse des Griffstückes
in axialer Richtung verschiebbaren Schieber gehalten ist, der mittels einer Druckfeder
in Richtung einer Stirnseite des Gelenkzapfens vorgespannt ist und in einer vorgegebenen
Schwenkstellung des Griffstückes mit dem als Rastausnehmung ausgestalteten ersten
Arretierungselement in Eingriff gelangt.
[0016] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Gelenkzapfen endseitig jeweils ein Ansatzstück
trägt, das mindestens ein radial ausgerichtetes erstes Arretierungselement aufweist,
welches mit einem ortsfest am Innen- oder am Außendeckel gehaltenen, in radialer Richtung
federelastisch vorgespannten zweiten Arretierungselement zusammenwirkt.
[0017] Von Vorteil ist es, wenn das Griffstück bezogen auf seine Schwenkachse radial versetzt
am Gelenkzapfen gehalten ist.
[0018] Der Gelenkzapfen ist vorzugsweise einstückig mit dem Griffstück verbunden, insbesondere
kann vorgesehen sein, dass der Gelenkzapfen und das Griffstück ein einstückig ausgestaltetes
Kunststoffformteil ausbilden.
[0019] Als günstig hat es sich erwiesen, wenn der Innendeckel eine Vertiefung aufweist,
die vom Außendeckel überdeckt ist und in der die Lagerelemente angeordnet ist.
[0020] Um dem Kehrgerät eine möglichst flache Bauweise zu verleihen, ist es vorteilhaft,
wenn der innendeckel oder der Außendeckel eine Aufnahme ausbildet, in die das Griffstück
in einer parallel zum Innendeckel bzw. zum Außendeckel ausgerichteten Stellung eintaucht.
Der Innendeckel oder der Außendeckel kann sich beispielsweise bis an das rückwärtige
Ende des Kehrgerätes erstrecken und in diesem Bereich die Aufnahme aufweisen. Dies
gibt die Möglichkeit, das Kehrgerät beispielsweise unter ein Möbelstück zu führen,
wobei das Griffstück und der an diesem gehaltene Stiel praktisch parallel zu der zu
reinigenden Fläche ausgerichtet sind.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass der Deckel mittels einer Feder in seine Schließstellung,
in der er die oberseitige Gehäuseöffnung verschließt, vorgespannt ist. Von Vorteil
ist es, wenn der Deckel in einer Schließstellung mit dem Gehäuse verrastbar ist. Ein
unbeabsichtigtes Öffnen des Deckels wird dadurch zuverlässig vermieden.
[0022] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass am Gehäuse zumindest ein Rastelement
gehalten ist, das mittels eines Öffnungsgliedes entgegen einer elastischen Rückstellkraft
aus einer Raststellung, in der es mit einem korrespondierenden Rastelement des Deckels
in Eingriff steht, in eine Freigabestellung bewegbar ist, in der es das korrespondierende
Rastelement des Deckels freigibt. Soll der Deckel zum Entleeren des Schmutzsammelbehälters
in seine Offenstellung verschwenkt werden, so kann hierzu das Öffnungsglied betätigt
werden, mit dessen Hilfe die miteinander zusammenwirkenden Rastelemente des Gehäuses
und des Deckels außer Eingriff gelangen.
[0023] Günstig ist es, wenn das Öffnungsglied über eine schiefe Ebene mit dem mindestens
einen Rastelement des Gehäuses gekoppelt ist.
[0024] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Öffnungsglied als Druckknopf ausgestaltet
ist, der vom Benutzer zum Öffnen des Deckels betätigt werden kann. Der Druckknopf
kann beispielsweise in vertikaler Richtung beweglich am Gehäuse gelagert sein und
kann über eine schiefe Ebene mit einem Träger gekoppelt sein, an dem das mindestens
eine Rastelement des Gehäuses gehalten ist und der mit einer elastischen Rückstellkraft
beaufschlagt ist. Vorzugsweise sind am Träger zwei im Abstand zueinander angeordnete
Rastelemente, insbesondere in Form von Rasthaken, gehalten, zwischen denen das Öffnungsglied
positioniert ist.
[0025] Vorzugsweise ist das Öffnungsglied vom Griffstück überdeckbar, wenn das Griffstück
seine parallel zum Innendeckel ausgerichtete Stellung einnimmt. Die intuitive Handhabung
des Kehrgerätes zum Entleeren des Schmutzsammelbehälters wird dadurch erleichtert,
denn der Benutzer muss zum Entleeren des Schmutzsammelbehälters zunächst das Griffstück
aus seiner parallel zum Innendeckel ausgerichteten Stellung nach oben verschwenken
und kann anschließend das Öffnungsglied betätigen, wobei der Deckel durch Anheben
des Kehrgerätes am Griffstück in seine Offenstellung verschwenkt werden kann.
[0026] Die Bürstenwalze wird vom Elektromotor in Drehung versetzt, der über Getriebemittel,
beispielsweise über einen Riementrieb, mit der Bürstenwalze gekoppelt ist. Die Energieversorgung
des Elektromotors kann über ein Anschlusskabel erfolgen, das an eine Netzspannung
anschließbar ist. Von besonderem Vorteil ist es, wenn das fahrbare Kehrgerät eine
wiederaufladbare Batterie aufweist, denn dies ermöglicht einen netzunabhängigen Betrieb
des Kehrgerätes. Hierbei ist es günstig, wenn die wiederaufladbare Batterie der Bürstenwalze
abgewandt im Bereich der Rückseite des Gehäuses angeordnet ist. So kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass das Gehäuse in seinem rückwärtigen Bereich ein Batteriefach
aufweist, in das die wiederaufladbare Batterie parallel zur Hauptbewegungsrichtung
des Kehrgerätes einführbar ist.
[0027] Zum Ein- und Ausschalten weist das fahrbare Kehrgerät einen EIN/AUS-Schalter auf.
Dieser ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Bürstenwalze abgewandt im Bereich
einer Rückseite des Gehäuses angeordnet. Vorzugsweise ist der EIN/AUS-Schalter als
Fußschalter ausgebildet.
[0028] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Gehäuse ein Gehäuseunterteil und
ein Gehäuseoberteil, wobei das Gehäuseunterteil ein wannenartiges Aufnahmefach ausbildet,
in das der Schmutzsammelbehälter formschlüssig einsetzbar ist. Durch den Formschluss
zwischen Schmutzsammelbehälter und Aufnahmefach kann der Schmutzsammelbehälter innerhalb
des Gehäuses auf konstruktiv einfache Weise unverschieblich gehalten werden.
[0029] Günstig ist es hierbei, wenn das wannenartige Aufnahmefach frontseitig von einer
Schrägfläche begrenzt ist, an die der Schmutzsammelbehälter mit einer korrespondierenden
Schrägfläche flächig anlegbar ist. Dadurch kann die Positionierung des Schmutzsammelbehälters
im Gehäuse vereinfacht werden, denn die Schrägfläche des Aufnahmefaches bildet für
den Benutzer eine Orientierungshilfe beim Einsetzen des Schmutzsammelbehälters.
[0030] Die nachfolgende Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterund. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schaubildliche Darstellung eines erfindungsgemäßen fahrbaren Kehrgerätes;
- Figur 2:
- eine schaubildliche Darstellung des Kehrgerätes bei geöffnetem Deckel und angehobenem
Schmutzsammelbehälter;
- Figur 3:
- eine schaubildliche Darstellung des Kehrgerätes mit in eine Offen- stellung verschwenktem
Innendeckel;
- Figur 4:
- eine schaubildliche Darstellung des Kehrgerätes mit in eine Schließ- stellung verschwenktem
Innendeckel;
- Figur 5:
- eine schaubildliche Ansicht eines Gehäuseunterteils des Kehrgerä- tes;
- Figur 6:
- eine teilweise geschnitten dargestellte Detailansicht einer Rastme- chanik des Gehäuseunterteils
und
- Figur 7:
- eine schematische Teildarstellung nach Art einer Explosionszeich- nung einer zweiten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen fahrbaren Kehrgerätes.
[0031] In den Figuren 1 bis 6 ist schematisch eine erste Ausführungsform eines insgesamt
mit dem Bezugszeichen 10 belegten fahrbaren Kehrgerätes dargestellt.
[0032] Dieses umfasst ein Gehäuse 12 mit einem Gehäuseunterteil 13 und einem Gehäuseoberteil
14, die miteinander verschraubt sind. Das Gehäuseunterteil weist eine Bodenwand 16
auf, von der eine umlaufende untere Außenwand 17 nach oben absteht und die in einem
bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung 19 des Kehrgerätes 10 vorderen Bereich 20 eine
Schmutzeintrittsöffnung 22 aufweist. Seitlich neben der Schmutzeintrittsöffnung 22
sowie in einem der Schmutzeintrittsöffnung 22 abgewandten rückwärtigen Bereich 24
des Gehäuses 12 sind an der Bodenwand 16 Laufrollen 26, 27, 28, 29 frei drehbar gelagert.
[0033] Der Schmutzeintrittsöffnung 22 benachbart ist im Gehäuseunterteil 13 eine Bürstenwalze
31 drehbar gelagert, deren Borsten 32 die Schmutzeintrittsöffnung 22 durchgreifen.
Über Getriebemittel in Form eines Riementriebes 34 ist die Bürstenwalze 31 mit einem
Elektromotor 35 gekoppelt, der mittels eines im rückwärtigen Bereich 24 des Gehäuses
12 angeordneten Fußschalters 37 ein- und ausgeschaltet werden kann und der von einer
im Abstand zum Fußschalter 37 ebenfalls im rückwärtigen Bereich 24 angeordneten wiederaufladbaren
und austauschbaren Batterie 39 mit Energie versorgt wird. Zur Aufnahme der Batterie
39 bildet das Gehäuseunterteil 13 ein Batteriefach aus, in das die Batterie 39 eingeführt
werden kann.
[0034] An die Schmutzeintrittsöffnung 22 schließt sich von der Bodenwand 16 schräg nach
oben abstehend eine Kehrschwelle 43 an, die parallel zur Bürstenwalze 31 ausgerichtet
ist. An die obere Kante der Kehrschwelle 43 schließt sich rückseitig, das heißt auf
der der Bürstenwalze 31 abgewandten Seite eine im Wesentlichen senkrecht zur Bodenwand
16 ausgerichtete Stirnwand 44 an, die über eine schräg zur Bodenwand 16 ausgerichtete
Zwischenwand 45 in die Bodenwand 16 übergeht. Die Zwischenwand 45 bildet eine der
Bodenwand 16 abgewandte Schrägfläche 47 aus.
[0035] Seitlich schließt sich an die Stirnwand 44 und die Zwischenwand 45 eine in der Draufsicht
im Wesentlichen C-förmige und senkrecht von der Bodenwand 16 abstehende Innenwand
49 an. Durch die Innenwand 49, die Bodenwand 16 sowie die Stirnwand 44 und die Zwischenwand
45 wird ein wannenartiges Aufnahmefach 51 definiert.
[0036] Das Gehäuseoberteil 14 ist auf das Gehäuseunterteil 13 aufgesetzt und weist eine
der Kontur des Aufnahmefaches 51 entsprechende Gehäuseöffnung 53 auf, die von einem
an das Gehäuseoberteil 14 angelenkten Deckel 55 verschlossen werden kann. Über die
Gehäuseöffnung 53 kann bei geöffnetem Deckel 55 in das Aufnahmefach 51 ein kastenförmiger
Schmutzsammelbehälter 57 eingesetzt werden, der der Bürstenwalze 31 zugewandt eine
Behälteröffnung 58 aufweist, an die sich unterseitig eine Schrägfläche 59 anschließt,
mit der der Schmutzsammelbehälter 57 flächig an die Schrägfläche 47 der Zwischenwand
45 anlegbar ist.
[0037] Der Deckel 55 ist doppelwandig ausgebildet und umfasst einen Innendeckel 61 sowie
einen Außendeckel 62. Der Innendeckel 61 ist mittels eines Scharniers 64 um eine Schwenkachse
65 verschwenkbar am Gehäuseoberteil 14 gelagert. Das Scharnier 64 ist oberhalb der
Bürstenwalze 31 angeordnet, so dass der Deckel 55 nach vorne ausgeschwenkt werden
kann, um die Gehäuseöffnung 53 freizugeben. Die Schwenkachse 65 ist parallel zur Bürstenwalze
31 ausgerichtet.
[0038] Der Außendeckel 62 überdeckt einen mittig angeordneten Teilbereich des Innendeckels
61, in dem dieser eine Vertiefung 67 definiert. Zwischen dem Innen- und dem Außendeckel
61, 62 sind im Abstand zueinander zwei Lagerelemente 69, 70 angeordnet, an denen ein
einstückig mit einem Griffstück 72 verbundener Gelenkzapfen 73 um eine Schwenkachse
74 verschwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse 74 des Griffstückes 72 ist parallel
zur Schwenkachse 65 des Deckels 55 ausgerichtet. Die Lagerelemente 69, 70 befinden
sich ungefähr mittig oberhalb der wannenförmigen Vertiefung 51 und damit ungefähr
im Bereich des Schwerpunktes des Kehrgerätes 10.
[0039] Mit dem Griffstück 72 ist ein Stiel 76 lösbar verbindbar, so dass ein Benutzer das
Kehrgerät 10 mit Hilfe des Stiels 76 an einer zu reinigenden Fläche entlang verfahren
kann.
[0040] Das Griffstück 72 ist in zwei Schwenkstellungen arretierbar. Hierzu weist der Gelenkzapfen
73 stirnseitig jeweils ein Ansatzstück 78 auf, das an seiner Mantelfläche 79 in Umfangsrichtung
im Abstand zueinander zwei erste Arretierungselemente in Form zweier Rastausnehmungen
81, 82 umfasst, mit denen ein an einer Blattfeder 84 angeordnetes zweites Arretierungselement
in Form einer Rastnase 85 zusammenwirkt. Befindet sich das Griffstück 72 in einer
vertikal ausgerichteten Stellung, wie es in Figur 4 dargestellt ist, so kann die Rastnase
85 in eine erste Rastausnehmung 81 eintauchen, so dass das Griffstück 72 in dieser
Schwenkstellung arretiert ist. Wird das Griffstück 72 in eine parallel zum Innendeckel
61 ausgerichtete Stellung verschwenkt, wie es in Figur 3 dargestellt ist, so kann
die Rastnase 85 in die zweite Rastausnehmung 82 eintauchen zur Arretierung des Griffstückes
72 in dieser zweiten Schwenkstellung.
[0041] Zur besseren Verdeutlichung der Lagerung des Griffstückes 72 im Zwischenraum zwischen
dem Innendeckel 61 und dem Außendeckel 62 ist der Außen deckel 62 in den Figuren 3
und 4 nicht dargestellt.
[0042] Zur Festlegung des Deckels 55 in seiner in den Figuren 1 und 4 dargestellten Schließstellung
ist am Gehäuseunterteil 13 zwischen dem Elektromotor 35 und dem Fußschalter 37 eine
Rastmechanik 87 angeordnet. Diese umfasst eine verschieblich an der Bodenwand 16 des
Gehäuseunterteils 13 gehaltene Tragplatte 89, die von einer Druckfeder 90 in eine
der wannenförmigen Vertiefung 51 abgewandte rückwärtige Stellung vorgespannt ist und
von der zwei Rastelemente in Form starr ausgebildeter Rasthaken 92, 93 in die der
Bodenwand 16 abgewandte Richtung nach oben abstehen. Zwischen den beiden Rasthaken
92, 93 ist ein Öffnungsglied in Form eines Druckknopfes 95 senkrecht zur Bodenwand
16 verschieblich am Gehäuseunterteil 13 gelagert, wobei der Druckknopf 95 über eine
schiefe Ebene 96 flächig an der Tragplatte 89 anliegt. Wird der Druckknopf 95 vom
Benutzer in Richtung der Bodenwand 16 nach unten gedrückt, so wird dadurch die Tragplatte
89 und mit dieser auch die beiden Rasthaken 92, 93 entgegen der Rückstellkraft der
Druckfeder 90 nach vorne in Richtung der wannenförmigen Vertiefung 51 verschoben.
[0043] Mit den beiden Rasthaken 92, 93 wirken korrespondierende Rasthaken 98, 99 zusammen,
die an den Innendeckel 61 angeformt sind und bei verschlossenem Deckel 55 die Rasthaken
92 bzw. 93 hintergreifen. Wird der Druckknopf 95 vom Benutzer betätigt, so nehmen
die Rasthaken 92, 93 des Gehäuseunterteils 13 eine zu den korrespondierenden Rasthaken
98 bzw. 99 des Deckels 55 beabstandete Stellung ein. Diese Stellung ist in Figur 6
punktiert dargestellt. Der Deckel 55 kann dann um die Schwenkachse 65 nach vorne ausgeschwenkt
werden und der Schmutzsammelbehälter 57 kann dem Gehäuse 12 entnommen werden.
[0044] Da die Anlenkung des Deckels 55 am Gehäuse 12 bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung
19 vor dem Schwerpunkt des Kehrgerätes 10 erfolgt, kann das Kehrgerät 10 bei geöffnetem
Deckel 55 vom Benutzer am Griffstück 72 oder am Stiel 76 gehalten werden, wobei sich
dann der rückwärtige Bereich 24 des Gehäuses 12 absenkt und sich dadurch die im Schmutzsammelbehälter
57 befindlichen Schmutzteilchen im rückwärtigen Bereich des Schmutzsammelbehälters
57 anhäufen. Es wird dadurch vermieden, dass bei der Entnahme des Schmutzsammelbehälters
57 Schmutzteilchen aus diesem herausfallen können.
[0045] Nimmt der Deckel 55 seine in den Figuren 1 und 4 dargestellte Schließstellung ein,
so kann der Benutzer das Kehrgerät 10 am Griffstück 72 oder auch am Stiel 76 anheben,
wobei das Kehrgerät 10 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet bleibt, da die Anlenkung
des Griffstückes 72 oberhalb des Schwerpunktes des Kehrgerätes 10 erfolgt und das
Griffstück 72 in vertikaler Schwenkstellung, wie voranstehend erläutert, arretierbar
ist.
[0046] In Figur 7 ist eine zweite Ausführungsform eines insgesamt mit dem Bezugszeichen
110 belegten Kehrgerätes dargestellt, das im Wesentlichen identisch ausgestaltet ist
wie das voranstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 6 erläuterte Kehrgerät
10. Für identische Bauteile werden in Figur 7 dieselben Bezugszeichen verwendet wie
in den Figuren 1 bis 6, und zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die voranstehenden
Erläuterungen Bezug genommen.
[0047] Das Kehrgerät 110 unterscheidet sich vom voranstehend erläuterten Kehrgerät 10 lediglich
durch unterschiedliche Arretierungselemente, mit deren Hilfe das Griffstück 72 in
mindestens einer Schwenkstellung arretiert werden kann. Hierzu ist das Griffstück
72 des Kehrgerätes 110 mit einem Gelenkzapfen 113 einstückig verbunden, der stirnseitig
jeweils eine sich über einen Teilbereich des Außenumfangs des Gelenkzapfens 113 erstreckende,
axial ausgerichtete Rastausnehmung 114 bzw. 115 aufweist. Den Rastausnehmungen 114,
115 ist jeweils eine Rastnase 117 bzw. 118 zugeordnet, die einstückig mit einem Schieber
120 bzw. 121 verbunden ist. Die Schieber 120, 121 sind in zwischen dem Innendeckel
123 und dem Außendeckel 124 des Kehrgerätes 110 angeordneten Führungen 126 bzw. 127
parallel zur Schwenkachse 129 des Gelenkzapfens 113 verschiebbar und sind mittels
eines Druckfeder 131 bzw. 132 in Richtung des Gelenkzapfens 113 elastisch vorgespannt.
[0048] Wird beim Kehrgerät 110 das Griffstück 72 in eine vertikal ausgerichtete Stellung
verschwenkt, so nehmen die Rastausnehmungen 114, 115 des Gelenkzapfens 113 eine fluchtend
zu den verschieblichen Rastnasen 117, 118 ausgerichtete Stellung ein und die Rastnasen
117, 118 können in die Rastausnehmungen 114, 115 eintauchen. Dadurch ist der Gelenkzapfen
113 und mit diesem auch das Griffstück 72 in vertikaler Ausrichtung arretiert. Entgegen
der Federkraft der Druckfedern 131, 132 kann der Gelenkzapfen 113 und mit diesem auch
das Griffstück 72 aus der vertikalen Stellung verschwenkt werden.
[0049] Sowohl der Innendeckel 61 des Kehrgerätes 10 als auch der Innendeckel 123 des Kehrgerätes
110 erstrecken sich zwischen dem Elektromotor 35 und der Batterie 39 bis an den rückwärtigen
Bereich 24 des Gehäuses 12 und bilden in diesem Bereich eine Aufnahme 135 aus, in
die das Griffstück 72 bei parallel zum Innendeckel 61 bzw. 123 ausgerichteter Stellung
eintauchen kann. Dies wird insbesondere aus den Figuren 2, 3 und 7 deutlich. Die Kehrgeräte
10, 110 zeichnen sich somit durch eine sehr flache Bauweise aus, wobei das Griffstück
72 bei parallel zum Innendeckel 61 bzw. 123 ausgerichteter Schwenkstellung nur geringfügig
über den Deckel 55 übersteht.
1. Fahrbares Kehrgerät mit einem Gehäuse (12), in dem eine über Getriebemittel (34) mit
einem Elektromotor (35) gekoppelte Bürstenwalze (31) drehbar gelagert ist, wobei das
Gehäuse (12) der Bürstenwalze (31) benachbart eine Schmutzeintrittsöffnung (22) aufweist
und im Gehäuse (12) zwischen der Bürstenwalze (31) und dem Elektromotor (35) ein Schmutzsammelbehälter
(57) angeordnet ist, der über eine oberseitige, von einem Deckel (55) verschließbare
Gehäuseöffnung (53) in das Gehäuse (12) einsetzbar und dem Gehäuse (12) entnehmbar
ist, wobei der Deckel (55) an das Gehäuse (12) angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel (55) ein Griffstück (72) schwenkbar gehalten ist, das mit einem Stiel (76)
verbindbar ist zum Verfahren des Kehrgerätes (10; 110) entlang einer zu reinigenden
Fläche.
2. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (65) des Deckels (55) parallel zur Schwenkachse (74; 129) des Griffstückes
(72) ausgerichtet ist.
3. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (55) in seinem vorderen, der Bürstenwalze (31) zugewandten Randbereich
am Gehäuse (12) angelenkt ist.
4. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (72) in mindestens einer Schwenkstellung arretierbar ist.
5. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (55) zumindest bereichsweise doppelwandig ausgestaltet ist und einen Innendeckel
(61; 123) sowie einen Außendeckel (62; 124) aufweist, die zwischen sich Lagerelemente
(69, 70) zur Lagerung des Griffstückes (72) aufnehmen.
6. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Lagerelementen (69, 70) zumindest ein zwischen dem Innen- und dem Außendeckel
(61, 62; 123, 124) angeordnetes Arretierungsglied (81, 82, 85; 114, 115, 117, 118)
zugeordnet ist zur Arretierung des Griffstückes (72).
7. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsglied ein federelastisch in eine Arretierungsstellung vorgespanntes
Arretierungselement (85; 117, 118) aufweist, das bezogen auf die Schwenkachse (74;
129) des Griffstückes (72) radial oder axial beweglich ist.
8. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendeckel (61; 123) eine Vertiefung (67) aufweist, die vom Außendeckel (62;
124) überdeckt ist und in der die Lagerelemente (69, 70) angeordnet sind.
9. Fahrbares Kehrgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendeckel (61; 123) oder der Außendeckel eine Aufnahme (135) ausbildet, in
die das Griffstück (72) in einer parallel zum Innendeckel (61; 123) bzw. zum Außendeckel
ausgerichteten Stellung eintaucht.
10. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (55) in einer Schließstellung mit dem Gehäuse (12) verrastbar ist.
11. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (12) zumindest ein Rastelement (92, 93) gehalten ist, das mittels eines
Öffnungsgliedes (95) entgegen einer elastischen Rückstellkraft aus einer Raststellung,
in der es mit einem korrespondierenden Rastelement (98, 99) des Deckels (55) in Eingriff
steht, in eine Freigabestellung bewegbar ist, in der es das korrespondierende Rastelement
(98, 99) des Deckels (55) freigibt.
12. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnungsglied (95) über eine schiefe Ebene (96) mit dem mindestens einen Rastelement
(92, 93) des Gehäuses (12) gekoppelt ist.
13. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnungsglied als Druckknopf (95) ausgestaltet ist.
14. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnungsglied (95) zwischen zwei Rastelementen (92, 93) des Gehäuses (12) angeordnet
ist.
15. Fahrbares Kehrgerät nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnungsglied (95) vom Griffstück (72) überdeckbar ist, wenn das Griffstück (72)
seine parallel zum Innendeckel (61; 123) ausgerichtete Stellung einnimmt.
16. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das fahrbare Kehrgerät (10; 110) eine wiederaufladbare Batterie (39) aufweist, die
der Bürstenwalze (31) abgewandt im Bereich der Rückseite (24) des Gehäuses (12) angeordnet
ist.
17. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das fahrbare Kehrgerät (10; 110) einen EIN-AUSSchalter (37) aufweist, der der Bürstenwalze
(31) abgewandt im Bereich einer Rückseite (24) des Gehäuses (12) angeordnet ist.
18. Fahrbares Kehrgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) ein Gehäuseunterteil (13) und ein Gehäuseoberteil (14) aufweist,
wobei das Gehäuseunterteil (13) ein wannenartiges Aufnahmefach (51) ausbildet, in
das der Schmutzsammelbehälter (57) formschlüssig einsetzbar ist.
19. Fahrbares Kehrgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (51) frontseitig von einer Schrägfläche (47) begrenzt ist, an die
der Schmutzsammelbehälter (57) mit einer korrespondierenden Schrägfläche (59) flächig
anlegbar ist.
1. Mobile sweeper with a casing (12) in which a brush roller (31) coupled via transmission
means (34) to an electric motor (35) is rotatably mounted, the casing (12) comprising
a dirt inlet opening (22) adjacent to the brush roller (31), and a dirt collecting
container (57) being arranged in the casing (12) between the brush roller (31) and
the electric motor (35), the dirt collecting container being insertable into the casing
(12) and removable from the casing (12) via a casing opening (53) on the top side,
which is closable by a cover (55), the cover (55) being articulated to the casing
(12), characterized in that a grip (72) is pivotally held on the cover (55), the grip being connectable to a
handle (76) to displace the sweeper (10; 110) along a surface to be cleaned.
2. Mobile sweeper in accordance with claim 1, characterized in that the pivot axis (65) of the cover (55) is aligned parallel to the pivot axis (74;
129) of the grip (72).
3. Mobile sweeper in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the cover (55) is articulated to the casing (12) in its front edge region facing
the brush roller (31).
4. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the grip (72) is lockable in at least one pivoted position.
5. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the cover (55) is of double-walled configuration at least in regions thereof and
comprises an inside cover (61; 123) and an outside cover (62; 124), which receive
between them bearing elements (69, 70) for mounting the grip (72).
6. Mobile sweeper in accordance with claim 5, characterized in that at least one locking member (81, 82, 85; 114, 115, 117, 118) arranged between the
inside cover and the outside cover (61, 62; 123, 124) is associated with the bearing
elements (69, 70) for locking the grip (72).
7. Mobile sweeper in accordance with claim 6, characterized in that the locking member comprises a locking element (85; 117, 118) spring-elastically
biased into a locking position, which is radially or axially movable in relation to
the pivot axis (74; 129) of the grip (72).
8. Mobile sweeper in accordance with claim 5, 6 or 7, characterized in that the inside cover (61; 123) comprises a depression (67), which is covered by the outside
cover (62; 124) and in which the bearing elements (69, 70) are arranged.
9. Mobile sweeper in accordance with any one of claims 5 to 8, characterized in that the inside cover (61; 123) or the outside cover forms a receptacle (135) which the
grip (72) enters in a position aligned parallel to the inside cover (61; 123) or to
the outside cover.
10. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the cover (55) is latchable to the casing (12) in a closed position.
11. Mobile sweeper in accordance with claim 10, characterized in that at least one latching element (92, 93) is held on the casing (12), the latching element
being movable by an opening member (95) against an elastic resetting force from a
latching position in which it is in engagement with a corresponding latching element
(98, 99) of the cover (55) into a release position in which it releases the corresponding
latching element (98, 99) of the cover (55).
12. Mobile sweeper in accordance with claim 11, characterized in that the opening member (95) is coupled via an inclined plane (96) to the at least one
latching element (92, 93) of the casing (12).
13. Mobile sweeper in accordance with claim 11 or 12, characterized in that the opening member is configured as a push button (95).
14. Mobile sweeper in accordance with claim 11, 12 or 13, characterized in that the opening member (95) is arranged between two latching elements (92, 93) of the
casing (12).
15. Mobile sweeper in accordance with any one of claims 11 to 14, characterized in that the opening member (95) can be covered by the grip (72) when the grip (72) assumes
its position aligned parallel to the inside cover (61; 123).
16. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the mobile sweeper (10; 110) comprises a rechargeable battery (39), which is arranged
in the region of the rear side (24) of the casing (12) facing away from the brush
roller (31).
17. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the mobile sweeper (10; 110) comprises an ON-OFF switch (37), which is arranged in
the region of a rear side (24) of the casing (12) facing away from the brush roller
(31).
18. Mobile sweeper in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the casing (12) comprises a lower casing part (13) and an upper casing part (14),
the lower casing part (13) forming a tub-like compartment (51) into which the dirt
collecting container (57) is insertable with positive engagement.
19. Mobile sweeper in accordance with claim 18, characterized in that the compartment (51) is delimited at the front side by an inclined surface (47) against
which the dirt collecting container (57) can be placed with surface-to-surface contact
with a corresponding inclined surface (59).
1. Appareil de balayage mobile comprenant un boîtier (12), dans lequel est monté de manière
pivotante un balai rotatif (31) couplé via un moyen d'entraînement (34) à un moteur
électrique (35), le boîtier (12) présentant de manière adjacente au balai rotatif
(31) un orifice d'entrée de salissures (22) et un contenant collecteur de salissures
(57) étant agencé dans le boîtier (12) entre le balai rotatif (31) et le moteur électrique
(35), lequel contenant peut être introduit dans le boîtier (12) et retiré du boîtier
(12) via un orifice supérieur de boîtier (53) pouvant être fermé par un couvercle
(55), le couvercle (55) étant articulé au boîtier (12), caractérisé en ce qu'une poignée (72) est maintenue pivotante sur le couvercle (55), laquelle poignée pouvant
être raccordée à un manche (76) pour déplacer l'appareil de balayage (10 ; 110) le
long d'une surface à nettoyer.
2. Appareil de balayage mobile selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (65) du couvercle (55) est orienté de manière parallèle à l'axe
de pivotement (74 ; 129) de la poignée (72).
3. Appareil de balayage mobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle (55) est articulé sur le boîtier (12) dans sa zone de bord avant tournée
vers le balai rotatif (31).
4. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poignée (72) peut être bloquée dans au moins une position de pivotement.
5. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (55) est réalisé au moins partiellement avec deux parois et présente
un couvercle intérieur (61 ; 123) ainsi qu'un couvercle extérieur (62 ; 124), qui
abritent entre eux des éléments de logement (69, 70) pour loger la poignée (72).
6. Appareil de balayage mobile selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins un organe de blocage (81, 82, 85 ; 114, 115, 117, 118) agencé entre le couvercle
intérieur et le couvercle extérieur (61, 62 ; 123, 124) est associé aux éléments de
logement (69, 70) pour bloquer la poignée (72).
7. Appareil de balayage mobile selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'organe de blocage présente un élément de blocage (85 ; 117, 118) à élasticité de
ressort précontraint dans une position de blocage, qui est mobile radialement ou axialement
par rapport à l'axe de pivotement (74 ; 129) de la poignée (72).
8. Appareil de balayage mobile selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que le couvercle intérieur (61 ; 123) présente un creux (67), qui est recouvert par le
couvercle extérieur (62 ; 124) et dans lequel les éléments de logement (69, 70) sont
agencés.
9. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que le couvercle intérieur (61 ; 123) ou le couvercle extérieur forme un logement (135),
dans lequel la poignée (72) s'enfonce dans une position orientée de manière parallèle
au couvercle intérieur (61 ; 123) ou au couvercle extérieur.
10. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (55) est encliquetable dans une position de fermeture avec le boîtier
(12).
11. Appareil de balayage mobile selon la revendication 10, caractérisé en ce que sur le boîtier (12) est maintenu au moins un élément d'encliquetage (92, 93), qui
est mobile dans une position de libération, dans laquelle il libère l'élément d'encliquetage
(98, 99) correspondant du couvercle (55), au moyen d'un organe d'ouverture (95) à
l'encontre d'une force de rappel élastique issue d'une position d'encliquetage, dans
laquelle il est en prise avec un élément d'encliquetage (98, 99) correspondant du
couvercle (55).
12. Appareil de balayage mobile selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'organe d'ouverture (95) est couplé via un plan oblique (96) à l'au moins un élément
d'encliquetage (92, 93) du boîtier (12).
13. Appareil de balayage mobile selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'organe d'ouverture est réalisé en tant que bouton-poussoir (95).
14. Appareil de balayage mobile selon la revendication 11, 12 ou 13, caractérisé en ce que l'organe d'ouverture (95) est agencé entre deux éléments d'encliquetage (92, 93)
du boîtier (12).
15. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que l'organe d'ouverture (95) peut être recouvert par la poignée (72), lorsque la poignée
(72) adopte sa position orientée de manière parallèle au couvercle intérieur (61 ;
123).
16. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de balayage mobile (10 ; 110) présente une batterie rechargeable (39),
qui est agencée de manière opposée au balai rotatif (31) dans la zone de la face arrière
(24) du boîtier (12).
17. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de balayage mobile (10 ; 110) présente un commutateur MARCHE-ARRÊT (37),
qui est agencé de manière opposée au balai rotatif (31) dans la zone d'une face arrière
(24) du boîtier (12).
18. Appareil de balayage mobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (12) présente une partie inférieure de boîtier (13) et une partie supérieure
de boîtier (14), la partie inférieure de boîtier (13) formant un compartiment en forme
de bac (51), dans lequel le contenant collecteur de salissures (57) peut être introduit
par complémentarité de formes.
19. Appareil de balayage mobile selon la revendication 18, caractérisé en ce que le compartiment (51) est délimité à l'avant par une surface inclinée (47), sur laquelle
le contenant collecteur de salissures (57) peut être posé avec une surface inclinée
(59) correspondante.
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