Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren und eine Vorrichtung für
die Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms mit einem Gas. Sie betrifft insbesondere
ein Verfahren und Vorrichtung für die Anreicherung eines Trinkwasserstroms mit Kohlendioxid.
Wenn im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung von einer Karbonisierung einer
Flüssigkeit die Rede ist, so ist damit im Allgemeinen die Anreicherung der Flüssigkeit
mit einem Gas gemeint. Die Anreicherung einer Flüssigkeit, insbesondere Wasser, mit
gasförmigem Kohlendioxid ist dabei als mit umfasster Spezialfall der allgemein zu
verstehenden Formulierung anzusehen.
Stand der Technik
[0002] Vorrichtungen für die Anreicherung von Trinkwasser mit Kohlendioxid (auch als Karbonisierung
des Trinkwassers bezeichnet) sind seit langem bekannt. Bei den meisten dieser Vorrichtungen
erfolgt die Karbonisierung des Trinkwassers in einem Vorratsbehälter, meistens als
Karbonatorkessel bezeichnet. Karbonatorkessel sind mit Sensoren bestückt, die regelmäßig
gewartet und ausgetauscht werden. Weiterhin sind in der Regel mehrere Magnetventile
vorhanden. Die Wartungskosten während der Nutzungsdauer sind häufig höher als die
Anschaffungskosten. Hinzu kommen häufig Hygieneprobleme durch die Anzahl der Bauteile
in der Wasserführung sowie den Vorratsbehälter selbst aufgrund der geringen Strömung.
[0003] In letzter Zeit wurden jedoch auch Vorrichtungen entwickelt, um in Privathaushalten
oder Gaststätten Leitungswasser im Durchlaufverfahren mit Kohlendioxid anzureichern.
Bei diesem Durchlaufverfahren erfolgt die Karbonisierung in einem Durchlaufmischer,
der unmittelbar an die Trinkwasserleitung angeschlossen ist. Im Vergleich zu klassischen
Vorrichtungen mit Vorratsbehälter hat die Durchlaufkarbonisierung ohne Vorratsbehälter
den Vorteil wesentlich kompakter, kostengünstiger und zudem auch hygienischer zu sein.
[0004] Ein Nachteil der Durchlaufkarbonisierung ist jedoch, dass es sehr aufwendig ist,
bei Druckschwankungen in der Trinkwasserleitung eine einwandfreie und gleichmäßige
Karbonisierung zu erzielen. In der Regel werden bislang als Mischsysteme Venturi-
und Wasserstrahldüsen eingesetzt. Hier erfolgt der Übergang des Gases in das Wasser
erst nach dem Mischen in der Zapfleitung. Die erforderlichen langen Zapfleitungen
verursachen Hygieneprobleme und unterliegen meist aufwendiger Reinigung und Wartung.
[0005] Eine Vorrichtung zur Anreicherung von Trinkwasser mit Kohlendioxid im Durchlaufverfahren
ist z.B. in der
WO 2004/024306 beschrieben. In dieser Schrift schlägt man vor, den Druck im Durchlaufmischer mittels
eines Überströmventils in der Zapfleitung und eines zusätzlichen Druckstabilisators
im Durchlaufmischer selbst konstant zu halten. In der Gaszuleitung ist weiterhin ein
Durchflussmengenventil angeordnet, das die in den Durchlaufmischer pro Zeiteinheit
eingespeiste Gasmenge konstant halten soll. Weiterhin umfasst die Regelung ein Magnetventil
im Wasseranschluss und Magnetventil im Gasanschluss des Durchlaufmischers. Beide Magnetventile
werden geschlossen, falls ein Druckwächter in der Zapfleitung einen Druckanstieg über
den Arbeitsdruck hinaus feststellt. Es handelt sich hierbei um eine relativ aufwendige
Regelungstechnik deren Abstimmung ebenfalls relativ kompliziert ist.
[0006] Die
WO 02/38 488 A1 befasst sich allgemein mit einem Einspeisungsbauteil für einen rohrförmigen Durchlaufmischer
mit Siebeinsätzen. Diese Schrift scheint vorzuschlagen, den Einspeisedruck des Gases
in den Durchlaufmischer in Abhängigkeit des Wasserdrucks zu regeln. Es wird hierzu
ein relativ kompliziertes Druckregelventil für das Gas vorgestellt. In der Praxis
hat sich jedoch gezeigt, dass eine solche Regelung des Einspeisedrucks des Gases in
Abhängigkeit des Wasserdrucks, bei starken Wasserdruckschwankungen oder kleinen Zapfmengen
jedoch noch keine zufrieden stellende Karbonisierung gewährleistet.
[0007] Die
DE 1 792 378 A offenbart eine Vorrichtung und Verfahren zum Karbonisieren von Getränken. Das Karbonisierungssystem
weist zwei Regelvorrichtungen für die Zuführung von Kohlendioxid auf. Eine erste Regelvorrichtung
sorgt dafür, dass eine konstante Druckdifferenz zwischen dem zugeführten Kohlendioxid
und dem Getränkedruck in dem Fließweg vorhanden ist. Ferner ist ein Mengensteuerventil
vorgesehen, das in Abhängigkeit des statischen Flüssigkeitsdrucks des Getränks die
Menge des zugeführten Kohlendioxids steuert.
[0008] Aus der
GB 2 261 383 A ist ein Karbonisierungssystem bekannt, bei demmit Kohlendioxid anzureicherndes Wasser
über Leitungen in ein Membranmodul geleitet, wo es mit Kohlendioxid in Verbindung
gerät. Ausgangsseitig des Membranmoduls ist eine regelbare Blende vorgesehen, die
die Durchflussmenge des mit Kohlendioxid angereicherten Wassers in Abhängigkeit des
Wasserdrucks regelt.
[0009] Die
WO 2006/114086 A1 offenbart ein Einspeisungsbauteil für Flüssigkeiten und Gase, das zur Karbonisierung
angewendet wird. Eine über Öffnungen einströmende Flüssigkeit wird über Schüttgut
vernebelt und anschließend mit Kohlendioxid vermischt.
Aufgabe der Erfindung
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms
mit einem Gas anzugeben, welches die vorgenannten Probleme vermeidet. Weiterhin ist
Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms
mit einem Gas anzugeben, welche die vorgenannten Probleme vermeidet.
[0011] Diese Aufgaben werden durch ein Verfahren nach Anspruch 1 sowie durch eine Vorrichtung
nach Anspruch 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen werden in den Unteransprüchen
beschrieben.
Allgemeine Beschreibung der Erfindung
[0012] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der Flüssigkeitsstrom durch einen Durchlaufmischer
geleitet, das Gas in diesen Durchlaufmischer eingespeist, so dass es sich hierin mit
dem Flüssigkeitsstrom vermischt, wobei der Einspeisedruck des Gases derart geregelt
wird, dass die Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten
Gas weitgehend konstant ist.
[0013] Entsprechend einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Durchflussmenge
des Flüssigkeitsstroms durch einen Durchflussmengenregler weitgehend unabhängig von
Schwankungen des Flüssigkeitsdrucks konstant gehalten.
[0014] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Umsetzen dieses Verfahrens umfasst: einen Durchlaufmischer,
mit
- a) einem Anschluss für den Flüssigkeitsstrom,
- b) einem Anschluss für das Gas und
- c) einem Entnahmeanschluss für den angereicherten Flüssigkeitsstrom;
sowie einen Gasdruckregler zum Regeln des Gasdrucks in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdrucks
(z.B. im Hauswassernetz oder bei Druckschwankungen, die durch eine Druckerhöhungspumpe
(Karbonatorpumpe) hervorgerufen werden), derart dass die Druckdifferenz zwischen dem
Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas weitgehend konstant ist.
[0015] Entsprechend einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst diese Vorrichtung
weiterhin einen nachgeschalteten Durchflussmengenregler (d.h. stromabwärts des Durchlaufmischers)
zum Konstanthalten der Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms pro Zeiteinheit weitgehend
unabhängig von Druckschwankungen in dessen Zulauf, d.h. sowohl in der Speiseleitung
der Flüssigkeit, die mit einem Gas anzureichern ist, als auch ausgangsseitig des Durchlaufmischers.
[0016] Durch die Kombination einer:
- a) Konstanthaltung der Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom (vornehmlich
Trinkwasser) und dem eingespeisten Gas (vornehmlich Kohlendioxid) über eine Regelung
des Gaseinspeisedrucks, und einer
- b) Konstanthaltung der Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms mittels eines Durchflussmengenreglers
stromabwärts des Durchlaufmischers,
lässt sich ohne großen Regelaufwand eine sehr gleichmäßige und von Druckschwankungen
unabhängige Gasanreichung erzielen, wobei die Anordnung aufgrund ihrer Durchströmgeschwindigkeit
und Wasserführung weitestgehend wartungsfrei und hygienesicher ist. Insbesondere ergibt
sich für die mit dem Gas angereicherte Flüssigkeit ein sehr gleichmäßiges Zapfbild.
[0017] Auch bei starken Druckschwankungen im Flüssigkeitsstrom, insbesondere auch während
kurzen Zapfvorgängen, funktioniert die Gasanreicherung ohne irgendwelche Nachregulierung
optimal. Die Vorrichtung ist insbesondere für den Haushaltsbereich geeignet. Vor allem
wegen ihren unproblematischen Betriebs- und Wartungseigenschaften.
[0018] Das Resultat der Gasanreicherung kann hierbei über den Differenzdruck zwischen dem
Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas und / oder die Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms
und / oder die Eigenschaften des Durchlaufmischers, insbesondere die Variation der
Spaltweite in einem nachstehend beschriebenen Durchlaufmischer mit Düsenkammer (z.B.
gemäß der Lehre der
WO 2004/024306 A1) beeinflusst bzw. fest geregelt werden. In einer bevorzugten Weiterbildung betrifft
die Erfindung somit ein Verfahren zur Anreicherung einer Flüssigkeit mit einem Gas,
wobei der Anreicherungsgrad variabel ist.
[0019] Ein bevorzugter Durchflussmengenregler umfasst einen Drosselkörper, der in einem
Durchflussquerschnitt des Durchflussmengenreglers derart angeordnet ist, dass er den
Durchflussquerschnitt verkleinert, falls der Druck in der ihn durchströmenden Flüssigkeit
ansteigt, und denselben vergrößert, wenn der Druck in der ihn durchströmenden Flüssigkeit
abfällt. Ein solcher Durchflussmengenregler braucht in der Tat keine separaten Sensoren
und keine Energieversorgung. Er kann einfach in eine Zapfleitung oder einen Zapfhahn
eingebaut werden. Es kann ein fest eingestellter oder ein einstellbarer Durchflussmengenregler
zum Einsatz kommen. Mit einem einstellbaren Durchflüssmengenregler hat man zusätzlich
die Möglichkeit, durch Nachregulierung der Durchflussmenge das Resultat der Gasanreicherung
zu beeinflussen.
[0020] Vorstehend war bereits darauf eingegangen worden, dass das Resultat der Gasanreicherung,
d.h. der Karbonisierungsgrad, auch über eine Verstellbarkeit des Differenzdrucks zwischen
dem Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas und / oder den Eigenschaften des Durchlaufmischers,
insbesondere die Variation der Spaltweite in einem nachstehend beschriebenen Durchlaufmischer
mit Düsenkammer (z.B. gemäß der Lehre der
WO 2004 / 024 306 A1) beeinflusst werden kann. Dies ist insbesondere gegenüber den aus dem Stand der Technik
vorbekannten Karbonisatoren vorteilhaft, bei denen eine Variation des Karbonisie-,
rungsgrads durch einfaches Zumischen von nicht karbonisiertem Wasser zum karbonisierten
Wasser in einem variablen Mischungsverhältnis erzielt wird. Das geschieht in der Regel
durch den Einsatz einer Steuerung mit Magnetventilen, die je nach Einstellung des
Kohlensäuregrades unterschiedlich viel stilles Wasser aus einer parallelen Leitung
zum karbonisierten Wasser in den Auslauf gelangen lassen. Dieses geschieht vorzugsweise
über eine Steuerung mit Taktung. Die Taktzahl bestimmt den Kohlensäuregehalt im Getränk.
Erforderlich ist somit bei Karbonisatoren dieses Typs ein hoher technischer Aufwand,
der mit einem hohen Wartungsaufwand verbunden ist. Der aufwendige Aufbau und die erforderliche
Wartung bringt unvermeidlich Kostennachteile mit sich. Andererseits bestehen hygienische
Nachteile, da die Gefahr besteht, dass das Leitungsnetz des nicht karbonisierten Wassers
(stilles Wasser) über die Zapfstelle hoher Gefahr der Verkeimung ausgesetzt ist.
[0021] Der Karbonisator gemäß der vorliegenden Erfindung hingegen weist eine solche zusätzliche
Zufuhrleitung für stilles Wasser nicht auf, so dass der Nachteil des erhöhten technischen
Aufwands grundsätzlich vermieden wird. Weiterhin ist praktisch das gesamte Wasser,
welches bei Nichtgebrauch des erfindungsgemäßen Karbonisators in dessen Leitungen
steht, karbonisiert und weist damit eine deutlich verringerte Neigung zur Keimbildung
auf.
[0022] In einer besonders einfachen und zuverlässigen Ausführung ist der Drosselkörper des
Durchflussmengenreglers ein elastisch verformbarer Körper, der durch den auf ihn einwirkenden
Druck verformbar ist.
[0023] In einer besonders bewährten Ausführung ist der Drosselkörper ein O-Ring, der im
Durchgangskanal um einen zentralen Regelkörper mit Längsrillen derart angeordnet ist,
dass er durch den Druckunterschied zwischen Wassereintrittsseite und Wasseraustrittsseite
verformbar und in die Längsrillen des Regelkörpers eindrückbar ist.
[0024] Mit steigendem Fließdruck (also steigender Durchflussmenge) verkleinert der O-Ring
somit den Durchflussquerschnitt der Längsrillen des Regelkörpers. Bei sinkendem Fließdruck
(also fallender Durchflussmenge) nimmt der O-Ring wieder seine ursprüngliche Form
an, wodurch sich der Durchflussquerschnitt der Längsrillen des Regelkörpers wieder
vergrößert. Insbesondere lässt sich ein solcher verstellbarer Durchflussmengenregler
- wie aber auch ein anders aufgebauter variabler oder feststehender Durchflussmengenregler
- vorteilhaft kostengünstig in Kunststoff-Spritzgusstechnik erstellen. Über einen
verstellbaren Durchflussmengenregler, der stromabwärts des Durchflussmischers abgeordnet
ist, lässt sich mit relativ geringer Veränderung der durchfließenden Litermenge eine
sehr unterschiedliche Karbonisierleistung erzielen, die von stillem Wasser über "Medium"
(mittlere Karbonisierung) bis "Classic" (starke Karbonisierung) reicht und die stufenlos
individuell einstellbar ist.
[0025] Eine bevorzugte Ausführung des Durchlaufmischers umfasst einen Düsenkörper und eine
daran anschließende Mischkammer. Der Düsenkörper weist einen Düsenringspalt und eine
zentral zum Düsenringspalt angeordnete Gaseinblasdüse auf, wobei der Anschluss für
den Flüssigkeitsstrom mit dem Düsenringspalt und der Anschluss für das Gas mit der
Gaseinblasdüse verbunden ist. Mit einem solchen Durchlaufmischer, zu dessen Aufbau
sich der
WO 2004 / 024306 A1 weitere Einzelheiten entnehmen lassen, lassen sich mit relativ geringem Druckverlust
sehr gute Karbonisierungsergebnisse erzielen.
[0026] Die Breite des Düsenringspalts ist vorteilhaft wählbar bzw. verstellbar, so dass
man durch die Wahl oder das Verstellen des Düsenringspalts den Druck des Flüssigkeitsstroms
in der Mischkammer und damit den Karbonisierungsgrad beeinflussen kann.
[0027] In einer alternativen Ausführung des Durchlaufmischers weist dieser einen konstanten
Düsenringspalt auf. Der Karbonisierungsgrad kann dann z.B. über einen variablen Durchflussmengenregler
- wie vorstehend erwähnt - variiert werden. Ein Durchlaufmischer mit konstantem Düsenringspalt
lässt sich vorteilhaft in Kunststoff-Spritzgusstechnik erstellen und erlaubt somit
die Realisierung relevanter Kostenvorteile.
[0028] In Kombination mit einem variablen Durchflussmengenregler, der ebenfalls in Kunststoff-Spritzgusstechnik
erstellt werden kann, lassen sich so stufenlos einstellbare Karbonsierungsergebnisse
bei geringsten Gestehungskosten realisieren.
[0029] Schließlich kann auch das im Zulauf des Durchlaufmischers angeordnete Differenzdruckventil,
d.h. der Gasdruckregler zum Regeln des Gasdrucks in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdrucks,
in Kunststoff-Spritzgusstechnik erstellt werden, was zu einer weiteren Reduktion der
Gestehungskosten führt.
[0030] Schließlich sei darauf hingewiesen, dass aufgrund der nicht zu hohen Drucke, die
bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens z.B. in einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung auftreten, selbst die Flüssigkeits- bzw. Gasführenden Leitungen vollständig
oder teilweise aus Kunststoff bestehen können, insbesondere in Kunststoff-Spritzgusstechnik
erstellt sein können.
[0031] Werden möglichst viele der Komponenten:
- a) Differenzdruckventil
- b) Durchlaufmischer
- c) (feststehender bzw. variabler) Durchflussmengenregler (stromabwärts des Durchlaufmischers)
bzw. (feststehende bzw. variable) Drossel
- d) Flüssigkeits- bzw. Gasführende Leitungen
- e) Verbinder
[0032] in Kunststoff ausgeführt, so ist einerseits eine sehr hohe Integration mehrerer Komponenten
in einem Bauteil möglich, andererseits können Verbindungsprobleme an Anschlussstellen
zwischen einzelnen Komponenten und Leitungen minimiert werden. Beispielhaft sei hier
eine Integration von Differenzdruckventil und Durchlaufmischer in einem Bauteil genannt,
alternativ auch von Durchlaufmischer und Durchflussmengenregler bzw. variabler Drossel,
insbesondere einschließlich der erforderlichen Verbindungsleitungen.
[0033] Weiterhin ist es auch möglich, den Durchlaufmischer sowie den Durchflussmengenregler
bzw. die Drossel als feststehende - also nicht einstellbare - Teile auszuführen, und
den Differenzdruckregler variabel auszugestalten. In dieser Ausgestaltung kann ein
Benutzer über eine Variation des Differenzdrucks zwischen Flüssigkeit und eingespeistem
Gas den Karbonisierungsgrad einstellen.
[0034] Schließlich können auch beliebige Kombinationen von feststehenden / variablen Differenzdruckreglern,
Durchlaufmischern, Drosseln und / oder Durchlaufmengenreglern verwendet werden.
[0035] Besondere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der Vorrichtung ergeben
sich, wenn die Druckdifferenz zwischen eingespeistem Gas und der Flüssigkeit auf etwa
Null eingestellt ist. Auf diese Weise lässt sich zuverlässig die Ausbildung von Gasblasen
in den dem Durchlaufmischer nachgeordneten Leitungen / Komponenten verhindern, wodurch
ein sehr homogenes Zapfbild gewährleistet wird. Möglich ist dies beispielsweise mit
dem im nachfolgenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Durchlaufmischer mit feststehender
Düsenkammer und Ringspalt. Weiterhin ist ein Betrieb mit einem im Wesentlichen verschwindenden
Differenzdruck mit einem Durchlaufmischer gemäß der
WO 2005 / 105 279 A1, deren Lehre wie auch die Lehre der
WO 2004 / 024 306 A1 durch diese Bezugnahme vollständig zur Lehre dieser Anmeldung hinzugefügt wird.
[0036] Es sei aber darauf hingewiesen, dass ein Betrieb der Vorrichtung sowie eine Ausführung
des Verfahrens auch bei einer von Null verschiedenen Druckdifferenz möglich sind.
Der Gasdruck kann allgemein - abhängig vom verwendeten Durchlaufmischer - sowohl über
als auch unter dem Druck der Flüssigkeit, liegen. Insbesondere erlaubt die Verwendung
eines Durchlaufmischers gemäß der Lehre der
WO 2004 / 024 306 A1 die Einstellung eines Gasdrucks, der auch unter dem Druck der Flüssigkeit liegt.
In diesem Fall lässt sich eine besonders effiziente Gasanreicherung bei kleinster
Blasenbildung erzielen.
[0037] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich insbesondere für die Karbonisierung
von Trinkwasser. Hierbei ist der Anschluss für den Flüssigkeitsstrom dann normalerweise
mit einer Trinkwasserleitung oder mit einem Vorratsbehälter und einer nachgeschalteten
Druckerhöhungspumpe verbunden. Der Anschluss für das Gas ist über den Differenzdruckregler
mit einer Kohlendioxidflasche und der Zapfanschluss über den Durchflussmengenregler
mit einem Zapfventil verbunden.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0038] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung möglicher Ausführungsformen der Erfindung anhand der beiliegenden Figur
1 entnommen werden, welche ein vereinfachtes Schaltschema einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung für die Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms mit einem Gas zeigt.
Beschreibung einer/mehrerer Ausgestaltung(en) der Erfindung
[0039] Die in der Figur 1 gezeigte Vorrichtung 10 wurde insbesondere für die Karbonisierung
von Trinkwasser im Durchlaufverfahren beim Endverbraucher oder in Gaststätten entwickelt.
Sie umfasst einen wasserseitigen Anschluss 12, einen gasseitigen Anschluss 14 und
einen Zapfanschluss 16. Der wasserseitige Anschluss 12 ist über einen Trinkwasserfilter
12, einen Rückflussverhinderer 14 und ein Absperrventil 16 an eine Trinkwasserleitung
18 angeschlossen. Der gasseitige Anschluss 14 ist über ein Absperrventil 20 an einen
Kohlendioxidbehälter 22 angeschlossen, wobei das Bezugszeichen 24 ein gasseitiges
Sicherheitsventil bezeichnet. Der Zapfanschluss 16 ist mit einem Zapfhahn 26 ausgestattet.
[0040] Die eigentliche Karbonisierung, d.h. Anreicherung des Trinkwassers mit Kohlendioxid,
erfolgt bevorzugt in einem rohrförmigen Durchlaufmischer 28 mit einem Düsenkopf 30,
einer Mischkammer 32 und einer Beruhigungskammer 34. Der Düsenkopf 30 ist vorteilhaft,
wie in der
WO 2004 / 024 306 A1 beschrieben ausgebildet. Er umfasst demnach einen Düsenringspalt 36, welcher über
eine Wasserzuleitung 38 mit dem wasserseitigen Anschluss 12 in Verbindung steht, und
Gaseinblasdüse 40, welche in einem zentralen Kern 41 angeordnet ist und über eine
Gaszuleitung 42 mit dem gasseitigen Anschluss 14 in Verbindung steht. Die Breite des
Düsenringspalt 36 lässt sich vorteilhaft verstellen, in der Mischkammer 32 vermischt
sich das zentral eingeblasene Gas äußerst effizient mit dem umgebenden Wasserstrom
zu einem Wasser-Gas-Gemisch. Dieses Gemisch strömt dann vorteilhaft über Mikrosiebe
44 in die Beruhigungskammer 34 über. Die Mikrosiebe 44 gewährleisten hierbei eine
homogenere Blasenbildung im Flüssigkeitsstrom. Über die Maschenweite der Mikrosiebe
44 kann man zudem die Größe der Gasblasen im Wasserstrom steuern.
[0041] Im Gegensatz zu der in der
WO 2004/024306 beschriebenen Ausführung des Durchlaufmischers weist die in Fig. 1 gezeigte Ausführung
des Durchlaufmischers 20 keinen Druckstabilisator am Ausgang der Beruhigungskammer
34 auf. Das Gaswassergemisch mündet vielmehr über eine Austrittsöffnung 46 der Beruhigungskammer
34 unmittelbar h eine Zapfleitung 48.
[0042] In der Gaszuleitung 42 sind ein Druckregelventil 50 und ein Rückflussverhinderer
52 angeordnet. Das Druckregelventil 50 regelt die Druckdifferenz zwischen dem Gas
in der Gaszuleitung 42 und dem Wasser in der Wasserzuleitung 38 auf einen konstanten
Sollwert, der insbesondere Null sein kann. Hierzu wird ein Stellglied 54 (Kolben oder
Membrane) des Druckregelventils 50 mit dem Wasserdruck in der Wasserzuleitung 38 und
dem Gasdruck in der Gaszuleitung 42 beaufschlagt. Steigt die Differenz zwischen Gas-
und Wasserdruck über einen vorgegebenen Sollwert, so wird der Gasstrom in der Gaszuleitung
42 über ein mit dem Stellorgan 54 verbundenes Gasventil 56 gedrosselt. Fällt die Differenz
zwischen Gas- und Wasserdruck unter den vorgegebenen Sollwert, so wird das Gasventil
56 wieder entsprechend geöffnet. Ein konstanter Sollwert für die Druckdifferenz kann
z.B. über ein Federmittel 58 vorgegebenen werden. Durch Wahl der Vorspannung des Federmittels
58, kann man den vorgegebenen Sollwert für die Druckdifferenz verstellen; wobei je
nach Anordnung des Federmittels 58 der Gasdruck höher oder niedriger als der Wasserdruck
sein kann.
[0043] Es ist jedoch ebenfalls möglich einen Druckregler mit einem fest eingestellten Druckdifferenz-Sollwert
zu benutzen. Weiterhin ist es auch möglich, ganz auf das Federmittel zu verzichten,
da Federmittel häufig herstellungsbedingt eine große Streuung aufweisen, vorzeitig
ermüden oder brechen können und hygienische Nachteile mit sich bringen können.
[0044] Ein Spezialfall ist hierbei ein Druckregler mit einem Druckregelkolben der ein Übersetzungsverhältnis
von 1:1 und kein Federmittel zum Vorgeben einer Druckdifferenz aufweist. Ein solcher
Druckregler gewährleistet dann, dass der Gasdruck in der Gaszuleitung 42 ungefähr
gleich dem Wasserdruck in der Wasserzuleitung 38 ist. Er weist darüber hinaus hygienische
Vorteile gegenüber solchen Druckreglern auf, die Federmittel aufweisen, da bei diesen
das Federmittel häufig mit Flüssigkeit in Berührung kommt und somit eine Quelle für
Keimbildung sein kann.
[0045] Will man bei diesem Druckregler einen (dynamischen) Wasserdruck im Durchlaufmischer
28 einstellen, der niedriger als der Gasdruck im Durchlaufmischer 28 ist, so kann
man z.B. die Breite des Düsenringspalts 36 verringern oder ein (verstellbares) Drosselventil
(nicht gezeigt) in die Wasserzuleitung 38 zwischen den Druckregler 50 und den Durchlaufmischer
28 einbauen. Soll hingegen der Wasserdruck im Durchlaufmischer höher als der Gasdruck
im Durchlaufmischer sein (dies kann z.B. der Fall bei einem Venturimischer sein),
so kann man z.B. ein Drosselmittel (nicht gezeigt) in die Gasleitung 42 zwischen den
Druckregler 50 und den Durchlaufmischer 28 einbauen. Solche Drosselmittel können z.B.
Blenden und/oder Drosselventile sein.
[0046] Mit dem Bezugszeichen 52 ist ein Rückflussverhinderer gezeigt, welcher gewährleistet,
dass kein Wasser in die Gaszuleitung 42 eindringt, falls z.B. der Gasdruck in der
Gaszuleitung 42 unter den Wasserdruck im Durchlaufmischer 28 fällt. Letzteres ist
z.B. der Fall, falls der Gasbehälter weitgehend leer ist. Selbstverständlich kann
die Punktion des Rückflussverhinderer 52 auch an das Druckregelventil 50 integriert,
werden. Letzteres gilt ebenfalls für die weiter oben beschriebene Sicherheitsfunktion
des Sicherheitsveritils 24.
[0047] In der Zapfleitung 48 ist, stromabwärts des Durchlaufmischers 28, ein einfacher Durchflussmengenregler
60 angeordnet, der die Durchflussmenge des Trinkwasserstroms in der Zapfleitung weitgehend
unabhängig von Druckschwankungen z.B. in der Frischwasserzuführung konstant hält.
[0048] Durch die Kombination einer Konstanthaltung der Druckdifferenz zwischen dem Gas in
der Gaszuleitung 42 und dem Wasser an der Wasserzuleitung 38 über eine Regelung des
Gaseinspeisedrucks einerseits mit einer Konstanthaltung der Wasserdurchflussmenge
in der Zapfleitung 48 mittels eines einfachen Durchflussmengenreglers 60 andererseits
lässt sich eine sehr gleichmäßige und stabile fest eingestellte Karbonisierung erzielen.
Wird der Durchflussmengenregler verstellbar ausgeführt, so kann darüber hinaus der
Karbonisierungsgrad vom Benutzer gewählt werden.
[0049] Auch bei starken Druckschwankungen in der Trinkwasserleitung, insbesondere auch während
kurzen Zapfvorgängen, funktioniert die Karbonisierung ohne irgendwelche Nachregulierungen
stets optimal.
[0050] Erstaunlicherweise wurde ebenfalls festgestellt, dass bereits mit sehr einfachen
Durchflussmengenreglern, wie sie z.B. unter der Bezeichnung "Wassersparer" als Standard-Einsätze
in Sanitärarmaturen eingesetzt werden, erstaunlich gute Resultate erzielt werden.
[0051] Die erzielten Resultate waren erstaunlicherweise sogar besser als mit aufwendigen
wasserseitigen Druckreglungen, mit welchen man bisher versucht hat, einen konstanten
Wasserdruck und/oder Gasdruck im Durchlaufmischer einzuregeln. Solche einfachen Durchflussmengenregler
basieren z.B. auf dem Funktionsprinzip, dass in einem Durchgangskanal ein O-Ring um
einen zentralen Regelkörper mit Längsrillen derart angeordnet ist, dass er durch den
Druckunterschied zwischen Wassereintrittsseite und Wasseraustrittsseite verformt und
in die Längsrillen des Regelkörpers gedrückt wird. Mit steigendem Fließdruck (also
steigender Durchfluss- oder Litermenge), verkleinert der O-Ring somit den freien Durchflussquerschnitt
der Längsrillen im zentralen Regelkörper. Bei sinkendem Fließdruck (also fallender
Durchfluss- oder Litermenge), nimmt der O-Ring wieder seine ursprüngliche Form an,
wodurch sich der freie Durchflussquerschnitt der Längsrillen wieder vergrößert.
[0052] Solche "Wassersparer-Einsätze" sind nicht nur äußerst kostengünstig, sondern als
Standard-Einsätze in Sanitärarmaturen auch bereits langzeiterprobt. Zudem lassen sich
diese Einsätze sehr einfach in die Zapfleitung 48 oder das Zapfventil 26 einbauen.
Es gibt ebenfalls einstellbare Durchflussmengenregler. Bei Letzteren ist der zentrale
Regelkörper mit den Längsrillen z.B. konisch ausgebildet und relativ zum O-Ring verstellbar.
[0053] Mit den Durchlaufmischern des vorbeschriebenen Typs der Fig. 1 wurden in ausgiebigen
Tests außergewöhnlich gute Karbonisierungsresultate mit der kombinierten Differenzdruck-/Durchflussmengen-Regelung
erzielt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch bei anderen Durchlaufmischern,
wie z.B. Venturimischern oder Durchlaufmischern mit Siebeinsätzen, durch die Kombination
einer Konstanthaltung der Druckdifferenz zwischen dem Gas in der Gaszuleitung 42 und
dem Wasser in der Wasserzuleitung 38 über eine Regelung des Gaseinspeisedrucks einerseits
mit einer Konstanthaltung der Wasserdurchflussmenge in der Zapfleitung mittels eines
einfachen Durchflussmengenreglers 60 andererseits eine wesentliche Verbesserung des
Karbonisierungsresultats erzielt werden kann. Der Grad der Karbonisierung (die Karbonisierungsleistung)
wird hierbei auf eine äußerst einfache Art und Weise, zuverlässig und stabil durch
die Druckdifferenz zwischen dem Gas und dem Wasser im Durchlaufmischer 28 und durch
die vom Durchflussmengenregler 60 vorgegebene Durchflussmenge eingestellt.
[0054] Beim Durchlaufmischer 28 hat man zudem die Möglichkeit über die verstellbare Breite
des Düsenringspalts 36 auf die Karbonisierung einzuwirken.
1. Verfahren für die Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms mit einem Gas,
wobei:
a. der Flüssigkeitsstrom durch einen Durchlaufmischer (28) geleitet wird; das Gas
in diesen Durchlaufmischer (28) eingespeist wird, worin es sich mit dem Flüssigkeitsstrom
vermischt; und
b. die Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas weitgehend
konstant gehalten wird, wobei der Einspeisedruck des Gases mittels eines Druckregelventils
(50) geregelt wird;
dadurch gekennzeichnet,
c. dass die Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms weitgehend unabhängig von Schwankungen
des Flüssigkeitsdrucks durch einen Durchflussmengenregler (60) konstant gehalten wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms durch einen stromabwärts des Durchlaufmischers
(28) angeordneten Durchflussmengenregler (60) konstant gehalten wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussmengenregler (60) verstellbar ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas verstellbar
ist.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom und dem eingespeisten Gas im Wesentlichen
Null beträgt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms durch eine stromaufwärts des Durchlaufmischers
(28) angeordnete Drossel konstant gehalten wird.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel verstellbar ist.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsstrom durch einen rohrförmigen Durchlaufmischer (28) mit einem Düsenkopf
(30), der einen Düsenringspalt (36) mit variabler Spaltweite aufweist, geleitet wird.
9. Vorrichtung für die Anreicherung eines Flüssigkeitsstroms mit einem Gas, umfassend:
a. einen Durchlaufmischer (28) mit einem Anschluss für den Flüssigkeitsstrom (12),
einem Anschluss für das Gas (14) und einem Entnahmeanschluss für den angereicherten
Flüssigkeitsstrom (16); und
b. einen Differenzdruckregler (50) zum Regeln des Gasdrucks in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdrucks,
wobei der Differenzdruckregler (50) die Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsstrom
und dem eingespeisten Gas weitgehend konstant hält;
gekennzeichnet durch
c. einen Durchflussmengenregler (60) zum Konstanthalten der Durchflussmenge des Flüssigkeitsstroms
weitgehend unabhängig von Druckschwankungen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Durchflussmengenregler (60) stromabwärts des
Durchlaufmischers (28) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Durchflussmengenregler (60) einen Drosselkörper
umfasst, der in einem Durchflussquerschnitt des Durchflussmengenreglers angeordnet
ist und den Durchflussquerschnitt verkleinert, falls der Druck in der ihn durchströmenden
Flüssigkeit ansteigt und der denselben vergrößert, falls der Druck in der ihn durchströmenden
Flüssigkeit abfällt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Drosselköper ein elastisch verformbarer Körper
ist, der durch den auf ihn einwirkenden Differenzdruck verformbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei der Drosselkörper ein O-Ring ist, der im Durchgangskanal
um einen zentralen Regelkörper mit Längsrillen angeordnet ist und der durch den Druckunterschied
zwischen Ein- und Austrittsseite des Flüssigkeitsstroms verformbar und in die Längsrillen
des Regelkörpers eindrückbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei der Durchlaufmischer (28) einen
Düsenkopf (30) und eine daran anschließende Mischkammer (32) umfasst, und der Düsenkopf
(30) einen Düsenringspalt (36) und eine zentral zum Düsenringspalt (36) angeordnete
Gaseinblasdüse (40) aufweist, wobei der Anschluss für den Flüssigkeitsstrom (12) mit
dem Düsenringspalt (36) und der Anschluss für das Gas (14) mit der Gaseinblasdüse
(40) verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Breite des Düsenringspalts (36) verstellbar
ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei der Differenzdruckregler (50)
fest auf eine Druckdifferenz von etwa Null eingestellt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei der Differenzdruckregler (50)
und / oder der Durchflussmengenregler (60) einstellbar sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, wobei der Anschluss für den Flüssigkeitsstrom
(12) mit einer Trinkwasserleitung (18) und der Anschluss für das Gas (14) über den
Differenzdruckregler (50) mit einer Kohlendioxidflasche (22) verbunden sind, und der
Zapfanschluss (16) über den Durchflussmengenregler (60) mit einem Zapfventil (26)
verbunden ist.
1. Process for the enrichment of a liquid stream with a gas wherein:
a. the liquid stream is directed through a flow mixer (28); the gas is fed into this
flow mixer (28), in which the gas mixes with the liquid stream; and
b. the pressure difference between the liquid stream and the gas fed in is kept largely
constant, wherein the feeding pressure of the gas is regulated by a pressure control
valve (50);
characterized in,
that the mass flux of the liquid stream is kept largely independent of fluctuations of
the liquid pressure by a mass flux regulator (60).
2. Process according to claim 1, characterized in,
that the mass flux of the liquid stream is kept constant by a mass flux regulator which
is positioned downstream of the flow mixer (28).
3. Process according to claim 2, characterized in,
that the mass flux regulator (60) is adjustable.
4. Process according to claim 1, characterized in,
that the pressure difference, between the liquid stream and the fed in gas, is adjustable.
5. Process according to claim 1, characterized in,
that the pressure difference, between the liquid stream an the fed in gas, is essentially
zero.
6. Process according to claim 1, characterized in,
that the mass flux of the liquid stream is kept constant by a restrictor which is positioned
upstream of the flow mixer (28).
7. Process according to claim 6, characterized in,
that the restrictor is adjustable.
8. Process according to claim 1, characterized in,
that liquid stream is directed through a tubular flow mixer (28) with a nozzle head (30),
comprising an annular passage (36) with a variable gap width.
9. Apparatus for the enrichment of a liquid stream with a gas, comprising:
a. a flow mixer (28) with a connector for the liquid stream (12), a connector for
the gas (14) and an outlet connector for the enriched liquid stream (16); and
b. a differential pressure regulator (50) to regulate the pressure of the gas depending
on the pressure of the liquid, wherein the differential pressure regulator (50) keeps
the pressure difference between the liquid stream and the fed in gas largely constant;
characterized in,
c. a mass flux regulator (60) to keep the mass flux of the liquid stream constant,
largely independent of pressure fluctuations.
10. Apparatus according to claim 9, wherein,
the mass flux regulator (60) is positioned downstream of the flow mixer (28).
11. Apparatus according to claim 9 or 10, wherein,
the mass flux regulator (60) comprises a restricting body, which is arranged in a
flow cross section of the mass flux regulator and which reduces the flow cross section
in case of increasing pressure of the fluid flowing through it,
and which enlarges the same in case of falling pressure of the fluid flowing trough
it.
12. Apparatus according to claim 11, wherein,
the restricting body is an elastically deformable body, which may be deformed by the
pressure imposed on it.
13. Apparatus according to claim 12, wherein,
the restricting body is an o-ring, which is arranged in the conduit around a central
body of regulation with longitudinal grooves,
and which may be deformed by the pressure difference between the inlet and the outlet
side of the fluid stream,
and which can be pressed into the longitudinal grooves of the body of regulation.
14. Apparatus according to one of the claims 9 to 13, wherein,
the flow mixer (28) comprises a nozzle head (30) and an adjacent mixing chamber (32),
and the nozzle head (30) comprises an annular passage (36) and comprises a gas injection
valve (40) arranged centrally to this annular passage (36),
wherein the connector for the liquid stream (12) is connected to the annular gap (36)
and wherein the connector for the gas (14) is connected to the gas injection valve
(40).
15. Apparatus according to claim 14, wherein,
the width of the annular gap (36) is adjustable.
16. Apparatus according to one of the claims 9 to 15, wherein,
the differential pressure regulator (50) is fixedly set to a pressure difference of
about zero.
17. Apparatus according to one of the claims 9 to 15, wherein,
the differential pressure regulator (50) and / or the mass flux regulator (60) are
adjustable.
18. Apparatus according to one of the claims 9 to 17, wherein,
the connector for the liquid stream (12) is connected to a fresh water pipe (18),
and the connector for the gas (14) is connected to a carbon dioxide bottle (22) through
the differential pressure regulator (50),
and the tapping connector (16) is connected to a tapping valve (26) through the mass
flux regulator (60).
1. Procédé pour l'enrichissement d'un courant de liquide avec un gaz où :
a. le courant de liquide est conduit à travers un mélangeur continu (28) ; le gaz
est injecté dans ce mélangeur continu (28) où il se mélange avec le courant de liquide
; et
b. la différence de pression entre le courant de liquide et le gaz injecté est maintenue
sensiblement constante, où la pression d'injection du gaz est régulée au moyen d'une
vanne de régulation de pression (50) ;
caractérisé
c. en ce que le débit du courant de liquide est maintenu constant sensiblement indépendamment
des fluctuations de la pression de liquide par un régulateur de débit (60).
2. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que le débit du courant de liquide est maintenu constant par un régulateur de débit (60)
disposé en aval du mélangeur continu (28).
3. Procédé selon la revendication 2 caractérisé en ce que le régulateur de débit (60) est réglable.
4. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que la différence de pression entre le courant de liquide et le gaz injecté est réglable.
5. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que la différence de pression entre le courant de liquide et le gaz injecté est sensiblement
égale à zéro.
6. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que le débit du courant de liquide est maintenu constant par un étranglement disposé
en amont du mélangeur continu (28).
7. Procédé selon la revendication 6 caractérisé en ce que l'étranglement est réglable.
8. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que le courant de liquide est dirigé à travers un mélangeur continu (28) tubulaire avec
une tête de buse (30) qui comporte un interstice annulaire de buse (36) à largeur
d'interstice variable.
9. Dispositif pour l'enrichissement d'un courant de liquide avec un gaz comprenant :
a. un mélangeur continu (28) avec un raccordement pour le courant de liquide (12),
un raccordement pour le gaz (14) et un raccordement de prélèvement pour le courant
de liquide enrichi (16) ; et
b. un régulateur de pression différentielle (50) pour réguler la pression du gaz en
fonction de la pression du liquide où le régulateur de pression différentielle (50)
maintient sensiblement constante la différence de pression entre le courant de liquide
et le gaz injecté ; caractérisé par
c. un régulateur de débit (60) pour maintenir constant le débit du courant de liquide
sensiblement indépendamment des fluctuations de pression.
10. Dispositif selon la revendication 9 où le régulateur de débit (60) est disposé en
aval du mélangeur continu (28).
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10 où le régulateur de débit (60) comprend
un corps d'étranglement qui est disposé dans une section transversale d'écoulement
du régulateur de débit et qui réduit la section transversale d'écoulement lorsque
la pression dans le liquide qui le traverse augmente et qui l'augmente quand la pression
du liquide qui le traverse diminue.
12. Dispositif selon la revendication 11 où le corps d'étranglement est un corps élastiquement
déformable qui est déformable par la pression différentielle agissant sur lui.
13. Dispositif selon la revendication 12 où le corps d'étranglement est un joint torique
qui est disposé dans le canal de passage autour d'un corps de régulation central avec
des rainures longitudinales et qui est déformable par la différence de pression entre
le côté d'entrée et le côté de sortie du courant de liquide et qui peut être enfoncé
dans les rainures longitudinales du corps de régulation.
14. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 13 où le mélangeur continu (28) comporte
une tête de buse (30) et une chambre du mélange (32) qui s'y raccorde, et la tête
de buse (30) présente un interstice annulaire de buse (36) et une buse d'injection
de gaz (40) disposée de manière centrale par rapport à l'interstice annulaire de buse
(36), où le raccordement pour le courant de liquide (12) est relié à l'interstice
annulaire de buse (36) et le raccordement pour le gaz (14) est relié à la buse d'injection
de gaz (40).
15. Dispositif selon la revendication 14 où la largeur de l'interstice annulaire de buse
(36) est réglable.
16. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 15 où le régulateur de pression différentielle
(50) est réglé de manière fixe sur une différence de pression d'environ zéro.
17. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 15 où le régulateur de pression différentielle
(50) et/ou le régulateur de débit (60) sont réglables.
18. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 17 où le raccordement pour le courant
de liquide (12) est relié à une conduite d'eau potable (18) et le raccordement pour
le gaz (14) est relié par le biais du régulateur de pression différentielle (50) à
une bouteille de dioxyde de carbone (22), et le raccordement de distribution (16)
est relié à une vanne de distribution (26) par le biais du régulateur de débit (60).