[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur einfarbigen oder mehrfarbigen Bedruckung
von Einzelobjekten, insbesondere mit variablen Daten und insbesondere mit wenigstens
einer flachen zu bedruckenden Oberfläche, wobei die Einzelobjekte an wenigstens einer
Eingabestation in einen Produktionsweg gebracht werden, während des Produktionsweges
mittels wenigstens einer Behandlungsart behandelt werden und mittels wenigstens einer
Ausgabestation aus dem Produktionsweg genommen werden. Die Erfindung betrifft weiterhin
eine Druckmaschine zur einfarbigen oder mehrfarbigen Bedruckung von Einzelobjekten,
insbesondere mit variablen Daten und insbesondere mit wenigstens einer flachen zu
bedruckenden Oberfläche, mit wenigstens einer Eingabestation und wenigstens einer
Ausgabestation für zu bedruckende Einzelobjekte.
[0002] Es ist bekannt, zur industriellen Bedruckung von Einzelobjekten, wie z.B. Datenträgern,
beispielsweise CDs oder DVDs, oder andere Produktgüter des täglichen Lebens Druckmaschinen
und Druckverfahren einzusetzen, welche beispielsweise mittels Siebdruck, Flexodruck,
Tampondruck, Offsetdruck, Flachdruck Tiefdruck oder Hochdruck eine oder mehrere Farben
auf eine zu bedruckende Oberfläche des Objektes übertragen.
[0003] Die Bedruckung selbst dient dabei der Dekoration, der Werbung und / oder der Information
entweder des Endverbrauchers oder zur Produktverfolgung für den Hersteller. Darüber
hinaus werden verstärkt Anstrengungen unternommen die Bedruckung eines Objektes als
Instrument zur Individualisierung oder zur Produktsicherung zu verwenden, indem beispielsweise
variable Daten in Klarschrift oder als maschinenlesbarer Code aufgedruckt werden.
Auf diese Weise kann beispielsweise bei einer Bedruckung eines Datenträgers wie einer
CD oder DVD eine variable Seriennummer oder ein Freischaltcode zusätzlich zu einem
ansonsten nicht veränderlichen Hintergrundbild aufgedruckt werden.
[0004] Hierzu werden entweder separate Kennzeichnungsverfahren oder zusätzliche digitale
Druckverfahren wie beispielsweise lnkJet-Druck, Laserdruck, Transferdruck etc, verwendet,
um so eine partielle Individualisierung aller Druckdaten zu erreichen.
[0005] Um eine vollständige Individualisierung zu erreichen, mit der es möglich ist das
komplette Layout beispielsweise einer Folge von zu bedruckenden CDs wahlfrei innerhalb
der Produktionsabfolge zu verändern, werden beispielsweise CD-Druckmaschinen mit digitalen
Druckwerken ausgerüstet, mit welchen es möglich ist, die komplette zu bedruckende
Oberfläche der CD mit einer mehrfarbigen Bedruckung zu versehen.
[0006] Ähnliche Verfahren und Drucker sind aus dem Heim- und Officebereich bekannt, wo Bürodrucker
heute in der Lage sind CDs, die eine entsprechende Oberfläche aufweisen, zu bedrucken,
wobei die erzielbare Druckqualität bereits an eine Offsetdruckqualität heranreicht.
[0007] All diesen bereits eingesetzten Druckverfahren ist gemeinsam, dass sie die zu bedruckenden
Objekte in einer linearen Abfolge bedrucken, wobei jedes Objekt eine bestimmte Anzahl
von Behandlungsstationen durchläuft. Die Behandlungsstationen können dabei Handlingeinrichtungen,
Prüf- und Leseeinrichtungen, Substratvorbehandlungen, Druckstationen, Lackwerke, Trocknungsstationen
etc. umfassen.
[0008] Der Materialfluss der Objekte durch alle in einer bestimmten Druckmaschine vorhandenen
Behandlungsstationen ist dabei so gestaltet, dass jedem Objekt zu jedem Zeitpunkt
ein nachfolgendes Objekt oder zumindest eine Objekt-Position folgt, wodurch eine lineare
Bearbeitungskette entsteht, bei der jedes Objekt sukzessiv durch jede einander nachfolgende
Behandlungsstation läuft. Eine Störung in dieser Kette an einem beliebigen Punkt hat
zur Folge, dass der gesamte Produktionslauf unterbrochen wird und damit die Produktion
bis zur Behebung des Fehlers und der Wiederinbetriebnahme stoppt.
[0009] Dies hat insbesondere dann erhebliche Auswirkungen auf die über einen bestimmten
Zeitraum betrachtete Produktionsleistung des Gesamtsystems, wie beispielsweise die
Tagesproduktionsleistung, wenn ein Glied der Kette sich als besonders anfällig gegen
Störungen erweist. Erfahrungsgemäß sind insbesondere Tintenstrahldruckköpfe besonders
anfällig gegen Störungen, wobei diese entweder durch äußere Einwirkungen wie Erschütterungen,
hohe Beschleunigungen, Staub, elektrostatische Aufladung, mechanische Stöße etc. oder
innere Einwirkungen wie Tintenverschmutzung, Tintenausgasungen etc. ausgelöst werden
können, wodurch beispielsweise einzelne oder mehrere Düsen oder Düsengruppen oder
gar ganze Druckköpfe ausfallen können.
[0010] Da die in diesen Druckverfahren verwendeten Druckköpfe nach dem Prinzip des Drop-On-Demand
arbeiten, weisen diese eine Vielzahl von einzeln ansteuerbaren Düsen auf, so dass
im Fehlerfall eine oder mehrere Düsen eines Druckkopfes ausfallen und im Druckbild
unerwünschte Streifen entstehen oder gar einzelne Farben ganz oder teilweise ausfallen.
Eine automatische oder manuelle Reinigung und Wiederinbetriebnahme der betroffenen
Druckköpfe beseitigt in der Regel den Fehler, jedoch steht für den Zeitraum der Reinigung
diese Druckstation in der Druckmaschine nicht zur Verfügung, so dass gezwungenermaßen
die Druckmaschine ebenfalls still steht, wodurch wie bereits genannt die effektive
Produktionsleistung erheblich sinkt.
[0011] Eine Erhöhung der effektiven Produktionsleistung kann in dieser Ausführung der Druckmaschine
daher nur durch eine erheblich gesteigerte Zuverlässigkeit der Druckköpfe und/oder
durch eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung der Bedruckung selbst und aller anderen
Behandlungsstationen erfolgen, um so die Ausfallzeiten zu kompensieren. Auch eine
gleichzeitige Bedruckung von mehreren Objekten in einem gemeinsamen Druckwerk liefert
nur bedingt eine effektive Verbesserung, da zwar die momentane Druckgeschwindigkeit
steigt, im Fehlerfall aber nun nicht nur ein Objekt fehlerhaft bedruckt ist, sondern
eine bestimmte Anzahl, wodurch die Menge an Makulatur erheblich ansteigt.
[0012] Zusätzlich steigt bei einer Erhöhung der Druckgeschwindigkeit der digitalen Druckwerke
das Risiko für häufigere Ausfälle, da nun alle am Prozess beteiligten Komponenten
mehr beansprucht werden.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile zu beseitigen und ein Verfahren
zu schaffen, mit welchem es möglich ist, die individuellen Einschränkungen und Nachteile
von digitalen Druckwerken zu kompensieren und eine Druckmaschine zu schaffen, mit
welcher es möglich ist, eine kontinuierlich hohe Produktionsleistung bei der Bedruckung
beliebiger Objekte zu erzielen.
[0014] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Verfahren der eingangs genannten gattungsgemäßen
Art, bei dem der Produktionsweg zwischen einer Eingabe- und einer Ausgabestation,
insbesondere an denjenigen Stellen der Produktionskette, die erfahrungsgemäß besonders
störungsanfällig sind, zumindest bezüglich einer Behandlungsart in mehrere zumindest
produktionstechnisch parallele Produktionspfade aufgespalten wird.
[0015] Weiterhin wird die Aufgabe gelöst durch eine Druckmaschine, der eingangs genannten
gattungsgemäßen Art, bei der der Produktionsweg zwischen einer Eingabe- und einer
Ausgabestation zumindest bezüglich einer Behandlungsart in mehrere zumindest produktionstechnisch
parallele Produktionspfade aufgespalten ist.
[0016] Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass sich eine Störung in einem der in diesem
Bereich der gewählten Behandlungsart im Wesentlichen produktionstechnisch parallel
verlaufenden Produktionspfade auf die effektive Gesamtproduktivität der Druckmaschine
nur untergeordnet auswirkt.
[0017] Z.B. kann die Behandlungsart der Bedruckung von Objekten mittels Druckwerken auf
mehrere produktionstechnisch parallele Produktionspfade aufgespalten sein, wobei jeder
der parallelen Produktionspfade durch ein oder mehrere Druckwerke führt und somit
innerhalb der parallelen Produktionspfade dieselbe Art der Behandlung durchgeführt
wird, in diesem Beispiel die Bedruckung. Es kann vorgesehen sein, dass die Aufspaltung
nicht nur bzgl. der Behandlungsart einer Bedruckung erfolgt, sondern z.B. auch bzgl.
der Trocknung oder anderer Arten der Behandlung. Da die Bedruckung mit Druckwerken
jedoch erfahrungsgemäß die größte Störanfälligkeit innerhalb eines gesamten Produktionsweges
aufweist, wird bevorzugt zumindest die Aufspaltung des Produktionsweges in mehrere
Produktionspfade bzgl. der Bedruckung mit Druckwerken gewählt.
[0018] Es kann hier auch vorgesehen sein, dass der in mehrere parallele Produktionspfade
aufgespaltene Produktionsweg nach einer Aufspaltung wieder zusammengeführt und nach
einer Zusammenführung, ggfs. nach Durchführung einer Behandlung einmalig oder mehrmalig
weitere Aufspaltungen und Zusammenführungen erfolgen.
[0019] Es kann weiterhin erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die jeweils parallel arbeitenden
Pfade für sich genommen im Wesentlichen eigenständig arbeiten und insbesondere lediglich
über ihre zugehörigen Ein- und Ausgabestationen mit der übergeordneten Produktionsanlage
synchronisiert sind. Dies hat zum Vorteil, dass beispielsweise ein in einem dieser
Pfade angeordnetes Druckmodul automatisch oder manuell gereinigt werden kann, ohne
die Funktionalität der anderen Pfade zu beeinflussen oder gar die übergeordnete Produktionsanlage
zu stoppen.
[0020] Weiterhin kann es in erfindungsgemäß vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die
beispielsweise in den unterschiedlichen Produktionspfaden parallel arbeitenden Druckmodule
softwaregesteuert mit unterschiedlichen Druckaufträgen beschickt werden können, wodurch
es möglich ist, gleichzeitig in der Produktionsanlage mehrere unterschiedliche Druckaufträge
zu verarbeiten.
[0021] Die jeweiligen unterschiedlichen Druckaufträge können dabei den Objekten zugeordnet
sein, die in einen der parallelen Produktionspfade gegeben werden. Dies kann z.B.
anhand einer Kennung erfolgen, die ein Objekt trägt und anhand der erkannt werden
kann in welchen der parallelen Produktionspfade ein Objekt eingeleitet werden muss,
insbesondere wenn innerhalb eines solchen parallelen Produktionspfads der Druckauftrag
immer der gleiche ist und/oder wie nach Einleitung eines Objektes in einen ggfs. beliebigen,
z.B. freien parallelen Produktionspfad ein Druckwerk umprogrammiert werden muss, um
den richtigen, zur Kennung zugeordneten Druckauftrag abzuarbeiten.
[0022] Weiterhin kann es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die
beispielsweise in den unterschiedlichen Pfaden parallel arbeitenden Druckmodule softwaregesteuert
mit unterschiedlichen Druckauflösungen und/oder Farbprofilen arbeiten, um so beispielsweise
unterschiedliche Druckaufträge jeweils optimal zu drucken. Auch diese Softwaresteuerung
kann anhand von Kennungen der oben genannten Art erfolgen.
[0023] Weiterhin kann es in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die beispielsweise
in den unterschiedlichen Pfaden parallel arbeitenden Druckmodule softwaregesteuert
mit den gleichen Druckauflösungen und/oder Farbprofilen arbeiten und über eine separat
vorgenommene Kalibrierung der einzelnen Druckwerke gleiche Druckqualitäten erzeugen,
wodurch es möglich ist, gleiche Druckaufträge durch mehrere und / oder beliebige Pfade
zu schicken, ohne dass es zu erkennbaren Qualitätsunterschieden im Druck kommt.
[0024] Weiterhin kann es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass beispielsweise
eines oder mehrere der in den unterschiedlichen Pfaden parallel arbeitenden Druckmodule
mit unterschiedlichen Druckfarben beispielsweise Sonderfarben oder Sicherheitsfarben
arbeitet, und diesem Druckmodul softwaregesteuert entsprechende Druckaufträge zugeordnet
werden können, wodurch ein aufwändiger und zeitraubender Austausch von Druckfarben
entfällt.
[0025] Weiterhin kann es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die
Druckmaschine unterschiedliche zusätzliche Behandlungsstationen aufweist, welche den
genannten Druckmodulen vor- oder nachgeschaltet sein können, und wodurch die Objekte
beispielsweise mit einem farbannehmenden Untergrund und / oder einem Schutzlack versehen
werden können.
[0026] Weiterhin kann es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die
genannten unterschiedlichen zusätzlichen Behandlungsstationen, welche eine erfahrungsgemäße
hohe Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit aufweisen, in der Druckmaschine nur jeweils
einzeln vorhanden sind und durch welche alle zu behandelnden und / oder zu bedruckenden
Objekte hindurch laufen. Vor solchen Behandlungsstationen kann es vorgesehen sein,
einen zuvor in mehrere Pfade aufgespaltenen Produktionsweg wieder zusammenzuführen
und ggfs. nach einer solchen Behandlungsstation erneut aufzuspalten.
[0027] Weiterhin kann es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass jedes
zu bedruckende Objekt anhand einer eingeprägten Kennung softwaremäßig so erfasst und
innerhalb ihres Produktionspfades bzw. des gesamten Wegs weiterverfolgt wird, dass
es möglich ist dieses nach der erfolgten Bedruckung in eine zugeordnete Ablageposition
zu transportieren. Hierdurch ist gewährleistet, dass keine Vermischung von gleichzeitig
sich in der Druckmaschine befindlichen unterschiedlichen Druckjobs erfolgt. Ebenfalls
kann durch eine Kennung auf oder in dem Objekt - wie schon zuvor beispielhaft genannt
- bestimmt werden, auf welchen von mehreren parallelen Produktionspfaden ein Objekt
verteilt wird. Hier wird die Verteilung derart erfolgen, dass auf dem ausgewählten
parallelen Produktionspfad eine Behandlung durchgeführt wird, die der Kennung des
Objektes zugeordnet ist.
[0028] Der bekannte Stand der Technik sowie erfindungsgemäße Ausführungen werden in den
folgenden Figuren dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1:
- schematisch den Ablaufplan einer bekannten Druckmaschine
- Figur 2:
- schematisch den Ablaufplan einer erfindungsgemäßen Druckmaschine mit einer beispielhaft
gezeigten Vervierfachung der Druckpfade
- Figur 3:
- eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Druckmaschine in einer im Wesentlichen
linearen Bauweise mit einer Vervierfachung der Druckpfade
- Figur 4:
- eine zweite Ausführung einer erfindungsgemäßen Druckmaschine in einer im wesentlichen
linearen Bauweise und einer Versechsfachung der Druckpfade
[0029] Figur 1 zeigt beispielhaft den logischen Funktionsablauf einer konventionell arbeitenden
Druckmaschine, z.B. für die Bedruckung von CDs. Der Produktionsfluss beginnt an einer
Eingabestation, an der die mit unbedruckten CDs gefüllten CD-Spindeln in die Maschine
eingelegt werden. Da in der Regel mehrere gefüllte CD-Spindeln in der Eingabe gleichzeitig
vorhanden sind, um beispielsweise durch eine automatische Vorrichtung zum Wechseln
der Spindeln einen kontinuierlichen Materialfluss zu gewährleisten, werden die CD-Spindeln
nacheinander einer Vereinzelungsstation zugeführt, an der die auf einem auf jeder
Spindel befindlichen Dorn aufgefädelten CDs von der Spindel entnommen werden und auf
eine erste nachfolgende Transportvorrichtung oder eine erste Bearbeitungsstation abgelegt
werden.
[0030] Dies kann beispielsweise wie in Figur 1 gezeigt ein Code Check Lesesystem sein, mit
welchem anhand des jeder CD eingeprägten Klarschriftcodes oder maschinenlesbaren Codes
geprüft wird, ob diese CD zu dem in dem nachfolgenden Druckwerk zu druckenden Bild
passt. Diese Referenzinformation, welches Druckbild zu welchem CD Code gehört, ist
zweckmäßigerweise in einer übergeordneten Steuerung vor Beginn des jeweiligen Druckjobs
hinterlegt worden. Ist die Prüfung nicht erfolgreich, so wird die CD aus dem normalen
Produktionsablauf herausgenommen und beispielsweise auf einer eigens dafür vorgesehenen
Reject Spindel abgelegt.
[0031] Ist die Prüfung hingegen erfolgreich, so wird die CD mittels eines Transportsystems
an eine nächste Bearbeitungsstation übergeben, beispielsweise an ein Weißwerk, in
welchem ein weißer Untergrund auf die zu bedruckende Oberfläche der CD gedruckt wird,
um so für die nachfolgende mehrfarbige Bedruckung einen gleichmäßigen Hintergrund
zu schaffen. Nach der erfolgten Bedruckung mit anschließender Trocknung der Druckfarbe
gelangt die CD in eine nachfolgende weitere Behandlungsstation, beispielsweise ein
CMYK Druckwerk, mit welchem die jeweiligen Farbauszüge Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz
eines zu druckenden Druckbildes auf den zuvor aufgetragenen weißen Hintergrund gedruckt
werden.
[0032] Nach einer anschließenden Trocknung kann beispielsweise in einer nachfolgenden Bearbeitungsstation
ein Schutzlack auf das zuvor gedruckte Druckbild aufgetragen und anschließend getrocknet
werden. Mit einem nachfolgenden Print Check System wird die erreichte Druckqualität
gegen ein zuvor im Speicher einer übergeordneten Steuerung hinterlegtes Referenzbild
geprüft und die gedruckte CD entweder bei nicht bestandener Prüfung ausgesondert und
beispielsweise auf eine weitere dafür vorgesehene Reject-Spindel abgelegt, oder bei
bestandener Prüfung über die nachfolgende Aufstapelung auf leere CD Spindeln in die
Ausgabe weitergeleitet, wo die mit bedruckten CDs gefüllten Spindeln von einem Bediener
entnommen werden können. Es ist leicht zu erkennen, dass in dieser Art des Produktionsflusses
stets nur ein einziger Druckjob abgearbeitet werden kann, um ein Vermischen von unterschiedlicher
Druckjobs auf den Ausgabespindeln zu vermeiden. Es ist auch leicht zu erkennen, dass
eine Unterbrechung des beispielhaft geschilderten Produktionsablaufes an einer beliebigen
Stelle der Produktionskette zu einem Stop der gesamten Produktionsmaschine führt,
da es nur einen einzigen Produktionsweg gibt.
[0033] Figur 2 zeigt demgegenüber beispielhaft den Produktionsablauf und den Produktfluss
einer erfindungsgemäßen Ausführung. Das Beispiel, auch der folgenden Figuren wird
anhand von CDs als Objekten beschrieben. Ohne Beschränkung der Allgemeinheit gilt
das Beispiel analog jedoch auch für beliebige andere Objekte.
[0034] Hierbei werden von den sich in mehreren Eingabestationen befindlichen und mit unbedruckten
CDs gefüllten mehreren CD Spindeln mittels eines gemeinsamen Vereinzelungssystems
abwechselnd oder in beliebiger Reihenfolge CDs entnommen und zu einer ersten Behandlungsstation
transportiert. Da sich auf jeder der CD Spindeln aufgrund der vorangegangenen Produktion
der CDs nur CDs einer bestimmten Art befinden und diese einem jeweiligen Druckjob
zugeordnet sind, können sich mehrere mit unterschiedlichen CDs gefüllte CD Spindeln
in den Eingabestationen befinden. Je nach der gewünschten Art des Produktionsflusses,
kann die Entnahme der CDs von den unterschiedlichen Entnahmestationen dabei zyklisch
erfolgen oder allgemein wahlfrei, so dass zunächst scheinbar eine Vermischung von
CDs unterschiedlicher Art entlang der nachfolgenden Behandlungsstationen erfolgt.
Dadurch, dass die Entnahme der CDs aus den unterschiedlichen Entnahmestationen mittels
eines gemeinsamen Vereinzelungssystems erfolgt, kann allerdings die Position der Entnahmespindel
und die Ablageposition der jeweiligen CD auf einem nachfolgenden Transportsystem oder
einer Behandlungsstation eindeutig bestimmt werden und in einer übergeordneten Steuerung
beispielsweise mittels eines Schieberegisters so abgespeichert und weiterverarbeitet
werden, dass zu jedem Zeitpunkt die momentane Lage jeder CD in der gesamten Produktionslinie
bestimmt werden kann.
[0035] Eine der Entnahmestation erste nachfolgende Behandlungsstation kann beispielsweise
die in Figur 2 gezeigte Code Check Leseeinrichtung sein, in welcher überprüft wird,
ob die gelesene CD zu einem von mehreren der in einer übergeordneten Steuerung hinterlegten
aktuellen Druckjobs gehört. Ist dies nicht der Fall, wird diese CD in gewohnter Weise
ausgesondert und die genannte und in der übergeordneten Steuerung hinterlegte gespeicherte
CD Position als Leerposition gekennzeichnet. Gleichzeitig kann zweckmäßigerweise die
Entnahme von CDs aus der Spindel unterbunden werden, von welcher diese CD entnommen
wurde, und zwar beispielsweise solange, bis neue Informationen über weitere abzuarbeitende
Druckjobs in der Steuerung hinterlegt werden, oder die Spindel vom Bediener getauscht
wurde.
[0036] Es kann weiterhin zweckmäßigerweise vorgesehen sein, den von dieser ausgesonderten
CD zuvor gelesenen Code für eine bestimmte Dauer im Speicher zu hinterlegen, und diesen
mit den neuen Druckjobinformationen zu vergleichen, so dass bei einer Übereinstimmung
dieser Druckjob ebenfalls gestartet werden kann. Hierzu kann die Entnahme von der
zu diesem Zeitpunkt noch gesperrten Spindel wieder freigegeben und die CDs von dieser
Spindel in den Produktionsfluss eingeordnet werden.
[0037] Entspricht der gelesene CD Code einem der hinterlegten Druckjobs, so wird die CD
mittels eines Transportsystems an eine nächste nachgeschaltete Behandlungsstation
weitergegeben, beispielsweise an ein Weißwerk, in welchem wie bereits beschrieben
ein weißer Untergrund auf die zu bedruckende Oberfläche der CD gedruckt wird, um so
für die nachfolgende mehrfarbige Bedruckung einen gleichmäßigen Hintergrund zu schaffen.
[0038] Mittels eines nachfolgenden Verteilersystems werden die so bedruckten CDs auf einen
der nachfolgenden Produktionspfade verteilt, entlang derer die CDs jeweils von einer
Mehrfarb-Druckeinheit mit den zugehörigen Bildern bedruckt werden. Um zu gewährleisten,
dass jede CD ausschließlich mit dem für sie bestimmten Motiv bedruckt wird, wird die
zuvor in dem Lesegerät erfasste Codeinformation und die dazugehörige erfasste Position
der CD in der CD-Abfolge an den jeweiligen Produktionspfad und damit an die jeweilige
Mehrfarb-Druckeinheit übergeben.
[0039] Dadurch, dass jede dieser Druckeinheiten als eigenständig arbeitende frei programmierbare
Druckeinheit mit einem eigenen Arbeitsspeicher solange unabhängig von der übrigen
Druckmaschine arbeitet, solange sich eine zu bedruckende CD in ihrem eigenen Arbeitsbereich
befindet, kann das erforderliche Druckbild aus dem Speicher einer übergeordneten Steuerung
zu einem geeigneten Zeitpunkt in das jeweilige Druckwerk übertragen werden, ohne dass
es zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der übrigen Produktionseinheiten kommt.
[0040] Darüber hinaus ist es zudem möglich, zyklische oder nicht zyklische Wartungsarbeiten,
wie das automatische Reinigen der Druckköpfe, Justierungen etc. als eigenständig ablaufendes
Programm innerhalb jedes der Mehrfarbdruckwerke ohne Beeinträchtigung der übrigen
Produktionseinheiten vorzunehmen. Hierzu meldet die entsprechende Druckeinheit beispielsweise
ein BUSY Signal an die übergeordnete Steuerung, wodurch dieser Produktionspfad und
diese Druckeinheit für das Verteilersystem zumindest zeitweise gesperrt ist. Nach
Abschluss der Bedruckung und eventueller Wartungsarbeiten wird das BUSY Signal zurückgesetzt
und dieser Zustand als READY Signal an die übergeordnete Steuerung gemeldet, wodurch
beispielsweise eine in diesem Druckwerk soeben bedruckte CD von einem Verteilersystem
aus diesem Produktionspfad entnommen wird und gegebenenfalls im gleichen Zyklus durch
eine nachfolgende zu bedruckende CD ersetzt wird. Gleichzeitig erfolgt die Übertragung
der für die neue CD bestimmten Druckdaten in das Druckwerk.
[0041] Eine so mehrfarbig bedruckte CD wird in einem nachfolgenden Schritt einem gemeinsam
genutzten Lackwerk zugeführt, in welchem die CD eine abschließende Schutzlackierung
erhalten kann. Da diese Art der Behandlungsstationen erfahrungsgemäß eine hohe Produktionssicherheit
und Zuverlässigkeit aufweisen, ist sie zweckmäßigerweise nur einfach vorhanden und
alle in den vorausgegangenen Druckwerken bedruckten CDs durchlaufen diese Behandlungsstation,
so dass an dieser Stelle wiederum eine Vermischung der unterschiedlichen Druckjobs
stattfinden kann.
[0042] Nach der Lackierung und einer gegebenenfalls erforderlichen anschließenden Fixierung
oder Härtung des Drucklackes werden die CDs von einem nachfolgenden Handlingsystem
in eine abschließende Prüfeinrichtung transportiert, in welcher die jeweils gedruckten
Bilder gegen die im Speicher der Prüfeinrichtung hinterlegten jeweiligen Referenzbilder
geprüft werden. Es kann zweckmäßig sein in dieser Prüfeinrichtung gleichzeitig erneut
den jeweiligen CD Code zu überprüfen, um so eine 100% -ige Sicherheit der Zugehörigkeit
des Druckbildes zum gelesenen CD Code zu gewährleisten.
[0043] Nach der erfolgten Prüfung werden diejenigen CDs, welche die Prüfung nicht bestanden
haben in einer dafür vorgesehenen Auswurfstation, beispielsweise auf einer Reject
Spindel abgelegt. Die erfolgreich geprüften CDs werden mit einer nachfolgenden Verteilereinrichtung
auf eine der Ausgabestationen mit den dazugehörigen Ausgabespindeln so verteilt, dass
jeweils eine Ausgabespindel einer Ausgabestation nur CDs eines Jobs aufnimmt. Hierzu
wird die in der Prüfeinrichtung gelesene Information, beispielsweise der CD Code,
an die Steuerung der Verteilereinrichtung übergeben, wodurch die entsprechende CD
an die zugehörige Ausgabestation übergeben wird.
[0044] Figur 3 zeigt schematisch eine erste mögliche erfindungsgemäße Ausführung einer nach
diesem Prinzip arbeitenden Druckmaschine. Der gesamte Produktionsweg verläuft hier
von einer Eingabeeinheit bzw. Eingabestation 1 über die Behandlungsstation 8, durch
4 parallele Produktionspfade in denen Druckwerke 13a-f angeordnet sind über die Trocknungseinrichtung
zur Ausgabestation bzw. Ausgabeeinheit 23.
[0045] Eine Eingabeeinheit 1 weist hierbei mehrere Eingabestationen 1 a bis 1 d auf, an
denen sich jeweils mit unbedruckten CDs 4 gefüllte Spindeln 4a bis 4d befinden. Diese
werden zuvor je nach Bedarf beispielsweise von einem Bediener auf eine Transporteinrichtung
2 gestellt, wodurch die Spindeln zu einer jeweiligen Eingabestation 1 a bis 1 d transportiert
werden.
[0046] Ein Entnahmesystem 3, welches beispielsweise aus einem Drehstern 3a mit mehreren
Armen 3b besteht, entnimmt von den Eingabestationen 1a bis 1d jeweils eine CD 4 und
transportiert diese zu einer ersten Behandlungsstation 5, beispielsweise einem CD-Code
Lesegerät. Zur Entnahme der CDs 4 befindet sich am Ende jedes der Arme 3b eine nicht
dargestellte Greifvorrichtung, welche jeweils eine einzelne CD 4 von einer der Spindeln
4a bis 4d entnimmt. Je nach Ausführung kann zusätzlich eine nicht dargestellte Hubeinrichtung
für jede Greifeinrichtung vorhanden sein, um so die im Laufe der CD Entnahme zunehmenden
Höhenunterschiede bei der Entnahme von CDs 4 von einer der Spindeln 4a bis 4d zu kompensieren.
[0047] Es kann weiterhin zweckmäßig sein, die jeweilige Stapelhöhe der Spindeln 4a bis 4d
mittels Sensoren zu erfassen und die Hubbewegung entsprechend mittels einer übergeordneten
Steuerung anzupassen.
[0048] Die Reihenfolge der CD Entnahme von den unterschiedlichen CD Spindeln 4a bis 4d kann
dabei entweder zyklisch erfolgen oder wahlfrei, je nach der für einen bestimmten Druckjob
gewählten Abarbeitungsart.
[0049] Die in die erste als CD-Code Lesegerät beispielhaft genannte Behandlungsstation 5
transportierte CD 4 wird hier anhand der in jeder CD eingeprägten Kennung dahingehend
überprüft, ob diese zu einem der momentan zu druckenden Druckbilder gehört, welche
in einer übergeordneten Steuerung hinterlegt sind. Die CD-Codes und die dazugehörigen
Druckbilder werden beispielsweise von einem Bediener je nach Bedarf an die übergeordnete
Steuerung übergeben oder diese Informationen werden beispielsweise über ein Computernetzwerk
online von der Steuerung abgefragt oder an diese übergeben. Wird eine Übereinstimmung
gefunden, so wird die so geprüfte CD 4 beispielsweise mittels des Entnahmesystems
3 in eine Aufnahmevorrichtung 6a einer nachgeschalteten Transporteinrichtung 6 transportiert.
Wird keine Übereinstimmung gefunden, so wird diese CD 4 mittels der Entnahmeeinheit
3 in eine dafür vorgesehene Auswurfstation 7 beispielsweise eine dafür vorgesehene
Reject-Spindel transportiert.
[0050] Die in der Aufnahmevorrichtung 6a abgelegte CD 4 wird in einem nachfolgenden Schritt
mittels der Transporteinrichtung 6 in eine nachfolgende Behandlungsstation 8, beispielsweise
einem ersten Druckwerk, transportiert, in welchem sie mit einer Grundierung 9 versehen
werden kann. Das Druckwerk kann dabei ein Flexodruckwerk, Siebdruckwerk, Tiefdruckwerk,
Hochdruckwerk oder Lackierwerk oder ähnliches sein, aber auch ein frei programmierbares
Druckwerk, beispielsweise ein Tintenstrahldruckwerk.
[0051] Die Eigenschaften der Grundierung 9 oder einer entsprechenden Druckfarbe sind dabei
zweckmäßigerweise so gewählt, dass eine in den nachfolgenden Druckwerken 13a bis 13d
stattfindende Bedruckung problemlos erfolgen kann und darüber hinaus ein optimales
Druckergebnis liefert. Darüber hinaus kann die Grundierung 9 oder die Druckfarbe weiß
oder farbig eingefärbt sein, oder auch transparent sein, je nach Erfordernis. Die
hier aufgetragene Grundierung 9 ist daher zweckmäßigerweise eine weiße Druckfarbe,
eine mikroporöse Beschichtung, eine tintenabsorbierende Lackschicht etc. oder eine
Kombination aus den genannten Schichten. Es ist auch möglich, dass diese in der Behandlungsstation
8 aufgetragene Grundierung 9 als kombinierter Schichtaufbau mittels mehrerer sich
in der Behandlungsstation 8 befindlichen Druckwerke erfolgt, um so einen optimalen
Untergrund für die nachfolgende Bedruckung mit den frei programmierbaren Druckwerken
13a bis 13d zu schaffen.
[0052] Eine entlang der Transporteinrichtung 6 der Behandlungsstation 8 nachgeschaltete
Trocknungseinrichtung 10 härtet die so aufgetragene Grundierung 9, je nach verwendeter
Art der Grundierung oder Druckfarbe z.B. mittels Heißluft, Wärmebehandlung oder Strahlungshärtung.
[0053] In einem nächsten Schritt wird die so beschichtete CD 4 zu einer nachfolgenden Entnahmeposition
11 transportiert, von welcher die CD 4 mittels eines Manipulators 12 entnommen wird
und zu einem der nachfolgenden Druckwerke 13a bis 13d transportiert wird. Je nach
aktuellem Druckzustand der in diesem Abschnitt des Produktionsablaufes parallel arbeitenden
mehreren Druckwerken 13a bis 13d wird die von dem Manipulator 12 von der Position
11 entnommene CD 4 auf eine zu diesem Zeitpunkt verfügbare Aufnahmeposition 14a bis
14d eines der Druckwerke 13a bis 13d abgelegt.
[0054] Hierzu wird der aktuelle Zustand aller Druckwerke 13a bis 13d und ihrer zugeordneten
CD Aufnahmepositionen 14a bis 15d und ihrer zugeordneten CD Entnahmepositionen 15a
bis 15d mittels geeigneter, nicht dargestellter Sensoren an die übergeordnete Steuerung
gemeldet. Auf diese Weise ist der übergeordneten Steuerung bekannt, welches Druckwerk
13a bis 13d zu einem bestimmten Zeitpunkt beispielsweise druckt oder für einen neuen
Druckjob bereit ist oder eine automatische Wartung, z.B. eine Druckkopfreinigung durchführt
etc., und an welcher Aufnahmeposition 14a bis 14d und an welcher Entnahmeposition
15a bis 15d eine unbedruckte oder bedruckte CD liegt oder welche der genannten Positionen
frei sind.
[0055] Aufgrund dieser Informationen entscheidet die übergeordnete Steuerung, an welches
Druckwerk 13a bis 13d die mittels des Manipulators 12, z.B. wiederum einem Drehstern,
die von der Position 11 entnommene CD 4 übergeben wird, indem die CD 4 auf die zugeordnete
freie Aufnahmeposition ablegt wird. Das zugeordnete Druckwerk 13a bis 13d kann dabei
zu diesem Zeitpunkt noch einen vorangehenden Druckjob abarbeiten. Nach Abschluss dieses
Druckjobs wird diese bedruckte CD 40 mittels einer jeweils in dem Druckwerk integrierten
Transporteinrichtung 16a bis 16d auf die jeweilige Entnahmeposition 15a bis 15d transportiert
und im Anschluss die unbedruckte CD 4 von der jeweiligen Ablageposition 14a bis 14d
in das zugeordnete Druckwerk 13a bis13d hinein transportiert.
[0056] Zu diesem Zeitpunkt oder auch schon vorher wird das zu dieser CD 4 gehörige Druckbild
in den Arbeitsspeicher des zugehörigen Druckwerkes 13a bis 13d geladen und der Druckprozess
gestartet. Dadurch, dass ab der Leseposition 5 die ermittelte CD-Information synchron
zu jeder Bewegung der CD entlang des Transportweges im Arbeitsspeicher der übergeordneten
Steuerung beispielsweise mittels eines Schieberegisters ebenfalls "weitertransportiert"
wird, ist es möglich das entsprechende zu druckenden Druckbild mit der Position der
jeweiligen CD 4 an das jeweilige Druckwerk 13a bis 13d zu übergeben. Es ist dabei
zunächst grundsätzlich unerheblich, an welches der unterschiedlichen Druckwerke eine
bestimmte CD 4 übergeben wird.
[0057] Nach der Bedruckung der jeweiligen CD 4 in dem zugeordneten Druckwerk 13a bis 13d
wird die jeweilige nun bedruckte CD 40 mittels der jeweiligen Transporteinrichtung
16a bis 16d zu der jeweiligen Entnahmeposition 15a bis 15d transportiert, von wo sie
mittels eines Manipulators 17, z.B. wiederum eines Drehsternes, entnommen wird und
an eine nachfolgende Transporteinrichtung 18 beispielsweise ein Transportband übergeben
wird. Mittels einer entlang der Transporteinrichtung 18 angeordneten, nachfolgenden
Behandlungsstation 19, beispielsweise einem Lackwerk, kann in einem nachfolgenden
Prozessschritt beispielsweise ein Lack auf die bedruckte Oberfläche der CD 40 aufgetragen
werden, um so beispielsweise einen mechanischen Schutz des Druckbildes zu erreichen
und/oder eine glänzende Oberfläche zu erzielen.
[0058] Eine nachgeschaltete Trocknungseinrichtung 19a härtet den aufgebrachten Lack beispielsweise
mittels Wärme oder UV-Strahlung. Der nachfolgende Manipulator 20 entnimmt die lackierte
CD 40 von der Entnahmeposition 18b und führt sie in einem nachfolgenden Schritt einer
Print-Check-Einrichtung 21 zu, in welcher das gedruckte Bild gegen das zugeordnete
und im Speicher der übergeordneten Steuerung hinterlegten Referenzbild geprüft wird.
Je nach Anzahl der zu diesem Zeitpunkt sich im Druck befindlichen Druckjobs innerhalb
der Druckmaschine können ein oder mehrere Referenzbilder in der Steuerung hinterlegt
sein, so dass in einem ersten Überprüfungsschritt notwendig ist, zunächst die Art
des Druckbildes anhand zuvor festgelegter und eindeutiger Kriterien zu ermitteln und
in einem nachfolgenden Schritt eine Bewertung des Druckergebnisses zu erstellen.
[0059] Da ein solches Vorgehen in der Regel eine längere Zeitdauer beansprucht, kann es
zweckmäßig sein, das Print-Check-System zusätzlich mit einem Code-Check-System auszurüsten,
um so zum Einen innerhalb kürzester Zeit eine Zuordnung des jeweiligen Soll-Referenzbildes
zu der zu prüfenden CD 40 und dem entsprechenden tatsächlichen Druckbild zu erhalten.
Darüber hinaus wird mit diesem Vorgehen gleichzeitig nochmals die richtige Zuordnung
der zu prüfenden CD zu ihrem aufgedruckten Druckbild überprüft, so dass stets eine
richtige Zuordnung von CD zu Druckbild gewährleistet ist. Entspricht das Druckergebnis
und / oder die CD - Druckbild-Zuordnung nicht den hinterlegten Kriterien, so wird
die CD 40 mittels des Manipulators 20, z.B. eines Drehsterns, ausgesondert, indem
sie beispielsweise auf eine eigens dafür vorgesehene Reject-Spindel 22 abgelegt wird.
[0060] Entspricht hingegen die Überprüfung den Referenzkriterien, so wird die CD 40 entsprechend
ihrem zugeordneten Druckjob an eine bestimmte Ausgabespindel 23a bis 23d im Ausgabebereich
23 übergeben. Die Bestimmung der jeweiligen zu einem bestimmten Druckjob festgelegten
Ausgabespindel 23a bis 23d erfolgt dadurch, dass nach Abschluss eines vorangegangenen
Druckjobs die mit diesen CDs gefüllte Spindel 24a bis 24d aus ihrer Ablageposition
25a bis 25d entfernt wird und an eine Entnahmeposition 26a bis 26d transportiert wird,
an welcher sie gefahrlos von einem Bediener entnommen werden kann. An sie so freigewordene
Position 25a bis 25d wird automatisch eine Leerspindel 31 transportiert, so dass an
der jeweiligen Position 25a bis 25d wieder eine leere Spindel 23a bis 23d für eine
Befüllung bereit steht.
[0061] Zu diesem Zeitpunkt ordnet die übergeordnete Steuerung einer oder mehrerer dieser
Positionen 25a bis 25d jeweils einen neuen, nachfolgenden Druckjob zu, so dass die
bedruckten und geprüften CDs 40 dieses nachfolgenden Druckjobs ausschließlich an diese
Position(en) transportiert werden. Hierdurch wird gewährleistet, dass ausschließlich
CDs eines bestimmten Druckjobs sich auf einer Spindel befinden und keine Vermischung
von unterschiedlichen Druckjobs erfolgt.
[0062] Die Bereitstellung der genannten Leerspindeln 31 im Ausgabebereich 23 kann beispielsweise
dadurch erfolgen, dass die im Eingabebereich entleerten Spindeln automatisch aus ihrer
jeweiligen Entnahmeposition entfernt werden und mittels einer Transporteinrichtung
30 beispielsweise einem Förderband zum Ausgabebereich 23 transportiert werden, wo
sie für eine Zuordnung zu einer der Ablagepositionen 25a bis 25d bereit stehen.
[0063] Der wesentliche erfindungsgemäße Vorteil, der bei dieser Ausführung erkennbar ist
liegt darin, dass der Produktionsweg für die Bedruckung der CDs in dieser Ausführung
auf vier produktionstechnisch parallele Wege aufgeteilt ist, wobei in jedem der parallelen
Produktionswege die notwendigen Einheiten zur Durchführung einer Bedruckung vorgesehen
sind.
[0064] Eine alternative erfindungsgemäße Ausführung mit sechs mehrfarbigen Druckstationen
ist schematisch in Figur 4 dargestellt. Hierbei verläuft der Produktionsweg von rechts
nach links. In der Eingabeeinheit 1 befinden sich mehrere Eingabestationen 1a bis
1f, wobei die Anzahl der Eingabestationen zweckmäßigerweise und vorteilhafterweise
der Anzahl der verwendeten CMYK Druckwerken 13a bis 13f entspricht. Hierdurch ergibt
sich vorteilhafterweise die Möglichkeit, während des Produktionsablaufes parallel
eine gleiche Anzahl von Druckjobs abzuarbeiten. Es ist allerdings ebenfalls möglich
eine zur Anzahl der Druckwerke unterschiedliche Anzahl von Eingabestationen zu verwenden.
[0065] Die zu bedruckenden CDs 4 werden mit einem ersten Manipulator 50, der beispielsweise
als ein Roboterarm mit zueinander beweglichen Armsegmenten 51 und 52 ausgeführt sein
kann und mittels eines nicht dargestellten Antriebes um eine Drehachse 53 bewegt werden
kann, von den mit unbedruckten CDs gefüllten Spindeln 4a bis 4f entnommen. Hierzu
befindet sich in gleicher oder ähnlicher Weise am Ende des Armsegmentes 52 eine nicht
dargestellte Greifeinrichtung, mit welcher die CDs 4 jeweils einzeln von den Spindeln
4a bis 4f entnommen werden.
[0066] Jede so entnommene CD 4 wird anschließend in eine Aufnahmevorrichtung eines Code-Lese-Gerätes
5 abgelegt, wo sie anhand ihrer eingeschriebenen Kennung identifiziert wird. Die Entnahme
der CDs von den Spindeln 4a bis 4f kann dabei wie im ersten Ausführungsbeispiel zyklisch
oder in variabler Reihenfolge erfolgen und wird je nach Bedarf von einer übergeordneten
Ablaufsteuerung vorgegeben.
[0067] Die in dem Lesegerät 5 identifizierte CD 4 wird in einem nächsten Schritt je nach
Ergebnis der Identifizierung wie bereits beschrieben entweder auf eine Reject Spindel
7 transportiert oder auf einer Ablageposition 6a einer nachgeschalteten Transporteinrichtung
6 abgelegt. Z.B. kann dies mit einem Manipulator 3, wie z.B. einem Drehstern erfolgen.
Von hier aus gelangt die CD wie bereits beschrieben in eine erste Druckeinrichtung
8, in welcher sie mit einer entsprechenden Grundierung versehen wird. Eine nachfolgende
Trocknungseinrichtung 10 fixiert die Grundierung 9, so dass die CD 4 nachfolgend problemlos
weiterverarbeitet werden kann.
[0068] Mittels eines nachfolgenden Manipulators 12, z.B. einem Drehstern werden die so grundierten
CDs 4 auf eines der nachfolgenden mehrfarbigen Druckwerke verteilt, indem sie auf
eine der Aufnahmen 14a bis 14f einer Druckeinrichtung 13a bis 13f abgelegt wird.
[0069] Wie bereits beschrieben kann dies in Abhängigkeit des momentanen Zustandes der jeweiligen
Druckwerke erfolgen, d. h .in Abhängigkeit davon, ob ein Druckwerk zu den betrachteten
Zeitpunkt bereits eine CD bedruckt, oder einen Reinigungs- oder Wartungszyklus durchläuft
oder für die Aufnahme einer zu bedruckenden CD 4 bereit ist. Es kann dabei für das
Handling der CDs 4 zweckmäßig sein, die Druckwerke 13a bis 13f und insbesondere deren
Aufnahmen 14a bis 14f und die Ablagepositionen 11 und 18a auf einer Kreisbahn anzuordnen,
so dass alle Positionen von dem Manipulator 12 problemlos erreicht werden können,
insbesondere wenn der Manipulator als Drehstern ausgebildet ist. Trotz der optischen
kreisförmigen Anordnung der Druckwerke um einen gemeinsamen Mittelpunkt, der dem Drehpunkt
des Drehsterns 12 entspricht, können alle oder ein Teil der Druckwerke, bzw. die durch
sie hindurchführenden Produktionswege produktionstechnisch parallel angeordnet sein.
Es kann hier auch vorgesehen sein, dass eines oder mehrere der Druckwerke produktionstechnisch
in Serie angeordnet sind zu einem oder mehreren Druckwerken, die produktionstechnisch
parallel angeordnet sind.
[0070] Es kann weiterhin in dieser beispielhaften Ausführung vorgesehen, dass die Entnahmepositionen
15a bis 15f identisch mit den Ablagepositionen 14a bis 14f sind, d.h. der Produktionsweg
führt nicht durch die Druckwerke unidirektional hindurch sondern auf demselben Weg
bidirektional wieder hinaus, wie sie hineingeführt wurden.
[0071] Die mehrfarbige Bedruckung einer CD 4 erfolgt dann dadurch, dass nach der Ablage
der CD 4 auf der Position 14a bis 14f die CD 4 mittels einer Transporteinrichtung
16a bis 16f in das Druckwerk 13a bis 13f transportiert wird und dort bedruckt wird.
Dadurch, dass die Bewegungen der Transporteinrichtung 16a bis 16f durch die jeweiligen
Steuerungen der Druckwerke 13a bis 13f erfolgt, erfolgt die Positionierung der CD
im Druckwerk insbesondere zu den Druckköpfen so, dass ein optimales Druckergebnis
erzielt wird. Nach Abschluss der Bedruckung wird die CD 4 mittels der Transporteinrichtung
16a bis 16f zur Ausgabeposition 15a bis 15f transportiert, von wo sie mittels des
Manipulators 12 entnommen werden kann. Es kann weiterhin vorgesehen sein, an den Ablagepositionen
14a bis 14f Aufnahmevorrichtungen 70a bis 70f für die CDs vorzusehen, in welchen die
CDs in einer eindeutigen Lage fixiert werden können. Der Transport der CD 4 in die
Druckwerke 13a bis 13f erfolgt dann dadurch, dass die Aufnahmevorrichtungen 70a bis
70f mit der darauf fixierten CD 4 mittels der Transporteinrichtungen 16a bis 16f transportiert
werden.
[0072] Aufgrund dieser Art der Ausführung ist es erfindungsgemäß möglich nach der Bedruckung
einer CD 4 beispielsweise in einem ersten Druckwerk 13a die so bedruckte CD mittels
des Manipulators 12 zunächst nicht an die Ausgabeposition 18a zu transportieren, sondern
in einer Aufnahmeposition 14b bis 14f eines anderen Druckwerkes 13b bis 13f abzulegen,
um so eine zusätzliche Bedruckung der CD 4 zu erreichen. Wird die CD 4 beispielsweise
so an das Druckwerk 13f übergeben und befinden sich in diesem Druckwerk Sonderfarben
wie beispielsweise Goldfarbe, Silberfarbe, Fluoreszenzfarbe oder Ähnliches, so können
zusätzliche Effekte im Druckbild oder Druckbilder mit mehr als den üblichen CMYK Farben
erzeugt werden.
[0073] Es ist mit dieser Ausführung auch möglich beispielsweise stets eines der Druckwerke
mit Sonderfarben auszurüsten, so dass je nach Bedarf diese beim Druck eines bestimmten
Druckjobs diesem hinzugefügt werden können ohne eine aufwändige und zeitraubende Umrüstung
der Druckmaschine vornehmen zu müssen. Die Verwendung der genannten positionsgenauen
Aufnahmehalterungen 70a bis 70f und der Anordnung der Druckwerke 13a bis 13f in einer
Kreisform wird darüber hinaus die Passergenauigkeit der auf zwei oder mehr Druckwerke
verteilten Farbauszüge erhalten, so dass sich eine hohe Druckqualität ergibt.
[0074] Nach Abschluss der Bedruckung in einem oder mehreren der Druckwerke 13a bis 13f wird
die bedruckte CD 4 mittels des Manipulators 12 an der Ablageposition 18a der Transporteinrichtung
18 abgelegt und mittels dieser in eine nachfolgende Behandlungsstation beispielsweise
ein Lackierwerk 19 mit nachgeschalteter Trocknungseinrichtung 19a transportiert, in
welcher beispielsweise eine Schutzlackierung auf die bedruckte CD 4 aufgetragen werden
kann. Die so fertig bedruckte CD 40 wird anschließend mittels eines Manipulators 20,
z.B. einem Drehstern von der Entnahmeposition 18b entnommen und einem Prüfsystem 21
zugeführt, in welchem die Druckqualität bewertet wird.
[0075] Es kann wie in der ersten Ausführung beschrieben vorteilhaft sein, gleichzeitig erneut
den CD-Code mittels einer weiteren Prüfeinrichtung zu erfassen, um so zum einen die
Zuordnung des gedruckten Bildes zu dem jeweiligen hinterlegten Referenzbild zu vereinfachen
und zum anderen die richtige Zuordnung der CD zu dem gewünschten Druckbild zu gewährleisten.
Bei nicht bestandener Prüfung wird die CD 40 mittels des Manipulators 20 aus der Prüfeinrichtung
21 entnommen und anschließend auf einer Reject-Spindel 22 abgelegt. Bei bestandener
Prüfung wird die CD 40 von dem nachfolgenden Manipulator 60 aus der Prüfeinrichtung
entnommen und entsprechend des Druckjobs einer oder mehreren bestimmten Ablagepositionen
25a bis 25f zugeordnet und auf der entsprechenden Ausgabespindel 23a bis 23f abgelegt.
Der Manipulator 60 kann dabei beispielsweise ein Roboterarm mit einzelnen Armsegmenten
61 und 62 sein, der um eine Drehachse 63 bewegt werden kann, wobei sich am Ende des
Armsegments eine nicht dargestellte Greifeinrichtung für die CDs befindet. Die Manipulatoren
50 und 60 können identisch ausgeführt sein.
[0076] Die gefüllten Spindeln 24a bis 24f werden anschließend über Transporteinrichtungen
27a bis 27f an die Entnahmepositionen 26a bis 26f transportiert, von wo sie gefahrlos
und problemlos von einem Bediener entnommen werden können.
Die Bereitstellung der Leerspindeln 31 im Ausgabebereich 23 kann wie in der ersten
Ausführung beschrieben beispielsweise dadurch erfolgen, dass die im Eingabebereich
entleerten Spindeln automatisch aus ihrer jeweiligen Entnahmeposition 1 a bis 1f entfernt
werden und mittels einer Transporteinrichtung 30, beispielsweise einem Förderband,
zum Ausgabebereich 23 transportiert werden, wo sie für eine Zuordnung zu einer der
Ablagepositionen 25a bis 25d bereit stehen und je nach Bedarf mittels nicht dargestellter
Einrichtungen an die jeweiligen Ablagepositionen 25a bis 25f transportiert werden.
Die Transporteinrichtung 30 kann dabei um die kreisförmig angeordneten Druckwerke
13a bis 13f herum verlaufen.
[0077] Bezüglich sämtlicher Ausführungen ist festzustellen, dass die in Verbindung mit einer
Ausführung genannten technischen Merkmale nicht nur bei der spezifischen Ausführung
eingesetzt werden können, sondern auch bei den jeweils anderen Ausführungen. Sämtliche
offenbarten technischen Merkmale dieser Erfindungsbeschreibung sind als erfindungswesentlich
einzustufen und beliebig miteinander kombinierbar oder in Alleinstellung einsetzbar.
Die zu den CDs als Ausführungsbeispiel genannten Merkmal können ebenso oder zumindest
in analoger Weise bei beliebigen Objekten eingesetzt werden.
1. Verfahren zur Bedruckung von Einzelobjekten insbesondere von Einzelobjekten mit wenigstens
einer flachen zu bedruckenden Oberfläche mit einem einfarbigen oder mehrfarbigen Druckbild,
insbesondere zur Bedruckung mit variablen Daten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelobjekte (4) an wenigstens einer Eingabestation (1) in einen Produktionsweg
eingebracht werden und an wenigstens einer Ausgabestation (23) aus dem Produktionsweg
entnommen werden, und die Einzelobjekte (4) entlang des Produktionsweges mittels wenigstens
einer Behandlungsart behandelt werden, und die Einzelobjekte (4) zumindest abschnittsweise
entlang eines gemeinsamen Produktionsweges durch gemeinsam genutzte Behandlungsstationen
(8,19) geleitet werden und wobei der Produktionsweg zwischen Eingabestationen (1)
und Ausgabestationen (23) zumindest abschnittsweise in mehrere zumindest produktionstechnisch
parallel verlaufende und / oder parallel arbeitende Produktionspfade aufgespalten
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der parallelen Produktionspfade dieselbe Art der Behandlung durchgeführt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der parallelen Produktionspfade unterschiedliche Arten der Behandlung durchgeführt
werden.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Produktionsweg nach einer Aufspaltung in Produktionspfade wieder zu einem gemeinsamen
Produktionsweg zusammengeführt wird und der Produktionsweg nach einer Zusammenführung,
insbesondere nach Durchführung einer Behandlung in einer gemeinsam genutzten Behandlungsstation
(8,19) erneut einmalig oder mehrmalig weitere Aufspaltungen und Zusammenführungen
aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu bedruckende Einzelobjekte innerhalb einer Eingabestation (1) von wenigstens zwei
unterschiedliche Eingabebereichen (1a,...1d) entnommen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes aus den unterschiedlichen Eingabebereichen (1a,...1d) entnommene Einzelobjekt
(4) durch wenigstens eine gemeinsam genutzte erste Behandlungsstation (5, 8) geführt
wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktionspfade von wenigstens zwei mehrfarbig arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d)
innerhalb der Druckmaschine zumindest innerhalb eines Teilbereiches des gesamten Produktionsablaufs
produktionstechnisch parallel verlaufen.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bedruckenden Einzelobjekte (4) wahlweise einem der parallel verlaufenden Produktionspfade
zugeordnet werden.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedruckung der Einzelobjekte (4) in den produktionstechnisch parallel verlaufenden
Produktionspfaden im wesentlichen gleichzeitig stattfindet.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bedruckten Einzelobjekte (4) durch wenigstens eine gemeinsam genutzte zweite
Behandlungsstation (19) geführt werden.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bedruckten Einzelobjekte (4) auf vorbestimmbare Ausgabebereiche (23a,...,23d)
einer Ausgabestation (23) verteilt werden.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckung in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) mittels InkJet-Druckverfahren,
Thermodruckverfahren oder Laserdruckverfahren erfolgt.
13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckung in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) mittels Siebdruck-,
Offsetdruck-, Flexodruck-, Hochdruck- oder Tiefdruck-Verfahren erfolgt.
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel arbeitenden Druckwerke (13a,...,13d) zumindest während ihres jeweiligen
Druckprozesses im wesentlichen unabhängig voneinander und unabhängig von einer übergeordneten
Steuerung arbeiten.
15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) abgearbeiteten Druckaufträge,
insbesondere die erstellten Druckbilder unterschiedlich sind.
16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwerke (13a,...,13d) unterschiedliche oder gleiche Druckkennlinien und/oder
unterschiedliche oder gleiche Druckauflösungen verwenden.
17. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwerke (13a,...,13d) unterschiedliche oder gleiche Farbkalibrierungen und/oder
unterschiedliche oder gleiche Druckfarben verwenden.
18. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle zu bedruckenden Einzelobjekte (4) wenigstens eine gemeinsam benutzte Behandlungsstation
(5,8,19,21) durchlaufen.
19. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelobjekte (4) innerhalb des Produktionsablaufes wahlweise mehrfach durch
unterschiedliche parallel verlaufende Produktionspfade geleitet werden können.
20. Druckmaschine zur Bedruckung von Einzelobjekten insbesondere von Einzelobjekten mit
wenigstens einer flachen zu bedruckenden Oberfläche mit einem einfarbigen oder mehrfarbigen
Druckbild, insbesondere zur Bedruckung mit variablen Daten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelobjekte (4) an wenigstens einer Eingabestation (1) in einen Produktionsweg
einbringbar sind und an wenigstens einer Ausgabestation (23) aus dem Produktionsweg
entnehmbar sind und die Einzelobjekte (4) entlang des Produktionsweges mittels wenigstens
einer Behandlungsart behandelbar sind und die Einzelobjekte (4) zumindest abschnittsweise
entlang eines gemeinsamen Produktionsweges durch gemeinsam genutzte Behandlungsstationen
(5,8, 19,21) geleitet sind und wobei der Produktionsweg zwischen Eingabestationen
(1) und Ausgabestationen (23) zumindest abschnittsweise in mehrere zumindest produktionstechnisch
parallel verlaufende und / oder parallel arbeitende Produktionspfade aufgespalten
ist.
21. Druckmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der parallelen Produktionspfade dieselbe Art der Behandlung durchführbar
ist.
22. Druckmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der parallelen Produktionspfade unterschiedliche Arten der Behandlung durchführbar
sind.
23. Druckmaschine nach einem Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Produktionsweg nach einer Aufspaltung in Produktionspfade wieder zu einem gemeinsamen
Produktionsweg zusammengeführt ist und der Produktionsweg nach einer Zusammenführung,
insbesondere nach Durchführung einer Behandlung in einer gemeinsam genutzten Behandlungsstation
(5,8,19,21) erneut einmalig oder mehrmalig weitere Aufspaltungen und Zusammenführungen
aufweist.
24. Druckmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zu bedruckende Einzelobjekte (4) innerhalb einer Eingabestation (1) von wenigstens
zwei unterschiedliche Eingabebereichen (1a,...,1d) entnehmbar sind.
25. Druckmaschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass jedes aus den unterschiedlichen Eingabebereichen (1a,...,1d) entnommene Einzelobjekt
(4) durch wenigstens eine gemeinsam genutzte erste Behandlungsstation geführt ist.
26. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens zwei mehrfarbig arbeitende Druckwerke (13a,...,13d) aufweist, welche
in verschiedenen produktionstechnisch parallel verlaufenden Produktionspfaden zumindest
innerhalb eines Teilbereiches des gesamten Produktionsablaufs angeordnet sind.
27. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bedruckenden Einzelobjekte (4) wahlweise einem der parallel verlaufenden Produktionspfade
zugeordnet sind.
28. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedruckung der Einzelobjekte (4) in den produktionstechnisch parallel verlaufenden
Produktionspfaden im wesentlichen gleichzeitig durchführbar ist.
29. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die bedruckten Einzelobjekte (4) durch wenigstens eine gemeinsam genutzte zweite
Behandlungsstation (19,21) geführt sind.
30. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die bedruckten Einzelobjekte (4) auf vorbestimmbare Ausgabebereiche (23a,...,23d)
einer Ausgabestation (23) verteilbar sind.
31. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckung in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) mittels InkJet-Druckverfahren,
Thermodruckverfahren oder Laserdruckverfahren erfolgt.
32. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckung in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) mittels Siebdruck-,
Offsetdruck-, Flexodruck-, Hochdruck- oder Tiefdruck-Verfahren erfolgt.
33. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel arbeitenden Druckwerke (13a,...,13d) zumindest während ihres jeweiligen
Druckprozesses im wesentlichen unabhängig voneinander und unabhängig von einer übergeordneten
Steuerung arbeiten.
34. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die in den parallel arbeitenden Druckwerken (13a,...,13d) abgearbeiteten Druckaufträge,
insbesondere unterschiedliche Druckbilder erstellbar sind.
35. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwerke (13a,...,13d) unterschiedliche oder gleiche Druckkennlinien und/oder
unterschiedliche oder gleiche Druckauflösungen aufweisen.
36. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwerke (13a,...,13d) unterschiedliche oder gleiche Farbkalibrierungen und/oder
unterschiedliche oder gleiche Druckfarben aufweisen.
37. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass alle zu bedruckenden Einzelobjekte (4) wenigstens eine gemeinsam benutzte Behandlungsstation
(5,8,19,21) durchlaufen.
38. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelobjekte (4) innerhalb des Produktionsablaufes wahlweise mehrfach durch
unterschiedliche parallel verlaufende Produktionspfade leitbar sind.