| (19) |
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(11) |
EP 1 927 686 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.07.2018 Patentblatt 2018/30 |
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Anmeldetag: 10.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Spinnmaschinen mit elektrischen Antrieben
Spinning frame with electric drives
Métiers à tisser dotés d'un actionnement électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE LI |
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Priorität: |
01.12.2006 EP 06024925
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.06.2008 Patentblatt 2008/23 |
| (73) |
Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Wolf, Horst
73037 Holzheim (DE)
- Ingold, Benedikt
8953 Dietikon (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 176 823 WO-A-90/07595 DE-A1- 19 821 251
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EP-A2- 0 999 298 DE-A1- 10 120 013 DE-C1- 19 522 933
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit elektrischen Antrieben nach dem Oberbegriff
des unabhängigen Anspruchs.
[0002] Eine derartige Maschine wird beispielsweise in der
DE 39 004 08 A1 beschrieben. Zur Stromversorgung verschiedener Wechselstrommotoren, die mit unterschiedlichen
bzw. variablen Drehzahlen laufen, wird aus einem Wechselspannungsnetz elektrische
Energie über einen Gleichrichter in einen Gleichspannungs-Zwischenkreis eingespeist.
Eingangsseitig von Wechselrichtern, die mit den Elektromotoren verbunden sind, wird
elektrische Energie konstanter Spannung zur Verfügung gestellt, aus dem erwähnten
Gleichspannungs-Zwischenkreis. Die elektrischen Antriebe dienen für verschiedene Funktionen
in der Spinnmaschine, beispielsweise zum Antrieb von Spinnspindeln, oder zur Betätigung
eines Ringbankantriebs, oder für den Antrieb eines Streckwerks.
[0003] In der
DE 198 36 168 A1 ist eine Spindelanordnung beschrieben, bei der ein Elektronik-Motor als Gleichstrommotor
mit elektrischer Kommutierung dargestellt ist. Der Motor weist Mittel zum Erkennen
eines Lastabwurfs, oder einer zu geringen Belastung, beispielsweise nach einem Fadenbruch,
und Mittel zur automatischen Abschaltung und zur Meldung einer Veränderung des Betriebszustandes
an eine zentrale Steuerung auf.
[0004] In der
DE 41 427 07 wird ebenfalls ein einzelmotorischer Antrieb für Spindeln einer Spinnereimaschine
behandelt. Aus der darin erwähnten
DE 34 211 04 A1 sei bekannt, dass bei kollektorlosen Gleichstrommotoren als feststehend angebrachte
Drehstellungsdetektoren auch Hallsensoren, die durch Permanentmagnete beeinflusst
werden, einsetzbar sind.
[0005] Es wird auch die Möglichkeit einer Drehstellungsdetektion des Rotors mit mindestens
zwei Hallsensoren erwähnt. Aus diesen Drehstellungssignalen ist auch die Drehzahl
der Spindel ableitbar. In der
DE 41 427 07 C1 ist ein Asynchron-Motor beschrieben, der die erwähnten oder wenigstens einen der
erwähnten Hall-Sensoren aufweist.
[0006] Die
DE-A-101 20 013 beschreibt eine Spinnmaschine mit Antrieben, welche über einen Frequenzsteller ansteuerbar
sind. Der Frequenzsteller wird über eine zentrale Maschinensteuereinheit angesteuert.
[0007] Die
EP-A-0 176 823 beschreibt eine Spannungsvervielfacherschaltung zur Gewinnung von zwei um den Faktor
zwei verschiedenen Gleichspannungen durch Graetzgleichrichtung aus einer Sekundärwicklung
eines Netztransformators.
[0008] Da in einer Spinnmaschine zahlreiche sehr unterschiedlich ausgelegte Elektromotoren
Verwendung finden, muss bei der Auslegung der Stromversorgung auf die individuellen
Anforderungen der einzelnen Motoren besonderer Wert gelegt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt als wesentliche Erkenntnis zugrunde, dass ein uniformes
Stromnetz innerhalb der Spinnmaschine nicht den unterschiedlichen Anforderungen gerecht
werden kann.
[0009] Demnach besteht die Aufgabe, innerhalb der Spinnmaschine oder auch innerhalb einer
Spinnerei die Energieversorgung so zu gestalten, dass je nach Motortyp ideale Spannungsverhältnisse
gegeben sind.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Die Stromversorgung einer Spinnmaschine mit elektrischen Antrieben und einer primären
Wechselspannungsquelle, wobei mindestens ein Transformator (14) an ein Wechselspannungsnetz
(10) angeschlossen ist, und eingangsseitig mindestens eines Gleichrichters (16a, 16b)
Anschlüsse an den Transformator bestehen, und ausgangsseitig des Gleichrichters Gleichspannungsnetze
(U1, U2) liegen, an welche Driver oder Kommutierungsgeräte (24) für Gleichstrommotoren(26a,
26b) oder Wechselrichter (28a, 28b) angeschlossen sind, ist so gestaltet, dass an
den Gleich-richter, insbesondere mindestens 2 Gleichrichtergruppen (16a, 16b), mindestens
2 Gleichspannungsschienen (18, 20, 22) angeschlossen sind, und dass eine weitere Gleichspannungsschiene
(22) beiden Gleichspannungsnetzen (U1, U2) gemeinsam ist, so dass mindestens 3 Gleichspannungsschienen
vorhanden sind, und wobei zwischen den mindestens 3 Schienen Gleichspannungen insbesondere
von 270 V und 540 V vorliegen.
[0012] In einem Ausführungsbeispiel einer Stromversorgung einer Spinnmaschine mit elektrischen
Antrieben, gespeist von Gleichspannungs- und insbesondere Wechselspannungsquellen,
ist mindestens ein Transformator (14) an ein Wechselspannungsnetz (10) angeschlossen,
und eingangsseitig von Gleichrichtern (16a, 16b) bestehen Anschlüsse an den Transformator,
und ausgangsseitig der Gleichrichter liegen Gleichspannungsnetze, an welche Driver
oder Kommutierungs-geräte (24) für Gleichstrommotoren(26a, 26b) oder Wechselrichter
(28a, 28b) angeschlossen sind, wobei an das Wechselspannungsnetz, insbesondere 400
Volt Drehspannung, mittelbar oder unmittelbar Transformatorenwicklungen (14b, 14c,
14d) und an diese Gleichrichter, insbesondere mindestens 2 Gleichrichtergruppen (16a,
16b), angeschlossen sind, die an je 2 Gleichspannungsschienen (18, 20, 22) gebunden
sind, wobei eine Gleichspannungsschiene (22) beiden Gleichrichtern oder Gleichrichtergruppen
gemeinsam ist, so dass mindestens 3 Gleichspannungsschienen vorhanden sind, und wobei
zwischen den Schienen Gleichspannungen insbesondere von 270 V und 540 V vorliegen.
[0013] Insbesondere ist an der Spinnmaschine an die Netzklemmen (10) des Wechselspannungsnetzes,
insbesondere Drehspannungsnetzes, je eine Primärwicklung angeschlossen, und an jede
Primärwicklung sind mindestens zwei Sekundärwicklungen von sekundären Wechselspannungs-
bzw. Drehspannungsnetzen angeschlossen sind, an welchen mindestens 2 Gleichrichtergruppen
hängen.
[0014] Die Erfindung wird anhand der Fig. 1 und 2 in 2 Ausführungen nachfolgend im Detail
beschrieben. Fig. 3 zeigt eine Schaltung, welche dazu geeignet ist, einen Gleichstrommotor
auf Generatorbetrieb umzustellen.
[0015] In der Spinnmaschine oder in einer Spinnmaschinenanlage wird bzw. werden gemäss Fig.
1 aus einem Wechselspannungsnetz, beispielsweise 400 Volt Drehspannung, mit mindestens
zwei Transformator-Sekundärwicklungen ein Wechselstrom bzw. Wechselströme mit niedrigerer
Spannung erzeugt. Dabei ist an die Netzklemmen 10 des Wechselspannungsnetzes, insbesondere
Drehspannungsnetzes, je eine Primärwicklung angeschlossen, und an jede Primärwicklung
sind mindestens zwei Sekundärwicklungen eines sekundären Wechselspannungs- bzw. Drehspannungs-netzes
angeschlossen. Die Sekundärwicklungen liefern über Gleichrichter Energie in mindestens
zwei Gleichspannungsnetze, wobei jedes Gleichspannungsnetz mehrere oder eine Vielzahl
von Motoren mit elektrischer Energie beliefert. Beispielsweise werden Spindelmotoren
einer Spinnmaschine auf diese Weise mit einem Gleichstrom einer Spannung von 270 Volt
versorgt. Dadurch, dass die Gleichspannungsnetze zusammen geschlossen werden können,
kann auch Gleichstrom einer Spannung geliefert werden, die der Summe der Spannungen
der einzelnen Gleichspannungsnetze entspricht. Während also bei dem erwähnten Beispiel
die Spindelmotoren mit einer Gleichspannung von 270 Volt versorgt sind, können andere
Stromabnehmer mit Gleichstrom einer Spannung von 540 Volt versorgt werden, wenn zwei
Gleich-spannungsnetze von je 270 Volt vorhanden sind, und während wie erwähnt Gleichstrommotoren
über Steuergeräte mit Gleichstrom versorgt werden, können zur Stromversorgung anderer
Motoren, beispielsweise Synchronmotoren, Wechselrichter eingangsseitig an die Gleichspannungsnetze
angeschlossen werden, wobei vorzugsweise eine erhöhte Gleichspannung von 540 Volt
für die Steuerung von Streckwerksmotoren aus den zusammengeschalteten Gleichspannungsnetzen
zur Verfügung steht.
[0016] Bei Stromausfall des Netzes an den Netzklemmen 10 kann im Generatorbetrieb der Gleichstrommotoren
26a, 26b ein Energieaustausch über die Gleichspannungsschienen 18, 20, 22 erfolgen,
womit Energie an die Wechselrichter und die daran angeschlossenen Elektromotoren 30a,
b zu Verfügung gestellt wird; dies ist für ein geordnetes Herunterfahren der Spinnmaschine
bei Netzausfall erforderlich.
[0017] An Netzklemmen 10, welche beispielsweise mit einem 400 Volt - Drehspannungsnetz verbunden
sind, sind über Sicherungen 12 Primärwicklungen 14b eines Transformators 14 angeschlossen.
Wie in Figur 1 gezeigt können hier auch Klemmen 14a für Hilfsantriebe vorgesehen sein,
welche mit Wechselspannung konstanter Amplitude betrieben werden. Insbesondere weist
ein Transformator 14 drei Primärwicklungen 14b sowie sechs Sekundärwicklungen 14c
bzw. 14d auf, wobei je eine der drei Primär-wicklungen 14b je einer ersten und zweiten
Sekundärwicklung 14c bzw. 14d zugeordnet ist. Alternativ dazu könnten auch zwei parallele
Transformatoren vorgesehen werden mit je 3 Primär - und drei Sekundär-Wicklungen.
In diesem Fall gibt es abweichend von der Zeichnung 6 Primärwicklungen 14b.
[0018] An den Sekundärwicklungen, jeweils drei Wicklungen 14c bzw. 14d, sind Gleichrichter
16a, b angeschlossen, so dass aus den sekundären Drehspannungsnetzen bzw. aus den
ersten bzw. zweiten Sekundärwicklungen 14c bzw. 14d zunächst zwei Gleichspannungsnetze
hervorgehen. Die erste Gleichrichtergruppe 16a speist in das erste Gleichspannungsnetz
mit den Schienen 18 und 22, die zweite Gleichrichtergruppe 16b speist in das zweite
Gleichspannungsnetz mit den Schienen 22 und 20 ein. Das erste Gleichspannungsnetz
wird definiert als erste Gleichspannungsschiene 18 und dritte Gleichspannungsschiene
22, während das zweite Gleichspannungsnetz durch die dritte Gleichspannungsschiene
22 und die zweite Gleichspannungsschiene 20 gebildet wird, jeweils mit Stromabnehmern
zwischen je 2 Schienen. Somit können an die verschiedenen Gleichspannungsschienen
je nach Erfordernis verschiedene Stromabnehmer, in erster Linie Gleichstrommotoren
26a,b, angeschlossen werden. Während zwischen der ersten Gleichspannungsschiene 18
und der dritten Gleich-spannungsschiene 22 und der dritten Gleichspannungsschiene
22 und der zweiten Gleichspannungsschiene 20 jeweils ein Gleichstrom der Spannung
270 Volt zur Verfügung steht, kann aus einem dritten Gleichspannungsnetz bestehend
aus der ersten Gleichspannungsschiene 18 und der zweiten Gleichspannungsschiene 20
eine Gleichspannung von 540 Volt an Stromabnehmer gelegt werden. Durch das erste Gleichspannungsnetz,
gebildet aus der ersten Gleichspannungsschiene 18 und der dritten Gleichspannungsschiene
22, werden über Sicherungen 12 Gleichstrommotoren 26a gespeist, während aus dem zweiten
Gleichspannungsnetz bestehend aus der dritten Gleichspannungsschiene 22 und der zweiten
Gleichspannungsschiene 20 die Gleichstrommotoren 26b versorgt werden. Diese Motoren
werden alle parallel geschaltet; es ist aber jeweils nur ein einziger Motor 26a,b
mit Driver 24 dargestellt. In einer Spinnmaschine, insbesondere eine Ringspinnmaschine
können mehrere hundert gleichartige Motoren 26a bzw. 26b Verwendung finden. Bei diesen
Motoren, die für den Antrieb der Spindeln eingesetzt werden, handelt es sich vorzugsweise
um bürstenlose Gleichstrommotoren mit elektronischer Kommutierung, wie in einer der
einleitend erwähnten Patentpublikationen ausgeführt, mit Sensoren, insbesondere Hall-Sensoren.
Zur Ansteuerung der Motoren bedarf es für insbesondere jeden Motor 26a, b eines Kommutierungsgeräts
bzw. Drivers 24.
[0019] An das dritte Gleichspannungsnetz vorzugsweise mit der Gleichspannung 540 Volt bestehend
aus der ersten Gleichspannungsschiene 18 und der zweiten Gleichspannungsschiene 20,
können, wie aus Figur 1 hervorgeht, verschiedene Frequenzumrichter, bzw. Wechselrichter,
28a, 28b, 28c, 28d angeschlossen sein, jeweils über Sicherungen 12. Diese Wechselrichter
erzeugen aus einem Strom mit Gleichspannung eine Wechselspannung beispielsweise einer
maximalen Spannung und Frequenz von 400 Volt bzw. 200 Hertz oder mehr, wobei an diese
Wechselrichter Elektromotoren 30a, 30b, 30c, 30d angeschlossen sind. Für die Steuerung
der verschiedenen Wechselrichter und der Kommutierungsgeräte muss eine übergeordnete
Steuerung 32 vorgesehen sein, in der das Spinnprogramm verarbeitet wird. Die Motoren
30a, b, c, d dienen zum Antrieb verschiedener Funktionsträger in der Spinnmaschine,
beispielsweise der Streckwerkswellen oder eines Ringrahmen-hubantriebes. Für bestimmte
Anwendungsfälle in einer Spinnmaschine ist es vorteilhaft, beispielsweise bei einem
Dreizylinderstreckwerk mit zwei Verzugszonen, einzelne Zylinder mit Elektromotoren
30a, 30b, 30c anzutreiben. Bei langen Maschinen ist es vorteilhaft, über die Maschinenlänge
verteilt mehrere Elektromotoren 30a, 30b, 30c mit Getrieben den Streckwerkszylindern
zuzuordnen. Hier können weitere Antriebe wie Asynchron-, Synchron-, oder Reluktanzmotoren
zum Einsatz kommen.
[0020] Mit dem beschriebenen Energieversorgungskonzept ist es möglich, in Spinnmaschinen
mit einer sehr grossen Anzahl von Spinnstellen die Spindelmotoren bei einem günstigen
Wirkungsgrad zu betreiben.
[0021] Figur 2 zeigt eine gegenüber der Ausführung in Figur 1 alternative Konzeption der
maschineninternen Stromversorgung. An ein Wechselspannungsnetz ist über die Netzklemmen
10 ein Transformator 14 mit Mittelpunktabgriff angeschlossen, der auf der Sekundärseite
eine Spannung von vorzugsweise 400 Volt (AC) zur Verfügung stellt. An der Sekundärseite
ist ein Gleichrichter 16a angeschlossen, der eine Gleichstromversorgung mit einer
Gleichspannung von 540 Volt ermöglicht. Weiter können Spannungen von 270 Volt gegen
den Mittelpunkt des Transformators über die daran angeschlossene Gleichspannungsschiene
22 abgegriffen werden. Der Mittelpunkt des Transformators 14 dient dabei lediglich
zur Potentialbestimmung; auf der Stromschiene 22 dürfen nur geringe Ausgleichsströme
fliessen, was voraussetzt, dass die Motoren bzw. Motorengruppen 26a und 26b gleichmässig
belastet werden. Die hauptsächlich stromführenden Leiter sind demnach die erste Gleichspannungsschiene
18 und die zweite Gleichspannungsschiene 20. Auch in dieser Variante sind an der Sekundärseite
des Transformators Klemmen 14a für Hilfsantriebe vorgesehen. In Figur 2 sind nur insoweit
Bezugszeichen eingefügt, als sich Unterschiede zu der Ausführung nach Figur 1 ergeben.
[0022] Zu einem geordneten Betrieb der Spinnmaschine ist es - wie auch bei der Ausführung
nach Fig. 1 - erforderlich, dass die Kommutierungsgeräte bzw. Driver 24 sowie die
Wechselrichter 28a, 28b an eine übergeordnete Steuerung 32 angeschlossen sind, die
derart ausgebildet ist, dass sowohl für den normalen Spinnbetrieb, als auch für den
Stromausfall bzw. Spannungsabfall die Drehzahlen der Motoren 26a, 26b, 30a, 30b nach
einem vorgegebenen Drehzahl-Zeit-Programm gefahren werden können. Die übergeordnete
Steuerung 32 der Gleichstrommotoren bzw. Gleichstrommotoren-Gruppen 26a,b ist so auszulegen,
dass diese bei einem Netzausfall im Generatorbetrieb Strom in die Gleichspannungsschienen
18, 20, 22 liefern, und somit ein Energieaustausch zu den Wechselrichtern 28a, 28b,
28c ect. stattfinden kann.
[0023] Für die Steuerung der Kommutierungsgeräte bzw. Driver und anderer Elemente muss eine
Gleichspannung vorzugsweise von 24 Volt DC bereitgestellt werden. An den einzelnen
Motorgehäusen der Gleichstrommotoren 26a, 26b sind Ein/Ausschalter anzubringen. Insbesondere
die Motoren 26a, b werden über einen BUS oder CanBUS, der an die zentrale Steuerung
32 angeschlossen ist, so geführt, dass bei einem wesentlichen Lastabfall, beispielsweise
20% infolge eines Fadenbruchs, oder bei Feststellung anderer Grenzwertüberschreitungen
eine automatische Abschaltung eines Motors 26a erfolgt. Ein Netzausfall oder wesentliche
Spannungseinbrüche wird oder werden von der zentralen Steuerung 32 detektiert, und
es wird eine entsprechende Drehzahl- Sollwertabsenkung über einen BUS oder CanBUS
an alle Driver 24 übermittelt. Dabei gehen die daran angeschlossenen Motoren 26a,
b in den Generator-betrieb, wobei infolge der Drehzahlabsenkung die in den rotierenden
Massen gespeicherte Energie in elektrische Energie umgewandelt wird, und den anderen
Verbrauchern zugeführt wird. Die Drehzahlreduktion erfolgt dabei so, dass die Betriebsspannung
von 270 Volt DC der Motoren 26a,b bis zum Erreichen des Stillstandes konstant bleibt.
Bei einem kürzeren Netzausfall und wiederkehrendem Netz kann automatisch wieder auf
die normale vorgegebene Betriebsdrehzahl des Spinn-programmes hochgefahren werden.
Bei längerem Netzausfall werden alle Motoren 26a, 26b, 30a sowie die anderen Antriebe
synchron auf Stillstand herabgefahren, wobei die Drehzahlen der Motoren 26a, 30a so
geregelt werden, dass eine konstante Spannung an den Gleichspannungsschienen 18, 20,
22, mit anderen Worten am Greichstrom-zwischenkreis 18, 20 bzw. den Gleichspannungszwischenkreisen
18, 22 und 22, 20 anliegt.
[0024] Die übergeordnete Steuerung mit 24 V DC ist laut Fig. 1 über einen Spannungswandler
33 an ein 540 V -Gleichspannungsnetz, bzw. an die Schienen 18 und 20, angeschlossen.
Parallel zu den Gleichrichtern 16a,b sind Kondensatoren zwischen den Schienen 18 bzw.
22 und 20.
[0025] Die Motoren 26a,b können an Spinnspindeln und / oder Spinntrichtern montiert sein.
Sie können ebenso wie andere Motoren 30a, b, c, d in die betreffenden Antriebe verschiedener
Funktionsträger in der Spinnmaschine, insbesondere der Streckwerks-wellen oder eines
Ringsrahmens, integriert sein. Bei einem Dreizylinderstreckwerk einer Spinnmaschine
mit zwei Verzugszonen können einzelne Zylinder mit Elektromotoren 30a, 30b, 30c antreibbar
sein; letztere können über die Maschinenlänge verteilt mit Getrieben an mehreren Stellen
den Streckwerkszylindern zugeordnet sein.
[0026] Bezüglich der Ausführung nach Fig. 2 ist festzuhalten, dass in einer in mehrere Sektionen
aufgeteilten Spinnmaschine mehrere Transformatoren 14 an Netzklemmen 10 angeschlossen
sein können, wobei sekundärseitig jedes Transformators 14 eine Gleichrichtergruppe
16a angeschlossen ist, mit einer Ausgangsspannung, die an zwei Gleichspannungsschienen
18, 20 anliegt, und wobei am Mittelpunkt jedes Trans-formators 14 eine weitere dritte
Gleichspannungsschiene angeschlossen ist, und wobei zwischen der ersten Gleichspannungsschiene
18 und der dritten am Mittelpunkt des Transformators 14 anliegenden Gleichspannungsschiene
22 ein Gleichstrommotor bzw. eine Gleichstrommotorengruppe 26a angeschlossen ist,
und zwischen der zweiten Gleichspannungsschiene 20 und der dritten Gleichspannungsschiene
22 ein weiterer Gleichstrommotor oder eine weitere Gleichstrommotorengruppe 26b gleicher
Art angeschlossen ist. Es sind in diesem Fall weitere Motorengruppen je in einer Sektion
vorhanden.
[0027] Gemäss Fig. 3 liegt, wie auch in den Figuren 1 und 2 dargestellt, ein Gleichstrommotor
26a zwischen zwei Gleichspannungsschienen 18 und 22. Es sei angenommen, dass im normalen
Spinnbetrieb (Motorbetrieb) an der Gleichspannungsschiene 18 eine positive Spannung
anliegt, während die Gleichspannungsschiene 22 den Minuspol für den Motor 26a darstellt.
Wenn der Motor 26a im Generatorbetrieb, also bei einer Rekuperation der kinetischen
Energie in den Gleichspannungskreis 18, 22, Energie rückliefern soll, findet eine
Umkehr des Potentials statt, sodass die Gleichspannungs-schiene 22 den Pluspol, und
die Gleichspannungsschiene 18 den Minuspol darstellt.
[0028] Die Ist-Drehzahl n
Ist wird am Motor 26a durch einen Sensor 26b, bevorzugt als Hall-Sensor ausgeführt, registriert
und an den Eingang eines Drehzahlreglers 36 zurückgeführt. Es kann bei bürstenlosen
Gleichstrommotoren mit elektronischer Kommutierung auch sensorlos mit einer Einrichtung
zur Messung des Nulldurchgangs der freien Phase gefahren werden.
[0029] Der Regler 36 erhält von einem von der zentralen Maschinensteuerung angesteuerten
Drehzahlsteller 34 die Soll-Drehzahl n
Soll. Vom Regler 36, bevorzugt als PI-Regler ausgeführt, wird auf Basis der Abweichung
zwischen n
Ist und n
Soll ein Sollwert für die Stromstärke I
Soll ausgegeben. Der Ist-Wert des Motorstroms I
Ist wird zwischen dem Motor 26a und einem Stellelement 40 registriert und an den Eingang
eines Stromreglers 38 zurückgeführt. Der Stromregler 38 führt auf Basis der Abweichung
zwischen I
Ist und I
Soll über einen Strombegrenzer 41 gemäss Fig. 3 ein Stellelement 40, welches bevorzugt
als antiparalleler Transistor ausgeführt ist. Darin befinden sich zwei Dioden, welche
wechselseitig auf Stromdurchgang im normalen Spinnbetrieb, bzw. im Generatorbetrieb
des Motors umgestellt werden können. Dazu ist jeweils eine Diode seriell mit einem
Schalter verbunden, wobei jeweils einer der Schalter geschlossen ist, so dass das
Stellelement 40 wahlweise auf Stromdurchgang von der Gleichspannungsschiene 18 zur
Gleichspannungsschiene 22, bzw. umgekehrt, umgeschaltet werden kann.
[0030] Wenn die übergeordnete Maschinensteuerung 32 einen Spannungsabfall oder Spannungsausfall
der allgemeinen Stromversorgung, wie im Vorstehenden be-schrieben, feststellt, so
gibt diese einen Steuerbefehl zur Umschaltung vom Motor- auf Generatorbetrieb an das
Stellelement 40. Ferner stellt die Maschinensteuerung 32 im Generatorbetrieb über
den Drehzahlsteller 34, welcher beispielsweise als Potentiometer ausgeführt ist, sicher,
dass die generierte Spannung 42 gemäss einem vorgegebenen Sollwert konstant bleibt.
Dies geschieht indem die Maschinensteuerung über den Drehzahlsteller 34 die Drehzahl
der Spindel geführt absenkt. Ist die generierte Spannung zu klein, so wird die Drehzahl
schneller abgeregelt. Ist die generierte Spannung zu gross, so wird die Drehzahl langsamer
reduziert. Dies geschieht nach der sogenannten Drehzahlsteilheit. Da die Kopsmasse
in Abhängigkeit seiner Garn-bewicklung bei einem Stromausfall nicht zum Voraus bekannt
ist, kann die Drehzahl nicht gemäss einer vorgegebenen Drehzahlkurve abgeregelt werden,
wie dies z. B. bei einer konstanten Drehmasse der Fall wäre, sondern muss wie oben
beschrieben über einen Regelkreis abgesenkt werden. Auf diese Weise kann der Motor
26a laufend Energie zurückspeisen; diese zur Verwendung in anderen Abnehmern 28a,
30a.
1. Spinnmaschine mit elektrischen Antrieben und einer primären Wechselspannungsquelle,
wobei mindestens ein Transformator (14) an ein Wechselspannungsnetz (10) angeschlossen
ist, und eingangsseitig mindestens eines Gleichrichters (16a, 16b) Anschlüsse an den
Transformator bestehen, und ausgangsseitig des Gleichrichters Gleichspannungsnetze
mit mindestens 2 Gleichspannungsquellen der Spannungen U1 und U2 liegen, an welche
Driver oder Kommutierungsgeräte (24) für Gleichstrommotoren(26a, 26b) oder Wechselrichter
(28a, 28b) angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass an den mindestens einen Gleichrichter mindestens 2 Gleichspannungsschienen (18, 20,
22) angeschlossen sind, und dass eine weitere Gleichspannungsschiene (22) beiden Gleichspannungsnetzen
(U1, U2) gemeinsam ist, so dass mindestens 3 Gleichspannungsschienen vorhanden sind,
und dass Stromabnehmer wahlweise an je 2 der mindestens 3 Schienen angeschlossen sind,
so dass mindestens wahlweise Gleichspannungen
a. U1 + U2 zwischen einer ersten und zweiten Schiene
b. U1 zwischen der ersten und einer dritten Schiene
c. U2 zwischen der zweiten und dritten Schiene
zur Verfügung stehen, wobei zwischen den mindestens 3 Schienen Gleichspannungen von
270 V (U1, U2) und 540 V (U1+U2) vorliegen.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens 2 Gleichrichtergruppen (16a, 16b), mindestens 2 Gleichspannungsschienen
(18, 20, 22) angeschlossen sind, und dass eine weitere Gleichspannungsschiene (22)
beiden Gleichspannungsnetzen (U1, U2) gemeinsam ist.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit elektrischen Antrieben und einer Stromversorgungseinrichtung
für Elektromotoren, mit Gleichspannungs- und insbesondere Wechselspannungsquellen,
wobei mindestens ein Transformator (14) an ein Wechselspannungsnetz (10) angeschlossen
ist, und eingangsseitig von Gleichrichtern (16a, 16b) Anschlüsse an den Transformator
bestehen, und ausgangsseitig der Gleichrichter Gleichspannungsnetze liegen, an welche
Driver oder Kommutierungsgeräte (24) für Gleichstrommotoren(26a, 26b) oder Wechselrichter
(28a, 28b) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an das Wechselspannungsnetz, insbesondere 400 Volt Drehspannung, mittelbar oder unmittelbar
Transformatorenwicklungen (14b, 14c, 14d) und an diese Gleichrichter, insbesondere
mindestens 2 Gleichrichtergruppen (16a, 16b), angeschlossen sind, die an je 2 Gleichspannungsschienen
(18, 20, 22) gebunden sind, wobei eine Gleichspannungsschiene (22) beiden Gleichrichtern
oder Gleichrichtergruppen gemeinsam ist, so dass mindestens 3 Gleichspannungsschienen
vorhanden sind, und wobei zwischen den Schienen Gleichspannungen von 270 V und 540
V vorliegen.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Netzklemmen (10) des Wechselspannungsnetzes, insbesondere Drehspannungsnetzes,
je eine Primärwicklung (14b) angeschlossen ist, und an jede Primärwicklung mindestens
zwei Sekundärwicklungen (14c,d) von sekundären Wechselspannungs- bzw. Drehspannungsnetzen
angeschlossen sind, an welchen mindestens 2 Gleichrichtergruppen (16a,b) hängen.
5. Spinnmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass von den Sekundärwicklungen (14c,d) über Gleichrichter (16a,b) Energie in mindestens
zwei Gleichspannungsnetze (U1, U2) lieferbar ist, wobei jedes Gleichspannungsnetz
an mehrere oder eine Vielzahl von Motoren (26a,b) angeschlossen ist.
6. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (26a,b) an Spinnspindeln und oder Spinntrichtern montiert sind.
7. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gleichspannungsnetze (U1, U2) derart zusammen geschlossen sind, dass Gleichstrom
einer Spannung zur Verfügung steht, die der Summe der Spannungen (U1+U2) der einzelnen
Gleichspannungsnetze entspricht.
8. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 2 Gruppen von Spindelmotoren (26a,b) an je ein Gleichspannungsnetz mit einer Gleichspannung
von 270 Volt angeschlossen sind, und andere Stromabnehmer (28a,b,c) an ein weiteres
Gleichspannungsnetz (U1+U2) einer Spannung von 540 Volt angeschlossen sind, wobei
zwei Gleichspannungsnetze von insbesondere je 270 Volt vorhanden sind, und die Gleichstrommotoren
direkt über Kommutierungsgeräte (24) an die ersten Gleichspannungsnetze angeschlossen
sind, und zur Stromversorgung anderer Wechselstrom-Motoren (30a,b) Wechselrichter
(28a,b) eingangsseitig an das weitere Gleichspannungsnetz angeschlossen sind, wobei
eine erhöhte Gleichspannung von 540 Volt für die Steuerung von Streckwerksmotoren
(30a,b) aus den zusammengeschalteten Gleichspannungsnetzen (U1, U2) zur Verfügung
steht.
9. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Netzklemmen (10), welche mit einem 400 Volt - Drehspannungsnetz verbunden sind, über
Sicherungen (12) an Primärwicklungen (14b) eines Transformators (14) angeschlossen
sind.
10. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an Transformatorwicklungen Klemmen (14a) für Hilfsantriebe vorgesehen sind, welche
mit Wechselspannung konstanter Amplitude betreibbar sind.
11. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transformator (14) drei erste Primärwicklungen (14c) sowie mindestens sechs Sekundärwicklungen
(14c bzw. 14d) aufweist, wobei je eine der drei Primärwicklungen (14b) mindestens
zwei Sekundärwicklungen zugeordnet ist.
12. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallele Transformatoren vorgesehen sind mit je 3 Primär- und drei Sekundär-Wicklungen.
13. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sekundärwicklungen, jeweils drei Wicklungen (14c bzw. 14d), Gleichrichter
(16a, b) derart angeschlossen sind, dass den sekundären Drehspannungsnetzen der ersten
bzw. zweiten Sekundärwicklungen (14c bzw. 14d) zwei Gleichspannungsnetze zugeordnet
sind.
14. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Gleichrichtergruppe (16a) an ein erstes Gleichspannungsnetz mit zwei Gleichspannungsschienen
(18 und 22) angeschlosssen ist, und eine zweite Gleichrichtergruppe (16b) an ein zweites
Gleichspannungsnetz mit Gleichspannungsschienen (18 und 20) angeschlossen ist.
15. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Gleichspannungsnetz als erste Gleichspannungsschiene (18) und dritte Gleichspannungsschiene
(22) definiert ist, während ein zweites Gleichspannungsnetz durch die dritte Gleichspannungsschiene
(22) und die zweite Gleichspannungsschiene (20) gebildet wird, jeweils mit Stromabnehmern
(24, 26a,b) zwischen je 2 Schienen.
16. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die verschiedenen Gleichspannungsschienen (18, 20, 22) je nach Erfordernis verschiedene
Stromabnehmer (24, 30) angeschlossen sind.
17. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Gleichspannungsschiene (18) und der dritten Gleichspannungsschiene
(22) und der dritten Gleichspannungsschiene (22) und der zweiten Gleichspannungsschiene
(20) jeweils ein Gleichstrom der Spannung 270 Volt zur Verfügung steht, und in einem
dritten Gleichspannungsnetz, das aus der ersten Gleichspannungsschiene (18) und der
zweiten Gleichspannungsschiene (20) besteht, Gleichspannung von 540 Volt für Stromabnehmer
(28a, 30a) zur Verfügung steht.
18. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an das erste Gleichspannungsnetz, aus der ersten Gleichspannungsschiene (18) und
der dritten Gleichspannungsschiene (22) gebildet, über Sicherungen (12) und über Driver
Gleichstrommotoren (26a) angeschlossen sind, während an dem zweiten Gleichspannungsnetz
bestehend aus der dritten Gleichspannungsschiene (22) und der zweiten Gleichspannungsschiene
(20) Driver für andere Gleichstrommotoren (26b) angeschlossen sind, insbesondere gleichartige
Motoren (26a bzw. 26b).
19. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (26a,b), die für den Antrieb von Spindeln oder Trichtern einsetzbar sind,
vorzugsweise als bürstenlose Gleichstrommotoren mit elektronischer Kommutierung ausgebildet
sind, mit Sensoren, insbesondere Hall-Sensoren, oder sensorlos mit einer Einrichtung
zur Messung des Nulldurchgangs der freien Phase.
20. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ansteuerung je Motor (26a,b) ein Kommutierungsgerät (24) vorhanden ist.
21. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit Wechselrichtern (28a,b) aus einem Strom mit einer Gleichspannung von 540 Volt
eine Wechselspannung einer maximalen Spannung und Frequenz von 400 Volt und 200 Hertz
oder mehr erzeugbar ist, wobei an diese Wechselrichter Elektromotoren (30a, 30b, 30c,
30d) angeschlossen sind.
22. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung verschiedener Wechselrichter (28a,b) und der Kommutierungsgeräte
(24) eine übergeordnete Steuerung vorgesehen ist, in der ein Spinnprogramm gespeichert
ist.
23. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Motoren (30a, b, c, d) in Antriebe verschiedener Funktionsträger in der Spinnmaschine,
insbesondere der Streckwerkswellen oder eines Ringsrahmens, integriert sind.
24. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Dreizylinderstreckwerk mit zwei Verzugszonen einzelne Zylinder mit Elektromotoren
(30a, 30b, 30c) antreibbar sind.
25. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über die Maschinenlänge verteilt mehrere Elektromotoren (30a, 30b, 30c) mit Getriebe
den Streckwerkszylindern zugeordnet sind.
26. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben Gleichstrommotoren (26a,b) als weitere Antriebe Asynchron-, Synchron-, Reluktanz-
oder Servomotoren eingesetzt sind.
27. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommutierungsgeräte bzw. Driver (24) sowie die Wechselrichter (28a, 28b) und
andere Abnehmer, insbesondere Elektromotoren (30a,b), an eine übergeordnete Steuerung
(32) angeschlossen sind, die derart ausgebildet ist, dass sowohl für den normalen
Spinnbetrieb, als auch für den Stromausfall bzw. Spannungsabfall die Drehzahlen der
Motoren (26a, 26b, 30a, 30b) nach einem vorgegebenen Drehzahl-Zeit-Programm einstellbar
sind, wobei die Drehzahlen der Motoren (26a, 30a) so geregelt werden, dass eine konstante
Spannung an den Gleichspannungsschienen (18, 20, 22) anliegt.
28. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transformator (14) an Netzklemmen (10) angeschlossen ist, und dass sekundärseitig
des Transformators (14) eine Gleichrichtergruppe (16a) angeschlossen ist, mit einer
Ausgangsspannung, die an zwei Gleichspannungsschienen (18, 20) anliegt, und dass am
Mittelpunkt des Transformators (14) eine weitere dritte Gleichspannungsschiene angeschlossen
ist, wobei zwischen der ersten Gleichspannungsschiene (18) und der dritten (22) am
Mittelpunkt des Transformators (14) anliegenden Gleichspannungsschiene (22) ein Gleichstrommotor
bzw. eine Gleichstrommotorengruppe (26a) angeschlossen ist, und zwischen der zweiten
Gleichspannungsschiene (20) und der dritten Gleichspannungsschiene (22) ein weiterer
Gleichstrommotor oder eine weitere Gleichstrommotorengruppe (26b) gleicher Art angeschlossen
ist.
29. Spinnmaschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Transformatoren (14) an Netzklemmen (10) angeschlossen sind, und dass sekundärseitig
jedes Transformators (14) eine Gleichrichtergruppe (16a) angeschlossen ist, mit einer
Ausgangsspannung, die an zwei Gleichspannungsschienen (18, 20) anliegt, und dass am
Mittelpunkt jedes Transformators (14) eine weitere dritte Gleichspannungsschiene angeschlossen
ist, wobei zwischen der ersten Gleichspannungsschiene (18) und der dritten (22) am
Mittelpunkt des Transformators (14) anliegenden Gleichspannungsschiene (22) ein Gleichstrommotor
bzw. eine Gleichstrommotorengruppe (26a) angeschlossen ist, und zwischen der zweiten
Gleichspannungsschiene (20) und der dritten Gleichspannungsschiene (22) ein weiterer
Gleichstrommotor oder eine weitere Gleichstrommotorengruppe (26b) gleicher Art angeschlossen
ist.
30. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine übergeordnete Steuerung mit 24 V DC über einen Spannungswandler an ein 540 V
-Gleichspannungsnetz angeschlossen ist.
31. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei normalem Betrieb der Spinnmaschine Kommutierungs-geräte bzw. Driver (24) für
Gleichstrommotoren (26a,b) sowie Wechselrichter (28a, 28b) für Wechselstrommotoren
(30a,b) an eine übergeordnete Steuerung (32) angeschlossen sind, die derart ausgebildet
ist, dass sowohl für den normalen Spinnbetrieb, als auch für den Stromausfall bzw.
Spannungsabfall, die Drehzahlen der Motoren (26a, 26b, 30a, 30b) nach einem vorgegebenen
Drehzahl-Zeit-Programm gefahren werden können, wobei die übergeordnete Steuerung (32)
der Gleichstrommotoren bzw. Gleichstrommotoren-Gruppen (26a,b) auch so ausgelegt ist,
dass diese bei einem Netzausfall im Generatorbetrieb Strom in die Gleichspannungsschienen
(18, 20, 22) liefern, und somit ein Energieaustausch zu den Wechselrichtern (28a,
28b, 28c) stattfindet.
32. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Sensor (26b) für die Drehzahlerfassung versehener Gleichstrommotor
(26a), der zwischen zwei Gleichspannungsschienen (18, 22) liegt, mit einem antiparallelen
Stellglied (40), das als Transistor ausgebildet ist, verbunden ist, welches zwischen
dem Motor (26a) und einer Gleichspannungsschiene (18) liegt, welches so gestaltet
ist, dass je nach Schaltung des Transistors Strom für den Motorbetrieb in eine erste
Richtung oder für den Generatorbetrieb in eine zweite, entgegen gesetzte Richtung
durchschaltbar ist, und dass der Motor (26a), der Sensor (26c), ein Drehzahlregler
(36) sowie ein Stromregler (38) mit dem Stellglied (40) und dem Motor (26a) zu einem
Regelkreis zusammengeschlossen ist.
33. Verfahren zum Betrieb einer Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Driver bzw. Kommutierungsgeräte (24) für Gleichstrommotoren (26a, 26b) oder Gleichstrommotoren
(26a, 26b) oder weitere Stromabnehmer derart gesteuert werden, dass bei einem Netzausfall
oder Spannungsabfall an den Netzklemmen (10) im Generatorbetrieb der Gleichstrommotoren
(26a, 26b) Energie erzeugt wird, an die Gleichspannungsschienen (18, 20, 22) abgegeben
und anderen Abnehmern, insbesondere Wechselrichtern (28a, 28b), zur Verfügung gestellt
wird.
34. Verfahren zum Betrieb einer Spinnmaschine nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass bei normalem Betrieb der Spinnmaschine Kommutierungsgeräte bzw. Driver (24) für Gleichstrommotoren
(26a,b) sowie Wechselrichter (28a, 28b) für Wechselstrommotoren (30a,b) derart von
einer übergeordneten Steuerung (32) geführt werden, dass sowohl für den normalen Spinnbetrieb,
als auch für den Stromausfall bzw. Spannungsabfall die Drehzahlen der Motoren (26a,
26b, 30a, 30b) nach einem vorgegebenen Drehzahl-Zeit-Programm gefahren werde, wobei
geregelt durch die übergeordnete Steuerung (32) der Gleichstrommotoren bzw. Gleichstrommotoren-Gruppen
(26a,b) diese bei einem Netzausfall im Generatorbetrieb Strom in die Gleichspannungsschienen
(18, 20, 22) liefern, und somit ein Energieaustausch zu den Wechselrichtern (28a,
28b, 28c) stattfindet.
1. Spinning machine with electric drives and a primary AC voltage source, at least one
transformer (14) being connected to an AC voltage network (10), and connections to
the transformer being provided on the input side of at least one rectifier (16a, 16b),
and DC voltage networks being present on the output side of the rectifier with at
least 2 DC voltage sources of the voltages U1 and U2 to which drivers or commutation
devices (24) for DC motors (26a, 26b) or inverters (28a, 28b) are connected,
characterized in that at least 2 DC voltage busbars (18, 20, 22) are connected to the at least one rectifier,
and
in that a further DC voltage busbar (22) is common to the two DC voltage networks (U1, U2),
so that at least 3 DC voltage busbars are provided, and
in that current consumers are optionally connected to in each case 2 of the at least 3 busbars
so that at least optionally the following DC voltages are available
a. U1 + U2 between a first and second busbar
b. U1 between the first and a third busbar
c. U2 between the second and third busbars.
wherein between the at least 3 busbars DC voltages in particular of 270 V (U1, U2)
and 540 V (U1+U2) being present.
2. Spinning machine according to claim 1, characterized in that at least 2 DC voltage busbars (18, 20, 22) are connected to at least 2 rectifier
groups (16a, 16b), and in that a further DC voltage busbar (22) is common to the two DC voltage networks (U1, U2).
3. Spinning machine according to claim 1 or 2 with electric drives and a power supply
device for electric motors, with DC voltage and in particular AC voltage sources,
at least one transformer (14) being connected to an AC voltage network (10), and connections
to the transformer being provided on the input side of rectifiers (16a, 16b), and
DC voltage networks being present on the output side of the rectifiers, to which DC
voltage networks drivers or commutation devices (24) for DC motors (26a, 26b) or inverters
(28a, 28b) are connected, characterized in that transformer windings (14b, 14c, 14d) are connected to the AC voltage network, in
particular 400 volt three-phase voltage, indirectly or directly, and rectifiers, in
particular at least 2 rectifier groups (16a, 16b), are connected to said transformer
windings and are linked to in each case 2 DC voltage busbars (18, 20, 22), one DC
voltage busbar (22) being common to the two rectifiers or rectifier groups, so that
at least 3 DC voltage busbars are provided, and DC voltages of 270 V and 540 V being
present between the busbars.
4. Spinning machine according to claim 1, 2 or 3, characterized in that in each case one primary winding (14b) is connected to the network terminals (10)
of the AC voltage network, in particular the three-phase voltage network, and at least
two secondary windings (14c, d) of secondary AC voltage or three-phase voltage networks,
to which at least 2 rectifier groups (16a, b) are connected, are connected to each
primary winding.
5. Spinning machine according to claim 4, characterized in that energy can be supplied into at least two DC voltage networks (U1, U2) by the secondary
windings (14c, d) via rectifiers (16a, b), each DC voltage network being connected
to a plurality or a multiplicity of motors (26a, b).
6. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that the motors (26a, b) are mounted on spinning spindles and/or spinning funnels.
7. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of DC voltage networks (U1, U2) are interconnected in such a way that
direct current of a voltage which corresponds to the sum of the voltages (U1+U2) of
the individual DC voltage networks is available.
8. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that 2 groups of spindle motors (26a, b) are connected to in each case one DC voltage
network with a DC voltage of 270 volts, and other current consumers (28a, b, c) are
connected to a further DC voltage network (U1+U2) of a voltage of 540 volts, two DC
voltage networks of in particular in each case 270 volts being provided, and the DC
motors being connected to the first DC voltage networks directly via commutation devices
(24), and, in order to supply current to other AC motors (30a, b), inverters (28a,
b) being connected on the input side to the further DC voltage network, an increased
DC voltage of 540 volts for controlling drawing equipment motors (30a, b) from the
interconnected DC voltage networks (U1, U2) being available.
9. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that network terminals (10), which are connected to a 400 volt three-phase voltage network,
are connected via fuses (12) to primary windings (14b) of a transformer (14).
10. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that terminals (14a) for auxiliary drives are provided on transformer windings, which
auxiliary drives can be operated with an AC voltage of constant amplitude.
11. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a transformer (14) has three first primary windings (14c) and at least six secondary
windings (14c and 14d), in each case one of the three primary windings (14b) being
associated with at least two secondary windings.
12. Spinning machine according to one of Claims 1 to 9, characterized in that two parallel transformers are provided with in each case 3 primary and three secondary
windings.
13. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that rectifiers (16a, b) are connected to the secondary windings, in each case three windings
(14c and 14d), in such a way that two DC voltage networks are assigned to the secondary
three-phase voltage networks of the first or second secondary windings (14c and 14d).
14. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a first rectifier group (16a) is connected to a first DC voltage network with two
DC voltage busbars (18 and 22), and a second rectifier group (16b) is connected to
a second DC voltage network with DC voltage busbars (18 and 20).
15. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a first DC voltage network is defined as the first DC voltage busbar (18) and third
DC voltage busbar (22), while a second DC voltage network is formed by the third DC
voltage busbar (22) and the second DC voltage busbar (20), in each case with current
consumers (24, 26a, b) between in each case 2 busbars.
16. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, depending on requirements, various current consumers (24, 30) are connected to the
various DC voltage busbars (18, 20, 22).
17. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that in each case a direct current of the voltage 270 volts is available between the first
DC voltage busbar (18) and the third DC voltage busbar (22) and the third DC voltage
busbar (22) and the second DC voltage busbar (20), and in a third DC voltage network,
which comprises the first DC voltage busbar (18) and the second DC voltage busbar
(20), a DC voltage of 540 volts for current consumers (28a, 30a) is available.
18. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that DC motors (26a) are connected to the first DC voltage network, formed from the first
DC voltage busbar (18) and the third DC voltage busbar (22), via fuses (12) and via
drivers, while drivers for other DC motors (26b), in particular identical motors (26a
or 26b), are connected to the second DC voltage network comprising the third DC voltage
busbar (22) and the second DC voltage busbar (20).
19. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that the motors (26a, b), which can be used for driving spindles or funnels, are preferably
in the form of brushless DC motors with electronic commutation, with sensors, in particular
Hall sensors, or without any sensors, with a device for measuring the zero crossing
of the free phase.
20. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that one commutation device (24) is provided per motor (26a, b) for driving purposes.
21. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that an AC voltage of a maximum voltage and frequency of 400 volts and 200 hertz or more
can be produced using inverters (28a, b) from a current with a DC voltage of 540 volts,
electric motors (30a, 30b, 30c, 30d) being connected to said inverters.
22. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, for controlling various inverters (28a, b) and the commutation devices (24), a superordinate
controller is provided in which a spinning program is stored.
23. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that motors (30a, b, c, d) are integrated in drives of various functional carriers in
the spinning machine, in particular the drawing equipment shafts or a ring frame.
24. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, in three-cylinder drawing equipment with two drawing zones, individual cylinders
can be driven by electric motors (30a, 30b, 30c).
25. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, distributed over the machine length, a plurality of electric motors (30a, 30b, 30c)
with gear mechanisms are assigned to the drawing equipment cylinders.
26. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, in addition to DC motors (26a, b), asynchronous motors, synchronous motors, reluctance
motors or servomotors are used as further drives.
27. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that the commutation devices or drivers (24) and the inverters (28a, 28b) and other collectors,
in particular electric motors (30a, b), are connected to a superordinate controller
(32), which is designed such that the rotation speeds of the motors (26a, 26b, 30a,
30b) can be set on the basis of a predetermined rotation speed/time program both for
normal spinning operation and for power failure or voltage drop, the rotation speeds
of the motors (26a, 30a) being controlled in such a way that a constant voltage is
present at the DC voltage busbars (18, 20, 22).
28. Spinning machine according to claim 1, characterized in that a transformer (14) is connected to network terminals (10), and in that, on the secondary side of the transformer (14), a rectifier group (16a) is connected
with an output voltage which is present at two DC voltage busbars (18, 20), and in that, at the centre point of the transformer (14), a further third DC voltage busbar is
connected, a DC motor or a DC motor group (26a) being connected between the first
DC voltage busbar (18) and the third DC voltage busbar (22), which is present at the
centre point of the transformer (14), and a further DC motor or a further DC motor
group (26b) of the same type being connected between the second DC voltage busbar
(20) and the third DC voltage busbar (22).
29. Spinning machine according to claim 28, characterized in that a plurality of transformers (14) are connected to network terminals (10), and in that, on the secondary side of each transformer (14), a rectifier group (16a) is connected
with an output voltage which is present at two DC voltage busbars (18, 20), and in that, at the centre point of each transformer (14), a further third DC voltage busbar
is connected, a DC motor or a DC motor group (26a) being connected between the first
DC voltage busbar (18) and the third DC voltage busbar (22), which is present at the
centre point of the transformer (14), and a further DC motor or a further DC motor
group (26b) of the same type being connected between the second DC voltage busbar
(20) and the third DC voltage busbar (22).
30. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a superordinate controller with 24 V DC is connected to a 540 V DC voltage network
via a voltage converter.
31. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that, during normal operation of the spinning machine, commutation devices or drivers
(24) for DC motors (26a, b) and inverters (28a, 28b) for AC motors (30a, b) are connected
to a superordinate controller (32), which is designed in such a way that the rotation
speeds of the motors (26a, 26b, 30a, 30b) can be run on the basis of a predetermined
rotation speed/time program both for normal spinning operation and for power failure
or voltage drop, the superordinate controller (32) of the DC motors or DC motor groups
(26a, b) also being designed in such a way that said DC motors or said DC motor groups
provide current into the DC voltage busbars (18, 20, 22) in the event of a network
failure in the generator operating mode, and therefore an energy exchange to the inverters
(28a, 28b, 28c) takes place.
32. Spinning machine according to one of the preceding claims, characterized in that a DC motor (26a), which has been provided with a sensor (26b) for detecting the rotation
speed and is positioned between two DC voltage busbars (18, 22), is connected to an
actuating element (40), which is connected back-to-back in parallel and is in the
form of a transistor, which is positioned between the motor (26a) and a DC voltage
busbar (18), which is designed in such a way that, depending on the switching of the
transistor, current can be connected in a first direction for motor operation or in
a second, opposite direction for generator operation, and in that the motor (26a), the sensor (26c), a rotation speed controller (36) and a current
controller (38) are connected together with the actuating element (40) and the motor
(26a) to form a control loop.
33. Method for operating a spinning machine according to one of the preceding claims,
characterized in that drivers or commutation devices (24) for DC motors (26a, 26b) or DC motors (26a, 26b)
or further current consumers are controlled in such a way that, in the event of a
network failure or a voltage drop, energy is produced at the network terminals (10)
in the generator operating mode of the DC motors (26a, 26b), is output to the DC voltage
busbars (18, 20, 22) and is made available to other consumers, in particular inverters
(28a, 28b).
34. Method for operating a spinning machine according to claim 33, characterized in that, during normal operation of the spinning machine, commutation devices or drivers
(24) for DC motors (26a, b) and inverters (28a, 28b) for AC motors (30a, b) are guided
by a superordinate controller (32) in such a way that the rotation speeds of the motors
(26a, 26b, 30a, 30b) are run on the basis of a predetermined rotation speed/time program
both for normal spinning operation and for power failure or voltage drop, the DC motors
or DC motor groups (26a, b) providing current into the DC voltage busbars (18, 20,
22) in the event of a networks failure in the generator operating mode whilst being
regulated by the superordinate controller (32) of said DC motors or DC motor groups,
and therefore an energy exchange to the inverters (28a, 28b, 28c) taking place.
1. Machine de filage comprenant des entraînements électriques et une source de tension
alternative primaire, au moins un transformateur (14) étant raccordé à un réseau de
tension alternative (10), et des raccordements au transformateur étant présents du
côté entrée d'au moins un redresseur (16a, 16b), et des réseaux de tension continue
pourvus d'au moins deux sources de tension continue des tensions U1 et U2 étant situés
du côté sortie du redresseur, réseaux auxquels sont raccordés des circuits d'attaque
ou des dispositifs de commutation (24) destinés à des moteurs à courant continu (26a,
26b) ou des onduleurs (28a, 28b),
caractérisée en ce qu'au moins deux barres de tension continue (18, 20 , 22) sont raccordées à l'au moins
un redresseur, et
en ce qu'une autre barre de tension continue (22) est commune aux deux autres réseaux de tension
continue (U1, U2) de telle sorte qu'au moins trois rails de tension continue sont
présents, et que les collecteurs de courant sont raccordés de manière sélective à
deux des au moins trois barres de manière à disposer au moins sélectivement des tensions
continues
a. U1 + U2 entre une première et une deuxième barre
b. U1 entre la première et la troisième barre
c. U2 entre la deuxième et la troisième barre,
des tensions continues de 270 V (U1, U2) et 540 V (U1 + U2) étant présentes entre
les au moins trois barres.
2. Machine à filer selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins deux barres de tension continue (18, 20, 22) sont raccordées à au moins deux
groupes de redresseurs (16a, 16b), et en ce qu'une autre barre de tension continue (22) est commune aux deux réseaux de tension continue
(U1, U2).
3. Machine à filer selon la revendication 1 ou 2 comprenant des entraînements électriques
et un dispositif d'alimentation en courant destiné à des moteurs électriques, des
sources de courant continu et notamment des sources de tension alternative, au moins
un transformateur (14) étant raccordé à un réseau de tension alternative (10), et
des raccordements au transformateur étant présents du côté entrée des redresseurs
(16a, 16b), et des réseaux de tension continue étant situés du côté sortie des redresseurs,
réseaux auxquels sont raccordés des circuits d'attaque ou des dispositifs de commutation
(24) destinés à des moteurs à courant continu (26a, 26b) ou des onduleurs (28a, 28b),
caractérisé en ce que des enroulements (14b, 14c, 14d) du transformateur sont raccordés directement ou
indirectement au réseau de tension alternative, en particulier de tension triphasé
de 400 volts, et des redresseurs, en particulier au moins deux groupes de redresseurs
(16a, 16b), sont raccordés à ces enroulements, lesquels redresseurs sont liés à deux
barres de tension continue (18, 20, 22), une barre de tension continue (22) étant
commune aux deux redresseurs ou à des groupes de redresseurs de sorte qu'au moins
trois barres de tension continue sont présentes, et des tensions continues de 270
V et 540 V sont présentes entre les barres.
4. Machine à filer selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'un enroulement primaire (14b) est raccordé à chacune des bornes d'alimentation (10)
du réseau de tension alternative, en particulier du réseau de tension triphasée, et
chaque enroulement primaire (14c, d) est raccordé à au moins deux enroulements secondaires
de réseaux à tension alternative ou triphasée secondaires auxquels sont attachés au
moins deux groupes de redresseurs (16a, b).
5. Machine à filer selon la revendication 4, caractérisée en ce que de l'énergie peut être fournie dans au moins deux réseaux de tension continue (U1,
U2) par les enroulements secondaires (14c, d) par l'intermédiaire de redresseurs (16a,
b), chaque réseau de tension continue étant raccordé à une pluralité ou un grand nombre
de moteurs (26a, b).
6. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moteurs (26a, b) sont montés sur des broches de filage et/ou des entonnoirs de
filage.
7. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une pluralité de réseaux de tension continue (U1, U2) sont mis en commun de manière
à disposer d'un courant continu d'une tension correspondant à la somme des tensions
(U1 + U2) des réseaux de tension continue individuelle.
8. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que deux groupes de moteurs de broche (26a, b) sont raccordés chacun à un réseau de tension
continue ayant une tension continue de 270 volts, et d'autres collecteurs de courant
(28a, b, c) sont raccordés à un autre réseau de tension continue (U1 + U2) ayant une
tension de 540 volts, deux réseaux de tension continue, en particulier de 270 volts
chacun, étant présents et les moteurs à courant continu étant raccordés directement
par l'intermédiaire de dispositifs de commutation (24) aux premiers réseaux de tension
continue, et des onduleurs (28a, b) étant raccordés du côté entrée à l'autre réseau
de tension continue pour l'alimentation électrique d'autres moteurs à courant alternatif
(30a, b), une tension continue élevée de 540 volts étant disponible pour commander
des moteurs de banc d'étirage (30a, b) à partir des réseaux de tension continue (U1,
U2) interconnectés.
9. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des bornes d'alimentation (10), qui sont reliées à un réseau de tension triphasée
de 400 volts, sont raccordées à des enroulements primaires (14b) d'un transformateur
(14) par l'intermédiaire de fusibles (12).
10. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu au niveau des enroulements de transformateur des bornes (14a) destinées
à des entraînements auxiliaires qui peuvent fonctionner avec une tension alternative
d'amplitude constante.
11. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un transformateur (14) comprend trois premiers enroulements primaires (14c) et au
moins six enroulements secondaires (14c ou 14d), chacun des trois enroulements primaires
(14b) étant associé à au moins deux enroulements secondaires.
12. Machine à filer selon l'une des revendications I à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu deux transformateurs parallèles comportant chacun trois enroulements
primaires et trois enroulements secondaires.
13. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des redresseur (16a, b) sont raccordés aux enroulements secondaires, respectivement
trois enroulements (14c ou 14d), de telle sorte que les réseaux de tension triphasée
secondaires des premier ou deuxièmes enroulements secondaires (14c ou 14d) sont associés
à deux réseaux de tension continue.
14. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un premier groupe de redresseurs (16a) est raccordé à un premier réseau de tension
continue comportant deux barres de tension continue (18 et 22) et un deuxième groupe
de redresseurs (16b) est raccordé à un deuxième réseau de tension continue comportant
des barres de tension continue (18 et 20).
15. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un premier réseau de tension continue est défini comme première barre de tension continue
(18) et troisième barre de tension continue (22) tandis qu'un réseau de tension continue
formée est par la troisième barre de tension continue (22) et la deuxième barre de
tension continue (20), des collecteurs de courant (24, 26a, b) étant placés à chaque
fois entre deux barres.
16. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que différents collecteurs de courant (24, 30) sont raccordés aux différentes barres
de tension continue (18, 20, 22) selon les besoins.
17. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un courant continu de la tension de 270 volts est disponible entre la première barre
de tension continue (18) et la troisième barre de tension continue (22) et entre la
troisième barre de tension continue (22) et la deuxième barre de tension continue
(20), et une tension continue de 540 volts destinées aux collecteurs de courant (28a,
30a) est disponible dans un troisième réseau de tension continue, qui se compose de
la première barre de tension continue (18) et de la deuxième barre de tension continue
(20).
18. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moteurs à courant continu (26a) sont raccordés au premier réseau de tension continue,
constitué de la première barre de tension continue (18) et de la troisième barre de
tension continue (22), par l'intermédiaire de fusibles (12) et de circuits d'attaque,
tandis que des circuits d'attaques destinés à d'autres moteurs à courant continu (26b),
en particulier des moteurs similaires (26a et 26b), sont raccordés au deuxième réseau
de tension continue, constitué de la troisième barre de tension continue (22) et de
la deuxième barre de tension continue (20).
19. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moteurs (26a, b) qui peuvent être utilisés pour l'entraînement de broches ou
d'entonnoirs sont de préférence conçus sous la forme de moteurs à courant continu
sans balais à commutation électronique, comprenant des capteurs, notamment des capteurs
à effet Hall, ou sans capteur comprenant un dispositif de mesure du passage par zéro
de la phase libre.
20. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif de commutation (24) est prévu pour l'entraînement de chaque moteur (26a,
b).
21. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une tension alternative d'une tension maximale de 400 volts et d'une fréquence de
200 hertz ou plus peut être générée avec des onduleurs (28a, b) à partir d'un courant
à une tension continue de 540 volts, des moteurs électriques (30a, 30b, 30c, 30d)
étant raccordés à ces onduleurs.
22. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une commande de niveau supérieur, dans laquelle un programme de filage est mémorisé,
est prévue pour commander différents onduleurs (28a, b) et les dispositifs de commutation
(24).
23. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moteurs (30a, b, c, d) sont intégrés dans des entraînements de différents supports
fonctionnels dans la machine à filer, en particulier des arbres de banc d'étirage
ou un cadre annulaire.
24. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans un banc d'étirage à trois cylindres comportant deux zones d'étirage, des cylindres
individuels peuvent être entraînés avec des moteurs électriques (30a, 30b, 30c).
25. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que plusieurs moteurs électriques (30a, 30b, 30c) pourvus de réducteurs, répartis sur
la longueur de la machine, sont associés aux cylindres de banc d'étirage.
26. Machine à filer selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, en plus des moteurs à courant continu (26a, b), des moteurs asynchrones, des moteurs
synchrones, des moteurs à réluctance ou des servomoteurs sont utilisés comme autres
entraînements.
27. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les dispositifs de commutation ou les circuits d'attaque (24) ainsi que les onduleurs
(28a, 28b) et autres collecteurs, en particulier les moteurs électriques (30a, b),
sont raccordés à une commande de niveau supérieur (32) qui est conçue de telle sorte
que, aussi bien pour l'opération de filage normale que pour la coupure de courant
ou la chute de tension, les vitesses de rotation des moteurs (26a, 26b, 30a, 30b)
sont réglables en fonction d'un programme de temps et de vitesse de rotation prédéterminé,
les vitesses de rotation des moteurs (26a, 30a) étant régulées de manière à appliquer
une tension constante aux barres de tension continue (18, 20, 22).
28. Machine à filer selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un transformateur (14) est raccordé à des bornes d'alimentation (10), et en ce qu'un groupe de redresseurs (16a) est raccordé du côté secondaire du transformateur (14),
avec une tension de sortie appliquée aux deux barres de tension continue (18 , 20),
et en ce qu'une troisième barres de tension continue supplémentaire est raccordée au point milieu
du transformateur (14), un moteur à courant continu ou un groupe de moteurs à courant
continu (26a) étant raccordé entre la première barre de tension continue (18) et la
troisième barre de tension continue (22) placée au point milieu du transformateur
(14), et un autre moteur à courant continu ou un autre groupe de moteurs à courant
continu (26b) de même type étant raccordé entre la deuxième barre de tension continue
(20) et la troisième barre de tension continue (22).
29. Machine à filer selon la revendication 28, caractérisée en ce qu'une pluralité de transformateurs (14) sont raccordés aux bornes d'alimentation (10),
et en ce qu'un groupe de redresseur (16a) est raccordé du côté secondaire de chaque transformateur
(14), avec une tension de sortie appliquée aux deux barres de tension continue (18
, 20), et en ce qu'une troisième barre de tension continue supplémentaire est raccordée au point milieu
de chaque transformateur (14), un moteur à courant continu ou un groupe de moteurs
à courant continu (26a) étant raccordé entre la première barre de tension continue
18) et la troisième barre de tension continue (22) placée au point milieu du transformateur
14), et un autre moteur à courant continu ou un autre groupe de moteurs à courant
continu (26b) de même type est raccordé entre la deuxième barre de tension continue
(20) et la troisième barre de tension continue (22).
30. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une commande de niveau supérieur à 24 V continu est raccordée à un réseau de tension
continue de 540 V par l'intermédiaire d'un convertisseur de tension.
31. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, pendant le fonctionnement normal de la machine à filer, des dispositifs de commutation
ou des circuits d'attaque (24) destinés à moteurs à courant continu (26a, b) ainsi
que des onduleurs (28a, 28b) destinés à des moteurs à courant alternatif (30a, b)
sont raccordés à une commande de niveau supérieur (32) conçue de telle sorte que,
aussi bien pour l'opération de filage normale que pour la coupure de courant ou la
chute de tension, les vitesses de rotation des moteurs (26a, 26b, 30a, 30b) sont réglables
en fonction d'un programme de temps et de vitesse de rotation prédéterminé, la commande
de niveau supérieur (32) des moteurs à courant continu ou des groupes de moteurs à
courant continu (26a, b) étant également conçue de sorte que, pendant une panne de
courant en mode générateur, ceux-ci fournissent du courant dans les barres de tension
continue (18, 20, 22) et donc un échange d'énergie s'opère en direction des onduleurs
(28a, 28b, 28c).
32. Machine à filer selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un moteur à courant continu (26a), qui est pourvu d'un capteur (26b) destiné à détecter
la vitesse de rotation et qui est placé entre les deux barres de tension continue
(18, 22), est relié à un actionneur antiparallèle (40), se présentant sous la forme
d'un transistor, qui est placé entre le moteur (26a) et une barre de tension continue
(18), qui est conçu de telle sorte que, selon la commutation du transistor, un courant
peut être commuté dans une première direction en mode moteur ou dans une deuxième
direction opposée en mode générateur, et en ce que le moteur (26a), le capteur (26c), un régulateur de vitesse de rotation (36) et un
régulateur de courant (38) sont mis en commun avec l'actionneur (40) et le moteur
(26a) pour former un circuit de régulation.
33. Procédé de fonctionnement d'une machine à filer selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des circuits d'attaque ou des dispositifs de commutation (24) destinés à des moteurs
à courant continu (26a, 26b) ou des moteurs à courant continu (26a, 26b) ou autres
collecteurs de courant sont commandés de telle sorte que, lors d'une panne de courant
ou d'une chute de tension aux bornes d'alimentation (10), de l'énergie est générée
dans le mode générateur des moteurs à courant continu (26a, 26b), est fournie aux
barres de tension continue (18, 20, 22), et est mise à disposition d'autres collecteurs,
en particulier des onduleurs (28a, 28b).
34. Procédé de fonctionnement d'une machine à filer selon la revendication 33, caractérisé en ce que, pendant le fonctionnement normal de la machine à filer, des dispositifs de commutation
ou des circuits d'attaque (24) destinés à des moteurs à courant continu (26a, b) et
des onduleurs (28a, 28b) destinés à des moteurs à courant alternatif (30a, b) sont
commandés par une commande de niveau supérieur (32) de telle manière que, aussi bien
pour l'opération de filage normale que pour la coupure de courant ou la chute de tension,
les vitesses de rotation des moteurs (26a, 26b, 30a, 30b) sont utilisées en fonction
d'un programme de temps et de vitesse de rotation prédéterminé, le réglage, par la
commande de niveau supérieur (32), des moteurs à courant continu ou des groupes de
moteurs à courant continu (26a, b) permettant de fournir, pendant une panne de courant
en mode générateur, du courant dans les barres de tension continue (18, 20, 22) et
donc un échange d'énergie s'opérant en direction des onduleurs (28a, 28b, 28c).
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