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(11) |
EP 1 931 822 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
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Anmeldetag: 12.09.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000489 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/038883 (12.04.2007 Gazette 2007/15) |
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VERFAHREN UND NADELBANDWEBMASCHINE ZUM WEBEN EINES BANDES
METHOD AND NEEDLE WEBBING LOOM IN ORDER TO WEAVE A RIBBON
PROCEDE ET BANC D'ETIRAGE A AIGUILLES POUR TISSER UNE BANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
06.10.2005 CH 16152005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.2008 Patentblatt 2008/25 |
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Patentinhaber: TEXTILMA AG |
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6362 Stansstad (CH) |
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Erfinder: |
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- SPEICH, Francisco
CH-5073 Gipf-Oberfrick (CH)
- PROBST, Anton
CH-5070 Frick (CH)
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Vertreter: Schmauder & Partner AG
Patent- & Markenanwälte VSP |
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Zwängiweg 7 CH-8038 Zürich CH-8038 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 121 648 WO-A-94/26964 DE-A1- 3 047 894 FR-A1- 2 214 772
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EP-A2- 0 579 938 DE-A1- 2 624 140 DE-A1- 4 009 455 GB-A- 2 146 665
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadelbandwebmaschine
gemäss Oberbegriff des Anspruches 1, sowie eine Nadelbandwebmaschine zur Durchführung
des Verfahrens gemäss Oberbegriff des Anspruches 5.
Stand der Technik
[0002] Eine Verfahren und eine Nadelbandwebmaschine zum Weben eines Bandes der eingangs
genannten Art sind aus der
DE 40 09 455A bekannt. Das dort beschriebene Verfahren zur Herstellung eines Bandes auf einer Nadelbandwebmaschine
erfolgt mit zwei gegenläufig arbeitenden geschlossenen Schussnadeln, wobei das Band
von beiden Schussnadeln durch Eintrag in ein gemeinsames Fach gewoben wird. Die Köpfe
der gegenläufig eingetragenen Schussfadenschlaufen werden an jeder Bandseite durch
aus je einem Hilfsfaden gebildete Maschenreihen gesichert, die sich an den beiden
Kanten des Bandes befinden. Nachteilig ist es nun, dass stets zwei Schussfadenschlaufen
in ein gemeinsames Fach eingetragen werden müssen, sodass bei einem Fachwechsel zwei
Schussfadenschlaufen, das heisst vier Schussfadenabschnitte gleichzeitig eingebunden
werden müssen. Dadurch wird die Stabilität des herzustellenden Bandes beeinträchtigt.
Es sind auch keinerlei Variationen möglich, denn es kommen geschlossene Schussnadeln
zum Einsatz, die FührungsSchlaufen aufweisen, an denen stets ein Schussfaden angeordnet
ist.
Darstellung der Erfindung
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, das Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadelbandmaschine
mit zwei gleichzeitig und gegenläufig arbeitenden Schussnadeln zu verbessern.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe:
- a. bei dem eingangs genannten Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1;
- b. bei der eingangs genannten Nadelbandwebmaschine durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 5.
[0005] Dadurch, dass nur derjenige Schuss eingetragen wird, der einer der beiden Schussnadeln
vorgelegt wird, ist jede beliebige Schussfolge möglich. Es können nicht nur zwei Schussfaden
gleichzeitig in das Webfach eingebracht werden, wie dies beim Stand der Technik gegeben
ist, sondern es können insbesondere nach Anspruch 2 die Schussfäden von den Bandseiten
zu Bandseiten wechselnd eingetragen werden, sodass bei jedem Fachwechsel nur eine
Schussfadenschlaufe eingetragen wird. Darüber hinaus ist es überdies möglich, den
Schussnadeln sogar hinsichtlich Farbe und Qualität wechselnde Schussfäden vorzulegen.
Dadurch ergibt sich nicht nur eine mechanisch verbesserte Qualität des hergestellten
Bandes, sondern es wird auch die Mustermöglichkeit erhöht.
[0006] Gemäss Anspruch 3 können an jeder Bandseite die Schussfadenschlaufen mit sich selbst
verwirkt werden oder gemäss Anspruch 4 mittels eines vermaschten Hilfsfadens.
[0007] Für die zur Durchführung des Verfahrens dienende Nadelbandwebmaschine ist es wesentlich,
dass an jeder Bandseite ein individuell arbeitender Fadenheber zum Vorlegen eines
Schussfadens an eine offen ausgebildete Schussnadel vorhanden ist.
[0008] Der Anspruch 6 beschreibt eine bevorzugte Ausbildung der Schussnadel, die eine an
einem Nadelschaft angeordnete Gabel zur Aufnahme des Schussfadens aufweist, sowie
einen längs des Nadelschaftes bis vor die Gabel verlaufenden Führungsschlitz für den
Schussfaden aufweist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben, die den Webbereich einer Nadelbandwebmaschine in verschiedenen Webphasen
zeigen und zwar das Abbinden einer eingetragene Schussfadenschlaufen mittels eines
Hilfsfadens in den Figuren 1 bis 4 und das Abbinden eingetragener Schussfadenschlaufen
ohne Hilfsfaden in den Figuren 5 bis 7. Es zeigen:
- Figur 1
- den Webbereich beim Anschlagen einer von der linken Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe,
in schaubildlicher Darstellung;
- Figur 2
- den Webbereich der Figur 1 beim Eintragen einer Schussfadenschlaufe mittels der rechten
Schussnadel;
- Figur 3
- den Webbereich der Figur 2 mit eingetragener Schussfadenschlaufe und vor dessen Abbinden;
- Figur 4
- den Webbereich der Figur 3 beim Anschlagen der von der rechten Schussnadel eingetragenen
Schussfadenschlaufe und beim Vorlegen des Schussfadens an der linken Schussnadel;
- Figur 5
- den Webbereich beim Anschlagen einer von der rechten Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe;
- Figur 6
- den Webbereich der Figur 5 beim Eintragen einer von der linken Schussnadel eingetragenen
Schussfadenschlaufe;
- Figur 7
- den Webbereich der Figur 6 beim Vermaschen der eingetragenen Schussfadenschlaufe.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0010] Die Figuren 1 bis 4 zeigen den Webbereich einer Nadelbandwebmaschine mit zwei gegenläufig
angetriebenen Schussnadeln 2a, 2b, die Schussfäden 4a,4b in ein Webfach 6 eintragen.
In dem aus Kettfäden 8 gebildeten Webfach 6 werden die Schussfäden an der Anschlagkante
10 mittels eines Webblattes 9 angeschlagen, worauf das Band 12 entsteht.
[0011] Die Schussnadeln 2a, 2b sind jeweils offene Nadeln, d.h. sie weisen am vorderen Ende
eines Nadelschafts 14a, 14b eine Gabel 16a, 16b auf, in die der jeweilige Schussfaden
4a, 4b mittels eines auf- und abbewegbaren Fadenhebers 18a, 18b eingelegt wird. Die
Schussnadeln 2a, 2b enthalten jeweils Führungsschlitze 20a, 20b, die längs des Nadelschaftes
14a, 14b verlaufen und bis über die Gabeln 16a, 16b reichen. Die Führungsschlitze
20a, 20b dienen zur Führung des Schussfadens 4a, 4b, wenn der Schussfaden nicht in
das Webfach 6 eingetragen wird, und zur Erleichterung des Einlegen in die Gabel 16a,
16b mit Hilfe des jeweiligen Fadenhebers 18a, 18b. Die jeweils eingetragene Schussfadenschlaufe
22a, 22b wird mittels eines Hilfsfadens 24a, 24b gesichert, der jeweils mittels eines
Fadenführers 26a, 26b Wirknadeln 28a, 28b so vorgelegt wird, dass dieser mit den Schussfadenschlaufen
22a, 22b vermascht wird.
[0012] In der in Figur 1 gezeigten Stellung hat die linke Schussnadel 2a gerade eine Schussfadenschlaufe
22a in das Webfach 6 eingetragen und ist mittels des Webblattes 11 an der Anschlagkante
10 angeschlagen worden. Mittels des linken Fadenhebers 18a wird der linke Schussfaden
4a an der Gabel 16a der Schussnadel 2a durch Anheben des Fadenhebers 18a soweit angehoben,
dass er nicht von der Gabel 16a der Schussnadel 2a erfasst werden kann. Auf der rechten
Seite des Webfaches senkt sich der Fadenheber 18b ab und bringt den Schussfaden 4b
an der Gabel 16b der Schussnadel 2b in Eingriff, so dass diese die Schussfadenschlaufe
22b in das offene Webfach 6 eintragen kann, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Die linke
Schussnadel 2a läuft leer in das Webfach ein, wobei der Schussfaden 4a im Führungsschlitz
20a geführt ist.
[0013] Wenn die Schussfadenschlaufe 22b vollständig in das Webfach eingetragen worden ist,
wie dies aus Figur 3 ersichtlich ist, erfasst die linke Wirknadel 28a den Hilfsfaden
24a und zieht diesen durch die eingetragene Schussfadenschlaufe 22b und weiter durch
die letzte Schlaufe 30a des Hilfsfadens 24a. Auf der rechten Seite wird der Hilfsfaden
24b mit sich selbst, das heisst mit seiner letzten Schlaufe 30b vermascht, ohne durch
eine Schussfadenschlaufe gezogen zu sein. Nach diesem Sichern der eingetragenen Schussfadenschlaufe
22b mittels des Hilfsfadens 24a verlassen die Schussnadeln 2a, 2b das Webfach und
das Webblatt 11 schlägt die so eingetragene Schussfadenschlaufe an der Anschlagkante
10 an. Nun wird der Fadenheber 18b wieder angehoben und verhindert ein Eingreifen
des Schussfadens 4b an der Gabel 16b der Schussnadel 2b. Stattdessen wird mittels
des Fadenhebers 18a der Schussfaden 4a an der Gabel 16a der Schussnadel 2a in Eingriff
gebracht, um bei der nächsten Webfachöffnung eine weitere Schussfadenschlaufe 22a
in analoger Weise von der linken Bandseite einzutragen.
[0014] Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine Nadelbandwebmaschine, die analog der Nadelbandwebmaschine
der Figuren 1 bis 4 aufgebaut ist, sodass mit dem ersten Ausführungsbeispiel gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Es wird auf die diesbezüglichen Ausführungen
in den Figuren 1 bis 4 verwiesen. Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 bis 7 kommen
jedoch keine Hilfsfäden zum Einsatz, sondern die Schussfäden 40a, 40b werden mit sich
selbst vermascht. Die Figur 6 zeigt, wie mittels der linken Schussnadel 2a die Schussfadenschlaufe
42a aus dem Schussfaden 40a in das Webfach eintragen wird. Nach dem vollständigen
Eintrag erfasst die rechte Wirknadel 28b die eingetragene Schussfadenschlaufe 42a
und zieht diese durch die bereits abgeschlagene Schussfadenschlaufe 42a. Während des
Eintragens der Schussfadenschlaufe 42a mittels der Schussnadel 2a von der linken Seite
des Bandes her bewegt sich die rechte Schussnadel 2b leer durch das Kettfach. Der
Schussfaden 40b ist dabei im Führungsschlitz 20b der rechten Schussnadel 2b geführt,
wie der Figur 7 zu entnehmen ist. Sobald die Schussnadeln 2a, 2b aus dem Kettfach
zurückgezogen sind, erfolgt der Anschlag der eingetragenen Schussfadenschlaufe 42a
mittels des Webblattes 11 an der Anschlagkante 10, wie in Figur 5 dargestellt ist.
Nach dem Fachwechsel folgt das Eintragen der Schussfadenschlaufe an der rechten Seite
des Bandes, wobei der Vorgang analog dem Eintrag des Schussfadens an der linken Bandseite
erfolgt.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 2a
- Schussnadel
- 2b
- Schussnadel
- 4a
- Schussfaden
- 4b
- Schussfaden
- 6
- Webfach
- 8
- Kettfaden
- 10
- Anschlagkante
- 11
- Webblatt
- 12
- Band
- 14a
- Nadelschaft
- 14b
- Nadelschaft
- 16a
- Gabel
- 16b
- Gabel
- 18a
- Fadenheber
- 18b
- Fadenheber
- 20a
- Führungsschlitz
- 20b
- Führungsschlitz
- 22a
- Schussfadenschlaufe
- 22b
- Schussfadenschlaufe
- 24a
- Hilfsfaden
- 24b
- Hilfsfaden
- 26a
- Fadenführen
- 26b
- Fadenführer
- 28a
- Wirknadel
- 28b
- Wirknadel
- 40a
- Schussfaden
- 40b
- Schussfaden
- 42a
- Schussfadenschlaufe
- 42b
- Schussfadenschlaufe
1. Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadelbandmaschine mit zwei von beiden Bandseiten
gleichzeitig und gegenläufig arbeitenden Schussnadeln (2a,2b), dadurch gekennzeichnet, dass nur derjenige Schussfaden (4a,4b,40a,40b) eingetragen wird, der einer der beiden
Schussnadeln (2a,2b) vorgelegt wird, sodass jede beliebige Schussfolge möglich ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (4a,4b,40a,40b) von Bandseite zu Bandseite abwechselnd eingetragen
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Bandseite die Schussfadenschlaufen (42a,42b) mit sich selbst verwirkt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Bandseite die Schussfadenschlaufen (22a,22b) mittels eines vermaschten Hilfsfadens
(24a,24b) abgebunden werden.
5. Nadelbandwebmaschine zur Durchführung des Verfahren nach einem der Ansprüche 1, bis
4, mit zwei von beiden Bandseiten gleichzeitig und gegenläufig arbeitenden Schussnadeln
(2a,2b) sowie an beiden Bandseiten angeordnete Wirknadel (28a,28b), dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Bandseite ein individuell arbeitender Fadenheber (18a,18b) zum Vorlegen
eines Schussfadens (4a,4b,40a,40b) an eine offen ausgebildete Schussnadel (2a,2b)
vorhanden ist.
6. Nadelbandwebmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussnadel (2a,2b) eine an einem Nadelschaft (14a,14b) angeordnete Gabel (16a,16b)
zur Aufnahme des Schussfadens (4a,4b,40a,40b) sowie einen längs des Nadelschaftes
(14a,14b) bis vor die Gabel (16a,16b) verlaufenden Führungsschlitz (20a,20b) für den
Schussfaden (4a,4b,40a,40b) aufweist.
1. A method for weaving a ribbon on a needle ribbon loom with two weft needles (2a, 2b)
operating simultaneously and contradirectionally from both ribbon sides, characterized in that only that weft thread (4a, 4b, 40a, 40b) which is presented to one of the two weft
needles (2a, 2b) is inserted, so that any desired weft sequence is possible.
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that the weft threads (4a, 4b, 40a, 40b) are inserted alternately from ribbon side to
ribbon side.
3. The method as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that, on each ribbon side, the weft thread loops (42a, 42b) are knitted together with themselves.
4. The method as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that, on each ribbon side, the weft thread loops (22a, 22b) are tied off by means of an
interlaced auxiliary thread (24a, 24b).
5. A needle ribbon loom for carrying out the method as claimed in one of claims 1 to
4, with two weft needles (2a, 2b) operating simultaneously and contradirectionally
from both ribbon sides and with knitting needles (28a, 28b) arranged on both ribbon
sides, characterized in that an individually operating thread lifter (18a, 18b) for presenting a weft thread (4a,
4b, 40a, 40b) to a weft needle (2a, 2b) designed to be open is present on each ribbon
side.
6. The needle ribbon loom as claimed in claim 5, characterized in that the weft needle (2a, 2b) has a fork (16a, 16b), arranged on a needle shank (14a,
14b), for receiving the weft thread (4a, 4b, 40a, 40b), and a guide slot (20a, 20b)
for the weft thread (4a, 4b, 40a, 40b), said guide slot running along the needle shank
(14a, 14b) to just short of the fork (16a, 16b).
1. Procédé de tissage d'un ruban sur un métier à rubans à aiguilles comportant deux aiguilles
de trame (2a, 2b) fonctionnant simultanément et en sens opposé à partir des deux côtés
du ruban,
caractérisé en ce qu'
on introduit seulement les fils de trame (4a, 4b; 40a, 40b) avancés par l'une des
deux aiguilles de trame (2a, 2b) ce qui permet n'importe quelle succession de trames.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les fils de trame (4a, 4b, 40a, 40b) sont introduits en alternance d'un côté et de
l'autre du ruban.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
sur chaque côté du ruban, on tricote les boucles de fils de trame (42a, 42b) avec
le fil même.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
sur chaque côté du ruban, on noue les boucles de fils de trame (22a, 22b) à l'aide
d'un fil auxiliaire tricoté (24a, 24b).
5. Métier à rubans à aiguilles pour la mise en oeuvre du procédé selon les revendications
1 à 4, comportant deux aiguilles de trame (2a, 2b) fonctionnant simultanément et en
sens opposé à partir des deux côtés du ruban, ainsi qu'une aiguille de tricotage (28a,
28b) installée sur les deux côtés du ruban,
caractérisé en ce que
sur chaque côté du ruban, il est prévu un porte fil (18a, 18b) fonctionnant individuellement
pour présenter un fil de trame (4a, 4b, 40a, 40b) à une aiguille de trame (2a, 2b)
ouverte.
6. Métier à rubans à aiguilles selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'aiguille de trame (2a, 2b) comporte une fourchette (16a, 16b) prévue sur la tige
d'aiguille (14a, 14b) pour recevoir le fil de trame (4a, 4b, 40a, 40b) ainsi qu'une
fente de guidage (20a, 20b) longitudinale par rapport à la tige de l'aiguille (14a,
14b) allant jusque devant la fourchette (16a, 16b) pour les fils de trame (4a, 4b,
40a, 40b).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente