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(11) |
EP 1 931 828 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.07.2009 Patentblatt 2009/29 |
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Anmeldetag: 23.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/008281 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/022965 (01.03.2007 Gazette 2007/09) |
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VERFAHREN UND FAHRZEUGKOMBINATION ZUM BEARBEITEN VON GELEISEN
METHOD AND VEHICLE COMBINATION FOR MACHINING RAILWAY LINES
PROCEDE ET VEHICULE COMBINE DESTINES AU TRAITEMENT DE VOIES FERREES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK RS |
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Priorität: |
25.08.2005 AT 14002005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.2008 Patentblatt 2008/25 |
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Patentinhaber: ÖBB-Infrastruktur Bau Aktiengesellschaft |
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1210 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- KETTL, Alois
A-4742 Pram (AT)
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Vertreter: Puchberger, Peter et al |
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Puchberger, Berger & Partner
Reichsratsstrasse 13 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 153 771 DE-A1- 1 904 121
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EP-A1- 1 201 826 SU-A1- 737 540
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von Geleisen oder Bestandteilen
des Geleiseoberbaus und weiters eine Fahrzeugkombination, mit der dieses Verfahren
durchgeführt werden kann.
[0002] Für die Bearbeitung von Geleisen oder Bestandteilen des Geleiseoberbaus sind mobile
Werkstattwägen bekannt geworden Siehe
EP-A-1 201 826 und
DE-A-1 904 121. Solche Werkstattwägen schützen den Bautrupp auf der Strecke gegen Witterungseinflüsse
und dienen der Sicherheit des im Werkstattwagen arbeitenden Personals. Weiters kann
der Werkstattwagen mit allen erforderlichen Werkzeugen und Antriebsmitteln wie Strom,
Luftdruck etc. ausgestattet sein. Der Werkstattwagen bietet auch die Möglichkeit der
Verwendung schwerer Geräte. Die bekannten Werkstattwagen sind nach unten zum Geleiseoberbau
durchgehend offen. Die einzelnen Arbeitsvorgänge am Geleis- und Geleiseoberbau erfolgten
bisher auf die gleiche Weise wie auf der freien Strecke ohne Werkstattwagen.
[0003] Für einige Reparaturvorgänge ist es nötig, die Schienen von den Schwellen zu lösen.
Dazu war es notwendig, die Schienen händisch oder mit Schraubmaschinen über mehrere
Schwellen hinweg zuerst abzuschrauben oder die Schwellenschrauben zu lockern, dann
die Schienen händisch mit Keilen oder Hebewerkzeugen hochzubiegen, die notwendigen
Reparaturvorgänge vorzunehmen und sodann die Schienen wieder abzusenken und festzuschrauben.
Ein immer wieder durchzuführender Reparaturvorgang ist zB das Auswechseln der Zwischenlagen
zwischen Schiene und Schwelle oder Schwellenplatte. Dieses Auswechseln ist bisher
nach dem Abheben der Schiene von den Schwellen händisch erfolgt. Mit dieser bekannten
Vorgangsweise kann man beispielsweise pro Stunde 30 Meter Geleise reparieren.
[0004] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Bearbeiten von Geleisen
oder Bestandteilen des Geleiseoberbaus und eine zugehörige Fahrzeugkombination zu
schaffen, wodurch Reparaturvorgänge am Geleiseoberbau wesentlich rascher und kontinuierlich
durchgeführt werden können.
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren ist
dadurch gekennzeichnet, dass in einem kontinuierlichen Arbeitsgang durch eine erste Schraubmaschine S1 die Schienenschrauben
nacheinander gelockert oder abgeschraubt, gegebenenfalls die Schiene oder beide Schienen
des Geleises im gelösten Abschnitt von den Schwellen abgehoben, der gewünschte Arbeitsvorgang
am Geleise oder am Geleiseoberbau durchgeführt und, gegebenenfalls nach Absenken der
Schienen auf die Schwellen, die Schienenschrauben von einer zweiten Schraubmaschine
S2 wieder festgeschraubt werden.
[0006] Die Fahrzeugkombination ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Aufeinanderfolge einer ersten Schraubmaschine, einem Werkstattwagen
und einer zweiten Schraubmaschine besteht. Weitere Merkmale des Verfahrens und der
Fahrzeugkombination sind der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
[0007] Die Fig. 1 zeigt eine Fahrzeugkombination gemäß Erfindung in Seitenansicht. Fig.
2 zeigt eine schematische Seitenansicht des Werkstattwagens, der teilweise aufgebrochen
ist. Fig. 3 ist ein schematischer Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
[0008] Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Fahrzeugkombination.
Diese besteht grundsätzlich aus dem mobilen und selbstfahrenden Werkstattwagen W,
dem in beiden Fahrtrichtungen die Schraubmaschinen S1 und S2 vorgeschaltet sind. Die
Fahrtrichtung ist hier beispielsweise mit 3 angegeben. Die Bezugnahme auf vordere
und hintere Bestandteile beziehen sich jeweils auf die Fahrtrichtung. Die Fahrzeugkombination
fährt auf den Schienen 14.
[0009] Für den Fahrantrieb sind gemäß Fig. 1 in beiden Fahrtrichtungen je ein Triebwagen
Z1 und Z2 angeordnet, die jeweils Führerstände F1 und F2 aufweisen. Die Triebwägen
haben genug Platz für die Anordnung von Personalräumen und zusätzlichen Arbeitsräumen
wie Küche, Sanitärräume, Garderoben, Werkstattraum etc. Die Zwischenräume 2 zwischen
Werkstattwagen und Triebwagen sind bevorzugt durch ein Dach 1 überdacht, was es dem
Personal erlaubt, von den Personalräumen in Z1 und Z2 unbeeinflusst vom Wetter in
den Werkstattwagen zu gelangen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Personal dabei
nicht seitlich aus den Fahrzeugen aus- und einsteigen muss, sondern das Personal innerhalb
des Zuges bleibt, weil dann die vorgeschriebenen sonstigen Vorsichtsmaßnahmen wie
Absperrung der Gegenstrecke etc. nicht notwendig sind.
[0010] Für das gewünschte kontinuierliche Bearbeiten des Gleisoberbaus ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass von der vorderen Schraubmaschine S1 die Schienenschrauben soweit
gelockert werden, dass die Schienen, üblicherweise etwa 3 cm, von den Schwellen abgehoben
werden können. Der Werkstattwagen fährt somit über die gelockerten Schienen, wo die
notwendigen Arbeiten durchgeführt werden. Im weiteren Vorwärtsbewegen der Fahrzeugkombination
in Fahrtrichtung 3 werden die zuvor gelockerten und gegebenenfalls ausgewechselten
Schienenschrauben durch die hintere Schraubmaschine S2 wieder festgeschraubt. Durch
diesen kontinuierlichen Vorgang können erhebliche Steigerungen der Reparaturleistung
erzielt werden. So können zB die Zwischenlagen zwischen Schienen und Schwelle mit
bis zu 600 m/Stunde gewechselt werden, anstelle der zuvor genannten 30 m/Stunde.
[0011] Wenn hier von einem kontinuierlichen Arbeitsvorgang gesprochen wird, dann schließt
dies auch kurzzeitig aufeinanderfolgende abschnittweise Vorgänge ein.
[0012] Die Schraubmaschinen sind nach heutigem Stand der Technik Achtspindelschraubmaschinen.
Es werden dabei gleichzeitig beide Schienen eines Geleises bearbeitet, wobei 8 Schienenschrauben
gleichzeitig aufgeschraubt oder zugeschraubt werden. Die heutigen Schraubmaschinen
können dabei so eingestellt werden, dass es nicht zu einem völligen Aufschrauben kommt
sondern man kann zB eine Lockerung der Schienenschrauben um 3 oder 5 Umdrehungen etc.
einstellen.
[0013] Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, anstelle von 2 Triebwägen nur einen Triebwagen
Z1 vorzusehen, durch den die Fahrzeugkombination in beide Fahrtrichtungen bewegbar
ist. Bevorzugt wird für einen solchen Fall am hinteren Ende des Werkstattwagens W
ein Führerstand vorgesehen, der in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen F3 bezeichnet ist.
[0014] Der Werkstattwagen W hat einen Achsstand von zumindest 20 Schwellenabständen, üblicherweise
etwa 18 m, was 30 Schwellenabständen entspricht. Die üblichen Schwellenabstände (Mitte
zu Mitte) liegen zwischen 60 und 65 cm.
[0015] Die Fig. 2 zeigt eine verkürzte Darstellung des Werkstattwagens, in dessen Verlauf
zum Anheben der gelockerten Schienen eine Hebevorrichtung 4 vorgesehen ist. Diese
Hebevorrichtung 4 umfasst eine Rollenzangenvorrichtung 5, die durch die Hydraulik
6 anhebbar und wieder absenkbar ist. Unten weist die Rollenzangenvorrichtung 5 Rollen
7 auf, die jeden Schienenkopf beidseitig umgreifen wodurch die Schiene 14 von den
Schwellen 15 abhebbar ist, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die Elastizität der
Schienen ist ausreichend groß, um ein Abheben der Schienen von etwa 3 cm zu erlauben,
was für die Bearbeitung des Geleiseoberbaus ausreichend ist. In Fig. 2 ist die abgehobene
Distanz mit a bezeichnet.
[0016] Bevorzugt wird ein Sensor vorgesehen, der das Abheben der Schiene von den Schwellen
überwacht. Oftmals kommt es vor, dass einzelne Schwellen etwas tiefer im Gleisoberbau
liegen. An solchen Stellen muss verhindert werden, dass das Geleis noch zusätzlich
zu stark angehoben wird.
[0017] Die Fig. 3 zeigt schematisch einen Querschnitt durch den Werkstattwagen. Die Hülle
besteht gemäß Stand der Technik aus zwei Seitenwänden 8 mit einer überlappenden Dachkonstruktion
9. Die Seitenwände 8 können je nach Situation auseinandergezogen oder zusammengeschoben
werden. In der dargestellten auseinandergezogenen Stellung ist für das arbeitende
Personal genug Platz gegeben, um den gesamten Bahnkörper bearbeiten zu können. Für
den Fahrbetrieb werden die Seitenwände 8 wieder zusammengeschoben, sodass die übliche
Fahrzeugbreite für den Fahrbetrieb erzielt wird.
[0018] Die Rollenzangenvorrichtung 5 umfasst zwei Rollenzangen 10 mit je zwei Rollen 7.
Beide Rollenzangen 10 sind in einem Trägerrahmen 11 angeordnet, der einen kastenförmigen
Aufbau hat und über die Hydraulik 6 an Trägerelementen 16 der Dachkonstruktion 9 befestigt
sind. Derartige Rollenzangen sind für sich bekannt, nicht aber in dieser Anordnung
in einem Werkstattwagen.
[0019] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide Rollenzangen 10 nach unten geschwenkt,
sodass an beiden Schienen die Schienenköpfe von den Rollen 7 untergriffen werden.
Somit kann die Hydraulik 6 die Schienen nach oben ziehen. Durch Betätigung der Hydraulikzylinder
13 können die Rollen 7 ausgeschwenkt und damit die Schienen wieder freigegeben werden.
Zufolge der Rollen 7 kann dieses Anheben der gelockerten Schienen kontinuierlich bei
fortschreitender Vorschubbewegung des Werkstattwagens erfolgen, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit
erhöht wird.
1. Verfahren zum Bearbeiten von Geleisen oder Bestandteilen des Geleiseoberbaus, dadurch gekennzeichnet dass in einem kontinuierlichen Arbeitsgang durch eine erste Schraubmaschine (S1) die Schienenschrauben
nacheinander gelockert oder abgeschraubt, gegebenenfalls die Schiene oder beide Schienen
des Geleises im gelösten Abschnitt von den Schwellen abgehoben, der gewünschte Arbeitsvorgang
am Geleise oder am Geleiseoberbau durchgeführt und, gegebenenfalls nach Absenken der
Schienen auf die Schwellen, die Schienenschrauben von einer zweiten Schraubmaschine
(S2) wieder festgeschraubt werden.
2. Fahrzeugkombination bestehend aus einer Aufeinanderfolge einer ersten Schraubmaschine
(S1), einem Werkstattwagen (W) und einer zweiten Schraubmaschine (S2).
3. Fahrzeugkombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass sie selbstfahrend ist.
4. Fahrzeugkombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass dem Werkstattwagen (W) zumindest ein Triebwagen (Z1) oder (Z2) oder beidseitig je
ein Triebwagen (Z1, Z2) vorgespannt ist.
5. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass dem Werkstattwagen (W) an der Vorderseite ein Zugwagen (Z1) vorgespannt ist und dass
der Werkstattwagen an der Rückseite einen Führerstand (F3) aufweist.
6. Fahrzeugkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Werkstattwagen (W) einen Achsstand von zumindest 20 Schwellenabständen aufweist.
7. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet dass der Werkstattwagen (W) für eine der Schienen (14) oder für beide Schienen (14) eines
Geleises zumindest je eine Hebevorrichtung (4) aufweist.
8. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet dass die Hebevorrichtungen (4) Rollenzangenvorrichtungen (5) sind, die mit den Rollen
(7) den Schienenkopf (12) untergreifen.
9. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet dass dem Werkstattwagen (W) mit den Arbeitsgeräten im Werkstättenraum zumindest ein Triebwagen
vor- und/oder nachgeschaltet ist, wobei der Triebwagen Nebenräume wie Waschraum, WC-Raum
und/oder Aufenthaltsraum aufweist.
10. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet dass der Zwischenraum zwischen dem Triebwagen (Z1) und dem Werkstattwagen (W) von einem
Dach (1) abgedeckt ist.
11. Fahrzeugkombination nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet dass die Schraubmaschinen (S1, S2) Mehrspindelschraubmaschinen, bevorzugt Achtspindelschraubmaschinen
sind, die zum gleichzeitigen Lockern, Abschrauben und/oder Festschrauben mehrerer
Schienenschrauben eingerichtet sind.
1. Method of working on tracks or components of the track superstructure, characterised in that in a continuous operation the rail screws are loosened or unscrewed one after another
by means of a first screwdriving machine (S1), optionally the rail or both rails of
the track are lifted away from the sleepers in the section that has been released,
the desired work is carried out on the track or on the track superstructure and, optionally
after the rails have been lowered on to the sleepers, the rail screws are tightened
again by a second screwdriving machine (S2).
2. Vehicle combination consisting of a sequence of a first screwdriving machine (S1),
workshop wagon (W) and a second screwdriving machine (S2).
3. Vehicle combination according to claim 2, characterised in that it is locomotive.
4. Vehicle combination according to claim 3, characterised in that at least one rail car (Z1) or (Z2) is coupled in front of the workshop wagon (W)
or a rail car (Z1, Z2) is coupled at each end.
5. Vehicle combination according to one of claims 2 to 4, characterised in that a coach (Z1) is coupled in front of the workshop wagon (W) at the front end and the
workshop wagon has a driver's cab (F3) at the back.
6. Vehicle combination according to one of the preceding claims, characterised in that the workshop wagon (W) has a wheelbase of at least 20 sleeper spacings.
7. Vehicle combination according to one of claims 2 to 6, characterised in that the workshop wagon (W) has at least one lifting mechanism (4) for one of the rails
(14) or for both rails (14) of a track.
8. Vehicle combination according to one of claims 2 to 7, characterised in that the lifting apparatus (4) are roller gripper apparatus (5) which engage by means
of the rollers (7) underneath the railhead (12).
9. Vehicle combination according to one of claims 2 to 8, characterised in that at least one rail car is coupled in front of and/or behind the workshop wagon (W)
with the working equipment in the workshop room, the rail car having auxiliary rooms
such as a wash room, lavatory and/or rest room.
10. Vehicle combination according to one of claims 2 to 9, characterised in that the space between the rail car (Z1) and the workshop wagon (W) is covered by a roof
(1).
11. Vehicle combination according to one of claims 2 to 10, characterised in that the screwdriving machines (S1, S2) are multi-spindle screwdriving machines, preferably
eight-spindle screwdriving machines, which are arranged for simultaneously loosening,
unscrewing and/or tightening a plurality of rail screws.
1. Procédé de traitement de voies ferrées ou de parties constitutives de la superstructure
de voies ferrées caractérisé en ce que, dans une opération de travail continue, on desserre ou on dévisse les uns après les
autres les tirefonds par une première tirefonneuse, le cas échéant on soulève des
traverses le rail ou les deux rails de la voie ferrée dans le tronçon détaché, on
effectue l'opération de travail souhaité sur les voies ferrées ou sur la superstructure
de voies ferrées et, le cas échéant, après avoir abaissé les rails sur les traverses,
on retirefonne les tirefonds par une deuxième tirefonneuse (S2).
2. Combinaison de véhicules constituée d'une succession d'une première tirefonneuse (S1),
d'un wagon atelier (W) et d'une deuxième tirefonneuse (S2).
3. Combinaison de véhicules, selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'elle est automotrice.
4. Combinaison de véhicules, selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une motrice (Z1) ou (Z2) ou des deux côtés respectivement une motrice (Z1, Z2) tracte
le wagon atelier (W).
5. Combinaison de véhicules, selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce en ce qu'une motrice (Z1) tracte le wagon atelier (W) du côté avant et en ce que le wagon
atelier a un abri de mécanicien (F3) du côté arrière.
6. Combinaison de véhicules, selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le wagon atelier (W) a un empattement d'au moins 20 travelages.
7. Combinaison de véhicules, selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que le wagon atelier (W) a, pour l'un des rails (14) ou pour les deux rails (14) d'une
voie ferrée, au moins respectivement un dispositif (4) de levage.
8. Combinaison de véhicules, selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisée en ce que les dispositifs (4) de levage sont des dispositifs (5) de pincement à rouleaux qui
viennent, par les rouleaux (7), sous le champignon (12) de rail.
9. Combinaison de véhicules, selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisée en ce qu'au moins une motrice est montée en amont et/ou en aval du wagon atelier (W) ayant
les appareils de travail dans le local d'atelier, la motrice ayant des locaux annexes,
comme un cabinet de toilette, un WC ou une salle de séjour.
10. Combinaison de véhicules, suivant l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce que l'espace intermédiaire compris entre la motrice (21) et le wagon atelier (W) est
recouvert d'un toit (1).
11. Combinaison de véhicules, suivant l'une des revendications 2 à 10, caractérisée en ce que les tirefonneuses (S1, S2) sont des tirefonneuses à plusieurs broches de préférence
des tirefonneuses à huit broches qui sont conçues pour le dévissage et/ou le vissage
simultané de plusieurs tirefonds.
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