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(11) |
EP 1 932 987 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
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Anmeldetag: 05.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Stellelementanordnung in einem Kraftfahrzeug
Actuator element arrangement in a motor vehicle
Agencement d'élément de commande dans un véhicule automobile
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.11.2006 DE 202006017972 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.2008 Patentblatt 2008/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Brose Schliesssysteme GmbH & Co. KG |
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42369 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Zillert, Markus
40627 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gottschald, Jan |
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Patentanwaltskanzlei Gottschald
Kaiserswerther Markt 51 40489 Düsseldorf 40489 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 811 101 DE-U1-202005 004 042
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DE-A1- 19 960 897
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stellelementanordnung in einem Kraftfahrzeug
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 sowie ein Kraftfahrzeugschloß mit
einer solchen Stellelementanordnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch
10.
[0002] In einem Kraftfahrzeug sind zahlreiche manuelle und/oder motorisch verstellbare Elemente
vorgesehen, die vorliegend ganz allgemein als Stellelemente bezeichnet werden. Beispielhaft
seien hier die Anwendungsbereiche der Kraftfahrzeugschlösser, der manuellen oder motorischen
Sitzverstellungen oder Fensterheber sowie der manuell oder motorisch verstellbaren
Klappen, insbesondere Heckklappen, Heckdeckel, Seitentüren o. dgl., genannt.
[0003] Ein solches Stellelement ist in der Regel Bestandteil einer in Rede stehenden Stellelementanordnung,
die neben dem Stellelement eine Blockieranordnung aufweist. Die Blockieranordnung
sorgt dafür, daß das Stellelement bei Erreichen mindestens einer vorbestimmten Endstellung
blockiert wird. Eine solche Blockierung erfolgt oftmals über in geeigneter Weise angeordnete
Endanschläge. Damit ist gewährleistet, daß die Endstellungen des Stellelements mit
relativ hoher Genauigkeit angefahren werden können. Bei der motorischen Verstellung
des Stellelements mittels eines elektrischen Antriebsmotors kann in den Endstellungen
eine Überstromabschaltung realisiert sein.
[0004] Die bekannte Stellelementanordnung (
EP 0 811 101 B1), von der die Erfindung ausgeht, ist Bestandteil eines Krafifahrzeugschlosses mit
den Schließelementen Schloßfalle und Sperrklinke und mit einer Schloßmechanik. Eine
der Schloßfunktionen ist hier eine motorische Öffnungsfunktion, mittels der die Sperrklinke
motorisch aushebbar ist. Hierfür ist ein einem Antriebsmotor nachgeschaltetes Stellelement
vorgesehen, das beim motorischen Öffnungsvorgang in Eingriff mit der Sperrklinke kommt
und anschließend gegen einen Anschlag läuft.
[0005] Nachteilig bei der bekannten Stellelementanordnung ist die Tatsache, daß die Blockierung
des Stellelements an dem Anschlag mit ungewünschten Geräuschen verbunden ist, was
vom Benutzer als Komforteinbuße gesehen wird.
[0006] Das in der
EP 0 811 101 B1 dargestellte Kraftfahrzeugschloß zeigt noch eine weitere, in Rede stehende Stellelementanordnung.
Das Stellelement dieser weiteren Stellelementanordnung ist die Schloßfalle des Kraftfahrzeugschlosses.
Die Schloßfalle läßt sich zwischen zwei Endstellungen - Offenstellung, Schließstellung
- verstellen und wird bei Erreichen beider Endstellungen mittels einer Blockieranordnung
blockiert. Die Blockieranordnung ist mit einem gummielastischen Pufferelement ausgestattet,
um die Geräuschentwicklung beim Erreichen der Endstellungen gering zu halten.
[0007] Bekannt ist ferner ein Kraftfahrzeugschloss mit einer Stellelementanordnung, bei
der die für die Verstellung des Verstellelements erforderlich Antriebskraft über ein
Seil übertragen wird. Die Endstellungen des Stellelements werden hier in einer Variante
über eine Kippfeder realisiert (
DE 20 2005 004 042 U1).
[0008] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die bekannte Stellelementanordnung derart
auszugestalten und weiterzubilden, daß eine Blockierung des Stellelements in einer
oder mehreren Endstellungen mit einer minimalen Geräuschentwicklung verbunden ist.
[0009] Das obige Problem wird bei einer Stellelementanordnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0010] Wesentlich ist die Überlegung, die Blockieranordnung mit einem einer Endstellung
des Stellelement zugeordneten Blockierseil auszustatten, das der Blockierung des Stellelements
dient und hierfür am Stellelement einerseits und an einem Gegenlager andererseits
festgelegt ist. Es ist also erkannt worden, daß Blockierkräfte auch Zugkräfte sein
können, die über ein Seil- Blockierseil - übertragbar sind.
[0011] Wesentlich ist ferner, daß das Blockierseil hier ausschließlich der Blockierung dient.
Damit ist gemeint, daß über das Blockierseil keine Antriebskräfte, sondern ausschließlich
Blockierkräfte übertragen werden.
[0012] Besonders vorteilhaft bei der Ausstattung der Blockieranordnung mit einem Blockierseil
ist die Tatsache, daß die Geräuschentwicklung bei der Blockierung besonders gering
ist. Dies liegt zunächst daran, daß mit der Blockierung kein abruptes Auftreffen zweier
Oberflächen verbunden ist. Ferner sorgt selbst eine geringe Elastizität des Blockierseils
für eine erhebliche Geräuschdämpfung.
[0013] Die elastische Auslegung des Blockierseils und/oder der Aufhängung des Blockierseils
am Stellelement und/oder am Gegenlager ist Gegenstand von Anspruch 6.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 10 wird ein Kraftfahrzeugschloß
beansprucht, dem zur Realisierung einer Schloßfunktion eine oben beschriebene Stellelementanordnung
nach Anspruch 1 zugeordnet ist. Dabei ist jeder weiteren Schloßfunktion entsprechend
eine weitere Stellelementanordnung zugeordnet. Hinsichtlich der Ausgestaltung der
Stellelementanordnung darf auf die obigen Ausführungen verwiesen werden.
[0015] Bei der bevorzugten Ausgestaltung einer ersten Alternative von Anspruch 12 ist die
erfindungsgemäße Stellelementanordnung der Sperrklinke zugeordnet, wobei das Stellelement
vorzugsweise die Sperrklinke selbst ist. Dabei ist es weiter vorzugsweise vorgesehen,
daß die seilbasierte Blockieranordnung die Sperrklinke in der Endstellung "Aushebestellung"
blockiert. Diese Anordnung ist sowohl im Rahmen des manuellen als auch des motorischen
Aushebens der Sperrklinke vorteilhaft anwendbar.
[0016] Bei der bevorzugten Ausgestaltung einer zweiten Alternative von Anspruch 12 ist die
Stellelementanordnung der Schloßfalle zugeordnet, wobei das Stellelement vorzugsweise
die Schloßfalle selbst ist und in zumindest einer der Endstellungen "Offenstellung"
und "Schließstellung" mittels der seilbasierten Blockieranordnung blockiert werden
kann. Diese Anordnung ist insbesondere bei einer motorisch angetriebenen Schloßfalle
im Rahmen einer Zuziehhilfsfunktion vorteilhaft, kann aber auch bei einer üblichen,
nicht angetriebenen Schloßfalle zur Geräuschminderung eingesetzt werden.
[0017] Bei der bevorzugten Ausgestaltung einer dritten Alternative von Anspruch 12 ist eine
Zentralverriegelungsanordnung mit einem Zentralverriegelungshebel vorgesehen, dem
eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung zugeordnet ist. Dabei ist das Stellelement
der Zentralverriegelungshebel selbst. Das Erreichen der beiden Endstellungen des Zentralverriegelungshebels
"Zentralverriegelung Ein" und "Zentralverriegelung Aus" ist entsprechend mit einer
geringen Geräuschentwicklung verbunden.
[0018] Das gleiche gilt für einen Diebstahlsicherungshebel einer Diebstahlsicherungsanordnung
des Kraftfahrzeugschlosses. Dies ist Gegenstand einer vierten Alternative von Anspruch
12.
[0019] Bei den Ausgestaltungen gemäß Anspruch 12 ist das Stellelement der Stellelementanordnung
der Zentralverriegelungshebel, der Diebstahlsicherungshebel, die Sperrklinke oder
die Schloßfalle des Kraftfahrzeugschlosses. Grundsätzlich kann es sich bei dem Stellelement
aber auch um ein einem Antriebsmotor nachgeschaltetes Antriebselement handeln, das
antriebstechnisch mit der jeweiligen Komponente gekoppelt ist.
[0020] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung in einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung in einer dritten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung in einer vierten Ausführungsform,
- Fig. 5
- ein in der Schließstellung befindliches Kraftfahrzeugschloß mit erfindungsgemäßen
Stellelementanordnungen und
- Fig. 6
- das Kraftfahrzeugschloß gemäß Fig. 5 in der Offenstellung.
[0021] Die in der Zeichnung dargestellten verschiedenen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen
Stellelementanordnung lassen sich auf beliebige verstellbare Elemente in einem Kraftfahrzeug
anwenden. Die Darstellung des Anwendungsfalls eines Kraftfahrzeugschlosses in den
Fig. 5 und 6 ist daher nicht beschränkend zu verstehen.
[0022] Alle dargestellten Ausführungsformen von Stellelementanordnungen sind mit einem verstellbaren
Stellelement 1 und einer Blockieranordnung 2 ausgestattet, wobei die Blockieranordnung
2 das Stellelement 1 bei Erreichen mindestens einer vorbestimmten Endstellung blockiert.
[0023] Die dargestellten Stellelemente 1 sind bidirektional verstellbar. Die erfindungsgemäße
Lösung läßt sich aber auch auf unidirektional verstellbare Stellelemente 1 anwenden.
[0024] Wesentlich ist die Tatsache, daß die Blockieranordnung 2 als seilbasierte Blockieranordnung
2 ausgestaltet ist und ein einer Endstellung des Stellelements 1 zugeordnetes Blockierseil
3 aufweist, das ausschließlich der Blockierung dient und hierfür an einem Anlenkpunkt
4 am Stellelement 1 einerseits und an einem Gegenlager 5 andererseits festgelegt ist.
[0025] Bei den dargestellten, bevorzugten Ausführungsformen ist das Stellelement 1 um eine
Stellelementachse 6 verschwenkbar. Grundsätzlich ist es auch denkbar, daß das Stellelement
1 entlang einer Längsachse verschiebbar ist.
[0026] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Blockierung des Stellelements
1 mittels der seilbasierten Blockieranordnung in nur einer Endstellung realisiert.
Diese Endstellung zeigt Fig. 1. Das Blockierseil 3 ist gespannt, das Stellelement
1 läßt sich nicht weiter in der mit dem Bezugszeichen 7 bezeichneten Richtung, in
Fig. 1 also linksherum, verstellen. Eine Verstellung des Stellelements 1 in Fig. 1
rechtsherum ist allerdings möglich. Dabei wird das Blockierseil 3 wieder entspannt.
[0027] Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, bei der das Stellelement 1 zwischen
einer ersten, in Fig. 2 dargestellten, Endstellung und einer zweiten, nicht dargestellten
Endstellung verstellbar ist.
[0028] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind zwei Blockierseile 3, 3a vorgesehen.
Bei Erreichen der ersten Endstellung (Fig. 2) wird das der ersten Endstellung zugeordnete
Blockierseil 3 gespannt, was zu einer Blockierung des Stellelements 1 in der ersten
Endstellung führt. Bei Erreichen der zweiten Endstellung, in Fig. 2 nach einer Verstellung
des Stellelements 1 rechtsherum, wird das zweite Blockierseil 3a gespannt, was zu
einer Blockierung des Stellelements 1 in der zweiten Endstellung führt.
[0029] Im einzelnen ist das in Fig. 2 dargestellte Stellelement 1 als schwenkbarer Stellhebel
ausgestaltet, wobei das der ersten Endstellung (Fig. 2) zugeordnete Blockierseil 3
einerseits an einem Hebelarm 8 des Stellhebels 1, dort am Anlenkpunkt 4, und andererseits
an einem Gegenlager 5 festgelegt ist. Das der zweiten Endstellung zugeordnete Blockierseil
3a ist einerseits an einem weiteren Hebelarm 8a, dort am Anlenkpunkt 4a, und andererseits
an einem weiteren Gegenlager 5a festgelegt. Grundsätzlich kann es aber auch sein,
daß das der zweiten Endstellung zugeordnete Blockierseil 3a auch an dem einen Hebelarm
8 festgelegt ist. Die Anlenkpunkte 4, 4a sind stets möglichst weit beabstandet von
der Stellelementachse 6 angeordnet, um die Blockierkraft so weit wie möglich zu reduzieren.
[0030] In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß beiden Endstellungen
des Stellelements 1 ein einziges Blockierseil 3 zugeordnet ist. Dieses einzige Blockierseil
3 ist einerseits am Stellelement 1 und andererseits an einem in geeigneter Weise angeordneten
Gegenlager 5 festgelegt. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Eine Verstellung des Stellelements
1 in Fig. 4 rechtsherum führt dazu, daß das Stellelement 1 von der dargestellten,
ersten Endstellung ausgehend über eine Mittelstellung, in der das Blockierseil 3 nicht
gespannt ist, in die zweite Endstellung überführt wird. Beim Erreichen der zweiten
Endstellung spannt das Blockierseil 3 wieder und blockiert das Stellelement 1.
[0031] Um eine möglichst "weiche" Blockierung zu realisieren, ist es vorzugsweise vorgesehen,
daß das Blockierseil 3 und/oder die Aufhängung des Blockierseils 3 am Stellelement
1 und/oder am Gegenlager 5 elastisch ausgestaltet ist bzw. sind. Beispielsweise kann
es vorgesehen sein, daß in das Blockierseil 3 ein Federelement integriert ist. Besonders
einfach realisierbar ist allerdings eine Ausgestaltung, bei der das Blockierseil 3
als solches elastisch ausgestaltet ist.
[0032] Für die elastische Ausgestaltung der Aufhängung des Blockierseils 3 sind ebenfalls
eine Reihe von Varianten denkbar. Eine bevorzugte Variante besteht darin, daß die
Aufhängung nach Art eine Biegebalkens ausgestaltet ist, der beim Erreichen einer Endstellung
ausfedert.
[0033] Mit der oben beschriebenen, seilbasierten Blockieranordnung 2 kann auf einen Anschlag
mit einer Anschlagkante o. dgl. grundsätzlich verzichtet werden. Bei der in Fig. 4
dargestellten und insoweit bevorzugten Ausgestaltung ist der ersten Endstellung des
Stellelements 1 jedoch ein - in gestrichelter Linie dargestellter - optionaler Anschlag
9 zugeordnet. Dieser Anschlag 9 ist mit einer Anschlagkante o. dgl. ausgestattet,
gegen die das Stellelement 1 bei Erreichen der ersten Endstellung läuft. Dabei ist
die Anordnung so getroffen, daß das Blockierseil 3 die Verstellung des Stellelements
1 bereits vor Erreichen der Endstellung derart bremst, daß das Anlaufen des Stellelements
1 gegen den Anschlag mit nur geringer Geschwindigkeit erfolgt. Bei einer weiteren
bevorzugten Ausgestaltung ist der Anschlag 9 jenseits der betreffenden Endstellung
angeordnet und dient lediglich zur Absicherung, insbesondere für den Fall eines Seilrisses.
[0034] Es ist der Darstellung in Fig. 2 zu entnehmen, daß in den Endstellungen stets eines
der beiden Blockierseile 3, 3a und in den Zwischenstellungen beide Blockierseile 3,
3a nicht gespannt sind. Um die Blockierseile 3, 3a in einem kontrollierten Zustand
zu halten, ist vorzugsweise eine Seilspanneinrichtung vorgesehen, die das jeweilige
Blockierseil 3, 3a stets unter Spannung hält.
[0035] Das Stellelement 1 kann manuell oder motorisch verstellbar sein. Bei der motorischen
Ausgestaltung weist die Stellelementanordnung einen Antriebsmotor 10 auf, der mit
dem Stellelement 1 antriebstechnisch gekoppelt ist.
[0036] Bei der in Fig. 3 dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsform ist der
Antriebsmotor 10 mit dem Stellelement 1 über einen Seilzug gekoppelt. Durch die Realisierung
der seilbasierten Blockieranordnung 2 und die resultierende, "weiche" Blockierung
läßt sich eine erhebliche Steigerung der Lebensdauer des Seilzugs erreichen.
[0037] Zur Erzeugung bidirektionaler Antriebsbewegungen weist der Seilzug zwei Antriebsseile
11, 11a auf, die einerseits am Stellelement 1 festgelegt und andererseits auf die
Motorwelle 12 aufwickelbar bzw. von der Motorwelle 12 abwickelbar sind. Besonders
vorteilhaft ist dabei die Tatsache, daß das eine Antriebsseil 11 und das eine Blockierseil
3 Abschnitte eines einstückigen Seils sind, das an einer Stelle zwischen den beiden
Seilenden an dem Hebelarm 8 des Stellelements 1 festgelegt ist. Das gleiche gilt für
das weitere Antriebsseil 11a und das weitere Blockierseil 3a.
[0038] Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Anwendungsfall für die oben beschriebene, erfindungsgemäße
Stellelementanordnung, und zwar in einem Kraftfahrzeugschloß.
[0039] Das Kraftfahrzeugschloß ist hier mit den Schließelementen Schloßfalle 13 und Sperrklinke
14 sowie mit einer nicht dargestellten Schloßmechanik ausgestattet. Dem Kraftfahrzeugschloß
ist zur Realisierung einer Schloßfunktion eine Stellelementanordnung mit einem Stellelement
1 und mit einer Blockieranordnung 2 zugeordnet, wobei die Blockieranordnung 2 das
Stellelement 1 bei Erreichen mindestens einer vorbestimmten Endstellung blockiert.
Die Blokkieranordnung 2 weist wie oben beschrieben ein einer Endstellung des Stellelement
1 zugeordnetes Blockierseil 3 auf, das ausschließlich der Blockierung dient und hierfür
am Stellelement 1 einerseits und an einem Gegenlager 5 andererseits festgelegt ist.
Alle oben beschriebenen Varianten zu der erfindungsgemäßen Stellelementanordnung sind
grundsätzlich in einem solchen Kraftfahrzeugschloß anwendbar. Auf die obigen Ausführungen
darf verwiesen werden.
[0040] In bevorzugter Ausgestaltung ist es so, daß die Stellelementanordnung der Sperrklinke
14 zugeordnet ist. Dabei ist das Stellelement 1, wie dargestellt, die Sperrklinke
14 selbst. Es kann aber auch sein, daß das Stellelement 1 mit der Sperrklinke 14 antriebstechnisch
gekoppelt ist, so daß das Stellelement 1 dann nach Art eines einem Antriebsmotor nachgeschalteten
Antriebselements arbeitet.
[0041] Die Sperrklinke 14 ist hier im Rahmen einer motorischen Öffnungsfunktion über ein
Antriebsseil 11 von der in Fig. 5 dargestellten Einfallstellung in die in Fig. 6 dargestellte
Aushebestellung verstellbar. Das Antriebsseil 11 wird hier wie oben beschrieben auf
die Motorwelle 12 eines Antriebsmotors 10 aufgewickelt. Beim Erreichen der in Fig.
6 dargestellten Endstellung wird die Sperrklinke 14 mittels der seilbasierten Blockieranordnung
2 blockiert. Das Blockierseil 3 der Blockieranordnung 2 ist hier an der Sperrklinke
14 einerseits und an einem Gegenlager 5, hier am Gehäuse des Kraftfahrzeugschlosses,
andererseits festgelegt. Grundsätzlich kann das Blockierseil 3 auch an einem mit der
Sperrklinke 14 gekoppelten Hebel o. dgl. festgelegt sein.
[0042] Es ist den Fig. 5, 6 ferner zu entnehmen, daß eine weitere erfindungsgemäße Stellelementanordnung
der Schloßfalle 13 des Kraftfahrzeugschlosses zugeordnet ist. Dabei ist das Stellelement
1 vorzugsweise die Schloßfalle 13 selbst. Es kann aber auch sein, daß das Stellelement
1, ähnlich wie oben im Zusammenhang mit der Sperrklinke 14 angesprochen, antriebstechnisch
mit der Schloßfalle 13 gekoppelt ist.
[0043] Im einzelnen ist es vorgesehen, daß die Schloßfalle 13 in ihre Endstellungen "Offenstellung"
(Fig. 6) und "Schließstellung" (Fig. 5) bringbar ist und in zumindest einer dieser
Endstellungen, hier in beiden Endstellungen, mittels der Blockieranordnung 2' blockierbar
ist. Hierfür ist das Blockierseil 3' an der Schloßfalle 13 einerseits und an einem
Gegenlager 5', hier an dem Gehäuse des Kraftfahrzeugschlosses, andererseits festgelegt.
Diese Ausgestaltung entspricht grundsätzlich der in Fig. 4 dargestellten Ausgestaltung
(ohne Anschlag). Auf die dortigen Ausführungen darf verwiesen werden.
[0044] Die Stellelementanordnung kann auch im Rahmen der Realisierung anderer Schloßfunktionen
eingesetzt werden. Ein Beispiel hierfür ist eine Zentralverriegelungsfunktion. Hierfür
weist das Kraftfahrzeugschloß eine nicht dargestellte Zentralverriegelungsanordnung
mit einem Zentralverriegelungshebel auf. Dem Zentralverriegelungshebel ist nun die
Stellelementanordnung zugeordnet, wobei das Stellelement 1 wieder der Zentralverriegelungshebel
selbst ist oder wobei das Stellelement 1 mit dem Zentralverriegelungshebel antriebstechnisch
gekoppelt ist.
[0045] Der Zentralverriegelungshebel ist zwischen der ersten Endstellung "Zentralverriegelung
Ein" und der zweiten Endstellung "Zentralverriegelung Aus" verstellbar und in zumindest
einer dieser Endstellungen, vorzugsweise in beiden Endstellungen, mittels der seilbasierten
Blockieranordnung 2 blockierbar. Dabei kommt vorzugsweise ein Stellelement 1 gemäß
Fig. 2, 3 zum Einsatz, bei der die Blockieranordnung 2 ein erstes Blockierseil 3 und
ein zweites Blockierseil 3a aufweist. Auf die obigen Ausführungen darf verwiesen werden.
Es ist aber auch denkbar, daß die dem Zentralverriegelungshebel zugeordnete Stellelementanordnung
gemäß Fig. 4 (ohne Anschlag) ausgestaltet ist. Auch hierzu darf auf die obigen Ausführungen
verwiesen werden.
[0046] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist eine Diebstahlsicherungsanordnung mit einem
Diebstahlsicherungshebel vorgesehen, dem die Stellelementanordnung zugeordnet ist.
Dabei ist das Stellelement 1 vorzugsweise wieder der Diebstahlsicherungshebel selbst.
Das Stellelement 1 kann mit dem Diebstahlsicherungshebel aber auch antriebstechnisch
gekoppelt sein. Der Diebstahlsicherungshebel ist zwischen einer ersten Endstellung
"Diebstahlsicherung Ein" und einer zweiten Endstellung "Diebstahlsicherung Aus" verstellbar
und in zumindest einer dieser Endstellungen mittels der seilbasierten Blockieranordnung
2 blockierbar. Auch hier sind die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Stellelementanordnungen
vorteilhaft anwendbar. Die obigen Ausführungen gelten entsprechend.
[0047] Bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Kraftfahrzeugschloß ist es so, daß die
Gegenlager 5, 5' am Gehäuse des Kraftfahrzeugschlosses gelegen sind. Grundsätzlich
ist es aber auch denkbar, daß die Gegenlager 5, 5' an einer weiteren Komponente, beispielsweise
am Antriebsmotor 10 gelegen sind.
[0048] Es darf darauf hingewiesen werden, daß das Kraftfahrzeugschloß selbstverständlich
mehrere Schloßfunktionen wie Zentralverriegelung, Diebstahlsicherung o. dgl. aufweisen
kann, in deren Rahmen jeweils eine erfindungsgemäße Stellelementanordnung Einsatz
finden kann.
[0049] Für die Realisierung des Blockierseils sind zahlreiche Varianten denkbar. Beispielsweise
kann das Blockierseil als Drahtseil, als Kunststoffseil, als Band o. dgl. ausgestaltet
sein. Insbesondere weist es einen runden oder flachen Querschnitt auf.
[0050] Neben dem Kraftfahrzeugschloß sind weitere Anwendungsbereiche für die erfindungsgemäße
Stellelementanordnung vorzugsweise manuelle oder motorische Sitzverstellungen oder
Fensterheber sowie Klappen, insbesondere Heckklappen, Heckdeckel, Seitentüren etc..
1. Stellelementanordnung für ein Kraftfahrzeug mit einem vorzugsweise bidirektional verstellbaren
Stellelement (1) und einer Blockieranordnung (2), wobei die Blockieranordnung (2)
das Stellelement (1) bei Erreichen mindestens einer vorbestimmten Endstellung blockiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blockieranordnung (2) ein einer Endstellung des Stellelements (1) zugeordnetes
Blockierseil (3, 3a) aufweist, das ausschließlich der Blockierung dient und hierfür
am Stellelement (1) einerseits und an einem Gegenlager (5, 5a) der Stellelementanordnung
andererseits festgelegt ist.
2. Stellelementanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement (1) um eine Stellelementachse (6) verschwenkbar oder entlang einer
Längsachse verschiebbar ist.
3. Stellelementanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement (1) zwischen einer ersten Endstellung und einer zweiten Endstellung
verstellbar ist.
4. Stellelementanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen der ersten Endstellung ein der ersten Endstellung zugeordnetes Blockierseil
(3) das Stellelement (1) blockiert und daß bei Erreichen der zweiten Endstellung ein
der zweiten Endstellung zugeordnetes Blockierseil (3a) das Stellelement (1) blockiert,
vorzugsweise, daß das Stellelement (1) als schwenkbarer Stellhebel ausgestaltet ist,
daß das der ersten Endstellung zugeordnete Blockierseil (3) einerseits an einem Hebelarm
(8) des Stellhebels (1) und andererseits an einem Gegenlager (5) festgelegt ist, vorzugsweise,
daß das der zweiten Endstellung zugeordnete Blockierseil (3a) einerseits an dem Hebelarm
(8) und andererseits an einem weiteren Gegenlager (5a) festgelegt ist, oder, daß das
der zweiten Endstellung zugeordnete Blockierseil (3a) an einem weiteren Hebelarm (8a)
einerseits und an einem weiteren Gegenlager (5a) andererseits festgelegt ist.
5. Stellelementanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Endstellungen ein einziges Blockierseil (3) zugeordnet ist, das einerseits
am Stellelement (1) und andererseits an einem Gegenlager (5) festgelegt ist.
6. Stellelementanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierseil (3, 3a) und/oder die Aufhängung des Blockierseils (3, 3a) am Stellelement
(1) und/oder am Gegenlager (5, 5a) elastisch ausgestaltet ist bzw. sind.
7. Steilelementanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockieranordnung (2) zusätzlich zu dem einer Endstellung des Stellelements (1)
zugeordneten Blockierseil (3) einen dieser Endstellung des Stellelements (1) zugeordneten
Anschlag (9) mit einer Anschlagkante o. dgl. aufweist, gegen die das Stellelement
(1) bei Erreichen dieser Endstellung läuft.
8. Stellelementanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seilspanneinrichtung vorgesehen ist, die das Blockierteil (3) bzw. die Blockierseile
(3, 3a) stets unter Spannung hält.
9. Stellelementanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelementanordnung einen Antriebsmotor (10) aufweist, der mit dem Stellelement
(1) antriebstechnisch gekoppelt ist, vorzugsweise, daß der Antriebsmotor (10) mit
dem Stellelement (1) über einen Seilzug gekoppelt ist.
10. Kraftfahrzeugschloß mit den Schließelementen Schloßfalle (13) und Sperrklinke (14)
und mit einer Schloßmechanik, wobei das Kraftfahrzeugschloß zur Realisierung einer
Schloßfunktion eine Stellelementanordnung nach dem Anspruch 1 mit einem Stellelement
(1) und mit einer Blockieranordnung (2) aufweist, wobei die Blockieranordnung (2)
das Stellelement (1) bei Erreichen mindestens einer vorbestimmten Endstellung blockiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blockieranordnung (2) ein einer Endstellung des Stellelements (1) zugeordnetes
Blockierseil (3, 3a) aufweist, das ausschließlich der Blockierung dient und hierfür
am Stellelement (1) einerseits und an einem Gegenlager (5, 5a) der Stellelementanordnung
andererseits festgelegt ist.
11. Kraftfahrzeugschloß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelementanordnung die Merkmale des kennzeichnenden Teils eines oder mehrerer
der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
12. Kraftfahrzeugschloß nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelementanordnung der Sperrklinke (14) zugeordnet ist und daß das Stellelements
(1) die Sperrklinke (14) ist oder mit der Sperrklinke (14) antriebstechnisch gekoppelt
ist und daß die Sperrklinke (14) in die Endstellung "Aushebestellung" verstellbar
ist und in dieser Endstellung mittels der Blockieranordnung (2) blockierbar ist, oder,
daß die Stellelementanordnung der Schloßfalle (13) zugeordnet ist und daß das Stellelement
(1) die Schloßfalle (13) ist oder antriebstechnisch mit der Schloßfalle (13) gekoppelt
ist und daß die Schloßfalle (13) in ihre Endstellungen "Offenstellung" und "Schließstellung"
bringbar ist und in zumindest einer dieser Endstellungen mittels der Blockieranordnung
(2) blockierbar ist, oder, daß eine Zentralverriegelungsanordnung mit einem Zentralverriegelungshebel
vorgesehen ist, daß die Stellelementanordnung dem Zentralvemiegelungshebel zugeordnet
ist und daß das Stellelement (1) der Zentralverriegelungsbebel ist oder mit dem Zentralverriegelungshebel
antriebstechnisch gekoppelt ist und daß der Zentralverriegelungshebel zwischen der
ersten Endstellung "Zentralverriegelung Ein" und der zweiten Endstellung "Zentralverriegelung
Aus" verstellbar und in zumindest einer dieser Endstellungen mittels der Blockieranordnung
(2) blockierbar ist, oder, daß eine Diebstahlsicherungsanordnung mit einem Diebstahlsicherungshebel
vorgesehen ist, daß die Stellelementanordnung dem Diebstahlsicherungshebel zugeordnet
ist und daß das Stellelement (1) der Diebstahlsicherungshebel ist oder mit dem Diebstahlsicherungshebel
antriebstechnisch gekoppelt ist und daß der Diebstahlsicherungshebel zwischen der
ersten Endstellung "Diebstahlsicherung Ein" und der zweiten Endstellung "Diebstahlsicherung
Aus" verstellbar ist und in zumindest einer dieser Endstellungen mittels der Blockieranordnung
(2) blockierbar ist.
13. Kraftfahrzeugschloß nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (5) bzw. die Gegenlager (5, 5a) am Gehäuse des Kraftfahrzeugschlosses
gelegen ist bzw. sind.
1. Actuator element arrangement for a motor vehicle, having a preferably bidirectionally
adjustable actuator element (1) and a blocking arrangement (2), wherein the blocking
arrangement (2) blocks the actuator element (1) when at least one predetermined end
position is reached,
characterized
in that the blocking arrangement (2) has a blocking cable (3, 3a) which is associated with
an end position of the actuator element (1), is used exclusively for blocking and
for this purpose is fastened at one end to the actuator element (1) and at the other
end to a counter-bearing (5, 5a) of the actuator element arrangement.
2. Actuator element arrangement according to Claim 1, characterized in that the actuator element (1) can be pivoted about an actuator element axis (6) or displaced
along a longitudinal axis.
3. Actuator element arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the actuator element (1) can be adjusted between a first end position and second
end position.
4. Actuator element arrangement according to Claim 3, characterized in that, when the first end position is reached, a blocking cable (3) which is associated
with the first end position blocks the actuator element (1), and in that, when the second end position is reached, a blocking cable (3a) which is associated
with the second end position blocks the actuator element (1), preferably in that the actuator element (1) is configured as a pivotable actuating lever, in that the blocking cable (3) which is associated with the first end position is fastened
at one end to a lever arm (8) of the actuating lever (1) and at the other end to a
counter-bearing (5), preferably in that the blocking cable (3a) which is associated with the second end position is fastened
at one end to the lever arm (8) and at the other end to a further counter-bearing
(5a), or in that the blocking cable (3a) which is associated with the second end position is fastened
at one end to a further lever arm (8a) and at the other end to a further counter-bearing
(5a).
5. Actuator element arrangement according to Claim 3, characterized in that a single blocking cable (3) is associated with both end positions and is fastened
at one end to the actuator element (1) and at the other end to a counter-bearing (5).
6. Actuator element arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the blocking cable (3, 3a) and/or the suspension of the blocking cable (3, 3a) on
the actuator element (1) and/or on the counter-bearing (5, 5a) is or are of an elastic
configuration.
7. Actuator element arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that, in addition to the blocking cable (3) which is associated with an end position of
the actuator element (1), the blocking arrangement (2) has a stop (9) which is associated
with this end position of the actuator element (J.) and has a stop edge or the like,
against which the actuator element (1) runs when it reaches this end position.
8. Actuator element arrangement according to one of the preceding claims, characterized by the provision of a cable-tensioning device which keeps the blocking cable (3) or
the blocking cables (3, 3a) permanently under tension.
9. Actuator element arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the actuator element arrangement has a drive motor (10) which is drive-coupled to
the actuator element (1), preferably in that the drive motor (10) is coupled to the actuator element (1) via a cable pull.
10. Motor vehicle lock having the closing elements lock latch (13) and pawl (14) and having
a lock mechanism, wherein, in order to perform a locking function, the motor vehicle
lock has an actuator element arrangement according to Claim 1, having an actuator
element (1) and having a blocking arrangement (2), wherein the blocking arrangement
(2) blocks the actuator element (1) when at least one predetermined end position is
reached,
characterized
in that the blocking arrangement (2) has a blocking cable (3, 3a) which is associated with
an end position of the actuator element (1), is used exclusively for blocking and
for this purpose is fastened at one end to the actuator element (1) and at the other
end to a counter-bearing (5, 5a) of the actuator element arrangement.
11. Motor vehicle lock according to claim 10, characterized in that the actuator element arrangement has the features of the characterizing part of one
or more of Claims 1 to 10.
12. Motor vehicle lock according to Claim 10 or 11, characterized in that the actuator element arrangement is associated with the pawl (14) and in that the actuator element (1) is the pawl (14) or is drive-coupled to the pawl (14), and
in that the pawl (14) can be adjusted into the end position "lifted-out position" and can
be blocked in this end position by means of the blocking arrangement (2), or in that the actuator element arrangement is associated with the lock latch (13) and in that the actuator element (1) is the lock latch (13) or is drive-coupled to the lock-latch
(13), and in that the lock latch (13) can be brought into its end positions "open position" and "closed
position" and can be blocked in at least one of these end positions by means of the
blocking arrangement (2), or in that a central locking arrangement having a central locking lever is provided, in that the actuator element arrangement is associated with the central locking lever and
in that the actuator element (1) is the central locking lever or is drive-coupled to the
central locking lever, and in that the central locking lever can be adjusted between the first end position "central
locking on" and the second end position "central locking off" and can be blocked in
at least one of these end positions by means of the blocking arrangement (2), or in that an anti-theft arrangement having an anti-theft lever is provided, in that the actuator element arrangement is associated with the anti-theft lever and in that the actuator element (1) is the anti-theft lever or is drive-coupled to the anti-theft
lever, and in that the anti-theft lever can be adjusted between the first end position "anti-theft system
on" and the second end position "anti-theft system off" and can be blocked in at least
one of these end positions by means of the blocking arrangement (2).
13. Motor vehicle lock according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the counter-bearing (5) or the counter-bearings (5, 5a) is or are located on the
housing of the motor vehicle lock.
1. Agencement d'élément de commande pour un véhicule automobile avec un élément de commande
(1) de préférence réglable dans deux directions et avec un agencement de blocage (2),
l'agencement de blocage (2) bloquant l'élément de commande (1) lorsqu'au moins une
position de fin de course prédéterminée est atteinte,
caractérisé en ce que
l'agencement de blocage (2) présente un câble de blocage (3, 3a) associé à une position
de fin de course de l'élément de commande (1), qui sert exclusivement au blocage et
à cet effet est fixé d'une part à l'élément de commande (1) et d'autre part à un contre-palier
(5, 5a) de l'agencement d'élément de commande.
2. Agencement d'élément de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de commande (1) peut pivoter autour d'un axe d'élément de commande (6)
ou peut être déplacé le long d'un axe longitudinal.
3. Agencement d'élément de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de commande (1) peut être déplacé entre une première position de fin de
course et une deuxième position de fin de course.
4. Agencement d'élément de commande selon la revendication 3, caractérisé en ce que lorsque la première position de fin de course est atteinte, un câble de blocage (3)
associé à la première position de fin de course bloque l'élément de commande (1),
et en ce que lorsque la deuxième position de fin de course est atteinte, un câble de blocage (3a)
associé à la deuxième position de fin de course bloque l'élément de commande (1),
de préférence en ce que l'élément de commande (1) est réalisé sous forme de levier de commande pivotant,
en ce que le câble de blocage (3) associé à la première position de fin de course est fixé
d'une part à un bras de levier (8) du levier de commande (1) et d'autre part à un
contre-palier (5), de préférence en ce que le câble de blocage (3a) associé à la deuxième position de fin de course est fixé
d'une part au bras de levier (8) et d'autre part à un autre contre-palier (5a), ou
en ce que le câble de blocage (3a) associé à la deuxième position de fin de course est fixé
à un autre bras de levier (8a) d'une part et à un autre contre-palier (5a) d'autre
part.
5. Agencement d'élément de commande selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'on associe aux deux positions de fin de course un seul câble de blocage (3), qui
est fixé d'une part à l'élément de commande (1) et d'autre part à un contre-palier
(5).
6. Agencement d'élément de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le câble de blocage (3, 3a) et/ou l'accrochage du câble de blocage (3, 3a) à l'élément
de commande (1) et/ou au contre-palier (5, 5a) est ou sont réalisés sous forme élastique.
7. Agencement d'élément de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'agencement de blocage (2) présente en plus du câble de blocage (3) associé à une
position de fin de course de l'élément de commande (1), une butée (9) associée à cette
position de fin de course de l'élément de commande (1), avec une arête de butée ou
similaire, contre laquelle bute l'élément de commande (1) lorsqu'il atteint cette
position de fin de course.
8. Agencement d'élément de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'on prévoit un dispositif tendeur de câble, qui maintient le câble de blocage (3)
ou les câbles de blocage (3, 3a) sous tension permanente.
9. Agencement d'élément de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'agencement d'élément de commande présente un moteur d'entraînement (10), qui est
accouplé par une technique d'entraînement à l'élément de commande (1), de préférence
en ce que le moteur d'entraînement (10) est accouplé à l'élément de commande (1) par le biais
d'un câble Bowden.
10. Serrure de véhicule automobile comprenant les éléments de fermeture suivants : un
pêne de serrure (13) et un cliquet d'arrêt (14), et comprenant un mécanisme de serrure,
la serrure de véhicule automobile présentant, pour mettre en oeuvre une fonction de
serrure, un agencement d'élément de commande selon la revendication 1, avec un élément
de commande (1) et avec un agencement de blocage (2), l'agencement de blocage (2)
bloquant l'élément de commande (1) lorsqu'il atteint au moins une position de fin
de course prédéterminée,
caractérisée en ce que
l'agencement de blocage (2) présente un câble de blocage (3, 3a) associé à une position
de fin de course de l'élément de commande (1), qui sert exclusivement au blocage et
à cet effet est fixé d'une part à l'élément de commande (1) et d'autre part à un contre-palier
(5, 5a) de l'agencement d'élément de commande.
11. Serrure de véhicule automobile selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'agencement d'élément de commande présente les caractéristiques de la partie caractérisante
d'un ou plusieurs des revendications 1 à 10.
12. Serrure de véhicule automobile selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que l'agencement d'élément de commande est associé au cliquet d'arrêt (14) et en ce que l'élément de commande (1) est le cliquet d'arrêt (14) ou est accouplé par une technique
d'entraînement au cliquet d'arrêt (14), et en ce que le cliquet d'arrêt (14) peut être déplacé dans la position de fin de course "position
soulevée" et peut être bloqué dans cette position de fin de course au moyen de l'agencement
de blocage (2), ou en ce que l'agencement d'élément de commande est associé au pêne de serrure (13) et en ce que l'élément de commande (1) est le pêne de serrure (13) ou est accouplé par une technique
d'entraînement au pêne de serrure (13) et en ce que le pêne de serrure (13) peut être amené dans ses positions de fin de course "position
ouverte" et "position fermée", et peut être bloqué dans au moins l'une de ces positions
de fin de course au moyen de l'agencement de blocage (2), ou en ce qu'un agencement de verrouillage central est pourvu d'un levier de verrouillage central,
en ce que l'agencement d'élément de commande est associé au levier de verrouillage central
et en ce que l'élément de commande (1) est le levier de verrouillage central ou est accouplé par
une technique d'entraînement au levier de verrouillage central, et en ce que le levier de verrouillage central peut être déplacé entre la première position de
fin de course "verrouillage central engagé" et la deuxième position de fin de course
"verrouillage central désengagé" et peut être bloqué dans au moins l'une de ces positions
de fin de course au moyen de l'agencement de blocage (2), ou en ce qu'il est prévu un agencement de protection antivol avec un levier de protection antivol,
en ce que l'agencement d'élément de commande est associé au levier de protection antivol et
en ce que l'élément de commande (1) est le levier de protection antivol ou est accouplé par
une technique d'entraînement au levier de protection antivol et en ce que le levier de protection antivol peut être déplacé entre la première position de fin
de course "protection antivol engagée" et la deuxième position de fin de course "protection
antivol désengagée" et peut être bloqué dans au moins l'une de ces positions de fin
de course au moyen de l'agencement de blocage (2).
13. Serrure de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisée en ce que le contre-palier (5) ou les contre-paliers (5, 5a) est ou sont placés sur le boîtier
de la serrure du véhicule automobile.
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