[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Träger zur Aufnahme von Flaschen und dgl.
Behälter mit einem Tragbügel und einem Tragkörper mit randseitig ausgebildeten, insbesondere
clipsartigen Aufnahmen für die Flaschen, wobei der Tragbügel einstückig mit dem Tragkörper
verbunden ist.
[0002] Für den Transport von Verpackungsbehättern, insbesondere Getränkeflaschen, bestehen
heutzutage verschiedene Möglichkeiten. Zum einen ist bekannt, Getränkeflaschen in
festen Flaschenkästen zu lagern und zu transportieren, wobei ein solcher Getränkekasten
sowohl dem Transport der vollen Getränkeflaschen vom Verbraucher als auch dem Rücktransport
der leeren Getränkeflaschen zur Pfandrückgabe dient. Um den Transport dieser Getränkekästen
zu erleichtern, werden insbesondere Getränkekästen mit einer verringerten Aufnahmekapazität
von sechs bis zehn Flaschen angeboten aber auch teilbare Getränkekästen zur Verfügung
gestellt, die nach Entriegelung in zwei Teile getrennt werden und somit von einer
Person bei guter Gewichtsverteilung in beiden Händen getragen werden können.
[0003] Ein anderer Ansatz wurde mit der
WO 2004/076310 vorgeschlagen, durch die ein Träger aufgezeigt wird, in den mehrere Flaschen einfügbar
sind, so dass diese im vollen Zustand vom Verbraucher bzw. im leeren Zustand zur Pfandrückgabe
transportiert werden können. Dieser Träger umfasst im wesentlichen einen Tragkörper,
in den die Getränkeflaschen an ihren Hälsen eingefügt werden und dann mit Hilfe eines
Tragbügels angehoben und transportiert werden können. Im Gegensatz zu den oben genannten
Getränkekästen weist dieser Träger die Eigenschaft auf, dass er zum einen die Flaschen
von oben her greift und zum anderen sehr kompakt gehalten und dadurch vom Verbraucher
problemlos mitgeführt werden kann. Auf diese Weise können Getränkeflaschen, die in
Trays oder einer Schrumpffolienverpackung vorrätig gehalten werden, in gewünschter
Zahl vom Verbraucher ohne Bereitstellung entsprechender Getränkekästen, Beutel, Taschen
oder dgl. transportiert werden.
[0004] Die
US-A-3 036 853 beschreibt einen Träger, der einen flexiblen, laschenartigen Handgriff aufweist.
Der flexible Handgriff ist einstückig am Träger angeformt. Nachteilig ist, dass durch
die flexible Ausbildung des Handgriffs keine bequeme Handhabung des Trägers vorliegt.
[0005] Die
US 2005/0167289 A 1 zeigt einen seitlich an clipsartigen Aufnahmen für Flaschen angelenkten Tragbügel,
welcher in sich steif ausgebildet ist. Der Bügel ist um die Gelenkstelle in einem
Winkelbereich von 90° umklappbar. Nachteilig ist, dass durch die seitliche Anlenkung
eine asymmetrische Tragestellung geschaffen wird, die für den Kunden unter Umständen
unbequem ist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen bekannten Träger dahingehend weiter
zu entwickeln, dass er ein einfaches und bequemes Handling, aber auch eine gute und
stabile Stapelung mehrerer mit Flaschen gefüllter Träger ermöglicht. Insbesondere
soll der Träger bei gleichwohl stabilem und robustem Aufbau kostengünstig herstellbar
sein.
[0007] Dieser Aufgabe wird durch einen Träger gemäß Anspruch 1 gelöst, wobei zweckmäßige
Weiterbildungen durch die in den abhängigen Ansprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet
sind.
[0008] Die vorliegende Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, dass ein solcher Träger
nur dann problemlos zusammen mit Getränkeflaschen bereitgehalten werden kann, wenn
dieser Träger zum einen den Transport von mehreren zumeist übereinander gestapelten
Gebinden von Trays bzw. in Schrumpffolie verpackten Getränkeflaschen nicht behindert
zum anderen aber dem Verbraucher einen sowohl stabilen als auch bequemen Transport
von Getränkeflaschen ermöglicht. Zu diesem Zwecke ist vorgesehen, dass der Träger
einstückig aus einem Tragkörper und einem Tragbügel ausgebildet ist und einen über
Gelenkverbindungen einschwenk- bzw. einklappbaren Tragbügel aufweist, wobei die Gelenkverbindungen
durch Filmscharniere gebildet sind. An jeder Gelenkverbindung sind zwei oder drei
beabstandete Filmscharniere vorgesehen, wodurch der Tragbügel an seinen Enden am Tragkörper
klappbar angelenkt ist und die Filmscharniere weisen zueinander gegenläufige Vorzugsknickrichtungen
auf, derart, dass der Tragbügel im Gelenkbereich einfaltbar ist.
[0009] Ein solcher Träger, der beispielsweise zur Aufnahme von sechs Getränkeflaschen in
dem Zwischenraum zwischen zwei Reihen von jeweils drei Getränkeflaschen angeordnet
ist und in den die Getränkeflaschenhälse beispielsweise eingeclipst sind, behindert
den Transport von mehreren Getränkeflaschengebinden nicht, da der Bügel des Trägers
sich beim Abstellen eines weiteren Gebindes auf dem ersten Getränkeflaschengebinde
sich so weit auf den Tragkörper des Trägers absenkt, dass er nicht über die Verschlusskappen
der in dem Träger aufgenommenen Flaschen hinausreicht.
[0010] Die Filmscharniere mit den zueinander gegenläufigen Vorzugsknickrichtungen lassen
sich ihrerseits besonders einfach in den einstückig ausgebildeten Träger einbringen.
Durch die Form und Lage dieser Filmscharniere wird so ein definiertes Aus- und Einklappen
des Tragbügels gewährleistet.
[0011] Bevorzugt sind die Gelenkverbindungen derart ausgebildet bzw. angeordnet, dass der
Tragbügel aus einer dem Tragkörper angenäherten Position in eine demgegenüber angehobene
Tragposition überführbar ist.
[0012] Auf vorteilhafte Weise wird durch den Träger das Gebinde zusätzlich stabilisiert,
da beispielsweise sechs Flaschen direkt miteinander verkuppelt sind. Ein Verbraucher
kann nun auf einfache Weise eine bestimmte Anzahl von Flaschen dem Gebinde dadurch
entnehmen und transportieren, dass er den Tragbügel in eine ausgeklappte Stellung
herauszieht, in der dieser über die Verschlusskappen der in dem Träger aufgenommenen
Flaschen hinausreicht und danach den Träger über den Tragbügel mit samt den Flaschen
anhebt.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Tragbügel an zwei gegenüberliegenden
Enden mit dem Tragkörper des Trägers einstückig verbunden. Vorteilhaft ist der Griff
des Tragbügels als dünne profilierte Rippe ausgebildet, da damit ein stabiler, tragfähiger
Träger kein hohes Eigengewicht aufweisen muss und daher die Transportkosten nicht
wesentlich erhöht werden. Zur Verbesserung der Benutzung des Trägers kann der Tragbügel
anatomische Ausformungen für die Finger aufweisen.
[0014] Besonders bevorzugt ist es, wenn der Träger stapelbar ausgebildet ist, insbesondere
wenn der Tragkörper unterhalb des Tragbügels einen Durchbruch aufweist. Auf diese
Weise kann die Bereitstellung der Träger durch die Verpackungsindustrie sehr ökonomisch
erfolgen.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist der Träger aus einem Kunststoff, insbesondere
aus Polyethylen oder einem Recycelmaterial, ausgebildet und wurde vorzugsweise im
Spritzgussverfahren hergestellt. Ein solcher Träger ist sehr einfach und vor allem
billig herstellbar. Seine Kosten sind vergleichbar mit denjenigen der Schrumpffolienverpackung
eines Gebindes von sechs Flaschen, so dass durch diesen Träger als Ersatz für eine
Schrumpffolienverpackung keine Mehrkosten entstehen bzw. die Mehrkosten nur sehr gering
sind, wenn zusätzlich zum Träger auch weiterhin eine Schrumpffolienverpackung vorgesehen
ist.
[0016] Weitere Vorteile, Kennzeichen und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus
der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit
den beigefügten Figuren deutlich. Darin zeigen:
- Fig. 1
- einen Träger mit ausgeklapptem Tragbügel,
- Fig. 2
- den Träger aus Fig. 1 mit eingeklapptem Tragbügel und
- Fig. 3
- zwei übereinander gestapelte Träger entsprechend Fig. 1 und Fig. 2.
[0017] Rein schematisch ist in Fig. 1 ein Träger 1 dargestellt, der einen Tragkörper 2 und
einen Tragbügel 3 aufweist. Der Tragbügel 3 befindet sich in Fig. 1 in seiner ausgeklappten
Stellung während in Fig. 2 die eingeklappte Stellung von Tragbügel 3 abgebildet ist.
Der Tragkörper 2 von Träger 1 weist beidseitig jeweils drei nebeneinander angeordnete
schlitzartige Aufnahmen 4 für die Hälse von Getränkeflaschen (nicht dargestellt) auf.
Die Getränkeflaschen werden in die Aufnahmen 4 eingeclipst und sind dann durch die
vorderen Enden 5, 6 teilweise umfasst, so dass sie den Aufnahmen 4 in Horizontalrichtung
nicht ohne Krafteinwirkung entnommen werden können. In vertikaler Richtung stützen
sich die Getränkeflaschen entweder mit einem Ringkragen am oberen Flaschenrand ab
oder dem Verschluss, insbesondere Kronkorken oder dgl., selbst. Auf diese Art und
Weise sind bei der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsform des Trägers
1 sechs Flaschen sowohl gegenüber dem Träger 1 als auch untereinander in ihrer horizontalen
und vertikalen Position fixiert.
[0018] Alternativ zu den vorderen Einclipsenden 5, 6 können auch gerade auslaufende Enden
vorgesehen sein, die gegenüber dem Tragkörper 2 skispitzenartig ansteigend ausgeführt
sind, so dass auf diese Weise ein horizontales Herausgleiten der Flaschen aus dem
Träger 1 verhindert wird.
[0019] Der Tragbügel 3 weist einen profilierten Griff 7 auf, der der menschlichen Hand anatomisch
angepasst sein kann, um den Tragkomfort zu erhöhen. Zur Versteifung des Griffes 7
kann dieser Verstärkungsstreben aufweisen.
[0020] Der Tragbügel 3 ist mit dem Tragkörper 2 an gegenüberliegenden Seiten über jeweils
eine Gelenkverbindung 8, 9 verbunden. Diese Gelenkverbindungen 8, 9 werden durch jeweils
zwei übereinander beabstandet angeordnete Filmscharniere 10, 11, 12, 13 gebildet,
wobei die Filmscharniere 10, 11, 12, 13 durch eine in Scharnierrichtung verlaufende
Querrille bzw. einseitig verlaufende Materialschwächung definiert ist. Um ein definiertes
Einklappen des Tragbügels 3 in Richtung auf den Tragkörper 2 zu ermöglichen, sind
die Filmscharniere 10, 11, 12, 13 eines jeweiligen Gelenks 8, 9 mit ihren Vorzugsknickrichtungen
zueinander gegenläufig angeordnet, wobei die Vorzugsknickrichtung die Richtung der
Seite des Filmscharniers ist, die keine Querrille bzw. Materialschwächung aufweist.
So sind bei Träger 1 die Filmscharniere 10, 12 mit einer Einkerbung auf der Außenseite
versehen, so dass diese Scharniere in Richtung auf den Tragkörper 2 zu klappen während
die Filmscharniere 11,13 eine Einkerbung auf ihrer Innenseite aufweisen, so dass ihre
Vorzugsknickrichtung entgegengesetzt zu der der Filmscharniere 10, 12 ist. Durch diese
Ausgestaltung knickt der Tragbügel 3 im eingeklappten Zustand, wie in Fig. 2 zu erkennen
ist, in Richtung auf den unterhalb des Tragbügels 3 im Tragkörper 2 angeordneten Durchbruch
14 zu. Oberhalb der Filmscharniere 10, 12 kann jeweils ein weiteres Filmscharnier
angeordnet sein, jedoch wird bei einem Träger 1 aus einem Kunststoffmaterial in der
Regel die Flexibilität des Materials ausreichen, um durch Nachgeben an den Stellen
a, b beim Ein- und Ausklappvorgang des Tragbügels 3 die Funktion der Gelenkverbindungen
8, 9 zu unterstützen.
[0021] Im Gegensatz zur oben beschriebenen Anordnung der Filmscharniere 10, 11, 12, 13 und
ihrer Vorzugsknickrichtungen zueinander, wäre es allerdings problemlos auch möglich,
dass die oberen Filmscharniere 10, 12 mit den unteren Filmscharnieren 11,13 vertauscht
werden und der Tragbügel 3 im eingeklappten Zustand sich dem Tragkörper 2 annähert,
wobei die Gelenkverbindungen 8, 9 nun nicht, wie in Fig. 2 dargestellt, sich auf den
Durchbruch 14 zu falten sondern von diesem weg nach außen hin.
[0022] Der Abstand des Griffes 7 von dem Tragkörper 2 ist so bemessen, dass der Tragbügel
3 im ausgeklappten Zustand so weit über die Verschlusskappen der an dem Träger 1 befestigten
Flaschen hinausreicht, dass er zum Tragen problemlos von einer Hand umgriffen werden
kann und die Hand nicht mit den Verschlusskappen in Berührung kommt. Der Abstand der
oberen Filmscharniere 10, 12 von den unteren Filmscharnieren 11, 13 ist wiederum so
bemessen, dass im eingeklappten Zustand des Tragbügels 3 die obere Kante des Griffes
7 des Tragbügels 3 sich auf Höhe bzw. unterhalb der Verschlusskappen der in den Träger
eingefügten Flaschen befindet, so dass der Tragbügel 3 einem Aufstapeln weiterer Flaschengebinde
nicht im Wege steht.
[0023] Wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen, ist der Träger 1 einstückig ausgebildet und
vorteilhaft aus einem Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Ein solcher Träger
1 zeichnet sich nicht nur durch ein leichtes Gewicht und eine hohe Stabilität vor
allem im Bereich des Tragkörpers 2 aus, die noch durch entsprechend angebrachte Versteifungsrippen
erhöht werden kann, sondern ist vor allem besonders kostengünstig herzustellen. Auf
diese Weise entstehen durch die Beifügung des Trägers 1 zu Getränkeflaschengebinden
nur sehr geringe Mehrkosten, die dadurch kompensiert werden können, dass die üblicherweise
verwendete Schrumpffolienverpackung weggelassen werden kann, da nun der Träger 1 selbst
als die Flaschen verbindendes Verpackungsmaterial wirkt.
[0024] Zusätzlich zu den Vorteilen seines geringen Gewichts und geringer Herstellungskosten
zeichnet sich der aufgezeigte Träger 1 der vorliegenden Erfindung dadurch aus, dass
er der Getränkeindustrie durch seine Stapelbarkeit sehr ökonomisch zur Verfügung gestellt
werden kann. Wie in Fig. 3 dargestellt, wirkt der Durchbruch 14 des Trägers 1 nicht
nur gegebenenfalls als Aufnahmeraum für den eingeklappten Tragbügel 3 sondern er ermöglicht
die Stapelung von einer großen Anzahl von gleichen Trägern 1,1'. Bei dieser Stapelung
wird der Durchbruch 14' des Trägers 1 ' von dem Tragbügel 3 des darunter liegenden
Trägers 1 durchdrungen, so dass die Tragkörper 2, 2' der Träger 1,1' direkt aufeinander
liegen und so bei entsprechender Aufstapelung weiterer Träger 1,1' eine große Anzahl
von Trägern 1,1' sehr Platz sparend aufbewahrt bzw. transportiert werden kann.
[0025] Der Verwendungszyklus eines solchen Trägers 1 kann sich nun wie folgt darstellen.
Der Träger 1 wird einem Getränkeflaschengebinde beigefügt, in dem sechs Flaschen miteinander
verbunden werden. Um dem Verbraucher die Wahl zu erleichtern, können beispielsweise
bei einem Tray verschiedene Segmente gebildet werden mit Trägern, die jeweils eine
unterschiedliche Anzahl von Getränkeflaschen aufnehmen. Beispielsweise können Träger
für vier, sechs und acht Getränkeflaschen vorgesehen sein. Das Gebinde wird zusammen
mit weiteren aufgestapelten Gebinden zu einer Verkaufsstelle transportiert, wobei
sich die Tragbügel 3 der Träger 1 jeweils in ihrer eingeklappten Position befinden.
[0026] Der Verbraucher ergreift den Tragbügel 3 und zieht diesen nach oben, so dass er den
Griffbereich 7 umgreifen und so eine bestimmte Anzahl von Flaschen transportieren
kann. Falls der Verbraucher weniger Flaschen erwerben will als von dem Träger 1 aufgenommen
werden kann, können problemlos eine entsprechende Anzahl von Flaschen entfernt werden
ohne dass der Tragkomfort des Trägers beeinträchtigt wird.
[0027] Vor dem Verzehr wird die gewünschte Getränkeflasche aus dem Träger 1 entnommen und
kann zur Sammlung des Leergutes danach wieder in den Träger 1 eingefügt werden. Ein
mit Leergut bestückter Träger 1 wird schließlich vom Verbraucher zur Pfandrückgabe
transportiert, wo die Flaschen abgegeben und der Träger 1 ebenfalls abgegeben bzw.
entsorgt wird. Je nach Zustand, insbesondere nach mehreren Verwendungszyklen, kann
der Träger entweder beim Getränkeverkauf weiter verwendet oder gegebenenfalls recycelt
werden.
[0028] Obwohl die vorliegende Beschreibung anhand von Getränkeflaschen erfolgte, ist selbstverständlich,
dass die vorliegende Erfindung für jede Art von Behältern geeignet ist, die in geeigneten
Aufnahmen des Trägers angeordnet werden können.
[0029] Aus der vorstehenden Beschreibung ist deutlich geworden, dass mit Hilfe der vorliegenden
Erfindung ein Träger für Behälter, insbesondere Getränkeflaschen, bereit gestellt
wird, der sehr ökonomisch einsetzbar ist und dabei weder der Anlieferung von gestapelten
Getränkegebinden im Wege steht noch einen Komfortverlust beim Tragen von Flaschen
für den Verbraucher bewirkt.
1. Träger (1) zur Aufnahme von Flaschen und dgl. Behälter mit einem Tragbügel (3) und
einem Tragkörper (2) mit randseitig ausgebildeten, insbesondere clipsartigen Aufnahmen
für die Flaschen, wobei der Tragbügel (3) einstückig mit dem Tragkörper (2) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbügel (3) mittels Gelenkverbindungen (8, 9) mit dem Tragkörper (2) aus- und
einklappbar verbunden ist und die Gelenkverbindungen (8, 9) durch Filmscharniere (10,
11, 12, 13) gebildet sind, wobei der Tragbügel (3) an seinen Enden jeweils durch zwei
oder drei beabstandete Filmscharniere (10, 11, 12, 13) am Tragkörper (2) klappbar
angelenkt ist und die Filmscharniere zueinander gegenläufige Vorzugsknickrichtungen
aufweisen, derart, dass der Tragbügel (3) im Gelenkbereich (8, 9) einfaltbar ist.
2. Träger (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindungen (8, 9) derart ausgebildet bzw. angeordnet sind, dass der Tragbügel
(3) aus einer dem Tragkörper (2) angenäherten Position in eine demgegenüber angehobene
Tragposition überführbar ist.
3. Träger (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbügel (3) an seinen beiden Enden mit dem Tragkörper (2) verbunden ist.
4. Träger (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (7) des Tragbügels (3) als dünne profilierte Rippe ausgebildet ist und
insbesondere anatomische Ausformungen für die Finger aufweist.
5. Träger (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) stapelbar ausgebildet ist und insbesondere im Bereich unterhalb des
Tragbügels (3) einen Durchbruch (14) aufweist.
6. Träger (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) aus einem Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen oder einem Recyclingmaterial,
besteht und vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestellt ist.
1. A carrier (1) for receiving bottles and similar containers, the carrier comprising
a carry bar (3) and a carry element (2) with peripherally configured, in particular
clip shaped receivers for bottles, wherein the carry bar (3) is integrally connected
with the carry element (2) in one piece, wherein the carry bar (3) is connected with
the carry element (2) through pivoting links (8, 9) so that the carry bar can be folded
out and folded in and the pivot links (8, 9) are formed by film hinges (10, 11, 12,
13), wherein the carry bar (3) is pivotably linked at the carry element (2) at ends
of the carry bar through two or three offset film hinges (10, 12, 13) and the film
hinges include preferred folding directions that are opposed to one another so that
the carry bar (3) is configured to be folded in in the link portion (8, 9).
2. The carrier (1) according to claim 1, wherein the link connections (8, 9) are configured
or arranged so that the carry bar (3) is transferrable from a position that is close
to the carry element (2) into a carry position that is raised compared to the close
position.
3. The carrier (1) according to claim 1 or 2, wherein the carry bar (3) is connected
at both its ends with the carry element (2).
4. The carrier (1) according to one of the preceding claims, wherein the grip (7) of
the carry bar (3) is configured as a thin profiled rib and in particular includes
anatomical moldings for fingers.
5. The carrier (1) according to one of the preceding claims, wherein the carrier (1)
is configured stackable and in particular includes an aperture (14) in a portion underneath
the carry bar (3).
6. The carrier (1) according to one of the preceding claims, wherein the carrier (1)
is made from synthetic material, in particular from polyethylene or from a recycled
material, and is preferably is produced through an injection molding method.
1. Support (1) destiné à recevoir des bouteilles et récipients analogues, ledit support
comportant un étrier de support (3) et un corps de support (2) au bord duquel sont
conformés des logements, notamment du type à encliquetage, destinés aux bouteilles,
l'étrier de support (3) étant relié d'une seule pièce au corps de support (2), caractérisé en ce que l'étrier de support (3) est relié, de façon à dépliable et repliable, au corps de
support (2) au moyen de liaisons articulées (8, 9) et les liaisons articulées (8,
9) sont formées par des charnières à film (10, 11, 12, 13), l'étrier de support (3)
étant relié de façon articulé et repliable, au niveau de chacune de ses extrémités,
au corps de support (2) par le biais de deux ou trois charnières à film (10, 11, 12,
13) espacées l'une de l'autre et les charnières à film présentant des sens de pivotement
opposés l'un à l'autre de sorte que l'étrier de support (3) peut être plié dans la
région (8, 9) de l'articulation.
2. Support (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les liaisons articulées (8, 9) sont conformées ou disposées de telle sorte que l'étrier
de support (3) peut être amené d'une position rapprochée du corps de support (2) dans
une position de support qui est à l'inverse relevée.
3. Support (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'étrier de support (3) est relié, au niveau de ses deux extrémités, au corps de
support (2).
4. Support (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poignée (7) de l'étrier de support (3) est conformée en une mince ailette profilée
et possède notamment des formations anatomiques destinées aux doigts.
5. Support (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (1) est conformé de façon à être empilable et possède un passage (14)
notamment au-dessous de l'étier de support (3).
6. Support (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (1) est en une matière synthétique, notamment du polyéthylène ou un matériau
recyclable, et est fabriqué de préférence par un procédé de moulage par injection.