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(11) |
EP 1 934 549 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.11.2011 Patentblatt 2011/46 |
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Anmeldetag: 12.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2006/000421 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/041740 (19.04.2007 Gazette 2007/16) |
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| (54) |
PATRONE
CARTRIDGE
CARTOUCHE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.10.2005 AT 16742005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.2008 Patentblatt 2008/26 |
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Patentinhaber: Winter, Udo |
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4020 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- Winter, Udo
4020 Linz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hübscher, Helmut et al |
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Spittelwiese 7 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 143 720 US-A- 5 339 743 US-A- 6 073 560
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US-A- 4 936 220 US-A- 5 804 759 US-A1- 2006 278 114
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Patrone mit einer Patronenhülse und mit einem
in die Patronenhülse eingesetzten, ein unterkalibriges Geschoß formschlüssig aufnehmenden,
aus Kunststoff gefertigten Treibbecher, der das Geschoß von der Treibladung in der
Patronenhülse trennt und entlang seines Mantels axiale Trennstellen aufweist.
Eine solche Patrone ist aus
US 5339743 A1 bekannt.
Stand der Technik
[0002] Um unterkalibrige Geschosse beispielsweise aus Flintenläufen abschießen zu können,
ist es unter anderem bekannt (
US 4 434 718 A), das mit Leitflügeln versehene Geschoß in einen Treibbecher einzusetzen, der zusammen
mit dem Geschoß von einer Patronenhülse aufgenommen wird. Der Treibbecher weist einen
durch eine Metallscheibe verstärkten Boden und einen das Geschoß umschließenden Mantel
auf, der mit axialen Sollbruchstellen versehen ist. Wird die zwischen dem Boden der
Patronenhülse und dem Treibbecher vorgesehene Treibladung einer solchen in eine Patronenkammer
einer Flinte eingeführten Patrone gezündet, so treiben die entstehenden Treibgase
den Treibbecher mit dem Geschoß aus der Patronenhülse in den Flintenlauf, in dem das
unterkalibrige Geschoß über den Treibbecher geführt wird. Beim Verlassen des Flintenlaufes
wird der Mantel des Treibbechers durch den Luftwiderstand aufgespreizt und löst sich
vom weiterfliegenden Geschoß. Nachteilig bei diesen bekannten Patronen ist vor allem,
daß bei einer vorgegebenen Länge der Patronenhülse und einer vorgegebenen Menge an
Treibladung die Länge des unterkalibrigen Geschosses begrenzt ist, was sich trotz
des Leitwerkes des Geschosses nachteilig auf die Genauigkeit der Flugbahn auswirkt.
Dazu kommt, daß die Abdichtung zwischen dem Treibbecher und dem Flintenlauf ausschließlich
über einen durch den Boden des Treibbechers gebildeten Dichtring erfolgen kann, was
eine Toleranzabhängigkeit mit sich bringt. Trotz axialer Führungsrippen des Mantels
des Treibbechers kann daher eine zentrische Führung des Geschosses im Flintenlauf
nicht immer sichergestellt werden.
Darstellung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Patrone der eingangs geschilderten
Art so auszugestalten, daß für das Geschoß nicht nur eine für die Flugstabilität vorteilhafte
Geschoßlänge sichergestellt werden kann, ohne verringerte Mengen an Treibladung in
Kauf nehmen zu müssen, sondern auch eine zentrische Führung des Geschosses im Lauf
unabhängig von Fertigungstoleranzen gewährleistet wird.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0005] Da der Treibbecher wenigstens eine gegen den Boden der Patronenhülse offene Tasche
bildet, die sich über einen Längenabschnitt des Geschosses erstreckt, kann ein Teil
der Treibladung in dieser Tasche aufgenommen werden, so daß der zwischen dem Boden
der Patronenhülse und dem Geschoß erforderliche Raum zur Aufnahme der Treibladung
um das Aufnahmevolumen der Tasche des Treibbechers verringert, und zusätzlicher Platz
für die Verlängerung des Geschosses geschalfen wird. Voraussetzung ist wenigstens
ein vom Geschoß frei gegebener Hohlraum, in den sich eine Tasche des Treibbechers
erstrecken kann. Die Hohlräume können in unterschiedlicher Weise bereitgestellt werden
und hängen im wesentlichen von der Konstruktion der Geschosse ab.
[0006] Besonders vorteilhafte Verhältnisse ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn sich
die Taschen des Treibbechers zwischen axialen Leitflügeln des Geschosses erstrecken.
Der Zwickelraum zwischen den Leitflügeln erlaubt das Vorsehen von das Geschoß rotationssymmetrisch
umgebenden Taschen, die durch den Mantel des Treibbechers radial nach außen abgeschlossen
werden, so daß der Druck der Treibgase den Mantel des Treibbechers radial nach außen
gegen den Lauf drückt, aus dem das Geschoß abgeschossen wird. Dies bedeutet eine vorteilhafte
Abdichtung des Treibbechers gegenüber dem Lauf unabhängig von Fertigungstoleranzen.
Außerdem wird durch den Treibgasdruck innerhalb der das Geschoß umgebenden Taschen
des Treibbechers das Geschoß im Treibbecher zusätzlich zentriert, was sich vorteilhaft
auf die Führungsgenauigkeit des Geschosses auswirkt. Darüber hinaus wird das Geschoß
durch die Leitflügel drehfest mit der Treibhülse verbunden, so daß dem Geschoß beim
Abschießen aus einem gezogenen Lauf ein Drall en teilt wird, wenn die Treibgase den
Mantel des Treibbechers gegen die Züge des Laufes pressen.
[0007] Eine andere Möglichkeit, Raum für eine Tasche des Treibbechers im Geschoßbereich
zu schaffen, besteht darin, das Geschoß mit einer zentrischen Ausnehmung im Geschoßboden
zu versehen, in die sich die Tasche des Treibbechers erstreckt. Obwohl über eine solche
Tasche keine die Dichtwirkung verbessernden Kräfte über die Treibgase auf den Mantel
des Treibbechers ausgeübt werden können, ergibt sich eine Verbesserung der Geschoßführung,
weil das Geschoß in dieser Tasche formschlüssig gegenüber dem Treibbecher zentriert
wird.
[0008] Verjüngt sich das Geschoß zu seinem Boden hin konisch, so kann der zwischen dem konischen
Geschoßende und dem Mantel des Treibbechers frei bleibende Ringraum zur Ausbildung
einer Aufnahmetasche in Form einer Ringkammer genützt werden, über die nach dem Zünden
der Treibladung einerseits der Treibbecher im Lauf abgedichtet und anderseits das
Geschoß innerhalb des Treibbechers zentriert wird.
[0009] Bei Läufen mit einer verengten Mündungsöffnung ist für einen weitgehend unbehinderten
Durchtritt des Treibbechers durch diese Würgeöffnung zu sorgen. Zu diesem Zweck kann
der Treibbecher eine sich nach vorne verjüngende Mantelfläche mit über den Umfang
verteilten Längsrippen aufweisen, deren Hüllfläche einem Hüllzylinder des Treibbechers
entspricht. Trotz der den Durchtritt durch die Würgeöffnung erleichternden konischen
Mantelfläche ergibt sich eine gute Führung des Treibbechers innerhalb des Laufes durch
die über den Umfang verteilten Längsrippen, die in einem konischen Teil des Mantels
des Treibbechers auslaufen, um die Abdichtung zwischen dem Treibbecher und dem Lauf
gegenüber den Treibgasen nicht zu gefährden. Die über einen axialen Abschnitt der
Mantelfläche vorstehenden Längsrippen des Mantels können aufgrund der gegenseitigen
Seitenabstände ausreichend verformt werden, um den Treibbecher mit dem Geschoß durch
die Würgeöffnung aus dem Lauf austreten zu lassen.
[0010] Das Geschoß kann an seinem Kopf eine einspringende, vom Treibbecher übergriffene
Ringschulter bilden, die nicht nur einen sicheren axialen Halt des Geschosses innerhalb
des Treibbechers sichert, sondern auch einen Beitrag zur Flugstabilisierung des Geschosses
leistet. Außerdem kann sich der Mantel des Treibbechers an dieser Ringschulter abstützten,
um der Gefahr einer Stauchung des Treibbechers während seines Austreibens aus dem
Lauf zu begegnen.
[0011] Ist der Treibbecher mit wenigstens einer einen zentrischen Überströmkanal zum Geschoß
verschließenden, mit Hilfe der Treibgase durchbrechenden Membran versehen, so können
während des Austreibens des Geschosses aus einem Lauf Treibgase zum Geschoßboden gelangen,
beispielsweise zum Zünden einer im Geschoß vorgesehenen Leuchtspureinheit oder eines
Verzögerungssatzes für eine Tränengasladung. Bildet das Geschoß einen an den Überströmkanal
anschließenden Hohlraum, so kann der sich während des Austreibens des Geschosses aus
dem Lauf in diesem Hohlraum aufbauende Gasdruck dazu verwendet werden, den Treibbecher
nach dem Austritt aus dem Lauf schneller vom Geschoß abzulösen.
[0012] Wie bereits ausgeführt wurde, ist die Form des Treibbechers von der Ausgestaltung
des Geschosses abhängig, das unterschiedlich gestaltet werden kann. So ist es für
eine einfache Herstellung des Geschosses möglich, daß das Geschoß einen gegen den
Treibbecher offenen Hohlkörper bildet, der zu Leitflügeln eingefaltet wird, was ein
spanabhebendes Bearbeiten des Geschosses zur Ausbildung der Leitflügel erübrigt. Besonders
vorteilhafte Bedingungen für eine unterschiedliche Gestaltung bzw. Anpassung des Geschosses
an unterschiedliche Verhältnisse ergeben sich, wenn das Geschoß aus einem Kopf und
einem in den hohlen Kopf eingesetzten Leitwerk besteht, dessen Leitflügel sich in
den Kopfbereich erstrecken, so daß das Leitwerk mit unterschiedlichen Geschoßköpfen
kombiniert werden kann, gegebenenfalls ohne eine Anpassung des Treibbechers vornehmen
zu müssen. Die Verbindung zwischen dem Geschoßkopf und dem Leitwerk kann vorzugsweise
dadurch erreicht werden, daß der Kopf in den Zwickelbereich zwischen den Leitflügeln
klemmend eingefaltet wird.
[0013] Das Geschoß kann außerdem einen von einem Rotationskörper abweichenden, sternförmigen
Querschnitt aufweisen, der die Ausformung gesonderter Leitflügel überflüssig macht
und eine größere Durchschlagswirkung mit sich bringt. Dieser sternförmige Querschnitt
kann in besonders günstiger Art dadurch hergestellt werden, daß das Geschoß aus einem
Rohrkörper besteht, der unter Ausbildung axialer Flügel radial eingefaltet wird. Um
das Geschoßgewicht zu erhöhen, kann bei dieser Ausführung der verbleibende Hohlraum
des eingefalteten Rohrkörpers zumindest teilweise mit einem Metal ausgegossen werden.
Geschosse mit einem sternförmigen Querschnitt bedürfen eines Treibbechers, dessen
zwischen die sternförmigen Flügel des Geschosses greifenden Taschen einen gegebenenfalls
verstärkten Boden aufweisen, um dem Gasdruck standhalten zu können.
[0014] Zur Abdichtung des Treibbechers gegenüber dem Lauf kann der Treibbecher wenigstens
einen umlaufenden Dichtring aufweisen, bei dessen Ausformung gegebenenfalls die sich
in den Dichtungsbereich erstreckenden, axialen Trennstellen des Mantels des Treibbechers
zu berücksichtigen sind, indem der Dichtring um die hinteren Enden dieser Trennstellen
geführte Abschnitte bildet.
[0015] Laufen die die Taschen des Treibbechers begrenzenden Innenwände gegen die Treibladung
hin in einer Schneide aus, so wird das Eindringen des Treibbechers in die Treibladung
erleichtert, wenn der Treibbecher mit dem Geschoß in die mit der Treibladung gefüllte
Patronenhülse eingesetzt wird. Außerdem kann eine Verformung dieser Schneiden einen
axialen Toleranzausgleich zwischen Geschoß und Patronenhülse bewirken.
[0016] Der Mantel des Treibbechers braucht sich nicht über die axiale Länge des Treibbechers
zu erstrecken. Um ein größeres Volumen für die Treibladung zur Verfügung zu stellen,
können die die Taschen des Treibbechers begrenzenden Innenwände in axialer Richtung
über den Mantel des Treibbechers gegen den Boden der Patronenhülse vorstehen. Eine
solche Ausführungsform des Treibbechers bedingt aber eine kürzere Führungslänge für
den Treibbecher, was sich insbesondere beim Austritt aus dem Lauf nachteilig bemerkbar
macht. Aus diesem Grunde können die die Taschen des Treibbechers begrenzenden Innenwände
in Verlängerung des Mantels axiale Führungsrippen aufweisen, die eine entsprechende
Führungslänge für den Treibbecher sicherstellen.
[0017] Damit der Druck der Treibgase vorteilhaft über den Treibbecher auf das Geschoß übertragen
werden kann, kann sich das Geschoß in axialer Richtung über Dämpfungselemente vorzugsweise
am Boden des Treibbechers abstützen, so daß sich bei einer Beaufschlagung des Treibbechers
mit dem Druck der Treibgase eine gedämpfte Druckübertragung durch eine Verformung
dieser Rippen einstellt. Diese Dämpfungselemente können aus am Boden des Treibbechers
vorgesehenen, gegen das Geschoß vorstehenden Dämpfungsrippen bestehen. Die Dämpfungsrippen
können außerdem zu einem axialen Toleranzausgleich zwischen Treibbecher und Geschoß
genützt werden. Eine gedämpfte Druckübertragung vom Treibbecher auf das Geschoß kann
aber auch durch eine die Taschen des Treibbechers zum Teil ausfüllende Dämpfungsmasse
erreicht werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0018] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Patrone in einem vereinfachten Längsschnitt,
- Fig. 2
- den Treibbecher mit dem Geschoß der Patrone nach der Fig. 1 in einer vereinfachten
Seitenansicht,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III - III der Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 3,
- Fig. 5
- eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung einer Ausführungsvariante eines Treibbechers
mit dem zugehörigen Geschoß,
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsform eines Treibbechers mit einem Geschoß in einem vereinfachten
Längsschnitt,
- Fig. 7
- eine zusätzliche Ausführungsform eines Geschosses mit einem Treibbecher in einer der
Fig. 4 entsprechenden Darstellung,
- Fig. 8
- eine weitere Konstruktionsform eines Geschosses in einem Treibbecher in einem der
Fig. 4 entsprechendem Längsschnitt,
- Fig. 9
- eine weitere Abwandlung eines Geschosses mit einem zugehörigen Treibbecher in einem
Längsschnitt,
- Fig. 10
- einen Schnitt nach der Linie X - X der Fig. 9,
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsform eines Geschosses mit einem zugehörigen Treibbecher im
Längsschnitt,
- Fig. 12
- einen Schnitt nach der Line XII - XII der Fig. 11,
- Fig. 13
- ein Geschoß mit einem Leitwerk in einer zum Teil aufgerissenen Seitenansicht,
- Fig. 14
- das Geschoß nach der Fig. 13 in einem Schnitt nach der Linie XIV - XIV der Fig. 13,
- Fig. 15
- eine weitere Geschoßform mit einem Treibbecher in einem Axialschnitt und
- Fig. 16
- einen Schnitt nach der Linie XVI - XVI der Fig. 15.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0019] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 umfaßt die Patrone eine Patronenhülse
1 mit einem Boden 2 und mit einer in den Boden 2 eingesetzten Zündhütchen 3 sowie
einen aus Kunststoff gefertigten Treibbecher 4 zur Aufnahme eines unterkalibrigen
Geschosses 5. Der Treibbecher 4 umschließt das Geschoß 5 formschlüssig, das einen
sich gegen das hintere Ende verjüngenden Geschoßkörper 6 mit einem Leitwerk 7 in Form
von radial abstehenden Leitflügeln 8 aufweist, und bildet sich in den Zwickelbereich
zwischen den Leitflügeln 8 erstreckende, gegen den Boden 2 der Patronenhülse 1 offene
Taschen 9, die einerseits durch einen Mantel 10 des Treibbechers 4 und anderseits
durch Innenwände 11 begrenzt werden, die am Geschoß 5 anliegen und das Geschoß gegenüber
einer Treibladung trennen, die in der Patronenhülse 1 zwischen dem Boden 2 und dem
Treibbecher 4 vorgesehen ist und die Taschen 9 ausfüllt. Diese Treibladung ist allerdings
aus Übersichtlichkeitsgründen in der Zeichnung nicht dargestellt. Damit der Treibbecher
4 bei seinem Einpressen in die Patronenhülse 1 besser in die Treibladung eindringen
kann, laufen die die Taschen 9 begrenzenden Innenwände 11 in einer Schneide 12 aus.
[0020] Der Mantel 10 des Treibbechers 4 weist eine sich nach vorne verjüngende Mantelfläche
13 auf, die mit über den Umfang verteilten Längsrippen 14 versehen ist, deren Hüllfläche
einem Hüllzylinder des Treibbechers 4 entspricht, so daß sie gegen das hintere Ende
des Mantels 10 flach auslaufen, wie dies insbesondere der Fig. 2 entnommen werden
kann. Durch diese Längsrippen 14 wird eine gute Führung des mit Hilfe der Treibgase
aus einem Lauf beispielsweise einer Flinte ausgetriebenen Treibbechers 4 trotz der
sich nach vorne verjüngenden Mantelfläche 13 sichergestellt, die den Durchtritt des
Treibbechers 4 und des Geschosses 5 durch eine allenfalls verengte Mündungsöffnung
des Laufes erleichtert. Da nach dem Austreiben des Treibbechers 4 aus dem Lauf sich
der Treibbecher 4 vom weiterfliegenden Geschoß 5 trennen soll, sind im Mantel 10 des
Treibbechers 4 über den Umfang verteilte Trennstellen 15 in Form von axialen Schlitzen
vorgesehen, so daß der Mantel 10 nach dem Austritt aus dem Lauf aufgrund des Luftwiderstandes
schirmartig aufgespreizt und abgebremst wird. Diese Trennstellen 15, die gegebenenfalls
auch als Sollbruchstellen ausgebildet sein können, dürfen selbstverständlich die Dichtung
zwischen dem Mantel 10 des Treibbechers 4 und dem Lauf nicht beeinträchtigen, weil
ja die Austriebskraft von dieser Dichtung abhängt. Werden daher die Trennstellen 15
über einen vorzugsweise vorgesehenen Dichtring 16 hinaus axial nach hinten verlängert,
wie dies in den Fig. 2 und 4 angedeutet ist, so ist durch jeweils das hintere Ende
der Trennstellen 15 umschließende, axiale Dichtungsabschnitte 17 für eine umfangsseitig
geschlossene Dichtung zu sorgen.
[0021] Das Geschoß 5 bildet an seinem Kopf 18 eine einspringende Ringschulter 19, die vom
Mantel 10 des Treibbechers 4 übergriffen wird. Damit wird das Geschoß 5 im Treibbecher
4 axial festgelegt und kann zusammen mit dem Treibbecher 4 in die Patronenhülse 1
eingesetzt werden. Die Halterung des Treibbechers 4 zusammen mit dem Geschoß 5 in
der Patronenhülse 1 wird in herkömmlicher Art durch einen umgebördelten Rand 20 der
Patronenhülse 1 erreicht, wie dies der Fig. 1 entnommen werden kann. Die axiale Abstützung
des Mantels 10 des Treibbechers 4 an der Ringschulter 19 des Geschoßkopfes 18 dient
aber nicht nur zur axialen Festlegung des Geschosses 5 innerhalb des Treibbechers
4, sondern bewirkt auch eine Entlastung des Mantels 10 von axialen Druckkräften, die
beim Austreiben des Geschosses 5 über den von den Treibgasen beaufschlagten Treibbecher
4 auf den Mantel 10 ausgeübt werden. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen,
daß der Mantel 10 eine Mindestverformung sicherstellen soll, um die Dichtwirkung zwischen
dem Mantel 10 und dem Lauf durch den im Bereich der Taschen 9 wirksamen Treibgasdruck
zu verbessern.
[0022] Damit der Treibgasdruck mit einer vorteilhaften Dämpfung über den Treibbecher 4 auf
das Geschoß 5 übertragen werden kann, kann sich das Geschoß 5 in axialer Richtung
über Dämpfungselemente 21 am Boden des Treibbechers 4 abstützen in den Fig. 1 und
4 sind diese Dämpfungselemente 21 in Form von Dämpfungsrippen 22 vorgesehen, die quer
zu den Leitflügeln 8 des Geschosses 5 verlaufen.
[0023] Die Ausführungsform nach der Fig. 5 unterscheidet sich von der nach den Fig. 1 bis
4 vor allem dadurch, daß der Mantel 10 des Treibbechers 4 sich im wesentlichen über
die gesamte Länge des Treibbechers 4 erstreckt, was im Vergleich zu über den Mantel
10 axial vorstehenden Innenwänden 11 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1
bis 4 den Nachteil eines geringeren Aufnahmevolumens für die Treibladung mit sich
bringt, aber den Vorteil aufweist, eine über die axiale Länge des Treibbechers 4 durchgehende
Führung des Treibbechers 4 im Lauf zu erhalten, ohne hiefür zusätzliche Konstruktionsmaßnahmen
vorsehen zu müssen. Nach den Fig. 1 bis 4 tragen zu diesem Zweck die Innenwände 11
in axialer Richtung über den Mantel 10 vorstehende Führungsrippen 23 in Verlängerung
des Mantels 10. Diese Führungsrippen 23 dienen in der dargestellten Bauform auch als
Dichtungsabschnitte 17. Das Geschoß 5 entsprechend der Fig. 5 ist ebenfalls mit einem
Leitflügel 8 bildenden Leitwerk 7 ausgestattet. Der Geschoßkopf 18 weist allerdings
keine Ringschulter 19 auf. Die axiale Festlegung des Geschosses 5 im Treibbecher 4
erfolgt durch eine den konvexen Kopf 18 übergreifende, konkave Innenwandung 24 des
Treibbechermantels 10.
[0024] Das Geschoß 5 nach der Fig. 6 ist mit einer Leuchtspureinheit 25 versehen, stimmt
sonst aber im wesentlichen mit dem nach den Fig. 1 bis 4 überein. Zum Zünden der Leuchtspureinheit
25 bildet der Treibbecher 4 einen durch eine Membran 26 verschlossenen Überströmkanal
27 für die Treibgase, die bei einer Beaufschlagung des Treibbechers 4 die Membran
26 durchbrechen und für eine Zündung der Leuchtspureinheit 25 sorgen.
[0025] Die Geschosse 5 können an unterschiedliche Bedingungen angepaßt und vielfältig gestaltet
werden, wie dies die Fig. 7 bis 16 an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulichen.
Der Treibbecher 4 ist dabei jeweils an die Geschoßform anzugleichen. So zeigt die
Fig. 7 ein Geschoß 5, das aus einem hohlen Rotationskörper gebildet wird und seine
Flugführung durch von der bodenseitigen Stirnseite des Geschoßmantels 28 ausgehende
Mantelaussparungen 29 erhält, durch die sich die Taschen 9 des Treibbechers 4 erstrecken.
Außerdem ragt in den bodenseitigen Hohlraum des Geschosses ein Ansatz 31 des Treibbechers
4 mit einem Überströmkanal 27, der in den Hohlraum 30 des Geschosses 5 mündet. Da
der Überströmkanal wieder mit einer Membran 26 verschlossen ist, wird bei einer Druckbeaufschlagung
des Treibbechers 4 durch die Treibgase die Membran 26 durchbrochen, so daß sich im
Hohlraum 30 während des Austreibens des Geschosses 5 aus einem Lauf ein entsprechender
Gasdruck aufbauen kann, der nach dem Austritt des Treibbechers 4 aus dem Lauf die
Ablösung des Treibbechers 4 vom weiterfliegenden Geschoß 5 unterstützt.
[0026] Nach der Fig. 8 ist ein in seiner Grundform zylindrisches Geschoß 5 vorgesehen, das
eine zentrische Ausnehmung 32 im Geschoßboden aufweist, in die sich eine Tasche 9
des Treibbechers 4 erstreckt. Der Boden der Tasche 9 ist mit einem durch eine Membran
26 verschlossenen Überströmkanal 27 versehen, der in einen sich an die Ausnehmung
32 anschließenden Hohlraum 30 des Geschosses 5 mündet, um den sich im Hohlraum 30
nach einem Durchbrechen der Membran 26 aufbauenden Gasdruck zum Ablösen des Treibbechers
4 vom Geschoß 5 nützen zu können, sobald der Treibbecher 4 mit dem Geschoß 5 aus dem
Lauf austritt. Da aufgrund des zylindrischen Mantels des Geschosses 5 zwischen dem
Mantel 10 des Treibbechers 4 und dem Geschoß 5 in Umfangsrichtung lediglich ein Reibschluß
vorliegt, der für eine Drallübertragung vom Treibbecher 4 auf das Geschoß 5 nicht
ausreicht, kann das Geschoß 5 mit einer sich über den Umfang erstreckenden, axialen
Verrippung versehen sein.
[0027] Die Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 zeigt ein Geschoß 5, das einen sternförmigen
Querschnitt aufweist, der ein über die Geschoßlänge durchgehendes Leitwerk darstellt.
Die Taschen 9 des Treibbechers 4 greifen demnach in den Zwickelbereich zwischen den
sternförmigen Flügeln 33 des Geschosses 5 ein. Der Taschenboden 34 ist allerdings
verstärkt ausgeführt, damit der Beaufschlagungsdruck durch die Treibgase vom Treibbecher
4 aufgenommen werden kann, der sich ja nur am hinteren Ende an den sternförmigen Flügeln
33 des Geschosses 5 abstützen kann.
[0028] Das Geschoß nach den Fig. 11 und 12 unterscheidet sich von dem nach den Fig. 9 und
10 vor allem dadurch, daß es aus einem Rohrkörper gefertigt wurde, der unter Ausbildung
der axialen Flügel 33 radial eingefaltet wurde, wie dies insbesondere der Fig. 12
entnommen werden kann. Die Außenform des Geschosses 5 entspricht somit dem nach den
Fig. 9 und 10, so daß sich auch ein übereinstimmender Treibbecher 4 ergibt. Um das
Gewicht des lediglich aus dem eingefalteten Rohrkörper bestehenden Geschosses 5 zu
erhöhen, kann der verbleibende Hohlraum des einge-falteten Rohrkörpers mit einem Metall
35 gefüllt werden.
[0029] Zur Herstellung einer Geschoßform mit einem Leitwerk 7 aus Leitflügeln 8 kann von
einem gegen den Treibbecher 4 offenen Hohlkörper ausgegangen werden, der gemäß den
Fig. 13 und 14 zu Leitflügeln 8 eingefaltet wird, und zwar gemäß dem Ausführungsbeispiel
zu drei Leitflügeln 8. In der Fig. 14 sind diese eingefalteten Leitflügel 8 veranschaulicht,
wobei die die Taschen 9 begrenzenden Innenwände 11 des Treibbechers 4 strichpunktiert
angedeutet sind. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich allerdings,
wenn ein solches Geschoß 5 nicht einstückig gefertigt wird, sondern aus einem Kopf
18 und einem in den hohlen Kopf 18 eingesetzten Leitwerk 7 besteht, dessen Leitflügel
8 sich bis in den Kopfbereich erstrekken, wie dies beispielsweise in den Fig. 4 bis
6 dargestellt ist. Zur Verbindung des Kopfes 18 mit dem Leitwerk 7 braucht lediglich
der Kopf 18 in den Zwickeibereich zwischen den Leitflügeln 8 klemmend eingefaltet
zu werden, wobei sich eine vom Geschoßkopf 18 zum Leitwerk 7 hin durchgehende Form
der Leitflügel 8 ergibt. Diese zweiteilige Ausführung des Geschosses 5 erlaubt den
Einsatz von unterschiedlichen Geschoßköpfen 18 bei jeweils übereinstimmendem Leitwerk
7.
[0030] Wird bei der Geschoßausbildung auf ein Leitwerk verzichtet und ein sich zu seinem
Boden konisch verjüngendes Geschoß 5 entsprechend den Fig. 15 und 16 eingesetzt, so
kann die sich zwischen diesem Geschoß 5 und dem Mantel 10 des Treibbechers 4 ergebende
Ringkammer als Aufnahmetasche 9 zur Aufnahme eines Teils der Treibladung genützt werden.
Diese Ringkammer kann durch die axialen Längsschlitze der Trennstellen 15 eine Unterteilung
erfahren, wie dies der Fig. 16 zu entnehmen ist. Die Taschen 9 dürfen ja im Bereich
des Mantels 10 keine Durchtrittstellen nach außen aufweisen. Ein solches Geschoß 5
bietet mit seinem zentralen Hohlraum 37 ein vergleichsweise Speichervolumen, um ein
Einsatzmittel an den Zielort zu schießen.
[0031] Damit sich der Treibbecher 4 leichter vom Geschoß 5 lösen läßt, kann auf eine durchgehend
flächige Anlage des Geschoßkörpers am Mantel 10 des Treibbechers 4 verzichtet und
der Treibbecher 4 mit einer axialen Verrippung 36 versehen werden, wie dies beispielsweise
in den Fig. 15 und 16 dargestellt ist.
1. Patrone mit einer Patronenhülse und mit einem in die Patronenhülse eingesetzten, ein
unterkalibriges Geschoß formschlüssig aufnehmenden, aus Kunststoff gefertigten Treibbecher,
der das Geschoß von der Treibladung in der Patronenhülse trennt und entlang seines
Mantels axiale Trennstellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) wenigstens eine sich in einen Hohlraum zwischen dem Geschoß (5)
und der Patronenhülse (1) über einen Längrabschnitt des Geschosses (5) erstreckende,
gegen den Boden (2) der Patronenhülse (1) offene Tasche (9) zur Aufnahme eines Teils
der Treibladung aufweist.
2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Taschen (9) des Treibbechers (4) zwischen axialen Leitflügeln (8) des Geschosses
(5) erstrekken.
3. Patrone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) eine sich in eine zentrische Ausnehmung (32) im Geschoßboden
erstrekkende Tasche (9) bildet.
4. Patrone nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) eine das sich konisch zu seinem Boden verjüngende Geschoß (5)
umschließende Ringkammer als Aufnahmetasche (9) für einen Teil der Treibladung aufweist.
5. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) eine sich nach vorne verjüngende Mantelfläche (13) mit über den
Umfang verteilten Längsrippen (14) aufweist, deren Hüllfläche einem Hüllzylinder des
Treibbechers (4) entspricht.
6. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) an seinem Kopf (18) eine einspringende, vom Treibbecher (4) übergriffene
Ringschulter (19) bildet.
7. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) wenigstens eine einen Überströmkanal (27) zum Geschoß (5) verschließende,
durch den Treibgasdruck durchbrechende Membran (26) aufweist.
8. Patrone nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) einen an den Überströmkanal (27) anschließenden Hohlraum (30) bildet.
9. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) aus einem Kopf (18) und einem in den hohlen Kopf (18) eingesetzten
Leitwerk (7) besteht, dessen Leitflügel (8) sich bis in den Kopfbereich erstrekken,
und daß der Kopf (18) in den Zwickelbereich zwischen den Leitflügeln (8) klemmend
eingefaltet ist.
10. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) einen gegen den Treibbecher (4) offenen Hohlkörper bildet, der zu
Leitflügeln (8) eingefaltet ist.
11. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) einen sternförmigen Querschnitt aufweist.
12. Patrone nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (5) aus einem Rohrkörper besteht, der unter Ausbildung axialer Flügel
(33) radial eingefaltet ist.
13. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibbecher (4) wenigstens einen umlaufenden Dichtring (16) aufweist.
14. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die Taschen (9) des Treibbechers (4) begrenzenden Innenwände (11) gegen die Treibladung
hin in einer Schneide (12) auslaufen.
15. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die Taschen (9) des Treibbechers (4) begrenzenden Innenwände (11) in axialer
Richtung über den Mantel (10) des Treibbechers (4) gegen den Boden (2) der Patronenhülse
(1) vorstehen und in Verlängerung des Mantels (10) axiale Führungsrippen (23) tragen.
16. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Geschoß (5) in axialer Richtung über Dämpfungselemente (21) vorzugsweise
am Boden des Treibbechers (4) abstützt.
17. Patrone nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (21) aus am Boden des Treibbechers (4) vorgesehenen, gegen
das Geschoß (5) vorstehenden Dämpfungsrippen (22) bestehen.
18. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (9) des Treibbechers (4) zum Teil mit einer Dämpfungsmasse gefüllt sind.
1. Cartridge having a cartridge casing and having a propellant cup, which is inserted
into the cartridge casing, receives a sub-calibre projectile in a form-fit manner,
is produced from synthetic material, separates the projectile from the propellant
charge in the cartridge casing and has axial separation points along its jacket, characterised in that the propellant cup (4) has at least one pocket (9) for receiving a part of the propellant
charge, which pocket extends into a cavity between the projectile (5) and the cartridge
casing (1) over a longitudinal portion of the projectile (5) and is open toward the
bottom (2) of the cartridge casing (1).
2. Cartridge as claimed in claim 1, characterised in that the pockets (9) of the propellant cup (4) extend between axial guide vanes (8) of
the projectile (5).
3. Cartridge as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the propellant cup (4) forms a pocket (9) extending into a centric recess (32) in
the bottom of the projectile.
4. Cartridge as claimed in claim 1 or 3, characterised in that, as a receiving pocket (9) for a part of the propellant charge, the propellant cup
(4) has an annular chamber enclosing the projectile (5) which tapers conically toward
its bottom.
5. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the propellant cup (4) has a jacket surface (13) which tapers in the forwards direction
and has longitudinal ribs (14) distributed around the periphery, the envelope surface
of which corresponds to an envelope cylinder of the propellant cup (4).
6. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that, on its head (18), the projectile (5) forms a set-back annular shoulder (19), overlapped
by the propellant cup (4).
7. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that the propellant cup (4) has at least one membrane (26) which closes an overflow channel
(27) to the projectile (5) and is ruptured by the propellant gas pressure.
8. Cartridge as claimed in claim 7, characterised in that the projectile (5) forms a cavity (30) adjoining the overflow channel (27).
9. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the projectile (5) consists of a head (18) and a guide unit (7) which is inserted
into the hollow head (18) and the guide vanes (8) of which extend into the head region,
and that the head (18) is folded in a clamping manner into the groin region between
the guide vanes (8).
10. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the projectile (5) forms a hollow body which is open toward the propellant cup (4)
and is folded in to form guide vanes (8).
11. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the projectile (5) has a star-shaped cross-section.
12. Cartridge as claimed in claim 11, characterised in that the projectile (5) consists of a tubular body which is folded in radially, forming
axial vanes (33).
13. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 12, characterised in that the propellant cup (4) has at least one peripheral sealing ring (16).
14. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 13, characterised in that the inner walls (11) delimiting the pockets (9) of the propellant cup (4) run out
in a blade (12) toward the propellant charge.
15. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 14, characterised in that the inner walls (11) delimiting the pockets (9) of the propellant cup (4) protrude
in the axial direction over the jacket (10) of the propellant cup (4) toward the bottom
(2) of the cartridge casing (1) and support axial guide ribs (23) as an extension
of the jacket (10).
16. Cartridge as claimed in any one of claims 1 to 15, characterised in that the projectile (5) is preferably supported on the bottom of the propellant cup (4)
in the axial direction via damping elements (21).
17. Cartridge as claimed in claim 16, characterised in that the damping elements (21) consist of damping ribs (22) provided on the bottom of
the propellant cup (4) and protruding toward the projectile (5).
18. Cartridge as claimed in any one of claims I to 17, characterised in that the pockets (9) of the propellant cup (4) are partially filled with a damping mass.
1. Cartouche, avec une douille de cartouche et avec un sabot de propulsion, fabriqué
en matière synthétique, recevant, avec une liaison à ajustement de formes, un projectile
sous-calibré, inséré dans la douille de cartouche, sabot de propulsion séparant le
projectile de la charge propulsive dans la douille de cartouche et présentant, le
long de son enveloppe, des points de séparation axiaux, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) présente au moins une poche (9) ouverte vers le fond (2)
de la douille de cartouche (1), s'étendant dans un espace creux entre le projectile
(5) et la douille de cartouche (1), sur un tronçon de longueur du projectile (5),
pour recevoir une partie de la charge propulsive.
2. Cartouche selon la revendication 1, caractérisée en ce que les poches (9) du sabot de propulsion (4) s'étendent entre des ailettes de guidage
(8) axiales du projectile (5).
3. Cartouche selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) forme une poche (9) s'étendant dans un évidement (32)
central, dans le fond de projectile.
4. Cartouche selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) présente une chambre annulaire, entourant le projectile
(5) allant en s'effilant de manière conique en évoluant vers son fond, réalisée sous
la forme de poche de logement (9) pour une partie de la charge propulsive.
5. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) présente une surface d'enveloppe (13) allant en s'effilant
vers l'avant, avec des nervures longitudinales (14) réparties sur la périphérie, dont
l'enveloppe correspond à un cylindre d'enveloppe du sabot de propulsion (4).
6. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le projectile (5) forme, sur sa tête (18), un épaulement annulaire (19) rentrant,
serti par le sabot de propulsion (4).
7. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) présente au moins une membrane (26) fermant un canal de
transfert (27) par rapport au projectile (5), transpercée par la pression du gaz de
propulsion.
8. Cartouche selon la revendication 7, caractérisée en ce que le projectile (5) forme un espace creux (30), se raccordant au canal de transfert
(27).
9. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le projectile (5) est composé d'une tête (18) et d'un empennage (7) inséré dans la
tête (18) creuse, dont des ailettes de guidage (8) s'étendent jusque dans la zone
de tête, et en ce que la tête (18) est repliée, avec effet de serrage, dans la zone de gousset entre les
ailettes de guidage (8).
10. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le projectile (5) forme un corps creux ouvert vers le sabot de propulsion (4), replié
en ailettes de guidage (8).
11. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le projectile (5) présente une section transversale en forme d'étoile.
12. Cartouche selon la revendication 11, caractérisée en ce que le projectile (5) est composé d'un corps tubulaire, replié axialement en formant
des ailettes axiales (33).
13. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le sabot de propulsion (4) présente au moins une bague d'étanchéité (16) de pourtour.
14. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les parois intérieures (11), délimitant les poches (9) du sabot de propulsion (4),
évoluent vers la charge propulsive en formant un tranchant (12).
15. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que les parois intérieures (11), délimitant les poches (9) du sabot de propulsion (4),
front saillie en direction axiale de l'enveloppe (10) du sabot de propulsion (4),
vers le fond (2) de la douille de cartouche (1), et portent des nervures de guidage
(23) axiales dans le prolongement de l'enveloppe (10).
16. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que, en direction axiale, le projectile (5) prend appui, par l'intermédiaire d'éléments
d'amortissement (21), de préférence au fond du sabot de propulsion (4).
17. Cartouche selon la revendication 16, caractérisée en ce que les éléments d'amortissement (21) sont composés de nervures d'amortissement (22),
prévues au fond du sabot de propulsion (4), faisant saillie vers le projectile (5).
18. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que les poches (9) du sabot de propulsion (4) sont partiellement remplies d'une masse
d'amortissement.
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