[0001] Die Erfindung betrifft eine Anziehhilfe zum Anziehen von Strümpfen, insbesondere
von Kompressionsstrümpfen, mit zwei parallelen, in einem gegenseitigen Abstand angeordneten
ersten Streben, die jeweils ein freies oberes Ende aufweisen, und zwei parallelen,
in einem gegenseitigen Abstand angeordneten zweiten Streben, deren obere Enden durch
einen bogenförmigen Bügel verbunden sind, wie sie etwa aus der
EP 0 332 837 B1 bekannt ist.
[0002] Das Anziehen von Kompressionsstrümpfen, sei es mit offener, sei es mit geschlossener
Fußspitze, bereitet meist erhebliche Schwierigkeiten. Wegen der starken, an sich gewünschten
Spannwirkung der Strümpfe besonders im Fußbereich ist praktisch nur ein "Hochrollen"
der Strümpfe möglich, nachdem diese vorher auf "links" gedreht worden sind. Dieser
Vorgang ist außerordentlich mühsam.
[0003] Eine bekannte Möglichkeit besteht darin, Unterziehstrümpfe als Gleithilfe zu verwenden.
Diese Unterziehstrümpfe haben jedoch den Nachteil, daß sie nach dem Anziehen der Kompressionsstrümpfe
wieder entfernt werden müssen, so daß eine Verwendung von vornherein nur bei Kompressionsstrümpfen
mit offener Fußspitze möglich ist.
[0004] Weiterhin sind Anziehhilfen beispielsweise aus der
FR-A-2 501 492 oder der
FR-A-2 315 235 bekannt. Auch diese Anziehhilfen bringen jedoch eine insgesamt umständliche und mühsame
Handhabung mit sich, insbesondere dann, wenn eine eingeschränkte Beweglichkeit des
Fußes vorliegt, dieser also nur teilweise gestreckt werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anziehhilfe zum Anziehen von Strümpfen,
insbesondere von Kompressionsstrümpfen, bereitzustellen, die gerade bei verminderter
Fußbeweglichkeit eine Erleichterung des Anziehvorgangs mit sich bringt.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Anziehhilfe durch die
Maßnahme gelöst, daß die zweiten Streben gemeinsam mit dem damit verbundenen Bügel
um eine Schwenkachse schwenkbar gehalten sind, die quer zu einer Längsrichtung der
zweiten Streben verläuft, wobei die zweiten Streben in eine erste Stellung, in der
sie benachbart zu den ersten Streben angeordnet sind, und eine zweite Stellung, in
der sie V-förmig unter einem Winkel zu den ersten Streben angeordnet sind, bringbar
sind.
[0007] Es kann vorgesehen sein, daß die ersten Streben einen gegenseitigen Abstand von 6
cm bis 15 cm aufweisen, wobei entsprechendes für die zweiten Streben gelten kann.
[0008] Die ersten Streben sind bevorzugt mit ihren unteren Enden an einem Grundgestell der
Anziehhilfe befestigt. Der Grundgestell kann U- oder C-förmig ausgebildet sein.
[0009] Die ersten Streben sind zweckmäßigerweise unter einem Winkel von etwa 90° bis 60°
zu dem Grundgestell geneigt angeordnet.
[0010] Es ist zweckmäßig, wenn an dem Grundgestell Haltegriffe angeordnet sind. Jeder Haltegriff
kann in Form eines länglichen, umgekehrt U-förmigen Bügels ausgebildet sein, der sich
von dem Grundgestell erstreckt.
[0011] Mit Abstand zu den zweiten Streben können dritte Streben angeordnet sein, die mit
den zweiten Streben Längskanten eines tunnelförmigen Bereichs bilden.
[0012] Es kann vorteilhaft sein, wenn eine lösbare Arretierungseinrichtung zum Arretieren
der zweiten Streben in der ersten Stellung vorgesehen ist. Die Arretierungseinrichtung
kann einen Betätigungsgriff aufweisen, der günstigerweise im Bereich eines Haltegriffs
angeordnet ist.
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert wird,
wobei
Fig. 1 und 2 jeweils eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anziehhilfe
von vom und von hinten zeigen;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Anziehhilfe nach Fig. 1 und 2 zeigt;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anziehhilfe zeigt; und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Anziehhilfe nach Fig. 1 bis 4 zeigt.
[0014] Die erfindungsgemäße Anziehhilfe weist ein im wesentlichen C-förmiges Grundgestell
2 mit einem Basisschenkel 4 und zwei Seitenschenkeln 6 auf, die in einer Grundebene
7 liegen und mit denen die Vorrichtung auf eine ebene Fläche gestellt werden kann.
Von den Seitenschenkeln 6 gehen, miteinander ausgerichtet und in Richtung zueinander
verlaufend, zwei Halteansätze 8 ab, die an ihren freien Enden zwei zueinander parallele,
jeweils paarweise ausgebildete und endseitig U-förmig verbundene erste Streben 10
mit einem gegenseitigen Abstand d tragen.
[0015] Nachfolgend bedeutet "oben" oder "oberer, obere" einen größeren Abstand von der Grundebene
als "unten" oder "unterer, untere", also wie in üblicher Orientierung in einem auf
den Boden gestellten Gebrauchszustand.
[0016] An den Seitenschenkeln 6 sind längliche, umgekehrt U-förmige Haltegriffe 12 befestigt,
die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei parallelen beabstandeten Streben
14 bestehen, die durch eine Querstrebe 15 und einen gebogenen Abschnitt 16 miteinander
verbunden sind.
[0017] Die Seitenschenkel 6 und auch die Haltegriffe 12 sind nicht parallel zueinander,
sondern in einem ergonomischen Winkel β von beispielsweise 10° bis 20° zueinander
angeordnet, so daß ein Benutzer die Haltegriffe 12 mit beiden Händen in einem angenehmen
Griffwinkel oben erfassen kann.
[0018] Zur Verbesserung der Stabilität sind die Handgriffe 12 in ihrem unteren Bereich durch
Versteifungsstreben 18 mit dem Basisschenkel 4 des Grundgestells und über weitere
Versteifungsstreben 20 mit den ersten Streben 10 verbunden.
[0019] Zweite Streben 24 sind parallel zueinander und unmittelbar benachbart zu den ersten
Streben 10 angeordnet und in Höhe der freien, oberen Enden der ersten Streben 10 durch
einen bogenförmigen, in diesem Beispiel annähernd halbkreisförmigen Bügel 26 miteinander
verbunden, der unter einem Winkel von beispielsweise 6° (Fig. 4) zu der Grundebene
7 angeordnet ist oder parallel zu dieser sein kann.
[0020] Im Bereich eines unteren Endabschnitts der ersten Streben 10, in diesem Falle im
Bereich von deren Befestigung an den Halteansätzen 8, sind die zweiten Streben 24
um eine quer zu den ersten Streben 10 verlaufende Schwenkachse 28 schwenkbar an dem
Grundgestell 2 gelagert. Die Schwenkachse 28 verläuft in dem dargestellten Beispiel
in Ausrichtung mit den Halteansätzen 8 und in der Grundebene 7, wobei die Halteansätze
8 an ihren von den Seitenschenkeln 6 abgekehrten Enden hohlzylindrisch oder hülsenförmig
ausgebildet sind und in entgegengesetzten Richtungen abgewinkelte Endabschnitte 30
der zweiten Streben 24 aufnehmen. Diese Lagerung ist einerseits konstruktiv einfach
zu realisieren und andererseits leicht zu montieren, da die zweiten Streben 24 im
Bereich der abgewinkelten Endabschnitte elastisch zusammengedrückt und beim Zurückfedern
in die hohlzylindrisch ausgebildeten Enden der Halteansätze 8 eingesetzt werden können.
[0021] Dritte Streben 32, die im wesentlichen parallel oder leicht abgewinkelt zu den zweiten
Streben 24 und in einem Abstand zu diesen verlaufen, sind oben über einen gebogenen
Abschnitt 34 mit dem Bügel 26 und an ihren entgegengesetzten Enden über abgewinkelte
Abschnitte 38 mit den zweiten Streben 24 in der Nähe von deren unteren Enden verbunden.
[0022] Die zweiten und dritten Streben bilden somit Kantenlinien eines tunnelförmigen oder
halbzylindrischen bzw. sich leicht verjüngenden oder leicht konusförmigen Bereichs.
[0023] Die zweiten und dritten Streben 24, 32 sowie der Bügel 26 bilden aufgrund der schwenkbaren
Lagerung um die Schwenkachse 28 ein Schwenkteil 40, welches um die Schwenkachse 28
innerhalb eines Winkelbereichs bewegt werden kann, der in Fig. 4 mit α bezeichnet
ist, wobei eine von den ersten Streben 10 abgeklappte Stellung gestrichelt dargestellt
ist.
[0024] Sämtliche Streben 10, 24, 32 und 14 sind in der dargestellten Ausführungsform parallel
zueinander (32 annähernd) und unter einem Winkel φ von ca. 70° zu der Grundebene 7
geneigt angeordnet.
[0025] Um das Schwenkteil 40 in seiner an die ersten Streben 10 angeklappten Stellung zu
halten, ist eine Arretierungseinrichtung 42 vorgesehen, die in dem dargestellten Beispiel
eine Betätigungsstange 44 aufweist, deren eines Ende zu einem Griff 46 gebogen ist.
Form und Größe des Griffs 46 sind an einen gebogenen Abschnitt 16 eines Handgriffs
12 angepaßt.
[0026] Die Betätigungsstange 44 ist in an einer Strebe 14 befestigten Führungshülsen 48
längsverschieblich geführt und durch eine Druckfeder 50 entgegen einer Löserrichtung
52 in eine Arretierungsstellung vorgespannt.
[0027] Ein mit der Betätigungsstange 44 verbundener Arretierungsarm 54 ist an seinem freien
Ende zu einem Arretierungsansatz 56 abgewinkelt, der in eine an einer zweiten Strebe
24 befestigte Arretierungshülse 58 greift.
[0028] Im arretierten Zustand greift der Arretierungsarm durch den Arretierungsansatz 56
in die Arretierungshülse 58 und hält das Schwenkteil 40 in seiner an die ersten Streben
10 anliegenden Stellung (Fig. 1, 3 und 5, Fig. 4: ausgezogene Linien). Wenn an dem
Griff 46 in Richtung 52 gezogen wird, löst sich der Arretierungsansatz 56 aus der
Arretierungshülse 58 und gibt das Schwenkteil 40 frei. Dieses kann dann in Richtung
auf seine in Fig. 2 dargestellte und in Fig. 4 gestrichelt angeordnete Einstiegsposition
bewegt werden.
[0029] Die Anziehhilfe kann aus Kunststoff, Stahldraht oder dergleichen hergestellt sein.
[0030] Vor Benutzung wird die Anziehhilfe mit dem Grundgestell 2 auf eine Unterlage, etwa
den Boden oder einen Tisch, gestellt. Sodann wird der Kompressionsstrumpf mit der
Spitze im Inneren des tunnelförmigen Bereichs der Anziehhilfe, d.h. zwischen den ersten,
zweiten und dritten Streben, nach außen über die ersten Streben 10 und das Schwenkteil
40 gerollt, bis nur noch der Fußbereich innerhalb des tunnelförmigen Bereichs liegt.
Die Arretierungseinrichtung 42 hält dabei das Schwenkteil 40 in seiner angeklappten
Stellung.
[0031] Die Schwenkbarkeit des Schwenkteils 40 bietet nun zum Einsetzen des Fußes in das
Fußteil des Kompressionsstrumpfes den Vorteil, daß das Schwenkteil 40 ganz oder teilweise
bis in seine abgeklappte Stellung gebracht werden kann, wodurch der Strumpf deutlich
erweitert werden kann. Dadurch wird das Anziehen des Strumpfes nochmals erheblich
erleichtert, da der Fuß nicht unbedingt in eine mit dem Unterschenkel ausgerichtete,
gestreckte Position gebracht werden muß.
[0032] Nach dem Einsetzen des Fußes in das Fußteil des Kompressionsstrumpfes wird die Vorrichtung
seitlich an den Haltegriffen 12 mit den Händen erfaßt und dann zum Hochrollen des
Strumpfes am Bein nach oben geführt.
[0033] Der Abstand zwischen den ersten bzw. zweiten Streben 10, 24 und den dritten Streben
32 voneinander ist so gewählt, daß wenigstens zwei, vorzugsweise aber drei Finger
hindurchgreifen können, damit der Strumpfrand ausreichend erfaßt und hochgerollt werden
kann. Der Abstand d zwischen den ersten Streben 10 und den zweiten Streben 24 ist
der Strumpfweite angepaßt und entspricht damit der Breite des Unterschenkels des Verwenders.
Der Abstand der dritten Streben 32 voneinander ist so groß, daß die Ferse des Benutzers
zwischen diesen hindurchgeführt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 2
- Grundgestell
- 4
- Basisschenkel
- 6
- Seitenschenkel
- 7
- Grundebene
- 8
- Halteansatz
- 10
- erste Strebe
- 12
- Haltegriff
- 14
- Strebe
- 15
- Querstrebe
- 16
- gebogener Abschnitt
- 18, 20
- Versteifungsstrebe
- 24
- zweite Strebe
- 26
- Bügel
- 28
- Schwenkachse
- 30
- abgewinkelter Endabschnitt
- 32
- dritte Strebe
- 34
- gebogener Abschnitt
- 36
- abgewinkelter Abschnitt
- 40
- Schwenkteil
- 42
- Arretierungseinrichtung
- 44
- Betätigungsstange
- 46
- Griff
- 48
- Führungshülse
- 50
- Druckfeder
- 52
- Richtung
- 54
- Arretierungsarm
- 56
- Arretierungsansatz
- 58
- Arretierungshülse
- d
- Abstand
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- φ
- Winkel
1. Anziehhilfe zum Anziehen von Strümpfen, insbesondere von Kompressionsstrümpfen, mit
zwei parallelen, in einem gegenseitigen Abstand angeordneten ersten Streben (10),
die jeweils ein freies oberes Ende aufweisen, und zwei parallelen, in einem gegenseitigen
Abstand (d) angeordneten zweiten Streben (24), deren obere Enden durch einen bogenförmigen
Bügel (26) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Streben (24) gemeinsam mit dem damit verbundenen Bügel (26) um eine Schwenkachse
(28) schwenkbar gehalten sind, die quer zu einer Längsrichtung der zweiten Strebe
(24) verläuft, wobei die zweiten Streben (24) in eine erste Stellung, in der sie benachbart
zu den ersten Streben (10) angeordnet sind, und eine zweite Stellung, in der sie V-förmig
unter einem Winkel (α) zu den ersten Streben (10) angeordnet sind, bringbar sind.
2. Anziehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Streben (10) und/oder die zweiten Streben (24) jeweils einen gegenseitigen
Abstand von 6 cm bis 15 cm aufweisen.
3. Anziehhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Streben (10) mit ihren unteren Enden an einem Grundgestell (2) der Anziehhilfe
befestigt sind.
4. Anziehhilfe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell (2) U- oder C-förmig (4, 6) ausgebildet ist.
5. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Streben (10) unter einem Winkel von etwa 90° bis 60° zu dem Grundgestell
(2) geneigt angeordnet sind.
6. Anziehhilfe nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grundgestell (2) Haltegriffe (12) angeordnet sind.
7. Anziehhilfe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltegriff (12) in Form eines länglichen, umgekehrt U-förmigen Bügels ausgebildet
ist, der sich von dem Grundgestell (2) nach oben erstreckt.
8. Anziehhilfe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der die zweiten Streben (24) verbindende Bügel (26) in einer zu der Grundebene
(7) parallelen Ebene oder unter einem Winkel dazu erstreckt.
9. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand zu den zweiten Streben (24) dritte Streben (32) angeordnet sind, die
mit den zweiten Streben (24) Längskanten eines tunnelförmigen Bereichs bilden.
10. Anziehhilfe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der tunnelförmige Beriech halb zylindrisch oder halb kegelförmig ist.
11. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine lösbare Arretierungseinrichtung zum Arretieren der zweiten Streben (24) in der
ersten Stellung vorgesehen ist.
12. Anziehhilfe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da0 die Arretierungseinrichtung einen Betätigungsgriff (46) aufweist, der im Bereich
eines Haltgriffs (12) angeordnet sein kann.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Anziehhilfe zum Anziehen von Strümpfen, insbesondere von Kompressionsstrümpfen, mit
zwei parallelen, in einem gegenseitigen Abstand angeordneten ersten Streben (10),
die mit ihren unteren Enden an einem Grundgestell (2) der Anziehhilfe befestigt sind
und jeweils ein freies oberes Ende aufweisen, und zwei parallelen, in einem gegenseitigen
Abstand (d) angeordneten zweiten Streben (24), deren obere Enden durch einen bogenförmigen
Bügel (26) verbunden und die gemeinsam mit dem Bügel (26) um eine an dem Grundgestell
(2) angeordnete Schwenkachse (28) schwenkbar gehalten sind, die quer zu einer Längsrichtung
der zweiten Streben (24) verläuft, wobei die zweiten Streben (24) in eine erste Stellung,
in der sie benachbart und parallel zu den ersten Streben (10) und an diese angeklappt
angeordnet sind, und eine zweite Stellung, in der sie V-förmig unter einem Winkel
(α) zu den ersten Streben (10) angeordnet sind, bringbar sind.
2. Anziehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Streben (10) und/oder die zweiten Streben (24) jeweils einen gegenseitigen
Abstand von 6 cm bis 15 cm aufweisen.
3. Anziehhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell (2) U- oder C-förmig (4, 6) ausgebildet ist.
4. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Streben (10) unter einem Winkel von etwa 90° bis 60° zu dem Grundgestell
(2) geneigt angeordnet sind.
5. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grundgestell (2) Haltegriffe (12) angeordnet sind.
6. Anziehhilfe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltegriff (12) in Form eines länglichen, umgekehrt U-förmigen Bügels ausgebildet
ist, der sich von dem Grundgestell (2) nach oben erstreckt.
7. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der die zweiten Streben (24) verbindende Bügel (26) in einer zu einer Grundebene
(7) parallelen Ebene oder unter einem Winkel dazu erstreckt.
8. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand zu den zweiten Streben (24) dritte Streben (32) angeordnet sind, die
mit den zweiten Streben (24) Längskanten eines tunnelförmigen Bereichs bilden.
9. Anziehhilfe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der tunnelförmige Bereich halb zylindrisch oder halb kegelförmig ist.
10. Anziehhilfe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine lösbare Arretierungseinrichtung zum Arretieren der zweiten Streben (24) in der
ersten Stellung vorgesehen ist.
11. Anziehhilfe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungseinrichtung einen Betätigungsgriff (46) aufweist, der im Bereich
eines Haltgriffs (12) angeordnet sein kann.