[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Eintreibgerät der im Oberbegriff
von Patentanspruch 1 genannten Art. Derartige handgeführte Eintreibgeräte verfügen
über einen versetzbar geführten Eintreibstössel über den Befestigungselemente in einen
Untergrund eintreibbar sind.
[0002] Die Eintreibgeräte werden z. B. elektrisch betrieben, wobei als Energiespeicher für
den Eintreibstössel eine Antriebsfeder dient, die über einen elektrisch betriebenen
Spannmechanismus spannbar ist. Ein Vorteil solcher Eintreibgeräte ist ihr einfacher
und günstig herzustellender Aufbau.
[0003] Ein als Elektronagler ausgebildetes Eintreibgerät ist aus der
US 3 810 572 bekannt. Dieses weist einen Eintreibstössel auf, an dessen der Eintreibrichtung abgewandten
Ende ein spindelförmiger Gewindeabschnitt ausgebildet ist. Eine radial aussen um den
Eintreibstössel angeordnete Hülse ist über einen Antriebsmotor drehbewegbar, wobei
in der Hülse laufende Kugeln in das Gewinde des Gewindeabschnitts eingreifen, um den
Eintreibstössel axial gegen ein Antriebsfederelement zu versetzen. Zum Auslösen eines
Eintreibvorgangs ist eine erste Arretierhülse vorgesehen, die verschieblich aussen
an der Hülse geführt ist und die über den Trigger axial versetzbar ist, um Sperrkugeln
nach radial aussen freizugeben. Eine weitere Arretierhülse, die aussen an der ersten
Arretierhülse geführt ist steuert dabei das radiale Ausrücken der in das Gewinde eingreifenden
Kugeln.
[0004] Von Nachteil bei diesem Eintreibgerät ist zum einen, dass die drei Hülsen konstruktiv
sehr komplex sind und das Eintreibgerät verteuern. Zum anderen liegt beim Auslösen
des Eintreibgerätes kurzfristig die gesamte Kraft der Antriebsfeder an einer sehr
kleinen Fläche an der Kante des Gewindes an, wo die letzte Sperrkugel ausrückt. Hierdurch
besteht die Gefahr eines Kantenbruchs des Gewindes.
[0005] Ein gattungsgemässes, als Elektrotacker ausgebildetes Eintreibgerät ist aus der
DE 32 37 087 A1 bekannt. Bei diesem Eintreibgerät wird ein als Schlagbolzen ausgebildeter Eintreibstössel
von einem rotierenden Elektromotor gegen eine Antriebsfeder in eine Spannstellung
verschoben. Am Eintreibstössel ist dazu eine Zahnung vorgesehen, die mit einer über
den Elektromotor antreibbaren Gewindespindel in Eingriff bringbar ist. In einer gespannten
Endposition der Antriebsfeder schwenkt die Gewindespindel aus ihrem Eingriff mit der
Zahnung am Eintreibstössel aus. In dieser Spannstellung ist der Eintreibstössel durch
ein Sperrglied arretierbar. Um einen Eintreibvorgang auszulösen, muss ein Auslöseschalter,
wie ein Auslösehebel oder ein Druckknopf betätigt werden, über den das Sperrglied
aus seiner Sperrlage am Eintreibstössel gelöst wird. Die mit dem Elektrotacker eintreibbaren
Befestigungselemente können z. B. in einem Magazin bevorratet sein.
[0006] Von Nachteil bei diesem Eintreibgerät ist, dass die Konstruktion mit einer gesteuert
ausschwenkbaren Spindel recht aufwendig und teuer ist. Ausserdem baut eine ausschwenkbare
Spindel grösser und schwerer, was für ein handgeführtes Eintreibgerät ein grosser
Nachteil ist.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Eintreibgerät der vorgenannten
Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 genannten Massnahmen
gelöst. Demnach ist auf der Gewindespindel eine Laufmutter verdrehgesichert axial
versetzbar geführt, die gesteuert über eine Steuereinheit für den Motor für die Gewindespindel
zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition hin und her bewegbar
ist, wobei die Laufmutter in einem Spannzyklus von der ersten Endposition in die zweite
Endposition versetzbar ist, um das Antriebsfederelement in die Spannstellung zu versetzen,
und die Laufmutter (zeitlich direkt) nachfolgend von der zweiten Endposition wieder
zurück in die erste Endposition versetzbar ist. Hierdurch ist die Laufmutter vor einem
Eintreibvorgang wieder in ihrer Ausgangsposition, so dass der Weg für das Antriebsfederelement
frei ist. Wird das Antriebsfederelement indirekt über den Eintreibstössel gespannt,
wenn die Laufmutter mit dem Eintreibstössel zusammenwirkt, so kann der Eintreibstössel
nach dem Verfahren der Laufmutter in ihre Ausgangsposition ebenfalls frei laufen.
Komplizierte Mechaniken zum Wegschwenken der Gewindespindel sind nicht mehr erforderlich.
Ebenfalls ist kein Kantenbruch des Gewindes der Gewindespindel mehr zu befürchten.
[0009] Von Vorteil ist es ferner, wenn an der Laufmutter wenigstens eine Kugel als Gewindeeingreifmittel
für die Gewindespindel vorgesehen ist. Durch diese Ausbildung als Kugelumlaufmutter
können die Reibungs- und Energieverluste beim Spannen des Eintreibstössels gegen die
Antriebsfeder deutlich vermindert werden.
[0010] Günstig ist es ferner, wenn die Steuereinheit mit der Sperreinrichtung über eine
erste Steuerleitung und mit dem Motor über eine zweite Steuerleitung verbunden ist.
Hierdurch wird es möglich, dass die Umstellung der Motordrehrichtung zum Rückführen
der Laufmutter in ihre erste Endposition über die Sperreinrichtung steuerbar ist,
z. B. wenn die Klinke der Sperreinrichtung am Ende der Spannbewegung von der Spanneinrichtung
überfahren wird (z. B. beim Einrasten des Eintreibstössels an der Sperreinrichtung)
und dabei ein Steuersignal erzeugt wird. Alternativ könnte die Umschaltung der Motordrehrichtung
auch bei Erreichen einer bestimmten Motorlast erfolgen, die auftritt wenn die Antriebsfeder
(und ggf. auch der Eintreibstössel)_ in der Spannstellung sind.
[0011] Eine technisch einfache Ausbildung der Verdrehsicherung der Laufmutter wird erreicht,
wenn ein zweites Führungselement vorgesehen ist, an welchem die Laufmutter verdrehgesichert
geführt ist.
[0012] Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn wenigstens ein Dämpfungselement vorgesehen ist,
dessen axiale Distanz zu einem mit dem Dämpfungselement zusammenwirkenden ersten Anschlag
des Eintreibstössels kleiner ist, als eine axiale Distanz der Laufmutter in ihrer
ersten Endposition zu einem der Laufmutter gegenüberliegenden Anschlag des Eintreibstössels.
Hierdurch wird vermieden, dass der Eintreibstössel am Ende eines Eintreibvorgangs
auf die in ihrer ersten Endposition befindliche Laufmutter aufprallt. Der Eintreibstössel
wird immer nur auf das wenigstens eine Dämpfungselement aufprallen, wodurch die Lebensdauer
der Laufmutter erhöht wird.
[0013] Ein kompakte Bauweise kann erreicht werden, wenn der Motor mit seiner Abtriebswellenachse
parallel zur Drehachse der Gewindespindel angeordnet ist, wobei der Motor zwischen
zwei durch die Stirnflächen der Gewindespindel definierten Ebenen angeordnet ist.
[0014] In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässes Eintreibgerät in einer an ein Werkstück angepressten Stellung,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II - II aus Fig. 1,
- Fig. 3
- das Eintreibgerät aus Fig. 1 in einer für einen Eintreibvorgang bereiten Stellung,
- Fig. 4
- das Eintreibgerät aus Fig. 1 nach dem Auslösen eines Eintreibvorgangs.
[0016] Das in den Figuren 1 bis 4 dargestellte handgeführte Eintreibgerät 10 ist elektrisch
betrieben und weist ein Gehäuse 11 und eine darin angeordnete, insgesamt mit 30 bezeichnete
Antriebsanordnung für einen Eintreibstössel 13 auf, der in einer Führung 12 versetzbar
geführt ist und der ferner mit einem Führungsabschnitt 35 an einem ersten Führungselement
17 geführt ist (siehe insbesondere Fig. 2). Die Antriebsanordnung 30 beinhaltet ein
Antriebsfederelement 31 welches sich mit einem Ende an einer Abstützstelle 32 am Gehäuse
11 abstützt und welches mit einem anderen Ende am Eintreibstössel 13 angreift.
[0017] An dem in Eintreibrichtung 27 liegenden Ende der Führung 12 schliesst sich ein Mündungsteil
15 mit einem koaxial zur Führung 12 verlaufenden Eintreibkanal 16 für die Befestigungselemente
60 an. Seitlich von dem Mündungsteil 15 abragend ist ein Befestigungselementemagazin
61 angeordnet, in dem Befestigungselemente bevorratet werden können.
[0018] Das Eintreibgerät 10 weist ferner noch einen Handgriff 20 auf, an dem ein Auslöseschalter
19 zum Auslösen eines Eintreibvorganges mit dem Eintreibgerät 10 angeordnet ist. In
dem Handgriff 20 ist ferner noch eine insgesamt mit 21 bezeichnete Stromversorgung
angeordnet, über die das Eintreibgerät 10 mit elektrischer Energie versorgt wird.
Vorliegend beinhaltet die Stromversorgung 21 wenigstens einen Akkumulator. Die Stromversorgung
21 ist über elektrische Versorgungsleitungen 24 sowohl mit einer elektrischen Steuereinheit
23 als auch mit dem Auslöseschalter 19 verbunden. Der Auslöseschalter 19 ist ferner
über eine Schalterleitung 57 mit der Steuereinheit 23 verbunden.
[0019] An dem Mündungsteil 15 des Eintreibgerätes 10 ist ein als Anpressfühler ausgebildetes
Anpresselement 14 einer Sicherheitseinrichtung 25 angeordnet, über das ein elektrischer
Anpressschalter 29 der Sicherheitseinrichtung 25 betätigbar ist, der über eine Schaltmittelleitung
28 elektrisch mit der Steuereinheit 23 verbunden ist. Der elektrische Anpressschalter
29 sendet ein elektrisches Signal an die Steuereinheit 23, sobald das Eintreibgerät
10 mit einer Mündung 18 des Mündungsteils 15 an ein Werkstück U angedrückt wird, wie
aus Fig. 1 ersichtlich ist, und stellt so sicher, dass das Eintreibgerät 10 nur ausgelöst
werden kann, wenn es ordnungsgemäss an ein Werkstück U angedrückt worden ist. Das
Anpresselement 14 ist dazu entlang einer durch den Eintreibkanal 16 definierten Achse
A verschieblich und zwischen einer Ausgangsstellung (in den Figuren nicht dargestellt)
sowie einer Anpressstellung 37 (siehe Fig. 1, 3 und 4) versetzbar. Das Anpresselement
14 ist dabei über ein Federelement 22 in Richtung auf seine Ausgangsstellung elastisch
beaufschlagt.
[0020] An dem Eintreibgerät 10 ist ferner noch eine insgesamt mit 70 bezeichnete Spanneinrichtung
angeordnet. Diese Spanneinrichtung 70 umfasst einen elektrisch betriebenen Motor 71
über den eine Gewindespindel 76 antreibbar ist, die an zwei Lagern 77 drehbar, aber
ansonsten nicht versetzbar, im Gehäuse 11 gelagert ist. Der Motor 71 ist über eine
zweite Steuerleitung 74 elektrisch mit der Steuereinheit 23 verbunden und kann über
diese in Betrieb gesetzt werden, z. B. wenn bei einem Anpressvorgang der Anpressschalter
29 über das Anpresselement 14 betätigt wird oder bereits nach erfolgtem Eintreibvorgang,
wenn das Eintreibgerät 10 wieder von einem Werkstück U abgehoben wird. Der Motor 71
ist dabei so geschaltet, dass er in beiden möglichen Drehrichtungen betrieben werden
kann. Auf einer Abtriebswelle des Motors 71 sitzt ein Abtriebsrad 72, das mit einem
Spindelrad 75 der Gewindespindel 76 über ein Übertragungselement 73 gekoppelt ist,
um die Gewindespindel 76 im Betrieb des Motors 71 in eine Drehbewegung zu versetzen.
Das Übertragungselement 73 ist dabei z. B. als Riemen, Zahnriemen, Kette, Kardanwelle,
Schubstange oder Zahnrad ausgebildet. Der Motor 71 ist mit seiner Abtriebswellenachse
parallel zur Drehachse der Gewindespindel 76 angeordnet, wobei er zwischen zwei durch
die Stirnflächen der Gewindespindel 76 definierten Ebenen angeordnet ist. Auf der
Gewindespindel 76 ist eine als Kugelumlaufmutter ausgebildete Laufmutter 78 geführt,
die über wenigstens eine Kugel 78a mit dem Gewinde der Gewindespindel 76 in Eingriff
steht. Über ein zweites Führungselement 79 ist die Laufmutter 78 drehfest aber axial
versetzbar geführt (siehe insbesondere Fig. 2), so dass eine Drehung der Gewindespindel
76 in einer axialen Bewegung der Laufmutter 78 resultiert. Die Laufmutter 78 fährt
bei einer Bewegung entgegen der Eintreibrichtung 27 gegen einen als Vorsprung ausgebildeten
Anschlag 59 des Eintreibstössels 13, der dadurch mit der Laufmutter 78 mitbewegt werden
und in seine setzbereite Stellung bewegt werden kann. Das Antriebsfederelement 31
kann dabei von seiner Entspannstellung 34 in seine Spannstellung 33 (siehe Fig. 3)
überführt werden.
[0021] Zum Halten des Eintreibstössels in seiner eintreibbereiten Stellung (siehe Fig. 3)
ist eine insgesamt mit 50 bezeichnete Sperreinrichtung vorgesehen, die eine Klinke
51 aufweist, die in einer Sperrstellung 54 an einer Sperrfläche 53 an einem Vorsprung
58 des Eintreibstössels 13 angreift und diesen gegen die Kraft des Antriebsfedermittels
31 festhält. Die Klinke 51 ist dabei an einem Stellmotor 52 gelagert und über diesen
in eine in Fig. 4 dargestellte Freigabestellung 55 überführbar. Der Stellmotor 52
ist über eine elektrische erste Steuerleitung 56 mit der Steuereinheit 23 verbunden,
die Stellbefehle an den Stellmotor 52 übermittelt.
[0022] Wird das Eintreibgerät 10 an ein Werkstück U angedrückt, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
dann wird zunächst über das Anpresselement 14 und den elektrischen Anpressschalter
29 die Steuereinheit 23 in Setzbereitschaft versetzt und ein Schaltbefehl an den Motor
71 abgegeben, der über das Abtriebsrad 72, das Übertragungselement 73 und das Spindelrad
75 die Gewindespindel 76 in eine Rotation in Drehrichtung des ersten Pfeils 80 versetzt.
Auf Grund der Rotation der Gewindespindel 76 wird die auf ihr geführte Laufmutter
78 entgegen der Eintreibrichtung 27 axial versetzt und von ihrer ersten Endposition
83 (siehe Fig. 3 und 4) am mündungsseitigen Ende der Gewindespindel 76 in ihre zweite
Endposition 84 (siehe gestrichelte Laufmutter 78 in Fig. 3) bewegt. Dabei läuft die
Laufmutter 78 gegen den Anschlag 59 des Eintreibstössels 13 und verfährt diesen entgegen
der Eintreibrichtung 27 bis in seine setzbereite Stellung in der die Klinke 51 der
Sperreinrichtung 50 automatisch an der Sperrfläche 53 am Vorsprung 58 des Eintreibstössels
13 einfällt. Das Antriebsfederelement 31 wird dabei gespannt und von seiner Entspannstellung
34 (siehe Fig. 4) in seine Spannstellung 33 (siehe Fig. 3) überführt.
[0023] Sobald die Klinke 51 der Sperreinrichtung 50 in die Sperrfläche 53 am Eintreibstössel
13 eingefallen ist und sich die Sperreinrichtung 50 in ihrer Sperrstellung 54 befindet
(Fig. 3), erhält die Steuereinheit 23 ein entsprechendes Signal, woraufhin die Steuereinheit
23 den Motor 71 in seine zweite Drehrichtung umschaltet. Der Motor 71 versetzt nun
über das Abtriebsrad 72, das Übertragungselement 73 und das Spindelrad 75 die Gewindespindel
76 in eine Rotation in Drehrichtung des zweiten Pfeils 81. Auf Grund der Rotation
der Gewindespindel 76 wird die auf ihr geführte Laufmutter 78 in Richtung der Eintreibrichtung
27 axial versetzt und von ihrer zweiten Endposition 84 nahe der Sperreinrichtung 50
(siehe Fig. 3) in ihre erste Endposition 83 am mündungsseitigen Ende der Gewindespindel
76 (siehe gestrichelte Laufmutter 78 in Fig. 3) verfahren.
[0024] Wird dann der Auslöseschalter 19 von einem Bediener betätigt, dann wird über die
Steuereinheit 23 die Sperreinrichtung 50 in ihre Freigabestellung 55 (siehe Fig. 4)
versetzt, wobei die Klinke 51 über den Stellmotor 52 durch Verschwenken in Richtung
des dritten Pfeils 82 von der Sperrfläche 53 am Eintreibstössel 13 abgehoben wird.
[0025] Der Eintreibstössel 13 wird daraufhin über das Antriebsfederelement 31 der Antriebsanordnung
30 in Eintreibrichtung 27 bewegt, wobei ein Befestigungselement 60 in das Werkstück
U eingetrieben wird (Siehe Fig. 4). Der Eintreibstössel wird dabei am Ende des Eintreibweges
von einem Dämpfungselement 40 gebremst, bevor er auf die Laufmutter 78 prallen kann,
um diese nicht zu beschädigen. Dieses wenigstens eine Dämpfungselement 40 weist dazu
eine axiale Distanz D1 zu einem mit dem ihm zusammenwirkenden ersten Anschlag des
Eintreibstössels 13 auf, die kleiner ist, als eine axiale Distanz D2 der Laufmutter
78 in ihrer ersten Endposition 83 zu dem der Laufmutter 78 gegenüberliegenden Anschlag
59 des Eintreibstössels 13.
[0026] Zur Überführung des Eintreibstössels 13 in die eintreibbereite Stellung und zum Spannen
des Antriebsfederelementes 31 wird am Ende eines Eintreibvorganges, wenn das Eintreibgerät
10 wieder vom Werkstück U abgehoben wird, oder spätestens bei einem erneuten Anpressen
des Eintreibgerätes 10 an ein Werkstück U die Spanneinrichtung 70 über die Steuereinheit
23 erneut aktiviert und der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt.
1. Handgeführtes Eintreibgerät für Befestigungselemente (60), mit einem in einer Führung
(12) versetzbar gelagerten und über wenigstens ein Antriebsfederelement (31) antreibbaren
Eintreibstössel (13), mit einer Spanneinrichtung (70) für das Antriebsfederelement
(31) und mit einer Sperreinrichtung (50), über die das Antriebsfederelement (31) in
einer Sperrstellung (54) der Sperreinrichtung (50) in einer Spannstellung (33) arretierbar
sind, und mit einem Auslöseschalter (19) über den die Sperreinrichtung (50) in eine
Freigabestellung (55) überführbar ist, wobei die Spanneinrichtung (70) eine über einen
Motor (71) drehbewegbare Gewindespindel (76) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Gewindespindel (76) eine Laufmutter (78) verdrehgesichert axial versetzbar
geführt ist, die gesteuert über eine Steuereinheit (23) für den Motor (71) zwischen
einer ersten Endposition (83) und einer zweiten Endposition (84) hin und her bewegbar
ist, wobei die Laufmutter (78) in einem Spannzyklus von der ersten Endposition (83)
in die zweite Endposition (84) versetzbar ist, um das Antriebsfederelement (31) in
die Spannstellung zu versetzen, und die Laufmutter (78) nachfolgend von der zweiten
Endposition (84) wieder zurück in die erste Endposition (83) versetzbar ist.
2. Eintreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Laufmutter (78) wenigstens eine Kugel (78a) als Gewindeeingreifmittel für
die Gewindespindel (76) vorgesehen ist.
3. Eintreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (23) mit der Sperreinrichtung (50) über eine erste Steuerleitung
(56) und mit dem Motor (71) über eine zweite Steuerleitung (74) verbunden ist.
4. Eintreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Führungselement (79) vorgesehen ist, an welchem die Laufmutter (78) verdrehgesichert
geführt ist.
5. Eintreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Dämpfungselement (40) vorgesehen ist, dessen axiale Distanz (D1) zu
einem mit dem Dämpfungselement (40) zusammenwirkenden ersten Anschlag des Eintreibstössels
(13) kleiner ist, als eine axiale Distanz (D2) der Laufmutter (78) in ihrer ersten
Endposition (83) zu einem der Laufmutter (78) gegenüberliegenden Anschlag (59) des
Eintreibstössels (13).
6. Eintreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (71) mit seiner Abtriebswellenachse parallel zur Drehachse der Gewindespindel
(76) angeordnet ist, wobei der Motor (71) zwischen, durch die Stirnflächen der Gewindespindel
(76) definierten Ebenen angeordnet ist.