[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Eintreibgerät der im Oberbegriff
von Patentanspruch 1 genannten Art. Derartige handgeführte Eintreibgeräte verfügen
über einen versetzbar geführten Eintreibstössel über den Befestigungselemente in einen
Untergrund eintreibbar sind.
[0002] Als Antriebsquelle für den Eintreibstössel dient dabei eine mechanische Antriebsfeder,
die über einen Spannmechanismus spannbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass die mechanische
Antriebsfeder kostengünstig ist, wodurch ein derartiges Eintreibgerät preiswert herzustellen
ist.
[0003] Aus der
US 3 847 322 ist ein gattungsgemässes Eintreibgerät bekannt, bei dem ein Eintreibstössel über
einen motorbetriebenen Spannmechanismus gegen ein Antriebsfederelement spannbar ist.
Der Eintreibstössel und das Federelement sind in einer gespannten Stellung über eine
Sperreinrichtung arretierbar. Die Sperreinrichtung weist dazu ein Sperrelement auf,
das an einer Sperrfläche des Eintreibstössels sperrwirksam angreift. Über einen Auslöseschalter
kann die Sperreinrichtung entsichert werden, so dass sie über einen motorbetätigten
Mechanismus aus ihrer Sperrstellung ausgehoben und in eine Freigabestellung überführbar
ist. Der Eintreibstössel wird in dieser Freigabestellung der Sperreinrichtung unter
der Kraft des Antriebsfederelementes in Setzrichtung bewegt, um ein Befestigungselement
in ein Werkstück einzutreiben.
[0004] Von Nachteil bei dem bekannten Eintreibgerät ist, dass bei einer ungewollten Beschleunigung
des Eintreibgerätes, z. B. wenn dieses von einer erhöhten Position in eine relativ
niedrigere Position fällt, die Sperreinrichtung unbeabsichtigt in ihre Freigabestellung
überführt werden könnte.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, ein Eintreibgerät der vorgenannten
Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 genannten Massnahmen
gelöst. Demnach ist an dem Eintreibgerät eine vom Auslöseschalter unabhängige mechanische
Blockiereinrichtung für die Sperreinrichtung vorgesehen, die zwischen einer Aktivstellung
und einer Passivstellung hin und her schaltbar ist, wobei die Sperreinrichtung in
der Aktivstellung der mechanischen Blockiereinrichtung in ihrer Sperrstellung arretiert
und in der Passivstellung der mechanischen Blockiereinrichtung in ihre Freigabestellung
überführbar ist. Durch diese Massnahme kann sichergestellt werden, dass ein unbeabsichtigtes
Betätigen der Sperreinrichtung durch Stösse oder andere Fremdeinwirkung nicht auftreten
kann. Es ist dadurch ferner sichergestellt, dass durch eine elektronische Fehlfunktion
der Steuerelektronik nicht ungewollt ein Setzvorgang ausgelöst werden kann.
[0007] Vorteilhaft weist die mechanische Blockiereinrichtung wenigstens ein Blockiermittel
auf, das mit einem mechanischen Anpressfühler gekoppelt ist, wobei die Sperreinrichtung
ein Gegenelement, das über das Blockiermittel blockierbar ist, aufweist. Auf diese
Weise kann über die mechanische Blockiereinrichtung abgefragt werden, ob das Eintreibgerät
ordnungsgemäss an ein Werkstück angepresst ist. Es wird also ermittelt, ob der Anwender
einen Eintreibvorgang vorbereitet und das Eintreibgerät in Setzbereitschaft ist.
[0008] Vorteilhaft weist die mechanische Blockiereinrichtung wenigstens ein Blockiermittel
auf, das mit einem mechanischen Detektionsmittel für eine Stromquelle gekoppelt ist,
wobei die Sperreinrichtung ein Gegenelement, das über das Blockiermittel blockierbar
ist, aufweist. Auf diese Weise kann über die mechanische Blockiereinrichtung abgefragt
werden, ob eine Stromquelle, wie z. B. ein Akku oder eine Batterie, in der entsprechenden
Aufnahme am Eintreibgerät vorhanden ist. Es kann also kein Eintreibvorgang ausgelöst
werden, wenn keine Stromquelle in der Aufnahme anwesend ist.
[0009] Von Vorteil ist es ebenfalls, wenn die mechanische Blockiereinrichtung so ausgelegt
ist, dass sich in der Aktivstellung der mechanischen Blockiereinrichtung wenigstens
immer eines der Blockiermittel in einer das zugeordnete Gegenelement blockierenden
Stellung befindet. Um die mechanische Blockiereinrichtung in die Passivstellung zu
überführen, so dass die Sperreinrichtung über den Auslöseschalter in die Freigabestellung
überführbar ist, müssen also alle Blockiermittel in ihre die Sperreinrichtung bzw.
die zu dieser gehörenden Gegenelemente nicht blockierende Stellung verfahren worden
sein.
[0010] Vorteilhaft ist das wenigstens eine Blockiermittel über ein Federelement in Richtung
auf seine das zugeordnete Gegenelement blockierende Stellung beaufschlagt, so dass
die mechanische Blockiereinrichtung also immer automatisch wieder in ihre Aktivstellung
versetzbar ist, z. B. wenn das Eintreibgerät von einem Werkstück abgehoben wird oder
wenn die Stromquelle bzw. der Akku aus der Aufnahme entnommen wird.
[0011] In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässes Eintreibgerät im Längsschnitt in der Spannstellung des Antriebsfederelements
bei aus der Aufnahme entnommener Stromquelle,
- Fig. 2
- das Eintreibgerät aus Fig. 1 in einem an ein Werkstück angepresstem Zustand,
- Fig. 3
- ein Detail des Eintreibgerätes gemäss dem Ausschnitt III aus Fig. 2.
[0013] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Eintreibgerät 10 weist ein Gehäuse 11 und
eine darin angeordnete, insgesamt mit 30 bezeichnete Antriebsanordnung für einen Eintreibstössel
13 auf, der in einer Führung 12 versetzbar geführt ist. Der Eintreibstössel 13 weist
dabei einen Eintreibabschnitt 14 für ein Befestigungselement 80 und einen Kopfabschnitt
15 auf.
[0014] An dem in Eintreibrichtung 27 liegenden Ende der Führung 12 schliesst sich eine koaxial
zu dieser verlaufende Bolzenführung 17 an diese an. Seitlich von der Bolzenführung
17 abragend ist ein Befestigungselementemagazin 81 angeordnet in dem Befestigungselemente
80 bevorratet sind.
[0015] Die Antriebsanordnung 30 beinhaltet ein Antriebsfederelement 31 welches sich mit
einem Ende an einer Abstützstelle 36 indirekt am Gehäuse 11 abstützt und welches mit
einem anderen Ende an dem Kopfabschnitt 15 des Eintreibstössels 13 angreift. Das Antriebsfederelement
31 kann z. B. als Compositefeder oder als Stahlfeder ausgebildet sein und ist z. B.
als Schraubenfeder ausgebildet.
[0016] In der aus Fig. 1 ersichtlichen Spannstellung 22 des Eintreibstössels 13 ist dieser
elastisch gegen das Antriebsfedermittel 31 vorgespannt, und ist mit dem freien Ende
seines Kopfabschnitts 15 in einen zylindrischen Führungsraum 37 eingetaucht, der durch
das Antriebsfederelement 31 und die Abstützstelle 36 definiert wird. Durch die Möglichkeit
den Kopfabschnitt 15 in den Führungsraum 37 innerhalb dieser Elemente und insbesondere
innerhalb des Antriebsfederelementes 31 zu führen wird vorteilhaft eine kompakte Bauweise
erzielt.
[0017] In der Spannstellung 22 ist der Eintreibstössel 13 durch eine insgesamt mit 50 bezeichnete
Sperreinrichtung gehalten, die ein Sperrelement 51, wie z. B. eine Klinke aufweist,
das in einer Sperrstellung 54 (siehe Fig. 1 und 2) mit einem als Zapfen ausgebildeten
Sperrglied 59 an einer Sperrfläche 53 an einem Vorsprung 58 des Eintreibstössels 13
angreift und diesen gegen die Kraft des Antriebsfedermittels 31 festhält. Das Sperrelement
51 ist dabei an einer Welle 49 eines Stellmotors 52 gelagert und ist über den Stellmotor
52 in eine aus Fig. 3 ersichtliche Freigabestellung 55 überführbar (gestrichelt dargestelltes
Sperrelement 51), wie nachfolgend noch beschrieben wird. Der Stellmotor 52 ist über
eine elektrische erste Steuerleitung 56 mit einer Steuereinheit 23 verbunden.
[0018] An dem Eintreibgerät 10 ist eine insgesamt mit 60 bezeichnete mechanische Blockiereinrichtung
angeordnet, die unabhängig von einem Auslöseschalter des Eintreibgerätes 10 ist und
die ein erstes Blockiermittel 62 und ein zweites Blockiermittel 65 aufweist, über
die die Sperreinrichtung 50 in ihrer Sperrstellung 54 arretierbar ist. Die mechanische
Blockiereinrichtung 60 ist zwischen einer Aktivstellung 68 und einer Passivstellung
69 hin und her schaltbar, wobei die mechanische Blockiereinrichtung 60 in ihrer Aktivstellung
68 die Sperreinrichtung 50 in ihrer Sperrstellung 54 arretiert und wobei die Sperreinrichtung
50 in der Passivstellung 69 der mechanischen Blockiereinrichtung 60 in ihre Freigabestellung
55 überführbar ist.
[0019] Das erste Blockiermittel 62 der mechanischen Blockiereinrichtung 60 ist mit einem
mechanischen Anpressfühler 41 gekoppelt, der das Anpressen des Eintreibgerätes 10
mit seiner Mündung 82 an ein Werkstück U detektiert. Der Anpressfühler 41 ist dazu
als Stellstange ausgebildet und versetzbar an der Bolzenführung 17 und im Gehäuse
11 des Eintreibgerätes 10 geführt. In nicht angepresstem Zustand des Eintreibgerätes
10 überragt ein freies Ende des Anpressfühlers 41 die Mündung 82 des Eintreibgerätes
10 (siehe Fig. 1). Der Anpressfühler 41 ist dabei über ein erstes Federelement 66
in Richtung auf seine die Mündung 82 überragende Stellung elastisch beaufschlagt.
Das erste Blockiermittel 62 am anderen Ende des Anpressfühlers 41 liegt in diesem
nicht angepresstem Zustand des Eintreibgerätes 10 einem ersten Gegenelement 61 des
Sperrelements 51 direkt gegenüber und blockiert dadurch ein Verschwenken des Sperrelements
51 in die Freigabestellung 55.
[0020] Das zweite Blockiermittel 65 der mechanischen Blockiereinrichtung 60 ist mit einem
mechanischen Detektionsmittel 63 gekoppelt, das die Anwesenheit einer Stromquelle
21, wie z. B. eines Akkumulators oder eines Akkupacks, in einer Aufnahme 18 des Eintreibgerätes
10 detektiert. Das Detektionsmittel 63 ist dazu ebenfalls als Stellstange ausgebildet
und versetzbar im Gehäuse 11 des Eintreibgerätes 10 geführt. Wenn sich keine Stromquelle
21 in der Aufnahme 18 befindet, ragt ein freies Ende des Detektionsmittels 63 in die
Aufnahme 18 hinein (siehe Fig. 1). Das Detektionsmittel 63 ist dabei über ein zweites
Federelement 67 in Richtung auf seine in die Aufnahme 18 hineinragende Stellung elastisch
beaufschlagt. Das zweite Blockiermittel 65 am anderen Ende des Detektionsmittels 63
liegt in diesem Zustand einem zweiten Gegenelement 64 des Sperrelements 51 direkt
gegenüber und blockiert dadurch ein Verschwenken des Sperrelements 51 in die Freigabestellung
55.
[0021] Die Blockiereinrichtung 60 befindet sich dabei immer dann in ihrer Aktivstellung
68, wenn wenigstens eines ihrer Blockiermittel 62, 65 das Sperrelement 51 der Sperreinrichtung
50 blockiert und ein Verschwenken des Sperrelements 51 in die Freigabestellung 55
verhindert.
[0022] Das Eintreibgerät 10 weist ferner noch einen Handgriff 20 auf, an dem ein Auslöseschalter
19 zum Auslösen eines Eintreibvorganges mit dem Eintreibgerät 10 angeordnet ist. In
dem Handgriff 20 ist die Aufnahme 18 (siehe Fig. 1) für die mit 21 (siehe Fig. 2)
bezeichnete netzunabhängige Stromquelle angeordnet, über die das Eintreibgerät 10
mit elektrischer Energie versorgt wird. Vorliegend beinhaltet die Stromquelle 21 wenigstens
einen Akkumulator, der in Fig. 2 in der Aufnahme 18 eingesteckt ist. Die Stromquelle
21 bzw. der wenigstens eine Akkumulator ist über ein Kontaktelement 16 an der Aufnahme
18 und über eine elektrische Versorgungsleitung 24 mit der Steuereinheit 23 verbunden.
Die Steuereinheit 23 ist dabei ferner noch über eine Schalterleitung 57 mit dem Auslöseschalter
19 verbunden.
[0023] Der Anpressfühler 41 wirkt über ein Schaltglied 42 mit einem elektrischen Schaltmittel
29 zusammen, das über eine Schaltmittelleitung 28 elektrisch mit der Steuereinheit
23 verbunden ist. Das Schaltmittel 29 sendet ein elektrisches Signal an die Steuereinheit
23, sobald das Eintreibgerät 10 an ein Werkstück U angedrückt wird, wie aus Fig. 2
ersichtlich ist, und stellt so sicher, dass ein Setzvorgang über die Steuereinheit
23 des Eintreibgerätes 10 nur ausgelöst werden kann, wenn das Eintreibgerät 10 ordnungsgemäss
an ein Werkstück U angedrückt worden ist.
[0024] An dem Eintreibgerät 10 ist ferner noch eine insgesamt mit 70 bezeichnete Spanneinrichtung
angeordnet. Diese Spanneinrichtung 70 umfasst einen Motor 71 über den eine Antriebsrolle
72 antreibbar ist. Der Motor 71 ist über eine zweite Steuerleitung 74 elektrisch mit
der Steuereinheit 23 verbunden und kann über diese in Betrieb gesetzt werden, z. B.
wenn sich der Eintreibstössel 13 in seiner in Eintreibrichtung 27 liegenden Endposition
befindet oder wenn das Eintreibgerät wieder vom Untergrund abgehoben wird. Der Motor
71 weist ein Abtriebsmittel 75, wie ein Abtriebsrad, auf, das mit der Antriebsrolle
72 koppelbar ist. Die Antriebsrolle 72 ist dazu drehbar an einem längsverstellbaren
Stellarm 78 eines als Solenoid ausgebildeten Stellmittels 76 gelagert. Das Stellmittel
76 ist dabei über eine Stellmittelleitung 77 mit der Steuereinheit 23 verbunden. Im
Betrieb wird die Antriebsrolle 72 an das Abtriebsmittel 75 gekoppelt und über dieses
in Richtung des gestrichelt angedeuteten Pfeils 73 in Drehbewegung versetzt. Zum Versetzen
des Eintreibstössels 13 ist die Antriebsrolle 72 dann mit diesem in Reibkontakt. Eine
andere geeignete Ausgestaltung der Spanneinrichtung 70 ist natürlich möglich.
[0025] Wird das Eintreibgerät 10 über einen hier nicht dargestellten Hauptschalter in Betrieb
genommen, dann stellt die Steuereinheit 23 zunächst sicher, dass sich der Eintreibstössel
13 in seiner aus Fig. 1 ersichtlichen Ausgangsstellung 22 befindet. Ist dieses nicht
der Fall, dann wird die Antriebsrolle 72 vom Stellmittel 76 an das bereits über den
Motor 71 in Drehung versetzte Abtriebsmittel 75 heranbewegt und mit diesem eingekuppelt.
Gleichzeitig kuppelt die Antriebsrolle 72 an dem Eintreibstössel 13 ein, so dass dieser
über die sich in Richtung des Pfeils 73 drehende Antriebsrolle 72 in Richtung zur
Antriebsanordnung 30 hin versetzt wird. Dabei wird das Antriebsfederelement 31 der
Antriebsanordnung 30 gespannt. Haben der Eintreibstössel 13 und das Antriebsfederelement
31 ihre Spannstellung 22 erreicht, dann fällt das Sperrelement 51 der Sperreinrichtung
50 in die Sperrfläche 53 am Eintreibstössel 13 ein und hält diesen in der Ausgangsstellung
22. Der Motor 71 kann dann über die Steuereinheit 23 abgeschaltet werden und das Stellmittel
76 fährt die Antriebsrolle 72, ebenfalls gesteuert von der Steuereinheit 23, von ihrer
eingekuppelten Stellung an dem Abtriebsmittel 75 und dem Eintreibstössel 13 in seine
ausgekuppelte Stellung.
[0026] In Fig. 2 befindet sich eine Stromquelle 21 in der Aufnahme 18, so dass das Detektionsmittel
63 verschoben wurde und das mit dem Detektionsmittel 63 gekoppelte zweite Blockiermittel
65 aus seiner aus Fig. 1 ersichtlichen Position gegenüber dem zweiten Gegenelement
64 des Sperrelements 51 wegbewegt wurde. Wird das Eintreibgerät 10 an ein Werkstück
U angedrückt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, dann wird zunächst über das Schaltmittel
29 die Steuereinheit 23 in Setzbereitschaft versetzt. Ferner wird der Anpressfühler
41 zum Eintreibgerät 10 hin versetzt, so dass das mit dem Anpressfühler 41 gekoppelte
erste Blockiermittel 62 aus seiner aus Fig. 1 ersichtlichen Position gegenüber dem
ersten Gegenelement 61 des Sperrelements 51 wegbewegt wird. Die Blockiereinrichtung
60 befindet sich nun in ihrer Passivstellung (wie auch in Fig. 3 deutlich zu erkennen
ist), in der das Sperrelement 51 in seine Freigabestellung überführt werden kann.
[0027] Wird dann nachfolgend der Auslöseschalter 19 von einem Bediener betätigt, dann wird
über die Steuereinheit 23 die Sperreinrichtung 50 in ihre Freigabestellung 55 versetzt,
wobei das Sperrelement 51 über den Stellmotor 52 von der Sperrfläche 53 am Eintreibstössel
13 abgehoben wird. Der Eintreibstössel 13 wird daraufhin über das Antriebsfederelement
31 der Antriebsanordnung 30 in Eintreibrichtung 27 bewegt, wobei ein Befestigungselement
80 in das Werkstück U eingetrieben wird.
[0028] Zur Rückführung des Eintreibstössels 13 und zum Spannen des Antriebsfederelementes
31 wird, am Ende eines Eintreibvorganges die Spanneinrichtung 70 über die Steuereinheit
23 aktiviert, vorzugsweise bevor das Eintreibgerät 10 wieder vom Werkstück U abgehoben
wird. Über die Spanneinrichtung 70 wird der Eintreibstössel 13 in der bereits beschriebenen
Weise gegen das Antriebsfederelement 31 der Antriebsanordnung 30 gefahren und das
Antriebsfederelement 31 dabei erneut gespannt, bis die Klinke 51 wieder in ihre Sperrstellung
54 an der Sperrfläche 53 am Eintreibstössel 13 einfallen kann. Das Sperrelement 51
kann dazu in Richtung auf den Eintreibstössel 13 federbelastet sein.
1. Handgeführtes Eintreibgerät für Befestigungselemente, mit einer Antriebsanordnung
(30) für einen in einer Führung (12) versetzbar gelagerten Eintreibstössel (13), die
wenigstens ein über eine Spanneinrichtung (70) spannbares Antriebsfederelement (31)
für den Eintreibstössel (13) aufweist, und mit einer Sperreinrichtung (50), über die
das Antriebsfederelement (31) in einer Sperrstellung (54) der Sperreinrichtung (50)
in einer Spannstellung (22) arretierbar ist, und mit einem Auslöseschalter (19) über
den die Sperreinrichtung (50) in eine Freigabestellung (55) überführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine vom Auslöseschalter (19) unabhängige mechanische Blockiereinrichtung (60) für
die Sperreinrichtung (50) vorgesehen ist, die zwischen einer Aktivstellung (68) und
einer Passivstellung (69) hin und her schaltbar ist, wobei die Sperreinrichtung (50)
in der Aktivstellung (68) der mechanischen Blockiereinrichtung (60) in ihrer Sperrstellung
(54) arretiert und in der Passivstellung (69) der mechanischen Blockiereinrichtung
(60) in ihre Freigabestellung (55) überführbar ist.
2. Eintreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Blockiermittel (62) mit einem mechanischen Anpressfühler (41) gekoppelt
ist, wobei die Sperreinrichtung (50) ein Gegenelement (61), das über das Blockiermittel
(62) blockierbar ist, aufweist.
3. Eintreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Blockiermittel (65) mit einem mechanischen Detektionsmittel (63) für
eine Stromquelle (21) gekoppelt ist, wobei die Sperreinrichtung (50) ein Gegenelement
(64), das über das Blockiermittel (65) blockierbar ist, aufweist.
4. Eintreibgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Aktivstellung (68) der Blockiereinrichtung (60) wenigstens eines der
Blockiermittel (62, 65) in einer das zugeordnete Gegenelement (61, 64) blockierenden
Stellung befindet.
5. Eintreibgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blockiermittel (62, 65) über ein Federelement (66, 67) in Richtung
auf seine das zugeordnete Gegenelement (61, 64) blockierende Stellung beaufschlagt
ist.
1. Hand-held fastener driving device for fastening elements with a drive arrangement
(30) for a driving ram (13) mounted so that it can move in a guide (12), which has
at least one driving spring element (31) for the driving ram (13), which may be tensioned
through a tensioning device (70), and with a locking device (50), through which the
driving spring element (31) may be locked in a locking position (54) of the locking
device (50) in a tensioning position (22), and with a tripping switch (19), through
which the tensioning device (50) may be moved into a release position (55),
characterised in that
a mechanical interlocking device (60), which is independent from the tripping switch
(19), is provided for the locking device (50), which may be switched backwards and
forwards between an active position (68) and a passive position (69), in which the
locking device (50) is locked in the active position (68) of the mechanical interlocking
device (60) in its locking position (54) and may be moved into the passive position
(69) of the mechanical interlocking device (60) in its release position (55).
2. Fastener driving device according to claim 1, characterised in that at least one means of interlocking (62) is connected to a mechanical contact pressure
sensor (41), in which the locking device (50) has a counter element (61), which may
be interlocked by the means of interlocking (62).
3. Fastener driving device according to claim 1 or 2, characterised in that at least one means of interlocking (65) is connected to a mechanical means of detection
(63) for a power source (21), in which the locking device (50) has a counter element
(64), which may be interlocked through the means of interlocking (65).
4. Fastener driving device according to claim 2 or 3, characterised in that in the active position (68) of the interlocking device (60) at least one of the means
of interlocking (62, 65) is in a position for interlocking the counter element (61,
64) assigned to it.
5. Fastener driving device according to one of claims 2 to 4, characterised in that at least one means of interlocking (62, 65) is acted upon through a spring element
(66, 67) in the direction of its position for interlocking the counter element (61,
64) assigned to it.
1. Appareil d'enfoncement à guidage manuel pour des éléments de fixation, comprenant
un agencement d'entraînement (30) pour un poussoir d'enfoncement (13) monté en translation
dans un guide (12), lequel appareil d'enfoncement comprend, pour le poussoir d'enfoncement
(13), au moins un élément de ressort d'entraînement (31) apte à être tendu par un
dispositif de tension (70), comprenant un dispositif de verrouillage (50) qui, dans
une position de verrouillage (54) du dispositif de verrouillage (50), permet d'immobiliser
l'élément de ressort d'entraînement (31) dans une position tendue (22), et comprenant
un commutateur de déclenchement (19) qui permet de transférer le dispositif de verrouillage
(50) dans une position de libération (55), caractérisé en ce qu'il est prévu, pour le dispositif de verrouillage (50), un dispositif de blocage mécanique
(60) qui est indépendant du commutateur de déclenchement (19) et qui peut être commuté
en va-et-vient entre une position active (68) et une position passive (69), le dispositif
de verrouillage (50) étant immobilisé dans sa position de verrouillage (54) dans la
position active (68) du dispositif de blocage mécanique (60) et pouvant être transféré
dans sa position de libération (55) dans la position passive (69) du dispositif de
blocage mécanique (60).
2. Appareil d'enfoncement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de blocage (62) est couplé à un palpeur mécanique de mise en contact
(41), le dispositif de verrouillage (50) comprenant un élément antagoniste (61) pouvant
être bloqué par l'intermédiaire du moyen de blocage (62).
3. Appareil d'enfoncement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de blocage (65) est couplé à un moyen de détection mécanique (63)
pour une source de courant (21), le dispositif de verrouillage (50) comprenant un
élément antagoniste (64) pouvant être bloqué par l'intermédiaire du moyen de blocage
(65).
4. Appareil d'enfoncement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que, dans la position active (68) du dispositif de blocage (60), au moins un des moyens
de blocage (62, 65) se trouve dans une position bloquant l'élément antagoniste associé
(61, 64).
5. Appareil d'enfoncement selon une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le moyen de blocage au nombre d'au moins un (62, 65) est sollicité en direction de
sa position bloquant l'élément antagoniste associé (61, 64) par l'intermédiaire d'un
élément de ressort (66, 67).