(19)
(11) EP 1 935 828 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.04.2014  Patentblatt  2014/16

(21) Anmeldenummer: 07123646.7

(22) Anmeldetag:  19.12.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66B 9/00(2006.01)

(54)

Aufzugsanlage in einem Gebäude mit mindestens einem Umsteigestockwerk

Lift system for a building with at least two floors

Installation d'ascenseur dans un bâtiment ayant au moins un étage intermédiaire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 22.12.2006 EP 06127160

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.06.2008  Patentblatt  2008/26

(73) Patentinhaber: Inventio AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Kocher, Hans
    6044 Udligenswil (CH)
  • Jans, Stephan
    6284 Gelfingen (CH)
  • Escher, Dr. Jean-Philippe
    8800 Thalwil (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 526 103
US-A1- 2005 077 115
GB-A- 2 320 013
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage in einem Gebäude mit mindestens einem Umsteigestockwerk. Diese Erfindung wird im Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs definiert.

    [0002] Moderne Aufzugskonzepte für Gebäude mit 30 und mehr Stockwerken verfügen über Umsteigestockwerke, die von einer Aufzugsanlage bedient werden. Eine solche Aufzugsanlage umfasst eine Gruppe von mindestens zwei Aufzügen. Ein erster Aufzug bedient direkt die Umsteigestockwerke von einer Eingangslobby aus, d.h., dass Passagiere relativ rasch von der Eingangslobby durch einen Hochleistungslift auf die verschiedenen Umsteigestockwerke grobverteilt werden. Ein zweiter Aufzug führt eine Feinverteilung der Passagiere von den Umsteigestockwerken zu deren Zielstockwerken durch.

    [0003] Ein Beispiel kann in der US 2005/0077115 gesehen werden.

    [0004] Ein Aufzug weist in der Regel eine Aufzugskabine auf, die vertikal in einem Schacht verfahrbar ist und Passagiere aufnimmt, um diese auf ein gewünschtes Stockwerk eines Gebäudes zu transportieren. Um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, verfügt der Aufzug in der Regel mindestens über folgende Aufzugskomponenten: einen Antrieb mit einem Motor und einer Treibscheibe, Umlenkrollen, Zugmittel, ein Gegengewicht, sowie über je ein Paar Führungsschienen zur Führung einer Aufzugskabine und eines Gegengewichts.

    [0005] Dabei erzeugt der Motor die für den Transport der in der Aufzugskabine anwesenden Passagiere benötigte Leistung. In der Regel nimmt ein Elektromotor diese Funktion wahr. Dieser treibt direkt oder indirekt eine Treibscheibe an, die in Reibkontakt mit einem Zugmittel steht. Das Zugmittel kann ein Riemen oder ein Seil sein. Es dient der Aufhängung sowie der Förderung der Aufzugskabine und des Gegengewichts, welche beide dermassen aufgehängt sind, dass deren Schwerkräfte in entgegengesetzter Richtung entlang des Zugmittels wirken. Dementsprechend reduziert sich die resultierende Schwerkraft, welche durch den Antrieb überwunden werden muss erheblich. Zudem kann durch die grössere Aufliegekraft des Zugmittels auf der Treibscheibe ein grösseres Antriebsmoment von der Treibscheibe auf das Zugmittel übertragen werden. Das Zugmittel wird durch Umlenkrollen geführt.

    [0006] Im Aufzugsbau gewinnt die optimale Nutzung des Schachtvolumens immer mehr an Bedeutung. Gerade in Hochhäusern mit einem hohen Nutzungsgrad des Gebäudes ist bei einem gegebenen Schachtvolumen ein möglichst effizientes Bewältigen des Passagieraufkommens anzustreben. Dieses Ziel kann erstens durch eine optimale platzsparende Anordnung der Aufzugskomponenten, was Raum für grössere Aufzugskabinen schafft, und zweitens durch Aufzugskonzepte, die das vertikale Verfahren mehrerer unabhängiger Aufzugskabinen in einem Schacht ermöglicht, erreicht werden.

    [0007] EP 1 526 103 zeigt eine Aufzugsanlage mit mindestens zwei Aufzügen in einem Gebäude, das in Zonen aufgeteilt ist. Eine Zone umfasst dabei eine definierte Anzahl von Stockwerken, die von einem Aufzug bedient werden. Jedem Aufzug ist eine Zone zugewiesen. Um von einer Zone in eine andere Zone zu gelangen ist ein Umsteigestockwerk vorgesehen. Mindestens einer der Aufzüge verfügt über zwei Aufzugskabinen, die senkrecht übereinander an zwei Kabinenführungsschienen unabhängig voneinander verfahrbar sind. Die Anordnung zweier Zubringer- oder Wegbringerkabinen soll helfen, unnötige Wartezeiten in den Umsteigestockwerken zu verhindern.

    [0008] Aus EP 1 489 033 ist ein Aufzug mit mindestens zwei im selben Schacht übereinander liegenden Aufzugskabinen bekannt. Jede Aufzugskabine verfügt je über einen eigenen Antrieb und ein eigenes Gegengewicht. Die Antriebe sind nahe an ersten und zweiten Schachtwänden angeordnet und auch die Gegengewichte sind jeweils unterhalb des zugehörigen Antriebs an Antriebs- oder Halteseilen nahe an ersten oder zweiten Schachtwänden aufgehängt. Die Achsen der Treibscheiben der Antriebe liegen senkrecht zu ersten und zweiten Schachtwänden. Die beiden unabhängig verfahrbaren Aufzugskabinen stellen eine hohe Förderleistung sicher. Die Positionierung der Antriebe im Schacht nahe ersten oder zweiten Wänden macht einen separaten Maschinenraum überflüssig und ermöglicht eine platzsparende kompakte Anordnung der Antriebselemente im Schachtkopf.

    [0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es die Förderleistung einer Aufzugsanlage für einen gegebenen Schachtquerschnitt in einem Gebäude mit Zonenaufteilung und mindestens einem Umsteigestockwerk weiter zu erhöhen.

    [0010] Die oben erwähnte Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss der Definition des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.

    [0011] Die erfindungsgemässe Aufzugsanlage liegt in einem Gebäude mit mindestens zwei Aufzügen, wobei das Gebäude in Gebäudezonen aufgeteilt ist und jeder Aufzug über mindestens eine Aufzugskabine verfügt. Jede Aufzugskabine ist über einen eigenen Antrieb in einer zugeordneten Kabinenzone unabhängig verfahrbar. Zudem verfügt jede Kabinenzone über mindestens ein Umsteigestockwerk.

    [0012] Ein erster Aufzug verfügt über mindestens drei senkrecht übereinander angeordnete Aufzugskabinen in einem Schacht, die über eine mittlere und zwei benachbarte Aufzugskabinen verfügen, wobei die mittlere Aufzugskabine in einer mittleren Kabinenzone unabhängig verfahrbar ist und die zwei benachbarten Aufzugskabinen in zwei benachbarten Kabinenzonen unabhängig verfahrbar sind. Die mittlere Kabinenzone und eine benachbarte Kabinenzone bedienen dabei mindestens ein gemeinsames Stockwerk. Zudem ist mindestens eine dieser Kabinenzonen zwei Gebäudezonen zugeteilt.

    [0013] Dank der mindestens drei übereinander unabhängig verfahrbaren Aufzugskabinen eines Aufzugs besitzt die Aufzugsanlage eine deutlich höhere Förderleistung. Somit werden Wartezeiten in Umsteigestockwerken weiter reduziert und das Entstehen von Warteschlangen weitgehend vermieden. Zudem besitzt die Aufzugsanlage über eine grössere Flexibilität in der Zuordnung von Fahrten. Denn der Wechsel von einer Gebäudezone in die nächste ist in einem klassischen Aufzugsmodell nur über die Umsteigestockwerke möglich. Hier können Bereiche benachbarter Gebäudezonen ohne Umweg über ein Umsteigestockwerk erreicht werden. Ein weiterer Vorteil der Aufzugsanlage mit solch überlappenden Kabinenzonen ist, dass Passagiere auf jedem beliebigen Stockwerk, das im Überlappungsbereich der Kabinenzonen liegt, von einer mittleren Kabinenzone in eine benachbarte Kabinenzone umsteigen können. Dies ermöglicht eine flexiblere Führung der Passagiere. Zudem werden Stockwerke im Überlappungsbereich der Kabinenzonen von zwei Aufzugskabinen bedient und somit wird die Förderleistung der Aufzugsanlage erhöht.

    [0014] Vorteilhafterweise ist diese mindestens eine Aufzugskabine eines zweiten Aufzugs eine Multikabine mit mindestens zwei senkrecht übereinander angeordneten Kabinen. Diese beiden Kabinen sind derselben Kabinenzone zugeordnet, da sie physisch verbunden sind und somit nur gemeinsam verfahren werden können.

    [0015] Der Vorteil der Aufzugsanlage mit Doppelkabine liegt in der Verdoppelung des verfügbaren Kabinenvolumens einer Aufzugskabine. Somit lassen sich durch eine Fahrt bis zu doppelt so viele Passagiere befördern.

    [0016] Vorteilhafterweise bedient die Multikabine mindestens zwei übereinanderliegende Umsteigestockwerke.

    [0017] Der Vorteil der Aufzugsanlage ist, dass sich bei einer Verdoppelung der Umsteigestockwerke die Wartezeiten auf den jeweiligen Umsteigestockwerken weiter reduzieren lassen. Die Umsteigestockwerke besitzen für das Umsteigen einen Umsteige- bzw. einen Warteraum. Bei einer doppelten Anzahl solcher Umsteigeräume gestaltet sich das Umsteigen weitgehend Konfliktfrei und falls es trotz der erhöhten Förderleistung dennoch zu Wartezeiten kommen sollte, steht den Passagieren das doppelte Volumen Warteraum zur Verfügung. Ein Aufenthalt in den Umsteigestockwerken, bzw. Umsteige- oder Warteräume wird also in jedem Fall angenehmer.

    [0018] Vorteilhafterweise sind die mindestens drei Kabinenzonen mindestens zwei benachbarten Gebäudezonen zuteilbar. Ebenso vorteilhaft ist die mittlere Kabinenzone einer Gebäudezone zugeordnet und die beiden benachbarten Kabinenzonen je derselben Gebäudezone und einer benachbarten oberen oder unteren Gebäudezone zugeordnet sind.

    [0019] Der Vorteil der Aufzugsanlage liegt in der flexiblen Passagierführung. Bei der genannten Ausführungsform ist es möglich von einem Stockwerk einer Gebäudezone zu einem Stockwerk einer benachbarten Gebäudezone zu wechseln, ohne den allfälligen Umweg über ein Umsteigestockwerk in Kauf zu nehmen.

    [0020] Vorteilhafterweise sind die mindestens drei den Aufzugskabinen zugeordneten Antriebe von den Aufzugskabinen überfahrbar.

    [0021] Die Aufzugsanlage hat den Vorteil, dass die Antriebe platzsparend und flexibel im Schacht anordbar sind ohne mit den Aufzugskabinen in Konflikt zu geraten.

    [0022] Vorteilhafterweise sind die mindestens drei den Aufzugskabinen zugeordneten Antriebe (A1) an einer ersten Schachtwand oder zweiten gegenüberliegenden Schachtwand positioniert.

    [0023] Der Vorteil der Aufzugsanlage liegt in der Position der Antriebe zwischen Aufzugskabinen und ersten und zweiten Schachtwänden. Dadurch kann Platz im Schachtkopf oder Schachtgrube eingespart werden, wo üblicherweise die Antriebe angeordnet sind.

    [0024] Vorteilhafterweise ist der Antrieb der mittleren Aufzugskabine an der ersten Schachtwand positioniert und sind die beiden Antriebe der benachbarten Aufzugskabinen an der gegenüberliegenden zweiten Schachtwand positioniert.

    [0025] Der Vorteil der Aufzugsanlage liegt in der flexiblen und einfachen Positionierung beliebig vieler Antriebe und der zugeordneten Aufzugskabinen im selben Schacht. Bei einer konventionellen Anordnung der Antriebe im Schachtkopf hingegen ist die Anzahl installierbarer Antriebe durch den im Schachtkopf verfügbaren Raum begrenzt. Ebenso sind einer konfliktfreien Führung der Zugelemente bei einer solch konventionellen Anordnung der Antriebe im Schachtkopf enge Grenzen gesetzt.

    [0026] Im Folgenden wird die Erfindung durch Ausführungsbeispiele und Zeichnungen verdeutlicht und weiter im Detail beschrieben. Es zeigen:
    Fig.1
    Schematische Seitenansicht einer Anordnung eines Aufzugs einer Aufzugsanlage mit drei Aufzugskabinen, drei Antrieben, drei Treibscheiben, drei Zugmitteln und mehreren Umlenkrollen;
    Fig.2
    Schematische Draufsicht einer Anordnung des Aufzugs einer Aufzugsanlage gemäss Fig. 1;
    Fig.3
    Schematische Draufsicht einer optionalen Anordnung eines Aufzugs einer Aufzugsanlage gemäss Fig. 1;
    Fig.4
    Seitenansicht einer Anordnung der Antriebe auf Querträgern;
    Fig.5
    Schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Aufzugsanlage in einem Gebäude mit zwei Gebäudezonen; und
    Fig.6
    Schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Aufzugsanlage in einem Gebäude mit vier Gebäudezonen.
    Fig.7
    Schematische Seitenansicht einer Aufzugsanlage mit alternativer Anordnung in einem Gebäude mit drei Gebäudezonen; und
    Fig.8
    Schematische Seitenansicht einer Aufzugsanlage mit alternativer Anordnung in einem Gebäude mit sieben Gebäudezonen.


    [0027] Der Schacht ist ein von sechs Begrenzungsebenen definierter Raum, in welchem eine oder mehrere Aufzugskabinen entlang einer Fahrbahn verfahren werden. Üblicherweise bilden vier Schachtwände, eine Decke und ein Boden diese sechs Begrenzungsebenen. Diese Definition des Schachts kann dahingehend ausgeweitet werden, dass in einem Schacht auch mehrere Fahrbahnen horizontal nebeneinander angeordnet sind, entlang welcher je eine oder mehrere Aufzugskabinen verfahrbar sind.

    [0028] Die Fig. 1 zeigt einen Aufzug mit mindestens drei Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c die jeweils über einen eigenen Antrieb A1, A2, A3 verfügen und in vertikaler Richtung unabhängig voneinander verfahrbar sind. Dabei ist eine mittlere Aufzugskabine 7a zwischen zwei benachbarten Aufzugskabinen 7b, 7c angeordnet, die sich unterhalb respektive oberhalb der mittleren Aufzugskabine 7a befinden.

    [0029] Die zugeordneten Antriebe A1, A2, A3 sind seitlich an ersten und zweiten Schachtwänden positioniert. Die ersten und zweiten Schachtwände sind diejenigen sich gegenüberliegenden Schachtwände, die keine Schachttüren aufweisen. Der Antrieb A1 der mittleren Aufzugskabine 7a ist an der ersten Schachtwand und die beiden Antriebe A2, A3 der benachbarten Aufzugskabinen 7b, 7c sind an der gegenüberliegenden zweiten Schachtwand positioniert. Dabei befinden sich die Antriebe A1, A2, A3 alternierend auf gegenüberliegenden Schachtwänden. Nicht gezeigte zusätzliche Antriebe weiterer Aufzugskabinen sind der alternierenden Reihung der Antriebe entsprechend abwechselnd an ersten und zweiten Schachtwänden angeordnet.

    [0030] Die Antriebe A1, A2, A3 sind in Fig. 1 auf drei unterschiedlichen Schachthöhen positioniert, wobei die Antriebe A2, A3 benachbarter Aufzugskabinen 7b, 7c oberhalb oder unterhalb des Antriebs A1 der mittleren Aufzugskabine 7a positioniert sind. In der Regel beträgt die Distanz in vertikaler Richtung zwischen einem mittleren Antrieb A1 und einem benachbarten Antrieb A2, A3 mindestens eine Kabinenhöhe.

    [0031] Es ist aber auch möglich zwei Antriebe auf gleicher Schachthöhe zu positionieren. Zum Beispiel kann der Antrieb A1 der mittleren Aufzugskabine 7a auf einer ersten Schachtwand und der Antrieb A3 der benachbarten oberen Aufzugskabine 7c auf der gegenüberliegenden zweiten Schachtwand auf gleicher Schachthöhe angeordnet sein. Der Vorteil dieser Anordnung liegt in der einfachen Wartung der beiden Antriebe A1, A3. Diese können nämlich von einer gemeinsamen Plattform aus gewartet werden.

    [0032] Ein Antrieb A1, A2, A3 verfügt jeweils über einen Motor M1, M2, M3 und über eine Treibscheibe 1a, 1b, 1c. Der Motor M1, M2, M3 steht in Wirkkontakt mit der Treibscheibe 1a, 1b, 1c und treibt mittels dieser Treibscheibe 1a, 1b, 1c das Zugmittel Z1, Z2, Z3 an. Die Treibscheibe 1a, 1b, 1c ist so gestaltet, dass sie geeignet ist ein oder mehrere Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufzunehmen. Die Zugmittel Z1, Z2, Z3 sind vorzugsweise Riemen, wie Keilrippenriemen mit einseitigen Rippen, die in eine oder mehrere treibscheibenseitige Vertiefungen eingreifen. Riemenvarianten wie glatte Riemen und einseitig oder beidseitig verzahnte Riemen mit entsprechenden Treibscheiben 1a, 1b, 1c sind ebenfalls verwendbar. Zudem sind auch verschiedene Arten von Seilen wie Einzelseile, Doppelseile oder Mehrfachseile einsetzbar. Die Zugmittel Z1, Z2, Z3 weisen Stränge aus Stahldraht bzw. Aramid oder Vectran auf.

    [0033] Die mindestens drei Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c und drei Gegengewichte 12a, 12b, 12c sind an den Zugmitteln Z1, Z2, Z3 als Flasche aufgehängt. Dabei besitzen die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c mindestens eine erste und eine zweite Umlenkrolle 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, die im unteren Bereich der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c befestigt sind. Diese Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c haben am äusseren Umfang eine oder mehrere Rillen, die so beschaffen sind, dass sie ein oder mehrere Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufnehmen können. Die Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c sind also geeignet für die Führung von Zugmitteln Z1, Z2, Z3 und werden mit letzteren in Kontakt gebracht. Eine Aufzugskabine 7a, 7b, 7c wird so vorzugsweise als Unterflasche aufgehängt.

    [0034] In einer optionalen Ausführungsform befinden sich die Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c im oberen Bereich der Aufzugskabine 7a, 7b, 7c. Entsprechend der obigen Beschreibung wird die Aufzugskabine 7a, 7b, 7c dann als Oberflasche aufgehängt.

    [0035] Im oberen Bereich der Gegengewichte 12a, 12b, 12c befindet sich eine dritte Umlenkrolle 4a, 4b, 4c, die ebenfalls geeignet ist analog zu den Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c ein oder mehrere Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufzunehmen. Dementsprechend wird das Gegengewicht 12a, 12b, 12c vorzugsweise an der dritten Umlenkrolle 4a, 4b, 4c als Oberflasche unterhalb des zugeordneten Antriebs A1, A2, A3 aufgehängt.

    [0036] Das Zugmittel Z1, Z2, Z3 wird von einem ersten Fixpunkt 5a, 5b, 5c zu einem zweiten Fixpunkt 6a, 6b, 6c via erste, zweite und dritte Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c und der Treibscheibe 1a, 1b, 1c von einer ersten Schachtwand zur zweiten Schachtwand geführt. Der erste Fixpunkt 5a, 5b, 5c befindet sich dabei gegenüber des zugeordneten Antriebs A1, A2, A3 auf etwa derselben Schachthöhe in der Nähe einer ersten oder zweiten Schachtwand. Der zweite Fixpunkt 6a, 6b, 6c befindet sich in der Nähe des zugeordneten Antriebs A1, A2, A3 auf einer gegenüberliegenden zweiten oder ersten Schachtwand.

    [0037] Vom ersten Fixpunkt 5a, 5b, 5c verläuft das Zugmittel Z1, Z2, Z3 entlang einer ersten oder zweiten Schachtwand hinunter zur zweiten Umlenkrolle 3a, 3b, 3c umschlingt diese von Aussen nach Innen in einem Winkel von ca. 90° und führt zur ersten Umlenkrolle 2a, 2b, 2c. Das Zugmittel Z1, Z2, Z3 umschlingt diese erste Umlenkrolle 2a, 2b, 2c von Innen nach Aussen wiederum um ca. 90° und wird danach entlang der Aufzugskabine 7a, 7b, 7c nach oben zur Treibscheibe 1a, 1b, 1c geführt und umschlingt diese von Innen nach Aussen um ca. 150°. Je nach Einstellung der optionalen Stellscheibe 13a, 13b, 13c kann der Umschlingungswinkel in einem Bereich von 90 bis 180° eingestellt werden. Danach wird das Zugmittel Z1, Z2, Z3 entlang einer zweiten oder ersten Schachtwand hinunter zur dritten Umlenkrolle 4a, 4b, 4c geführt, umschlingt diese von Aussen nach Innen um ca. 180° und wird wieder entlang einer zweiten oder ersten Schachtwand nach oben zum zweiten Fixpunkt 6a, 6b, 6c geführt.

    [0038] Wie oben erwähnt ist eine Stellscheibe 13a, 13b, 13c optionaler Bestandteil des Antriebs A1, A2, A3. Mit dieser Stellscheibe 13a, 13b, 13c lässt sich der Umschlingungswinkel des Zugmittels Z1, Z2, Z3 an der Treibscheibe 1a, 1b, 1c einstellen, bzw. vergrössern oder verkleinern um die gewünschten Traktionskräfte von der Treibscheibe 1a, 1b, 1c auf das Zugmittel A1, A2, A3 zu übertragen. Je nach Abstand der Stellscheibe 13a, 13b, 13c zur Treibscheibe 1a, 1b, 1c lässt sich zudem der Abstand des Zugmittels Z1, Z2, Z3 zum Antrieb A1, A2, A3, zum Gegengewicht 12a, 12b, 12c oder zur Aufzugskabine 7a, 7b, 7c einstellen. Damit wird eine konfliktfreie Führung der Zugmittel Z1, Z2, Z3 im Schacht zwischen der Treibscheibe 1a, 1b, 1c und der ersten Umlenkrolle 2a, 2b, 2c gewährleistet.

    [0039] Eine Aufzugskabine 7a, 7b, 7c, sowie die jeweils zugeordneten Antriebe A1, A2, A3, Treibscheiben 1a, 1b, 1c, Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c, optionalen Stellscheiben 13a, 13b, 13c, Gegengewichte 12a, 12b, 12c, Zugmittel Z1, Z2, Z3 und Fixpunkte 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c bilden eine Aufzugseinheit. Folglich zeigt Fig. 1 einen Aufzug, der über drei Aufzugseinheiten verfügt, die wiederum eine Dreiergruppe 14 bilden.

    [0040] Ausgehend von der mittleren Aufzugseinheit mit der Aufzugskabine 7a, sind die benachbarte untere Aufzugseinheit mit der Aufzugskabine 7b und eine benachbarte obere Aufzugseinheit mit Aufzugskabine 7c je spiegelbildlich zur mittleren angeordnet. Die Antriebe A1, A2, A3 der Aufzugseinheiten liegen also auf sich gegenüberliegenden ersten oder zweiten Schachtwänden und auch die zugeordneten Treibscheiben 1a, 1b, 1c, Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c, Stellscheiben 13a, 13b, 13c, Gegengewichte 12a, 12b, 12c, Zugmittel Z1, Z2, Z3 und Fixpunkte 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c benachbarter Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c sind spiegelbildlich angeordnet. Diese Regel der spiegelbildlichen Anordnung mittlerer und benachbarter Aufzugseinheiten gilt für eine beliebige Anzahl von Aufzugseinheiten, die in einem Schacht installiert sind.

    [0041] Eine weitere Charakteristik der Anordnung der Aufzugseinheiten ist, dass die zugeordneten Antriebe A1, A2, A3 und ersten Fixpunkte 5a, 5b, 5c in etwa auf gleicher Höhe an gegenüberliegenden ersten und zweiten Schachtwänden positioniert sind. Die durch die Fixpunkte 5a, 5b, 5c und Antriebe A1, A2, A3 vorgegebene Schachthöhe ist gleichzeitig auch der Höchste Punkt, der eine zugeordnete Aufzugskabine 7a, 7b, 7b erreichen kann, da das Zugmittel in der gezeigten Ausführungsform einen Aufhängepunkt einer Aufzugskabine 7a, 7b, 7c nicht über die Höhe der Treibscheibe 1a, 1b, 1c heben kann. Die Positionierung der Antriebe A1, A2, A3 und erster Fixpunkte 5a, 5b, 5c der mittleren und der benachbarten Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c erfolgt in der Regel auf unterschiedlichen Schachthöhen. Die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c können also nur unterschiedliche maximale Schachthöhen erreichen. Dementsprechend sind der mittleren und den benachbarten Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c unterschiedliche Kabinenzonen zugewiesen, in welchen die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c verfahrbar sind.

    [0042] In Fig. 1 sind die den Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c zugewiesenen Kabinenzonen K1, K2, K3 zu entnehmen. Daraus wird ersichtlich, dass die Schachthöhe eines Antriebs A1, A2, A3 in der zuvor beschriebenen Konfiguration die maximale Schachthöhe einer solchen Kabinenzone K1, K2, K3 vorgibt. Die minimale Schachthöhe einer Kabinenzone K1, K2, K3 wird hingegen durch den Antrieb A1, A2, A3 der übernächsten darunterliegenden Aufzugseinheit definiert. Im gezeigten Beispiel liegen das Gegengewicht 12c der benachbarten oberen Aufzugskabine 7c und der Antrieb A2 der übernächsten darunter liegenden benachbarten unteren Aufzugskabine 7b durch den spiegelbildlichen Aufbau mittlerer und benachbarter Aufzugseinheiten auf derselben ersten oder zweiten Schachtwand. Die vom Gegengewicht 12c tiefste erreichbare Schachthöhe ist also durch den auf derselben Schachtwand darunterligenden Antrieb A2 limitiert. Der Fahrbereich des Gegengewichts 12c zwischen Antrieb A2 und dem Antrieb A3 definiert somit bei gleichzeitiger 2:1 Aufhängung der zugeordneten Aufzugskabine 7c und des Gegengewichts 12c die Kabinenzone K3 der Aufzugskabine 7c.

    [0043] Wendet man diese Lehre auf die Dreiergruppe 14 an, ergeben sich teilweise überlappende Kabinenzonen K1, K2, K3, wobei sich nur mittlere und benachbarte Kabinenzonen K1, K2, K3 überlappen. Bei einem Hochhaus mit mehreren übereinander angeordneten Dreiergruppen 14 werden also alle Stockwerke, die sich in einer mittleren Kabinenzone K1 befinden, von zwei Aufzugskabinen bedient.

    [0044] Gemäss Fig. 2 sind die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c durch zwei Kabinenführungsschienen 10.1, 10.2 geführt. Die Beiden Kabinenführungsschienen 10.1, 10.2 bilden eine Verbindungsebene V, die annähernd je durch den Schwerpunkt S der beiden Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c verläuft. In der gezeigten Ausführungsform sind die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c exzentrisch aufgehängt. Es wird hier nur die Anordnung zweier unmittelbar übereinander angeordneter Aufzugseinheiten gezeigt. Für den Fachmann ist es jedoch klar, dass die Anordnung für weitere Paare unmittelbar übereinander angeordneter Aufzugseinheiten analog dazu erfolgt.

    [0045] Die Zugmittel Z1, Z2, Z3 und die zugeordneten Führungsmittel, wie Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c und Treibscheiben 1a, 1b, 1c liegen in dieser Aufhängungsanordnung einseitig der Verbindungsebene V, wobei die Umlenkrollen 4a, 4b, 4c übersichtlichkeitshalber in Fig. 2 nicht dargestellt sind. D.h., dass alle zuvor genannten Komponenten, die einer Aufzugskabine 7a, 7b, 7c zugeordnet sind, entweder zwischen dritten Schachtwänden und der Verbindungsebene V oder zwischen vierten Schachtwänden und der Verbindungsebene V liegen. Dritte oder vierte Schachtwände bezeichnen Schachtwände, die über mindestens eine Schachttüre 9 verfügen und gegenüberliegende Schachtwände. Vorteilhafterweise ist der Abstand y der Zugmittel Z1, Z2, Z3 und der Verbindungsebene V annähernd gleich. Die Zugmittel Z1, Z2, Z3 einer Aufzugskabine 7a, 7b, 7c liegen alternierend auf der einen oder auf der anderen Seite der Verbindungsebene V. So wirken die Momente, welche durch die exzentrische Aufhängung der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c erzeugt werden, entgegengesetzt. Bei gleich schwerer Nutzlast der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c und bei gerader Anzahl der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c heben sich die auf die Führungsschienen 10.1, 10.2 wirkenden Momente im Wesentlichen auf.

    [0046] Die Gegengewichte 12a, 12b, 12c sind durch zwei Gegengewichtsführungsschienen 11a.1, 11a.2, 11b.1, 11b.2 geführt. Die Gegengewichte 12a, 12b, 12c sind an gegenüberliegenden Schachtwänden zwischen den Kabinenführungsschienen 10.1, 10.2 und ersten oder zweiten Schachtwänden positioniert. Vorteilhafterweise sind die Gegengewichte 12a, 12b, 12c in ihrem Schwerpunkt an den Zugmitteln Z1, Z2, Z3 aufgehängt. Da die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c exzentrisch aufgehängt sind, liegen die Gegengewichte 12a, 12b, 12c seitlich versetzt in der Nähe von dritten und vierten Schachtwänden.

    [0047] Die Drehachsen der Treibscheiben 1a, 1b, 1c und der Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c liegen parallel zu ersten oder zweiten Schachtwänden. In der gezeigten Ausführung sind die vorhergenannten Komponenten der Gestalt, dass sie vier parallel verlaufende Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufnehmen können, diese führen oder im Fall der Treibscheibe 1a, 1b, 1c auch antreiben. Um die Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufnehmen zu können besitzen die Umlenkrollen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c und Treibscheiben 1a, 1b, 1c vier speziell ausgebildete Kontaktflächen, die im Fall von Seilen zum Beispiel als Rillen oder im Fall von Riemen z.B. auch als bombierte Flächen oder Verzahnung ausgelegt sind oder bei einer flach ausgebildeten Kontaktfläche mit Führungsschultern versehen sind. Diese vier Kontaktflächen können entweder auf einem gemeinsamen walzenförmigen Grundkörper oder je auf vier einzelne Rollen mit gemeinsamer Drehachse aufgebracht sein.

    [0048] Bei Kenntnis dieser Ausführungsform stehen dem Fachmann je nach Aufgabenstellung zahlreiche Variationsmöglichkeiten offen. So kann dieser ein bis vier oder mehr einzelne Rollen mit oder ohne Abstand zueinander auf einer Drehachse anordnen. Dabei kann jede Rolle je nach Auslegung ein bis vier oder bei Bedarf auch mehr Zugmittel Z1, Z2, Z3 aufnahmen.

    [0049] Im Normalbetrieb des Aufzugs werden die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c bei einem Stockwerkshalt bündig zum Stockwerk platziert und die Kabinentüren 8 zusammen mit den Schachttüren 9 geöffnet, um den Transfer von Passagieren vom Stockwerk zur Aufzugskabine 7a, 7b, 7c und umgekehrt zu ermöglichen.

    [0050] Fig. 3 zeigt eine alternative Aufhängeanordnung mit zentrisch aufgehängten Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c. Es wird hier nur die Anordnung zweier unmittelbar übereinander angeordneter Aufzugseinheiten gezeigt. Für den Fachmann ist es jedoch klar, dass die Anordnung für weitere Paare unmittelbar übereinander angeordneter Aufzugseinheiten analog dazu erfolgt.

    [0051] Dabei werden die Zugmittel Z1, Z2, Z3 von den Umlenkrollen und Treibscheiben 1a, 1b, 1c beidseitig der Verbindungsebene V geführt. Vorteilhafterweise ist dabei die Aufhängung bezüglich der Verbindungsebene V symmetrisch angeordnet. Da in diesem Fall der Aufhängeschwerpunkt im Wesentlichen mit dem Schwerpunkt S der Aufzugskabine 7a, 7b, 7c zusammenfällt wirken keine zusätzlichen Momente auf die Kabinenführungsschienen 10.1, 10.2.

    [0052] Bei dieser zentrischen Aufhängung der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c bestehen die zugeordneten Umlenkrollen 2a.1, 2a.2, 2b.1, 2b.2, 3a.1, 3a.2, 3b.1, 3b.2 und Treibscheiben 1a.1, 1a.2, 1b.1, 1b.2 mindestens aus zwei Rollen, die links und rechts der Verbindungsebene V angeordnet sind. Die Umlenkrollen 4a, 4b, 4c der Gegengewichte 12a, 12b, 12c bestehen ebenfalls aus zwei Rollen, die links und rechts der Verbindungsebene V angeordnet sind, sind aber übersichtlichkeitshalber nicht in Fig.3 dargestellt. Im vorliegenden Beispiel liegen die der mittleren Aufzugskabine 7a zugeordneten Umlenkrollen 2a.1, 2a.2, 3a.1, 3a.2 und die Treibscheibe 1a.1, 1a.2 in einem ersten Abstand x zur Verbindungsebene V und die der benachbarten unteren Aufzugskabine 7b zugeordneten Umlenkrollen 2b.1, 2b.2, 3b.1, 3b.2 und die Treibscheibe 1b in einem zweiten Abstand X zur Verbindungsebene V, wobei der erste Abstand x kleiner ist als der zweite Abstand X. Dadurch wird bei zentrischer Aufhängung der Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c eine konfliktfreie Führung der Zugmittel Z1, Z2, Z3 gewährleistet.

    [0053] Auch hier sind die Gegengewichte 12a, 12b, 12c vorteilhafterweise in ihrem Schwerpunkt S an den Zugmitteln Z1, Z2, Z3 zwischen den Kabinenführungsschienen 10.1, 10.2 und ersten oder zweiten Schachtwänden aufgehängt. Da die Aufzugskabinen 7a, 7b, 7c nun zentrisch aufgehängt sind, liegen auch die Gegengewichte 12a, 12b, 12c in einem mittleren Bereich der ersten und zweiten Schachtwände. Dank dieser mittigen Position der Gegengewichte 12a, 12b, 12c erhöht sich der Freiraum zwischen den seitlichen Enden der Gegengewichte 12a, 12b, 12c und dritten und vierten Schachtwänden. Dadurch gewinnt man Gestaltungsspielraum für die Gegengewichte 12a, 12b, 12c. So kann z.B. ein schmaleres und breiteres Gegengewicht 12a, 12b, 12c verwendet werden, um den Platz besser auszunützen. Bei gegebenem Schachtquerschnitt gewinnt die Aufzugskabine 7a, 7b, 7c an Breite oder bei gegebener Kabinengrösse kann der Schachtquerschnitt verkleinert werden.

    [0054] Die zentrischen und exzentrischen Aufhängevarianten, die in den Fig. 2 und 3. gezeigt werden, sind beliebig mit den folgenden Beispielen aus Fig. 5 und 6 kombinierbar.

    [0055] Wie in Fig.4 gezeigt verfügt der Antrieb A1 über einen Motor M1, vorzugsweise einen Elektromotor, eine Treibscheibe 1a und optional über eine Stellscheibe 13a mit welcher der Umschlingungswinkel des Zugmittels Z1 um die Treibscheibe 1a und der horizontale Abstand des Zugmittels Z1 zum Antrieb A1 zur Aufzugskabine 7a oder zum Gegengewicht 12a eingestellt werden kann.

    [0056] Der Motor M1 liegt vertikal über der Treibscheibe 1a. Dank dieser Anordnung lässt sich der Antrieb in der Lichtprojektion der Gegengewichte 12a zwischen den Aufzugskabinen 7a und ersten und zweiten Schachtwänden positionieren. Dadurch sind die Antriebe A1 von den Aufzugskabinen 7a überfahrbar und können somit in einem andersweit nicht benötigten Raum des Schachtes angebracht werden. Im Vergleich mit herkömmlichen maschinenraumlosen Aufzügen gewinnt man dadurch den Raum im Schachtkopf und/oder in der Schachtgrube.

    [0057] Gemäss Fig. 4 ist der Antriebe A1 auf einem Querträger 19 fixiert, der an einer Kabinenführungsschiene 10.1 und/oder den Gegengewichtsführungsschienen 11a.1, 11a.2 befestigt ist. In Fig.4 können weiters erkannt werden: die dritte Umlenkrolle 4a, an welcher das Gegengewicht 12a aufgehängt ist und im Hintergrund die Aufzugskabine 7a. Das hier gezeigte Beispiel ist im Vergleich mit der Anordnung aus Fig. 2 bezüglich der Verbindungsebene V spiegelverkehrt.

    [0058] Optional können die Antriebe A1 auch direkt auf den Schachtwänden fixiert werden und man erspart sich dabei die Querträger 19.

    [0059] Fig. 5 zeigt eine Aufzugsanlage für ein Gebäude mit Zoneneinteilung. Eine Gebäudezone G1, G2 setzt sich aus mehreren senkrecht übereinanderliegenden Stockwerken des Gebäudes zusammen. Dabei ist mindestens eines dieser Stockwerke einer Gebäudezone G1, G2 ein sogenanntes Umsteigestockwerk U1, U2. Von einer Gebäudezone G1 in eine andere Gebäudezone G2 gelangt man in der Regel mittels eines Zubringeraufzugs, der nur in den Umsteigestockwerken hält. Hier ist dieser Zubringeraufzug als Hochleistungslift ausgelegt. Die Anzahl der übrigen Stockwerke, die einer Gebäudezone G1, G2 zugeteilt sind, wird durch diejenigen Stockwerke definiert, die durch einen Wegbringeraufzug 14.1, 14.2 bedient werden. Dieser Wegbringeraufzug 14.1, 14.2 nimmt die Feinverteilung der Passagiere ab den Umsteigestockwerken U1, U2 zu deren Zielstockwerken vor. Im gezeigten Beispiel ist im Randbereich zweier benachbarter Gebäudezonen G1, G2 eine gewisse Anzahl von Stockwerken vorgesehen, die durch beide Wegbringeraufzüge 14.1, 14.2 benachbarter Gebäudezonen G1, G2 bedient werden. Die Grenze der Gebäudezonen G1, G2 ist durch die Mitte dieser Randzone festgelegt.

    [0060] Das Gebäude ist hier in zwei Gebäudezonen G1, G2 eingeteilt. Jeder dieser Gebäudezonen G1, G2 ist eine Dreiergruppe 14.1, 14.2 zugeteilt. Die Aufzugsanlage verfügt weiters über zwei Aufzüge, die in zwei Schächten 15.1, 15.2 angeordnet sind. Im ersten Schacht 15.1 befinden sich zwei senkrecht übereinander angeordnete Dreiergruppen 14.1, 14.2 mit sechs Aufzugseinheiten und den zugeordneten sechs Kabinenzonen K1.1, K1.2, K1.3, K2.1, K2.2, K2.3.

    [0061] Im zweiten Aufzugsschacht 15.2 wird ein Hochleistungslift verfahren, der ausschliesslich Umsteigestockwerke U1.2, U1.1, U2.1, U2.2 bedient. Dieser Hochleistungslift ist im gezeigten Beispiel ein Doppeldeckerlift mit zwei fest verbundenen Kabinen, die vertikal übereinander angeordnet und gemeinsam im Schacht 15 verfahrbar sind. Diese Doppeldeckerkabinen bedienen zwei unmittelbar übereinander angeordnete Umsteigestockwerke U1.2, U1.1, U2.1, U2.2.

    [0062] Eine primäre Aufgabe der beiden Dreiergruppen 14.1, 14.2 ist der Transport der Passagiere von den Umsteigestockwerken U1.1, U1.2, U2.1, U2.2 zu den Zielstockwerken der entsprechenden Gebäudezone G1, G2 und wieder zurück. Die Dreiergruppen 14.1, 14.2 gewährleisten aber auch den Transport innerhalb der jeweiligen Gebäudezone G1, G2 sowie zu einem Bereich der angrenzenden Gebäudezone G1, G2.

    [0063] Deshalb besitzen die oberste Kabinenzone K3.1 der ersten Dreiergruppe 14.1 und die unterste Kabinenzone K2.2 der zweiten Dreiergruppe 14.2, die beide am Rande der Gebäudezonen G1, G2 liegen, jeweils einen Bereich von Stockwerken, der jeweils in der angrenzenden Gebäudezone G1, G2 liegt. Es ist nun möglich innerhalb einer der genannten Kabinenzone K3.1, K2.2 Stockwerke der jeweils angrenzenden Gebäudezone G1, G2 zu erreichen. Dies eröffnet neben dem klassischen Wechsel von Gebäudezonen G1, G2 über ein Umsteigestockwerk U1.1, U1.2, U2.1, U2.2 zusätzliche Möglichkeiten, um von einer Gebäudezone G1, G2 in eine andere angrenzende Gebäudezone G1, G2 zu gelangen. Dank dieser Gebäudezonen übergreifenden Anordnung der Dreiergruppen 14.1, 14.2 zeichnet sich die Aufzugsanlage durch eine flexible Zuteilung von Fahrten aus.

    [0064] Jede Kabinenzone K1.1, K1.2, K1.3, K2.1, K2.2, K2.3. und jede Gebäudezone G1, G2 besitzt mindestens ein Umsteigestockwerk U1.2, U1.1, U2.1, U2.2. In der oberen Gebäudezone G2 ergibt sich beispielsweise folgende Anordnung: die Umsteigestockwerke U2.1, U2.2 des Doppeldeckerlifts liegen in einem mittleren Bereich der Gebäudezone G2, das untere Umsteigestockwerk U2.2 wird von der unteren Kabine der Doppeldeckerkabine und der mittleren und der unteren benachbarten Aufzugskabine der Dreiergruppe 14.2 bedient und das obere Umsteigestockwerk U2.1 wird entsprechend von der oberen Kabine der Doppeldeckerkabine und der mittleren und der oberen benachbarten Aufzugskabine der Dreiergruppe 14.2 bedient. Somit stehen den Passagieren, deren Zielstockwerk in der mittleren Kabinenzone K1.2 liegt, immer zwei Aufzugskabinen der Dreiergruppe 14.2 für die Weiterfahrt zur Verfügung.

    [0065] Die benachbarten Kabinenzonen K2.2, K3.2 beinhalten vorzugsweise je die Hälfte der Stockwerke einer Gebäudezone G2. Gegen oben ist die obere Kabinenzone K3.2 durch das Ende der Gebäudezone G2 begrenzt. Die untere Kabinenzone K2.2 hingegen reicht über das untere Ende der Gebäudezone G2 hinweg in die Gebäudezone G1 und ist nach unten durch die mittlere Kabinenzone K1.1 der Gebäudezone G1 respektive durch den zugeordneten Antrieb begrenzt.

    [0066] Die mittlere Kabinenzone K1.2 verfügt über mindestens zwei Stockwerke, die den Umsteigestockwerken entsprechen. Vorzugsweise aber erstreckt sich die mittlere Kabinenzone K1.2 über möglichst viele Stockwerke der Gebäudezone G2. Gegen oben hin ist die mittle Kabinenzone K1.2 durch die Aufzugskabine der oberen benachbarten Kabinenzone K3.2 begrenzt. Denn die Aufzugskabine der mittleren Kabinenzone K1.2 kann wegen der senkrechten Stapelung der Aufzugskabinen einer Dreiergruppe 14.2 nicht an der oberen benachbarten Aufzugskabine vorbeifahren. Die untere Begrenzung der mittlere Kabinenzone K1.2 ergibt sich aus der Position des Antriebs, welcher der übernächsten darunterliegenden Aufzugskabine zugeordnet ist. Dieser Antrieb ist der oberen Kabinenzone K3.1 der unteren Dreiergruppe 14.1 zugeteilt. Bei der Minimalgrösse der mittleren Kabinenzone K1.2 von zwei Stockwerken übernimmt die mittlere Aufzugskabine der Dreiergruppe 14.2 für die Gebäudezone G2 die Funktion einer Rolltreppe 16, indem sie Passagiere vom oberen Umsteigestockwerk U2.1 in das untere Umsteigestockwerk U2.2 und umgekehrt transportiert.

    [0067] Die untere Dreiergruppe 14.1 und die zugeordneten Kabinenzonen K1.1, K2.1, K3.1 sind bezüglich der oberen Dreiergruppe 14.2 Punktsymmetrisch angeordnet, wobei der Symmetriepunkt in der Mitte des Schachts 15.1 auf einer Schachthöhe, die der Grenzlinie zwischen den Gebäudezonen G1, G2 entspricht, liegt. Dementsprechend liegen auch die Umsteigestockwerke U1.1, U1.2 in einem mittleren Bereich der Gebäudezone G1. Die mittlere Kabinenzone K1.1 bedient beide Umsteigestockwerke U1.1, U1.2 sowie weitere Stockwerke der Gebäudezone G1. Besagte Kabinenzone K1.1 ist oben durch ihren zugeordneten Antrieb und unten durch die untere benachbarte Aufzugskabine begrenzt. Die obere benachbarte Kabinenzone K3.1 ist analog zu der unteren Kabinenzone K2.2 der oberen Gebäudezone G2 gebäudezonenübergreifend angeordnet. Die Kabinenzone K3.1 erstreckt sich von ihrem zugeordneten Antrieb bis hinunter zum Antrieb der übernächsten darunterliegenden Aufzugskabine, die Stockwerke in der Kabinenzone K2.1 bedient. Diese untere benachbarte Kabinenzone K2.1 grenzt oben wie gesagt an die obere benachbarte Kabinenzone K3.1 und unten an das untere Ende der Gebäudezone G1.

    [0068] Die beiden Umsteigestockwerke U1.1, U1.2 der unteren Gebäudezone G1 sind durch eine Rolltreppe 16 verbunden. Die Rolltreppen werden oft auf Gebäude-Lobbys eingesetzt. Die Gebäude-Lobbys sind Stockwerke, in welchen die Passagiere das Gebäude betreten und auch wieder verlassen und sind darum von zahlreichen Passagieren frequentiert. Ist nun beispielsweise das untere Umsteigestockwerk U1.2 eine Gebäude-Lobby, gelangen nun die hereinströmenden Passagiere bei Bedarf dank der hohen Förderleistung der Rolltreppe 16 schnell zum oberen Umsteigestockwerke U1.1 oder gelangen beim Verlassen des Gebäudes schnell von diesem wieder auf die Gebäude-Lobby. Je nach Art und Lage des Gebäudes kann die Gebäude-Lobby prinzipiell auf irgendeinem Stockwerk des Gebäudes liegen. Die Gebäude-Lobby wird dabei in der Regel mindestens vom Hochleistungslift des zweiten Schachts 15.2 bedient.

    [0069] Das in Fig. 5 gezeigte Beispiel wird durchgehend von zwei Aufzugskabinen der im ersten Schacht 15.1 vertikal übereinander angeordneten Dreiergruppen bedient. Eine Ausnahme bildet einzig das oberste und unterste Stockwerk des Gebäudes. Diese beiden Stockwerke werden nur von der Aufzugskabine der obersten und untersten Kabinenzone K2.1, K3.2 bedient. Dies ist im Vergleich zu einer klassischen Aufzugsanlage mit Dreiergruppen 14.1, 14.2 die ausschliesslich einer Gebäudezone G1, G2 zugeteilt sind ein grosser Vorteil. Denn in solch klassischen Aufzugsanlagen existieren pro Gebäudezone G1, G2 je zwei Randstockwerke, die nur von einer Aufzugskabine bedient werden. Somit besitzt die beschriebene Aufzugsanlage eine besonders hohe Förderleistung.

    [0070] Fig. 6 zeigt ein Gebäude mit einer Aufzugsanlage das gemäss des Beispiels aus Fig.4 konfiguriert ist. Das Gebäude verfügt hier aber über zwei zusätzliche Gebäudezonen G3, G4 mit zwei zugeordneten Dreiergruppen 14,3, 14,4. Diese zwei Dreiergruppen 14,3, 14,4 besitzen sechs Aufzugskabinen, die in sechs zugeordneten Kabinenzonen K1.3, K2.3, K3.3, K1.4, K2.4, K3.4 verfahrbar sind. Auch sind jeder der beiden zusätzlichen Gebäudezonen G3, G4 je zwei Umsteigestockwerke U3.1, U3.2, U4.1, U4.2 zugeordnet. Gemäss diesem Beispiel lassen sich je nach Gebäudehöhe oder Anzahl Stockwerke, die eine Gebäudezone G1, G2, G3, G4 bilden, beliebig viele Dreiergruppen 14 in einem Schacht 15.1 senkrecht übereinander anordnen.

    [0071] Fig. 7 beschreibt eine Aufzugsanlage in einem Gebäude mit drei Gebäudezonen G1, G2, G3 und zwei Schächten 15.1, 15.2. In einem ersten Schacht 15.1 sind fünf Aufzugseinheiten mit entsprechenden Aufzugskabinen 17.1-5 übereinander angeordnet, die in fünf Kabinenzonen K1.1, K1/2, K1.2, K2/3, K3.1 unabhängig verfahrbar sind. Die drei Gebäudezonen G1, G2, G3 besitzen je zwei Umsteigestockwerke U1.1, U1.2, U2.1, U2.2, U3.1, U3.2, die sich je in einem mittleren Bereich der zugeordneten Gebäudezonen G1, G2, G3 befinden.

    [0072] Die unterste Aufzugskabine 17.1, die übernächste darüberliegende Aufzugskabine 17.3 sowie die oberste Aufzugskabine 17.5 definieren jeweils drei zugeordnete Kabinenzonen K1.1, K1.2, K1.3, die im Wesentlichen den drei zugeordneten Gebäudezonen G1, G2, G3 entsprechen. Zwischen diesen drei Aufzugskabinen 17.1, 17.3, 17.5 befinden sich zwei weitere Aufzugskabinen 17.2, 17.4. Diese zwei Aufzugskabinen 17.2, 17.4 sind in zwei zugeordneten Kabinenzonen K1/2, K2/3 verfahrbar. Diese beiden Kabinenzonen K1/2, K2/3 sind gebäudezonenübergreifend angeordnet. In der untersten Gebäudezone G1 transportiert eine Rolltreppe 16 Passagiere zwischen den beiden Umsteigestockwerken U1.1, U1.2.

    [0073] Fig. 8 zeigt eine Aufzugsanlage mit einer Gebäudezonenaufteilung und Kabinenzonenaufteilung wie im Beispiel der Fig. 7. Das Gebäude besitzt vier zusätzliche Gebäudezonen G4, G5, G6, G7 mit zugeordneten Umsteigestockwerken U4.1, U4.2, U5.1, U5.2, U6.1, U6.2, U7.1, U7.2 sowie vier Kabinenzonen K1.4, K1.5, K1.6, K1.7 mit entsprechenden Aufzugskabinen 17.7, 17.9, 17.11, 17.13, die ausschliesslich Stockwerke zugeordneter Gebäudezonen G4, G5, G6, G7 bedienen. Hinzu kommen vier Kabinenzonen K3/4, K4/5, K5/6, K6/7 mit entsprechenden Aufzugskabinen 17.6, 17.8, 17.10, 17.12, die gebäudeübergreifend angeordnet sind.

    [0074] Die Erfindung ist nicht nur auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Bei Kenntnis der Erfindung ist es für den Fachmann naheliegend unterschiedliche Parameter für konkrete Gebäudeformen zu optimieren. Anstatt einer Doppeldeckerkabine können auch mehrere oder einzelne Einzelkabinen oder Multikabinen, die über mehr als zwei miteinander verbundene Kabinen besitzen, in einem zweiten Schacht 15.2 verfahren werden. Auch die Anzahl Stockwerke, die einer Gebäudezone G zugeteilt sind, ist frei wählbar. Die Gebäudezonen G brauchen auch nicht eine gleiche Anzahl Stockwerke zu besitzen, sondern können von Gebäudezone zu Gebäudezone variieren. Es müssen auch nicht immer nur Dreiergruppen 14 einer Gebäudezone G zugeordnet sein. So lassen sich auch Vierer-, Fünfer- oder Sechsergruppen, usw. den Gebäudezonen G zuteilen. Die Kabinenzonen brauchen z.B. innerhalb einer Dreiergruppe nicht symmetrisch aufgebaut zu sein. In Abhängigkeit der Position der Antriebe und der Umsteigestockwerke U sind diese Kabinenzonen K frei den spezifischen Gebäudegegebenheiten anpassbar. Schliesslich sind auch die Umsteigestockwerke U bezüglich Anzahl und Position in einer Gebäudezone G in Abhängigkeit von Kabinenzonen K oder Anzahl Kabinen einer Multikabine frei anordbar.

    [0075] Folgende einfache Rechnung zeigt, dass sich dank der Erfindung eine deutliche Steigerung der Förderleistung erzielen lässt. Für eine Gebäudezone mit beispielsweise zwölf Stockwerken bedienen gemäss Stand der Technik zwei Aufzugskabinen je elf Stockwerke, d.h., dass jede Aufzugskabine pro Stockwerk einen durch die Anzahl der zu bedienenden Stockwerke gewichteten Förderkoeffizienten von 1/11 besitzt, der ein Mass für die Förderleistung der Aufzugskabine in einem bestimmten Stockwerk darstellt. Dies ergibt für die beiden Randstockwerke, die jeweils nur von einer Aufzugskabine bedient werden einen Förderkoeffizienten von je 1/11 und für einen mittleren Bereich von acht Stockwerken, wo sich die beiden Kabinenzonen überlappen, einen Förderkoeffizienten von 2/11.

    [0076] Gemäss dem Beispiel aus Fig. 6 ergibt sich für eine mittlere Gebäudezone G3 folgende Rechnung: jede in der Gebäudezone G3 verfahrene Aufzugskabine besitzt eine zugeordnete Kabinenzone, die acht Stockwerke umfasst. Da jedes Stockwerk der Gebäudezone G3 von zwei Aufzugskabinen bedient wird, ergibt sich durchgehend ein Förderkoeffizient von 2/8 oder 1/4. Die Förderleistung liegt also deutlich über den Werten einer vergleichbaren Aufzugsanlage gemäss Stand der Technik

    [0077] Bei der zweiten in Fig. 8 gezeigten Anordnung der Aufzugsanlage berechnet sich der Förderkoeffizient für Stockwerke einer mittleren Gebäudezone G4 nach ähnlichen Überlegungen wie vorher. Jede in der Gebäudezone G4 verfahrene Aufzugskabine besitzt eine zugeordnete Kabinenzone, die 12 Stockwerke umfasst. Auch in diesem Fall wird jedes Stockwerk der Gebäudezone G4 von zwei Aufzugskabinen bedient. Somit ergibt sich für jedes Stockwerk der Gebäudezone G4 ein Förderkoeffizient von 2/12. Bei in etwa gleich häufiger Bedienung der mittleren Stockwerke können die Randstockwerke in diesem Beispiel deutlich häufiger bedient werden als bei einer Aufzugsanlage gemäss Stand der Technik.


    Ansprüche

    1. Aufzugsanlage mit mindestens zwei Aufzügen, wobei ein erster Aufzug ihn einer zugeteilten horizontal angeordneten Gebäudezone (G1, G2; G3, G4) und ein zweiter Aufzug in mehreren horizontal angeordneten Gebäudezonen operiert und wobei jeder Aufzug über mindestens eine Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) verfügt, jede Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) über einen eigenen Antrieb (A1, A2, A3) in einer zugeordneten Kabinenzone (K1, K2, K3; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) unabhängig verfahrbar ist und jede Kabinenzone (K1, K2, K3 ; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) über mindestens ein Umsteigestockwerk (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2) und mindestens ein weiteres Stockwerk verfügt, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aufzug über mindestens drei senkrecht übereinander angeordnete Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) in einem Schacht (15.1) verfügt, die über eine mittlere und zwei benachbarte Aufzugskabinen verfügen, wobei die mittlere Aufzugskabine (7a) in einer mittleren Kabinenzone (K1; K1.1, K1.2) unabhängig verfahrbar ist und die zwei benachbarten Aufzugskabinen (7b, 7c) in zwei benachbarten Kabinenzonen (K2, K3; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2) unabhängig verfahrbar sind, und dass die mittlere Kabinenzone (K1, K.1, K1.2) und eine benachbarte Kabinenzone (K2, K3; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2) mindestens ein gemeinsames Stockwerk bedienen und dass mindestens eine diester Kabinenzonen (K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) zwei Gebäudezonen (G1, G2) zugeteilt ist.
     
    2. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese mindestens eine Aufzugskabine des zweiten Aufzugs eine Multikabine mit mindestens zwei senkrecht übereinander angeordneten Kabinen ist, welche beiden Kabinen derselben Kabinenzone zugeordnet sind.
     
    3. Aufzugsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Multikabine mindestens zwei übereinanderliegende Umsteigestockwerke (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2) bedient.
     
    4. Aufzugsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Kabinenzonen mindestens zwei benachbarten Gebäudezonen zugeordnet sind.
     
    5. Aufzugsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Kabinenzone einer Gebäudezone zugeordnet ist und die beiden benachbarten Kabinenzonen je derselben Gebäudezone und einer benachbarten oberen oder unteren Gebäudezone zugeordnet sind.
     
    6. Aufzugsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei den Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) zugeordneten Antriebe (A1, A2, A3) von den Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) überfahrbar sind.
     
    7. Aufzugsanlage nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei den Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) zugeordneten Antriebe (A1, A2, A3) an einer ersten Schachtwand oder zweiten gegenüberliegenden Schachtwand positioniert sind.
     
    8. Aufzugsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (A1) der mittleren Aufzugskabine (7a) an der ersten Schachtwand positioniert ist und die beiden Antriebe (A2, A3) der benachbarten Aufzugskabinen (7a, 7c) an der gegenüberliegenden zweiten Schachtwand positioniert sind.
     
    9. Aufzugsanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Antriebe (A1, A2, A3) alternierend auf gegenüberliegenden ersten oder zweiten Schachtwänden positioniert sind.
     
    10. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Antriebe (A1, A2, A3) auf unterschiedlichen Schachthöhen positioniert sind.
     
    11. Aufzugsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (A2, A3) der benachbarten Aufzugskabinen (7b, 7c) oberhalb oder unterhalb des Antriebs (A1) der mittleren Aufzugskabine (7a) positioniert sind.
     
    12. Aufzugsanlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz in vertikaler Richtung zwischen den zwei Antrieben (A1) einer mittleren und benachbarten Aufzugskabinen (A2, A3) mindestens eine Kabinenhöhe beträgt.
     
    13. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Antriebe (A1, A3) auf gleicher Schachthöhe positioniert sind.
     
    14. Aufzugsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Anrieb (A1, A2, A3) über mindestens einen Motor (M1, M2, M3) und eine Treibscheibe (1a, 1b, 1c) verfügt.
     
    15. Aufzugsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (M1, M2, M3) senkrecht über der zugeordneten Treibscheibe (1a, 1b, 1c) angeordnet ist.
     
    16. Aufzugsanlage nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Treibscheiben (1a, 1b, 1c) parallel zur ersten und zweiten Schachtwand liegen.
     
    17. Aufzugsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) ein Gegengewicht (12a, 12b, 12c) zugeordnet ist.
     
    18. Aufzugsanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gegengewicht (12a, 12b, 12c) durch zwei Gegengewichtsführungsschienen (11a.1, 11a.2, 11b.1, 11b.2) geführt ist.
     
    19. Aufzugsanlage nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) entlang zwei Kabinenführungsschienen (10.1, 10.2) verfahrbar ist.
     
    20. Aufzugsanlage nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichte (12a, 12b, 12c) zwischen den Kabinenführungsschienen (10.1, 10.2) und ersten oder zweiten Schachtwänden positionierbar sind.
     
    21. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) mindestens ein Zugmittel (Z1, Z2, Z3) zugeordnet ist
     
    22. Aufzugsanlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) und das zugeordnete Gegengewicht (12a, 12b, 12c) an einem gemeinsamen Zugmittel (Z1, Z2, Z3) aufgehängt sind.
     
    23. Aufzugsanlage nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (Z1, Z2, Z3) in Wirkkontakt mit der Treibscheibe (1a, 1b, 1c) steht.
     
    24. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) in einem 2:1 Verhältnis an den Zugmitteln (Z1, Z2, Z3) aufgehängt sind.
     
    25. Aufzugsanlage nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) je über mindestens eine erste und zweite Umlenkrolle (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) verfügen, die im unteren Bereich der Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) angebracht sind.
     
    26. Aufzugsanlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (Z1, Z2, Z3) durch die Treibscheiben (1a, 1b, 1c) und die ersten und zweiten Umlenkrollen (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) zu ersten Fixpunkten (5a, 5b, 5c) geführt sind.
     
    27. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichte (12a, 12b, 12c) unterhalb der zugeordneten Antriebe (A1, A2, A3) in einem 2:1 Verhältnis an den Zugmitteln (Z1, Z2, Z3) aufgehängt sind.
     
    28. Aufzugsanlage nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichte (12a, 12b, 12c) über dritte Umlenkrollen (4a, 4b, 4c) verfügen, die im oberen Bereich der Gegengewichte (12a, 12b, 12c) fixiert sind.
     
    29. Aufzugsanlage nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (Z1, Z2, Z3) von den Treibscheiben (1a, 1b, 1c) über die dritten Umlenkrollen (4a, 4b, 4c) zu zweiten Fixpunkten (6a, 6b, 6c) geführt sind.
     
    30. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (Z1, Z2, Z3) aus mindestens einem Seil oder Doppelseil bestehen.
     
    31. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (Z1, Z2, Z3) aus mindestens einem Riemen bestehen.
     
    32. Aufzugsanlage nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die tragende Struktur der Zugmittel (Z1, Z2, Z3) aus Aramid- oder Vectranfasern gebildet ist.
     
    33. Aufzugsanlage nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen einseitig strukturiert sind.
     
    34. Aufzugsanlage nach Anspruch 31 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen Zahnriemen oder Keilrippenriemen sind.
     
    35. Aufzugsanlage nach Anspruch 33 oder 34 in Kombination mit einem der Ansprüche 26 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen durch die Treibscheiben (1a, 1b, 1c) und mindestens erste (2a, 2b, 2c), zweite (3a, 3b, 3c) und dritte (4a, 4b, 4c) Umlenkrollen geführt sind, nur eine Seite der Riemenin Kontakt mit den Treibscheiben (1a, 1b, 1c) und Umlenkrollen (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c) steht und dass die Riemen zwischen den Treibscheiben (1a, 1b, 1c) und den ersten Umlenkrollen (2a, 2b, 2c) um 180° um ihre jeweilige Längsachse gedreht sind.
     
    36. Aufzugsanlage nach Anspruch 19 in Kombination mit Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinenführungsschienen (10.1, 10.2) eine Verbindungsebene (V) bilden und die Zugmittel (Z1, Z2, Z3), die Treibscheiben (1a, 1b, 1c) sowie die ersten und zweiten Umlenkrollen (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) der zugeordneten Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) einseitig der Verbindungsebene (V) angeordnet sind.
     
    37. Aufzugsanlage nach Ansprüchen 19 in Kombination mit Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabinen (7a, 7b, 7c) durch zwei Kabinenführungsschienen (10.1, 10.2) geführt sind, wobei diese Kabinenführungsschienen (10.1, 10.2) eine Verbindungsebene (V) bilden und die Zugmittel (Z1, Z2, Z3), die Treibscheiben (1a, 1b, 1c) sowie die ersten und zweiten zugeordneten Umlenkrolle (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) der zugeordneten Aufzugskabine (7a, 7b, 7c) beidseitig der Verbindungsebene (V) angeordnet sind.
     
    38. Aufzugsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Antrieb (A1, A2, A3) auf einem Querträger (19) fixiert ist.
     
    39. Aufzugsanlage nach Anspruch 38 in Kombination mit Ansprüchen 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (19) an den Kabinenführungsschienen (10.1) und/oder den Gegengewichtsführungsschienen (11a.1, 11a.2) befestigt ist.
     


    Claims

    1. Lift installation with at least two lifts, wherein a first lift operates in an allocated horizontally arranged building zone (G1, G2; G3, G4) and a second lift operates in a plurality of horizontally arranged building zones and wherein each lift has at least one lift cage (7a, 7b, 7c), each lift cage (7a, 7b, 7c) is independently movable by way of an own drive (A1, A2, A3) in an associated cage zone (K1, K2, K3; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) and each cage zone (K1, K2, K3; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) has at least one transfer storey (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2) and at least one further transfer storey, characterised in that the first lift has at least three lift cages (7a, 7b, 7c) which are arranged vertically one above the other in a shaft (15.1) and which comprise a middle and two adjacent lift cages, wherein the middle lift cage (7a) is independently movable in a middle cage zone (K1; K1.1, K1.2) and the two adjacent lift cages (7b, 7c) are independently movable in two adjacent cage zones (K2, K3; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2), and that the middle cage zone (K1, K1.1, K1.2) and an adjacent cage zone (K2, K3; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2) serve at least one common storey and that at least one of these cage zones (K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) is allocated to two building zones (G1, G2).
     
    2. Lift installation according to claim 1, characterised in that this at least one lift cage of the second lift is a multi-cage with at least two cages which are arranged vertically one above the other and which are associated with the same cage zone.
     
    3. Lift installation according to claim 2, characterised in that the multi-cage serves at least two transfer storeys (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2) disposed one above the other.
     
    4. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least three cage zones are associated with at least two adjacent building zones.
     
    5. Lift installation according to claim 4, characterised in that the middle cage zone is associated with one building zone and the two adjacent cage zones are each associated with the same building zone and an adjacent upper or lower building zone.
     
    6. Lift installation according to claim 4, characterised in that the at least three drives (A1, A2, A3) associated with the lift cages (7a, 7b, 7c) can be moved past by the lift cages (7a, 7b, 7c).
     
    7. Lift installation according to claim 4 or 6, characterised in that the at least three drives (A1, A2, A3) associated with the lift cages (7a, 7b, 7c) are positioned at a first shaft wall or a second opposite shaft wall.
     
    8. Lift installation according to claim 7, characterised in that the drive (A1) of the middle lift cage (7a) is positioned at the first shaft wall and the two drives (A2, A3) of the adjacent lift cages (7a, 7c) are positioned at the opposite second shaft wall.
     
    9. Lift installation according to claim 7 or 8, characterised in that the at least three drives (a1, a2, a3) are positioned in alternation on opposite first or second shaft walls.
     
    10. Lift installation according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the at least three drives (A1, A2, A3) are positioned at different shaft heights.
     
    11. Lift installation according to claim 10, characterised in that the drives (A2, A3) of the adjacent lift cages (7b, 7c) are arranged above or below the drive (A1) of the middle lift cage (7a).
     
    12. Lift installation according to claim 10 or 11, characterised in that the distance in vertical direction between the two drives (A1) of a middle and an adjacent lift cage (A2, A3) is at least one cage height.
     
    13. Lift installation according to any one of claims 6 to 8, characterised in that two drives (A1, A3) are positioned at the same shaft height.
     
    14. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that the drive (A1, A2, A3) has at least one motor (M 1, M2, M3) and drive pulley (1a, 1b, 1c).
     
    15. Lift installation according to claim 14, characterised in that the motor (M1, M2, M3) is arranged vertically above the associated drive pulley (1a, 1b, 1c).
     
    16. Lift installation according to claim 14 or 15, characterised in that the axes of the drive pulleys (1 a, 1 b, 1 c) lie parallel to the first and the second shaft wall.
     
    17. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that a counterweight (12a, 12b, 12c) is associated with each lift cage (7a, 7b, 7c).
     
    18. Lift installation according to claim 17, characterised in that each counterweight (12a, 12b, 12c) is guided by two counterweight guide rails (11a.1, 11a.2, 11 b.1, 11b.2).
     
    19. Lift installation according to claim 17 or 18, characterised in that each lift cage (7a, 7b, 7c) is movable along two cage guide rails (10.1, 10.2).
     
    20. Lift installation according to claim 18 or 19, characterised in that the counterweights (12a, 12b, 12c) are positionable between the cage guide rails (10.1, 10.2) and first or second shaft walls.
     
    21. Lift installation according to any one of claims 17 to 20, characterised in that at least one tension means (Z1, Z2, Z3) is associated with each lift cage (7a, 7b, 7c).
     
    22. Lift installation according to claim 21, characterised in that the lift cage (7a, 7b, 7c) and the associated counterweight (12a, 12b, 12c) are suspended at a common tension means (Z1, Z2, Z3).
     
    23. Lift installation according to claim 21 or 22, characterised in that the tension means (Z1, Z2, Z3) are disposed in operative contact with the drive pulley (1a, 1b, 1c).
     
    24. Lift installation according to any one of claims 21 to 23, characterised in that the lift cages (7a, 7b, 7c) are suspended in a 2:1 ratio at the tension means (Z1, Z2, Z3).
     
    25. Lift installation according to claim 24, characterised in that the lift cages (7a, 7b, 7c) each have at least one first and second deflecting roller (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) mounted in the lower region of the lift cages (7a, 7b, 7c).
     
    26. Lift installation according to claim 25, characterised in that the tension means (Z1, Z2, Z3) are guided by the drive pulleys (1a, 1b, 1c) and the first and second deflecting rollers (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) to first fixing points (5a, 5b, 5c).
     
    27. Lift installation according to any one of claims 21 to 26, characterised in that the counterweights (12a, 12b, 12c) are suspended below the associated drives (A1, A2, A3) in a 2:1 ratio at the tension means (Z1, Z2, Z3).
     
    28. Lift installation according to claim 27, characterised in that the counterweights (12a, 12b, 12c) have third deflecting rollers (4a, 4b, 4c) fixed in the upper region of the counterweights (12a, 12b, 12c).
     
    29. Lift installation according to claim 28, characterised in that the tension means (Z1, Z2, Z3) are guided by the drive pulleys (1a, 1b, 1c) via the third deflecting rollers (4a, 4b, 4c) to second fixing points (6a, 6b, 6c).
     
    30. Lift installation according to any one of claims 21 to 29, characterised in that the tension means (Z1, Z2, Z3) consist of at least one cable or double cable.
     
    31. Lift installation according to any one of claims 21 to 29, characterised in that the tension means (Z1, Z2, Z3) consist of at least one belt.
     
    32. Lift installation according to claim 30 or 31, characterised in that the supporting structure of the tension means (Z1, Z2, Z3) is formed from aramide fibres or Vectran fibres.
     
    33. Lift installation according to claim 32, characterised in that the belts are structured at one side.
     
    34. Lift installation according to claim 31 or 33, characterised in that the belts are cogged belts or wedge-ribbed belts.
     
    35. Lift installation according to claim 33 or 34 in combination with one of claims 26 and 29, characterised in that the belts are guided by the drive pulleys (1a, 1b, 1c) and at least first deflecting rollers (2a, 2b, 2c), second deflecting rollers (3a, 3b, 3c) and third deflecting rollers (4a, 4b, 4c), only one side of the belt is disposed in contact with the drive pulleys (1a, 1b, 1 c) and deflecting rollers (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c) and the belts are turned through 180° about the respective longitudinal axis thereof between the drive pulleys (1a, 1b, 1c) and the first deflecting rollers (2a, 2b, 2c).
     
    36. Lift installation according to claim 19 in combination with claim 25, characterised in that the cage guide rails (10.1, 10.2) form a connecting plane (V) and the tension means (Z1, Z2, Z3), the drive pulleys (1a, 1b, 1c) and the first and second deflecting rollers (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) of the associated lift cage (7a, 7b, 7c) are arranged at one side of the connecting plane (V).
     
    37. Lift installation according to claim 19 in combination with claim 25, characterised in that the lift cages (7a, 7b, 7c) are guided by two cage guide rails (10.1, 10.2), wherein these cage guide rails (10.1, 10.2) form a connecting plane (V) and the tension means (Z1, Z2, Z3), the drive pulleys (1 a, 1 b, 1 c) and the first and second associated deflecting rollers (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) of the associated lift cage (7a, 7b, 7c) are arranged at both sides of the connecting plane (V).
     
    38. Lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that each drive (A1, A2, A3) is fixed on a crossbeam (19).
     
    39. Lift installation according to claim 38 in combination with claim 18 or 19, characterised in that the crossbeam (19) is fastened to the cage guide rails (10.1) and/or to the counterweight guide rails (11a.1, 11a.2).
     


    Revendications

    1. Installation d'ascenseur comprenant au moins deux ascenseurs, un premier ascenseur fonctionnant dans une zone du bâtiment attribuée disposée horizontalement (G1, G2 ; G3, G4) et un deuxième ascenseur fonctionnant dans plusieurs zones du bâtiment disposées horizontalement et chaque ascenseur disposant d'au moins une cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c), chaque cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c) pouvant être déplacée indépendamment par le biais d'un entraînement propre (A1, A2, A3) dans une zone de cabine associée (K1, K2, K3 ; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) et chaque zone de cabine (K1, K2, K3 ; K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) disposant d'au moins un palier de transfert (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2) et d'au moins un autre palier, caractérisée en ce que le premier ascenseur dispose d'au moins trois cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) disposées verticalement les unes au-dessus des autres dans une gaine (15.1), lesquelles disposent d'une cabine d'ascenseur centrale et de deux cabines d'ascenseur adjacentes, la cabine d'ascenseur centrale (7a) pouvant être déplacée indépendamment dans une zone de cabine centrale (K1 ; K1.1, K1.2) et les deux cabines d'ascenseur adjacentes (7b, 7c) pouvant être déplacées indépendamment dans deux zones de cabine adjacentes (K2, K3 ; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2), et en ce que la zone de cabine centrale (K1, K1.1, K1.2) et une zone de cabine adjacente (K2, K3 ; K2.1, K3.1, K2.2, K3.2) desservent au moins un palier commun et en ce qu'au moins l'une de ces zones de cabine (K1.1, K2.1, K3.1, K1.2, K2.2, K3.2) est attribuée à deux zones du bâtiment (G1, G2).
     
    2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que cette au moins une cabine d'ascenseur du deuxième ascenseur est une cabine multiple avec au moins deux cabines disposées verticalement l'une au-dessus de l'autre, lesquelles deux cabines sont affectées à la même zone de cabine.
     
    3. Installation d'ascenseur selon la revendication 2, caractérisée en ce que la cabine multiple dessert au moins deux paliers de transfert disposés l'un au-dessus de l'autre (U1.1, U1.2, U2.1, U2.2).
     
    4. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les au moins trois zones de cabine sont affectées à au moins deux zones adjacentes du bâtiment.
     
    5. Installation d'ascenseur selon la revendication 4, caractérisée en ce que la zone de cabine centrale est affectée à une zone du bâtiment et les deux zones de cabine adjacentes sont affectées chacune à la même zone du bâtiment et à une zone du bâtiment adjacente supérieure ou inférieure.
     
    6. Installation d'ascenseur selon la revendication 4, caractérisée en ce que les au moins trois entraînements (A1, A2, A3) affectés aux cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) peuvent être passés par les cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c).
     
    7. Installation d'ascenseur selon la revendication 4 ou 6, caractérisée en ce que les au moins trois entraînements (A1, A2, A3) affectés aux cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) sont positionnés au niveau d'une première paroi de la gaine ou d'une deuxième paroi opposée de la gaine.
     
    8. Installation d'ascenseur selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'entraînement (A1) de la cabine d'ascenseur centrale (7a) est positionné au niveau de la première paroi de la gaine et les deux entraînements (A2, A3) des cabines d'ascenseur adjacentes (7b, 7c) sont positionnés au niveau de la deuxième paroi opposée de la gaine.
     
    9. Installation d'ascenseur selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les au moins trois entraînements (A1, A2, A3) sont positionnés en alternance sur les première et deuxième parois opposées de la gaine.
     
    10. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que les au moins trois entraînements (A1, A2, A3) sont positionnés à des hauteurs différentes de la gaine.
     
    11. Installation d'ascenseur selon la revendication 10, caractérisée en ce que les entraînements (A2, A3) des cabines d'ascenseur adjacentes (7b, 7c) sont positionnés au-dessus ou en dessous de l'entraînement (A1) de la cabine d'ascenseur centrale (7a).
     
    12. Installation d'ascenseur selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que la distance dans la direction verticale entre les deux entraînements (A1) d'une cabine d'ascenseur centrale et d'une cabine d'ascenseur adjacente (A2, A3) représente au moins une hauteur de cabine.
     
    13. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que deux entraînements (A1, A3) sont positionnés à la même hauteur de la gaine.
     
    14. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement (A1, A2, A3) dispose d'au moins un moteur (M1, M2, M3) et d'une poulie d'entraînement (1a, 1b, 1c).
     
    15. Installation d'ascenseur selon la revendication 14, caractérisée en ce que le moteur (M1, M2, M3) est disposé verticalement au-dessus de la poulie d'entraînement associée (1a, 1b, 1c).
     
    16. Installation d'ascenseur selon la revendication 14 ou 15, caractérisée en ce que les axes des poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) sont parallèles à la première et à la deuxième paroi de la gaine.
     
    17. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un contrepoids (12a, 12b, 12c) est associé à chaque cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c).
     
    18. Installation d'ascenseur selon la revendication 17, caractérisée en ce que chaque contrepoids (12a, 12b, 12c) est guidé par deux rails de guidage de contrepoids (11a.1, 11a.2, 11b.1, 11b.2).
     
    19. Installation d'ascenseur selon la revendication 17 ou 18, caractérisée en ce que chaque cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c) peut être déplacée le long de deux rails de guidage de cabine (10.1, 10.2).
     
    20. Installation d'ascenseur selon la revendication 18 ou 19, caractérisée en ce que les contrepoids (12a, 12b, 12c) peuvent être positionnés entre les rails de guidage de cabine (10.1, 10.2) et la première ou la deuxième paroi de la gaine.
     
    21. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 17 à 20, caractérisée en ce que chaque cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c) est associée à au moins un moyen de traction (Z1, Z2, Z3).
     
    22. Installation d'ascenseur selon la revendication 21, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (7a, 7b, 7c) et le contrepoids associé (12a, 12b, 12c) sont accrochés à un moyen de traction commun (Z1, Z2, Z3).
     
    23. Installation d'ascenseur selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que le moyen de traction (Z1, Z2, Z3) est en contact fonctionnel avec la poulie d'entraînement (1a, 1b, 1c).
     
    24. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 21 à 23, caractérisée en ce que les cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) sont accrochées aux moyens de traction (Z1, Z2, Z3) suivant un rapport 2:1.
     
    25. Installation d'ascenseur selon la revendication 24, caractérisée en ce que les cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) disposent à chaque fois d'au moins une première et une deuxième poulie de renvoi (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) qui sont montées dans la région inférieure des cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c).
     
    26. Installation d'ascenseur selon la revendication 25, caractérisée en ce que les moyens de traction (Z1, Z2, Z3) sont guidés par les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) et les premières et deuxièmes poulies de renvoi (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) jusqu'à des premiers points fixes (5a, 5b, 5c).
     
    27. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 21 à 26, caractérisée en ce que les contrepoids (12a, 12b, 12c) sont accrochés en dessous des entraînements associés (A1, A2, A3) aux moyens de traction (Z1, Z2, Z3) dans un rapport 2:1.
     
    28. Installation d'ascenseur selon la revendication 27, caractérisée en ce que les contrepoids (12a, 12b, 12c) disposent de troisièmes poulies de renvoi (4a, 4b, 4c) qui sont fixées dans la région supérieure des contrepoids (12a, 12b, 12c).
     
    29. Installation d'ascenseur selon la revendication 28, caractérisée en ce que les moyens de traction (Z1, Z2, Z3) sont guidés par les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) par le biais des troisièmes poulies de renvoi (4a, 4b, 4c) jusqu'à des deuxièmes points fixes (6a, 6b, 6c).
     
    30. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 21 à 29, caractérisée en ce que les moyens de traction (Z1, Z2, Z3) se composent d'au moins un câble ou d'un double câble.
     
    31. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications 21 à 29, caractérisée en ce que les moyens de traction (Z1, Z2, Z3) se composent d'au moins une courroie.
     
    32. Installation d'ascenseur selon la revendication 30 ou 31, caractérisée en ce que la structure porteuse des moyens de traction (Z1, Z2, Z3) est formée de fibres d'aramide ou de Vectran.
     
    33. Installation d'ascenseur selon la revendication 32, caractérisée en ce que les courroies sont structurées sur une face.
     
    34. Installation d'ascenseur selon la revendication 31 ou 33, caractérisée en ce que les courroies sont des courroies dentées ou des courroies nervurées en V.
     
    35. Installation d'ascenseur selon la revendication 33 ou 34, en combinaison avec l'une quelconque des revendications 26 et 29, caractérisée en ce que les courroies sont guidées par les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) et au moins des premières (2a, 2b, 2c), des deuxièmes (3a, 3b, 3c) et des troisièmes (4a, 4b, 4c) poulies de renvoi, seulement un côté des courroies est en contact avec les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) et les poulies de renvoi (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c) et en ce que les courroies entre les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) et les premières poulies de renvoi (2a, 2b, 2c) sont tournées de 180° autour de leur axe longitudinal respectif.
     
    36. Installation d'ascenseur selon la revendication 19 en combinaison avec la revendication 25, caractérisée en ce que les rails de guidage de cabine (10.1, 10.2) forment un plan de connexion (V) et les moyens de traction (Z1, Z2, Z3), les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) ainsi que les premières et deuxièmes poulies de renvoi (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) de la cabine d'ascenseur associée (7a, 7b, 7c) sont disposés d'un côté du plan de connexion (V).
     
    37. Installation d'ascenseur selon la revendication 19 en combinaison avec la revendication 25, caractérisée en ce que les cabines d'ascenseur (7a, 7b, 7c) sont guidées par deux rails de guidage de cabine (10.1, 10.2), ces rails de guidage de cabine (10.1, 10.2) formant un plan de connexion (V) et les moyens de traction (Z1, Z2, Z3), les poulies d'entraînement (1a, 1b, 1c) ainsi que les premières et deuxièmes poulies de renvoi associées (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c) de la cabine d'ascenseur associée (7a, 7b, 7c) étant disposés des deux côtés du plan de connexion (V).
     
    38. Installation d'ascenseur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque entraînement (A1, A2, A3) est fixé sur une traverse (19).
     
    39. Installation d'ascenseur selon la revendication 38 en combinaison avec les revendications 18 ou 19, caractérisée en ce que la traverse (19) est fixée aux rails de guidage de cabine (10.1) et/ou aux rails de guidage de contrepoids (11a.1, 11a.2).
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente