[0001] Die Erfindung betrifft eine Profilstangenvorrichtung für Profilsysteme zur Erstellung
von Aufbauten, insbesondere für den Messe-, Laden- und/oder Bürobau, mit mindestens
einer in Längsrichtung verlaufenden Befestigungsnut zur Befestigung von an der Profilstangenvorrichtung
anzuordnenden Elementen. Weiterhin betrifft die Erfindung Aufbauten unter Verwendung
derartiger Profilstangenvorrichtungen.
[0002] Beispielsweise beim Messe-, Laden- bzw. Bürobau besteht das Erfordernis, unterschiedlichst
geformte Stellflächen flexibel mit funktionalen Aufbauten, wie Regalen, Tischen, Pulten,
Stellwänden, Monitorwänden usw. zu versehen. Derartige Aufbauten müssen z.T. große
Lasten aufnehmen können, eine große Vielfalt an Aufbaumöglichkeiten zulassen, und
- insbesondere im Falle des Messebaus - schnell auf- und wieder abbaubar sein. Gleichzeitig
sollen derartige Aufbauten jedoch einer gewissen Ästhetik genügen.
[0003] Für derartige Zwecke werden heutzutage oftmals Profilsysteme verwendet, bei denen
als eines der Basiselemente Profilstangen verwendet werden. Derartige Profilstangen
weisen in der Regel eine größere Anzahl (meist 4, 6 oder 8) von hinterschnittenen
Längsnuten, die in Längsrichtung der Profilstange verlaufen, auf. In die derart ausgebildeten,
hinterschnittenen Längsnuten können Befestigungselemente wie Nutschlösser eingebracht
werden, die beispielsweise der Anordnung von Querstreben zur statischen Stabilisierung
der resultierenden Anordnung, oder aber auch der Befestigung von Anbauteilen wie Regalböden,
Stellwandflächen, Monitoren usw. dienen.
[0004] Derartige Profilstangen sind beispielsweise
EP 0 144 030 B1 zu entnehmen. In dieser Schrift sind Profilstangen dargestellt, welche jeweils acht
gleichartig geformte, hinterschnittene Längsnuten aufweisen und eine oktangonale Aussenfläche
aufweisen. Insbesondere sind in dieser Schrift Verbindungselemente dargestellt, mit
deren Hilfe die Stirnseite einer Profilstange an der Aussenfläche einer anderen Profilstange
befestigt werden kann.
[0005] Weitere Profilstangen bzw. Profilstangensysteme sind
EP 0 393 090 B1 zu entnehmen. Hier werden u.a. Profilstangen mit im Wesentlichen kreisrunden Außenumfang
und ebenfalls acht hinterschnittenen Längsnuten dargestellt. In die Längsnuten dieser
Profilstangen greifen die flach gedrückten und umgebördelten Enden von Rundrohrstangen
ein.
[0006] Weitere Profilstangen sind
EP 0 897 436 B1 zu entnehmen. In dieser Schrift werden polygonale Profilstangen offenbart, wobei
ein Teil dieser Profilstangen zwei Sätze von jeweils vier hinterschnittenen Längsnuten
aufweist. Die beiden Sätze von Längsnuten weichen in ihrer Formgebung jeweils voneinander
ab. Innerhalb eines Satzes sind die Längsnuten jedoch jeweils gleich geformt. Weiterhin
wird in der Patentschrift vorgeschlagen, dass in den die Nuten seitlich begrenzenden
Wänden Ausnehmungen vorgesehen werden, wobei diese Ausnehmungen als Eingriffsöffnungen
für hakenartig geformte Elemente dienen können, so dass auf diese Weise Gegenstände
an den Profilstangen befestigt werden können.
[0007] Schließlich wird im Rahmen der
EP 0 897 436 B1 vorgeschlagen, mittels speziell geformter Halteschienen, die in die Längsnuten der
Profilschienen eingeklipst werden können, streifenförmige Platten an der Profilschiene
zu befestigen, die der optischen Verblendung der hinterschnittenen Längsnuten dienen.
Auf diese Weise soll ein optisch ansprechender Eindruck der Gesamtanordnung entstehen.
Problematisch dabei ist jedoch, dass hierzu ein relativ hoher Aufwand betrieben werden
muss. Wenn beispielsweise Querstreben an einer derartig verblendeten Profilschiene
angebracht werden sollen, muss zunächst im Bereich, an dem die Befestigung erfolgen
soll, die Verblendplatte abgelängt und ein entsprechendes Stück entfernt werden, was
gegebenenfalls auch für das Klemmprofil zutrifft. Neben dem Montageaufwand entsteht
auch das Problem, dass die derart abgelängte Verblendplatte oftmals für einen Neuaufbau
nicht mehr verwendet werden kann und weggeworfen werden muss. Dies schränkt die Praktikabilität
des dort beschriebenen Systems nicht unerheblich ein.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Profilstangenvorrichtung bzw. einen Aufbau
unter Verwendung derartiger Profilstangenvorrichtungen vorzuschlagen, der optisch
besonders ansprechend ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch eine Profilstangenvorrichtung bzw. einen Aufbau unter Verwendung
derartiger Profilstangenvorrichtungen gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche
gelöst.
[0010] Dazu wird vorgeschlagen, bei einer Profilstangenvorrichtung für Profilsysteme zur
Erstellung von Aufbauten, insbesondere für den Messe-, Laden- und/oder Bürobau, welche
eine Mehrzahl von hinterschnittenen, jeweils in Längsrichtung verlaufenden Befestigungsnuten
zur Befestigung von an der Profilstangenvorrichtung anzuordnender Elementen aufweist,
wobei die Profilstangenvorrichtung n Befestigungsnuten aufweist, wenigstens einen,
vorzugsweise genau einen von zwei einander benachbarten Befestigungsnuten eingeschlossenen
Segmentbereich so auszubilden, dass dieser einen Winkel α von

aufweist.
[0011] Die Profilstangenvorrichtung wird, mit anderen Worten, so ausgebildet, dass die Anordnung
der Befestigungsnuten nicht im jeweils gleichen Winkelabstand voneinander erfolgt,
so wie dies bei bisherigen Profilstangensystemen der Fall ist, so dass vielmehr zumindest
ein Winkel größer als zumindest ein Teil der verbleibenden Winkel ausgebildet ist.
Die Anordnung der Befestigungsnuten ist durch die vorgeschlagene Ausbildung daher
in aller Regel asymmetrisch. Die sonstige Außenkontur der Profilstangenvörrichtung
kann - muss aber nicht - nach wie vor eine Symmetrie aufweisen. Bei der Symmetrie
kann es sich um eine Rotationssymmetrie, eine Achsensymmetrie und/oder eine n-zählige
Symmetrie (typischerweise mit n = 2, 3, 4, 6, 8) handeln. Mit der Erfindung wird eine
Profilstangenvorrichtung bzw. einen unter Verwendung derartiger Profilstangenvorrichtungen
erstellten Aufbau vorgeschlagen, welche/welcher optisch besonders ansprechend ist,
ohne dass hierzu besondere zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise das Vorsehen
von Verblendungen, erforderlich wären.
[0012] In aller Regel soll im Rahmen der vorliegenden Anmeldung der entsprechende Winkel
jeweils von der Mitte der - typischerweise in sich achsensymmetrisch ausgebildeten
- Befestigungsnuten aus gemessen werden. Es ist jedoch denkbar, dass als Grenze beispielsweise
die Kante der Öffnung zur Außenseite hin bzw. die Maximalausdehnung des hinterschnittenen
Bereichs der Befestigungsnut verwendet wird.
[0013] Üblicherweise wird die vorgeschlagene Ausbildung zur Folge haben, dass die Anzahl
der in der Profilstangenvorrichtung vorgesehenen Befestigungsnuten gegenüber bekannten
Profilstangenvorrichtungen mit einer vergleichbaren Geometrie um eins verringert ist.
Bei einem rechteckigen Profil, bei dem bei bekannten Profilen typischerweise 4 Befestigungsnuten
vorgesehen sind, ergäbe sich daher üblicherweise eine Anzahl von 3 Befestigungsnuten.
Da bekannte Befestigungssysteme üblicherweise eine geradzahlige Anzahl von Befestigungsnuten
aufweisen, ergibt sich somit bei der vorgeschlagenen Ausbildung üblicherweise eine
ungeradzahlige Anzahl von Befestigungsnuten, wie beispielsweise eine Anzahl von 3,
5 oder 7 Befestigungsnuten. Es ist denkbar, dass die Erfindung auch selbständig und
unabhängig von der obigen Ausführung als ungeradzahlige Anzahl von Befestigungsnuten
aufgefasst und beansprucht werden kann. Selbstverständlich ist im Rahmen einer Weiterbildung
eine Kombination mit einem oder mehreren sonstigen, bereits beschriebenen und noch
im Folgenden beschriebenen Merkmalen denkbar. Denkbar ist im Übrigen auch, dass mehrere
Gruppen von Winkeln α vorgesehen werden, wobei die einzelnen Gruppen voneinander unterschiedliche
Werte α
i aufweisen, die Winkel α
i innerhalb einer Gruppe i jedoch gleich sind.
[0014] In jedem Fall ergibt sich bei der Profilstangenvorrichtung ein - im Verhältnis zu
bekannten Profilstangenvorrichtungen - vergrößerter Oberflächenbereich, an dem keine,
das ästhetische Erscheinungsbild üblicherweise störende Durchbrechung der Oberfläche
durch eine Befestigungsnut stattfindet. Dementsprechend kann in diesem vergrößerten
Bereich die Anbringung beispielsweise von Verblendungsplatten entfallen. Es hat sich
auch überraschenderweise herausgestellt, dass durch eine derartige Vergrößerung eines
befestigungsnutfreien Bereichs, die Flexibilität der Profilstangenvorrichtung in aller
Regel nicht oder in nur geringem Maße beeinträchtigt wird.
[0015] Vorzugsweise wird die Profilstangenvorrichtung derart ausgebildet, dass für den Winkel
α die Beziehung

gilt. Als k können dabei insbesondere die Werte k = 1,1, 1,2, 1,3, 1,4, 1,5, 1,6,
1, 7, 1, 8, 1,9 und/oder 2,0 gewählt werden. Bei der vorgeschlagenen Weiterbildung
ergibt sich ein größerer Oberflächenbereich, der nicht durch eine Befestigungsnut
durchbrochen wird, sodass die Ästhetik nochmals gesteigert werden kann.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird der Winkel α mit

ge-wählt, wobei k im Bereich von 0,5 bis 1,5, insbesondere k = 0,8 bis 1,2, besonders
vorzugsweise k = 0,9 bis 1,1, liegt und insbesondere k = 1 ist. Dieser Winkelbereich
entspricht in der Regel annäherungsweise der Aussage, dass, im Vergleich zu herkömmlichen
Profilstangensystemen, an einer Stelle, wo normalerweise eine Befestigungsnut vorgesehen
ist, keine Befestigungsnut vorgesehen ist. Auch hierdurch wird ein vergrößerter, von
Befestigungsnuten beeinflusster Bereich geschaffen, was das optische Erscheinungsbild
der Profilstangenvorrichtung verbessert. Darüber hinaus wird insbesondere bei dieser
Weiterbildung die Kompatibilität und damit Interoperabilität mit bekannten Profilsystemkomponenten
gefördert.
[0017] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die verbleibenden Segmentbereiche
einen jeweils im Wesentlichen gleichen Winkel β einschließen. Dadurch wird eine möglichst
große "Rest"-Symmetrie der Profilstangenvorrichtung gefördert, welche das ästhetische
Erscheinungsbild der Profilstangenvorrichtung und der daraus gefertigten Aufbauten
in aller Regel nochmals fördert. Denkbar ist es im Übrigen auch, dass mehrere Gruppen
von verbleibenden Segmentbereichen gewählt werden, wobei die einzelnen Gruppen i unterschiedliche
Werte β
i aufweisen, die Winkel β
i innerhalb einer Gruppe i jedoch gleich sind.
[0018] Eine nochmals bevorzugte Weiterbildung ergibt sich, wenn zumindest einer der verbleibenden
Segmentbereiche einen Winkel β von

mit k im Bereich k = 0,5 bis 1,5, vorzugsweise k = 0,8 bis 1,2, besonders vorzugsweise
k = 0,9 bis 1,1 liegt und insbesondere k = 1 ist. Auch hier kann die Ästhetik und
insbesondere die Kompatibilität und Interoperabilität mit bestehenden Profilstangensystemen
nochmals gefördert werden.
[0019] Eine weitere unabhängige Lösung der Aufgabe und/oder der Weiterbildung der beschriebenen
Profilstangenvorrichtung ergibt sich, wenn bei einer Profilstangenvorrichtung für
Profilsysteme zur Erstellung von Aufbauten, insbesondere für den Messe-, Laden- und/oder
Bürobau, welche wenigstens eine hinterschnittene, in Längsrichtung verlaufende Befestigungsnut
zur Befestigung an der Profilstangenvorrichtung anzuordnender Elemente aufweist, insbesondere
bei einer Profilstangenvorrichtung gemäß dem vorab beschriebenen Aufbau, die Profilstangenvorrichtung
so ausgebildet ist, dass diese eine im Querschnitt ovalartige Form aufweist. In Zusammenhang
mit dieser Erfindung ist dabei der Begriff "ovalartige Form" nicht im strengen mathematischen
Sinne zu verstehen (in der Mathematik wird als ein Oval eine ebene geometrische Figur
bezeichnet, bei der jede Gerade das Oval in höchstens zwei Punkten schneidet und jeder
Punkt des Ovals genau eine Tangente hat). Vielmehr ist im Rahmen der Erfindung unter
einer ovalartigen Form insbesondere zu verstehen, dass eine "echt ovalartige Form"
vorliegt, mit anderen Worten, dass eine vom Kreis abweichende Form vorliegt. Unter
einer ovalartigen Form kann darüber hinaus auch eine "stadienartige" Form verstanden
werden, bei der zwei Seiten des Ovals ein als Gerade ausgebildetes Stück aufweisen.
Denkbar ist es auch, dass auch die verbleibenden Seiten gerade Stücke - mit einer
gegebenenfalls von den anderen zwei Seiten unterschiedlichen Länge - aufweisen. Insofern
kann auch eine rechteckige Form mit Kreisbogenartig abgerundeten Ecken als "ovalartige
Form" verstanden werden.
[0020] Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Formgebung von einem Großteil der Personen
üblicherweise als besonders formschön empfunden wird, da die Profilvorrichtung einerseits
nicht als "agressiv eckig", andererseits jedoch auch nicht als "langweilig kreisrund"
empfunden wird. Auch hier hat sich überraschend gezeigt, dass die Abweichung von einer
hochgradig symmetrischen Form (z.B. mit 4-, 6- oder 8-zähliger Geometrie) sich in
aller Regel nicht oder nur geringfügig negativ in Bezug auf die Flexibilität der Profilstangenvorrichtung
auswirkt.
[0021] Als besonders vorteilhaft hat sich ein Verhältnis Höhe zu Breite der Profilstangenvorrichtung
mit einem Verhältnis zwischen 1,3 und 3, vorzugsweise zwischen 1,4 und 2 und besonders
vorzugsweise von 1,5 erwiesen. Ein derartiges Verhältnis wird oftmals als besonders
formschön empfunden.
[0022] Auch ist es von Vorteil, wenn die Außenkontur der Profilstangenvorrichtung insbesondere
im Bereich wenigstens einer Befestigungsnut zumindest abschnittsweise eben ausgebildet
ist. Besonders in diesem Bereich erweist sich eine flächenförmige Ausbildung als besonders
förderlich, weil dadurch besonders hohe Befestigungskräfte zwischen der Profilstangenvorrichtung
und einem daran zu befestigenden Bauteil realisiert werden können. Auch kann so die
Ausbildung einer Befestigungsnut, welche mit bereits bestehenden Befestigungssystemen
(z.B. der Firmen Syma, Trendstand, MK, Octanorm usw.) kompatibel ist, gefördert werden.
[0023] Wenn die Profilstangenvorrichtung wenigstens einen, zumindest im Wesentlichen geschlossenen
Hohlraum aufweist, kann eine besonders materialsparende Herstellung der Profilstangenvorrichtung
gefördert werden. Auch kann die Profilstangenvorrichtung besonders leicht ausgebildet
werden. Darüber hinaus kann eine derart ausgebildete Profilstange aus statischen Gründen
oftmals auch höhere Lasten aufnehmen, als dies bei einem massiven Profil der Fall
wäre. Auch können besonders vorteilhaft Kabel, Seile, Hebevorrichtungen usw. im Inneren
einer derartigen Profilstangenvorrichtung geführt werden. Selbstverständlich ist es
dennoch denkbar, die Profilstangenvorrichtung als zumindest bereichsweise im Wesentlichen
massives Profil auszubilden. Für die Herstellung der Profilstangenvorrichtung bietet
sich sowohl beim vorgeschlagenenen Ausführungsbeispiel, als auch unabhängig davon,
ein Extrusionsverfahren an. Auch kann ein derartiges Profil höhere Kräfte als beispielsweise
ein offenes Hohlprofil aufweisen.
[0024] Die Wandstärke der Profilstangenvorrichtung beträgt dabei vorzugsweise zwischen 2,0
und 3,5 mm, besonders vorzugsweise zwischen 2,5 und 3 mm. Dabei ist es selbstverständlich
möglich, dass in Teilbereichen der Profilstangenvorrichtung sowohl nach oben als auch
nach unten hin abweichende Werte vorgesehen werden.
[0025] Vorzugsweise ist die Profilstangenvorrichtung aus Aluminium bzw. aus einer Aluminiumlegierung
gefertigt. Insbesondere bietet sich dabei die Legierung AlMgSi 0,5 F22 an. Jedoch
können auch andere Legierungen von Vorteil sein.
[0026] Es kann sich als besonders benutzerfreundlich erweisen, wenn wenigstens eine Befestigungsnut
zumindest abschnittsweise mit einer Bohrkerbe versehen ist. Eine derartige Bohrkerbe
bietet einen Fixpunkt (bzw. eine Fixierungslinie) für einen Bohrer, sodass ein zentriertes
Einbringen von Bohrlöchern besonders leicht durchgeführt werden kann.
[0027] Einen weitere zu bevorzugende Ausführungsform ergibt sich, wenn bei der Profilvorrichtung
zusätzliche Schraubnuten vorgesehen sind. Insbesondere können 3, 4, 5, 6, 7 und/oder
8 Schraubnuten vorgesehen werden, die vorzugsweise auf der Innenseite der Profilstangenvorrichtung
vorgesehen sind. Mit Hilfe derartiger Schraubnuten ist es insbesondere in den Endbereichen
der Profilstangenvorrichtung auf besonders einfache Weise möglich, Endelemente (z.B.
Abdeckelemente, Deckel, Stellfüße, Verbindungswinkel usw.) zu befestigen. Das kann
beispielsweise durch Einpressen von Bolzen, unter Verwendung selbstschneidender Schrauben
oder aber auch durch Einbringen eines Gewindes und anschließender Verwendung einer
Schraube geschehen. In jedem Falle kann so eine besonders einfach auszubildende und
dennoch besonders dauerhafte und feste Verbindung realisiert werden.
[0028] Wenn ein Aufbau, insbesondere ein Messestand, eine Stellwand, ein Ladenaufbau, ein
Büroaufbau, ein Tisch, ein Regiepult bzw. eine Monitorstellwand wenigstens eine Profilstangenvorrichtung
nach einem der vorangehenden Ausbildungsmöglichkeiten aufweist, so ergeben sich die
bereits beschriebenen Vorteile in analoger Weise auch für den Aufbau. Insbesondere
wird ein solcher Aufbau üblicherweise ebenfalls als besonders ästhetisch empfunden.
[0029] Wenn bei einem derartigen Aufbau wenigstens eine Profilstangenvorrichtung an wenigstens
einem Ende mit einer Abschlusseinrichtung versehen ist, wobei die Abschlusseinrichtung
zumindest teilweise unter Verwendung von Schraubnuten befestigt ist, so ergibt sich
durch den optischen Abschluss der Profilstangenvorrichtung ein nochmals verbessertes
Erscheinungsbild, obgleich üblicherweise nur relativ unaufwändige Montageschritte
durchzuführen sind. Selbstverständlich ist es ebenso denkbar, dass die Abschlusseinrichtungen
auf andere Weise befestigt werden. Dies hat auf die Optik üblicherweise keinen Einfluss,
erweist sich jedoch gegebenenfalls als aufwändiger. Als Abschlusseinrichtung sind
z.B. Deckel, Stellfüße usw. denkbar.
[0030] Gegebenenfalls kann es sich auch als vorteilhaft erweisen, wenn zumindest zwei Profilstangenvorrichtungen
unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sind. Auch wenn beispielsweise bei einer
stadionförmigen Profilstangenvorrichtung, bei der auf drei Seiten jeweils eine Befestigungsnut
vorgesehen ist, üblicherweise die auf der vierten Seite "fehlende" Befestigungsnut
entbehrlich ist, kann es sich in Ausnahmefällen ergeben, dass just auf dieser vierten
Seite eine Befestigungsnut von Nöten ist. Speziell - aber nicht nur - in diesem Fall
ist es möglich, beispielsweise zwei Profilstangenvorrichtungen jeweils um 180° verdreht
zueinander direkt nebeneinander anzuordnen. In diesem Fall ergibt sich eine Anordnung
aus zwei Profilstangenvorrichtungen, die in ihrer Gesamtheit zu jeder Seite hin eine
Befestigungsnut aufweist. Das genannte Beispiel ist rein beispielhaft und kann insbesondere
bei unterschiedlich geformten Profilstangenvorrichtungen (aber nicht nur dann) entsprechend
angepasst und modifiziert werden.
[0031] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung folgenden Profilschiene im Querschnitt;
- Fig. 2
- eine Ausschnittsvergrößerung des in Fig. 1 gezeigten Querschnitts;
- Fig. 3
- eine Monitorstellwand unter Verwendung der in Fig. 1 dargestellten Profilschiene;
- Fig. 4
- eine Anordnung zweier unmittelbar benachbart zueinander liegender Profilschienen im
Querschitt.
[0032] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung folgenden Profilschiene
1. Die Profilschiene 1 weist eine stadionförmige Form auf. Im Bereich der ersten Schmalseite
2 (in der Zeichnung oben) sowie der zweiten Schmalseite 3 (in der Zeichnung unten)
weist die Profilschiene 1 einen kreisbogenförmigen Verlauf um den dazugehörigen ersten
Kreismittelpunkt 9 bzw. den dazugehörigen zweiten Kreismittelpunkt 10 auf. Zwischen
den beiden Kreishälften der Schmalseiten 2 und 3 sind im Bereich der ersten Breitseite
4 (in der Zeichnung links) und der zweiten Breitseite 5 (in der Zeichnung rechts)
jeweils geradlinige Stücke 11 vorgesehen. Figur 1 ist, ebenso wie Figur 2, maßstabsgerecht
ausgeführt.
[0033] Die Gesamthöhe H beträgt beim dargestellten Ausführungsbeispiel 120 mm (wobei die
modifizierte Gesamthöhe H' in Folge der Abflachung 12 aufgrund der in der ersten Schmalseite
2 vorgesehenen Befestigungsnut 8b lediglich 118,43 mm beträgt), die Gesamtbreite B
beträgt 80 mm, wobei die Außenradien R der in der ersten 2 und zweiten 3 Schmalseite
ausgebildeten Kreisbögen um die Kreismittelpunkte 9, 10 herum jeweils 40 mm beträgt.
Die Wandstärke W beträgt 2,5 mm.
[0034] Wie aus Figur 1 weiter ersichtlich ist, sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel
in der ersten Breitseite 4, in der zweiten Breitseite 5 sowie in der ersten Schmalseite
2 jeweils eine hinterschnittene Befestigungsnut 8a, 8b, 8c ausgebildet. Dem gegenüber
ist im Bereich der zweiten Schmalseite 3 der Profilschiene 1 keine Befestigungsnut
vorgesehen, sondern die Außenfläche 6 der Profilschiene 1 ist in diesem Bereich als
durchgehende Oberfläche 7, die keine Unterbrechung aufweist, ausgebildet. Mit dem
Mittelpunkt M der (theoretischen) ununterbrochenen Außenkontur als Scheitelpunkt,
beträgt der Winkel zwischen der in der ersten Breitseite 4 ausgebildeten ersten Befestigungsnut
8a und der in der ersten Schmalseite 2 ausgebildeten zweiten Befestigungsnut 8b, 90°.
Das Gleiche gilt für den Winkel, der zwischen der in der ersten Schmalseite 2 ausgebildeten
zweiten Befestigungsnut 8b und der in der zweiten Breitseite 5 ausgebildeten dritten
Befestigungsnut 8c liegt. Dem gegenüber beträgt der zwischen der dritten Befestigungsnut
8c und der ersten Befestigungsnut 8a befindliche Winkelbereich (mit der durchgehenden
Oberfläche 7) im vorliegenden Ausführungsbeispiel 180°. Alle drei Winkel ergänzen
sich naturgemäß zu 360°, einem Vollkreis.
[0035] Die drei Befestigungsnuten 8a, 8b, 8c weisen im dargestellten Beispiel jeweils die
gleiche Bemaßung auf. Selbstverständlich ist es denkbar, dass die zweite Befestigungsnut
8b eine von der ersten Befestigungsnut 8a und der dritten Befestigungsnut 8c unterschiedliche
Bemaßung aufweist, oder dass sämtliche drei Befestigungsnuten 8a, 8b, 8c unterschiedliche
Bemaßungen aufweisen. Üblicherweise werden jedoch die drei Befestigungsnuten 8a, 8b,
8c, wie in der Figur 1 dargestellt, die gleiche Bemaßung aufweisen, die vorzugsweise
so gewählt wird, dass sie mit Profilsystemelementen anderer Hersteller kompatibel
ist.
[0036] An den Nuten 8a, 8b, 8c können Traversen und Träger mittels an sich bekannter Nutschlösser
beliebig befestigt werden. Die vorgeschlagenen Bemaßungen garantieren dabei ausreichend
hohe Haltekräfte. Darüber hinaus können viele Profile wie z.B. der Firmen Syma, TrendStand,
MK, Octanorm und andere mit dem vorliegenden Profil 1 verbunden werden.
[0037] Die Nutbreite b
N weist eine Breite von 21,6 mm auf. Die Nuthöhe h
N beträgt 6 mm. Die Nutwandstärke auf der Innenseite W
N,i beträgt 3 mm, die Nutwandstärke auf der Aussenseite W
N,a dagegen nur 2 mm. Die Schlitzbreite S
N der Befestigungsnuten 8a, 8b, 8c beträgt 8,2 mm, wobei der Schlitz 13a, 13b, 13 c
jeweils in der Mitte der entsprechenden Befestigungsnut 8a, 8b, 8c angeordnet ist.
Auf der den Schlitzen 13a, 13b, 13c gegenüberliegenden Seite der Befestigungsnuten
8a, 8b, 8c verläuft jeweils eine Bohrkerbe 14a, 14b, 14c mit einer Bohrkerbenbreite
b
k von 1 mm und einer Bohrkerbentiefe t
k von 0,5 mm. Die Bohrkerben 14a, 14b, 14c erleichtern das Bohren von Löchern in der
Nutmitte, sodass schnell und effizient Bohrungen in die Nuten eingebracht werden können.
[0038] Im Bereich der zweiten Befestigungsnut 8b im Bereich der ersten Schmalseite 2 weicht
die tatsächliche Außenkontur von der theoretischen Außenkontur 15 (als gestrichelte
Linie dargestellt) ab. Um eine Kompatibilität mit bestehenden Profilschienensystemen
zu gewährleisten und um die maximal möglichen Haltekräfte an der zweiten Befestigungsnut
8b zu erhöhen, ist im Bereich der zweiten Befestigungsnut 8b auf der Aussenseite ein
abgeflachter Bereich 12 vorgesehen. Die Höhendifferenz d, die dadurch hervorgerufen
wird, beträgt 1,57 mm, was der Differenz zwischen Gesamthöhe H und modifizierter Gesamthöhe
H' entspricht.
[0039] Auf beiden Seiten jeder Befestigungsnut 8a, 8b, 8c befindet sich jeweils eine ebenfalls
in Längsrichtung des Profils verlaufende Schraubnut 16, 17. Der Abstand a
s der jeweiligen Schraubnuten 16 an den mit Befestigungsnuten 8a, 8b, 8c versehenen
Seiten 2, 4, 5 beträgt jeweils 35 mm. Zusätzlich ist auch an der zweiten Schmalseite
3, an der keine Befestigungsnut vorgesehen ist, ein Paar Schraubnuten 17 vorgesehen,
das ebenfalls einen Abstand a
s von 35 mm zueinander aufweist. Da die Schraubnuten 16, 17 auf der Innenseite der
Profilschiene 1 angeordnet sind, sind die Schraubnuten 16, 17 von außen her nicht
zu erkennen. Aus geometrischen Gründen ergibt sich der Abstand C
1 der Schraubnuten 16, 17 von der theoretischen Aussenkontur 15 im Bereich der Schmalseiten
2, 3, zu 10,5 mm, während sich der Abstand C
2 der Schraubnuten 16 im Bereich der Breitseiten 4, 5 von der theoretischen Aussenkontur
15 zu 5,05 mm ergibt. Der Innendurchmesser e der Schraubnuten 16, 17 beträgt 4,8 mm,
wobei die Schraubnuten einen Öffnungswinkel δ von 60° aufweisen. Dem Öffnungswinkel
δ gegenüber liegend ist jeweils eine Furche 18 mit einer Furchenbreite b
F von 2 mm und eine Furchentiefe t
F von 0,6 mm vorgesehen. Die Wandstärke W
e im Bereich der Bohrungen 16, 17 beträgt 3 mm.
[0040] Mittels der Schraubnuten 16, 17 können Deckel, Platten oder Haltevorrichtungen für
die Aufnahme von zusätzlichen Gegenständen wie z.B. Boxenständern, -halterungen oder
Vesa-Aufnahmen für LCD-Plasma Monitore angebaut werden. Mit den vorgeschlagenen Bemaßungen
ist es auf besonders einfache Weise möglich, durch Einbringen von Gewinden (M 6 oder
M 8) oder durch Aufbohren und Einziehen von Blindnietmuttern (M3, M4, M6) oder aber
durch Einschrauben von Blechschrauben (6,3x) hohe mechanische Ansprüche zu realisieren
und eine optimale Verbindung mit anderen Befestigungselementen zu gewährleisten.
[0041] Insbesondere kann sich das Vorsehen der Öffnungswinkel δ und der Furchen 18 als vorteilhaft
speziell bei der Verwendung von Bolzen- bzw. Blindnietmuttern erweisen.
[0042] Figur 2 stellt den in Figur 1 durch eine gestrichelte Linie eingeschlossenen Ausschnittsbereich
I aus Übersichtlichkeitsgründen in vergrößerter Form dar.
[0043] Figur 3 zeigt in schematischer Ansicht eine Monitorwand, bei der die in den Figuren
1 und 2 dargestellte Profilschiene 1 verwendet wurde.
[0044] Die Profilschienen 1 dienen bei der Monitorstellwand 19 als senkrecht stehende Stützen
20. Am jeweils unteren Ende der Stützen 20 ist jeweils ein Fuß 21 angeordnet, der
ein Kippen der Monitorstellwand verhindert. Die Fußstützen 21 können dabei besonders
vorteilhaft unter Verwendung von Schrauben, selbstschneidenden BlechSchrauben, Blindnietmuttern,
Bolzen usw. und mit Hilfe der Schraubnuten 16, 17 mit ausreichender Festigkeit an
den Stützen 20 befestigt werden. Am jeweils oberen Ende der Stützen 20 sind die Profilschienen
1 jeweils mit einem Deckel 22 verschlossen, wobei auch hier in entsprechender Weise
die Schraubnuten 16, 17 zur Anwendung kommen können.
[0045] Senkrecht zu den Stützen 20 sind - hier rechteckförmig ausgebildete - Querträger
23 vorgesehen. Die Querträger 23 weisen an ihren äußeren Enden im Stand der Technik
bekannte Befestigungselemente mit Nutschlössern auf. Die Nutschlösser greifen in die
in der Profilschiene 1 der Stützen 20 ausgebildeten Nuten 8 ein, sodass sich ein stabiler
Aufbau ergibt. An den Querträgern 23 sind wiederum hier nicht weiter dargestellte
und an sich bekannte Monitore 24 angeordnet.
[0046] Die Profilschienen 1 der Stützen 20 sind jeweils so ausgerichtet, dass sich an der
Vorderseite der Monitorstellwand 19 jeweils die zweiten Schmalseiten 3 der Profilschienen
1 befinden, sodass dort keine Befestigungsnut das optische Gesamtbild der Monitorstellwand
negativ beeinflusst.
[0047] In Figur 4 ist in einer schematischen Querschnittsansicht eine Doppelanordnung 26
zweier einzelner Profilschienen 1', 1" dargestellt. Die Profilschienen 1', 1" entsprechen
dabei jeweils der in Figur 1 und Figur 2 dargestellten Profilschiene 1. Die Profilschienen
1', 1" sind um 180° verdreht zueinander angeordnet. Dadurch berührt sich die zweite
Breitseite 5' der ersten Profilschiene 1' mit der ersten Breitseite 4" der zweiten
Profilschiene 1''. Darüber hinaus kommt die zweite Befestigungsnut 8b', die in der
zweiten Schmalseite 2' ausgebildet ist, in der Zeichnung rechts oben zu liegen, wohingegen
die zweite Befestigungsnut 8b", die in der ersten Schmalseite 2" der zweiten Profilschiene
1" ausgebildet ist, in der Zeichnung links unten zu liegen kommt.
[0048] Mit der in Figur 4 dargestellten Doppelanordnung ist es möglich, auch bei einer Profilschiene
1, 1' 1'', wie sie in den Figuren dargestellt ist, eine Anordnung 26 auszubilden,
bei der auf jeder Seite eine Befestigungsnut 8 vorhanden ist.
[0049] Zur mechanischen Stabilisierung der in Figur 4 dargestellten Doppelanordnung 26 ist
es möglich, ein hier nur schematisch dargestelltes Doppelnutschloss 25 vorzusehen,
welches in die in der zweiten Breitseite 5' der ersten Profilschiene 1' vorhandene
dritte Befestigungsnut 8c' einerseits und in die in der ersten Breitseite 4" der zweiten
Profilschiene 1" vorhandenen ersten Befestigungsnut 8a'' andererseits eingreift.
1. Profilstangenvorrichtung (1) für Profilsysteme zur Erstellung von Aufbauten (19),
insbesondere für den Messe-, Laden- und/oder Bürobau, aufweisend eine Mehrzahl von
hinterschnittenen, jeweils in Längsrichtung verlaufenden Befestigungsnuten (8a, 8b,
8c) zur Befestigung von an der Profilstangenvorrichtung anzuordnender Elemente, wobei
die Profilstangenvorrichtung (1) n Befestigungsnuten (8a, 8b, 8c) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise genau ein von zwei einander benachbarten Befestigungsnuten
(8a, 8b, 8c) eingeschlossener Segmentbereich (7) einen Winkel α von

aufweist.
2. Profilstangenvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel

mit k = 1,1, 1,2, 1,3, 1, 4 ,1, 5, 1, 6, 1, 7, 1,8, 1, 9 und/oder 2,0 beträgt.
3. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet dass der Winkel

beträgt, und k im Bereich k = 0,5 bis 1,5, insbesondere k = 0,8 bis 1,2, besonders
vorzugsweise k = 0,9 bis 1,1 liegt, und insbesondere k = 1 ist.
4. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verbleibenden Segmentbereiche zumindest teilweise einen jeweils im wesentlichen
gleich großen Winkel β einschließen.
5. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der verbleibenden Segmentbereiche einen Winkel von

aufweist, und k im Bereich von k = 0,5 bis 1,5, vorzugsweise k = 0,8 bis 1,2, besonders
vorzugsweise k = 0,9 bis 1,1 liegt und insbesondere k = 1 ist.
6. Profilstangenvorrichtung (1) für Profilsysteme zur Erstellung von Aufbauten (19),
insbesondere für den Messe-, Laden- und/oder Bürobau, aufweisend wenigstens eine hinterschnittene,
in Längsrichtung verlaufende Befestigungsnut (8a, 8b, 8c) zur Befestigung an der Profilstangenvorrichtung
(1) anzuordnender Elemente, insbesondere Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstangenvorrichtung (1) eine im Querschnitt ovalartige Form aufweist.
7. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Höhe (H) zu Breite (B) zwischen 1,3 und 3, vorzugsweise zwischen 1,4
und 2 und besonders vorzugsweise 1,5 beträgt.
8. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur der Profilstangenvorrichtung (1) insbesondere im Bereich wenigstens
einer Befestigungsnut (8b) zumindest abschnittsweise eben (12) ausgebildet ist.
9. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstangenvorrichtung (1) wenigstens einen, zumindest im Wesentlichen geschlossenen
Hohlraum aufweist, wobei die Wandstärke (W) zwischen 2,0 und 3,5 mm, besonders vorzugsweise
zwischen 2,5 und 3 mm beträgt.
10. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstangenvorrichtung (1) aus Aluminium, einer Aluminiumlegierung, insbesondere
AlMgSi 0,5 F22 besteht.
11. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Befestigungsnut (8a, 8b, 8c) zumindest abschnittsweise mit wenigstens
einer Bohrkerbe (14a, 14b, 14c) versehen ist.
12. Profilstangenvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Schraubnuten (16, 17), vorzugsweise 3, 4, 5, 6, 7 und/oder 8 Schraubnuten
(16, 17) insbesondere auf der Innenseite der Profilstangenvorrichtung (1) vorgesehen
sind.
13. Aufbau (19), insbesondere Messestand, Stellwand, Ladenaufbau, Büroaufbau, Tisch, Regiepult
und/oder Monitorstellwand, aufweisend wenigstens eine Profilstangenvorrichtung (1)
nach einem der vorangehenden Ansprüche.
14. Aufbau (19) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Profilstangenvorrichtung an wenigstens einem Ende mit einer Abschlusseinrichtung
(21, 22) versehen ist, wobei die Abschlusseinrichtung (21, 22) zumindest teilweise
unter Verwendung der Schraubnuten (16, 17) befestigt ist.
15. Aufbau (26) nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Profilstangenvorrichtungen (1', 1")unmittelbar benachbart zueinander
angeordnet sind.