| (19) |
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(11) |
EP 1 936 097 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2015 Patentblatt 2015/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Türdichtungssystem
Door sealant system
Système de joint de porte
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RS |
| (30) |
Priorität: |
19.12.2006 CH 20652006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.2008 Patentblatt 2008/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Planet GDZ AG |
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Neustadtstrasse 2
8317 Tagelswangen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dintheer, Andreas
8308 Illnau (CH)
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| (74) |
Vertreter: Clerc, Natalia et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 233 137
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JP-A- 8 284 546
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Türdichtungssystem gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs
1, eine Tür gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 13 bzw. 19, eine Türdichtung gemäss
Oberbegriff des Patentanspruchs 17 sowie die Verwendung eines Türdichtungssystems
und einer Tür.
Stand der Technik
[0002] Türdichtungen werden in Bereichen eingesetzt, wo ein Schallschutz und ein Schutz
vor Zugluft gewünscht ist. Ebenso sollen sie lichtdicht abschliessen. Einfache Türdichtungen
sind sogenannte Schleifdichtungen, deren Dichtlippe oder Bürste eine untere Stirnfläche
der Türe nach unten überragt.
[0003] Ferner sind absenkbare Türdichtungen bekannt, welche üblicherweise im wesentlichen
aus einer nach unten offenen, u-förmigen Führungsschiene, einer in der Führungsschiene
gehaltenen und relativ zu dieser verschiebbaren Dichtleiste und einem Antriebsmechanismus
zum Absenken bzw. zum Anheben der Dichtleiste bestehen. Üblicherweise senkt sich die
Dichtleiste automatisch beim Schliessen der Tür ab, indem ein Betätigungsstab zurückgeschoben
wird und den mechanischen Absenkmechanismus in Betrieb setzt. Es ist jedoch auch möglich,
einen von Hand betätigbaren Antriebsmechanismus vorzusehen. Derartige Türdichtungen
sind beispielsweise aus
EP 0 338 974,
DE 299 16 090,
EP 1233 137 und
EP 0 509 961 bekannt. Diese Türdichtungen haben sich bewährt. Insbesondere die Türdichtung gemäss
EP 0 338 974 zeichnet sich dank der einstückigen Dichtlippe, deren Befestigungsstellen überragende
Schenkel gleitend an der Führungsschiene anliegen, durch eine besondere effiziente
Dichtleistung aus.
[0004] Es wurde jedoch bereits in
EP 1 498 569 erkannt, dass derartige Türdichtungen sich in gewissen Anwendungsbereichen nicht
in gewünschter Weise durchsetzen konnten. So wird dort vorgeschlagen, im Falle von
Doppeltüren oder auch bei Minergie®-Häusern mit kontrollierter Lüftung eine absenkbare
Türdichtung zu verwenden, welche in der Dichtlippe oder in der Führungsschiene Druckausgleichsöffnungen
aufweisen.
[0005] Bei Gebäuden mit kontrollierter Lüftung mag dieses System nicht immer ausreichen.
Bei derartigen Gebäuden ist ein Lüftungssystem vorhanden, welches in einen Teil der
Räume Luft über Lüftungsschlitze in der Wand, Boden oder Decke einbläst und diese
in anderen Räumen über ebenfalls in Wand, Decke oder Boden angeordnete Absaugöffnungen
entweicht. Ziel der Lüftung ist es, von aussen eingesaugte Frischluft mittels der
nach aussen strömenden gebrauchten Luft zu erwärmen, um so den Energiebedarf zum Heizen
der Räume zu minimieren. Der Luftaustausch zwischen den Räumen findet über die Türen
statt, so dass diese nicht ganz dicht schliessen dürfen. Üblicherweise wird ein relativ
grosser Spalt zwischen unterer Türkante und dem Boden belassen. Dadurch ist jedoch
kein Schallschutz vorhanden und Licht schimmert von einem Raum in den anderen. Die
Öffnungen gemäss
EP 1 498 569 reichen leider je nach Auslegung des Lüftungssystems nicht aus, um einen genügenden
Luftaustausch zu gewährleisten. Des weiteren besteht die Gefahr, dass ein Luftzug
durch diese Löcher unerwünschte Pfeiftöne generiert.
[0006] JP 2000-110455 offenbart ferner ein Dichtungssystem für Metalltüren, welche für den Einsatz bei
Gebäuden mit Lüftungssystemen geeignet ist. Das Dichtungssystem beinhaltet eine absenkbare
Türdichtung, welche beabstandet innerhalb einer unteren Nut der Türe angeordnet ist.
Sie ist beidseitig von Profilelementen flankiert, welche in vertikaler Richtung verlaufende
Durchgangsöffnungen aufweisen. Dadurch entsteht ein Luftkanal, welcher durch diese
Profilelemente und um die Türdichtung herum von einer Seite der Tür auf die andere
Seite der Tür führt. Diese Dichtung und die Profilelemente müssen bereits bei der
Herstellung der Türe eingebracht werden. Eine nachträgliche Befestigung erscheint
schwierig zu sein. Zudem muss die Tür relativ breit ausgestaltet sein, damit die Durchgangsöffnungen
der Profilelemente genügend breit sein können, um einen ausreichenden Luftaustausch
zu gewährleisten.
Darstellung der Erfindung
[0007] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Türdichtungssystem und eine Türdichtung
für Gebäude mit kontrollierter Lüftung, insbesondere für Minergie® Gebäude zu schaffen,
welche auch in bereits bestehende Türen eingebaut werden kann.
[0008] Diese Aufgabe löst ein Türdichtungssystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
sowie eine Türdichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 17.
[0009] Das erfindungsgemässe Türdichtungssystem zur Befestigung in einer Nut einer Tür weist
eine sich annähernd über die gesamte Breite der Tür erstreckende Führungsschiene auf,
welche einen im wesentlichen u-förmigen Querschnitt aufweist, und ein Dichtelement,
welches in der Führungsschiene gehalten ist und welches bei geschlossener Tür einen
Spalt zwischen der Tür und einem Boden bzw. einer Decke dichtet. Die Führungsschiene
besitzt zwei annähernd parallel zueinander verlaufende Seitenwände und einen diese
zwei Seitenwände miteinander verbindenden Steg, wobei das Türdichtungssystem einen
Luftkanal aufweist, welcher insbesondere bei geschlossener Tür eine Luftzirkulation
von einer ersten Seite der Tür zu einer zweiten Seite der Tür, d.h. von einem Raum
in einen anderen Raum, gewährleistet und welcher sich auf einer ersten Seite der Führungsschiene
an einem vom Steg abgewandten stirnseitigen Ende einer ersten Seitenwand beginnend
entlang dieser Seitenwand zum Steg, anschliessend entlang des Stegs und abschliessend
entlang der zweiten Seitenwand erstreckt und am vom Steg abgewandten stirnseitigen
Ende der zweiten Seitenwand auf einer zweiten Seite der Führungsschiene endet. Das
Dichtelement ist ausserhalb des Luftkanals angeordnet und von diesem unabhängig. Die
Führungsschiene ist in einer Aussenschiene mit einem im wesentlichen u-förmigen Querschnitt
angeordnet, wobei die Aussenschiene und die Führungsschiene in dieselbe Richtung geöffnet
sind. Die Seitenwände und der Steg der Führungsschiene sind im wesentlichen in die
Aussenschiene eingelassen und der Luftkanal verläuft zwischen Führungsschiene und
der Aussenschiene.
[0010] Die Führungsschiene und die Aussenschiene können bereits vor ihrer lagefixierten
Befestigung in der Tür miteinander verbunden sein und somit als montagebereites Modul
geliefert werden. Sie können jedoch auch einzeln und nacheinander in der Türnut befestigt
werden.
[0011] Dank der Kombination von Aussenschiene mit Führungsschiene kann das Dichtungssystem
in jede Tür, insbesondere in jede Holztür, sogar auch nachträglich eingebaut werden.
Die Befestigung und die Montage ist relativ einfach und kann auch von ungelerntem
Personal durchgeführt werden.
[0012] Dank dieser Konstruktion kann der Luftkanal genügend gross gewählt werden bzw. an
die jeweilige Dimensionierung des Lüftungssystems angepasst werden, um die gewünschte
Luftzirkulation zu gewährleisten. Vorteilhaft ist, dass der gesamte Luftkanal versteckt
und ohne Beeinträchtigung der Dichtleiste verläuft, so dass derselbe Lichtschutz gegeben
ist wie bei Dichtungen für normale Gebäude.
[0013] Die Führungsschiene und somit die Dichtung sind schmäler und vorzugsweise auch niedriger
ausgebildet als die Türnut, in welche diese angeordnet sind. In einer einfachen Ausführungsform
ist einfach die Führungsschiene annähernd mittig und beabstandet zum oberen Steg in
der Aussenschiene angeordnet, so dass der Luftkanal zwischen Führungsschiene und Innenwände
der Aussenschiene gebildet ist. Vorzugsweise ist jedoch mindestens eine Seite des
Luftkanals mit einem Schalldämpfungselement versehen. Vorzugsweise ist der Luftkanal
jedoch beidseitig mit Schalldämpfungselement versehen, wobei sich diese Elemente über
die Seitenwände und die oberen Wände erstrecken.
[0014] Die Aussenschiene kann gleich lang ausgebildet sein wie die Führungsschiene. Vorzugsweise
ist sie jedoch kürzer ausgebildet, so dass sie im Bereich der seitlichen Stirnflächen
der Türe der Führungsschiene nachgeordnet ist.
[0015] Die erfindungsgemässe Türdichtung gemäss Anspruch 17 lässt sich auch ohne Aussenschiene
verwenden. Ein Luftkanal und eine einfache Montage der Dichtung sind dank den Befestigungsbügeln
trotzdem gewährleistet.
[0016] Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Tür zu schaffen, welche möglichst
schmal ausgebildet sein kann und trotzdem einen genügenden Luftaustausch zwischen
zwei Räumen gewährleistet.
[0017] Diese Aufgabe löst eine Tür mit den Merkmalen gemäss Patentanspruch 13.
[0018] Da die Nut abgesetzt bzw. gestuft ausgebildet ist und an einem Ende bzw. an beiden
stirnseitigen Enden gleich breit und/oder gleich tief wie die Führungsschiene ausgebildet
ist, wird kein zusätzlicher Platz für die Befestigung der Führungsschiene in der Nut
benötigt. Sie lässt sich auf bekannte Art und Weise, beispielsweise mittels Winkelelementen,
montieren. Sie lässt sich auch mit Befestigungsbügeln fixieren. Die abgesetzte Nut
weist den weiteren Vorteil auf, dass der Luftkanal stirnseitig nicht sichtbar ist
und das Erscheinungsbild im offenen Zustand der Tür nicht beeinträchtigt.
[0019] Die erfindungsgemässe Tür gemäss Anspruch 13 kann eine Aussenschiene aufweisen. Vorzugsweise
ist die Führungsschiene jedoch ohne Aussenschiene in der Nut befestigt. Sie kann mit
einer Dichtung gemäss Anspruch 17 versehen sein oder mit einer bekannten Dichtung,
welche mit bekannten Mitteln in der Nut befestigt ist. Dadurch lässt sich auf einfache
Art und Weise eine Tür schaffen, welche eine Luftzirkulation zwischen den Räumen gewährleistet,
ohne dass die Dichtung an sich angepasst werden muss.
[0020] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen
hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen,
welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Türdichtungssystem in einer ersten
Ausführungsform;
- Figur 2
- das System gemäss Figur 1 in perspektivischer Darstellung, wobei Aussenschiene und
Tür in je einem Teilschnitt dargestellt sind;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht des Systems gemäss Figur 1 von unten;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Türdichtungssystems in einer
zweiten Ausführungsform;
- Figur 5
- einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Türdichtungssystem in einer dritten
Ausführungsform;
- Figur 6
- einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Türdichtungssystem in einer vierten
Ausführungsform,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Türdichtungssystems gemäss einer
fünften Ausführungsform;
- Figur 8
- gemäss einer sechsten Ausführungsform;
- Figur 9
- gemäss einer siebten Ausführungsform und
- Figur 10
- gemäss einer achten Ausführungsform.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0022] Figur 1 zeigt ein erstes Beispiel eines erfindungsgemässen Türdichtungssystems. In
einer Unterseite einer Tür T ist eine Nut N eingelassen. In diese Nut ist das Türdichtungssystem
befestigt. Anstelle der Unterseite der Tür kann das System auch in der Oberkante der
Tür angeordnet sein.
[0023] Das System weist eine Führungsschiene 1 oder Dichtungsgehäuse mit einem im wesentlichen
u-förmigen Querschnitt auf, welche nach unten offen ausgebildet ist. Sie weist zwei
vorzugsweise annähernd parallel zueinander verlaufende Seitenwände 12 und einen oberen,
diese Seitenwände 12 miteinander verbindenden Steg 13 auf. In dieser Führungsschiene
1 ist eine Trägerschiene 2 angeordnet, an welcher eine Dichtleiste 3 befestigt ist.
Die Trägerschiene 2 ist mittels eines nicht dargestellten mechanischen Absenkmechanismus
beim Schliessen und Öffnen der Tür automatisch absenkbar bzw. anhebbar. Dadurch dichtet
die Dichtleiste den verbleibenden Spalt zwischen geschlossener Tür und Fussboden oder
Decke. Weist die Dichtleiste 3 seitliche Schenkel auf, so dichtet sie auch seitlich
ab. Die Dichtleiste 3 ist vorzugsweise aus einem elastomeren Material, insbesondere
aus Kautschuk oder Silikon gefertigt. Die Führungsschiene 1 und die Trägerschiene
2 sind vorzugsweise Strangprofile, vorzugsweise aus Metall und insbesondere aus Aluminium.
In der Trägerschiene 2 ist vorzugsweise ein erstes Schalldämpfungselement 4 angeordnet.
Dieses besteht vorzugsweise aus einem Filz. Derartige Absenkdichtungen und ihre Absenkmechanismen
sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus
EP 0 338 974, und werden deshalb hier nicht mehr näher beschrieben.
[0024] An den Seitenwänden der Führungsschiene 1 ist abschnittweise, vorzugsweise mindestens
im Bereich ihrer zwei Enden, beidseitig eine Haltelasche bzw. ein Befestigungsbügel
10 angeformt. Dies ist insbesondere in Figur 2 erkennbar. Derartige Bügel 10 können
auch über die Länge der Führungsschiene 1 verteilt angeordnet sein. Insbesondere kann
ein Bügel 10 annähernd in der Mitte der Schiene vorhanden sein.
[0025] Vorzugsweise sind die Seitenwände 12 abschnittsweise verlängert und bilden ein Winkelelement.
Der Bügel 10 kann jedoch auch angeschweisst oder anderweitig an den Seitenwänden 12
befestigt sein. Des weiteren kann die Führungsschiene 1 über ihre gesamte Länge als
Hutprofil ausgebildet sein, so dass sich die Bügel 10 über die gesamte Länge der Schiene
1 erstrecken. In diesem Fall müssen jedoch die Bügel 10 mit Schlitzen versehen sein,
um die Luftströmung durchzulassen.
[0026] Vorzugsweise sind die Bügel 10 jedoch relativ schmal ausgebildet und erstrecken sich
nur über kurze Teilbereiche der Schiene. Sie stehen vorzugsweise paarweise und einander
gegenüberliegend annähernd senkrecht von den Unterkanten der Seitenwände 12 ab. An
den Seitenwänden 12 benachbarten Ende weisen die Bügel 10 Löcher auf, welche von Schrauben
oder Nägeln 7 durchsetzt sind. Mittels dieser Nägel 7 oder Schrauben lässt sich die
Führungsschiene 1 in der Nut N befestigen, indem sie, wie dies in den Figuren 3 und
4 erkennbar ist, an die Unterseite der Tür genagelt bzw. geschraubt ist.
[0027] Die Führungsschiene 1 kann jedoch auch auf andere Art und Weise lagefixiert an der
Tür befestigt sein. Beispielsweise mittels den bekannten stirnseitigen U-Bügeln, welche
an die seitlichen Stirnflächen der Tür angeschraubt werden.
[0028] Gemäss Figur 1 ist nun aussen um die Führungsschiene 1 herum ein zweites Schalldämpfungselement
5 angeordnet. Diese Dämpfungselement 5 ist nicht zwingend notwendig, aber vorteilhaft,
wie später beschrieben wird. Vorzugsweise weist das Dämpfungselement 5 einen u-förmigen
Querschnitt auf und schmiegt sich an die Seitenwände 12 und den Steg 13 der Führungsschiene
1 an. Vorzugsweise erstreckt es sich jedoch über die gesamte Länge der Führungsschiene
1, wie dies in Figur 4 erkennbar ist.
[0029] Die Führungsschiene 1 ist erfindungsgemäss in einer Aussenschiene 8 angeordnet, welche
selber in der Tür angeordnet ist und somit nicht Teil der Türe sein kann. Die Aussenschiene
8 weist ebenfalls einen im wesentlichen u-förmigen Querschnitt mit zwei annähernd
parallel verlaufenden Seitenwänden 80 und einem diese Seitenwände 80 miteinander verbindenden
Steg 81 auf, wobei die Aussenschiene 8 und die Führungsschiene 1 in dieselbe Richtung
geöffnet sind. Die Seitenwände 12 und der Steg 13 der Führungsschiene 1 sind im wesentlichen
in die Aussenschiene 8 eingelassen, d.h. ihre Unterkanten sind vorzugsweise höher
oder bündig mit der Aussenschiene, können diese aber auch etwas nach unten überragen.
Die Aussenschiene 8 ist ebenfalls vorzugsweise aus einem Strangprofil, insbesondere
aus einem Metall, beispielsweise Aluminium, gefertigt. Sie ist breiter und höher ausgebildet
als die Führungsschiene, so dass diese auf drei Seiten beabstandet in der Aussenschiene
gehalten ist.
[0030] Wie in Figur 2 erkennbar ist, kann die Aussenschiene 8 ebenfalls mit einem Nagel
7' in die Nut genagelt bzw. mit einer Schraube befestigt werden. Vorzugsweise durchdringt
diese jedoch den Steg der Aussenschiene 8. Die Aussenschiene 8 kann jedoch auch bereits
werkseitig mit der Führungsschiene 1 und somit mit der Absenk- oder Schleifdichtung
verbunden werden. Die Aussenschiene kann auch einstückig mit der Führungsschiene hergestellt
werden, d.h. sie bilden ein gemeinsame Strangprofil. In beiden Fällen wird die Aussenschiene
8 und die Führungsschiene bzw. die Dichtung als Modul zum Türenhersteller geliefert.
[0031] Auf der Innenseite der Aussenschiene 8 ist ein drittes Schalldämpfungselement 6 angeordnet.
Auch dieses ist optional, aber vorteilhaft. Es weist wiederum vorzugsweise einen u-förmigen
Querschnitt auf, erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Länge der Aussenschiene
8 und schmiegt sich an deren Seitenwände 80 und dem Steg 81 an. Das zweite und dritte
Schalldämpfungselement 5 und 6 sind vorzugsweise aus Steinwolle, einem Filz oder einem
anderen schalldämmenden Material gefertigt. Sie sind vorzugsweise an den jeweiligen
Schienen 1, 8 angeklebt. Ihr Querschnitt ist vorzugsweise der Form der Schiene 1,
8 angepasst. Sie können jedoch auch einen davon abweichenden Querschnitt bzw. Ein-
und Ausbuchtungen dazu ausweisen.
[0032] Zwischen der Aussenschiene 8 und der darin angeordneten Führungsschiene 1 ist ein
Spalt vorhanden, welcher auch bei Vorliegen des zweiten und dritten Dämpfungselementes
5, 6 durchgehend vorhanden ist. Mit durchgehend ist gemeint, dass sich der Spalt auf
einer ersten Seite der Führungsschiene 1 an einem vom Steg 13 abgewandten stirnseitigen
Ende einer ersten Seitenwand 12 beginnend entlang dieser Seitenwand 12 zum Steg 13,
anschliessend entlang des Stegs 13 und abschliessend entlang der zweiten der Seitenwände
12 erstreckt und am vom Steg 13 abgewandten stirnseitigen Ende der zweiten Seitenwand
12 auf einer zweiten Seite der Führungsschiene 1 endet. Dieser Spalt bildet einen
Luftkanal, welcher somit die eine Seite der Tür T mit der gegenüberliegenden Seite
verbindet, wobei das Dichtelement, hier die Absenkdichtung 1, 2, 3, 4 ausserhalb des
Luftkanals angeordnet und von diesem unabhängig ist. Der Luftkanal verläuft ausschliesslich
zwischen der Führungsschiene 1 und der Aussenschiene 8. Die Tür bzw. das Dichtungssystem
können somit so gestaltet sein, dass der Luftkanal ausschliesslich von der unteren
bzw. oberen Stirnseite der Tür sichtbar ist. Die durch den Luftkanal geleitete Luftströmung
ist in den Figuren mit L bezeichnet, der Spalt zwischen Türunterkante und Boden mit
S.
[0033] Das zweite und dritte Dämpfungselement 5, 6 verhindern, dass der Luftstrom ein Pfeifgeräusch
verursachen kann bzw. dämpfen dieses.
[0034] In der Ausführungsform gemäss Figur 3 sind die Führungsschiene 1 und die Aussenschiene
8 gleich lang ausgebildet. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Nut N einfach
ausgebildet und deshalb relativ schnell und kostengünstig in die Tür eingebracht werden
kann.
[0035] In der Ausführungsform gemäss Figur 4 ist die Führungsschiene 1 länger ausgebildet
als die Aussenschiene 8. Die Nut N ist bezüglich ihrer Breite und vorzugsweise auch
bezüglich ihrer Tiefe entsprechend abgesetzt bzw. gestuft ausgebildet. Mindestens
ein Teil der, vorzugsweise alle Befestigungsbügel 10 sind im verlängerten, d.h. dem
die Aussenschiene 8 überragenden Bereich der Führungsschiene 1 angeordnet und überdecken
somit die Aussenschiene 8 nicht. Dies hat den Vorteil, dass das Dichtungssystem auch
für schmale Türen eingesetzt werden kann, da der Bereich der Bügel 10 nicht oder nur
unwesentlich breiter ausgebildet sein muss als die Aussenschiene 8. Des weiteren weisen
die seitlichen Stirnfronten der Tür T keine Einsicht in eine breite Nut auf, so dass
das Dichtungssystem nicht allzu sehr auffällt bzw. optisch nicht stört.
[0036] In der Ausführungsform gemäss Figur 5 weist das dritte Schalldämpfungselement ebenfalls
nach unten abgewinkelte Enden 60 auf. Dadurch wird die Bodenschalldämmungsstrecke
verlängert und somit die Schalldämmung insgesamt optimiert. Diese Enden 60 lassen
sich auch als vom dritten Dämpfungselement getrennte horizontale Dämpfungsstreifen
ausbilden.
[0037] Das Ausführungsbeispiel gemäss Figur 6 zeigt keine automatisch absenkbare Dichtleiste
sondern eine Schleifdichtung 3'. Die übrige Anordnung ist jedoch dieselbe und gleiche
Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Auch hier kann die Aussenschiene 8
sowohl gleich lang oder auch kürzer als die Führungsschiene 1 ausgebildet sein und
es können wahlweise ein zweites und/oder ein drittes Dämpfungselement 5, 6 vorhanden
sein. Des weiteren kann das Schalldämpfungselement nach unten abgewinkelte Enden zur
Verlängerung der Bodenschalldämmstrecke aufweisen. Die Führungsschiene 1 weist vorzugsweise
im Innern Nuten oder Rasterelemente 11 auf, so dass die Schleifdichtung 3 höhenverstellbar
ist und entsprechend der Grösse des Spaltes zwischen Tür und Boden in die Führungsschiene
1 eingehängt werden kann. Die Figur 6 ist schematisch. Üblicherweise ist unterhalb
der Schleifdichtung 3' eine Hohlflachschiene im Boden befestigt und die Schleifdichtung
3' ist im abgesenkten Zustand schräg zum Boden angeordnet.
[0038] In den Ausführungsformen gemäss den Figuren 7 und 8 ist keine Aussenschiene vorhanden.
Die Türnut N ist jedoch trotzdem mindestens über eine wesentlichen Teilbereich der
Tür T breiter und tiefer ausgebildet als die Führungsschiene 1, so dass auch hier
wiederum ein Luftkanal zwischen Führungsschiene 1 und Innenwand der Türnut N entsteht,
welcher eine genügende Durchlüftung des Gebäudes gewährleistet. In Figur 7 ist die
verbreiterte Nut N analog zur Ausführungsform gemäss Figur 4 von den seitlichen Stirnflächen
der Türe T zurückversetzt und ist somit kürzer ausgebildet als die Führungsschiene
1, so dass die Nut N nur von der unteren Stirnkante der Tür T gesehen werden kann.
In der Variante gemäss Figur 8 erstreckt sie sich über die gesamte Breite der Tür
T bzw. der Führungsschiene 1.
[0039] In der Nut N können wiederum Schalldämpfungselemente 5, 6, beispielsweise in Form
von u-förmigen Profilteilen, welche auf der Führungsschiene 1 befestigt, insbesondere
angeklebt sind. Das Schalldämpfungselement kann auch in die Nut eingeklebt oder anderweitig
befestigt sein.
[0040] In beiden Varianten ist die Führungsschiene 1 mittels der Befestigungsbügel 10 oder
- laschen an der unteren Seite der Türdichtung befestigt. Die übrigen, anhand der
oben beschriebenen Beispiele erwähnten Merkmale lassen sich auch bei diesen zwei Varianten
einsetzen.
[0041] In den Figuren 9 und 10 werden nun anstelle der unteren Befestigungsbügel bekannte
Befestigungswinkel 10' eingesetzt. Diese werden mit einem Schenkel unterhalb des Stegs
der Führungsschiene 1 eingeschoben und der andere Schenkel wird an die Stirnfläche
bzw. Stirnkante der Tür angeschraubt. Andere Befestigungsarten der Schiene 1 in der
Nut sind möglich.
[0042] in den in den Figuren 9 und 10 dargestellten Beispielen ist vorzugsweise kein Aussengehäuse
vorhanden. Auch die Verwendung der Dämpfungselemente ist fakultativ. In Figur 9 ist
die Nut N wiederum einstückig, aber abgesetzt gestaltet, wie dies bereits in den Ausführungsformen
gemäss den Figuren 4 und 7 der Fall ist. Sie ist wiederum über einen Teilbereich breiter
und tiefer ausgebildet als die Führungsschiene 1. Mindestens an einem, vorzugsweise
an beiden stirnseitigen Enden der Nut bzw. Tür ist die Nut N jedoch schmäler ausgebildet.
Sie weist dabei eine Breite auf, welche im wesentlichen der Breite der Führungsschiene
1 entspricht. Vorzugsweise entspricht auch ihre Tiefe der Tiefe der Schiene 1. Dadurch
ist die Eintrittsöffnung des Luftkanals bzw. die Austrittsöffnung kürzer ausgebildet
als die Breite der Tür. Anstelle der Verjüngung bzw. Stufe in der Breite der Nut kann
auch nur die Tiefe der Nut am stirnseitigen Ende verringert sein, damit die Führungsschiene
einfach montiert werden kann.
[0043] In Figur 10 ist die Nut zwar durchgehend mit derselben Breite und Tiefe ausgebildet,
jedoch mindestens an einem Ende mit einem eingesetzten luftundurchlässigen Element,
welches selber auch keinen Luftkanal aufweist, verschlossen. Hier ist es ein Metall-,
Kunststoff- oder Holzblock B, welcher von unten oder seitlich in die Nut N eingeschoben
ist und zwischen Führungsschiene 1 und Nut N festgeklemmt gehalten ist.
[0044] Die abgesetzte Nut eignet sich insbesondere für Holztüren. Das ein- bzw. zweiseitige
Verschliessen der Nut mit einem Metall-, Kunststoff oder Holzblock eignet sich insbesondere
für Metall- oder Kunststofftüren, lässt sich aber beispielsweise auch in Holztüren
verwenden.
[0045] Die hier beschriebenen Dichtungssysteme bzw. Türen mit einem derartigen Dichtungssystemen
eignen sich zur Verwendung in einem Gebäude mit kontrollierter Lüftung, insbesondere
in einem Minergie® Haus, da sie eine Luftzirkulation von einem Raum in einen anderen
Raum auch bei geschlossener Türe ermöglichen.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Führungsschiene
- 10
- Befestigungsbügel
- 10'
- Befestigungswinkel
- 11
- Rasterelemente
- 12
- Seitenwände
- 13
- Steg
- 2
- Trägerschiene
- 3
- Dichtleiste
- 3'
- Schleifdichtung
- 4
- erstes Dämpfungselement
- 5
- zweites Dämpfungselement
- 6
- drittes Dämpfungselement
- 60
- Winkel
- 7
- Nagel
- 7'
- Nagel
- 8
- Aussenschiene
- 80
- Seitenwände
- 81
- Steg
- T
- Tür
- N
- Nut
- S
- Spalt
- L
- Luftströmung
- B
- Block
1. Türdichtungssystem zur Befestigung in einer Nut einer Tür (T), mit einer sich annähernd
über die gesamte Breite der Tür erstreckenden Führungsschiene (1), welche einen im
wesentlichen u-förmigen Querschnitt aufweist, und mit einem Dichtelement (3, 3'),
welches in der Führungsschiene (1) gehalten ist und welches bei geschlossener Tür
einen Spalt zwischen der Tür und einem Boden bzw. einer Decke dichtet, wobei die Führungsschiene
(1) zwei annähernd parallel zueinander verlaufende Seitenwände (12) und einen diese
zwei Seitenwände (12) miteinander verbindenden Steg (13) aufweist, wobei das Türdichtungssystem
einen Luftkanal aufweist, welcher eine Luftzirkulation von einer ersten Seite der
Tür zu einer zweiten Seite der Tür gewährleistet und welcher sich auf einer ersten
Seite der Führungsschiene (1) an einem vom Steg abgewandten unteren stirnseitigen
Ende einer ersten der Seitenwände (12) beginnend entlang dieser Seitenwand (12) zum
Steg (13), anschliessend entlang des Stegs (13) und abschliessend entlang der zweiten
der Seitenwände (12) erstreckt und am vom Steg (13) abgewandten unteren stirnseitigen
Ende der zweiten Seitenwand (12) auf einer zweiten Seite der Führungsschiene (1) endet,
wobei das Dichtelement (3, 3') ausserhalb des Luftkanals angeordnet und von diesem
unabhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Türdichtungssystem eine Aussenschiene (8) mit einem im wesentlichen u-förmigen
Querschnitt aufweist, in welcher die Führungsschiene (1) angeordnet ist, wobei die
Aussenschiene (8) und die Führungsschiene (1) in dieselbe Richtung geöffnet sind,
dass die Seitenwände (12) und der Steg (13) der Führungsschiene (1) im wesentlichen
in die Aussenschiene (8) eingelassen sind und dass der Luftkanal zwischen Führungsschiene
(1) und der Aussenschiene (8) verläuft .
2. Türdichtungssystem nach Anspruch 1, wobei der Luftkanal im an der Tür befestigten
Zustand des Systems ausschliesslich von der genannten unteren Stirnseite und gegebenenfalls
von seitlichen Stirnkanten der Türe sichtbar ist.
3. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei an der Führungsschiene
(1) Befestigungsbügel (10) angeordnet sind, welche die Führungsschiene (1) im befestigten
Zustand in einer Nut der Tür halten.
4. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Aussenschiene (8) und
die Führungsschiene (1) gleich lang ausgebildet sind.
5. Türdichtungssystem nach einem der 1 bis 3, wobei die Aussenschiene (8) kürzer ausgebildet
ist als die Führungsschiene (1).
6. Türdichtungssystem nach den Ansprüchen 3 und 5, wobei mindestens ein Teil der Befestigungsbügel
(10) im Bereich der Führungsschiene (1) angeordnet sind, welche die Aussenschiene
(8) überragt.
7. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Dichtelement (3) in
der Führungsschiene (1) automatisch absenkbar und anhebbar ist.
8. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Dichtelement eine Schleifdichtung
(3') ist.
9. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Türdichtungssystem
mindestens ein Schalldämpfungselement (5, 6) aufweist, welches sich mindestens teilweise
entlang des Luftkanals (L) erstreckt.
10. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei es horizontal verlaufende
Dämpfungsstreifen (60) aufweist, welche an einer unteren Stirnkante des Türdichtungssystems
am Anfang und Ende des Luftkanals verlaufen.
11. Türdichtungssystem nach den Ansprüchen 9 und 10, wobei die Dämpfungsstreifen (60)
durch abgewinkelte Enden des mindestens einen Schalldämpfungselements (6) gebildet
ist.
12. Türdichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Führungsschiene (1)
und die Aussenschiene (8) gemeinsam einstückig hergestellt sind bzw. die Führungsschiene
(1) vormontiert in der Aussenschiene (8) ist.
13. Tür mit einem Türdichtungssystem, welches in einer Nut der Tür (T) befestigt ist,
wobei das Türdichtungssystem umfasst:
eine sich annähernd über die gesamte Breite der Tür erstreckende Führungsschiene (1),
welche einen im wesentlichen u-förmigen Querschnitt aufweist, und
ein Dichtelement (3, 3'), welches in der Führungsschiene (1) gehalten ist und welches
bei geschlossener Tür einen Spalt zwischen der Tür und einem Boden bzw. einer Decke
dichtet,
wobei die Führungsschiene (1) zwei annähernd parallel zueinander verlaufende Seitenwände
(12) und einen diese zwei Seitenwände (12) miteinander verbindenden Steg (13) aufweist,
wobei ein Luftkanal zwischen Nut und Führungsschiene vorhanden ist, welcher eine Luftzirkulation
von einer ersten Seite der Tür zur anderen Seite der Tür gewährleistet und welcher
sich auf einer ersten Seite der Führungsschiene (1) an einem vom Steg abgewandten
unteren stirnseitigen Ende einer ersten der Seitenwände (12) beginnend entlang dieser
Seitenwand (12) zum Steg (13), anschliessend entlang des Stegs (13) und abschliessend
entlang der zweiten der Seitenwände (12) erstreckt und am vom Steg (13) abgewandten
unteren stirnseitigen Ende der zweiten Seitenwand (12) auf einer zweiten Seite der
Führungsschiene (1) endet, wobei das Dichtelement (3, 3') ausserhalb des Luftkanals
angeordnet und von diesem unabhängig ist, wobei die Nut (N) mindestens über einen
Teilbereich breiter und tiefer ausgebildet ist als die Führungsschiene (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (N) mindestens an einem stirnseitigen Ende, vorzugsweise an beiden stirnseitigen
Enden der Tür eine Breite und/oder Tiefe aufweist, welche im wesentlichen der Breite
und/oder Tiefe der Führungsschiene (1) entspricht.
14. Tür nach Anspruch 13, wobei die Nut (N) an dem mindestens einen stirnseitigen Ende
der Tür eine Breite und Tiefe aufweist, welche im wesentlichen der Breite und Tiefe
der Führungsschiene (1) entspricht.
15. Tür nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die Nut (1) einstückig und gestuft
ausgebildet ist.
16. Tür nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die Nut (1) durchgehend mit derselben
Breite und Tiefe ausgebildet ist und am mindestens einen stirnseitigen Ende mit einem
luftundurchlässigen Element so verschlossen ist, dass in der Nut (N) eine Öffnung
zur Aufnahme der Führungsschiene (1) freigelassen ist.
17. Türdichtung zur Verwendung in einem Dichtungssystem gemäss einem der Ansprüche 1 bis
12 oder zur Verwendung in einer Tür gemäss einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die
Türdichtung eine Führungsschiene (1) und ein darin gehaltenes Dichtelement (3, 3')
aufweist, wobei die Führungsschiene (1) zwei annähernd parallel zueinander verlaufende
Seitenwände (12) und einen diese zwei Seitenwände (12) miteinander verbindenden Steg
(13) aufweist, wobei im Bereich einer vom Steg abgewandten Kante jeder Seitenwand
der Führungsschiene (1) mindestens ein annähernd senkrecht von der Seitenwand nach
aussen abstehender Befestigungsbügel (10) angeordnet ist, welche die Führungsschiene
(1) im befestigten Zustand in einer Nut einer Tür halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbügel (10) sich nur über kurze Teilbereiche der Führungsschiene (1)
erstrecken oder mit Öffnungen versehen sind, um eine Luftströmung durchzulassen.
18. Türdichtung nach Anspruch 17, wobei die Befestigungsbügel paarweise an gegenüberliegenden
Seitenwänden angeordnet sind.
19. Tür mit einem Türdichtungssystem gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12.
20. Verwendung eines Türdichtungssystems nach einem der Ansprüche 1 bis 12 in einem Gebäude
mit kontrollierter Lüftung, insbesondere in einem Minergie® Haus.
21. Verwendung einer Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 16 oder 19 in einem Gebäude mit
kontrollierter Lüftung, insbesondere in einem Minergie® Haus.
1. Door sealing system for fastening in a groove of a door (T), having a guide rail (1)
which extends approximately over the entire width of the door and has a substantially
u-shaped cross section, and having a sealing element (3, 3') which is held in the
guide rail (1) and which, with the door closed, seals a gap between the door and a
floor or a ceiling, wherein the guide rail (1) has two side walls (12) extending approximately
parallel to one another and a web (13) connecting these two side walls (12) to one
another, wherein the door sealing system has an air channel which ensures air circulation
from a first side of the door to a second side of the door and which, beginning on
a first side of the guide rail (1) at a lower end face, remote from the web, of a
first of the side walls (12), extends along this side wall (12) to the web (13), then
along the web (13) and finally along the second of the side walls (12), and ends at
the lower end face, remote from the web (13), of the second side wall (12) on a second
side of the guide rail (1), wherein the sealing element (3, 3') is arranged outside
the air channel and is independent thereof, characterized in that the door sealing system has an outer rail (8) with a substantially u-shaped cross
section, in which rail the guide rail (1) is arranged, wherein the outer rail (8)
and the guide rail (1) are open in the same direction, in that the side walls (12) and the web (13) of the guide rail (1) are substantially let
into the outer rail (8), and in that the air channel extends between the guide rail (1) and the outer rail (8).
2. Door sealing system according to Claim 1, wherein, with the system in the state in
which it is fastened to the door, the air channel is visible only from the aforementioned
lower end face and, if appropriate, from lateral end edges of the door.
3. Door sealing system according to either of Claims 1 and 2, wherein fastening straps
(10) which hold the guide rail (1) in the fastened state in a groove of the door are
arranged on the guide rail (1).
4. Door sealing system according to one of Claims 1 to 3, wherein the outer rail (8)
and the guide rail (1) are designed to have equal lengths.
5. Door sealing system according to one of Claims 1 to 3, wherein the outer rail (8)
is designed to be shorter than the guide rail (1).
6. Door sealing system according to Claims 3 and 5, wherein at least some of the fastening
straps (10) are arranged in the region of the guide rail (1), which projects beyond
the outer rail (8).
7. Door sealing system according to one of Claims 1 to 6, wherein the sealing element
(3) is automatically lowerable and raiseable in the guide rail (1).
8. Door sealing system according to one of Claims 1 to 6, wherein the sealing element
is a friction seal (3').
9. Door sealing system according to one of Claims 1 to 8, wherein the door sealing system
has at least one sound-damping element (5, 6) which extends at least partially along
the air channel (L).
10. Door sealing system according to one of Claims 1 to 9, wherein it has horizontally
extending damping strips (60) which extend at a lower end edge of the door sealing
system at the start and end of the air channel.
11. Door sealing system according to Claims 9 and 10, wherein the damping strips (60)
are formed by angled-off ends of the at least one sound-damping element (6).
12. Door sealing system according to one of Claims 1 to 11, wherein the guide rail (1)
and the outer rail (8) are produced jointly in one piece or the guide rail (1) is
premounted in the outer rail (8).
13. Door having a door sealing system which is fastened in a groove of the door (T), wherein
the door sealing system comprises: a guide rail (1) which extends approximately over
the entire width of the door and has a substantially u-shaped cross section, and a
sealing element (3, 3') which is held in the guide rail (1) and which, with the door
closed, seals a gap between the door and a floor or a ceiling, wherein the guide rail
(1) has two side walls (12) extending approximately parallel to one another and a
web (13) connecting these two side walls (12) to one another, wherein an air channel
is present between the groove and the guide rail, which channel ensures air circulation
from a first side of the door to the other side of the door and which channel, beginning
on a first side of the guide rail (1) at a lower end face, remote from the web, of
a first of the side walls (12), extends along this side wall (12) to the web (13),
then along the web (13) and finally along the second of the side walls (12), and ends
at the lower end face, remote from the web (13), of the second side wall (12) on a
second side of the guide rail (1), wherein the sealing element (3, 3') is arranged
outside the air channel and is independent thereof, wherein the groove (N) is designed
to be wider and deeper than the guide rail (1) at least over a sub-region, characterized in that the groove (N) has, at least at one end face, preferably at both end faces, of the
door, a width and/or depth which substantially corresponds to the width and/or depth
of the guide rail (1).
14. Door according to Claim 13, wherein the groove (N) has, at the at least one end face
of the door, a width and depth which substantially correspond to the width and depth
of the guide rail (1).
15. Door according to either of Claims 13 and 14, wherein the groove (1) is designed in
one piece and in a stepped manner.
16. Door according to either of Claims 13 and 14, wherein the groove (1) is designed continuously
with the same width and depth and is closed at the at least one end face with an air-impermeable
element such that an opening for receiving the guide rail (1) is left free in the
groove (N).
17. Door seal for use in a sealing system according to one of Claims 1 to 12 or for use
in a door according to one of Claims 13 to 16, wherein the door seal has a guide rail
(1) and a sealing element (3, 3') held therein, wherein the guide rail (1) has two
side walls (12) extending approximately parallel to one another and a web (13) connecting
these two side walls (12) to one another, wherein, in the region of an edge, remote
from the web, of each side wall of the guide rail (1), there is arranged at least
one fastening strap (10) which projects outwardly approximately perpendicularly from
the side wall and which holds the guide rail (1) in the fastened state in a groove
of a door, characterized in that the fastening straps (10) extend only over short subregions of the guide rail (1)
or are provided with openings in order to let through an air flow.
18. Door seal according to Claim 17, wherein the fastening straps are arranged in pairs
on opposite side walls.
19. Door having a door sealing system according to one of Claims 1 to 12.
20. Use of a door sealing system according to one of Claims 1 to 12 in a building with
controlled ventilation, in particular in a Minergie® house.
21. Use of a door according to one of Claims 13 to 16 or 19 in a building with controlled
ventilation, in particular in a Minergie® house.
1. Système de joint de porte pour la fixation dans une rainure d'une porte (T), comprenant
un rail de guidage (1) s'étendant approximativement sur toute la largeur de la porte,
qui présente une section transversale essentiellement en forme de u et comprenant
un élément de joint (3, 3') qui est retenu dans le rail de guidage (1) et qui ferme
hermétiquement, lorsque la porte est fermée, un interstice entre la porte et un sol
ou un plafond, le rail de guidage (1) présentant deux parois latérales (12) s'étendant
approximativement parallèlement l'une à l'autre et une âme (13) reliant l'une à l'autre
ces deux parois latérales (12), le système de joint de porte présentant un canal d'air
qui assure une circulation d'air depuis un premier côté de la porte jusqu'à un deuxième
côté de la porte et qui s'étend sur un premier côté du rail de guidage (1) au niveau
d'une extrémité frontale inférieure, opposée à l'âme, d'une première des parois latérales
(12) en commençant le long de cette paroi latérale (12) jusqu'à l'âme (13), ensuite
le long de l'âme (13) et finalement le long de la deuxième des parois latérales (12)
et qui se termine au niveau de l'extrémité frontale inférieure, opposée à l'âme (13),
de la deuxième paroi latérale (12), sur un deuxième côté du rail de guidage (1), l'élément
de joint (3, 3') étant disposé à l'extérieur du canal d'air et étant indépendant de
celui-ci, caractérisé en ce que le système de joint de porte présente un rail extérieur (8) avec une section transversale
essentiellement en forme de u, dans lequel est disposé le rail de guidage (1), le
rail extérieur (8) et le rail de guidage (1) étant ouverts dans la même direction,
en ce que les parois latérales (12) et l'âme (13) du rail de guidage (1) sont essentiellement
incorporées dans le rail extérieur (8) et en ce que le canal d'air s'étend entre le rail de guidage (1) et le rail extérieur (8).
2. Système de joint de porte selon la revendication 1, dans lequel le canal d'air, dans
l'état du système fixé à la porte, est exclusivement visible depuis ledit côté frontal
inférieur et éventuellement depuis les arêtes frontales latérales de la porte.
3. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, dans lequel
des brides de fixation (10) sont disposées sur le rail de guidage (1), lesquelles
retiennent le rail de guidage (1) dans l'état fixé dans une rainure de la porte.
4. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel
le rail extérieur (8) et le rail de guidage (1) sont réalisés de même longueur.
5. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel
le rail extérieur (8) est réalisé plus court que le rail de guidage (1).
6. Système de joint de porte selon les revendications 3 et 5, dans lequel au moins une
partie des brides de fixation (10) est disposée dans la région du rail de guidage
(1) et dépasse au-delà du rail extérieur (8).
7. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans lequel
l'élément de joint (3) peut être enfoncé et soulevé automatiquement dans le rail de
guidage (1).
8. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans lequel
l'élément de joint est un joint racleur (3').
9. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, dans lequel
le système de joint de porte présente au moins un élément d'atténuation des sons (5,
6) qui s'étend au moins en partie le long du canal d'air (L).
10. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, dans lequel
le système présente des bandes d'amortissement (60) s'étendant horizontalement, qui
s'étendent au niveau d'une arête frontale du système de joint de porte au début et
à la fin du canal d'air.
11. Système de joint de porte selon les revendications 9 et 10, dans lequel les bandes
d'amortissement (60) sont formées par des extrémités coudées de l'au moins un élément
d'atténuation des sons (6).
12. Système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, dans lequel
le rail de guidage (1) et le rail extérieur (8) sont fabriqués en commun d'une seule
pièce, ou le rail de guidage (1) est prémonté dans le rail extérieur (8).
13. Porte comprenant un système de joint de porte qui est fixé dans une rainure de la
porte (T), le système de joint de porte comprenant :
un rail de guidage (1) s'étendant approximativement sur toute la largeur de la porte,
qui présente une section transversale essentiellement en forme de u, et
un élément de joint (3, 3') qui est retenu dans le rail de guidage (1) et qui ferme
hermétiquement,
lorsque la porte est fermée, un interstice entre la porte et un sol ou un plafond,
le rail de guidage (1) présentant deux parois latérales (12) s'étendant approximativement
parallèlement l'une à l'autre et une âme (13) reliant l'une à l'autre ces deux parois
latérales (12),
un canal d'air étant prévu entre la rainure et le rail de guidage, lequel assure une
circulation d'air depuis un premier côté de la porte jusqu'à un deuxième côté de la
porte et lequel s'étend sur un premier côté du rail de guidage (1) au niveau d'une
extrémité frontale inférieure, opposée à l'âme, d'une première des parois latérales
(12) en commençant le long de cette paroi latérale (12) jusqu'à l'âme (13), ensuite
le long de l'âme (13) et finalement le long de la deuxième des parois latérales (12)
et qui se termine au niveau de l'extrémité frontale inférieure, opposée à l'âme (13),
de la deuxième paroi latérale (12), sur un deuxième côté du rail de guidage (1), l'élément
de joint (3, 3') étant disposé à l'extérieur du canal d'air et étant indépendant de
celui-ci, la rainure (N), au moins sur une région partielle, étant réalisée de manière
plus large et plus profonde que le rail de guidage (1), caractérisée en ce que la rainure (N) présente, au moins au niveau d'une extrémité frontale, de préférence
au niveau des deux extrémités frontales de la porte, une largeur et/ou une profondeur
qui correspondent essentiellement à la largeur et/ou à la profondeur du rail de guidage
(1).
14. Porte selon la revendication 13, dans laquelle la rainure (N) présente, au niveau
de l'au moins une extrémité frontale de la porte, une largeur et une profondeur qui
correspondent essentiellement à la largeur et à la profondeur du rail de guidage (1).
15. Porte selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, dans laquelle la rainure
(1) est réalisée d'une seule pièce et de manière étagée.
16. Porte selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, dans laquelle la rainure
(1) est réalisée de manière continue avec la même largeur et la même profondeur et
est fermée au niveau d'au moins une extrémité frontale avec un élément imperméable
à l'air, de telle sorte qu'une ouverture pour recevoir le rail de guidage (1) reste
conservée dans la rainure (N).
17. Joint de porte destiné à être utilisé dans un système de joint selon l'une quelconque
des revendications 1 à 12, ou à être utilisé dans une porte selon l'une quelconque
des revendications 13 à 16, le joint de porte présentant un rail de guidage (1) et
un élément de joint (3, 3') retenu dans celui-ci, le rail de guidage (1) présentant
deux parois latérales (12) s'étendant approximativement parallèlement l'une à l'autre
et une âme (13) reliant l'une à l'autre ces deux parois latérales (12), au moins une
bride de fixation (10) faisant saillie approximativement perpendiculairement depuis
la paroi latérale vers l'extérieur étant disposée dans la région d'une arête opposée
à l'âme de chaque paroi latérale du rail de guidage (1), laquelle bride de fixation
retient le rail de guidage (1) dans l'état fixé dans une rainure d'une porte, caractérisé en ce que les brides de fixation (10) s'étendent seulement sur de courtes régions partielles
du rail de guidage (1) ou étant pourvues d'ouvertures afin de permettre le passage
d'un écoulement d'air.
18. Joint de porte selon la revendication 17, dans lequel les brides de fixation sont
disposées par paires sur des parois latérales opposées.
19. Porte comprenant un système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications
1 à 12.
20. Utilisation d'un système de joint de porte selon l'une quelconque des revendications
1 à 12 dans un bâtiment avec aération contrôlée, notamment dans une maison Minergie®.
21. Utilisation d'une porte selon l'une quelconque des revendications 13 à 16 ou 19 dans
un bâtiment avec aération contrôlée, notamment dans une maison Minergie®.
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