| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 937 893 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.08.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2006/008017 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2007/028485 (15.03.2007 Gazette 2007/11) |
|
| (54) |
ENTWÄSSERUNGSSIEB UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
DEWATERING FILTER AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
TAMIS D'EGOUTTAGE ET PROCEDE DE FABRICATION DUDIT TAMIS
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.09.2005 DE 102005042344
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.07.2008 Patentblatt 2008/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
|
81677 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- STUMBECK, Bernd
83666 Waakirchen (DE)
- GREGAREK, André
81671 München (DE)
- HÄNELT, Andreas
83730 Fischbachau (DE)
- GERHARDT, Thomas
81539 München (DE)
- MAYER, Karlheinz
86169 Augsburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Zeuner & Summerer |
|
Nußbaumstrasse 8 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/025281 US-A1- 2001 018 113
|
DE-A1- 10 064 006
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Entwässerungssieb für die Herstellung von Papier mit mehrstufigen
Wasserzeichen, insbesondere für die Herstellung von Wertpapieren, wie Banknoten, Schecks,
Ausweisen und anderen Sicherheitspapieren. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren
zur Herstellung eines derartige Entwässerungssiebs sowie ein Verfahren zur Herstellung
eines Papiers mit einem mehrstufigen Wasserzeichen unter Verwendung eines solchen
Entwässerungssiebs.
[0002] Bei der Papierherstellung auf Rundsiebmaschinen oder Langsiebmaschinen lagert sich
Papiermasse kontinuierlich auf einem bewegten Entwässerungssieb an und wird soweit
verfestigt, dass sie als feuchte Papierbahn zur Weiterbearbeitung vom Entwässerungssieb
abgezogen werden kann. Vor allem Sicherheitspapiere für Banknoten, Ausweisdokumente
und dergleichen werden zur Absicherung oft mit Wasserzeichen ausgestattet, die eine
Überprüfung der Echtheit des Sicherheitspapiers gestatten und die zugleich als Schutz
vor unerlaubter Reproduktion dienen.
[0003] Bei der Herstellung von Papier mit Wasserzeichen wird zwischen zweistufigen Wasserzeichen
mit einem starken Hell-Dunkel-Effekt und mehrstufigen Wasserzeichen mit weichen Übergängen
zwischen Hell und Dunkel und detailreicher Darstellung eines Motivs unterschieden.
Der Begriff "mehrstufig" ist dabei in Abgrenzung zu zweistufigen Hell-Dunkel-Wasserzeichen
zu verstehen und umfasst alle Wasserzeichen mit mehr als zwei Helligkeitsstufen und
schließt insbesondere auch Wasserzeichen mit kontinuierlichen Hell-Dunkel-Übergängen
ein.
[0004] Zur Erzeugung von zweistufigen Wasserzeichen werden typischerweise Metalldrähte oder
Metallformteile, so genannte Elektrotypen, auf die Siebstruktur aufgelötet, um das
Entwässerungssieb an diesen Stellen vollständig zu schließen. Dadurch wird die Papieranlagerung
in Teilbereichen des Entwässerungssiebs behindert und es bilden sich dünne Stellen
im Papier, die im Durchlicht betrachtet sehr hell erscheinen.
[0005] In der Druckschrift
WO 03/025281 ist vorgeschlagen worden, das Papiersieb in den gewünschten Bereichen mit einer Verschlussmasse,
beispielsweise einem strahlungshärtenden Klebstoff, zu verschließen. Dadurch lassen
sich nicht nur zweistufige Wasserzeichen, sondern durch eine entsprechende Rasterung
der Verschlussmasse auch mehrstufige Wasserzeichen erzeugen.
[0006] In der Regel wird allerdings für die Herstellung mehrstufiger Wasserzeichen in das
Entwässerungssieb ein dreidimensionales Relief geprägt, so dass die Papierdicke des
fertigen Papiers entsprechend dem Relief variiert und im Durchlicht weiche, graduelle
Übergänge zwischen helleren und dunkleren Bereichen erkennen lässt. Eine erhöhte Stelle
im Sieb führt dabei zu einer dünneren Papierschicht und somit zu einer Hellstelle,
während eine tiefere Stelle im Sieb entsprechend zu einer Dunkelstelle führt. Bei
den auf diese Weise erzeugten Wasserzeichen wird allerdings oft die geringe Gesamthelligkeit
des Erscheinungsbildes der Wasserzeichen bemängelt.
[0007] In der Druckschrift
DE 100 64 006 A1 ist ein Entwässerungssieb für die Herstellung von Papier mit mehrstufigen Wasserzeichen
offenbart, bestehend aus einem Trägersieb und einem damit verbundenem Wasserzeichenblech.
[0008] Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Entwässerungssieb der
eingangs genannten Art zu schaffen, das die Nachteile des Stands der Technik vermeidet
und das insbesondere die Herstellung von Papier mit mehrstufigen Wasserzeichen hoher
Helligkeit ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird durch das Entwässerungssieb mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Entwässerungssiebs sowie
ein Verfahren zur Herstellung eines Papiers mit mehrstufigen Wasserzeichen sind in
den nebengeordneten Ansprüchen angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0010] Gemäß der Erfindung enthält ein Entwässerungssieb der eingangs genannten Art ein
Trägersieb und ein mit dem Trägersieb verbundenes perforiertes Wasserzeichenblech,
wobei das Trägersieb und das Wasserzeichenblech gemeinsam in Form des zu erzeugenden
Wasserzeichens verprägt sind. Die Perforationen des Wasserzeichenblechs stellen dabei
die Entwässerung bei der Papierherstellung sicher.
[0011] Vorzugsweise ist das Wasserzeichenblech mit Mikroperforation versehen, deren Abmessungen
so klein sind, dass in ihnen bei der Papierherstellung keine Fasern anhaften. Das
Wasserzeichenblech kann insbesondere mit Mikroperforation mit einem Durchmesser von
weniger als 0,6 mm, vorzugsweise von weniger als 0,25 mm, besonders bevorzugt weniger
als 0,2 mm versehen sein. Mikroperforationen mit einem Durchmesser von 0,17 mm sind
besonders geeignet.
[0012] Das Wasserzeichenblech kann Perforationen mit durchgehend gleichem Durchmesser aufweisen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Perforationen mit unterschiedlichen Durchmessern
zu kombinieren.
[0013] Die Perforationen des Wasserzeichenblechs sind vorzugsweise regelmäßig und matrixförmig
in Form von Zeilen und Spalten angeordnet. Untereinander liegende Zeilen können dabei
auch jeweils um einen halben Loch-zu-Loch-Abstand gegeneinander versetzt angeordnet
sein. Die Oberfläche des Wasserzeichenblechs ist mit Vorteil glatt, so dass sich nur
vergleichsweise wenige Fasern anlagern, so dass das spätere Wasserzeichen eine hohe
Gesamthelligkeit aufweist. Aufgrund der größeren Helligkeit empfiehlt es sich, das
Design der erfindungsgemäßen Wasserzeichen schärfer als bei herkömmlichen Wasserzeichen
anzulegen und die Prägung mit einer etwas geringeren Modulation durchzuführen.
[0014] Gemäß einer Weiterentwicklung der Erfindung weist das Wasserzeichenblech darüber
hinaus Aussparungen in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen auf. Diese Aussparungen
sind im Gegensatz zu den Mikroperforationen mit solchen Abmessungen ausgebildet, dass
sich bei der Blattbildung Fasern in ihnen ablagern, so dass die Aussparungen Dunkelstellen
im späteren Wasserzeichen erzeugen. Um eine gute Erkennbarkeit zu gewährleisten, betragen
die Abmessungen der Aussparungen typischerweise einige Millimeter.
[0015] Das Entwässerungssieb kann zusätzlich zumindest ein an das Wasserzeichenblech angrenzendes
unperforiertes Metall- oder Kunststoffformteil zur Erzeugung von zweistufigen Wasserzeichen
aufweisen. Dabei kann vorgesehen sein, dass das Wasserzeichenblech, insbesondere die
erwähnten Aussparungen des Wasserzeichenblechs und das angrenzende unperforierte Metall-/Kunststoffformteil
aufeinander bezogenen Informationen darstellen. Beispielsweise können sich die Aussparungen
und die Formteile zu einer zusammenhängenden Ziffernfolge oder einem zusammenhängenden
Text ergänzen. Die Ziffernfolge oder der Text können weiter mit einem von dem Wasserzeichenblech
dargestellten graphischen Motiv in Beziehung stehen.
[0016] Beispielsweise kann das Wasserzeichenblech ein Portrait oder ein architektonisches
Motiv zeigen, und die Aussparungen und/oder die Formteile einen zu dem Motiv gehörigen
Text, wie einen Name oder eine Unterschrift, darstellen. Selbstverständlich kann die
Ziffernfolge auch eine weitere unabhängige Information, wie etwa die Denomination
einer Banknote, bilden.
[0017] Zur Befestigung wird das Wasserzeichenblech bevorzugt mit dem Trägersieb verklebt,
verlötet oder verschweißt.
[0018] Das Trägersieb ist in einer bevorzugten Erfindungsvariante durch ein Siebgewebe mit
zumindest je einem System von miteinander verwobenen, in Längsrichtung verlaufenden
Kettfäden und quer dazu verlaufenden Schussfäden gebildet. Das Siebgewebe kann dabei
insbesondere eine einlagige oder doppellagige Bindung aufweisen.
[0019] Gemäß einer anderen, ebenfalls bevorzugten Erfindungsvariante ist das Trägersieb
durch ein galvanisch hergestelltes Sieb gebildet. Derartige Siebe weisen keine Knotenpunkte
auf, wie sie durch Überkreuzungen bei den Siebfäden eines herkömmlichen Siebs entstehen.
Die Gesamtdicke des Siebs kann so unter Umständen geringer als bei herkömmlichen Sieben
ausfallen. Dadurch kann auch mit geringerem Materialspalt zwischen den Prägestockteilen
(Ober- und Unterteil) gearbeitet werden, was die Erhaltung sehr feiner Details im
Prägestock/Sieb zur Folge hat. Durch die glattere Sieboberfläche ohne Knotenpunkte
kann unter Umständen auch ein sehr viel schärferes Wasserzeichen erhalten werden.
[0020] Gemäß einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Erfindungsvariante ist das Trägersieb
durch ein mit Entwässerungsöffnungen versehenes Trägerblech gebildet. Wie galvanisch
hergestellte Siebe weisen derartige Trägerbleche keine Knotenpunkte auf, so dass die
Gesamtdicke des Siebs unter Umständen geringer als bei herkömmlichen Sieben ausfallen
kann und mit geringerem Materialspalt beim Fräsen der Prägestöcke gearbeitet werden
kann. Die glattere Sieboberfläche kann zu sehr viel schärferen Wasserzeichen führen.
Auch lassen sich auf diese Weise Einsätze für ein Modulsieb erzeugen. Es ist dabei
nur erforderlich, kleine Einheiten herzustellen und als Modul in Vertiefungen einzusetzen.
[0021] Nach einer weiteren Verbesserung wird beispielsweise von einer Computerdatei eine
dem gewünschten Wasserzeichen entsprechende Fräsung in Kunststoff durchgeführt. Dann
wird mittels drucktechnischer Verfahren mit elektrisch leitfähiger Druckfarbe, wie
etwa Silberleitlack, eine hochfeine Siebstruktur auf die Kunststoffmatrix aufgedruckt.
Anschließend wird entlang dieser Siebstruktur im galvanischen Bad eine Metallschicht
abgeschieden. Alternativ kann die Siebstruktur auch mittels photographischer Verfahren,
ähnlich wie bei der Herstellung von Halbleiterbausteinen, auf der Kunststoffmatrix
aufgebracht werden. Im galvanischen Bad scheidet sich dann nicht eine entsprechend
der Fräsung geformte Blechschicht ab, wie dies bei galvanisch hergestellten Prägestöcken
der Fall ist, sondern bereits eine fertige Siebstruktur. Diese kann anschließend auf
ein Trägersieb aufgelötet oder geschweißt werden.
[0022] Die so hergestellte Siebstruktur weist, wie galvanische Siebe, keine Knotenpunkte
auf und erlaubt somit volle Schärfe und feinste Details im Wasserzeichen. Der Vorgang
des Prägens kann entfallen. Dadurch entfällt auch der Umsetzungsvorgang von der Computerdatei
zum Wasserzeichen, der oft zu einer gewissen Veränderung des Originals führt. Ferner
kann schon bei der Erstellung der auf den Kunststoff aufzudruckenden Siebstruktur
berücksichtigt werden, wo das spätere Wasserzeichen besonders helle oder dunkle Stellen
aufweisen soll, indem die aufzudruckende Strichstärke entsprechend variiert wird.
Dies führt zu unterschiedlichem Entwässerungsverhalten im Wasserzeichenbereich und
ermöglicht so eine große und genau kontrollierbare Kontraststeigerung gegenüber herkömmlicher
Technik.
[0023] Bei den beschriebenen Entwässerungssieben kann es sich um Rundsiebe oder um Langsiebe
oder Schrägsiebe handeln.
[0024] Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Herstellung, eines Entwässerungssiebs
für die Papierherstellung, bei dem
- a) ein Trägersieb und ein perforiertes Wasserzeichenblech bereitgestellt werden,
- b) das Wasserzeichenblech mit dem Trägersieb verbunden wird; und
- c) das Trägersieb und das Wasserzeichenblech gemeinsam in Form des zu erzeugenden
Wasserzeichens verprägt werden.
[0025] Zur Bereitstellung des perforierten Wasserzeichenblechs in Schritt a) wird vorzugsweise
ein Blech entsprechend der Kontur des gewünschten Wasserzeichens ausgeschnitten und
mit Mikroperforationen versehen, deren Abmessungen so klein sind, dass in ihnen bei
der Papierherstellung keine Fasern anhaften. Die Mikroperforationen werden vorteilhaft
mittels Ätztechnik oder mit einem Laserstrahl erzeugt.
[0026] Anschließend wird das Wasserzeichenblech auf das Trägersieb aufgebracht, vorzugsweise
aufgeklebt oder aufgeschweißt.
[0027] Als Trägersieb kann in Schritt a) insbesondere ein Siebgewebe bereitgestellt werden.
Alternativ kann ein Trägersieb im galvanischen Bad hergestellt werden oder ein Trägerblech
kann zur Ausbildung eines Trägersiebs mit Entwässerungsöffnungen versehen werden.
[0028] Die Erfindung umfasst ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Papiers, insbesondere
eines Sicherheitspapiers, mit mehrstufigen Wasserzeichen, bei dem die Papieranlagerung
auf einem Entwässerungssieb der beschriebenen Art erfolgt.
[0029] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue
Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem mehr- stufigen Wasserzeichen,
- Fig. 2
- in (a) ein helles mehrstufiges Wasserzeichen nach der Erfin- dung und in (b) ein herkömmliches
Wasserzeichen;
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Entwässerungssiebs;
- Fig. 4
- einen Detailausschnitt von Fig. 3; und
- Fig. 5
- schematisch einen Querschnitt des Entwässerungssiebs der Fig. 3 entlang der Linie
V-V.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend am Beispiel einer Banknote erläutert. Fig. 1 zeigt
dazu eine schematische Darstellung einer Banknote 10, die ein helles mehrstufiges
Wasserzeichen 12 in Gestalt eines in Fig. 1 nur angedeuteten Portraits enthält.
[0032] Das erfindungsgemäß erzeugte, helle Wasserzeichen 12 ist in Fig. 2(a) im Detail dargestellt.
Vor allem im Vergleich mit dem herkömmlichen Wasserzeichen 14 der Fig. 2(b) ist die
signifikant höhere Gesamthelligkeit des erfindungsgemäßen Wasserzeichens 12 zu erkennen.
[0033] Um die erfindungsgemäße Erzeugung des hellen Wasserzeichens 12 zu verdeutlichen,
zeigt Fig. 3 eine Aufsicht auf einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Entwässerungssiebs
20. Fig. 4 stellt den Ausschnitt 40 im Randbereich des Wasserzeichenblechs 24 im Detail
dar und Fig. 5 zeigt schematisch einen Querschnitt des Entwässerungssiebs 20 entlang
der Linie V-V der Fig. 3.
[0034] Das Entwässerungssieb 20 umfasst ein Trägersieb, das im Ausführungsbeispiel durch
ein Siebgewebe 22 gebildet ist, und ein auf das Siebgewebe 22 aufgeschweißtes, mikroperforiertes
Wasserzeichenblech 24. Wie am besten in dem Detailausschnitt der Fig. 4 zu erkennen,
ist das Wasserzeichenblech 24 entsprechend der Kontur 26 des gewünschten Wasserzeichens,
hier des Umrisses des Portraits 12, ausgeschnitten und mit einer regelmäßigen matrixförmigen
Anordnung von Mikroperforationen 28 versehen, um die Entwässerung bei der Papierherstellung
sicherzustellen.
[0035] Die Mikroperforationen 28 weisen im Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von 0,18
mm und einen Perforation-zu-Perforation-Abstand von 0,20 mm auf. Bei diesem kleinen
Durchmesser können bei der Papierherstellung keine Fasern in den Perforationen 28
anhaften, so dass diese im späteren Wasserzeichen nicht störend in Erscheinung treten
können. Die Mikroperforationen 28 können mittels herkömmlicher Techniken, beispielsweise
durch Ätztechnik oder mit einem Laser, in das Wasserzeichenblech 24 eingebracht werden.
[0036] Das Siebgewebe 22 und das aufgeschweißte Wasserzeichenblech 24 sind erfindungsgemäß
gemeinsam entsprechend der Reliefstruktur des gewünschten Wasserzeichens verprägt,
wie in der Querschnittsdarstellung der Fig. 5 schematisch gezeigt. Die Modulationshöhe
M der Prägung wird dabei etwas geringer als bei herkömmlichen Wasserzeichen gewählt
und kann beispielsweise etwa 0,9 mm betragen.
[0037] Die hohe Helligkeit der mit dem Entwässerungssieb 20 erzeugten Wasserzeichen entsteht
vor allem durch die glatte Oberfläche des Wasserzeichenblechs 24, an der nur vergleichsweise
wenige Fasern anhaften können. Wegen der größeren Gesamthelligkeit ist das Design
des Wasserzeichens 12 schärfer als bei herkömmlichen Wasserzeichen angelegt.
[0038] Wie in den Figuren 3 und 4 ebenfalls gezeigt, kann das Wasserzeichenblech 24 weiter
gezielt eingebrachte Aussparungen 30 in Form von Mustern, Zeichen und Codierungen
aufweisen, die zu Dunkelstellen im späteren Wasserzeichen führen. Das Wasserzeichenblech
24 kann auch mit unperforierten Formteilen 32 aus Metall oder Kunststoff, insbesondere
den so genannten Elektrotypen kombiniert sein, die beispielsweise zur Darstellung
der Denomination einer Banknote zweistufige Wasserzeichen erzeugen.
[0039] Die Aussparungen 30 und die Formteile 32 können auch aufeinander bezogenen Informationen,
beispielsweise zwei Teile einer Gesamtinformation, darstellen. Im Ausführungsbeispiel
der Figuren 3 und 4 besteht die Gesamtinformation aus der Ziffernfolge "1357911",
von der die Teilfolge "135" durch Aussparungen 30 im Wasserzeichenblech 24 und die
Teilfolge "7911" durch aufgeschweißte Metallformteile 32 gebildet ist. Im späteren
Wasserzeichen erscheinen die Ziffern "135" dann als Dunkelstelle, die Ziffern "7911"
als unmittelbar angrenzende Hellstelle. Anstelle der Ziffernfolge kann selbstverständlich
auch eine alphanumerische Zeichenfolge, beispielsweise eine Unterschrift oder dergleichen,
verwendet werden.
1. Entwässerungssieb (20) für die Herstellung von Papier mit mehrstufigen Wasserzeichen,
mit einem Trägersieb (22) und einem mit dem Trägersieb verbundenen perforierten Wasserzeichenblech
(24), bei dem das Trägersieb (22) und das Wasserzeichenblech (24) gemeinsam in Form
des zu erzeugenden Wasserzeichens verprägt sind.
2. Entwässerungssieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) mit Mikroperforation (28) versehen ist, deren Abmessungen
so klein sind, dass in ihnen bei der Papierherstellung keine Fasern anhaften.
3. Entwässerungssieb nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) mit Mikroperforation (28) mit einem Durchmesser von weniger
als 0,6 mm, vorzugsweise von weniger als 0,25 mm versehen ist.
4. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) eine regelmäßige, matrixförmige Anordnung von Perforationen
(28) aufweist.
5. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Wasserzeichenblechs (24) glatt ist.
6. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) Aussparungen (30) in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen
aufweist.
7. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Entwässerungssieb (20) zumindest ein an das Wasserzeichenblech (24) angrenzendes
unperforiertes Metall-/Kunststoffformteil (32) zur Erzeugung von zweistufigen Wasserzeichen
aufweist.
8. Entwässerungssieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) und das angrenzende unperforierte Metall-/Kunststoffformteil
(32) aufeinander bezogenen Informationen darstellen.
9. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech (24) mit dem Trägersieb (22) verklebt oder verschweißt ist.
10. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersieb (22) durch ein Siebgewebe gebildet ist.
11. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersieb (22) durch ein galvanisch hergestelltes Sieb ohne Knotenpunkte gebildet
ist.
12. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersieb (22) durch ein mit Entwässerungsöffnungen versehenes Trägerblech gebildet
ist.
13. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein Rundsieb handelt.
14. Entwässerungssieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein Langsieb oder Schrägsieb handelt.
15. Verfahren zur Herstellung eines Entwässerungssieb für die Papierherstellung mit mehrstufigen
Wasserzeichen, bei dem
a) ein Trägersieb und ein perforiertes Wasserzeichenblech bereitgestellt werden,
b) das Wasserzeichenblech mit dem Trägersieb verbunden wird; und
c) das Trägersieb und das Wasserzeichenblech gemeinsam in Form des zu erzeugenden
Wasserzeichens verprägt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung des perforierten Wasserzeichenblechs in Schritt a) ein Blech entsprechend
der Kontur des gewünschten Wasserzeichens ausgeschnitten und mit Mikroperforationen
versehen wird, deren Abmessungen so klein sind, dass in ihnen bei der Papierherstellung
keine Fasern anhaften.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroperforationen mittels Ätztechnik oder mit einem Laserstrahl erzeugt werden.
18. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichenblech auf das Trägersieb aufgeklebt oder aufgeschweißt wird.
19. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Trägersieb in Schritt a) ein Siebgewebe bereitgestellt wird.
20. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung des Trägersiebs in Schritt a) ein Sieb im galvanischen Bad hergestellt
wird.
21. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung des Trägersiebs in Schritt a) ein Trägerblech mit Entwässerungsöffnungen
versehen wird.
22. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersieb und das Wasserzeichenblech in Schritt c) mit einer geringeren Modulation
als bei herkömmlichen Wasserzeichenprägungen geprägt werden.
23. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersieb und das Wasserzeichenblech in Schritt c) mit einer Prägungsmodulation
von etwa 1 mm oder weniger geprägt werden.
24. Verfahren zur Herstellung eines Papiers, insbesondere eines Sicherheitspapiers, mit
einem mehrstufigen Wasserzeichen, bei dem die Papieranlagerung auf einem Entwässerungssieb
nach einem der Ansprüche 1 bis 14 erfolgt.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierherstellung auf einer Rundsiebmaschine erfolgt.
26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierherstellung auf einer Langsieb- oder Schrägsiebmaschine erfolgt.
1. A dewatering screen (20) for manufacturing paper having multi-level watermarks, having
a carrier mold (22) and a perforated watermark plate (24) that is joined with the
carrier mold, in which the carrier mold (22) and the watermark plate (24) are embossed
together in the form of the watermark to be produced.
2. The dewatering screen according to claim 1, characterized in that the watermark plate (24) is provided with microperforations (28) whose dimensions
are so small that no fibers adhere in them at paper manufacture.
3. The dewatering screen according to claim 1 or 2, characterized in that the watermark plate (24) is provided with microperforations (28) having a diameter
of less than 0.6 mm, preferably of less than 0.25 mm.
4. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the watermark plate (24) exhibits a regular arrangement of perforations (28) in the
form of a matrix.
5. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the surface of the watermark plate (24) is smooth.
6. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the watermark plate (24) exhibits gaps (30) in the form of patterns, characters or
codes.
7. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the dewatering screen (20) exhibits, for producing bilevel watermarks, at least one
unperforated metal/ plastic molded part (32) adjoining the watermark plate (24).
8. The dewatering screen according to claim 7, characterized in that the watermark plate (24) and the adjoining unperforated metal/plastic molded part
(32) depict reciprocally related pieces of information.
9. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the watermark plate (24) is bonded or welded to the carrier mold (22).
10. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the carrier mold (22) is formed by a wire cloth.
11. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the carrier mold (22) is formed by a galvanically manufactured mold without junctions.
12. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the carrier mold (22) is formed by a carrier plate that is provided with dewatering
openings.
13. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that it is a cylinder screen.
14. The dewatering screen according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that it is a Fourdrinier wire or an inclined wire.
15. A method for manufacturing a dewatering screen for manufacturing paper having multi-level
watermarks, in which
a) a carrier mold and a perforated watermark plate are provided,
b) the watermark plate is joined with the carrier mold; and
c) the carrier mold and the watermark plate are embossed together in the form of the
watermark to be produced.
16. The method according to claim 15, characterized in that, to provide the perforated watermark plate in step a), a plate corresponding to the
contour of the desired watermark is cut out and provided with microperforations whose
dimensions are so small that no fibers adhere in them at paper manufacture.
17. The method according to claim 16, characterized in that the microperforations are produced by means of etching technology or with a laser
beam.
18. The method according to at least one of claims 15 to 17, characterized in that the watermark plate is glued or welded onto the carrier mold.
19. The method according to at least one of claims 15 to 18, characterized in that a wire cloth is provided as the carrier mold in step a).
20. The method according to at least one of claims 15 to 18, characterized in that a screen is manufactured in a galvanic bath to provide the carrier mold in step a).
21. The method according to at least one of claims 15 to 18, characterized in that a carrier plate is provided with dewatering openings to provide the carrier mold
in step a).
22. The method according to at least one of claims 15 to 21, characterized in that the carrier mold and the watermark plate in step c) are embossed with a lower modulation
than in conventional watermark embossings.
23. The method according to at least one of claims 15 to 22, characterized in that the carrier mold and the watermark plate in step c) are embossed with an embossing
modulation of about 1 mm or less.
24. A method for manufacturing a paper, especially a security paper, having a multi-level
watermark, in which the paper accretion on a dewatering screen occurs according to
one of claims 1 to 14.
25. The method according to claim 24, characterized in that the paper manufacture occurs on a cylinder screen machine.
26. The method according to claim 24, characterized in that the paper manufacture occurs on a Fourdrinier or inclined wire machine.
1. Toile d'égouttage (20) pour la fabrication de papier présentant des filigranes à plusieurs
niveaux, comportant une toile support (22) et une plaque perforée de filigranage (24)
assemblée à la toile support, la toile support (22) et la plaque de filigranage (24)
étant simultanément estampées sous forme du filigrane à produire.
2. Toile d'égouttage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) est pourvue de microperforations (28), dont les dimensions
sont petites au point que, lors de la fabrication du papier, aucune fibre n'y adhère.
3. Toile d'égouttage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) est pourvue de microperforations (28) ayant un diamètre
inférieur à 0,6 mm, de préférence inférieur à 0,25 mm.
4. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) comporte un arrangement régulier de perforations (28),
en forme de matrice.
5. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la surface de la plaque de filigranage (24) est lisse.
6. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) comprend des évidements (30) sous forme de modèles,
de signes ou de codages.
7. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la toile d'égouttage (20) comprend au moins une pièce moulée (32), en un métal/une
matière plastique, non perforée, adjacente à la plaque de filigranage (24), pour produire
des filigranes à deux niveaux.
8. Toile d'égouttage selon la revendication 7, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) et la pièce moulée (32) en un métal/une matière plastique,
non perforée et adjacente, comprennent des informations rapportées les unes aux autres.
9. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la plaque de filigranage (24) est collée ou soudée à la toile support (22).
10. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la toile support (22) est formée d'une gaze métallique.
11. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la toile support (22) est formée d'une toile fabriquée par un procédé électrolytique
sans noeuds.
12. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la toile support (22) est formée d'une plaque support pourvue d'ouvertures d'égouttage.
13. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'il s'agit d'une forme ronde.
14. Toile d'égouttage selon au moins l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'il s'agit d'une table plate ou d'une toile oblique.
15. Procédé de fabrication d'une toile d'égouttage pour la fabrication du papier, comportant
des filigranes à plusieurs niveaux, dans lequel
a) on met à disposition une toile support et une plaque de filigranage perforée,
b) on assemble la plaque de filigranage à la toile support ; et
c) on estampe en même temps, sous forme du filigrane à produire, la toile support
et la plaque de filigranage.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que, pour la mise à disposition de la plaque de filigranage perforée dans l'étape a),
on découpe une plaque le long du contour du filigrane souhaité et on la pourvoit de
microperforations, dont les dimensions sont petites au point que, lors de la fabrication
du papier, aucune fibre n'y adhère.
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que les microperforations sont produites par une technique de gravure ou à l'aide d'un
faisceau laser.
18. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 17, caractérisé en ce que la plaque de filigranage est collée ou soudée à la toile support.
19. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 18, caractérisé en ce que, en tant que toile support dans l'étape a), on met à disposition une gaze métallique.
20. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 18, caractérisé en ce que, pour la mise à disposition de la toile support dans l'étape a), on fabrique une
toile dans un bain électrolytique.
21. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 18, caractérisé en ce que, pour la mise à disposition de la toile support dans l'étape a), on pourvoit une
plaque support d'ouvertures d'égouttage.
22. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 21, caractérisé en ce que la toile support et la plaque de filigranage sont, dans l'étape c), estampées selon
une modulation plus petite que lors des estampages classiques de filigranes.
23. Procédé selon au moins l'une des revendications 15 à 22, caractérisé en ce que la toile support et la plaque de filigranage sont, dans l'étape c), estampées avec
une modulation d'estampage d'environ 1 mm ou moins.
24. Procédé de fabrication d'un papier, en particulier d'un papier de sécurité, comportant
un filigrane à plusieurs niveaux, dans lequel la mise en place du papier s'effectue
sur une toile d'égouttage selon l'une des revendications 1 à 14.
25. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce que la fabrication du papier a lieu sur une machine à forme ronde.
26. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce que la fabrication du papier s'effectue sur une machine à table plate ou à toile oblique.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente