[0001] Die Erfindung betrifft eine Gleiswegsanierungsmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Gleiswegsanierung nach dem Wortlaut des Anspruchs
11.
[0002] Die Instandhaltung von Gleiswegen und Gewährleistung der Betriebssicherheit von Gleiswegen
ist aufgrund der zunehmend höheren Fahrgeschwindigkeiten und Nutzungsfrequenzen in
Gleisnetzsystemen eine besondere Herausforderung für Betreiber solcher Gleisnetzsysteme.
Der Gleiwegsanierung kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Einerseits müssen Gleisbetten,
die nach älteren Standards aufgebaut sind, in einen Zustand versetzt werden, der den
erhöhten Beanspruchungen gewachsen ist, andererseits müssen dem heutigen Standard
entsprechende Gleisbetten in regelmäßigen Abständen saniert werden, um Verschmutzungen,
Beschädigungen wie Unterspülungen, Hohlraumbildungen, oder dergleichen zu beseitigen.
[0003] Es ist grundsätzlich bekannt, bei der Gleisbettaufbereitung den Altschotter unter
dem Gleis mittels einer Aushubkette auszuheben, die an einem auf dem Gleis fahrenden
Sanierungszug angeordnet ist, diesen Altschotter abzutransportieren und auf dem Gleisbauzug
zwischenzulagern, neuen Schotter aus einem Bunkerwagen des Gleisbauzugs zu einer Schottereinbringvorrichtung
am Gleisbauzug zu transportieren zu verfüllen und unter das Gleis zu stopfen. Mit
diesem Verfahren und einem dafür ausgebildeten Gleisbauzug wird zwar eine zufriedenstellende
Aufbereitung des Schotterbettes selbst erreicht, eine den heutigen Anforderungen an
Gleisbetten gewachsenes Gleisbett kann jedoch mit diesem Verfahren nicht hergestellt
werden.
[0004] Es ist weiterhin aus
DE 198 07 677 A1 und
DE 20 2005 007 362.8 bekannt, sowohl die Altschotterschicht als auch eine darunter liegende Erdschicht
oder alte Planumsschutzschicht (PSS) mit zwei separaten Förderketten, die an einem
Gleisbauzug angeordnet sind, auszuheben, die ausgehobenen Materialien abzutransportieren
und zwischenzulagern und entsprechend neuen Schotter und neues Planumsschutzschichtmaterial
vom Bunkerwagen des Gleisbauzugs heranzutransportieren und eine neue Planumsschutzschicht
in das Gleisbett einzubringen und nach Verdichtung und Planierung dieser Planumsschutzschicht
eine neue Schotterschicht einzubringen und zu stopfen. Dabei ist aus
DE 20 2005 007 362.8 weiterhin bekannt, das alte Planumsschutzschichtmaterial durch Sieben und Zumischen
von Zement, Kalk, einem Gipsgemisch und einer polymeren Verbindung aufzubereiten und
das solcherart aufbereitete Planumsschutzschichtmaterial als neue Planumsschutzschicht
einzubringen. Hierdurch kann zwar vermieden werden, dass große Mengen von altem und
neuem Planumsschutzschichtmaterial auf den Gleisbauzug gespeichert werden müssen,
jedoch hat sich herausgestellt, dass durch die Aufbereitung der Planumsschutzschicht
in der in
DE 20 2005 007 362.8 gelehrten Weise keine für die Anforderungen an Gleiswege ausreichende Frostsicherheit
des Gleisunterbaus erzielt werden kann und es folglich durch Frostschäden erforderlich
wäre, eine wiederholte Gleiswegsanierung durchzuführen.
[0005] Aus
DE 17 84 659 ist ein Verfahren zur Gleisbettsanierung bekannt, bei dem die Unterbaukrone mit Kalk
oder Bindemittel vermengt wird und auf diese Weise verfestigt wird.
DE 1 784 659 erläutert zu dieser Maßnahme, dass sie bezüglich der gewünschten Verfestigung des
Unterbaus keine dauerhafte Wirkung erzielen würde. Als alternatives und besseres Verfahren
hierzu schlägt
DE 1 784 659 daher vor, zwischen Bettung und Unterbau eine abschirmende Schicht aufzubringen,
um hierdurch eine für das Material des Unterbaus undurchdringliche Schicht einzufügen,
die zuverlässig verhindert, dass eine Vermengung des Unterbaumaterials mit dem Bettungsmaterial
erfolgt. Ein ähnliches Verfahren ist auch aus
DE 30 35 910 bekannt, bei dem eine Isolierschicht zwischen Planumsschutzschicht und Schotterbett
beschrieben wird, um eine Vermischung dieser Schichten zu verhindern.
[0006] Aus
EP 0 135 478 A1 ist eine Schicht aus mit Bindemitteln versetztem Bodenmaterial bekannt, die mit zusätzlichen
Einzel-Armierungselementen versehen wird.
CH 595 512 A5 sieht eine Zwischenschicht zwischen Planumsschutzschicht und Schotterbettung vor,
um die Oberfläche einer bestehenden Planumsschutzschicht zu verfestigen.
[0007] Weder die in
DE 1 784 659 und
DE 30 35 910 gelehrte Trennung von Planumsschutzschicht und Schotterbett durch Zwischenschichten
noch die in
EP 0 135 478 A1 oder
CH 595 512 A5 gezeigten Lösungen vermögen jedoch eine ausreichende Belastbarkeit des Gleisbetts
bereitzustellen und über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, die heutigen Anforderungen
genügt, Insbesondere treten bei beiden Maßnahmen Probleme hinsichtlich Tragfähigkeit
und der Frostsicherheit auf.
[0008] Aus
DE 201 07 518 U1 und
DE 201 07 520 U1 sind weiterhin Reinigungsmaschinen zur Reinigung der Schotterbettung eines Gleises
bekannt, die mit zwei hintereinander angeordneten Räumketten die Arbeitsleistung zur
Schotteraufnahme erhöhen können. Eine erste, weniger verschmutzte Schotterschicht
wird dabei in einer ersten Siebanlage und ein stark verschmutzter Schotterrest in
einer zweiten Siebanlage gereinigt. Die aus
DE 201 12 865 U1 bekannte Reinigungsmaschine verbessert die Reinigung des kontaminierten Schotters
dahingehend, dass der Schotter zusätzlich mit einer Reinigungsflüssigkeit unter Hochdruck
bearbeitet wird, um am Schotter anhaftende Schmutzteichen besser zu lösen.
[0009] Aus in
EP 0 629 744 A2 ist ein Verfahren zur Untergrundsanierung einer Schotterbettung bekannt, bei dem
zumindest ein Teil wiederaufbereiteten Altschotters zur Bildung wenigstens eines Teils
der Planumsschutzschicht eingesetzt wird. Jedoch kann auch eine solche Reinigung und
Aufbereitung des Altschotters Unregelmäßigkeiten in den Materialeigenschaften des
Altschotters und des Gleisbetts nicht hinreichend ausgleichen, so dass eine unter
heutigen Bedingungen ausreichende Belastbarkeit und Tragfähigkeit des Gleisbetts insgesamt
nicht sichergestellt werden kann.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleiswegsanierungsmaschine und ein
Verfahren zur Gleiswegsanierung bereitzustellen, welche(s) ohne die Notwendigkeit
der Zwischenlagerung größerer Mengen von Gleisbettungsmaterial auf einem Gleisbauzug
in der Lage ist, einen Gleisweg in solcher Weise zu sanieren, dass ein den heutigen
Anforderungen genügendes und über einen langen Zeitraum benutzbarer Gleisweg hergestellt
werden kann.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Gleiswegsanierungsmaschine mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit den Schritten des Verfahren nach Anspruch 11.
[0012] Die erfindungsgemäße Gleiswegsanierungsmaschine ermöglicht es, eine gleisgebundene
Sanierung des Gleisunterbaus mit hoher Streckenleistung durchzuführen. Dabei wird
zunächst der Altschotter der bestehenden Schotterschicht ausgehoben und hierauf folgend
eine darunter bestehende Altplanumsschutzschicht ausgehoben. Sofern ein Gleisweg saniert
wird, der über keine solche Planumsschutzschicht verfügt, wird anstelle einer solchen
das unter der Altschotterschicht liegende Erdreich bis zu einer vorbestimmten Tiefe
ausgehoben, um die Möglichkeit zu schaffen, mittels einer Planumsschutzschicht ein
solides Fundament für die Schotterschicht zu setzen und den erforderlichen Abfluss
von Regenwasser, die Frostsicherheit und Belastbarkeit sicher zu stellen, indem beim
Neuaufbau des Gleisunterbaus eine Planumsschutzschicht eingebaut wird.
[0013] Die solcherart ausgehobenen Schotter-, PSS- bzw. Erdmaterialien werden innerhalb
des Gleisbauzugs separat verarbeitet. Dabei ermöglicht das mit der erfindungsgemäßen
Gleiswegsanierungsmaschine durchführbare Verfahren, dass eine Aufbereitung des ausgehobenen
PSS-Materials oder Erdreichs in solcher Weise erfolgt, dass ein Materialgemisch erstellt
wird, welches vorteilhaft für den Aufbau des neuen Gleisunterbaus verwendet werden
kann. Hierzu wird das ausgehobene PSS-Material bzw. Erdreich mit Zuschlägen wie Ton,
Zement und/oder Kalk vermischt um hierdurch einerseits eine Festigkeit des Materials
zu erzielen, welche für die neue Planumsschutzschicht erforderlich ist, andererseits
aber eine im Hinblick auf die Art der stoßartigen Beanspruchung ungünstige übermäßige
Verfestigung vermeidet und zudem auch andere Kriterien, wie beispielsweise Frostsicherheit,
von der so bereitgestellten Mischung erfüllt werden. Die Neu-PSS-Fördervorrichtung
und die PSS-Einbringungsvorrichtung können beispielsweise durch eine Fördervorrichtung,
welche das neue Planumsschutzschichtmaterial von der PSS-Aufbereitungseinheit zu einer
Verfüllstelle fördert, realisiert werden.
[0014] Die Erfindung beruht diesbezüglich auf der Erkenntnis, dass eine Aufbereitung des
ausgehobenen Materials nicht in solcher Art erfolgen kann, dass eine aufbereitete
Materialzusammensetzung unmittelbar erzielt wird, die sämtliche Anforderungen an eine
neue Planumsschutzschicht zufriedenstellend erfüllt. Diese Erkenntnis beruht insbesondere
auf Analysen, die gezeigt haben, dass die Zusammensetzung der ausgehobenen Materialien
sehr verschieden sein können und es daher nicht zulassen, mit einer festgelegten Zumischung
bestimmter Komponenten wie Bindemitteln, Zuschlägen oder dergleichen eine gleichbleibende
Qualität des aufbereiteten Materials zu erzielen. Aufbauend auf dieser Erkenntnis
setzt die erfindungsgemäße Gleiswegsanierungsmaschine ein Verfahren um, bei dem aus
dem ausgehobenen Material lediglich ein Bestandteil zum neu zu bauenden Gleiswegunterbau
bereitgestellt wird, der darin besteht, eine gewisse Tragfähigkeit und Belastbarkeit
bereitzustellen und insbesondere eine Frostsicherheit sicherzustellen, indem eine
unerwünschte Speicherung von Flüssigkeit in der Planumsschutzschicht vermieden wird.
[0015] Die erfindungsgemäße Gleiswegsanierungsmaschine ermöglicht es dann weiterhin, eine
mechanisch-dämpfende Zwischenschicht auf die solcherart aus aufbereitetem Material
hergestellte neue Planumsschutzschicht aufzubringen. Hierdurch wird ein zweiter, entscheidender
Beitrag zur Belastbarkeit und dauerhaften Sicherung der gewünschten Eigenschaften
des gesamten Gleiswegs geleistet. Diese Maßnahme beruht auf der Erkenntnis des Erfinders,
dass es aufgrund der Vielfalt der ausgehobenen Materialien bei einer Gleiswegsanierung
nicht zuverlässig möglich ist, die gewünschte Dämpfungswirkung in jedem Fall sicherzustellen.
Fehlende Dämpfungswirkung wiederum ist aber vom Erfinder als eine Hauptursache von
Schäden am Gleisweg erkannt worden. So hat der Erfinder erkannt, dass eine fehlende
mechanische Dämpfungswirkung zu einer raschen Zerrüttung der Schotterbettung führen
kann, was eine erneute Gleiswegsanierung erforderlich machen würde. Des Weiteren kann
eine fehlende mechanische Dämpfungswirkung zu Rissen und Verwerfungen in der Planumsschutzschicht
führen. Unter mechanischer Dämpfungswirkung ist in diesem Zusammenhang die Eigenschaft
zu verstehen, stoßartig einwirkenden Beanspruchungen zu widerstehen, indem diese aufgenommen
werden und in vermindertem, vorzugsweise erheblich reduziertem Umfang durchgeleitet
werden, also eine Absorption oder Reflektion der Stoßkräfte stattfindet. In häufigen
Fällen kann eine solche Dämpfungswirkung durch eine lokale elastisch-plastische und
vollständig oder nahezu vollständig reversible Verformung erzielt werden.
[0016] Ein weiterer Vorteil der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht ist, dass sie die
Tragfähigkeit der unter der Zwischenschicht befindlichen Schichten erhöhen kann, so
dass höhere Verformungsmoduln erzielt werden können. Durch diese tragfähigkeitserhöhende
Eigenschaft der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht ist es möglich, für bestimmte
Tragfähigkeitsanforderungen die Schutzschichtdicke entsprechend der Tragfähigkeitssteigerung
der Zwischenschicht zu reduzieren oder bei gleicher Schutzschichtdicke mit der Zwischenschicht
eine höhere Tragfähigkeit zu erzielen. Für gegebene Tragfähigkeitsanforderungen kann
daher der Einsatz der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht Aushub- bzw. Sanierungstiefe
und -volumen reduzieren. Weiterhin können auf diese Weise auch weniger tragfähige
Schichten genutzt werden, ohne sie austauschen zu müssen.
[0017] Die erfindungsgemäße Gleiswegsanierungsmaschine kann dann auf die solcherart aufgebrachte
mechanisch-dämpfende Zwischenschicht eine neue Schotterbettung auftragen und hierauf
folgend das zu Beginn des Sanierungsvorgangs angehobene Gleis wieder auf die neue
Schotterschicht ablegen.
[0018] Grundsätzlich kann diese neue Schotterschicht durch neues Schottermaterial, welches
auf dem Gleisbauzug in Bunkerschüttgutwagen bereitgehalten wird, hergestellt werden.
Es ist jedoch insbesondere bevorzugt, eine Schotter-Aufbereitungseinheit zum Aufbereiten
des ausgehobenen Schotters, eine Altschotter-Fördervorrichtung zum Fördern des ausgehobenen
Schotters von der ersten Aushubvorrichtung zu der Schotter-Aufbereitungseinheit, eine
Neuschotter-Fördervorrichtung zum Fördern des aufbereiteten Schotters von der Schotter-Aufbereitungseinheit
zu der Schotter-Einbringungsvorrichtung, vorzusehen, um solcherart auch eine Aufbereitung
des ausgehobenen Altschotters zu ermöglichen und folglich noch weiter die Notwendigkeit
der Speicherung von Altmaterial und Neumaterial auf dem Gleisbauzug zu reduzieren.
Dabei kann die Aufbereitung des ausgehobenen Schotters solcherart stattfinden, dass
der Altschotter von Anhaftungen befreit wird, gereinigt wird, geschärft wird, beispielsweise
in dem ein Brech- und Siebvorgang in einem Sternsieb erfolgt, und dann, falls erforderlich,
mit neuem Schotter vermischt wird, um durch den Aufbereitungsvorgang aufgetretene
Schotterverluste auszugleichen.
[0019] Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die PSS-Aufbereitungseinheit ein oder mehrere Zuschlag-Bunker
zur Speicherung von Zuschlägen, insbesondere Ton, Zement und/oder Kalk eine Mischvorrichtung
zum Mischen der Zuschläge mit dem ausgehobenen Erdreich oder Planumsschutzschichtmaterial,
und Zuschlag-Fördermittel zum Fördern von Ton, Zement und/oder Kalk von dem oder den
Bunker(n) zu der Mischvorrichtung umfasst. Wie zuvor erläutert, kann die Aufbereitung
der PSS insbesondere durch Zumischen von Zuschlägen erfolgen. Grundsätzlich sind verschiedene
Aufbereitungsschritte in bestimmten Regionen, also bodenabhängig, sinnvoll. So kann
beispielsweise eine Reinigung, Waschung, ein Zusatz von Flüssigkeiten, Mineralien,
Bindemitteln, Zuschlägen oder dergleichen vorteilhaft sein. Diesbezüglich ist vorgesehen,
die zuzumischenden Bestandteile entweder bereits vorgemischt in einem Bunker auf dem
Gleisbauzug bereitzuhalten oder aber die verschiedenen Zuschläge in jeweils separaten
Bunkern auf dem Gleisbauzug vorzuhalten, um es zu ermöglichen, die Zudosierungsmengen
der einzelnen zugemischten Stoffe individuell zu dosieren und gegebenenfalls an die
Beschaffenheit des ausgehobenen und aufzubereitenden Materials anzupassen.
[0020] Die Vermischung der Zuschläge, Bindemittel und dergleichen kann direkt mit dem ausgehobenen
Altmaterial erfolgen oder die Zuschläge, Bindemittel und dergleichen können zugemischt
werden und nachfolgend mit dem ausgehobenen Altmaterial vermengt werden.
[0021] Die erfindungsgemäße Gleiswegsanierungsmaschine kann weiterhin fortgebildet werden
durch PSS-Grobanteil-Fördermittel zum Fördern von zumindest Teilen des ausgehobenen
Schotters zu der PSS-Aufbereitungseinheit. Es ist häufig wünschenswert, einen bestimmten
Grobanteil in der neuen PSS bereitzustellen, der in besonders verfahrenseffizienter
Weise durch Teile des ausgehobenen Schotterbetts bereitgestellt werden kann. Dies
ist insbesondere dann sinnvoll, wenn bestimmte Bestandteile des ausgehobenen Schotterbetts
nicht für das neue Schotterbett verwendet werden können und daher auf dem Gleisbauzug
zwischengelagert werden müssten, sich aber als Grobanteil der neuen PSS eignen. Die
hierfür geeigneten Anteile des ausgehobenen Schotters können beispielsweise durch
eine Sichtung, Klassierung, Siebung oder dergleichen aus dem ausgehobenen Altschotter
abgetrennt werden.
[0022] Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die PSS-Grobanteil-Fördermittel ausgebildet
sind, um zumindest Teile des ausgehobenen Schotters von der Schotter-Aufbereitungseinheit
zu der PSS-Aufbereitungseinheit, insbesondere einem Mischer der PSS-Aufbereitungseinheit,
zu fördern. Hierdurch kann die Zumischung der PSS-Grobanteile in der PSS-Aufbereitungseinheit
erfolgen und folglich eine besonders homogene neue PSS hergestellt werden.
[0023] Weiterhin ist es bevorzugt, wenn eine Schotteraufbereitung innerhalb der erfindungsgemäßen
Gleiswegsanierungsmaschine erfolgt, die Schotter-Aufbereitungseinheit eine Schotterbrechvorrichtung
zum Schärfen des Altschotters und eine Siebvorrichtung zum Aussieben von Bestandteilen
des geschärften Altschotters, die unter einer vorbestimmten Größe sind, umfassen und
die PSS-Grobanteil-Fördermittel ausgebildet sind, um diese ausgesiebten Bestandteile
des geschärften Schotters von der Schotter-Aufbereitungseinheit zu der PSS-Aufbereitungseinheit
zu fördern. Insbesondere bei der Schotteraufbereitung können aus dem Altschotter Anteile
erzeugt werden, die sich nicht für die neue Schotterbettung eignen, beispielsweise
weil durch einen Schotterbrechvorgang Schotterkorn mit zu geringen Abmessungen erzeugt
worden ist oder in die Schotterbettung aufgestiegenes PSS-Material abgetrennt worden
ist. Diese Bestandteile eignen sich häufig besonders gut als Grobanteil in der neuen
PSS und können daher bevorzugt hierfür verwendet werden.
[0024] Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der mechanisch-dämpfenden
Zwischenschicht eine Abwickelstation für eine auf Rollen aufgewickelte Zwischenschicht,
und eine Ablegevorrichtung zum Ablegen der abgewickelten Zwischenschicht auf die neue
eingebrachte Planumsschutzschicht umfasst. Auf diese Weise wird es ermöglicht, die
mechanisch-dämpfende Zwischenschicht aus eine bevorrateten Folie herzustellen, indem
diese von einer Vorratsrolle, aus einer Vorratsfaltung oder dergleichen abgewickelt
bzw. entfaltet wird und dann auf die in den Gleisweg eingebrachte neue PSS aufgelegt
wird.
[0025] Abwickelstation und Ablegevorrichtung können durch eine Rolle mit darauf aufgewickelter
Zwischenschicht dargestellt werden, die auf der Oberfläche der neuen Planumsschutzschicht
abrollt, die Zwischenschicht abwickelt und hierbei ablegt. Als dämpfende Zwischenschicht
eignen sich beispielsweise besonders gut offen oder geschlossen poröse Kunststoffschichten,
die insbesondere auch aus recyceltem Material, wie beispielsweise durch Produktrecycling
hergestelltes Kunststoffgranulat, produziert werden können.
[0026] Alternativ oder zusätzlich hierzu kann die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der
mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht eine Sprühvorrichtung zum Aufsprühen einer aushärtbaren
Flüssigkeit auf die neue eingebrachte Planumsschutzschicht umfasst. Diese Fortbildung
ermöglicht es, die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht durch einen Sprühvorgang aufzutragen,
wobei ein flüssiges Material versprüht wird und nachfolgend aushärtet, beispielsweise
durch einen Luftaushärtungsvorgang durch Trocknung, durch eine Abkühlung oder einen
chemischen Vernetzungsvorgang. Dies erleichtert die Handhabung des Aufbringvorgangs
der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht erheblich, da die Bevorratung und automatische
Handhabung eines flüssigen Ausgangsmaterials für die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht
auf dem Gleisbauzug in der Regel weniger konstruktiven Aufwand erfordert als die Bevorratung
automatische Handhabung von Folien- oder Vliesmaterial. Insbesondere kann jedoch der
Auftrag der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht mittels eines Sprühvorgangs auch
mit dem Aufbringen einer mechanisch-dämpfenden Schicht aus einer in Folien- oder Vliesform
bevorrateten Material kombiniert werden, um hierdurch einerseits eine vorteilhafte
Eigenschaftskombination der beiden solcherart aufgetragenen Zwischenschichten zu erzielen
und andererseits einen schichtweisen Auftrag auf die gewünschte Schichtstärke zu erzielen
und so die Handhabung von Folien oder Vliesen mit großer Stärke zu vermeiden.
[0027] Weiterhin ist es bevorzugt, dass die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der mechanisch-dämpfenden
Zwischenschicht ausgebildet ist, eine Zwischenschicht aus einem Verbundstoff aufzubringen,
insbesondere aus einem Verbundstoff aus einem Vliesstoff und einer gitterartigen Struktur.
Die Zwischenschicht kann dabei bereits als Verbundstoff bereitgestellt und als solcher
eingebracht werden oder es können einzelne Bestandteile des Verbundstoffes bereitgestellt
und eingebracht werden und in Einbaulage eine mechanisch-dämpfende Zwischenschicht
aus Verbundstoff formen. Verbundstoffe können insbesondere auch Geokunststoffe sein.
[0028] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass die erste Aushubvorrichtung,
die zweite Aushubvorrichtung, die PSS-Einbringungsvorrichtung, die Aufbringvorrichtung
und die Schotter-Einbringungsvorrichtung an einer Brücke befestigt sind, die sich
zwischen einem vorderen Fahrgestell und einem hinteren Fahrgestell erstreckt. Durch
diese Anordnung wird eine besonders effiziente Gleiswegsanierung ermöglicht, da sämtliche
Bearbeitungsschritte erfolgen können, ohne dass zwischendurch ein Ablegen des Gleises
notwendig wird, um Maschinenteile darauf abzustützen. Die Gleiswegsanierung kann in
diesem Fall mit einem Verfahren erfolgen, bei dem zu Beginn das Gleis von dem Gleisunterbau
abgehoben wird, nach Abheben des Gleises das Schotterbett ausgehoben wird, hierauf
folgend die darunter liegende PSS ausgehoben wird, die aufbereitete PSS eingebracht
wird, die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht eingebracht wird und hierauf die neue
Schotterschicht eingebracht wird, woraufhin das Gleis wieder abgelegt wird. Die entsprechenden
Maschinenbestandteile zur Durchführung der einzelnen Verfahrensschritte sind folglich
in der zuvor aufgeführten Aufzählungsreihenfolge in Fahrt- bzw. Arbeitsrichtung hintereinander
an der Brücke zwischen den zwei Fahrgestellen angeordnet.
[0029] Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet vorzugsweise nach einem Verfahren zur Gleiswegsanierung,
mit den Schritten: Ausheben des Alt-Schotters der bestehenden Schotterschicht, Ausheben
von Erdreich oder einer bestehenden Alt-Planumsschutzschicht unter der Alt-Schotterschicht,
Aufbereiten des ausgehobenen Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials
zu einem aufbereiteten Planumsschutzschichtmaterial, Einbringen des aufbereiteten
Planumsschutzschichtmaterials als neue Planumsschutzschicht, Aufbringen einer mechanisch-dämpfenden
Zwischenschicht auf die eingebrachte neue Planumsschutzschicht, und Einbringen einer
neuen Schotterschicht auf die Zwischenschicht.
[0030] Das Verfahren kann fortgebildet werden indem der ausgehobene Alt-Schotter vor dem
Einbringen aufbereitet wird.
[0031] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem beim Aufbereiten des ausgehobenen
Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials Zuschläge mit dem
ausgehobenen Erdreich oder Planumsschutzschichtmaterial vermischt werden.
[0032] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem beim Aufbereiten des ausgehobenen
Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials zumindest Teile
des ausgehobenen Schotters mit dem ausgehobenen Erdreich oder Planumsschutzschichtmaterial
vermischt werden.
[0033] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem beim Aufbereiten des Altschotters
dieser geschärft wird und aus dem geschärften Altschotter Bestandteile, die unter
einer vorbestimmten Größe sind, ausgesiebt werden und diese ausgesiebten Bestandteile
des geschärften Altschotters mit dem ausgehobenen Erdreich bzw. dem ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Material
zugemischt werden.
[0034] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht
als Flächenmaterial von Rollen abgewickelt wird und auf die neue eingebrachte Planumsschutzschicht
abgelegt wird.
[0035] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht
als aushärtbare Flüssigkeit auf die neue, eingebrachte Planumsschutzschicht aufgesprüht
wird.
[0036] Das Verfahren kann weiter fortgebildet werden indem die mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht
als Verbundstoff, insbesondere als Verbundstoff aus einem Vliesstoff und einer gitterartigen
Struktur, eingebracht wird
[0037] Schließlich kann das Verfahren fortgebildet werden indem die mechanisch-dämpfende
Zwischenschicht eine Dicke zwischen 1-10mm. vorzugsweise 3-5mm aufweist.
[0038] Die Folie kann je nach Beschaffenheit des Bodens wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig
sein.
[0039] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Figuren erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Seitenansicht eines vorderen Abschnitts der erfindungsgemäßen Gleiswegsanierungsmaschine,
- Fig. 2:
- eine Seitenansicht eines sich an den vorderen Abschnitt gemäß Fig. 1 anschließenden
mittleren Abschnitts der erfindungsgemäßen Gleiswegsanierungsmaschine,
- Fig. 3:
- eine Draufsicht auf den mittleren Abschnitt gemäß Fig. 2, und
- Fig. 4:
- eine Seitenansicht eines sich an den mittleren Abschnitt gemäß Fig. 2 und 3 anschließenden
hinteren Abschnitt der erfindungsgemäßen Gleiswegsanierungsmaschine.
[0040] Die Fahrt- und Arbeitsrichtung des Gleissanierungszuges ist in allen Figuren von
rechts nach links.
[0041] Bezug nehmend zunächst auf die Fig. 2 und 3 sind die Maschinenteile für Aushub und
Wiederverfüllung des Gleisunterbaus an einer Brücke 10 angeordnet, die sich zwischen
einem vorderen Laufrad-Drehgestell 11 und einem hinteren Laufrad-Drehgestell 12 abstützt.
In der Mitte der Brücke 10 ist ein Führungsrad-Gestell 13 angeordnet, welches dazu
dient, das freischwebende Gleis zu führen.
[0042] An der Brücke 10 ist in einem vorderen Bereich eine Schotteraushubkette 21 angeordnet,
die den Altschotter an einer Stelle 20 unter dem verlegten Gleis aushebt. Der ausgehobene
Altschotter wird über eine Fördereinrichtung 22 in den vorderen Zugbereich abtransportiert.
[0043] In Fahrtrichtung hinter der Schotteraushubkette 21 ist eine PSS-Aushubkette 31 angeordnet,
welche die alte Planumsschutzschicht an einer Stelle 30 aushebt.
[0044] An der Führungsmechanik der PSS-Aushubkette 31 ist ein Planums-Fundamentglätter 40
angeordnet, welcher auf dem Grund der ausgehobenen alten Planumsschutzschicht eine
glatte Fundamentoberfläche ausbildet.
[0045] Über weitere Förderbänder 51, 52 gemäß Fig. 4 werden aus Bunkerschüttgutwagen, die
im hinteren Zugbereich angeordnet sind, Zuschlagstoffe und Bindemittel, wie Ton, Kalk,
Zement, zu einem Mischer 50 gefördert und dort vermischt. Unterhalb des Mischers verläuft
ein Förderband 55, mit dem die vermischten Zuschlagsstoffe einer Planumseinbringstelle
56 für eine neue Planumsschutzschicht zugeführt werden.
[0046] Das von der Planumsaushubkette 31 ausgehobene alte Planumsschutzschichtmaterial wird
einem Klassierer 53 zugeführt, welcher für die neue Planumsschutzschicht zu verwendende
Anteile der alten Planumsschutzschicht aussondiert. Diese zu verwendenden Anteile
fallen unmittelbar auf das Förderband 55 unterhalb des Klassierers 53. Der aus der
alten Planumsschutzschicht abgetrennte, verwendbare Materialanteil wird auf dem Förderband
55 mit den vermischten Zuschlagsstoffe und Bindemitteln aus dem Mischer 50 vermengt
und an der Planumseinbringstelle 56 für die neue Planumsschutzschicht auf die geglättete
Fundamentsoberfläche eingebracht.
[0047] Die nicht für die neue Planumsschutzschicht verwendbaren Anteile der alten Planumsschutzschicht
werden über Förderbänder 32, 33 in den vorderen Zugbereich abtransportiert und dort
gelagert.
[0048] Hinter der Planumseinbringstelle 56 wird die eingebrachte neue Planumsschutzschicht
mittels einer Planiervorrichtung 70 und einer Verdichtungsvorrichtung 71 planiert
und verdichtet.
[0049] Im Bereich hinter der Planierung und Verdichtung der neuen Planumsschutzschicht wird
eine mechanisch-dämpfende Vlieslage auf die neue Planumsschutzschicht aufgebracht,
indem diese von einer unterhalb des Gleises angeordneten Rolle 100, deren Drehachse
senkrecht zur Fahrtrichtung des Zuges und horizontal liegt, abgewickelt und auf die
Oberfläche der neuen Planumsschutzschicht abgelegt wird. Die Rolle 100 ist mittels
einer Anlenkungsmechanik 101 an der Befestigungsmechanik für die Planier- und die
Verdichtungsvorrichtung 70, 71 angelenkt.
[0050] Alternativ zu der Abwicklung von der Rolle 100 kann auch eine Zufuhr der mechanisch-dämpfenden
Vlieslage von einem seitlich vom Gleis liegenden Ort erfolgen. Bei dieser Ausführungsvariante
könnte eine an der Stelle der Rolle 100 angeordnete Umlenkrolle vorgesehen werden,
welche die von seitlich zugeführte Vlieslage umlenkt, mit ihrer Längsrichtung in Fahrtrichtung
des Zuges ausrichtet und auf der Oberfläche ablegt. So kann beispielsweise eine mit
ihrer Drehachse schräg zur Fahrtrichtung und horizontal angeordnete Umlenkrolle vorgesehen
sein, welcher von seitlich eine Vlieslagenbahn zugeführt wird.
[0051] Wie insbesondere aus Fig. 1 erkennbar ist, wird der von der Schotteraushubkette 21
ausgehobene Altschotter über Förderbänder 22, 23 und 24 einem Magnetabscheider 25
zugeführt, welcher metallische Teile aus dem Altschotter aussondert. Von dem Magnetabscheider
25 wird der Altschotter über ein Förderband 26 einem Schotterschärfer 80 zugeführt,
welcher den Schotter durch Brechen schärft.
[0052] Von diesem Schotterschärfer 80 wird der geschärfte Schotter über Förderbänder 27,
28 einem Sternsieb 90 zugeführt, welches den Schotter klassiert und die für die Neuschotterung
verwendbaren Schotteranteile werden aus dem Sternsieb 90 über Förderbänder 91-96 der
Einschotterungsstation 110 zugeführt.
[0053] Ein Teil des solcherart zugeführten Schotters kann durch Aufteilung des Schotterstroms
und Umlenkung eines Schotteranteils auf das Förderband 52 dem Mischer 50 zugeführt
werden und auf diese Weise als Grobanteil der neuen Planumsschutzschicht zugeschlagen
werden.
1. Gleiswegsanierungsmaschine, umfassend
- eine erste Aushubvorrichtung (21) zum Ausheben des Schotters der bestehenden Schotterschicht,
- eine zweite Aushubvorrichtung (31) zum Ausheben von Erdreich oder von einer bestehenden
Planumsschutzschicht unter der bestehenden Schotterschicht,
- eine Planumsschutzschicht- Aufbereitungseinheit (50, 53, 55) zum Aufbereiten des
ausgehobenen Erdreichs bzw. der ausgehobenen Planumsschutzschicht
- eine erste Fördervorrichtung (31, 53) zum Fördern des ausgehobenen Erdreichs bzw.
der ausgehobenen Planumsschutzschicht von der Aushubstelle zu der Aufbereitungseinheit,
- eine Planumsschutzschicht- Einbringungsvorrichtung (55, 70, 71) zum Einbringen der
neuen Planumsschutzschicht,
- eine zweite Fördervorrichtung (55) zum Fördern des aufbereiteten Erdreichs bzw.
des aufbereiteten Planumsschutzschichtmaterials von der Aufbereitungseinheit zu der
Einbringungsvorrichtung, und
- eine Schotter-Einbringungsvorrichtung (96) zum Einbringen einer neuen Schotterschicht
auf die Zwischenschicht, gekennzeichnet durch - eine Aufbringvorrichtung (100) zum Aufbringen einer mechanischdämpfenden Zwischenschicht
auf die eingebrachte neue Planumsschutzschicht.
2. Gleiswegsanierungsmaschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- eine Schotter-Aufbereitungseinheit (80, 90) zum Aufbereiten des ausgehobenen Schotters,
- eine Altschotter-Fördervorrichtung (22, 23, 24) zum Fördern des ausgehobenen Schotters
von der ersten Aushubvorrichtung zu der Schotter-Aufbereitungseinheit,
- eine Neuschotter-Fördenrorrichtung (91-96) zum Fördern des aufbereiteten Schotters
von der Schotter-Aufbereitungseinheit zu der Schotter-Einbringungsvorrichtung (96,110).
3. Gleiswegsanierungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die PSS-Aufbereitungseinheit
- ein oder mehrere Zuschlag-Bunker zur Speicherung von Zuschlägen, insbesondere Ton,
Zement und/oder Kalk
- eine Mischvorrichtung (50) zum Mischen der Tons Zuschläge mit dem ausgehobenen Erdreich
oder Planumsschutzschichtmaterial, und
- Zuschlag-Fördermittel (51, 52) zum Fördern von Ton, Zement und/oder Kalk von dem
oder den Bunker(n) zu der Mischvorrichtung
umfasst.
4. Gleiswegsanierungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch PSS-Grobanteil-Fördermittel (52) zum Fördern von zumindest Teilen des ausgehobenen
Schotters zu der PSS-Aufbereitungseinheit (50).
5. Gleiswegsanierungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die PSS-Grobanteil-Fördermittel ausgebildet sind, um zumindest Teile des ausgehobenen
Schotters von der Schotter-Aufbereitungseinheit zu der PSS-Aufbereitungseinheit zu
fördern.
6. Gleiswegsanierungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schotter-Aufbereitungseinheit eine Schotterbrechvorrichtung (80) zum Schärfen
des Altschotters und eine Siebvorrichtung (90) zum Aussieben von Bestandteilen des
geschärften Altschotters, die unter einer vorbestimmten Größe sind, umfassen und die
PSS-Grobanteil-Fördermittel ausgebildet sind, um diese ausgesiebten Bestandteile des
geschärften Schotters von der Schotter-Aufbereitungseinheit zu der PSS-Aufbereitungseinheit
zu fördem.
7. Gleiswegsanierungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht
- eine Abwickelstation (100) für eine auf Rollen aufgewickelte Zwischenschicht, und
- eine Ablegevorrichtung (101) zum Ablegen der abgewickelten Zwischenschicht auf die
neue eingebrachte Planumsschutzschicht umfasst.
8. Gleiswegsanierungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht
- eine Sprühvorrichtung zum Aufsprühen einer aushärtbaren Flüssigkeit auf
die neue eingebrachte Planumsschutzschicht
umfasst.
9. Gleiswegsanierungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringvorrichtung zum Aufbringen der mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht
ausgebildet ist, eine Zwischenschicht aus einem Verbundstoff aufzubringen, insbesondere
aus einem Verbundstoff aus einem Vliesstoff und einer gitterartigen Struktur.
10. Gleiswegsanierungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aushubvorrichtung, die zweite Aushubvorrichtung, die PSS-Einbringungsvorrichtung,
die Aufbringvorrichtung und die Schotter-Einbringungsvorrichtung an einer Brücke (10)
befestigt sind, die sich zwischen einem vorderen Fahrgestell (11) und einem hinteren
Fahrgestell (12) erstreckt.
11. Verfahren zur Gleiswegsanierung, mit den Schritten
- Ausheben des Alt-Schotters der bestehenden Schotterschicht,
- Ausheben von Erdreich oder einer bestehenden Alt-Planumsschutzschicht unter der
Alt-Schotterschicht,
- Aufbereiten des ausgehobenen Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials
zu einem aufbereiteten Planumsschutzschichtmaterial,
- Einbringen des aufbereiteten Planumsschutzschichtmaterials als neue Planumsschutzschicht,
- Aufbringen einer mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht auf die eingebrachte neue
Planumsschutzschicht, und
- Einbringen einer neuen Schotterschicht auf die Zwischenschicht.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der ausgehobene Alt-Schotter vor dem Einbringen aufbereitet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12 ,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufbereiten des ausgehobenen Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials
Zuschläge mit dem ausgehobenen Erdreich oder Planumsschutzschichtmaterial vermischt
werden.
14. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufbereiten des ausgehobenen Erdreichs bzw. des ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Materials
zumindest Teile des ausgehobenen Schotters mit dem ausgehobenen Erdreich oder Planumsschutzschichtmaterial
vermischt werden.
15. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch und Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufbereiten des Altschotters dieser geschärft wird und aus dem geschärften Altschotter
Bestandteile, die unter einer vorbestimmten Größe sind, ausgesiebt werden und diese
ausgesiebten Bestandteile des geschärften Altschotters mit dem ausgehobenen Erdreich
bzw. dem ausgehobenen Alt-Planumsschutzschicht-Material zugemischt werden.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht als Flächenmaterial von Rollen abgewickelt
wird und auf die neue eingebrachte Planumsschutzschicht abgelegt wird.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht als aushärtbare Flüssigkeit auf die neue,
eingebrachte Planumsschutzschicht aufgesprüht wird.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch-dämpfenden Zwischenschicht als Verbundstoff, insbesondere als Verbundstoff
aus einem Vliesstoff und einer gitterartigen Struktur, eingebracht wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch-dämpfende Zwischenschicht eine Dicke zwischen 1-10mm. vorzugsweise
3-5mm aufweist.
1. Track formation rehabilitation machine, comprising
- a first excavator device (21) for digging the ballast out of the existing ballast
layer,
- a second excavator device (31) for digging up earth or an existing formation protection
layer underneath the existing ballast layer,
- a formation protection layer processing unit (50, 53, 55) for processing the excavated
earth or the excavated formation protection layer,
- a first conveyor device (31, 53) for conveying the excavated earth or the excavated
formation protection layer from the excavation point to the processing unit,
- a formation protection layer laying device (55, 70, 71) for laying the new formation
protection layer,
- a second conveyor device (55) for conveying the processed earth or the processed
formation protection layer material from the processing unit to the laying device,
and
- a ballast laying device (96) for laying a new ballast layer on top of the intermediate
layer, characterised by
- an applicator device (100) for applying a mechanically damping intermediate layer
on top of the laid new formation protection layer.
2. Track formation rehabilitation machine as claimed in claim 1,
characterised by
- a ballast processing unit (80, 90) for processing the excavated ballast,
- an old ballast conveyor device (22, 23, 24) for conveying the excavated ballast
from the first excavator device to the ballast processing unit,
- a new ballast conveyor device (91-96) for conveying the processed ballast from the
ballast processing unit to the ballast laying device (96, 110).
3. Track formation rehabilitation machine as claimed in claim 1 or 2,
characterised in that the formation protection layer processing unit comprises
- one or more additive bunkers for storing additives, in particular clay, cement and/or
lime,
- a mixing device (50) for mixing the clay additives with the excavated earth or formation
protection layer material, and
- additive conveyor means (51, 52) for conveying clay, cement and/or lime from the
bunker or bunkers to the mixing device.
4. Track formation rehabilitation machine as claimed in one of the preceding claims,
characterised by formation protection layer coarse material conveyor means (52) for conveying at least
some of the excavated ballast to the formation protection layer processing unit (50).
5. Track formation rehabilitation machine as claimed in the preceding claim, characterised in that the formation protection layer coarse material conveyor means are designed to convey
at least some of the excavated ballast from the ballast processing unit to the formation
protection layer processing unit.
6. Track formation rehabilitation machine as claimed in the preceding claim and claim
2,
characterised in that the ballast processing unit has a ballast crushing device (80) for sharpening the
old ballast and a screening device (90) for screening out elements of the sharpened
old ballast below a predefined size, and the formation protection layer coarse material
conveyor means are designed to convey these screened-out elements of the sharpened
ballast from the ballast processing unit to the formation protection layer processing
unit.
7. Track formation rehabilitation machine as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the applicator device for applying the mechanically damping intermediate layer comprises
- an unreeling station (100) for an intermediate layer wound onto rollers, and
- a laying device (101) for laying the unreeled intermediate layer on top of the newly
laid formation protection layer.
8. Track formation rehabilitation machine as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the applicator device for applying the mechanically damping intermediate layer comprises
- a spraying device for spraying a curable liquid onto the newly laid formation protection
layer.
9. Track formation rehabilitation machine as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the applicator device for applying the mechanically damping intermediate layer is
designed to apply an intermediate layer of composite material, in particular a composite
material comprising a non-woven material with a lattice-type structure.
10. Track formation rehabilitation machine as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the first excavator device, second excavator device, formation protection layer laying
device, applicator device and ballast laying device are secured to a bridge (10) extending
between a front bogie (11) and a rear bogie (12).
11. Method of rehabilitating a track formation comprising the steps of
- excavating the old ballast of the existing ballast layer,
- excavating earth or an existing old formation protection layer underneath the old
ballast layer,
- processing the excavated earth or the excavated old formation protection layer material
to produce a processed formation protection layer material,
- laying the processed formation protection layer material as a new formation protection
layer,
- applying a mechanically damping intermediate layer to the laid new formation protection
layer, and
- laying a new ballast layer on top of the intermediate layer.
12. Method as claimed in claim 11, characterised in that the excavated old ballast is processed before being laid.
13. Method as claimed in claim 11 or 12, characterised in that, when the excavated earth or the excavated old formation protection layer material
is being processed, additives are mixed with the excavated earth or formation protection
layer material.
14. Method as claimed in the preceding claim, characterised in that, when the excavated earth or the excavated old formation protection layer material
is being processed, at least some of the excavated ballast is mixed with the excavated
earth or formation protection layer material.
15. Method as claimed in the preceding claim and claim 12, characterised in that, when the old ballast is being processed, it is sharpened and elements below a specific
size are screened out of the sharpened old ballast and these screened-out elements
of the sharpened old ballast are mixed with the excavated earth or the excavated old
formation protection layer material.
16. Method as claimed in one of preceding claims 11 to 15, characterised in that the mechanically damping intermediate layer is unreeled from rollers in the form
of a flat material and laid on top of the newly laid formation protection layer.
17. Method as claimed in one of preceding claims 11 to 16, characterised in that the mechanically damping intermediate layer is sprayed onto the newly laid formation
protection layer in the form of a curable liquid.
18. Method as claimed in one of preceding claims 11 to 17, characterised in that the mechanically damping intermediate layer is laid in the form of a composite material,
in particular a composite material comprising a non-woven materialwith a lattice-type
structure.
19. Method as claimed in one of preceding claims 11 to 18, characterised in that the mechanically damping intermediate layer has a thickness of between 1-10 mm, preferably
3-5 mm.
1. Machine de remise en état de voie ferrée, comprenant
- un premier dispositif de déblayage (21) pour déblayer la pierraille de la couche
de pierraille existante,
- un second dispositif de déblayage (31) pour déblayer la terre ou une couche de protection
de plate-forme au-dessous de la couche de pierraille existante,
- une unité de traitement de couche de protection de plate-forme (50, 53, 55) pour
traiter la terre déblayée ou la couche de protection de plate-forme déblayée,
- un premier dispositif de convoyage (31, 53) pour convoyer la terre déblayée ou la
couche de protection de plate-forme déblayée depuis l'emplacement de déblayage jusqu'à
l'unité de traitement,
- un dispositif d'application de couche de protection de plate-forme (55, 70, 71)
pour appliquer la nouvelle couche de protection de plate-forme,
- un second dispositif de convoyage (55) pour convoyer la terre traitée ou le matériau
de la couche de protection de plate-forme traitée depuis l'unité de traitement jusqu'au
dispositif d'application, et
- un dispositif d'application de pierraille (96) pour appliquer une nouvelle couche
de pierraille sur une couche intermédiaire, caractérisée par
- un dispositif d'application (100) pour appliquer une couche intermédiaire à effet
d'absorption mécanique sur la nouvelle couche de protection de plate-forme appliquée.
2. Machine de remise en état de voie ferrée selon la revendication 1,
caractérisée par
- une unité de traitement de pierraille (80, 90) pour traiter la pierraille déblayée,
- un dispositif de convoyage de pierraille ancienne (22, 23, 24) pour convoyer la
pierraille déblayée depuis le premier dispositif de déblayage vers l'unité de traitement
de pierraille,
- un dispositif de convoyage de pierraille nouvelle (91-96) pour convoyer la pierraille
traitée depuis l'unité de traitement de pierraille vers le dispositif d'application
de pierraille (96, 110).
3. Machine de remise en état de voie ferrée selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que l'unité de traitement de couche de protection de plate-forme comprend
- un ou plusieurs réservoirs d'additifs pour stocker des additifs, en particulier
de l'argile, du ciment et/ou du calcaire,
- un dispositif de mélange (50) pour mélanger les additifs d'argile avec la terre
déblayée ou avec le matériau de protection de couche de plate-forme déblayée, et
- des moyens de convoyage d'additifs (51, 52) pour convoyer de l'argile, du ciment
et/ou du calcaire depuis le ou les réservoirs vers le dispositif de mélange.
4. Machine de remise en état de voie ferrée selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par des moyens de convoyage d'une part grossière de couche de protection de plate-forme
(52) pour convoyer au moins des parts de la pierraille déblayée vers l'unité de traitement
de couche de protection de plate-forme (50).
5. Machine de remise en état de voie ferrée selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que les moyens de convoyage d'une part grossière de couche de protection de plate-forme
sont réalisés pour convoyer des parts au moins de la pierraille déblayée depuis l'unité
de traitement de pierraille vers l'unité de traitement de couche de protection de
plate-forme.
6. Machine de remise en état de voie ferrée selon la revendication précédente et la revendication
2,
caractérisée en ce que l'unité de traitement de pierraille comprend un dispositif brise-pierraille (80)
pour aviver la pierraille ancienne et un dispositif crible (90) pour cribler des composants
de la pierraille ancienne avivée qui sont au-dessous d'une taille prédéterminée, et
les moyens de convoyage d'une part grossière de la couche de protection de plate-forme
sont réalisés pour convoyer ces composants criblés de la pierraille avivée depuis
l'unité de traitement de pierraille vers l'unité de traitement de couche de protection
de plate-forme.
7. Machine de remise en état de voie ferrée selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le dispositif d'application pour appliquer la couche intermédiaire à effet d'amortissement
mécanique comprend
- une station de déroulement (100) pour une couche intermédiaire enroulée sur des
rouleaux, et
- un dispositif de dépose (101) pour déposer la couche intermédiaire déroulée sur
la couche de protection de plate-forme nouvellement appliquée.
8. Machine de remise en état de voie ferrée selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le dispositif d'application pour appliquer la couche intermédiaire à effet d'amortissement
mécanique comprend
- un dispositif de pulvérisation pour pulvériser un liquide durcissable sur la couche
de protection de plate-forme nouvellement appliquée.
9. Machine de remise en état de voie ferrée selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le dispositif d'application pour appliquer la couche intermédiaire à effet d'amortissement
mécanique est réalisé pour appliquer une couche intermédiaire en un matériau composite,
en particulier un matériau composite formé d'un non-tissé et d'une structure semblable
à un grillage.
10. Machine de remise en état de voie ferrée selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le premier dispositif de déblayage, le second dispositif de déblayage, le dispositif
d'application de couche de protection de plate-forme, le dispositif d'application
et le dispositif d'application de pierraille sont fixés sur un pont (10) qui s'étend
entre un châssis roulant avant (11) et un châssis roulant arrière (12).
11. Procédé pour la remise en état de voie ferrée, comprenant les étapes consistant à
- déblayer la pierraille ancienne de la couche de pierraille existante,
- déblayer la terre ou une ancienne couche de protection de plate-forme existante
au-dessous de la couche de pierraille ancienne,
- traiter la terre déblayée ou le matériau de l'ancienne couche de protection de plate-forme
déblayée pour donner un matériau de couche de protection de plate-forme traitée,
- appliquer le matériau de la couche de protection de plate-forme traitée à titre
de nouvelle couche de protection de plate-forme,
- appliquer une couche intermédiaire à effet d'amortissement mécanique sur la nouvelle
couche de protection de plate-forme appliquée, et
- appliquer une nouvelle couche de pierraille sur la couche intermédiaire.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la pierraille ancienne déblayée est traitée avant d'être appliquée.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que lors du traitement de la terre déblayée ou du matériau de l'ancienne couche de protection
de plate-forme déblayée, on mélange des additifs avec la terre ou avec le matériau
de couche de protection de plate-forme déblayée.
14. Procédé selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que lors du traitement de la terre déblayée ou du matériau de l'ancienne couche de protection
de plate-forme déblayée, on mélange au moins des parts de la pierraille déblayée avec
la terre déblayée ou avec le matériau de la couche de protection de plate-forme déblayée.
15. Procédé selon la revendication précédente et la revendication 12,
caractérisé en ce que lors du traitement de la pierraille ancienne celle-ci est avivée et on crible hors
de la pierraille ancienne avivée des composants qui sont au-dessous d'une taille prédéterminée,
et ces composants criblés de la pierraille ancienne avivée sont mélangés avec la terre
déblayée ou avec le matériau de l'ancienne couche de protection de plate-forme déblayée.
16. Procédé selon l'une des revendications précédentes 11 à 15,
caractérisé en ce que la couche intermédiaire à effet d'amortissement mécanique est déroulée sous forme
de matériau surfacique depuis des rouleaux et est déposée sur la couche de protection
de plate-forme nouvellement appliquée.
17. Procédé selon l'une des revendications précédentes 11 à 16,
caractérisé en ce que la couche intermédiaire à effet d'amortissement mécanique est pulvérisée sous forme
de liquide durcissable sur la couche de protection de plate-forme nouvellement appliquée.
18. Procédé selon l'une des revendications précédentes 11 à 17,
caractérisé en ce que la couche intermédiaire à effet d'amortissement mécanique est appliquée sous forme
de matériau composite, en particulier de matériau composite formé d'un non-tissé et
d'une structure semblable à un grillage.
19. Procédé selon l'une des revendications précédentes 11 à 18,
caractérisé en ce que la couche intermédiaire à effet d'amortissement mécanique présente une épaisseur
entre 1 et 10 mm, de préférence entre 3 et 5 mm.