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(11) |
EP 1 940 593 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/065691 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/039356 (12.04.2007 Gazette 2007/15) |
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| (54) |
ELEKTROWERKZEUGMASCHINE
ELECTRIC MACHINE TOOL
MACHINE-OUTIL ELECTRIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
04.10.2005 DE 102005047353
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.2008 Patentblatt 2008/28 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SAUR, Dietmar
72810 Gomaringen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 422 029 DE-A1- 2 110 015 GB-A- 2 154 497
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EP-A2- 0 829 237 DE-A1- 10 313 782
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Elektrowerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und wie aus der
GB 2 154 497 A bekannt.
[0002] Bei Elektrowerkzeugmaschinen, insbesondere bei handgeführten. Bohrmaschinen und Bohrhämmer,
werden insbesondere aus einem Schlagwerk Vibrationen erzeugt, die zu einer schnelleren
Ermüdung sowie zu einer Verringerung von Haltekräften eines Bedieners führen. Schwingungen,
die von einer Bearbeitungsstelle über das Bearbeitungswerkzeug übertragen werden,
können derartige Vibrationen verstärken. Es ist bekannt, derartige Vibrationen bzw.
Schwingungen zu reduzieren, beispielsweise in Form von Handgriffen, die teilweise
gummiert sind. Eine dadurch erzielte Vibrationsdämpfung ist dabei oft nur ungenügend.
[0003] Die
EP 0 829 237 A2 betrifft eine Elektrowerkzeugmaschine, die eine Antriebseinheit und eine Getriebeeinheit
umfasst, die jeweils in einer Gehäuseteilschale angeordnet sind. Zwischen den Einheiten
ist ein elastisches Element montiert, wobei das elastische Element entweder als eine
Kupplung, die die antriebsseitige Abtriebswelle mit der getriebeseitigen Antriebswelle
verbindet, oder als Zwischenstück zwischen den Gehäusen von Motormodul und Kopfmodul
ausgebildet ist.
[0004] Die
DE 103 13 782 A1 betrifft ein Elektrohandwerkzeug, das in Pistolenbauweise dargestellt ist. Dabei
ist eine Gehäusetrennebene zwischen einer antriebsseitigen Gehäusehälfte und einer
getriebeseitigen Gehäusehälfte (Getriebegehäuse) vorgesehen. Es ist ein Zwischenflansch
vorgesehen, der im Wesentlichen in der Gehäusehälfte, in welcher auch das Getriebe
gelagert ist, angeordnet ist, und der sich bereichsweise in die Gehäusehälfte erstreckt.
[0005] Bei Elektrowerkzeugmaschinen in Pistolenbauweise ist es besonders problematisch,
eine Vibrationsdämpfung zu erzielen, denn derartige Geräte zeichnen sich durch einen
kompakten Aufbau aus, wobei eine Antriebsachse achsparallel zu einer Achse einer oder
mehrerer Vorgelegewellen und einer Spindel angeordnet ist. Schlagbohrmaschinen und
Bohrhämmer beispielsweise weisen einen derartigen Aufbau auf. Solche Maschinen weisen
ein Schlagwerk zum Zertrümmern von Gestein auf, so dass bei deren Einsatz besonders
starke Vibrationen entstehen. Auf dem Markt erhältliche Geräte haben oft keinerlei
Vibrationsdämpfung. Der Einsatz eines zusätzlichen Hüllgehäuses mit Dämpfungswirkung
geht zu Lasten der kompakten Bauweise der Elektrowerkzeugmaschinen in Pistolenbauweise.
Es sind auch Geräte auf dem Markt bekannt, die zur Vibrationsdämpfung ein gummiertes
Handgriffteil aufweisen. Der hierdurch erzielte Dämpfungseffekt ist jedoch unbefriedigend.
Vorteile der Erfindung
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugmaschine, die die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist, ist ein Zwischenflansch in ein antriebsseitiges und ein getriebeseitiges
Lagerbrückenelement aufgeteilt, die über eine Vibrationsdämpfungsvorrichtung miteinander
verbunden sind. Vorteilhafterweise ist dabei die Vibrationsdämpfungsvorrichtung in
die Elektrowerkzeugmaschine integriert, so dass keine zusätzlichen Gehäuseteile wie
beispielsweise Gehäuseschalen oder ein Doppel- bzw. Hüllgehäuse erforderlich sind.
Es kann somit der kompakten Bauweise der Elektrowerkzeugmaschinen, insbesondere solcher
in Pistolenbauweise, Rechnung getragen werden. Hinzu kommt, dass sich die erfindungsgemäße
Elektrowerkzeugmaschine durch eine einfache Montage auszeichnet. Erfindungsgemäß sind
die Lagerbrückenelemente in getrennten, sich nicht übergreifenden Gehäuseteilschalen
angeordnet, wobei das antriebsseitige Lagerbrückenelement mit der antriebsseitigen
Gehäuseteilschale verbunden ist und das getriebeseitige Lagerbrückenelement, das zur
Aufnahme von Schlagwerksteilen dient, mit der getriebeseitigen Gehäuseteilschale.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, dass eine Abdichtung nach außen über eine elastische
Abdichtung erfolgt. Dadurch werden einerseits die Gehäuseteilschalen miteinander verbunden,
und gleichzeitig kann damit eine zusätzliche Dämpfungswirkung erzielt werden. Die
elastische Abdichtung ist gut von außen erkennbar und kann gleichzeitig als Erkennungsmittel
für den Nutzer eingesetzt werden.
[0007] Die Vibrationsdämpfungsvorrichtung selbst kann je nach Bauraum realisiert sein und
als Federelement mit oder ohne Schwingungstilgung ausgebildet sein. Bevorzugt wird
als Vibrationsdämpfungsvorrichtung eine Druckfeder oder eine Blattfeder eingesetzt.
[0008] Es ist auch eine Ausgestaltung in Form einer Gelenkeinheit denkbar, wobei beispielsweise
durch wenigstens einen Verbindungshebel eine Verbindung zwischen Gehäuseschale und
Lagerbrückenelement herstellbar ist. Dabei wird vorteilhafterweise ein Bauraum in
Richtung zu einem Schlagwerk ausgenützt und die Vibrationsdämpfung mittels kinematischer
Gelenkverbindung realisiert, wobei eine Relativbewegung zwischen der Gehäuseteilen
über Linear- oder Drehgelenke aufgenommen wird.
[0009] Es ist auch denkbar, die Vibrationsdämpfung in Form eines Gummielements zu realisieren,
welches gleichzeitig als Verschraubungs- und Dichtungseinheit fungiert. Eine derartige
Vibrationsdämpfung ist beispielsweise bei einem Winkelschleifer vorgesehen.
[0010] Die Lagerbrückenelemente können beispielsweise mit den Gehäuseteilschalen verschraubt
sein. Die Gehäuseteilschalen dienen zur Aufnahme einer Antriebseinheit und einer Getriebeeinheit.
Vorteilhaft dabei ist, dass die Vibrationsdämpfungsvorrichtung zwischen zwei etwa
gleich großen Masseteilen angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine besonders günstige
Entkopplung der erzeugten Vibrationen.
[0011] Zweckmäßigerweise ist die Vibrationsdämpfungsvorrichtung zwischen den Lagerbrückenelementen
bzw. zwischen der antriebs- und der getriebeseitigen Gehäuseteilschale angeordnet
und somit in einem geschmierten und staubgeschützten Bereich untergebracht.
[0012] Die Gehäuseteilschalen können beispielsweise aus einem Elastomer gebildet sein. Dadurch
wird vorteilhafterweise ein fester Anschlag realisiert, so dass ein Weg für die Vibrationsdämpfung,
der sich in einer Größenordnung von einigen Millimetern bewegt, über die Gehäuseteilschalen
begrenzt wird. Es ist jedoch auch der Einsatz anderer bekannter Werkstoffe für die
Gehäuseteilschalen möglich, beispielsweise Leichtmetall oder Kunststoff, beilspielsweise
glasfaserverstärktes Polyamid. Eine axiale Vorspannung kann über eine Verschraubung
oder eine sonstige Verbindung zwischen den Gehäuseteilschalen herstellbar sein.
[0013] Gerade bei Elektrowerkzeugmaschinen in Pistolenbauweise ist eine Auslegung der Verzahnung
oft kritisch Eine Verzahnung auf einer Ankerwelle kann deswegen grenzlastig sein,
weil oft weniger als 10 Zähne vorgesehen sind. Um eine Belastung auf die Verzahnung
zu reduzieren, kann in einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein
Stirnrad auf dem antriebsseitigen Lagerbrückenelement angeordnet sein. Dadurch wird
günstigerweise eine Entkoppelung vom Schlagwerk hergestellt. Außerdem lässt sich bei
dieser Anordnung ein exakter Achsabstand erreichen, was sich günstig auf die Lebensdauer
der Elektrowerkzeugmaschine auswirkt.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass der Antriebsstrang auf der Zahnwelle zum Stirnrad hin
unterbrochen ist, wobei die Zahnwelle über eine Kupplung verbindbar ist. Die Kupplung
ist zweckmäßigerweise axial verschiebbar ausgebildet. Je nach Erzeugnis bzw. Vibrationsamplitude
kann die Kupplung unterschiedlich ausgebildet sein. Möglich ist ein Einsatz von Balken-,
Teller-, Balg- oder Kardankupplungen oder sonstiger Kupplungen, die eine Auslenkung
der Vibrationsdämpfungsvorrichtung kompensieren können. Bei geringen Übertragungsmomenten
kann auch eine berührungslose Kupplung, beispielsweise eine magnetische Kupplung,
vorgesehen sein.
[0015] Insgesamt lässt sich mit der erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugmaschine eine besonders
günstige Entkopplung unerwünschter Vibrationen und Schwingungen erzielen. Die erfindungsgemäße
Elektrowerkzeugmaschine ist aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Vibrationsdämpfungsanordnung
zwischen der antriebs- und der getriebeseitigen Gehäuseteilschale insbesondere für
eine Verwendung bei Geräten in Piskolenbauweise geeignet, weil deren kompakte Bauweise
nicht beeinträchtigt wird.
Zeichnungen
[0016] Im Folgenden zeigen:
- Fig. 1
- eine Außenansicht einer erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugmaschine;
- Fig. 2
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Elektrowerkzeugmaschine;
- Fig. 3
- eine Detailansicht einer alternativen kinematischen Gelenkverbindung der erfindungsgemäßen
Elektrowerkzeugmaschine.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0017] In den Figuren werden gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszahlen versehen.
[0018] In Fig. 1 ist eine handgeführte Elektrowerkzeugmaschine in Pistolenbausweise mit
einem Handgriff 26 dargestellt. Die Elektrowerkzeugmaschine umfasst üblicherweise
verschiedene Funktionsbaugruppen wie eine Antriebseinheit 10, z.B. einen Elektromotor,
eine Getriebeeinheit 11 sowie eine Einheit zur Halterung und Lagerung einer Zahnwelle
14, mit der ein als Spindel 24 ausgebildeter Werkzeughalter zur Aufnahme eines in
der Fig. 1 nicht erkennbaren Einsteckwerkzeugs kraftübertragend verbunden ist. Das
Einsteckwerkzeug, beispielsweise ein Schrauben- oder Bohrerbit, ist drehend und/oder
schlagend antreibbar. Die genannten Funktionsbaugruppen sind bei der vorliegenden
Pistolenbauweise axial aneinandergereiht und kraft- und/oder formschlüssig miteinander
gekoppelt. Dabei sind eine Antriebsachse 22 einer Ankerwelle 29, eine Achse 22b der
Zahnwelle 14 und eine Achse 22a einer Spindel 24 achsparallel angeordnet, wodurch
sich eine besonders handliche Ausführungsform mit einer günstigen Kraftübertragung
in einer Bohrachse ergibt. Hinzu kommt eine griffgünstige Betätigung eines Ein-Ausschalters
durch eine Schalterklinke 25 im Bereich des Handgriffs 26. Mit einer als Drehknopf
27 ausgebildeten Umschaltvorrichtung kann von einem Bohr- in einen Schlagbohrbetrieb
umgeschaltet werden, wobei zusätzlich zur einer Rotation auch eine axiale Bewegung
eines Bohrwerkzeugs ermöglicht wird.
[0019] Erfindungsgemäß sind die Antriebseinheit 10 und die Getriebeeinheit 11 in voneinander
getrennten Gehäuseteilschalen 16, 17 angeordnet, die über eine in Fig. 2 erkennbare
Vibrationsdämpfungsvorrichtung 15 miteinander verbunden sind. Die Gehäuseteüschaien
16, 17 sind durch eine elastische Abdichtung 18 miteinander verbunden, die einen Bauraum
zwischen den Gehäuseteilschalen 17, 18 nach außen abdichten und gleichzeitig eine
vibrationsdämpfende Wirkung haben.
[0020] In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugmaschine
dargestellt. Ein üblicherweise einteiliger Zwischenflansch ist bei der erfindungsgemäßen
Elektrowerkzeugmaschine in ein antriebsseitiges und ein getriebeseitiges Lagerbrückenelement
12, 13 aufgeteilt, die über eine Vibrationsdämpfungsvorrichtung 15 miteinander verbunden
sind.
[0021] Das antriebsseitige Lagerbrückenelement 12 ist in einer antriebsseitigen Gehäuseteilschale
16 angeordnet und dient zur Lagerung eines Stirnrads 20.
[0022] Das getriebeseitige Lagerbrückenelement 13 dient zur Lagerung eines Antriebsstrangs
mit einem Antriebslager 32 und einer Zahnwelle 14 sowie eines Schlagwerks 23, die
in einem Schlagrohr bzw. Hammerrohr 31 angeordnet sind. Die Zahnwelle 14 ist zum Stirnrad
20 hin unterbrochen und über eine Kupplung 21 verbindbar. Die Kupplung 21 ist in der
Fig. 2 als Schiebeverzahnung ausgebildet, deren Kopplungsstrecke so ausgelegt ist,
dass eine Auslenkung der Vibrationsdämpfung erfolgen kann. Die Vibrationsdämpfung
erfolgt vorwiegend über die zwischen den beiden Lagerbrückenelementen 12, 13 und in
einem Fettraum 44 angeordneten Vibrationsdämpfungsvorrichtung 15, die als Druckfeder
ausgebildet ist. Teilsweise erfolgt die Vibrationsdämpfung auch über eine elastische
Abdichtung 18, die einen Bauraum zwischen den beiden Gehäuseteilschalen 16, 17 abdichtet.
Eine axiale Vorspannung zwischen den Gehäuseteilschalen 16, 17 ist über eine nicht
erkennbare Verschraubung herstellbar.
[0023] Die Ankerwelle 29 überträgt über eine Verzahnung 30 ihre Drehbewegung auf eine Außenverzahnung
des Stirnrads 20, das in Wirkverbindung mit der Zahnwelle 14 steht. Das Antriebslager
32 kann mittels Kugellager in dem Lagerbrückenelement 13 gelagert sein, oder, wie
in Fig. 2 dargestellt, auf der Zahnwelle 14, Eine Drehmitnahme zwischen dem Antriebslager
32 und der Zahnwelle 14 kann über eine Umschaltvorrichtung 28 gesteuert werden, wobei
zwischen einer Position Schlagwerk 23 ein/aus auswählbar ist. Die Drehmitnahme ist
über Mitnahmekörper 33 realisiert, die in einer Zahnhülse 34 radial eingebettet sind.
Das Antriebslager 32 des Schlagwerks 23 treibt einen Taumelfinger 35 an, der eine
Drehbewegung des Antriebslagers 32 in eine axiale, schlagende Bewegung umsetzt. Der
Taumelfinger 35 ist in üblicher Weise an einer Außenseite 36 des Antriebslagers 32
gelagert. Je nach Position der als Schiebehülse ausgebildeten Umschaltvorrichtung
28 kann in bekannter Weise die Antriebsenergie auf das Schlagwerk 31 unterbrochen
oder übertragen werden. Somit kann wahlweise zwischen verschiedenen Betriebsarten
der Bohrmaschine, z.B. Bohren, Schlagbohren und dgl., umgeschaltet werden.
[0024] In Fig. 3 ist eine Detailansicht einer alternativen als kinematische Gelenkverbindung
ausgestalteten Vibrationsdämpfungsvarrichtung 15 dargestellt. Ein Kniehebel 45 mit
einem Federelement 15 stellt über zwei sich kreuzende Elemente 46, 47 eine Verbindung
zwischen einem antriebsseitigen Lagerbrückenelement 12 und einem getriebeseitigen
Lagerbrückenelement 13 her. Der Aufbau entspricht im Wesentlichen demjenigen in Fig.
1 und wird an dieser Stelle zur Vermeidung von Wiederholungen nicht näher ausgeführt.
Eine Relativbewegung zwischen den Gehäuseteilschalen 16, 17, wie sie beim Bedienen
des Geräts, insbesondere beim Schlagbohren, auftritt, wird über das durch den Kniehebel
45 gebildete Linear- oder Drehgelenk aufgenommen. Dadurch wird eine Vibrationsdämpfung
erzielt.
1. Elektrowerkzeugmaschine, insbesondere solche in Pistolenbauweise, mit einer Antriebseinheit
(10) und einer Getriebeeinheit (11), wobei wenigstens die Antriebseinheit (10) auf
einem Zwischenflansch gelagert ist und zum Antrieb eines Antriebsstrangs mit einer
Zahnwelle (14) vorgesehen ist, und wobei der Zwischenflansch in ein antriebsseitiges
und ein getriebeseitiges Lagerbrückenelement (12, 13) aufgeteilt ist, die über eine
Vibrationsdämpfungsvorrichtung (15) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbrückenelemente (12, 13) in getrennten Gehäuseteilschalen (16, 17) angeordnet
sind, wobei sich die Gehäuseteilschalen (16, 17) nicht übergreifen und durch eine
elastische Abdichtung (18) zur Abdichtung nach außen verbunden sind.
2. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsdämpfungsvorrichtung (15) als Federelement ausgebildet ist.
3. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsdämpfungsvorrichtung (15) als Gelenkeinhe ausgebildet ist.
4. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung (18) so ausgebildet ist, dass ein Dämpfungselement (19) integriert
ist.
5. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine axiale Vorspannung über eine Verschraubung zwischen den Gehäuseteilschalen (16,
17) herstellbar ist.
6. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem antriebsseitigen Lagerbrückenelement (12) ein Stirnrad (20) angeordnet ist.
7. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnwelle (14) zum Stirnrad (20) hin unterbrochen ist.
8. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnwelle (14) über eine Kupplung (21) verbindbar ist.
1. Electric machine tool, in particular of the pistol type of construction, with a drive
unit (10) and with a gear unit (11), at least the drive unit (10) being mounted on
an intermediate flange and being intended for driving a drivetrain by means of a toothed
shaft (14), and the intermediate flange being divided into a drive-side and a gearside
bearing bridge element (12, 13), which are connected to one another via a vibration-damping
device (15), characterized in that the bearing bridge elements (12, 13) are arranged in separate housing subshells (16,
17), the housing subshells (16, 17) not overlapping one another and being connected
outwardly, for sealing off, by means of an elastic seal (18).
2. Electric machine tool according to Claim 1, characterized in that the vibration-damping device (15) is designed as a spring element.
3. Electric machine tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the vibration-damping device (15) is designed as an articulated unit.
4. Electric machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that the seal (18) is designed such that a damping element (19) is integrated.
5. Electric machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that an axial prestress can be generated between the housing subshells (16, 17) via a
screw connection.
6. Electric machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that a spur wheel (20) is arranged on the drive-side bearing bridge element (12).
7. Electric machine tool according to Claim 6, characterized in that the toothed shaft (14) is interrupted towards the spur wheel (20).
8. Electric machine tool according to Claim 6 or 7, characterized in that the toothed shaft (14) can be connected via a clutch (21).
1. Machine-outil électrique, en particulier sous forme de pistolet, comprenant une unité
d'entraînement (10) et une unité de transmission (11), au moins l'unité d'entraînement
(10) étant supportée sur une bride intermédiaire et étant prévue pour l'entraînement
d'une chaîne cinématique avec un arbre denté (14), la bride intermédiaire étant divisée
en un élément de pont de palier côté entraînement (12) et en un élément de pont de
palier côté transmission (13), lesquels sont connectés l'un à l'autre par le biais
d'un dispositif d'amortissement des vibrations (15), caractérisée en ce que les éléments de pont de palier (12, 13) sont disposés dans des coques partielles
de boîtier séparées (16, 17), les coques partielles de boîtier (16, 17) ne s'engageant
pas l'une sur l'autre et étant connectées par un joint d'étanchéité élastique (18)
en vue de réaliser l'étanchéité vis-à-vis de l'extérieur.
2. Machine-outil électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'amortissement des vibrations (15) est réalisé sous forme d'élément
de ressort.
3. Machine-outil électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif d'amortissement des vibrations (15) est réalisé sous forme d'unité
articulée.
4. Machine-outil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le joint d'étanchéité (18) est réalisé de telle sorte qu'un élément d'étanchéité
(19) soit intégré.
5. Machine-outil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une précontrainte axiale peut être établie par le biais d'un vissage entre les coques
partielles de boîtier (16, 17).
6. Machine-outil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un pignon droit (20) est disposé sur l'élément de pont de palier (12) côté entraînement.
7. Machine-outil électrique selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'arbre denté (14) est interrompu en direction du pignon droit (20).
8. Machine-outil électrique selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que l'arbre denté (14) peut être connecté par le biais d'un accouplement (21).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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