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(11) |
EP 1 941 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Anmeldetag: 30.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/008464 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/045301 (26.04.2007 Gazette 2007/17) |
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STÜTZE FÜR EIN STRECKWERK EINER TEXTILMASCHINE UND VERFAHREN ZU IHRER HERSTELLUNG
SUPPORT FOR A DRAWING SYSTEM IN A TEXTILE MACHINE AND METHOD FOR PRODUCING THE SAME
MONTANT POUR BANC D'ETIRAGE DE MACHINE TEXTILE ET PROCEDE DE PRODUCTION CORRESPONDANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH CZ IT LI |
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Priorität: |
21.10.2005 DE 102005050536
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.2008 Patentblatt 2008/28 |
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Patentinhaber: Saurer Components GmbH |
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70736 Fellbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHLEGEL, Jürgen
70734 Fellbach (DE)
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Vertreter: Hamann, Arndt et al |
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Oerlikon Textile GmbH & Co. KG
Abteilung DS
Carlstrasse 60 52531 Übach-Palenberg 52531 Übach-Palenberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 902 859 US-A- 3 736 626
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US-A- 3 732 596
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stütze für ein Streckwerk einer Textilmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung einer Stütze
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 6. Eine solche Stütze ist zum Beispiel aus der
Schrift
US-A-3 736 626 bekannt.
[0002] Aus der
DE 39 02 859 A1 ist eine Stütze für einen Träger eines Streckwerkes bekannt, der durch das Zusammenmontieren
zweier Platten, die für die am Streckwerk auftretenden Belastungen entsprechend dimensioniert
sind, gefertigt wird. Hierbei werden die beiden identisch geformten und parallel zueinander
angeordneten Platten durch Abstandshalter miteinander verbunden.
[0003] Des Weiteren ist eine einteilig ausgebildete Stütze mit einer U-förmigen Kontur bekannt,
die sich aus einer Stirnfläche und sich senkrecht zur Stirnfläche erstreckenden, zueinander
parallelen Seitenwänden ergibt. Die Stütze wird durch den Einsatz eines Tiefziehwerkzeuges
hergestellt. Die Seitenwände sind auf ihrer der Stirnfläche abgewandten Seite durch
Abstandshalter miteinander verbunden. Dies dient dazu, die auf der der Stirnfläche
abgewandten Seite offene Stütze zu stabilisieren.
[0004] Als nachteilig am vorgenanten Stand der Technik erweist sich der Aufwand zur Stabilisierung
der Stütze, der durch den vermehrten Material- und Monatageaufwand entsteht sowie
der Einsatz kostenintensiver Tiefziehwerkzeuge.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stütze für einen Träger eines Streckwerkes
bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herstellbar ist sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer Stütze, das werkzeugfallend durchführbar ist.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß hinsichtlich der Stütze durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1 und hinsichtlich des Verfahrens durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 6 gelöst.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß Anspruch 1 wird vorgeschlagen, dass die Stütze zur Stabilisierung senkrecht
zur Stirnfläche und den Seitenwänden abgewinkelte Abschnitte aufweist, die formschlüssig
miteinander verbunden sind und dass die räumliche Form der Stütze durch Biegen hergestellt
ist. Durch die sich zumindest abschnittsweise über die Länge der Seitenwände erstreckenden,
formschlüssig miteinander verbundenen Abschnitte wird die Stütze stabilisiert, ohne
dass die Verwendung von Abstandshaltern oder dergleichen erforderlich wird, wie es
im Stand der Technik der Fall ist. Die während des Betriebes des Streckwerkes über
den Träger auf die Stütze übertragenen Drehmomente können auf Grund der höheren Verwindungssteifigkeit
der Stütze besser aufgenommen werden. Durch die einteilige Ausführung der Stütze wird
der Aufbau vereinfacht. Zudem ist die erfindungsgemäße Stütze kostengünstiger herstellbar,
da der Einsatz von teuren Tiefziehwerkzeugen, die bei der Herstellung einer Stütze
gemäß dem Stand der Technik starkem Verschleiß ausgesetzt sind, beziehungsweise die
Verwendung von Abstandshaltern oder dergleichen, zur Stabilisierung nicht erforderlich
ist.
[0009] Insbesondere können einige der formschlüssig ineinander fügbaren Abschnitte ein geringes
Übermaß aufweisen. Die Verbindung der Abschnitte kann somit durch eine Presspassung
erfolgen, wodurch auf die Verwendung von zusätzlichen Verbindungsmitteln, wie Schrauben
oder Nieten, beziehungsweise die Anwendung von anderen Verbindungsverfahren, wie Schweißen
oder Löten, verzichtet werden kann. Dies trägt zu einer Reduzierung der zur Herstellung
benötigten Arbeitsschritte bei, wodurch die Herstellung der Stütze kostengünstiger
wird. Insbesondere kann durch eine geeignete Formgebung der formschlüssig ineinander
fügbaren Abschnitte in Kombination mit der Presspassung eine kraftformschlüssige Verbindung
der Seitenwände erzielt werden, durch die verhindert wird, dass sich die Seitenwände
auf Grund einer senkrecht zu diesen gerichteten Kraft gegeneinander verschieben können.
[0010] Weiterhin kann an der durch die abgewinkelten Abschnitte ausgebildeten Oberseite
eine Durchbohrung zur Aufnahme eines Einstellmittels zur Höhenverstellbarkeit des
Trägers angeordnet sein. Das Einstellmittel kann als Schraube ausgeführt sein, welche
sich an der Oberseite der Stütze abstützt.
[0011] Des Weiteren kann an einem der Abschnitte zumindest eine Umkantung vorgesehen sein,
die sich in einer Ausnehmung an der anderen Seitenwand abstützt. Auf diese Weise wird
erreicht, dass sich bei der Höhenverstellung des Trägers die Oberseite der Stütze
durch auftretende Kräfte, die normal zur Oberseite gerichtet sind, nicht nach innen
durchbiegt.
[0012] Vorzugsweise kann die Stirnfläche durch mindestens eine Ausnehmung unterbrochen sein,
die die mindestens eine Haltestange abschnittsweise formschlüssig umschließt.
[0013] Gemäß Anspruch 6 wird vorgeschlagen, dass das vorgeformte Werkstück durch zweimaliges
rechtwinkliges Umbiegen im Bereich der Stirnfläche seine U-förmige Gestalt mit parallelen
Seitenwänden erhält und dass dann der formschlüssigen Verbindung dienende Abschnitte
des vorgeformten Werkstückes teilweise aufeinander zu umgebogen werden. Durch das
erfindungsgemäße Verfahren wird eine werkzeugfallende Herstellung der Stütze ermöglicht,
bei der die Verwendung zusätzlicher Verbindungsmittel, wie Nieten oder Schrauben,
beziehungsweise die Anwendung zusätzlicher Verbindungsverfahren, wie Schweißen oder
Löten, entfallen. Durch die verfahrensgemäße Herstellung wird eine vergleichbare Stabilität
erzielt, wie sie bei Stützen gemäß dem Stand der Technik erreichbar ist.
[0014] Vorteilhafterweise kann das vorgeformte Werkstück durch Stanzen hergestellt werden.
Die Herstellung des vorgeformten Werkstückes durch Stanzen ist kostengünstig und in
großer Stückzahl durchführbar.
[0015] Des Weiteren kann die Stütze durch einen Stirnflächenabschnitt stabilisiert werden,
der beim Ausstanzen von Ausnehmungen aus dem Bereich des vorgeformten Werkstückes,
aus dem die Stirnfläche erzeugt wird, entsteht und durch Umbiegen parallel zur Stirnfläche
angeordnet wird. Vorzugsweise erfolgt dies in dem der Oberseite abgewandten Bereich
der Stirnfläche, der der Verbindung zweier Stützen miteinander dienen kann. Dadurch
wird eine Verdoppelung der Wandstärke und somit eine Erhöhung der Stabilität in diesem
Bereich der Stirnfläche erreicht.
[0016] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend einem anhand der Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Stütze;
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Detailansicht A der Stütze gemäß Fig. 1.
[0018] Der Darstellung in Fig. 1 ist eine erfindungsgemäß ausgeführte Stütze 1 für ein Streckwerk
einer Textilmaschine zu entnehmen. Die Stütze 1 dient der Aufnahme eines nicht dargestellten
Trägers des Streckwerkes. Der Träger ist um eine an der Stütze 1 in Durchbohrungen
10 angeordnete, nicht dargestellte Schwenkachse schwenkbar gelagert. Zur Anbringung
des Trägers wird dieser mittels der Stütze 1 an nicht dargestellten Haltestangen des
Maschinengestells der Textilmaschine fixiert.
[0019] Die einteilig ausgeführte Stütze 1 weist eine im Wesentlichen U-förmige Kontur auf.
Außerdem besitzt die Stütze 1 eine Stirnfläche 3, die durch Ausnehmungen 9 unterbrochen
ist, die der formschlüssigen Aufnahme der Haltestangen dienen. An die Stirnfläche
3 schließen sich senkrecht zu dieser erstreckende Seitenwände 2 an, die parallel zueinander
angeordnet sind. Die der Aufnahme der Schwenkachse dienenden Durchbohrungen 10 sind
zueinander fluchtend an den Seitenwänden 2 der Stütze 1 angeordnet. Weiterhin weist
die Stütze 1 eine sich senkrecht zur Stirnfläche 3 und zu den Seitenwänden 2 erstreckende
Oberseite 4 auf, die durch rechtwinklig umgebogene Abschnitte 5, 6 der Seitenwände
2 ausgebildet ist. Die Abschnitte 5, 6 erstrecken sich dabei im Wesentlichen über
die Länge der Seitenwände 2, wodurch die U-förmige Stütze 1 nach oben hin zumindest
teilweise verschlossen wird.
[0020] Auf der Oberseite 4 der Stütze 1 ist eine Durchbohrung 7 vorgesehen, die der Aufnahme
eines nicht dargestellten Einstellmittels zur Höhenverstellung des Trägers dient.
Weiterhin ist eine Umkantung 8 am Abschnitt 6 vorgesehen, die sich senkrecht zum Abschnitt
6 erstreckt. Die Umkantung 8 stützt sich in einer entsprechend geformten Ausnehmung
11 der Seitenwand 2 ab. Dies dient der Aufnahme der bei der Höhenverstellung des Trägers
auftretenden, normal zur Oberseite 4 gerichteten Zugkraft, um zu verhindern, dass
die Oberseite 4 eingedrückt wird.
[0021] Fig. 2 zeigt eine Detailansicht A gemäß Fig. 1 der Stütze 1. Der Darstellung ist
ein umgebogener Stirnflächenabschhitt 12 zu entnehmen, der sich parallel zur Stirnfläche
3 erstreckt und an dieser anliegt. Der Stirnflächenabschnitt 12 ist mit einer Durchbohrung
13 versehen, die der Aufnahme eines Verbindungsmittels zur Fixierung der Stütze 1
an einer weiteren, nicht dargestellten Stütze in ihrer an den Haltestangen montierten
Position dient. Dazu liegen zwei Stirnflächen 3 gegenüberliegender Stützen 1 aneinander
und sind mittels einer nicht dargestellten Spannhülse und des Verbindungsmittels miteinander
verbunden. Hierzu erstreckt sich die Spannhülse durch jeweils im Bereich der Oberseite
3 der Stützen 1 angeordnete Vorsprünge 14, die zur Aufnahme der Spannhülse fluchtend
angeordnete Durchbohrungen 15 aufweisen. Durch die Verdoppelung der Wandstärke in
dem der Oberseite 4 abgewandten Bereich der Stirnfläche 3 wird eine zusätzliche Verstärkung
und Stabilisierung der Stütze 1 erreicht.
[0022] Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, dass zur Herstellung der Stütze 1 ein vorgeformtes
Werkstück, welches beispielsweise durch Stanzen hergestellt und partiell symmetrisch
ausgebildet ist, verwendet wird. Das Werkstück weist durch das Ausstanzen bereits
entsprechend vorgeformte Konturen der Abschnitte 5, 6, der Umkantung 8, des Stirnflächenabschnittes
12 beziehungsweise der Ausnehmungen 9, 11 auf. Der Stirnflächenabschnitt 12 wird dabei
beim Ausstanzen des Werkstückes innerhalb der Ausnehmung 9 stehen gelassen.
[0023] Erfindungsgemäß wird das Werkstück zunächst zu einem im Wesentlichen U-förmigen Profil
umgebogen, so dass sich die Seitenwände 2 senkrecht zur Stirnfläche 3 erstrecken und
parallel zueinander verlaufen. Im Anschluss daran werden die Abschnitte 5, 6 der Seitenwände
2 durch Biegen derart umgeformt, dass sie fluchtend zueinander angeordnet sind, wobei
die Abschnitte 5, 6 formschlüssig ineinander gefügt werden. Auf diese Weise wird die
räumliche Form der Stütze 1 hergestellt.
[0024] Des Weiteren wird die Umkantung 8 der einen Seitenwand 2 mit der Ausnehmung 11 der
anderen Seitenwand 2 formschlüssig in Eingriff gebracht. Die formschlüssig ineinander
gefügten Abschnitte 5, 6 weisen dabei ein geringes Übermaß auf, so dass sie sich wie
eine Presspassung ineinander fügen.
1. Stütze (1), die zur Aufnahme eines Trägers für die Oberwalzen eines Streckwerkes dient
und an mindestens einer Haltestange an einem Maschinengestell einer Textilmaschine
fixierbar ist, wobei die Stütze (1) eine im Wesentlichen U-förmige Kontur aufweist,
die sich aus einer Stirnfläche (3) und sich senkrecht zur Stirnfläche (3) erstreckenden,
zueinander parallelen Seitenwänden (2) ergibt, wobei die räumliche Form der Stütze
(1) durch Biegen hergestellt ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Stütze (1) zur Stabilisierung senkrecht zur Stirnfläche (3) und den Seitenwänden
(2) abgewinkelte Abschnitte (5, 6) aufweist, die formschlüssig miteinander verbunden
sind wobei.
2. Stütze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einige der formschlüssig ineinander fügbaren Abschnitte (5, 6) ein geringes Übermaß
aufweisen.
3. Stütze (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der durch die abgewinkelten Abschnitte (5, 6) ausgebildeten Oberseite (4) eine
Durchbohrung (7) zur Aufnahme eines Einstellmittels zur Höhenverstellbarkeit des Trägers
angeordnet ist.
4. Stütze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Abschnitte (5, 6) zumindest eine Umkantung (8) vorgesehen ist, die sich
in einer Ausnehmung (11) an der anderen Seitenwand (2) abstützt.
5. Stütze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (3) durch mindestens eine Ausnehmung (9) unterbrochen ist, die die
mindestens eine Haltestange abschnittsweise formschlüssig umschließt.
6. Verfahren zur Herstellung einer Stütze (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei
zur Herstellung der Stütze (1) zunächst ein zweidimensionales Werkstück vorgeformt
wird und das vorgeformte Werkstück durch zweimaliges rechtwinkliges Umbiegen im Bereich
der Stirnfläche seine U-förmige Gestalt mit parallelen Seitenwänden erhält,
dadurch gekennzeichnet,
dass dann der formschlüssigen Verbindung dienende Abschnitte (5, 6, 8) des vorgeformten
Werkstückes teilweise aufeinander zu umgebogen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgeformte Werkstück durch Stanzen hergestellt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (1) durch einen Stirnflächenabschnitt (12) stabilisiert wird, der beim
Ausstanzen von Ausnehmungen (9) aus dem Bereich des Werkstückes aus dem die Stirnfläche
(3) erzeugt und durch Umbiegen parallel zur Stirnfläche (3) angeordnet wird.
1. Support (1) which is used to receive a carrier for the utop rollers of a drafting
arrangement and can be fixed to at least one holding rod on a machine frame of a textile
machine, wherein the support (1) has a substantially U-shaped contour, which is produced
from an end face (3) and side walls (2) which extend perpendicularly to the end face
(3) and are parallel to one another, wherein the spatial form of the support (1) is
produced by bending,
characterised in that
the support (1), for stabilisation, has sections (5, 6), which are angled perpendicularly
to the end face (3) and the side walls (2), which are positively connected to one
another.
2. Support (1) according to claim 1, characterised in that some of the sections (5, 6) which can be positively joined in to one another have
a slight overdimension.
3. Support (1) according to either of claims 1 or 2, characterised in that a through-hole (7) for receiving an adjusting means for height adjustability of the
carrier is arranged on the upper side (4) configured by the angled sections (5, 6).
4. Support (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that at least one overturn (8) is provided on one of the sections (5, 6), which is supported
in a recess (11) on the other side wall (2).
5. Support (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the end face (3) is interrupted by at least one recess (9), which positively surrounds
the at least one holding rod section-wise.
6. Method for producing a support (1) according to any one of claims 1 to 5, wherein
a two-dimensional workpiece is initially preformed to produce the support (1) and
the preformed workpiece receives its U-shape with parallel side walls owing to double
right-angled bending in the region of the end face,
characterised in that
the sections (5, 6, 8) of the preformed workpiece being used for the positive connection
are then partially bent over toward one another.
7. Method according to claim 6, characterised in that the preformed workpiece is produced by stamping.
8. Method according to either of claims 6 or 7, characterised in that the support (1) is stabilised by an end face section (12), which is produced during
the stamping out of recesses (9) from the region of the workpiece from which the end
face (3) is produced and is arranged by bending over parallel to the end face (3).
1. Montant d'appui (1) servant à recevoir un support dévolu aux cylindres supérieurs
d'un banc d'étirage et pouvant être assujetti à un bâti de machine textile, sur au
moins une tige de retenue, ledit montant d'appui (1) présentant un profil pour l'essentiel
configuré en U, procuré par une face extrême (3) et par des parois latérales (2) mutuellement
parallèles, s'étendant perpendiculairement à ladite face extrême (3), la configuration
spatiale dudit montant d'appui (1) étant produite par façonnage de coudes,
caractérisé par le fait
- que ledit montant d'appui (1) est muni, en vue de la stabilisation, de zones (5, 6) qui
sont coudées perpendiculairement à la face extrême (3) et aux parois latérales (2),
et sont reliées mutuellement par complémentarité de formes.
2. Montant d'appui (1) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que quelques-unes, parmi les zones (5, 6) pouvant être imbriquées les unes dans les autres
par complémentarité de formes, présentent un léger surdimensionnement.
3. Montant d'appui (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'un perçage traversant (7) est pratiqué à la face supérieure (4) formée par les zones
coudées (5, 6), en vue de recevoir un moyen d'ajustement ciblant la faculté de réglage
du support en hauteur.
4. Montant d'appui (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait qu'au moins un bord rabattu (8), prévu sur l'une des zones (5, 6), prend appui dans un
évidement (11) situé au niveau de l'autre paroi latérale (2).
5. Montant d'appui (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la face extrême (3) est interrompue par au moins une échancrure (9) ceinturant par
zones, et par complémentarité de formes, la tige de retenue à présence minimale.
6. Procédé de fabrication d'un montant d'appui (1) conforme à l'une des revendications
1 à 5, la fabrication dudit montant d'appui (1) impliquant tout d'abord la mise en
forme préalable d'une pièce usinée bidimensionnelle, sachant qu'un double façonnage
de coudes à angle droit dans la région de la face extrême procure, à ladite pièce
usinée préformée, sa configuration en U à parois latérales parallèles,
caractérisé par le fait
que des zones (5, 6, 8) de la pièce usinée préformée, affectées à la liaison par complémentarité
de formes, sont ensuite partiellement coudées en direction les unes des autres.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé par le fait que la pièce usinée préformée est produite par matriçage.
8. Procédé selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé par le fait que le montant d'appui (1) est stabilisé par un segment (12) de la face extrême qui prend
naissance lors du matriçage d'échancrures (9) dans la région de la pièce usinée à
partir de laquelle la face extrême (3) est produite, et qui est positionné par façonnage
d'un coude parallèlement à ladite face extrême (3).


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