| (19) |
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(11) |
EP 1 945 892 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2006/001864 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/054058 (18.05.2007 Gazette 2007/20) |
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| (54) |
SCHLIEßZYLINDER
CLOSING CYLINDER
CYLINDRE DE FERMETURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.11.2005 DE 102005054643
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2008 Patentblatt 2008/30 |
| (73) |
Patentinhaber: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH |
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72458 Albstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- PFAB, Lothar
99817 Eisenach (DE)
- WEISHEIT, Eberhard
99848 Wutha-Farnroda (DE)
- MASCHE, Toralf
15827 Dahlewitz (DE)
- GÜRTLER, Jens
15834 Rangsdorf (DE)
- LOEB-ULLMANN, Christopher
10829 Berlin (DE)
- NEUMANN, Matthias
14467 Potsdam (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E. |
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Meissner & Meissner
Patentanwaltsbüro
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/051033
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DE-A1- 10 311 986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bekannt sind aus der Praxis Schließzylinder mit einem elektronischen Lesekopf, der
beispielsweise mit einem Magnetanker zusammenwirkt, der seinerseits ein Sperrelement
aufweist, das die Drehung des Zylinderkernes verhindert. In
DE 103 11 986 A1 ist eine der vorliegenden Erfindung verwandte, aber mit erheblichen Nachteilen behaftete
Lösung dargestellt, bei der in der Beschreibung darauf hingewiesen wird (Abschnitt
0011), dass die den Verfahrweg des detektierenden Kernstiftes bestimmenden Kerben
im Schlüssel nicht auf volle Tiefe gefräst sind, weil sonst nicht mehr zwischen eingestecktem
oder abgezogenen Schlüssel unterschieden werden kann Damit sind elektronische Schließzylinder
dieser Ausführung in Schließanlagen nur begrenzt mit schon vorhandenen mechanischen
Schließzylindern (Altanlagen) kombinierbar. Weiter benötigt die beschriebene radial
additive Anordnung von Motor, Feder und Betätigungselement sehr viel Platz und findet
z.B. in einem Zylinderkern von nur 13 mm Durchmesser keinen ausreichenden Bauraum.
Nachteilig ist weiter, dass die dargestellte Kontaktverbindung zum Schlüssel auf diesen
gerade in dem Bereich trifft, wo sich der Profilfräserauslauf befindet, so dass für
jedes Profil eine andere Anpassung erforderlich wäre. Ein besonderer Mangel ist die
Anordnung des in Anspruch 10 benannten und in Figur 3 gezeichneten Magneten, der die
Drehsperre vor einem selbsttätigen oder unbefugt von außen bewirkten Verdrehen schützen
soll. Dieser darf ja nur eine sehr geringe Anziehungskraft haben, damit das Drehmoment
des kleinen Motors diese überwinden kann. Diese Magnetanordnung kann zwar verhindern,
dass (bei eingestecktem Schlüssel) das Verstellelement durch z.B. Vibration o.ä. in
die Freigabestellung gedreht wird, nicht aber dass dies durch einen externen Magneten
hoher Feldstärke möglich ist, zumal - auch das ist ein Nachteil - der im vorderen
Schlossbereich gegen Einwirkungen aller Art von außen sensible Schlossbereich für
Manipulationen aller Art relativ gut zugänglich ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau eines derartigen Schließzylinders so zu
gestalten, dass die genannten Nachteile beseitigt, die breite und erweiterte Anwendung
und eine zuverlässige und sichere Funktion gewährleistet sind.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorzugsweise
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0005] Erster Schwerpunkt der Erfindung ist ein im jeweils den eingesteckten Schlüssel detektierenden
Kernstift quer angeordneter, dort beidseitig überstehender und auf einem im Kernstift
fest angeordneten Bolzen oder Hebelstift drehbarer sogenannter Kipphebel. Bei abgezogenem
Schlüssel ist die obere Endlage des detektierenden Kernstiftes durch eben diesen Kipphebel
bestimmt, der, durch Gehäusefeder und Gehäusestift nach oben gedrückt, zunächst die
Drehsperre in die sperrende Stellung dreht, sich dann beidseitig im Zylinderkern abstützt
und dabei die Drehsperre in einer definiert drehgesperrten Stellung arretiert. Wird
nun ein Schlüssel eingeführt, drückt dieser den betreffenden Kernstift je nach seiner
Anordnung in der Reihe der Sperrstifte ein- oder auch mehrfach nach unten, bis er
in der zugehörigen Kerbe eine beliebige, auf jeden Fall aber eine mit seinem Kipphebel
das Verdrehen der Drehsperre freigebende Lage einnimmt. Auch bei der im Schlüssel
am tiefsten eingeschnittenen Kerbe, die sich nur wenig von der gehäusebestimmten oberen
Endlage des Kernstiftes zu unterscheiden braucht, wird durch das freie oder auch federbeförderte
Drehen des Kipphebels, sobald er seinen beidseitigen Anschlag im Gehäuse verlässt,
die Drehsperre freigegeben.
Der zweite Schwerpunkt der Erfindung betrifft die Sicherheit vor Manipulation durch
von außen einwirkende Magnetfelder, u. a. mittels großer Permanentmagnete, mit denen
der nach Einstecken eines mechanisch berechtigten Schlüssels nicht mehr drehstellungsarretierte
Motor und damit die Drehsperre in die Offenstellung bewegt werden könnten. Die Lösung
besteht darin, dass die Drehsperre oder zumindest der sperrende Hebelarm der Drehsperre,
wie auch dass Sperrelement, beide aus einem weichmagnetischen Werkstoff bestehen.
Die Feldlinien eines externen Magneten werden sich immer auf den Punkt des geringsten
Abstandes zwischen beiden Teilen konzentrieren, dort die höchste Flussdichte und die
größte gegenseitige Anziehung erreichen und ein Herausdrehen der Drehsperre aus der
gesperrten Stellung verhindern, weil dann der Abstand zwischen Drehsperre und Sperrelement
zwangsläufig größer würde. Je stärker das Magnetfeld umso stärker wird auch die gegenseitige
Anziehung beider Teile in der gesperrten Stellung.
[0006] Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezug auf die Zeichnungen
erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1:
- eine Seitenansicht nur des Zylinderkernes des Schließzylinders
- Fig. 2:
- einen Schnitt durch diesen Zylinderkern in der Ebene B-B
- Fig. 3:
- einen Schnitt in der Ebene D-D an der Lage des Sperrelementes
- Fig. 4:
- einen Schnitt E-E in der Ebene des Kipphebels
- Fig. 5:
- einen Schnitt F-F in der Ebene des Betätigungselementes
- Fig. 6:
- die Ansicht.eines Schlüssels mit Anschlagskontakt.
- Fig. 7:
- eine perspektivische Ansicht des Zylinderkernes mit dem Federkontakt 24
[0007] Mit 1 in Figur 1 ist der Zylinderkern bezeichnet. Links unten in der Zeichnung ist
die Querbohrung zu erkennen, durch die das nicht dargestellte Verbindungskabel vom
Federkontakt 24 zur Elektronik 18 und von dort zum Motor 5 geführt wird. Dieser befindet
sich unter dem Einsatz Motorseite 7, welcher den Motor 5 aufnimmt. Mit 8 ist der die
Sperrmechanik aufnehmende Einsatz bezeichnet.
[0008] Der Schnitt D-D (Figur 3) ist auf Mitte des Sperrelementes 4 und des sperrenden Armes
der Drehsperre 6 gelegt (siehe auch Figur 2 bzw. Schnitt B-B). Der Abstand 26 gewährt
einerseits das freie Drehen der Drehsperre 6 ist aber auch der Punkt geringsten Abstandes
zum Sperrelement 4, in dem sich von außen einwirkende magnetische Feldlinien verdichten.
Bei Drehung des Zylinderkernes 1 im Gehäuse 2 ohne elektronische Berechtigung kommt
der hakenförmige Teil des Sperrelementes 4 an den Abgleitflächen 27 zur Anlage. Die
entsprechende Ausnehmung im Gehäuse 2 ist mit einem Deckel 3 aus Kunststoff versehen.
[0009] Der Schnitt E-E (Figur 4) ist durch den Kipphebel 14 gelegt, der auf einem im detektierenden
Kernstift 13 quer zu dessen Längsachse befestigten Hebelstift 15 schwenkbar gelagert
ist. Geschnitten ist ebenfalls der vom Kipphebel 14 in gesperrter Position gehaltene,
in gleicher Ebene liegende Hebelarm der Drehsperre 6, auf den der Magnet 12 wirkt,
um bei angestecktem Schlüssel Manipulationen durch Schwingungen, Schlagen o.ä. zu
verhindern. Sobald der Schlüssel 20 eingeführt und dadurch der detektierende Kernstift
13 auch nur um einen vergleichsweise kleinen Betrag nach unten verschoben wird, wird
der Kipphebel 14 von seinen Anschlagsflächen im Gehäuse 2 gelöst und kann sich auf
dem Hebelstift 15 soweit nach rechts drehen, dass der Hebelarm der Drehsperre 6 sich
in die Offenposition bewegen kann. Dazu genügt es, dass sich der Kipphebel 14, von
Anschlagskanten im detektierenden Kernstift begrenzt, nur etwa 30 Grad nach rechts
dreht. Das Verdrehen des Kipphebels 14 kann infolge unterschiedlicher Hebellängen
oder Masseverteilung allein durch Schwerkraft, hilfsweise auch durch eine nicht dargestellte
Feder erfolgen oder direkt durch den vom Motor 5 angetriebenen Hebelarm der Drehsperre
6.
[0010] In Figur 5 ist links ein Teil der Elektronik 18 zu sehen mit dem zugehörigen Abdeckblech
19, über welches die federbelasteten Gehäusestifte 16 gleiten können. Vor allem aber
liegt der Schnitt F-F in der Ebene des Betätigungselementes 9, das, im Einsatz 8 radial
nach innen verschiebbar, mit symmetrischen Abgleitflächen sowie einem Schlitz und
einem Langloch versehen ist, zusammenwirkend mit der Schwanenhalsfeder 10.
[0011] Im geschlossenen, schlüsselabgezogenen Zustand ragt das Betätigungselement 9 in eine
(kleine) Ausnehmung im Gehäuse 2 (neben der Ausnehmung für das Sperrelement 4) und
wird beim Verdrehen des Zylinderkern 1 im Gehäuse 2 schon bei kleinem Verdrehwinkel
radial nach innen verschoben, wodurch es mittels des geraden Armes der Schwanenhalsfeder
10 (Figur 2) das Sperrelement 4 nach innen in die geöffnete Stellung bewegt, sofern
die Drehsperre 6 vorher in die freigebende Stellung gedreht worden ist.
[0012] Der Schnitt B-B in Figur 2 zeigt neben der geschnittenen Elektronik 18 die Gesamtanordnung
der Sperrmechanik. Der Motor 5 trägt auf seiner Achse die Drehsperre 6 mit den zwei
gegeneinander um 90 Grad verdrehten Hebelarmen. Senkrecht, also normal zur Papierebene,
steht der Kipphebel 14, wenn er Schlüssel eingeführt ist. Die Drehsperre 6 wird mechanisch
in die Geschlossenstellung gedreht und dort gehalten, sobald der Schlüssel abgezogen
wird. Die an einem Querstift 11 angelenkte und im Gehäuse nach innen sich abstützende
Schwanenhalsfeder 10 führt im Verlauf eines Schließ- bzw. Öffnungsvorganges mehrere
Aufgaben und in Stufen aufeinanderfolgende Teilbewegungen aus. In der gezeichneten
Stellung drückt sie mit den zur Schlaufe gebogenen mittleren Schenkeln, welche am
Steg zwischen Schlitz und Langloch des Betätigungselementes 9 anliegen, diesen radial
nach außen, damit auch den durch das Langloch geführten Langschenkel der Schwanenhalsfeder
10 und damit das Sperrelement 4 in die gesperrte Stellung. Wird nun beim Drehen des
Zylinderkernes (mit dem Schlüssel) gegenüber dem Gehäuse das Betätigungselement 9
nach innen gedrückt, wird der durch das Langloch im Betätigungselement geführte gerade
Langschenkel der Schwanenhalsfeder 10 zunächst noch nicht mitgenommen. Die Radialbewegung
des Betätigungselementes 9 wird aber auf die zur Schlaufe gebogenen mittleren Schenkel
übertragen, welche sich dann samt dem Langschenkel um den Querstift 11 drehen und
damit zumindest eine Teilbewegung des Sperrelement 4 nach innen bewirken kann, sofern
die Drehsperre 6 freigegeben hat und das Sperrelement 4 frei nach innen verfahren
kann. Erst beim weiteren radialen Einschieben des Betätigungselementes 9 wird der
Langschenkel der Schwanenhalsfeder vom anderen Ende des Langloches im Betätigungselement
9 mitgenommen und dann erst direkt auf Durchbiegung belastet, wenn die Drehsperre
6, also die radiale Verschiebung des Sperrelement 4 nicht freigegeben ist. In diesem
Fall würde ohne das Langloch im Betätigungselement 9 bzw. ohne Unterteilung der Federbewegung
der Langschenkel der Schwanenhalsfeder 10 über den elastischen Bereich hinaus bleibend
verformt. Die beschriebene Anordnung erlaubt also, die Gesamtbiegung der Schwanenhalsfeder
10 auf drehende und schwenkende Einzelbewegungen der Federteile aufzuteilen und diese
nacheinander zu belasten.
[0013] In Fig. 2 (Schnitt B-B) ist nur der detektierende (in diesem Fall der hintere), im
Bereich des Kipphebels 14 seitlich freigefräste Kernstift 13 eingezeichnet. Die dicke
Kreislinie ergibt sich drucktechnisch bedingt durch das Zusammenlaufen der Umfangslinien
von Kernbohrung und Kernstift 13. Mit 25 ist die seitliche Ausnehmung bezeichnet,
in der sich der Kernstift 13 samt Kipphebel axial über seinen gesamten Verfahrweg
bis zum Anschlag im Gehäuse frei bewegen kann, dadurch aber gleichzeitig in beide
Richtungen verdrehgesichert ist.
[0014] Figur 6 zeigt einen sogenannten Gabelschlüssel 20 noch ohne Reidenbeschlag und ohne
Elektronik aber mit einer Kontaktfläche als Schlüsselkontakt 22 und einer isolierenden
Kontaktfassung 21 im Bereich des konventionellen Schlüsselanschlages. Vom Schlüsselkontakt
führt eine Schlüsselkontaktleitung 23 in den Bereich der Schlüsselelektronik.
[0015] Figur 7 zeigt als Gegenstück zum Schlüsselkontakt 22 den in einer isolierenden Fassung
im Zylinderkern 1 aufgenommenen Federkontakt 24. Gut zu erkennen sind überdies die
teilweise aus dem Zylinderkern vorstehenden Teile Sperrelement 4, Betätigungselement
9 und Schwanenhalsfeder 10.
1. Schließzylinder mit einem im Schließzylindergehäuse drehbar gelagerten Zylinderkern
sowie mit Kern- und Gehäusestiften, die von einem mechanisch codierten Schlüssel in
eine die Drehbewegung des Zylinderkernes ermöglichende Abgleichposition an der Trennebene
Schließzylindergehäuse/Zylinderkern bewegbar sind, sowie einer im Schließzylindergehäuse
angeordneten elektrisch/elektronischen Sperreinrichtung, die von einer elektronischen
Codierung des Schlüssels steuerbar ist, wobei die Sperreinrichtung ein durch die Drehung
des Zylinderkernes im Schließzylindergehäuse bewegbares Betätigungselement (9) aufweist,
das mit einem Federelement (10) zusammenwirkt, das seinerseits mit einem Sperrelement
(4) verbunden ist, das für die Sperrposition die Trennebene Schließzylindergehäuse/Zylinderkern
übergreifend in eine Ausnehmung (27) am Innenumfang des Schließzylindergehäuses (2)
unter der Federkraft eindrückbar ist, und wobei das Sperrelement (4) in seiner Sperrposition
durch eine Drehsperre (6), das Teil der elektrisch/elektronischen Sperreinrichtung
ist, gegen eine Bewegung aus der Sperrposition gesichert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer der Kernstifte (13) als detektierender Kernstift ausgebildet ist und einen
Kipphebel (14) aufweist, der an dem Kernstift (13) auf einem quer zu dessen Längsachse
angeordneten Bolzen oder Hebelstift (15) schwenkbar gelagert und so ausgebildet ist,
dass er bei abgezogenem Schlüssel eine Stellung einnimmt, in der er quer zur Längserstreckung
des Kernstiftes (13) steht und mit seinen Hebelarmen beidseitig über den Durchmesser
des Kernstiftes hinausragt, wobei er mit seinem einem herausragenden Hebelarm die
Drehsperre (6) in ihrer drehgesperrten Stellung arretiert.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Kipphebel (14) in seiner Sperrstellung beidseitig am Zylinderkern abstützt.
3. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Drehsperre (6) ein Magnet (12) im Zylinderkern zugeordnet ist, der Manipulationen
der Drehsperre durch Schwingungen, Schlagen o.ä. zu verhindert.
4. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (10) als Schwanenfeder ausgebildet ist.
5. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der das Sperrelement radial bewegende Schenkel der Schwanenhalsfeder (10) nacheinander
als in einem ortsfesten Drehpunkt (11) einseitig eingespannter, und um diesen schwenkender
Träger und in einer zweiten Bewegungsphase als zweiseitig aufliegender und auf Durchbiegung
belasteter Träger wirkt.
6. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Federelement zum Drehen des Kipphebels (14) vorgesehen ist, welches diesen in
eine die Drehsperre (6) freigebende Lage bewegt.
7. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kipphebel (14) - ausgehend vom Hebelstift (15) - unterschiedlich lange Hebelarme
aufweist.
8. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehsperre (6) ganz oder teilweise aus einem weichmagnetischen Material besteht.
9. Schließzylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sperrelement (4) aus einem weichmagnetischen Material besteht.
1. A lock cylinder having a cylindrical core, rotatably mounted in the lock-cylinder
housing, as well as core pins and housing pins, which pins are movable by a mechanically
coded key into an alignment position, enabling the rotary movement of the cylindrical
core, at the junction plane of lock-cylinder housing and cylindrical core, as well
as having an electrical/electronic blocking device, arranged in the lock-cylinder
housing, which is controllable by electronic coding of the key, wherein the blocking
device has an actuating element (9), movable by the rotation of the cylindrical core
in the lock-cylinder housing, which cooperates with a spring element (10) connected
for its part to a blocking element (4) which for the blocking position can, overlapping
the junction plane of lock-cylinder housing and cylindrical core, be pushed into a
cutout (27) in the internal circumference of the lock-cylinder housing (2) under spring
force, and wherein the blocking element (4) is secured in its blocking position against
movement out of the blocking position by a rotary catch (6) which is part of the electrical/electronic
blocking device, characterised in that one of the core pins (13) is in the form of a detecting core pin and has a tilting
lever (14) which is pivotably mounted on the core pin (13) on a bolt or lever pin
(15) arranged transversely to the longitudinal axis of the core pin (13) and which
is constructed such that when the key is removed it occupies a position in which it
is located transversely to the longitudinal extension of the core pin (13) and projects
beyond the diameter of the core pin at either side by means of its lever arms, wherein
it locks the rotary catch (6) in its rotationally-blocked position by means of one
of its projecting lever arms.
2. A lock cylinder according to claim 1, characterised in that in its blocking position, the tilting lever (14) is supported on both sides on the
cylindrical core.
3. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that a magnet (12) in the cylindrical core is associated with the rotary catch (6), which
magnet (12) prevents manipulation of the rotary catch though vibration, impact or
the like.
4. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that the spring element (10) is in the form of a swan-shaped spring.
5. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that the leg, of the swan's neck spring (10), radially moving the blocking element acts
successively as a support unilaterally clamped in a fixed pivot (11) and pivoting
about the latter and, in a second movement phase, as a support supported on two sides
and loaded on deflection.
6. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that a spring element for rotation of the tilting lever (14) is provided and moves the
latter into a position releasing the rotary catch (6).
7. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that the tilting lever (14) - issuing from the lever pin (15) - has lever arms of differing
length.
8. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that the rotary catch (6) is totally or partially composed of a magnetically soft material.
9. A lock cylinder according to any one of the preceding claims, characterised in that the blocking element (4) is composed of a magnetically soft material.
1. Cylindre de serrure doté
d'un noyau de cylindre monté à rotation dans un boîtier de cylindre de serrure,
de tiges de noyau et de tiges de boîtier qui peuvent être déplacées par une clé codée
mécaniquement dans des positions qui sont alignées sur le plan de séparation entre
le noyau de cylindre et le boîtier du cylindre de serrure et qui permettent le déplacement
de rotation du noyau de serrure et
d'un dispositif électrique/électronique de verrouillage disposé dans le boîtier du
cylindre de serrure et commandé par le codage électronique de la clé,
le dispositif de verrouillage présentant un élément d'actionnement (9) qui peut être
déplacé par la rotation du noyau de cylindre dans le boîtier du cylindre de serrure
et qui coopère avec un élément élastique (10) qui lui-même est relié à un élément
de verrouillage (4) qui, en chevauchant le plan de séparation entre le noyau de cylindre
et le boîtier du cylindre de serrure pour la position de verrouillage, peut être enfoncé
sous l'action de la force élastique dans une découpe (27) ménagée à la périphérie
intérieure du boîtier (2) du cylindre de serrure,
l'élément de verrouillage (4) étant maintenu dans sa position de verrouillage par
un verrou rotatif (6) qui fait partie du dispositif électrique ou électronique de
verrouillage et qui l'empêche de se déplacer hors de la position de verrouillage,
caractérisé en ce que
l'une des tiges de noyau (13) est configurée comme tige détectrice de noyau et présente
un levier basculant (14) monté à pivotement sur la tige de noyau (13) sur un goujon
ou tige de levier (15) disposé transversalement par rapport à son axe longitudinal,
le levier basculant étant configuré de telle sorte que lorsque la clé est retirée,
il prend une position dans laquelle il est disposé transversalement par rapport à
l'extension longitudinale de la tige de noyau (13) et déborde des deux côtés au-delà
du diamètre de la tige de noyau par ses bras de levier et
en ce que par ses bras de levier en débord, le levier basculant bloque le verrouillage de rotation
(6) dans sa position verrouillée en rotation.
2. Cylindre de serrure selon la revendication 1, caractérisé en ce que lorsqu'il est dans sa position de verrouillage, le levier basculant (14) s'appuie
des deux côtés sur le noyau de cylindre.
3. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un aimant (12) est associé au verrou de rotation (6) dans le noyau de cylindre et
empêche les manipulations du verrou de rotation par oscillation, percussion, etc.
4. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) est configuré comme ressort en col de cygne.
5. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la branche du ressort (10) en col de cygne qui déplace radialement l'élément de verrouillage
agit successivement comme support serré sur une face en un point fixe de rotation
(11) et pivotant autour de ce dernier et, dans une deuxième phase de déplacement,
comme support appuyé sur deux faces et sollicité en flexion.
6. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément élastique est prévu pour faire tourner le levier basculant (14) et déplace
ce dernier dans une position qui libère le verrou de rotation (6)..
7. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que partant de la tige (15) du levier, le levier basculant (14) présente des bras de
levier de différentes longueurs.
8. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le verrou de rotation (6) est constitué totalement ou partiellement d'un matériau
magnétique doux.
9. Cylindre de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (4) est constitué d'un matériau magnétique doux.


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