| (19) |
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(11) |
EP 1 945 909 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/006158 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/048456 (03.05.2007 Gazette 2007/18) |
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| (54) |
RUNDSCHAFTMEISSEL MIT MEISSELHALTER
CIRCULAR-SHANK TOOL COMPRISING A TOOL HOLDER
BURIN A TIGE CIRCULAIRE COMPORTANT UN PORTE-BURIN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.10.2005 DE 102005051449
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2008 Patentblatt 2008/30 |
| (73) |
Patentinhaber: BETEK Bergbau- und Hartmetalltechnik
Karl-Heinz Simon GmbH & Co. KG |
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78733 Aichhalden (DE) |
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Erfinder: |
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- KAMMERER, Karl
78737 Fluorn-Winzeln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fleck, Hermann-Josef |
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Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 295 232 DE-A1- 3 712 427 US-A- 4 850 649
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WO-A-03/004832 US-A- 4 327 947
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rundschaftmeißel mit Meißelhalter, bei dem der Schaft
des Rundschaftmeißels mittels einer geschlitzten Spannhülse in der Bohrung des Meißelhalters
gehalten ist, wobei die Spannhülse an der Bohrungswandung der Bohrung verspannt ist
und der Schaft des Rundschaftmeißels drehbar in der Spannhülse gehalten ist, wobei
die Spannhülse mit nach innen eingestanzten und/oder eingedrückten Halteelementen
versehen ist, die über den Umfang der Spannhülse verteilt sind und in eine in den
Schaft des Rundschaftmeißels eingebrachte Umfangsnut eingreifen, so dass die Spannhülse
in axialer Richtung unverschiebbar auf dem Schaft des Rundschaftmeißels festgehalten
ist.
[0002] Bei einem derartigen Rundschaftmeißel mit Meißelhalter ist die axiale Stellung der
Spannhülse auf dem Schaft des Rundschaftmeißels wichtig, damit die Stirnseiten der
Spannhülse freiliegen und die Spannhülse ein möglichst kleines Axialspiel besitzt.
Zudem muss der Schaft des Rundschaftmeißels in der Spannhülse durch die Haltetechnik
so zentriert sein, dass der Schaft frei drehbar in der, in der Bohrung des Meißelhalters
verspannten Spannhülse geführt ist.
[0003] Ein Rundschaftmeißel mit Meißelhalter der eingangs erwähnten Art ist aus der
EP 0 264 015 A1, der
US 4,850,649 und der
DE 37 12 427 A1 bekannt. Bei diesen Rundschaftmeißeln mit Meißelhalter sind die Halteelemente punkt-
oder stegartig nach innen eingedrückt, so dass sie in der Umfangsnut des Schaftes
ein mehr oder weniger großes Axialspiel aufweisen, das sich bei verspannter Spannhülse
in der Bohrung des Meißelhalters auch auf den Rundschaftmeißel auswirkt: Zudem bieten
die Halteelemente in der Umfangsnut des Schaftes des Rundschaftmeißels keine ausreichenden
Führungsflächen für eine eindeutige Zentrierung des Schaftes, wodurch dessen Drehbewegung
in der Spannhülse beeinträchtigt ist.
[0004] Aus der
US 4,327,947 ist ein Rundschaftmeißel bekannt, der in einer umlaufend in den Meißelschaft eingebrachten
Nut eine Spannhülse komplett aufnimmt. Dabei kommen die längsseitigen Enden der Spannhülse
mit den Nutseitenwänden in Eingriff.
[0005] Eine weitere Ausgestaltung eines Rundschaftmeißels ist in der
EP 0 295 232 gezeigt. Hierbei weist die Spannhülse über ihren gesamten Umfang eine Nut auf, die
in Richtung auf den Meißelschaft eingewalzt ist. Mit dem so ausgeformten Hütsenmaterial
greift die Spannhülse in die umlaufende Nut im Meißelschaft ein. Die
WO 03/004832 A1 zeigt schließlich eine Spannhülse, bei der lappenartige Halteelemente aus dem Hülsenmaterial
freigestanzt und in Richtung auf den Meißelschaft hin abgebogen sind.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Rundschaftmeißel mit Meißelhalter der eingangs
erwähnten Art die Halteelemente der Spannhülse so zugestalten, dass sie das Axialspiel
reduzieren, die Zentrierung des Schaftes in der Spannhülse so verbessern, dass sich
der Schaft in der Spannhülse ohne Beeinträchtigung drehen kann.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Halteelemente zwischen
zwei quer zur Längsachse der Spannhülse gerichteten Stanzkanten abgeteilt und nach
innen eingestanzt und/oder eingedrückt sind, dass sich die Stanzkanten über einen
Teil des Umfanges der Spannhülse erstrecken und zueinander einen Abstand aufweisen,
der der Breite der Umfangsnut im Schaft des Rundschaftmeißels entspricht, und dass
die Halteelemente dem konvexen Nutgrund der der Umfangsnut zugekehrt einen koaxialen,
konkaven Zentrierabschnitt bilden.
[0008] Die Anpassung der Breite der Halteelemente an die Breite der Umfangsnut im Schaft
des Rundschaftmeißels bringt eine Reduzierung des Axialspiels zwischen Spannhülse
und Schaft, während die dem konvexen Nutgrund der Umfangsnut mit zugekehrten koaxialen,
konkaven Zentrierabschnitten der Halteelemente die Funktionen des Rundschaftmeißels
im Meißelhalter optimiert.
[0009] Nach einer einfachen Ausführung ist es vorgesehen, dass die Spannhülse drei Halteelemente
aufweist, von denen ein Halteelement dem Schlitz der Spannhülse gegenüberliegt, und
dass die beiden anderen Halteelemente gegenüber dem einen Halteelement am Umfang der
Spannhülse jeweils um ca. 100° versetzt sind. Auf diese Weise wird die Anzahl der
Halteelemente auf ein Minimum reduziert. Für die weitere Bemessung der Halteelemente
ist vorgesehen, dass die Breite der Umfangsnut und damit die Breite der Halteelemente
etwa 1/7 bis 1/6 der axialen Abmessung der Spannhülse gewählt ist und dass sich die
konkaven Zentrierabschnitte der Halteelemente über einen Winkelbereich von etwa 30°
bis 50° des Umfanges der Spannhülse erstrecken. Damit die Halteelemente keine scharfen
Kanten bilden, die die Drehbewegung des Schaftes in der Spannhülse beeinträchtigen
können, sieht eine weitere Ausgestaltung vor, dass die Enden der konkaven Zentrieransätze
der Halteelemente über eine konvexe Rundung einen Übergangsabschnitt und eine konkave
Rundung in die Innenwandung der Spannhülse übergehen, dass die den konkaven Zentrierabschnitten
gegenüberliegenden konvexen Außenabschnitte der Spannhülse an den Enden über eine
konkave Rundung in die Außenwandung der Spannhülse übergehen.
[0010] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Halteelemente so weit nach innen
eingestanzt und/oder eingedrückt sind, dass die konvexen Außenabschnitte, die den
konkaven Zentrierabschnitten gegenüberliegen, zu der Innenwandung der Spannhülse beabstandet
sind, und dass die Tiefe der Umfangsnut im Schaft des Rundschaftmeißels so bemessen
ist, dass die konkaven Zentrierabschnitte der Halteelemente bei in der Bohrung des
Meißelhalters verspannten Spannhülse an dem Nutgrund der Umfangsnut anliegen oder
einen kleinen Abstand zu diesem einnehmen. Damit wird die Zentrierung des Schaftes
des Rundschaftmeißels in der Spannhülse optimiert.
[0011] Der kritische Punkt der Spannhülse liegt auf der Seite der Meißelspitze zugekehrten
Stirnseite der Spannhülse. Um Kollisionen mit dieser Stirnseite zu vermeiden, die
zu einer Beeinträchtigung der Drehbewegungen des Rundschaftmeißels führen könnten,
sieht eine Ausgestaltung vor, dass die der Meißelspitze zugekehrte Stirnseite der
Spannhülse im Abstand zum konischen Einführabschnitt der Bohrung im Meißelhalter steht,
der einen konischen Absatz des Meißelkopfes oder einen Zentrieransatz einer zwischen
Meißelhalter und Meißelkopf angeordneten Verschleißscheibe aufnimmt.
[0012] Einen zusätzlich verbesserten Effekt auf die Zentrierung des Schaftes des Rundschaftmeißels
in der Spannhülse wird nach einer Weiterbildung dadurch erreicht, dass die Halteelemente
in der Mittelquerebene der Spannhülse angeordnet oder symmetrisch zu dieser angeordnet
sind, und dass die Spannhülse in zwei um 180° um ihre Längsachse verdrehten axialen
Stellungen auf dem Schaft des Rundschaftmeißels aufbringbar und wahlweise in einer
der beiden identischen Stellungen darauf festgelegt ist. Dabei wird gleichzeitig der
Einbau, das heißt das Aufbringen der Spannhülse auf den Schaft des Rundschaftmeißels
in die Bohrung des Meißelhalters erleichtert. Im Übrigen wird damit auch die Zentrierung
der der Spannhülse verbessert. Werden zwei oder mehrere, symmetrisch zur Mittelquerebene
angeordnete Reihen von Halteelementen verwendet, dann ergibt sich zusätzlich eine
besonders stabile Abstützung des Meißelschaftes.
[0013] Das Einsetzen des Rundschaftmeißels in die Bohrung des Meißelhalters wird dadurch
begründet, dass die Außenkanten an den beiden Stirnseiten der Spannhülse abgeschrägt
sind, wobei die abgeschrägten Außenkanten der Stirnseiten der Spannhülse im Winkel
von ca. 30° zur Außenwandung der Spannhülse stehen.
[0014] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der neuen Spannhülse auf den Schlitz derselben gesehen;
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch die Spannhülse entlang der Linie II-II der Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Spannhülse entlang der Linie III-III der Fig. 1 und
- Fig. 4
- einen Teillängsschnitt durch einen Rundschaftmeißel mit Meißelhalter, bei dem eine
Spannhülse nach Fig. 1 bis 3 auf dem Schaft aufgebracht und in die Bohrung des Meißelhalters
eingesetzt ist.
[0015] Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, trägt die Spannhülse 10 einen zu der Längsachse 19 parallelen
Schlitz 11 und über den Umfang verteilt drei Halteelemente 16, 17, 18. Das Halteelement
16 liegt gegenüber dem Schlitz 11. Die beiden anderen Halteelemente 17 und 18 sind
um jeweils etwas a = 100° gegenüber dem Halteelement 16 am Umfang der Spannhülse 10
versetzt. Die Halteelemente 16, 17, 18 sind jeweils durch zwei parallele Stanzkanten
20 und 21 abgeteilt, die quer zur Längsachse 19 gerichtet sind und sich über einen
Winkelblech von etwa 30° bis 50° des Umfanges der Spannhülse 10 erstrecken.
Wie insbesondere der Querschnitt nach Fig. 3 zeigt, sind die Halteelemente 16, 17
und 18 nach innen eingestanzt und/oder eingedrückt und bilden einen zum konvexen Nutgrund
der Umfangsnut 39 koaxialen, konkaven Zentrierabschnitt 22.
[0016] Die Halteelemente 16, 17 und 18 werden in ihrer Breite durch den Abstand der Stanzkanten
20 und 21 bestimmt und auf die Breite der Umfangsnut 39 im Schaft 31 des Rundschaftmeißels
30 abgestimmt.
[0017] Die konkaven Zentrierungsabschnitte 22 der Halteelemente 16, 17 und 18 gehen an ihren
Enden über eine konvexe Rundung 26, einen Übergangsabschnitt und eine konkave Rundung
25 in die Innenwandung der Spannhülse 10 über, während die, den konkaven Zentrierabschnitten
22 gegenüberliegenden konvexen Außenabschnitte der Halteelemente 16, 17 und 18 an
ihren Enden über eine konkave Rundung 24, einen Übergangsabschnitt und eine konvexe
Rundung 23 in die Außenwandung der Spannhülse 10 übergehen. Damit werden an den eingestanzten
und/oder eingedrückten Halteelementen 16, 17 und 18 scharfe Kanten vermieden, die
das freie Verdrehen des Schaftes 31 in der Spannhülse 10 und das satte Verspannen
der Spannhülse 10 in der Bohrung 41 des Meißelhalters 40 beeinträchtigen können.
[0018] Wie aus Fig. 3 weiter abzuleiten ist, sind die Halteelemente 16, 17, und 18 soweit
nach innen eingestanzt und/oder eingedrückt, dass ihre konkaven Zentrierabschnitte
22 bei vorgespannter Spannhülse 10 in der Bohrung 41 des Meißelhalters 40 an dem konvexen
Nutgrund der Umfangsnut 39 des Schaftes 31 anliegen oder zu diesem in geringem Abstand
stehen, was wiederum der freien Verdrehbarkeit des Schaftes 31 in der Spannhülse 10
zugute kommt. Die Tiefe der Umfangsnut 39 im Schaft 31 des Rundschaftmeißels 30 ist
dabei weiterhin so bemessen, dass die konvexen Außenabschnitte der Halteelemente 16,
17 und 18 noch einen kleinen Abstand zur Innenwandung der Spannhülse 10 einnehmen,
wie ebenfalls der Fig. 3 zu entnehmen ist. Die Breite der Halteelemente 16, 17 und
18 beträgt etwa 1/7 bis 1/6 der Länge der Spannhülse 10, wie die Fig. 2 zeigt.
Dabei können die Halteelemente 16, 17 und 18, wie bei den bekannten Rundschaftmeißeln
mit Meißelhalter im Endbereich von Spannhülse 10 und Schaft 31 angeordnet sein, der
der Meißelspitze abgekehrt und mit der Umfangsnut 39 versehen ist.
[0019] Um die Zentrierung des Schaftes 31 in der Spannhülse 10 und dessen freie Verdrehbarkeit
zu verbessern, können die Halteelemente 16, 17 und 18 auch im Bereich der Mittelquerebene
38 der Spannhülse 10 angeordnet sein und in die in diesem Bereich des Schaftes 31
eingebrachte Umfangsnut 39 eingreifen. Die Spannhülse 10 kann dann in zwei Stellungen
auf den Schaft 31 aufgebracht und in eine von zwei identischen Stellungen darauf festgelegt
werden. Dies erleichtert den Einbau der Spannhülse 10, da sie vorher nicht in eine
ganz bestimmte Stellung zum Schaft 31 gebracht werden muss. Zudem wird die Zentrierung
des Schaftes 31 und die freie Verdrehbarkeit desselben verbessert, da sich die Spannhülse
10 in ihrer Längsrichtung weniger verkanten kann.
[0020] Wie Fig. 3 zeigt, sind die Umfangsnut 39 im Schaft 31 und die Halteelemente 16, 17
und 18 so aufeinander abgestimmt, dass auch die der Meißelspitze 37 zugekehrte Stirnseite
12 nicht in den konischen Einführungsabschnitt 42 der Bohrung 41 im Meißelhalter 40
ragt und frei liegt. In den konischen Einführungsabschnitt 42 ragt der Meißelkopf
36 mit einen konischen Absatz 32 des Bundes 33, an den sich die Abzugskehle 34 und
der Abzugsbund 35 des Meißelkopfes 36 anschließt. In den Meißelkopf 36 ist die Meißelspitze
37 aus Hartmetall eingesetzt.
[0021] Zwischen dem Meißelkopf 36 und dem Meißelhalter 40 kann auch eine Verschleißscheibe
angeordnet sein, die mit einem Zentrieransatz in den konischen Einführungsabschnitt
42 der Bohrung 41 im Meißelhalter 40 ragt und so nicht mit der zugekehrten Stirnseite
12 der Spannhülse 10 in Kontakt kommt.
1. Rundschaftmeißel (30) mit Meißelhalter (40), bei dem der Schaft (31) des Rundschaftmeißels
(30) mittels einer geschlitzten Spannhülse (10) in der Bohrung (41) des Meißelhalters
(40) gehalten ist, wobei die Spannhülse (10) an der Bohrungswandung der Bohrung (41)
verspannt ist und der Schaft (31) des Rundschaftmeißels (30) drehbar in der Spannhülse
(10) gehalten ist, wobei die Spannhülse (10) mit nach innen eingestanzten und/oder
eingedrückten Halteelementen (16,17,18) versehen ist, die über den Umfang der Spannhülse
(10) verteilt sind und in eine in den Schaft (31) des Rundschaftmeißels (30) eingebrachte
Umfangsnut (39) eingreifen, so dass die Spannhülse (10) in axialer Richtung unverschiebbar
auf dem Schaft (31) des Rundschaftmeißels (30) festgehalten ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (16,17,18) zwischen zwei quer zur Längsachse (19) der Spannhülse
(10) gerichteten Stanzkanten (20,21) abgeteilt und nach innen eingestanzt und/oder
eingedrückt sind,
dass sich die Stanzkanten (20,21) über einen Teil des Umfanges der Spannhülse (10) erstrecken
und zueinander einen Abstand aufweisen, der der Breite der Umfangsnut (39) im Schaft
(31) des Rundschaftmeißels (30) entspricht, und
dass die Halteelemente (16,17,18) dem konvexen Nutgrund der der Umfangsnut (39) zugekehrt
einen koaxialen, konkaven Zentrierabschnitt (22) bilden.
2. Rundschaftmeißel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spannhülse (10) drei Halteelemente (18,17,18) aufweist, von denen ein Halteelement
(16) dem Schlitz (11) der Spannhülse (10) gegenüberliegt, und
dass die beiden anderen Halteelemente (17,18) gegenüber dem einen Halteelement (16) am
Umfang der Spannhülse (10) jeweils um ca. 100° versetzt sind.
3. Rundschaftmeißel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite der Umfangsnut (39) und damit die Breite der Halteelemente (16,17,18)
etwa 1/7 bis 1/6 der axialen Abmessung der Spannhülse (10) gewählt ist.
4. Rundschaftmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die konkaven Zentrierabschnitte (22) der Halteelemente (16,17,18) über einen
Winkelbereich von etwa 30° bis 50° des Umfanges der Spannhülse (10) erstrecken.
5. Rundschaftmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Enden der konkaven Zentrieransätze (22) der Halteelemente (16,17,18) über eine
konvexe Rundung (26) einen Übergangsabschnitt und eine konkave Rundung (25) in die
Innenwandung der Spannhülse (10) übergehen,
dass die den konkaven Zentrierabschnitten (22) gegenüberliegenden konvexen Außenabschnitte
der Spannhülse (10) an den Enden über eine konkave Rundung (23) in die Außenwandung
der Spannhülse (10) übergehen.
6. Rundschaftmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (16,17,18) so weit nach innen eingestanzt und/oder eingedrückt
sind,
dass die konvexen Außenabschnitte, die den konkaven Zentrierabschnitten. (22) gegenüberliegen,
zu der Innenwandung der Spannhülse (10) beabstandet sind, und ..
dass die Tiefe der Umfangsnut (39) im Schaft (31) des Rundschaftmeißels (30) so bemessen
ist, dass die konkaven Zentrierabschnitte (22) der Halteelemente (16,17,18) bei in
der Bohrung (41) des Meißelhalters (40) verspannten Spannhülse (10) an dem Nutgrund
der Umfangsnut (39) anliegen oder einen kleinen Abstand zu diesem einnehmen.
7. Rundschaftmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Meißelspitze (37) zugekehrte Stirnseite (11) der Spannhülse (10) im Abstand
zum konischen Einführabschnitt (42) der Bohrung (41) im Meißelhalter (40) steht, der
einen konischen Absatz (32) des Meißelkopfes (36) oder einen Zentrieransatz einer
zwischen Meißelhalter (40) und Meißelkopf (36) angeordneten Verschleißscheibe aufnimmt.
8. Rundschaftmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (18,17,18) in der Mittelquerebene (38) der Spannhülse (10) angeordnet
oder symmetrisch zu dieser angeordnet sind, und
dass die Spannhülse (10) in zwei um 180° um ihre Längsachse (19) verdrehten axialen Stellungen
auf dem Schaft (31) des Rundschaftmeißels (30) aufbringbar und wahlweise in einer
der beiden identischen Stellungen darauf festgelegt ist.
9. Rundschaftmeißel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenkanten (14,15) an den beiden Stirnseiten (12,13) der Spannhülse (10) abgeschrägt
sind.
10. Rundschaftmeißel nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die abgeschrägten Außenkanten (14,15) der Spannhülse (10) im Winkel von ca. 30° zur
Außenwandung der Spannhülse (10) stehen.
1. Round-shank pick (30) with pick holder (40), in which the shank (31) of the round-shank
pick (30) is held in the bore (41) of the pick holder (40) by means of a slotted clamping
sleeve (10), wherein the clamping sleeve (10) is restrained on the wall of the bore
(41) and the shank (31) of the round-shank pick (30) is held in the clamping sleeve
(10) in a rotatable manner, wherein the clamping sleeve (10) is provided with holding
elements (16, 17, 18) which are punched and/or pressed inwards, are distributed over
the circumference of the clamping sleeve (10) and engage in a circumferential groove
(39), incorporated in the shank (31) of the round-shank pick (30), such that the clamping
sleeve (10) is captively held in place in the axial direction on the shank (31) of
the round-shank pick (30), characterized in that the holding elements (16, 17, 18) are separated between two punched edges (20, 21)
directed transversely to the longitudinal axis (19) of the clamping sleeve (10) and
are punched and/or pressed inwards, in that the punched edges (20, 21) extend over part of the circumference of the clamping
sleeve (10) and are at a distance from one another which corresponds to the width
of the circumferential groove (39) in the shank (31) of the round-shank pick (30),
and in that the holding elements (16, 17, 18) form a coaxial, concave centring section (22) facing
the convex groove root of the circumferential groove (39).
2. Round-shank pick according to Claim 1, characterized in that the clamping sleeve (10) has three holding elements (16, 17, 18), of which one holding
element (16) is opposite the slot (11) of the clamping sleeve (10), and in that the two other holding elements (17, 18) are each offset by about 100° relative to
the one holding element (16) on the circumference of the clamping sleeve (10).
3. Round-shank pick according to Claim 1 or 2, characterized in that the width of the circumferential groove (39) and thus the width of the holding elements
(16, 17, 18) is selected to be about 1/7 to 1/6 of the axial dimension of the clamping
sleeve (10).
4. Round-shank pick according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the concave centring sections (22) of the holding elements (16, 17, 18) extend over
an angular range of about 30° to 50° of the circumference of the clamping sleeve (10).
5. Round-shank pick according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the ends of the concave centring extensions (22) of the holding elements (16, 17,
18) merge into the inner wall of the clamping sleeve (10) via a convex rounded portion
(26), a transition section and a concave rounded portion (25), in that the convex outer sections of the clamping sleeve (10) which are opposite the concave
centring sections (22) merge at the ends into the outer wall of the clamping sleeve
(10) via a concave rounded portion (23).
6. Round-shank pick according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the holding elements (16, 17, 18) are punched and/or pressed inwards to such an extent
that the convex outer sections which are opposite the concave centring sections (22)
are at a distance from the inner wall of the clamping sleeve (10), and in that the depth of the circumferential groove (39) in the shank (31) of the round-shank
pick (30) is dimensioned in such a way that the concave centring sections (22) of
the holding elements (16, 17, 18), when the clamping sleeve (10) is restrained in
the bore (41) of the pick holder (40), bear against the groove root of the circumferential
groove (39) or are at a small distance from the latter.
7. Round-shank pick according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the end face (11), facing the pick tip (37), of the clamping sleeve (10) is at a
distance from the tapered insertion section (42) of the bore (41) in the pick holder
(40), said insertion section (42) accommodating a tapered shoulder (32) of the pick
head (36) or a centring extension of a wearing disc arranged between pick holder (40)
and pick head (36).
8. Round-shank pick according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the holding elements (16, 17, 18) are arranged in the centre transverse plane (38)
of the clamping sleeve (10) or are arranged symmetrically to said centre transverse
plane (38), and in that the clamping sleeve (10) can be put on the shank (31) of the round-shank pick (30)
in two axial positions rotated by 180° about its longitudinal axis (19) and can be
optionally secured thereto in one of the two identical positions.
9. Round-shank pick according to Claim 8, characterized in that the outer edges (14, 15) at the two end faces (12, 13) of the clamping sleeve (10)
are bevelled.
10. Round-shank pick according to Claim 9, characterized in that the bevelled outer edges (14, 15) of the clamping sleeve (10) are at an angle of
about 30° to the outer wall of the clamping sleeve (10).
1. Burin à tige circulaire (30) comportant un porte-burin (40), dans lequel la tige (31)
du burin à tige circulaire (30) est maintenue au moyen d'un manchon de serrage (10)
fendu dans l'alésage (41) du porte-burin (40), le manchon de serrage (10) étant bloqué
par serrage sur la paroi d'alésage de l'alésage (41) et la tige (31) du burin à tige
circulaire (30) étant maintenue rotativement dans le manchon de serrage (10), le manchon
de serrage (10) étant pourvu d'éléments de retenue (16, 17, 18) obtenus par frappage
et/ou par enfoncement vers l'intérieur, lesquels sont répartis sur la circonférence
du manchon de serrage (10) et s'engagent dans une rainure circonférentielle (39) ménagée
dans la tige (31) du burin à tige circulaire (30), de telle sorte que le manchon de
serrage (10) soit immobilisé de manière non déplaçable dans la direction axiale sur
la tige (31) du burin à tige circulaire (30),
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (16, 17, 18) sont séparés entre deux arêtes de découpage (20,
21) orientées transversalement à l'axe longitudinal (19) du manchon de serrage (10)
et sont obtenus par frappage et/ou par enfoncement vers l'intérieur,
en ce que les arêtes de découpage (20, 21) s'étendent sur une partie de la circonférence du
manchon de serrage (10) et présentent l'une par rapport à l'autre un espacement, qui
correspond à la largeur de la rainure circonférentielle (39) dans la tige (31) du
burin à tige circulaire (30), et
en ce que les éléments de retenue (16, 17, 18) forment une portion de centrage (22) concave
coaxiale tournée vers le fond de rainure convexe de la rainure circonférentielle (39).
2. Burin à tige circulaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le manchon de serrage (10) présente trois éléments de retenue (16, 17, 18), l'un des
éléments de retenue (16) faisant face à la fente (11) du manchon de serrage (10),
et
en ce que les deux autres éléments de retenue (17, 18) sont décalés d'environ 100° respectivement
par rapport audit élément de retenue (16) sur la circonférence du manchon de serrage
(10).
3. Burin à tige circulaire selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la largeur de la rainure circonférentielle (39) et donc la largeur des éléments de
retenue (16, 17, 18) est choisie pour correspondre à environ 1/7 à 1/6 de la dimension
axiale du manchon de serrage (10).
4. Burin à tige circulaire selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les portions de centrage (22) concaves des éléments de retenue (16, 17, 18) s'étendent
sur une région angulaire comprise entre environ 30° et 50° de la circonférence du
manchon de serrage (10).
5. Burin à tige circulaire selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les extrémités des portions de centrage concaves (22) des éléments de retenue (16,
17, 18) aboutissent par l'intermédiaire d'un arrondi convexe (26) à une portion de
transition et par l'intermédiaire d'un arrondi concave (25) à la paroi interne du
manchon de serrage (10),
en ce que les portions extérieures concaves du manchon de serrage (10) faisant face aux portions
de centrage concaves (22) aboutissent aux extrémités par l'intermédiaire d'un arrondi
concave (23) à la paroi externe du manchon de serrage (10).
6. Burin à tige circulaire selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (16, 17, 18) sont obtenus par frappage et/ou par enfoncement
vers l'intérieur dans une mesure telle
que les portions externes convexes, qui font face aux portions de centrage concaves
(22), soient espacées de la paroi interne du manchon de serrage (10), et
en ce que la profondeur de la rainure circonférentielle (39) dans la tige (31) du burin à tige
circulaire (30) est proportionnée de telle sorte que les portions de centrage concaves
(22) des éléments de retenue (16, 17, 18) viennent reposer dans le manchon de serrage
(10) bloqué par serrage dans l'alésage (41) du porte-burin (40) sur le fond de rainure
de la rainure circonférentielle (39) ou se positionnent à faible distance de celui-ci.
7. Burin à tige circulaire selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le côté frontal (11) du manchon de serrage (10) tourné vers la pointe du burin (37)
se trouve espacé de la portion d'introduction conique (42) de l'alésage (41) dans
le porte-burin (40), qui renferme un gradin conique (32) de la tête de burin (36)
ou une portion de centrage d'un disque d'abrasion disposé entre le porte-burin (40)
et la tête de burin (36).
8. Burin à tige circulaire selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (16, 17, 18) sont disposés dans le plan transversal central
(38) du manchon de serrage (10) ou sont disposés symétriquement par rapport à celui-ci,
et en ce que le manchon de serrage (10) peut être monté en deux positions axiales pivotant de
180° autour de son axe longitudinal (19) sur la tige (31) du burin à tige circulaire
(30) et au choix est fixé sur celle-ci dans une des deux positions identiques.
9. Burin à tige circulaire selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
les arêtes externes (14, 15) sur les deux côtés frontaux (12, 13) du manchon de serrage
(10) sont biseautées.
10. Burin à tige circulaire selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
les arêtes externes (14, 15) biseautées du manchon de serrage (10) sont placées à
un angle d'environ 30° par rapport à la paroi externe du manchon de serrage (10).


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