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EP 1 946 890 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
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Anmeldetag: 21.12.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Zentrierspanner
Centring clamp
Tendeur de centrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.01.2007 DE 102007003673
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2008 Patentblatt 2008/30 |
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Patentinhaber: Lang Technik GmbH |
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73765 Neuhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lang, Günter
73249 Wernau (DE)
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Vertreter: Ludewig, Rita |
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Patentanwältin
Heinrich- Schnitzler- Weg 6/1 72108 Rottenburg am Neckar- Ergenzingen 72108 Rottenburg am Neckar- Ergenzingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 742 081 DE-A1- 4 106 663
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EP-A- 1 213 095 DE-U1- 20 211 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zentrierspanner zur präzisen Lagefixierung von zu bearbeitenden
Werkstücken in Maschinentischen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiger
Zentrierspanner geht beispielweise aus der
EP 0 742 081 A2 hervor.
[0002] Es sind Zentrierspanner bekannt, die aus einem, aus Stahlguß bestehenden Grundkörper
mit Führungsnuten, eine um ihre Längsachse drehbar gelagerte Gewindespindel, die in
einem ersten axialen Bereich über ein rechtsgängiges Außengewinde und in einem zweiten
axialen Bereich über ein linksgängiges Außengewinde verfügt und mittig mit einer,
den Umfang der Gewindespindel umfassenden Nut ausgestattet ist, zwei auf je ein Außengewinde
der Gewindespindel aufgeschraubte Schlitten mit je einer im Kopfbereich angeordneten
Spannbacke, die mit, an den Schlitten angeschraubten, Nutensteinen in den Führungsnuten
des Grundkörpers und auf der Gewindespindel in axialer Richtung beweglich geführt
sind, wobei die Gewindespindel in einem, zwischen den Schlitten angeordneten, Mittelstück,
gegen das die beiden Schlitten zu spannen sind, zentriert ist und durch in der Nut
geführte Befestigungsmittel am Grundkörper und am Mittelstück fixierbar und arretierbar
ist, so daß eine Drehung der Gewindespindel zu einer Axialbewegung der Schlitten mit
Spannbacken aufeinander zu oder von einander weg führt.
[0003] Ein Problem der Zentrierspanner der beschriebenen Gattung besteht darin, daß die
an der Oberseite der Schlitten angeformten Spannbacken jeweils nur über eine zum Spannen
geeignete Spannfläche verfügen. Nur zwei, mit ihrer Spannfläche gegenüberliegend angeordnete
Spannbacken sind zur Lagefixierung von Werkstücken geeignet. Die äußeren Flächen der
Spannbacken sind überwiegend in einer materialsparenden Form gestaltet, haben jedoch
keine funktionelle Bedeutung. Aufgrund dessen bleibt der Spannweg zwischen den Spannbacken
sehr begrenzt. Des weiteren sind die Schlitten jeweils nur mit einem rechtsgängigen
oder mit einem linksgängigen Gewinde ausgestattet, weshalb sie jeweils nur auf dem
rechts- oder linksgängigen Gewinde der Spindel aufschraubbar sind. Außerdem können
sich die mit den Schlitten verschraubten Nutensteine lockern und verkannten, was bei
der erforderlichen Präzision zeit- und arbeitsaufwendige Wartungen erfordert.
[0004] Aus der
EP 0742081 A2 ist auch ein Zentrierspanner der gleichen Kategorie bekannt. Es handelt sich dabei
um eine Art Baukastensystem, bei dem der Präzisionsschraubstock aus einer schier unübersehbaren
Vielzahl von speziell angefertigten Einzelteilen mit einer noch größeren Anzahl von
herkömmlichen Verbindungsmitteln montiert werden muß. Darunter befinden sich auch
zwei Schlittenteile mit jeweils einer linksgängigen Gewindebohrung, auf die verschieden
ausgebildete Spannbackenpaare mit Schrauben und Muttern aufzuschrauben sind. Die Lösung
ist auf die Verspannung von Werkstücken von außen und innen, das gleichzeitige Einspannen
von zwei Werkstücken und auf ein konzentrisches und ein selbstzentrierendes Einspannen
von Werkstücken gerichtet und kann beim Einspannvorgang sowohl mit Hilfe von mechanischen
Mitteln als auch über hydraulische, pneumatische oder elektrische Systeme erfolgen.
[0005] Durch die Vielzahl der Aufgaben, die dieses Baukastensystem erfüllen soll, ergibt
sich das Problem dieser Lösung. Es ist neben einer großen Menge von herkömmlichen
Befestigungsmitteln wie Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern auch eine große Anzahl
von Spannbackenpaaren mit den unterschiedlichsten Ausführungen erforderlich, die eine
aufwendige Logistik hinsichtlich der Lagerung und des Transports erfordern. Der Umbau
des Präzisionsschraubstocks für die jeweilige Anwendungsform erfordert darüber hinaus
erhebliche Montage- und Demontagearbeiten mit dem damit verbundenen Zeitaufwand und
den daraus resultierenden Kosten. Bei den vielen Einzelteilen können außerdem in der
Praxis schnell einzelne Teile verlegt werden oder gar verloren gehen.
[0006] Es war daher Aufgabe der Erfindung einen Zentrierspanner zur präzisen Lagefixierung
von zu bearbeitenden Werkstücken in Maschinentischen zu schaffen, der mit nur einem
Spannbackenpaar erweiterte Spannwege, eine höhere Stabilität für die Führung der Schlitten
und gegen deren Verdrehung, ein wesentlich reduziertes Gewicht und eine weniger aufwendige
Logistik gewährleistet.
[0007] Die Aufgabe wird durch einen Zentrierspanner zur präzisen Lagefixierung von zu bearbeitenden
Werkstücken in Maschinentischen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Besonders hervorzuheben ist der konstruktive Aufbau der kopfseitig an den Schlitten
angeformten Spannbacken, die auf einer Seite eine vertikale Spannfläche für kleine
Spannweiten und gegenüberliegend eine stufenförmige Spannfläche für große Spannweiten
aufweisen.
[0009] Ein weiterer großer Vorteil besteht in der Ausgestaltung der Schlitten, die mit einem
von beiden Seiten nutzbaren linksgängigen und rechtsgängigen Innengewinde ausgestattet
sind, mit dem jeder Schlitten auf das linksgängige und das rechtsgängige Außengewinde
nur durch 180°- Drehung auf der gleichen Seite der Gewindespindel aufschraubbar ist,
wobei jeweils die kleinere oder größere Spannweite zur Verfügung steht, ohne daß die
Schlitten und die angeformten Spannbacken über den Grundkörper hinausragen. Die Nutzbarkeit
der Schlitten und des einen angeformten Spannbackenpaares ist somit, ohne zusätzliche
Spannbackenpaare und deren Montage und Demontage, ohne deren Lagerung und Transport,
wesentlich erweitert, flexibel und kostensparend.
[0010] Die, gemäß Anspruch 2, außerdem mit unterschiedlichen Konturen, Auflageflächen und
Hilfsanschlägen auszustattenden Spannbacken unterstützen nicht nur deren beidseitige
Benutzbarkeit bei unterschiedlicher Spannweite, sie erweitern außerdem deren Anwendungsvielfalt.
[0011] Hervorzuheben sind des weiteren, nach Anspruch 3, die beidseitig am Fußbereich der
Schlitten in einem Stück angeformten Nutensteine, die gemäß Anspruch 4 eine oberhalb
und unterhalb der Führungsnut verlaufende Angriffsfläche aufweisen. Dieses Merkmal
bewirkt, daß die Schlitten eine höhere Stabilität hinsichtlich ihrer Führung in den
Führungsnuten des Grundkörpers erhalten. Insbesondere behebt die einstückige Ausführung
das Problem der Lockerung der angeschraubten Nutensteine und damit die Gefahr des
Verkantens in den Führungsnuten des Grundkörpers. Durch die Form der angeformten Nutensteine
entstehen des weiteren größere Führungs- und Angriffsflächen, deren vorteilhafte Wirkung
auch darin besteht, daß die auf die Schlitten einwirkenden Kräfte, besser auf den
Grundkörper verteilt werden. Dies bewirkt eine erhebliche Verringerung der Materialbelastung
und des Materialverschleißes am Grundkörper. In Folge dieser positiven Wirkung ist
es nach Anspruch 5 möglich, die Grundkörper aus leichteren Materialien wie beispielsweise
aus Aluminium oder Kunststoff herzustellen, was wiederum zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung
der Zentrierspanner führt. Diese positive Wirkung birgt außerdem weiterreichende Vorteile
hinsichtlich der Lagerung und des Transports der Zentrierspanner. Deren erhebliche
Gewichtsreduzierung gestattet die Benutzung weniger belastbarer Lager- und Transporttechnik
und somit die Reduzierung des Material- und Kostenaufwandes im Bereich der Logistik.
[0012] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben
werden. Die Zeichnungen zeigen dabei in
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht des Zentrierspanners mit angeformten,
- Fig.2
- eine Draufsicht auf einen Zentrierspanner,
- Fig.3
- einen Schnitt A - A aus Fig.2,
- Fig.4
- eine Stirnansicht des Zentrierspanners mit angeformten Nutensteinen,
- Fig.5
- eine Seitenansicht des Zentrierspanners mit schmaler Spannbreite,
- Fig.6
- eine Seitenansicht des Zentrierspanners mit gedrehten Spannbacken und erweiterter
Spannbreite.
[0013] Das Ausführungsbeispiel zeigt, gemäß Fig.1, einen Zentrierspanner mit einem Grundkörper
1, beispielsweise aus Aluminiumguß, in dem zwei, in axialer Richtung parallel verlaufende
Führungsnuten angeordnet sind. Die zwei Schlitten 6, 7 sind im Kopfbereich mit angeformten
Spannbacken 8, 9 ausgestattet, die, nach Fig.3, beispielsweise mit speziellen Konturen
13 versehen sind und deren eine Seite beispielsweise je eine Auflagefläche 14 und
deren gegenüberliegende Seite vorzugsweise je einen Hilfsanschlag 15 aufweist. Eine
Gewindespindel 2 ist, gemäß Fig. 2 und Fig.3, mit einer, zwischen zwei Außengewinden
3 und 4 angeformten, den Umfang der Gewindespindel 2 umfassenden Nut 2.1 ausgestattet.
Über die Nut 2.1 ist die Gewindespindel 2 mit vorzugsweise zwei gegenüberliegend angeordneten
Befestigungsmitteln 12 am Grundkörper 1 fixierbar und arretierbar und wird über ein
mittig am Grundkörper 1 angeordnetes Mittelstück 5 zentriert. Mit den Befestigungsmitteln
12 kann die Gewindespindel 1 beispielsweise beim Einrichten mehrerer nacheinander
oder nebeneinander angeordneter Zentrierspanner auf einem Maschinentisch in horizontaler
Ebene in verschiedenen Richtungen nachjustiert werden. Gemäß Fig.4 sind erfindungsgemäß
im Fußbereich an den Schlitten 6, 7 beidseitig Nutensteine 10, 11 einstückig angeformt.
Die Schlitten 6, 7 sind mit einem, an sich bekannten und in den Zeichnungen nicht
näher dargestellten, linksgängigen und rechtsgängigen Innengewinde ausgestattet und
werden auf das rechtsgängige Außengewinde 3 und das linksgängige Außengewinde 4 der
Gewindespindel 2 aufgeschraubt, derart, daß die erfindungsgemäßen Spannbacken 8, 9
beispielsweise mit ihren stufenförmigen Spannflächen gegenüberliegend angeordnet sind,
wodurch eine breitere Spannweite zur Verfügung steht, die durch Anlageflächen 14 unterstützt
werden kann. Wird die kleinere Spannweite des Zentrierspanners benötigt, werden die
Schlitten 6, 7 mit den Spannbacken 8, 9 jeweils um 180° gedreht und wieder auf die
gleiche Seite der Gewindespindel 2 aufgeschraubt. Es stehen nun die vertikalen Spannflächen
und somit eine kleinere Spannweite zur Verfügung, die durch weitere Hilfsanschläge
15 zu ergänzen sind. Die Schlitten 6, 7 mit den im Fußbereich angeformten Nutensteinen
10, 11 sind zusammen mit der Gewindespindel 2 in den Führungsnuten des Grundkörpers
1 axial geführt, wobei die angeformten Nutensteine 10, 11 eine Angriffs- und Führungsfläche
aufweisen, die oberhalb und unterhalb der Führungsnuten des Grundkörpers 1 verlaufen.
In Fig.5 und 6 wird in einer Seitenansicht ein Zentrierspanner mit den erfindungsgemäß
doppelseitig nutzbaren Spannbacken 8, 9 dargestellt, wobei Fig.5 eine, aus dem Stand
der Technik bekannte Spannweite und Fig.6 eine erfindungsgemäß erweiterte Spannweite
erkennen läßt. Die Konturen 13 der Spannbacken 8, 9 können selbstverständlich nach
Bedarf die verschiedensten Formen aufweisen. Dies gilt auch für zusätzlich anordenbaren
Auflageflächen 14 oder Hilfsanschläge 15.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0014]
- 1
- Grundkörper,
- 2
- Gewindespindel,
- 2.1
- angeformte Nut,
- 3
- rechtsgängiges Außengewinde,
- 4
- linksgängiges Außengewinde,
- 5
- Mittelstück,
- 6
- Schlitten,
- 7
- Schlitten,
- 8
- Spannbacken,
- 9
- Spannbacken,
- 10
- Nutenstein,
- 11
- Nutenstein,
- 12
- Befestigungsmittel
- 13
- Konturen,
- 14
- Auflageflächen,
- 15
- Hilfsanschläge
1. Zentrierspanner zur präzisen Lagefixierung von zu bearbeitenden Werkstücken in Maschinentischen,
aufweisend einen Grundkörper (1) mit Führungsnuten, eine um ihre Längsachse drehbar
gelagerte Gewindespindel (2), die in einem ersten axialen Bereich ein rechtsgängiges
Außengewinde (3) und in einem zweiten axialen Bereich ein linksgängiges Außengewinde
(4) aufweist und mittig mit einer, den Umfang der Gewindespindel (2) umfassenden Nut
(2.1) ausgestattet ist, zwei auf je ein Außengewinde (3, 4) der Gewindespindel (2)
aufgeschraubte Schlitten (6, 7) mit je einer Spannbacke (8, 9) im Kopfbereich, die
mit Nutensteinen (10, 11) in den Führungsnuten des Grundkörpers (1) und auf der Gewindespindel
(2) in axialer Richtung beweglich geführt sind, wobei die Gewindespindel (2) in einem,
zwischen den Schlitten (6, 7) angeordneten, Mittelstück (5), gegen das die beiden
Schlitten (6, 7) zu spannen sind, zentriert ist und durch in der Nut (2.1) geführte
Befestigungsmittel (12) am Grundkörper (1) und am Mittelstück (5) fixierbar und arretierbar
ist, so daß eine Drehung der Gewindespindel (2) zu einer Axialbewegung der Schlitten
(6, 7) mit Spannbacken (8, 9) aufeinander zu oder von einander weg führt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannbacken (8, 9) kopfseitig an den Schlitten (6, 7) angeformt sind und jeweils
auf einer Seite eine vertikale Spannfläche für eine kleine Spannweite und gegenüberliegend
eine stufenförmige Spannfläche für eine große Spannweite aufweisen und
daß jeder Schlitten (6, 7) ein von beiden Seiten nutzbares linksgängiges und rechtsgängiges
Innengewinde aufweist, mit dem er nur durch 180°- Drehung auf der gleichen Seite der
Gewindespindel (2) auf deren linksgängiges oder rechtsgängiges Außengewinde (3, 4)
aufschraubbar ist, wobei jeweils die kleinere oder größere Spannweite zur Verfügung
steht, ohne daß die Schlitten (6, 7) und die angeformten Spannbacken (8, 9) über den
Grundkörper (1) hinausragen.
2. Zentrierspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseitig an den Spannbacken (8, 9) angeformten Spannflächen mit unterschiedlichen
Konturen (13) und fallweise mit Auflageflächen (14) und Hilfsanschlägen (15) zu ergänzen
sind.
3. Zentrierspanrier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutensteine (10, 11) an die Schlitten (6, 7) in einem Stück angeformt sind.
4. Zentrierspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutensteine (10, 11) Angriffsflächen aufweisen, die oberhalb und unterhalb der
Führungsnuten am Grundkörper (1) verlaufen.
5. Zentrierspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Grundkörpers (1) Stahl, Aluminium oder Kunststoff ist.
1. A centring clamping mechanism for precise positional fixation of workpieces to be
worked on while fixed on work tables featuring a structural body (1) with guide grooves,
a threaded spindle (2) mounted rotatably about its longitudinal axis, said threaded
spindle (2) that features a right-handed external thread (3) in a first axial area
and a second external thread (4) in a second axial area and is equipped with a groove
(2.1) in the middle surrounding the circumference of the threaded spindle (2), two
screwed slide (6, 7) on each of an external thread (3, 4) of the threaded spindle
(2), said screwed slide (6, 7) with a clamping jaw (8, 9) each in the head area, which
are movably guided in the axial direction, with slide blocks (10, 11) in the guide
grooves of the structural body (1) and on the threaded spindle (2), wherein, the threaded
spindle (2) is disposed in a middle piece (5) between the slide (6, 7) against which
the two slide (6, 7) are to be centrally clamped and is fixable and lockable through
the fastening means (12) guided on the structural body (1) in the groove (2.1) and
on the middle piece (5), so that a rotation of the threaded spindle (2) towards and
away from one another leads to an axial motion of the slide (6, 7) with the clamping
jaws (8, 9), characterised in that
the head-side clamping jaws (8, 9) are formed on the slide (6, 7) and respectively
feature on one side a vertical clamping surface for a small clamping capacity and
on the opposite side feature a stepped clamping surface for a large clamping capacity
and
that each slide (6, 7) features a left-handed and right-handed internal thread, useful
from both sides, with which it is screw-able only through a 180°- rotation on the
same side of the threaded spindle (2) on its left-handed or right-handed external
thread (3, 4), wherein, the smaller or larger clamping capacity respectively is at
disposal without the slide (6, 7) and the clamping jaws (8, 9) projecting outside
the structural body (1).
2. The centring clamping mechanism according to Claim 1, characterised in that the clamping surfaces formed on both sides are to be complemented on the clamping
jaws (8, 9) with different contours (13) and from case to case with areas of contact
(14) and auxiliary limit stop (15).
3. The centring clamping mechanism according to Claim 1 characterised in that the slide blocks (10, 11) are formed on the slide (6, 7) in one piece.
4. The centring clamping mechanism according to Claim 1 characterised in that the slide blocks (10, 11) feature points of attack that lie above and below the guide
grooves on the structural body (1).
5. The centring clamping mechanism according to Claim 1 characterised in that the material of the structural body (1) is steel, aluminium or plastic.
1. Dispositif de serrage et de centrage destiné à fixer d'une manière précise la position
de pièces à usiner dans des tables de machine-outil, comprenant un corps de base (1)
ayant des rainures de guidage, une broche filetée (2) qui est logée à rotation autour
de son axe longitudinal, qui présente, dans une première zone axiale, un filet extérieur
à droite (3) et, dans une deuxième zone axiale, un filet extérieur à gauche (4) et
qui est pourvue au milieu d'une rainure (2.1) s'étendant tour autour de ladite broche
filetée (2), deux chariots (6, 7) visés sur respectivement un filet extérieur (3,
4) de la broche filetée (2) et présentant chacun une mâchoire de serrage (8, 9) dans
la zone de la tête, qui sont guidés, par des coulisseaux (10, 11), dans les rainures
de guidage du corps de base (1) et sur la broche filetée (2) de manière à être déplaçables
dans la direction axiale, ladite broche filetée (2) étant centrée dans une partie
centrale (5) qui est disposée entre les chariots (6, 7) et contre laquelle les deux
chariots (6, 7) sont à serrer, et pouvant être fixée et arrêtée sur le corps de base
(1) et sur ladite partie centrale (5) par l'intermédiaire de moyens de fixation (12)
guidés dans la rainure (2.1) de sorte qu'une rotation de la broche filetée (2) entraîne
un mouvement axial des chariots (6, 7) avec les mâchoires de serrage (8, 9) de manière
à ce qu'ils se rapprochent ou s'écartent les uns des autres, caractérisé par le fait que lesdites mâchoires de serrage (8, 9) sont formées sur le chariot (6, 7) du côté de
la tête de celui-ci et présentent respectivement, sur un côté, une surface verticale
de serrage pour un petit écartement et, sur le côté opposé, une surface étagée de
serrage pour un grand écartement, et que chacun des chariots (6, 7) présente un filet
intérieur à gauche et à droite utilisable des deux côtés avec lequel, par une seule
rotation de 180°, il peut être vissé du même côté de la broche filetée (2) sur le
filet extérieur à gauche ou à droite (3, 4) de celle-ci, respectivement l'écartement
plus petit ou plus grand étant disponible sans que les chariots (6, 7) et les mâchoires
de serrage (8, 9) formées sur ceux-ci fassent saillie au-delà du corps de base (1).
2. Dispositif de serrage et de centrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les surfaces de serrage formées de part et d'autre sur les mâchoires de serrage (8,
9) sont à compléter de contours différents (13) et, le cas échéant, de surfaces d'appui
(14) et de butées auxiliaires (15).
3. Dispositif de serrage et de centrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que lesdits coulisseaux (10, 11) sont formés d'un seul tenant sur les chariots (6, 7).
4. Dispositif de serrage et de centrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que lesdits coulisseaux (10, 11) présentent des surfaces d'application qui s'étendent
au-dessus et au-dessous des rainures de guidage sur le corps de base (1).
5. Dispositif de serrage et de centrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la matière du corps de base (1) est de l'acier, de l'aluminium ou de la matière plastique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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