[0001] Die Erfindung betrifft eine Profilschiene zur Abdeckung oder Überbrückung von Fugen
zwischen zwei angrenzenden Bodenbelägen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Profilschienen sind an sich bekannt. Sie dienen der Überbrückung einer
Fuge in einem Fußboden, beispielsweise an einem Übergang von einem Fußbodenbelag (z.B.
Parkett) zu einem anderen Fußbodenbelag (z. B. Teppichboden), am Übergang von einem
Zimmer zu einem anderen Zimmer oder auch zur Festlegung eines Randes eines Teppichbodens
auf einem Fußboden. Die unterschiedlichen Fußbodenbeläge können verschiedene Höhen
aufweisen, so daß die Fugentiefe sehr variabel sein kann. Dazu benötigt man in der
Höhe sehr anpassungsfähige Profilschienen. Aus der
DE OS 100 30 092 ist ein Fugenüberbrückungsprofil bekannt, bei dem die Abdeckschiene zwei nach unten
gerichtete Schenkel aufweist, mit denen sie über einen am Basisprofil angeformten
und nach oben stehenden Schenkel greift und mit einer durch die Abdeckschiene in einen
im aufrechten Schenkel des Basisprofils befindlichen Schraubentreibkanal greifenden
Schraube festgelegt ist. Die an der Abdeckschiene sitzenden und das Basisprofil übergreifenden
Schenkel sind lang ausgebildet und weisen auf der Länge horizontale Sollbruchstellen
auf, um die Schenkel je nach Bedarf verkürzen zu können. Wenn die Fugentiefe nur gering
ist, muß der Schenkel gekürzt werden, um nicht auf dem Boden aufzusetzen, bevor die
Abdeckschiene die Belagränder festlegt. Diese Schenkel mit den Sollbruchstellen haben
aber Nachteile. Einerseits sind die Schenkel durch die Sollbruchstellen instabil und
bieten in der Abdeckschiene beim Aufsetzen kaum Führung und vor allem keinen Seitenhalt.
Die Schenkel müssen sehr lang ausgebildet werden, wenn sie für alle Fugentiefen nutzbar
sein sollen. Andererseits müssen die Schenkel immer auf die Fugentiefe zugeschnitten
werden, sodaß sie auf der Baustelle zu bearbeiten sind und generell Materialabfall
anfällt.
[0003] Aus
DE 94 12 987 U1 ist weiterhin eine Abdeckschiene zur Überbrückung einer Bodenfuge bekannt, die aus
einem Basisprofil, einem Abdeckprofil und einem Zwischenteil besteht. Das Zwischenteil
weist an seinen Seitenflanken zwei Rastvorsprünge auf, die im montierten Zustand in
entsprechend geformte Rastvorsprünge der Schenkel des Basisprofils eingreifen. Auch
bei dieser Ausführung ist die Höhenverstellbarkeit jedoch beschränkt, weil die an
der Unterseite des Abdeckprofils angeordneten Schenkel zur Gewährleistung einer Seitenführung
die an der Oberseite des Basisprofils angeordneten Schenkel seitlich umgreifen müssen
und folglich die Länge der Schenkel die Höhendifferenz bestimmt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Profilschiene zu schaffen, die hinsichtlich
der unterschiedlichen Fugentiefen geeignet ist, die Bodenbeläge ausreichend festzulegen
und dabei sich einfach montieren läßt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bei
niedrigem Bodenbelag wird die Abdeckschiene auf die Basisschiene aufgesetzt, und die
Stege der Abdeckschiene greifen über den Schenkel der Basisschiene und haben seitlichen
Halt. Sobald die Stege in ihrer Länge nicht mehr ausreichen, um den Schenkel der Basisschiene
zu erfassen, wird ein Zwischenstück zwischen die Stege gesetzt, das sich dort festhält.
Eine nach unten gerichtete Wandung am Zwischenstück läßt sich in den Treibkanal stecken,
wodurch bereits die Abdeckschiene zur Basisschiene ausgerichtet ist und dabei seitlichen
Halt bekommt. Der H-förmige Blockteil des Zwischenstücks läßt sich ohne Mühe zwischen
die Stege des Abdeckteils schieben, weil die H-Wände gewisse Elastizität besitzen
und sich geringfügig nach innen drücken lassen, bevor die Stege mit ihnen in Formschluß
kommen. Die H-Wände sind dazu mit einer geringen Wandstärke ausgebildet, um die gewünschte
Elastizität zu haben.
[0006] Damit die H-Wände einen formschlüssigen Halt an den Stegen finden, werden die Merkmale
des Anspruchs 2 genutzt. Es ist bereits ausreichend, wenn nur die nach unten gerichteten
H-Wände im unteren Bereich, also fast am freien Ende, eine Rastnase aufweisen, um
in eine Hinterschneidung an der Innenseite des Stegs zu greifen, denn das Zwischenstück
trägt nur zur Ausrichtung und Stabilisierung der Abdeckschiene bei und dazu ist es
ausreichend, wenn das Zwischenstück an den Stegen einfach nur gehalten wird.
[0007] Wenn man einen festeren Sitz für das Zwischenstück wünscht, wäre eine zusätzliche
Rastnase auch am anderen Ende der nach oben stehenden H-Wand ohne Aufwand möglich.
Selbst mehrere Rastnasen auf der H-Wand anzubringen wäre ohne Aufwand möglich. Diese
vorstehenden Rastnasen an der H-Wand lassen sich gut zwischen die Stege drücken, weil
die H-Wand nur am Quersteg gehalten ist und sich am freien Ende durch die Elastizität
zurück drücken läßt. Sobald die Rastnasen zum Gegenraster kommen, springt die H-Wand
in ihre Ausgangshaltung zurück und hält Formschluß.
[0008] Da das Zwischenstück die Abdeckschiene zur Basisschiene nur ausrichten und in Lage
halten soll, ist es sehr vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruchs 3 Verwendung
finden. Die Praxis hat gezeigt, daß das Mittelstück nicht die gleiche Länge wie die
Abdeckschiene haben muß, sondern daß es ausreicht, nur kurze Stücke des Mittelstücks
jeweils in Abständen einzusetzen. Man erspart sich damit wesentliches Material und
es bietet sich an, diese Zwischenstücke dort vorzusehen, wo die Abdeckschiene mit
der Basisschiene verschraubt wirkt. Es wäre aber auch jede andere Stelle möglich.
Die Einschnitte an den H-Wänden im oberen und unteren Bereich teilen die lange Fläche
in kurze Abschnitte auf, die mehr Elastizität und bessere Federkraft haben und dadurch
vorteilhafter in das Raster auf der Innenseite der Stege springen. Die Zwischenstücke
lassen sich durch die kurzen Einzelabschnitte leicht und ohne großen Druck zwischen
die Stege einschieben und danach noch längs verschieben.
[0009] Es hat sich als sehr vorteilhaft gezeigt, die Merkmale des Anspruchs 4 zu nutzen.
Wenn das Zwischenstück unter dem Schraubloch der Abdeckschiene zu liegen kommt, muß
das Befestigungsmittel, also die Schraube, durch das Zwischenstück greifen. Dazu ist
es zweckmäßig, wenn ein Einzelabschnitt, vorteilhafterweise der Mittelabschnitt im
Bereich zwischen den nach oben stehenden H-Wänden mit Material ausgefüllt ist und
infolgedessen ein Bohrloch aufnimmt. Dadurch, daß am Quersteg die nach unten gerichtete
Wandung mittig angeformt ist, wird diese von der vorgesehenen Bohrung geteilt. Die
Bohrung soll möglichst dem Durchmesser der Befestigungsschraube entsprechen, damit
sie von dem Zwischenstück eine Führung erhält und dadurch vollkommen gerade in den
Treibkanal eingeschraubt wird.
[0010] Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Merkmale des Anspruchs 5 genutzt werden.
Durch den konischen Verlauf der Bohrung, der sich insbesondere bei der Wandung bemerkbar
macht, wird die Schraube beim Eindrehen bereits leicht festgelegt und fällt nicht
heraus, sollte die Abdeckschiene gedreht werden. Das geringfügige Erfassen der Wandung
mit der Gewindeaußenkante der Schraube erzeugt diesen Vorteil, behindert aber nicht
das Festlegen im Treibkanal. Die konische Verjüngung ist nur geringfügig ausgebildet
und bringt damit die gewünschte Haltewirkung.
[0011] Die Zwischenstücke können zwar an beliebigen Stellen an der Abdeckschiene eingesetzt
werden, haben aber einen besonderen Vorteil, wenn sie entsprechend Anspruch 6 gesetzt
werden. Die Schrauben lassen sich dann auch gleich vormontieren. Die Abdeckschiene
wird nur noch auf die Basisschiene aufgesetzt und zwar mit der nach unten gerichteten
Wandung in den Treibkanal und die vormontierten Schrauben sind einzudrehen. Diese
Arbeit kann jeder ungelernte Arbeiter durchführen, da die Schrauben geführt und vollkommen
gerade einlaufen. Die H-Wände sind nach oben so lang ausgebildet, daß beim Eingreifen
der Rastnasen in die Rasterrille der Stege ihr oberes Ende gerade die Unterseite der
Abdeckschiene berühren. Dadurch haben die Zwischenstücke, wenn sie zwischen den Stegen
ordnungsgemäß eingesetzt sind, einen festen Sitz und bieten eine gute seitliche Stabilisierung.
[0012] Gemäß Anspruch 7 ist die Wandung derart gestaltet, daß sie günstig in den Treibkanal
hineingleitet. Dazu trägt vor allem die Phase an der Unterkante bei und ebenso die
nach unten gerichtete Rillung auf der Oberfläche zu beiden Seiten der Wandung. Sollten
geringfügige Verunreinigungen oder Ablagerungen an der Kante des Treibkanals sein,
so bietet die nach unten ausgerichtete Rillung einen günstigen Eintritt, weil diese
Rillen gegebenenfalls diese Materie durchstößt oder sogar zerschneidet.
[0013] Es hat sich weiterhin sehr vorteilhaft gezeigt, wenn die Merkmale des Anspruchs 8
verwendet werden. Wenn die Wandungshöhe der Tiefe des Treibkanals entspricht, läßt
sich die Abdeckschiene in ihrer untersten Stellung bis auf den Schenkel der Basisschiene
drücken und hat eine Höhendifferenz zur obersten Stellung, die der gesamten Höhe der
Wandung entspricht. Damit hat man eine Profilschiene geschaffen, die mit einem einfachen
Zusatzteil eine sehr große Höhendifferenz ausgleicht, und die Bodenbelagränder jeweils
gut hält. Diese Schiene kann auch problemlos in der Höhe nachgeregelt werden. Schließlich
trägt die vorgesehene Stärke der Wandung dazu bei, die geringfügig enger als die Weite
des Gewindetreibkanals sein soll, daß die Wandung günstig in den Treibkanal gesteckt
werden kann und hierbei ausreichender Seitenhalt gegeben ist.
[0014] Schließlich hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, die Merkmale des Anspruchs
9 zu nutzen. Insbesondere durch die Verwendung von thermoplastischem Kunststoff bekommt
das Zwischenstück die guten elastischen Eigenschaften, die sich besonders gut auf
die H-Wände auswirken. Vor allem bei den Einzelabschnitten der H-Wände ist der Kunststoff
besonders günstig. Ferner hätte es einen großen Vorteil, das Zwischenstück aus Kunststoff
zu fertigen, wenn vor allem die Abdeckschiene aus Metall besteht. Die Werkstoffe wirken
besonders schonend aufeinander. Schließlich läßt sich das Zwischenstück mit seinem
H-förmigen Block und den angeformten H-Wänden recht kostengünstig im Spritzgußverfahren
herstellen.
[0015] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden nachstehend mit der Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand der Figuren näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- eine zusammengesetzte Profilschiene mit Basisschiene, Zwischenstück und Abdeckschiene,
- Figur 2
- ein Zwischenstück und
- Figur 3
- eine zusammengesetzte Profilschiene im Schnitt an der Bohrung für das Befestigungsmittel,
bestehend aus Basisschiene, Zwischenstück und Abdeckschiene, wobei die Abdeckschiene
auf einer Seite den Bodenbelag ergreift.
[0017] Wie der Figur 1 zu entnehmen ist, besteht die Profilschiene 1 aus einer Basisschiene
2, die einen Seitenflansch 3 zur besseren Festlegung am Boden aufweist. Von der Basisschiene
2 erstreckt sich ein Schenkel 4 senkrecht nach oben, der mit einem Schraubentreibkanal
5 ausgestattet ist. Der Schraubentreibkanal 5 ist mit einer Struktur 6 ausgekleidet,
damit die Befestigungsmittel wie Schrauben 7 sich besser festlegen können. Über der
Basisschiene 2 befindet sich eine Abdeckschiene 8, die die nicht dargestellte Fuge
zwischen zwei Bodenbelägen abdecken soll. Die Abdeckschiene 8 zeigt zwei seitliche
Flügel 9, mit denen die Bodenbeläge erfaßt und zum Boden gedrückt werden. An der Unterseite
10 der Abdeckschiene 8 sind zwei Stege 11, 12 angeformt, die von einander einen Abstand
haben, der der Breite 13 des Schenkels 4 entspricht.
[0018] Diese Abdeckschiene 8 greift bei niedrigen Bodenbelägen mit ihren Stegen 11, 12 über
den Schenkel 4 und bekommt von ihm die seitliche Führung. Wenn die Bodenbeläge höher
sind, würden die Stege 11, 12 den Schenkel 4 nicht mehr erfassen. Dazu ist zwischen
den Stegen 11, 12 ein Zwischenstück 14 eingesetzt, das sich an den Innenwänden 15,
16 der Stege 11, 12 festhält. Das Zwischenstück 14 wird von einem H-förmigen Blockteil
17 gebildet, der einen Quersteg 18 aufweist, an dessen jeweiligem Ende aufrechte H-Wände
19 angeformt sind, die sich nach oben und nach unten erstrecken. Diese H-Wände 19
haben im oberen und unteren Bereich nach außen abstehende Rastnasen 20, 21, mit denen
sie sich in dem Raster 22 auf der Innenwand 15, 16 der Stege 11, 12 halten. Das Zwischenstück
14 zeigt weiterhin eine vom Quersteg 18 mittig nach unten gerichtete Wandung 23, die
in den Schraubentreibkanal 5 faßt und dadurch die Abdeckschiene 8 in der Seitenlage
arretiert.
[0019] In der Figur 2 ist das Zwischenstück 14 allein herausgestellt und kann besser beschrieben
werden. Die gleichen Teile sind jeweils mit gleichen Bezugsziffern belegt. Man erkennt
sehr gut den H-förmigen Blockteil 17, der vom Quersteg 18 und den angeformten H-Wänden
19 gebildet ist. Die H-Wände 19 tragen nur im unteren Bereich eine Rastnase 20, 21,
die zur Festlegung zwischen den Stegen 11, 12 ausreichend ist. Die H-Wände 19 sind
sowohl von oben wie von unten mit Einschnitten 24, 25 versehen, sodaß sich Einzelabschnitte
26 ergeben. Das dargestellte Zwischenstück 14 hat fünf Einzelabschnitte 26, von denen
der mittlere Einzelabschnitt 26 zwischen den nach oben gerichteten H-Wänden 19 mit
Material 27 ausgefüllt ist. In dieses Material 27 ist eine senkrechte Bohrung 28 eingebracht,
durch die ein Befestigungsmittel wie Schrauben 7 zur Festlegung der Abdeckschiene
8 faßt. Diese Bohrung 28 läuft auch durch die vom Quersteg 18 nach unten gerichtete
Wandung 23 und teilt sie in zwei Abschnitte. Die Wandung 23 ist beidseitig mit einer
nach unten gerichteten Rillung 29 versehen, um günstig in den Treibkanal 5 zu fassen.
Es trägt ferner eine Phase 30 dazu bei, die an der unteren Kante der Wandung 23 vorgesehen
ist, daß die Wandung 23 gut in den Treibkanal 5 kommt. Dadurch, daß das Zwischenstück
14 aus Kunststoff gefertigt ist, sind die H-Wände 19 etwas elastisch und lassen sich
zumindest an den Endbereichen, an welchen die Rastnasen 20, 21 sitzen, geringfügig
nach innen drücken, damit die H-Wände 19 gut zwischen die Stege 11, 12 bis in ihre
Endposition gleiten und dann durch zurückfedern die Rastnasen 20, 21 in die Rastrille
22 greifen.
[0020] In Figur 3 ist die Profilschiene 1 geschnitten dargestellt, wie sie mit einem Flügel
9 der Abdeckschiene 8 auf den Bodenbelag 31 greift. Weil der Bodenbelag 31 hoch ist,
ist ein Zwischenstück 14 zwischen die Stege 11, 12 der Abdeckschiene 8 gedrückt. Dieses
Zwischenstück 14 greift mit den am oberen und unteren Ende der H-Wand 19 vorgesehenen
Rastnasen 20, 21 in die Rastrillen 22 der Stege 11, 12 und hat damit einen festen
Sitz an der Abdeckschiene 8. Die Profilschiene 1 ist direkt an der Bohrung 28 geschnitten,
wo die Befestigungsschraube 7 zur Festlegung der Abdeckschiene 8 durchgreifen soll.
Man erkennt, daß sich die Bohrung 28 konisch verjüngend von oben nach unten verläuft,
damit die Schraube 7 mit ihren Gewindespitzen ganz gering in die Bohrwandung greift
und sich damit gegen Herausfallen sichert.
[0021] Die Wandung 23, die am Zwischenstück 14 fest gelegt ist, wie aus Figur 2 zu ersehen
ist, greift gerade in den Gewindetreibkanal 5 des Schenkels 4 ein, um die Abdeckschiene
8 an der Basisschiene 2 seitlich ausgerichtet einzubringen und schließlich mit der
Schraube 7 festzulegen. Die Montage der Profilschiene 1 und insbesondere der Abdeckschiene
8 ist für den ungelernten Arbeiter einfach und völlig unkompliziert. Es lassen sich
mit dieser Ausführung erhebliche Höhendifferenzen ausgleichen, sodaß nicht mehr mit
mehreren Zwischenadaptern gearbeitet werden muß.
[0022] Die Neuerung ist nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr
ist eine Vielzahl von Varianten, Abwandlungen und Kombinationen einzelner in unterschiedlichen
Ausführungsformen beschriebenen Details denkbar, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken
Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Profilschiene
- 2
- Basisschiene
- 3
- Seitenflansch
- 4
- Schenkel
- 5
- Gewindetreibkanal
- 6
- Struktur
- 7
- Befestigungsmittel, Schraube
- 8
- Abdeckschiene
- 9
- Flügel
- 10
- Unterseite
- 11
- Steg
- 12
- Steg
- 13
- Breite
- 14
- Zwischenstück
- 15
- Innenwand des Stegs 11
- 16
- Innenwand des Stegs 12
- 17
- Blockteil
- 18
- Quersteg
- 19
- H-Wände
- 20
- Rastnase
- 21
- Rastnase
- 22
- Raster, Rastrille
- 23
- Wandung
- 24
- Einschnitt
- 25
- Einschnitt
- 26
- Einzelabschnitt
- 27
- Material
- 28
- Bohrung
- 29
- Rillung
- 30
- Phase
- 31
- Bodenbelag
- 32
- Bohrung der Abdeckschiene
1. Profilschiene (1) zur Abdeckung oder Überbrückung von Fugen zwischen zwei angrenzenden
Bodenbelägen (31) oder zum seitlichen Abgrenzen eines Bodenbelags (31) mit einer Basisschiene
(2), an der mindestens ein senkrecht nach oben stehender Schenkel (4) angeformt ist,
welcher einen nach oben offenen Gewindetreibkanal (5) zur Aufnahme einer Befestigung
(7) für eine Abdeckschiene (8) aufweist, wobei die Abdeckschiene (8) zwei nach unten
gerichtete Stege (11, 12) angeformt hat, die von einander einen Abstand entsprechend
der Breite (13) des aufrechtstehenden Schenkels (4) haben und für eine höhere Montage
der Abdeckschiene (8) zwischen die Stege (11, 12) ein Zwischenstück (14) aufnehmen,
das Verbindung zum Treibkanal (5) nimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (14) von einem H-förmigen Blockteil (17) gebildet ist, welches
zwischen den Stegen (11, 12) der Abdeckschiene (8) mit seinen senkrechten H-Wänden
(19) formschlüssig festgelegt ist und am Quersteg (18) des Blockteils (17) mittig
eine nach unten gerichtete Wandung (23) angeformt ist, die bei der Montage der Abdeckschiene
(8) in den Treibkanal (5) greift.
2. Profilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die H-Wände (19) des Blockteils (17) auf ihrer Außenfläche zumindest im unteren Bereich
mit mindestens einer Rastnase (20, 21) ausgestattet sind, die sich längs der Profilschiene
(1) erstrecken und im montierten Zustand in ein Raster (22) auf der Innenseite der
Stege (11, 12) der Abdeckschiene (8) greifen.
3. Profilschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockteil (17) eine begrenzte Länge aufweist, bei dem die H-Wände (19) von oben
und unten bis zum Quersteg (18) mit Einschnitten (24, 25) versehen sind, wodurch mehrere,
bevorzugt fünf Einzelabschnitte (26) bei den Wänden (19) die begrenzte Länge des Blockteils
(17) bilden.
4. Profilschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Mittelabschnitt (26) des Blockteils (17) die nach oben stehenden H-Wände (19)
materialmäßig verbunden sind und mittig eine von oben nach unten durchgehende Bohrung
(28) aufweist, die auch die nach unten gerichtete Wandung (23) durchsetzt
5. Profilschiene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsetzende Bohrung (28) von oben nach unten konisch verjüngend verläuft.
6. Profilschiene nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (14) bevorzugt unter jeder in der Abdeckschiene (8) vorgesehenen
Bohrung (32) zwischen deren nach unten gerichteten Stegen (11, 12) eingesetzt ist
und sich mit ihren nach oben gerichteten H-Wänden (19) an der Unterseite der Abdeckschiene
(8) abstützt.
7. Profilschiene nach Anspruch 1 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gerichtete Wandung (23) beidseitig mit einer nach unten gerichteten
Rillung (29) versehen ist, und die Unterkante der Wandung (23) eine Phase (30) aufweist..
8. Profilschiene nach mindestens einem der Ansprüche 1, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gerichtete Wandung (23) eine Höhe und eine Stärke aufweist, die der
Tiefe und knapp der Weite des Gewindetreibkanals (5) entspricht.
9. Profilschiene nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (14) als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.