[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Steuerung von Leuchtmittel-Betriebsgeräten
ausgehend von einer zentralen Einheit.
[0002] Dabei geht die Erfindung von einem in Fig. 2 schematisch dargestellten System aus.
In diesem Beispiel ist das Leuchtmittel eine Gasentladungslampe 5, die von einem elektrischen
Vorschaltgerät (EVG) 1 als Betriebsgerät angesteuert wird. In üblicher Weise weist
dieses EVG 1 einen Gleichrichter mit Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC, Power
Factor Correction) 2, einen Elektrolyt-Speicherkondensator 4 sowie einen HF-Wechselrichter
3 auf, der wiederum mittels über seinen Ausgangskreis 6 die Gasentladungslampe 5 ansteuert.
Die Gleichspannung (Busspannung) liegt somit nur innerhalb des EVGs vor.
[0003] Zusätzlich kann eine Notbeleuchtungssteuerung 7 vorgesehen sein.
[0004] Der Gleichrichter 2 in dem EVG 1 wird üblicherweise mit Wechselspannung 9, beispielsweise
Netzspannung, versorgt.
[0005] Gleichzeitig ist es bekannt, das EVG 1 über eine Digital- oder Analogbussteuerung
8 anzusteuern, um somit die Lampe 5 zu starten, zu dimmen oder auszuschalten. Festzuhalten
ist, dass bei diesem Stand der Technik in jedem Lampenbetriebsgerät (EVG 1) ein eigener
Gleichrichter 2 mit PFC-Schaltung vorgesehen ist. Eine derartige PFC-Schaltung verringert
bekanntlich störende Oberwellen im Eingangsstrom. Andererseits stellen diese lokal
in jedem EVG 1 vorgesehenen Wechselrichter mit PFC 2 einen beträchtlichen Kostenfaktor
dar, der den Trend zu äußerst kostengünstig gefertigten EVG's stark eingrenzt.
[0006] Ausgangspunkt und Aufgabe für die vorliegende Erfindung ist es dementsprechend, eine
Ansteuerung für Leuchtmittel-Betriebsgeräte vorzuschlagen, die eine kostengünstigere
Fertigung von Betriebsgeräten ermöglicht.
[0007] Zentraler Punkt der Erfindung ist es dabei, dass die Einheit Gleichrichter/PFC nicht
mehr lokal in jedem Betriebsgerät, sondern zentral für mehrere Betriebsgeräte vorgesehen
ist. Die Verbindung zwischen dieser Zentrale und den einzelnen Betriebsgeräten erfolgt
erfindungsgemäß über einen DC-Ausgangskreis.
[0008] Gleichzeitig soll trotz der zentralen Ausgestaltung eine flexible und auf die Bedürfnisse
der angeschlossenen Betriebsgeräte angepasste Versorgung ermöglicht werden.
[0009] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System zur Ansteuerung
von Betriebsmitteln für Leuchtmittel vorgesehen, wobei das System eine Zentraleinheit
aufweisend wenigstens einen Gleichrichter aufweist, der eine zugeführte Wechselspannung
in eine Gleichspannung umsetzt, die an einem Ausgang der Zentraleinheit bereitgestellt
ist. Weiterhin ist wenigstens ein Betriebsmittel-Modul vorgesehen, das mit der Zentraleinheit
lösbar verbindbar ist. Dabei wird im Zuge einer mechanischen Verbindung des Betriebsmittel-Moduls
mit der Zentraleinheit gleichzeitig auch das Betriebsmittel elektrisch mit dem Gleichspannungs-Ausgang
der Zentraleinheit verbunden.
[0010] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein derartiges System
mit einer Zentraleinheit und wenigstens einem Betriebsmittel-Modul vorgesehen, wobei
das Betriebsmittel-Modul derart ausgebildet ist, dass es durch Weiterschleifen eine
ihm zugeführte DC-Versorgungsspannung wiederum an Anschlüssen für weitere Betriebsmittel-Module
bereitstellt.
[0011] Die Zentraleinheit kann dabei einen für sämtliche anschließbaren Betriebsmittel-Module
gemeinsame Leistungsfaktor-Korrekturschaltung aufweisen.
[0012] Betriebsmittel für unterschiedliche Typen an Leuchtmitteln können bereitgestellt
werden, die sämtlich durch Weiterschleifen der DC-Versorgungsspannung versorgt werden.
[0013] Andererseits können auch Betriebsmittel für Leuchtmittel gleichen Typs, aber unterschiedlicher
Farbe bereitgestellt werden.
[0014] Auf die DC-Versorgungsspannung können gemäß einer Powerline-Technik Befehlssignale
aufmodulierbar sein. Die Zentraleinheit und/oder das Betriebsmittel-Modul weist in
diesem Fall einen Powerline-Demodulator zum Auslesen der auf die DC-Versorgungsspannung
aufmodulierten Befehlssignale auf.
[0015] Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Modul zum Betreiben
eines Leuchtmittels vorgesehen. Das Modul weist dabei Anschlüsse zum Anschluß wenigstens
eines Leuchtmittels auf. Weiterhin sind Anschlüsse zur Verbindung mit einer externen
DC-Spannungsversorgung vorgesehen. Weitere Anschlüsse dienen zum Weiterschleifen der
zugeführten DC-Spannungsversorgung. Schließlich sind auch Mittel zum lösbaren mechanischen
Verbinden des Moduls mit einem weiteren Modul gleicher Art vorgesehen, derart, dass
bei Erfolg der mechanischen Verbindung auch die DC-Versorgungsspannung an das angeschlossene
Modul weitergeschleift ist.
[0016] Das Modul kann insbesondere ein elektronisches Vorschaltgerät für Gasentladungslampen
sein, dass einen Wechselrichter zum Umsetzen der extern zugeführten DC-Versorgungsspannung
in eine hochfrequente Wechselspannung aufweist.
[0017] Das Modul kann auch ein Treibermodul für LEDs sein.
[0018] Das Modul kann mit einer Zentraleinheit und/oder einem weiteren Modul gleicher Art
durch eine Steckverbindung mechanisch und elektrisch verbindbar sein.
[0019] Schließlich kann das Modul auch einen Powerline-Demodulator zum Auslesen von auf
der DC-Versorgungsspannung aufmodulierten Befehlssignalen aufweisen.
[0020] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr
unter Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen sowie die folgende detaillierte
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Steuersystems für Leuchtmittel-Betriebsgeräte
mit zentraler Gleichrichter/PFC-Einheit und DC-Ausgangskreis,
- Fig. 2
- zeigt eine aus dem Stand der Technik bekannte Betriebsmittel-Ausgestaltung für Gasentladungslampen,
und
- Fig. 3
- zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei dem mehrere Leuchtmittel-Betriebsmodule
auf eine zentrale Gleichrichter/PFC-Einheit aufgesetzt sind.
[0021] Wie in Fig. 1 gezeigt, ist eine Zentraleinheit, aufweisend beispielsweise einen Gleichrichter
2 sowie ggf. auch eine Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC) 10, gemeinsam für
mehrere Leuchtmittel-Betriebsgeräte 1, 1', 1" vorgesehen. Die Zentraleinheit 2 wird
mit (Netz-)Wechselspannung 9 versorgt.
[0022] Wie in Fig. 1 schematisch angedeutet, können die verschiedenen Leuchtmittel-Betriebsgeräte
1, 1', 1" verschiedenste Leuchtmittel, wie beispielsweise eine Gasentladungslampe
5, Leuchtdioden 5', etc. ansteuern. Die Leuchtmittel selbst können dabei mit DC- oder
mit AC-Spannung betrieben werden, wobei in letzerem Fall in dem zugehörigen Betriebsgerät
ein Wechselrichter vorgesehen ist.
[0023] Weiterhin können an einen DC-Ausgangskreis 11 der Zentraleinheit auch andere (bspw.
passive) lichttechnische oder gebäudetechnische Einrichtungen, wie beispielsweise
ein Lichtsensor 5" oder ein Bewegungsmelder (nicht dargestellt) angeschlossen sein.
[0024] Je nach Natur der angeschlossenen Leuchtmittel 5, 5' bzw. Sensoren 5" sind die Betriebsgeräte
1, 1', 1" unterschiedlich ausgebildet. Für den Fall, dass eine Gasentladungslampe
5 angesteuert werden soll, ist das entsprechende Betriebsgerät 3 bspw. als elektronisches
Vorschaltgerät (EVG) u.a. mit einem Wechselrichter ausgebildet. Die Betriebsgeräte
können in diesem Fall auch als "Ausgangs-Konverter" bezeichnet werden.
[0025] Die Spannungsversorgung der Betriebsgeräte und Leuchtmittel und optional auch die
uni- oder bidirektionale Kommunikation zwischen der Zentraleinheit und den lokalen
Betriebsgeräten 1, 1', 1" erfolgt über wenigstens einen DC-Ausgangskreis 11, 12. Wie
in Fig. 1 schematisch dargestellt kann dabei ein Ausgangskreis 11 busartig bspw. mittels
eines Paars gemeinsamer Busleitungen ausgestaltet sein, so dass ausgehend von diesem
zentralen gemeinsamen Bus 11 die verschiedenen Betriebsgeräte 1, 1', 1" über Stichleitungen
13, 13', 13" versorgt werden. Alternativ oder zusätzlich können für einzelne Betriebsgeräte
bzw. gemeinsam versorgte Gruppen an Betriebsgeräten individuelle Ausgangskreise 12
vorgesehen sein.
[0026] Dieser DC-Ausgangskreis hat den Vorteil, dass er im Vergleich zu entsprechenden AC-Kreisen
weniger anfällig gegenüber parasitären Effekten ist.
[0027] Festzuhalten ist, dass gemäß der vorliegenden Erfindung die Zentraleinheit für mehrere
Betriebsgeräte gemeinsam vorgesehen ist, wobei die Zentraleinheit mit den Betriebsgeräten
mittels wenigstens einem DC-Ausgangskreis verbunden ist.
[0028] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steuersystems für ein
Leuchtmittel-Betriebsgerät und stellt eine mögliche Implementierung der Schaltung
gemäss Figur 1 dar. Das System gemäss Figur 3 weist dabei eine Zentraleinheit 31 auf,
die beispielsweise einen Gleichrichter 32 für zugeführte Netz-Wechselspannung 34 sowie
eine Leistungsfaktor-Korrekturschaltung (PFC Power Factor Correction) 33 zur Verringerung
von Oberwellen im Eingangsstrom der Zentraleinheit 31 aufweist.
[0029] Die Zentraleinheit stellt ausgangsseitig an wenigstens einem Anschluss eine DC-Spannung
bereit. Über wenigstens einen DC-Ausgangsbus 37 sind mehrere Betriebsgerät-Module
40, 41, 42 mit diesem DC-Ausgang der Zentraleinheit 31 verbunden. Die Betriebsgerät-Module
40, 41 und 42 sind dabei derart ausgestaltet, dass an eingangsseitigen Anschlüssen
DC-Spannung von der Zentraleinheit 31 bzw. einem weiteren Betriebsgerät-Modul zugeführt
bekommen und an von den eingangsseitigen Anschlüssen getrennten ausgangsseitigen Anschlüssen
an ein ggf. weiteres Betriebsgerät-Modul die DC-Spannung weiterschleifen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel weisen die Betriebsgerät-Module 40, 41, 42 dazu miteinander kompatible
Eingänge 43 bzw. Ausgänge 44 auf. Vorzugsweise sind diese Eingänge und Ausgänge an
voneinander angewandten Seiten des Gehäuses der Module und/oder in einem rechten Winkel
zueinander, aber nicht an gleichen Seiten des Gehäuses angeordnet.
[0030] Die Zentraleinheit kann auch in eienr Sterntopologie mehrere Ausgangskreise ansteuern,
an denen jeweils mehrere Betriebsmittel-Module angeschlossen werden können.
[0031] Es kann auch vorgesehen sein, dass mehrere einspeisende Zentraleinheiten einen gemeinsamen
DC-Bus ansteuern, wodurch bspw. die Störsicherheit erhöht und die Belastung einer
Zentraleinheit verringert wird.
[0032] Die Betriebsgerät-Module 40, 41, 42 können zur Ansteuerung unterschiedlicher Leuchtmittel
vorgesehen sein. Dazu weisen sie entsprechend auch eine von dem DC-Ausgangskreis 37
her versorgte lokale Steuereinheit 35, 35' bzw. 35" auf.
[0033] Im dargestellten Beispiel versorgt das Betriebsmittel-Modul 40 eine Gasentladungslampe
38 und die lokale Steuereinheit 35 ist als elektronisches Vorschaltgerät (EVG) mit
Wechselrichter (DC/AC) ausgebildet. Das EVG kann auch eine Gruppe parallel geschalteter
Gasentladungslampen gemeinsam ansteuern.
[0034] Das Betriebsmittel-Modul 41 weist eine Steuereinheit 35' auf, die zur Ansteuerung
von einer bzw. einer Gruppe von Leuchtdioden 38' ausgebildet ist.
[0035] Schließlich weist das Betriebsmittel-Modul 42 eine lokale Steuereinheit 35" auf,
die zur Ansteuerung einer Hochdrucklampe 38" geeignet ist.
[0036] Allgemein weisen die lokalen Steuereinheiten 35, 35' und 35" die Funktion auf, die
zugeführte DC-Spannung von dem Bus 37 in eine AC- oder DC-Spannung vorgegebener Amplitude
umzusetzen, die auf die Bedürfnisse der jeweils angeschlossenen Leuchtmittel abgestimmt
ist.
[0037] Zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass die lokalen Steuereinheiten 35, 35' bzw.
35" über den Bus 37 im Sinne eines Powerline-Systems oder aber auch über weitere Steuereingänge
Ansteuerbefehle entgegennehmen, um die jeweils angeschlossenen Leuchtmittel in vorbestimmte
Betriebszustände zu bringen bzw. Statusabfragen von den angeschlossenen Leuchtmitteln
bzw. deren Betriebsmitteln abzufragen. Die Ansteuerbefehle beispielsweise von der
Zentraleinheit 31 können also vorbestimmte Ein-, Aus- oder Dimm-Stellwerte übermitteln.
[0038] Wenn die Befehlre über den DC-Bus 37 übermittelt werden, weist die Zentraleinheit
oder eine separate zentrale Steuerung einen Poweline-Modulator und die Betriebsmittel
entsprechend einen Powerline-Demodulator auf. Fall die Kommunikation bidirektional
über den Bus 37 erfolgen soll, weisen beide genannten Kommunikationspartner sowohl
einen Powerline-Modulator wie auch einen Powerline-Demodulator auf.
[0039] Auch wenn in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 3 dargestellt ist, dass an jedes der
an der Zentraleinheit 31 angeschlossenen Betriebsmittel-Module 40, 41 bzw. 42 Leuchtmittel
unterschiedlichen Typs angeschlossen sind, können natürlich auch Betriebsmittel-Module
an die Zentraleinheit 31 angeschlossen werden, die zumindest teilweise Leuchtmittel
gleicher Art versorgen. Vorstellbar ist z.B., dass an die Zentraleinheit 31 zur Erzeugung
einer farbigen Lichtsteuerung je ein Betriebsmittel-Modul mit grünen Leuchtmitteln,
roten Leuchtmitteln und blauen Leuchtmitteln angeschlossen ist. In diesem Fall sind
die Leuchtmittel vorzugsweise LEDs.
[0040] Über die oben angeführten Steuerbefehle beispielsweise von der Zentraleinheit 31
an die lokalen Steuereinheiten 35, 35' bzw. 35" können somit Lichtmischeffekte ggf.
auch dynamischer Art durch entsprechende Übermittlung von Dimmbefehlen an die einzelnen
Farben erzeugt werden.
[0041] Wie im obigen Abschnitt ausgeführt, sind also die in der Zentraleinheit 31 angeschlossenen
Betriebsmittelmodule 40, 41 bzw. 42 elektrisch mit der Zentraleinheit 31 über den
DC-Ausgangsbus 37 verbunden.
[0042] Wie schematisch durch das Bezugszeichen 39 dargestellt ist, können die Betriebsmittel-Module
40, 41, 42 auch mechanisch, beispielsweise im Sinne einer Steckverbindung entweder
mit der Zentraleinheit 31 oder aber mit weiteren gleichartigen Betriebsmitteln-Modulen
verbunden werden. Vorteilhaft ist dabei, dass gleichzeitig mit dem Aufstecken, d.h.
dem Schaffen der mechanischen Verbindung zwischen einem Betriebsmittel-Modul und der
Zentraleinheit 31 bzw. einem weiteren Betriebsmittel-Modul gleicher Art auch die elektrische
Kontaktierung der angeführten Elemente über den DC-Ausgangsbus 37 erfolgt. Die elektrische
Kontaktierung erfolgt dabei vorzugsweise ebenfalls über Steckkontakte, die auch wieder
gelöst werden können. In diesem Fall weisen die Gehäuse der Betriebsmittel-Module
auf einer Fläche männliche elektrische Steckerelemente und auf einer weiteren Fläche
korrespondierende männliche Steckerelemente auf.
[0043] Die mechanische Verbindung kann auch über andere Mittel, wie bspw. Klammern etc.
geschaffen werden.
[0044] Die mechanischen Verbindungen 39 sind insbesondere als lösbare mechanische Verbindungen
ausgeführt, um das Beleuchtungs-Ansteuersystem besonders flexibel auszugestalten.
1. Modul zum Betreiben eines Leuchtmittels, aufweisend:
- Anschlüsse zum Anschluss wenigstens eines Leuchtmittels (38, 38', 38''),
- Anschlüsse (43) zur Verbindung mit einer externen DC-Spannungsversorgung,
- Anschlüsse (44) zum Weiterschleifen der zugeführten DC-Spannungsversorgung, sowie
- Mittel (39) zum lösbaren mechanischen Verbinden des Moduls mit einem weiteren Modul,
derart, dass bei erfolgter mechanischer Verbindung auch die DC-Versorgungsspannung
an das angeschlossene Modul weitergeschleift ist.
2. Modul nach Anspruch 1,
dadurch gekenzeichnet,
dass es ein elektronische Vorschaltgerät (35) für Gasentladungslampen (38) ist, dass
einen Wechselrichter zum Umsetzen der extern zugeführten DC-Versorgungsspannung in
eine hochfrequente Wechselspannung aufweist.
3. Modul nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
das es ein Treibermodul (35') für LEDs (38') ist.
4. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass es mit einer Zentraleinheit (31) und/oder einem weiteren Modul gleicher Art durch
eine Steckverbindung (39) mechanisch und elektrisch verbindbar ist.
5. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
einen Powerline-Demodulator zum Auslesen von auf der DC-Versorgungsspannung aufmodulierten
Befehlssignalen.
6. Verfahren zum modularen Aufbau einer Leuchtmittelversorgung mit einem Modul zum Betreiben
eines Leuchtmittels, aufweisend:
- Anschlüsse zum Anschluss wenigstens eines Leuchtmittels (38, 38', 38"),
- Anschlüsse (43) zur Verbindung mit einer externen DC-Spannungsversorgung,
- Anschlüsse (44) zum Weiterschleifen der zugeführten DC-Spannungsversorgung,
- aufweisend den Schnitt der lösbaren mechanischen Verbindung des Moduls mit einem
weiteren Modul, derart, dass bei erfolgter mechanischer Verbindung auch die DC-Versorgungsspannung
an das angeschlossene Modul weitergeschleift wird.