| (19) |
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(11) |
EP 1 948 937 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/009464 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/054162 (18.05.2007 Gazette 2007/20) |
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| (54) |
ROTORPUMPE
ROTOR PUMP
POMPE A ROTOR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
14.11.2005 DE 102005056270
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.07.2008 Patentblatt 2008/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Joma-Hydromechanic GmbH |
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72411 Bodelshausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHNEIDER, Willi
72411 Bodelshausen (DE)
- HESS, Bernd
72622 Nürtingen (DE)
- THOMA, Martin
72379 Hechingen-Stein (DE)
- EHRENFELD, Dirk
72762 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Steimle, Josef |
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Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker
Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 471 255 EP-A2- 1 424 495 WO-A2-20/04074687 GB-A- 1 052 169
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EP-A2- 0 149 471 WO-A-02/25113 DE-A1- 10 059 275 JP-A- 3 151 589
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotorpumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
DE-A-10 2004 053 521 ist eine Rotorpumpe mit einem darin drehbar gelagerten Rotor bekannt, wobei im Rotor
ein einziger Flügel verschieblich gelagert ist. Dieser Flügel weist Flügelspitzen
auf, die aus einem harten Material bestehen, welches härter ist, als die Innenumfangsfläche
des Pumpengehäuses der Rotorpumpe. Diese Einsätze ist eingeklebt, eingespritzt oder
eingegossen. Aufgrund des harten Materials der Einsätze tritt der Verschleiß hauptsächlich
an der Innenumfangsfläche des Pumpengehäuses auf, so dass dieses ausgetauscht werden
muss, wenn die Verschleißgrenze erreicht ist. In der Regel wird die Pumpe ersetzt
und nicht repariert, da eine Reparatur zu teuer wäre.
[0003] Aus der
DE-A-100 59 275 ist eine Vakuumpumpe bekannt geworden, bei der der Flügel aus Aluminium besteht.
Derartige Flügel sind relativ schwer und haben eine groß Massenträgheit. Bei der
EP-B-1 322 864 besteht der Flügelkörper aus einem Duroplast und die Flügelspitze aus einem Thermoplast,
wobei der Flügelkörper und die Flügelspitze durch einen Spritzgießvorgang miteinander
vereinigt sind. Da die beiden Teile einen unzureichenden Stoffschluss eingehen, besitzt
der Flügelkörper dreiviertelkreisförmige Nuten, die vom Thermoplast ausgefüllt werden,
so dass die Teile auch formschlüssig, aber dann unlösbar miteinander verbunden sind.
Weitere Pumpen bzw. Flügel für Pumpen sind bekannt aus:
DE-A-103 07 040,
EP-A-1 424 495,
JP-A-03 151589 und
JP-A-02 308992. Aus der
WO-A-2004/074687 und der
GB-A-1 952 169 ist jeweils ein Flügel bekannt, bei dem der Flügelgrundkörper und die Flügelspitze
nach Art einer Schwalbenschwanzverbindung miteinander verbunden sind. Eine Sicherung
gegen Verschwenken oder Kippen der Flügelspitzen weisen die Flügel nicht auf.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotorpumpe bereitzustellen, die im
Reparaturfalle preiswerter ist und die Flügelspitzen gegen Verschwenken oder Kippen
gesichert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Rotorpumpe gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1
aufweist.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Rotorpumpe besteht der Flügel aus einem relativ leichten
Grundmaterial, nämlich aus Kunststoff für den Flügelgrundkörper und aus einem Thermoplast
für die Flügelspitzen. Dies hat den wesentlichen Vorteil, dass der Flügel selbst eine
sehr geringe Massenträgheit besitzt und daher an den Flügelspitzen geringere Kräfte
einwirken. Der Flügel lässt sich also im Rotor leichter hin und her bewegen und der
Verschleiß ist vermindert. Außerdem muss bei Erreichen der Verschleißgrenze lediglich
der Flügel oder ein Teil des Flügels ausgetauscht werden, da sich hauptsächlich die
Flügelspitzen abnutzen und die Innenumfangsfläche des Pumpengehäuses nahezu verschleißfrei
bleibt. Da der Flügel lediglich in einen Schlitz des Rotors eingeschoben ist, kann
der Austausch des Flügels schnell und preiswert vorgenommen werden. Ein kompletter
Austausch des Pumpengehäuses ist nicht mehr erforderlich.
[0007] Der Formschluss hat den wesentlichen Vorteil, dass keine zusätzlichen Hilfsmittel,
wie Klebstoff oder dergleichen, benötigt werden, um die Flügelspitze am Flügelgrundkörper
zu befestigen. Somit besteht auch keine Gefahr, dass Fremdstoffe in den Schmierölkreislauf
gelangen.
[0008] Ein wesentlicher Vorteil wird darin gesehen, dass verschlissene oder beschädigte
Flügelspitzen problemlos ausgetauscht werden können, da sie lösbar am Flügelgrundkörper
fixiert sind. Sie sind mit dem Flügelgrundkörper formschlüssig und somit unverlierbar
und in korrekter Lage verbunden. Da im Reparaturfall nicht mehr der gesamte Flügel
ausgetauscht werden muss, werden Kosteneinsparungen erzielt. Ferner können Flügelspitzen
aus anderen Materialien eingesetzt werden, fall dies erforderlich ist. Es können auch
zwei Flügelspitzen verwendet werden, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen,
wobei die eine Flügelspitze z.B. auch Graphit zu Lubrikationszwecken enthalten kann.
[0009] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die beiden Flügelspitzen die gleiche
Querschnittsform auf. Diese Ausgestaltung der Flügelspitzen hat den wesentlichen Vorteil,
dass lediglich eine Form an Flügelspitzen bevorratet werden muss, wodurch die Lagerhaltungskosten
gesenkt werden. Außerdem ist die Herstellung einer derartigen Flügelspitze preiswerter,
da sie in größerer Stückzahl hergestellt werden kann.
[0010] Erfindungsgemäß kann der Flügelgrundkörper aus einem Duroplast, z.B. aus einer faserverstärkten,
insbesondere glasfaserverstärkten Phenolformmasse, wie Phenol-Novolak, bestehen. Eine
alternative Ausführungsform sieht vor, dass der Flügelgrundkörper und/oder die Flügelspitze
aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht. Dies kann z.B. ein PPS (Polyphenylensulfid),
mit oder ohne Faserverstärkung, wie Kohle- oder Glasfasern, ein PA 66, insbesondere
strahlenvernetzt, und ebenfalls mit oder ohne Faserverstärkung, wie Kohle- oder Glasfasern
sein. Denkbar ist aber auch, insbesondere für die Flügelspitzen, PEEK Polyetheretherketon).
[0011] Die Erfindung sieht vor, dass der Flügelgrundkörper an seinen freien, der Innenumfangsfläche
zugewandten Enden jeweils wenigstens eine, insbesondere hinterschnittene Nut aufweist
und die Flügelspitze mit einer in die Nut eingreifenden Feder versehen ist. Derartige
Nut-Feder-Verbindungen haben sich vielfach bewährt und sind schnell und preiswert
herstellbar und können manuell gefügt werden. Außerdem können derartige Nut-Feder-Verbindungen
so hergestellt werden, dass sie eine Presspassung aufweisen, so dass die Flügelspitze
sicher am Flügelgrundkörper befestigt ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
dass die Nut-Feder-Verbindung ein geringes Spiel besitzt, so dass der Flügel in seiner
Längsrichtung einen geringen Spielausgleich aufweist. Vorteilhaft bilden die Nut und
die Feder eine Schwalbenschwanzverbindung.
[0012] Eine optimale Abdichtung der Verbindung von Flügelspitze und Flügelgrundkörper erfolgt
dadurch, dass die Achsrichtung der Nut und der Feder parallel zur Richtung der Drehachse
des Flügels verläuft. Somit ist der Spalt zwischen der Nut und der Feder nur in Richtung
auf den Boden beziehungsweise die Decke des Saugraums beziehungsweise Druckraums offen,
so dass die Möglichkeit besteht, durch geeignete Abdichtungsmaßnahmen, wie Schmieröl,
Dichtscheiben oder Dichtlippen, die direkt am Flügel vorgesehen sind und gegebenenfalls
mit dem Flügel umlaufen, den Flügel dicht im Pumpengehäuse zu führen. In Richtung
des Druck- oder Saugraumes bildet die Nut-Feder-Verbindung eine Abdichtung.
[0013] Ein relativ einfaches und preiswertes Auswechseln der Flügelspitzen kann dadurch
erfolgen, dass gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Feder parallel zur
Richtung der Drehachse des Flügels in die Nut, insbesondere manuell, einschiebbar
ist. Auch bei einer Presspassung besteht in diesem Fall die Möglichkeit, die Flügelspitze
auszuwechseln, da die Feder, zum Beispiel mit einem geeigneten Werkzeug, aus der Nut
ausgepresst werden kann.
[0014] Erfindungsgemäß weisen die Nut und die Feder einen kreisrunden oder Y-förmigen Querschnitt
auf. Durch die Hinterschneidungen wird eine sichere Fixierung der Flügelspitze am
Flügelgrundkörper garantiert, auch bei ausgebautem, d.h. nicht im Rotor montiertem
Flügel. Dabei können die Passungen so gewählt werden, dass eine manuelle Montage und
Demontage möglich ist. Eine Presspassung für eine maschinelle Fügung ist gleichermaßen
möglich.
[0015] Erfindungsgemäß ist die Feder an ihrem in die Nut eingreifenden Ende mit einer randoffenen
Ausnehmung versehen. Hierdurch wird das zu fügende Ende geringfügig elastisch, wodurch
der Fügevorgang erleichtert wird.
[0016] Vorteilhaft weist die Feder ein in die Nut eingreifendes gabelförmiges Ende mit zwei
Gabelenden auf. Insbesondere sind dabei die Gabelenden geringfügig in Richtung aufeinander
zu elastisch verformbar. Hierdurch können temperaturbedingte Längenänderungen ausgeglichen
werden.
[0017] Dabei kann bei einer Ausführungsform der Erfindung der Flügelgrundkörper ein Strangpressprofil
sein, so dass dieses lediglich noch auf die gewünschte Flügelbreite abgelängt werden
muss.
[0018] Bei einer bevorzugten Variante der Erfindung kann die Flügelspitze zum Beispiel auch
ein Abschnitt eines extrudierten Kunststoffprofils sein, welcher an die Breite des
Flügels angepasst ist.
[0019] Erfindungsgemäß sind die Flügelspitzen gegen Verschwenken oder Kippen am Flügelgrundkörper
gesichert sind. Dabei weist der Flügelgrundkörper die Flügelspitzen gegen Verschwenken
oder Kippen abstützende Stützflanken auf. Diese Stützflanken liegen insbesondere jeweils
an der in Drehrichtung des Rotors hinteren Seitenfläche der Flügelspitzen an. Hierdurch
werden definierte Kompressionsräume gewährleistet.
[0020] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes
Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in der Zeichnung
dargestellten und in den Ansprüchen sowie in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils
einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
[0021] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung der Rotorpumpe mit eingesetztem Rotor und Flügel;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Flügels mit einzusetzender
Flügelspitze;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Flügels mit eingesetzter
Flügelspitze;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Flügels mit
einzusetzender Flügelspitze; und
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Flügels mit eingesetzter
Flügelspitze.
[0022] In der Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 10 eine Rotorpumpe bezeichnet, bei welcher
das Pumpengehäuse 12 ohne Gehäusedeckel dargestellt ist. Das Pumpengehäuse 12 besitzt
einen Sauganschluss 14, der in einen Innenraum 16 ausmündet. In diesem Innenraum 16
befindet sich ein insgesamt mit 18 bezeichneter Rotor, in welchem ein Flügel 20 orthogonal
zur Drehachse 21 verschieblich gelagert ist. Der Flügel 20 unterteilt den vom Innenraum
18 gebildeten Arbeitsraum 22 in einen Saugraum 24 und einen Druckraum 26. Dabei liegt
der Flügel 20 mit seinen beiden Flügelspitzen 28 an einer den Arbeitsraum 22 umgebenden
Innenumfangsfläche 30 an.
[0023] Der Flügel 20 wird, wie aus Figur 2 ersichtlich, von einem Flügelgrundkörper 32 und
den beiden Flügelspitzen 28 gebildet, wobei lediglich eine Flügelspitze 28 dargestellt
ist. Der Flügelgrundkörper 32 besteht aus einem Duroplast und ist ein Formpressteil
oder besteht aus einem Thermoplast und ist ein Strangpressprofil. Die Flügelspitze
28 besteht aus einem Thermoplast und.ist spritzgegossen oder ein Teil eines extrudierten
Kunststoffprofils.
[0024] Wie besonders aus den Figuren 2 bis 5 ersichtlich, besitzt das freie Ende 34 des
Flügelgrundkörpers 32 eine parallel zur Drehachse 21 verlaufende Nut 36, die mit zwei
Hinterschneidungen 38 versehen ist. Entsprechend besitzt die Flügelspitze 28 eine
Feder 40, die sich in Richtung ihres freien Endes verbreitert und somit formschlüssig
in die Nut 36 passt. Die Flügelspitze 28 wird parallel zur Drehachse 21 in die Nut
36 eingeschoben.
[0025] Beim in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Flügelspitze
28 einen im wesentlichen Y-förmigen Fuß und die Nut 36 ist Y-förmig gestaltet. Das
der Nut 36 zugewandte Ende 42 des Fußes ist mit einer randoffenen Ausnehmung 44 versehen,
so dass der Fuß gabelförmig endet. Die beiden Gabelenden 46 und 48 sind geringfügig
elastisch aufeinander zu, d.h. in Richtung des Doppelpfeils 50, verformbar. Dadurch
erhält die Flügelspitze 28 in der Nut 36 eine optimale Fixierung ohne Fixierhilfsmittel
und ist wieder aus der Nut 36 lös- oder entfernbar.
[0026] Erkennbar sind außerdem Einführschrägen 52, die an den Stirnseiten 54 der Flügelspitzen
28 vorgesehen sind. Die Einführschrägen 52 erleichtern ein Einschieben der Flügelspitzen
28 in der Nut 36, was in Achsrichtung der Nut 36 erfolgt.
[0027] Beim in den Figuren 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Flügelspitze
28 einen im wesentlichen kreisförmigen Fuß und die Nut 36 ist kreisförmig gestaltet.
Bemerkenswert ist noch, dass der Schaft der Flügelspitze 28 an der in Drehrichtung
hinteren Seite bis nahezu an die Innenumfangsfläche 39 abgestützt ist. Dadurch ergibt
sich eine sehr steife Verbindung von Flügelspitze 28 und Flügelgrundkörper 32.
[0028] Die erfindungsgemäße Rotorpumpe 10 besitzt den wesentlichen Vorteil, dass bei Erreichen
der Verschleißgrenze lediglich der Flügel 20 als solches oder aber auch nur die Flügelspitzen
28 ausgetauscht werden müssen. Dies kann manuell oder maschinell erfolgen und ist
in kurzer Zeit und preiswert durchführbar.
1. Rotorpumpe (10) mit einem Pumpengehäuse (12) und einem darin drehbar gelagerten Rotor
(18), wobei ein Flügel (20) mit seinem Flügelgrundkörper (32) verschieblich im Rotor
(18) gelagert ist und mit seinen Flügelspitzen (28) an einer Innenumfangsfläche (30)
des Pumpengehäuses (12) anliegt und dabei einen Saugraum (24) und einen Druckraum
(26) definiert, und der Flügel (20) eine konstante Länge aufweist, wobei der Flügelgrundkörper
(32) aus Kunststoff besteht und die an seinen freien, der Innenumfangsfläche zugewandten
Enden (34) vorgesehenen Flügelspitzen (28) aus einem Thermoplast bestehen, wobei der
Flügelgrundkörper (32) und die Flügelspitzen (28) nach ihrer Fertigstellung formschlüssig
und lösbar aneinander fixiert sind, indem der Flügelgrundkörper (32) an seinen freien,
der Innenumfangsfläche (30) zugewandten Enden (34) jeweils wenigstens eine, insbesondere
hinterschnittene, Nut (36) aufweist und die Flügelspitze (28) mit einer in die Nut
(36) eingreifenden Feder (40) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelgrundkörper (32) zusätzlich zur Nut (36) die Flügelspitzen (28) gegen Verschwenken
oder Kippen abstützende Stützflanken aufweist und die Stützflanken jeweils an der
in Drehrichtung des Rotors (18) hinteren Seitenfläche der Flügelspitzen (28) anliegen.
2. Rotorpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flügelspitzen (28) die gleiche Querschnittsform aufweisen.
3. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff des Flügelgrundkörpers (32) ein Duroplast oder Thermoplast ist.
4. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsrichtung der Nut (36) und der Feder (40) parallel zur Richtung der Drehachse
(21) des Flügels (29) verläuft.
5. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (40) parallel zur Richtung der Drehachse (21) des Flügels (20) in die Nut
(36) einschiebbar ist.
6. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (36) und/oder die Feder (40) einen kreisrunden oder Y-förmigen Querschnitt
aufweist.
7. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (40) an ihrem in die Nut (36) eingreifenden Ende mit einer randoffenen
Ausnehmung (44) versehen ist.
8. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (40) ein in die Nut (36) eingreifendes gabelförmiges Ende mit zwei Gabelenden
(46 und 48) aufweist.
9. Rotorpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelenden (46 und 48) geringfügig in Richtung aufeinander zu elastisch verformbar
sind.
10. Rotorpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelspitze (28) ein Abschnitt eines extrudierten Kunststoffprofils ist oder
der Flügelrundkörper (32) ein Abschnitt eines Strangpressprofils ist.
1. Rotor pump (10) having a pump housing (12) and a rotor (18) rotatably mounted therein,
a blade (20) being displaceably mounted with its blade base body (32) in the rotor
(18) and its blade tips (28) being adjacent to an inner circumferential surface (30)
of the pump housing (12) and said blade thereby defining a suction space (24) and
a pressure space (26), and the blade (20) having a constant length, the blade base
body (32) consisting of plastic and the blade tips (28) provided at its free ends
(34) facing the inner circumferential surface consisting of a thermoplastic, the blade
base body (32) and the blade tips (28), after their completion, being fixed in an
interlocking manner and detachably to one another by virtue of the fact that the blade
base body (32) has in each case at least one, in particular undercut, groove (36)
at its free ends (34) facing the inner circumferential surface (30) and the blade
tip (28) is provided with a tongue (40) engaging the groove (36), characterized in that the blade base body (32) has, in addition to the groove (36), supporting flanks which
prevent the blade tips (28) from swivelling or tilting, and the supporting flanks
rest in each case against the lateral surface of the blade tips (28) which is at the
rear in the direction of rotation of the rotor (18).
2. Rotor pump according to Claim 1, characterized in that the two blade tips (28) have the same cross-sectional shape.
3. Rotor pump according to either of the preceding claims, characterized in that the plastic of the blade base body (32) is a thermosetting plastic or thermoplastic.
4. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the axial direction of the groove (36) and of the tongue (40) is parallel to the
direction of the axis (21) of rotation of the blade (29).
5. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the tongue (40) can be inserted into the groove (36) parallel to the direction of
the axis (21) of rotation of the blade (20).
6. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the groove (36) and/or the tongue (40) has a circular or Y-shaped cross-section.
7. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the tongue (40) is provided with a recess (44) open at the edge at its end engaging
the groove (36).
8. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the tongue (40) has a fork-shaped end engaging the groove (36) and having two fork
ends (46 and 48).
9. Rotor pump according to Claim 8, characterized in that the fork ends (46 and 48) are slightly elastically deformable in a direction towards
one another.
10. Rotor pump according to any of the preceding claims, characterized in that the blade tip (28) is a section of an extruded plastic profile or the blade base
body (32) is a section of an extruded profile.
1. Pompe à engrenage (10), comprenant un carter de pompe (12) et un rotor (18) logé de
façon à pouvoir tourner dans celui-ci, dans laquelle une pale (20) est logée avec
son corps de base de pale (32) de façon mobile dans le rotor (18) et s'applique avec
ces bouts de pale (28) contre une surface circonférentielle intérieure (30) du carter
de pompe (12) et définit alors un espace d'aspiration (24) et un espace de pression
(26), et la pale (20) présente une longueur constante, dans laquelle le corps de base
de pale (32) est composé de matière plastique et les bouts de pale (28) prévus au
niveau de ses extrémités libres (34) tournées vers la surface circonférentielle intérieure
sont composés d'une matière thermoplastique, dans laquelle le corps de base de pale
(32) et les bouts de pale (28) sont fixés ensemble après leur achèvement par complémentarité
de forme et de façon amovible en ce que le corps de base de pale (32) présente au
niveau de ses extrémités libres (34) tournées vers la surface circonférentielle intérieure
(30) respectivement au moins une rainure (36), en particulier en contre-dépouille,
et le bout de pale (28) est muni d'un ressort (40) s'engageant dans la rainure (36),
caractérisée en ce que en ce que le corps de base de pale (32) présente en plus de la rainure (36) des flancs de soutien
soutenant les bouts de pale (28) contre un pivotement ou basculement, et les flancs
de soutien s'appliquent respectivement contre la face latérale des bouts de pale (28)
qui se trouve à l'arrière dans le sens de rotation du rotor (18).
2. Pompe à engrenage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux bouts de pale (28) présentent la même forme de section transversale.
3. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la matière plastique du corps de base de pale (32) est une résine thermodurcissable
ou une matière thermoplastique.
4. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la direction axiale de la rainure (36) et du ressort (40) s'étend en parallèle à
la direction de l'axe de rotation (21) de la pale (29).
5. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le ressort (40) peut être inséré dans la rainure (36) en parallèle à la direction
de l'axe de rotation (21) de la pale (20).
6. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la rainure (36) et/ou le ressort (40) présente(nt) une section transversale circulaire
ou en forme de Y.
7. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le ressort (40) est muni à son extrémité s'engageant dans la rainure (36) d'un évidement
(44) ouvert au bord.
8. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le ressort (40) présente une extrémité fourchue avec deux extrémités de fourche (46
et 48) et s'engageant dans la rainure (36).
9. Pompe à engrenage selon la revendication 8, caractérisée en ce que les extrémités de fourche (46 et 48) présentent une légère possibilité de déformation
élastique l'une vers l'autre.
10. Pompe à engrenage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bout de pale (28) est un segment d'un profilé de plastique extrudé ou en ce que le corps de base de pale (32) est un segment d'un profilé extrudé.
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