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EP 1 949 014 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
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Anmeldetag: 15.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/010965 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/057172 (24.05.2007 Gazette 2007/21) |
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| (54) |
HANDSCHUTZANORDNUNG, LAUFANORDNUNG UND WAFFE
HAND GUARD ARRANGEMENT, BARREL ARRANGEMENT AND WEAPON
ENSEMBLE PROTEGE-MAIN, ENSEMBLE CANON ET ARME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
17.11.2005 DE 102005054917
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.07.2008 Patentblatt 2008/31 |
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Patentinhaber: Heckler & Koch GmbH |
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78727 Oberndorf/Neckar (DE) |
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Erfinder: |
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- FLUHR, Norbert
78727 Oberndorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Samson & Partner |
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Widenmayerstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 090 150 US-A- 4 765 224
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US-A- 4 663 875 US-B1- 6 671 990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handschutzanordnung für eine Waffe, bei welcher
ein oder mehrere (meist zwei) Schalenelemente in einer Halterung fixiert werden, so
daß die Handschutzschalen einen Laufabschnitt umgeben. Die Halterung weist dazu eine
federbelastete Halteeinheit auf, die an einem Ende das (die) Schalenelement(e) aufnimmt
und fixiert. Die Halteeinheit ist gegen eine Federkraft in eine Lösestellung bringbar,
in der sie das entsprechende Ende des Schalenelements freigibt, so daß dieses radial
zum Lauf entnommen bzw. umgekehrt eingesetzt werden kann. Sie betrifft ebenfalls eine
entsprechende Laufanordnung und Waffe.
[0002] Richtungsangaben wie vorne, hinten, oben, unten, rechts und links sind aus der Sicht
des Schützen für eine im Anschlag gehaltene Waffe angegeben.
[0003] Solche Handschutzanordnungen mit abnehmbaren Handschutzschalen erlauben es, insbesondere
bei sog. Gäsdruckladern, das Gasgestänge bzw. eine Gasleitung, die von einer mündungsseitigen
Gasabnahme ins Waffengehäuse geführt werden, zugänglich zu machen, indem die Handschutzschalen
entfernt werden. Solche Handschutzanordnungen werden beispielsweise bei der M16-Waffenfamilie
verwendet, wie bei der einen Grundlage für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildenden
US 4765224 A erwähnt.
[0004] Diese bekannten Handschutzanordnungen haben jedoch den Nachteil, daß die Halteeinheit
nur bei aus dem Gehäuse entnommenem Lauf demontiert bzw. montiert werden kann. Bei
modernen Waffensystemen besteht jedoch zunehmend die Forderung, daß im Handschutzbereich
über geeignete Koppelprofile, z.B. sog. Picatinny-Schienen, zusätzliche Komponenten
angebracht werden können. Insbesondere für Visier- oder Zielkomponenten ist es dann
erforderlich, daß ein Komponententräger in definierter Lage zum Lauf festlegbar ist,
möglichst, ohne sich dabei am mündungsseitigen Bereich des Laufs abzustützen. Bei
den herkömmlichen Handschutzanordnungen ist der Einsatz solcher Komponententräger
nur möglich, wenn die Waffe vollständig demontiert wird und der normale Handschutz
einschließlich der Halterungen gegen einen solchen Komponententräger ausgetauscht
wird.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine verbesserte Handschutzanordnung
bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Handschutzanordnung gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Dabei
ist die federbelastete Halteeinheit, die üblicherweise im Bereich der Schnittstelle
zwischen Lauf und Gehäuse angeordnet ist, so ausgebildet, daß sie bei montiertem Lauf,
insbesondere von der Mündungsseite her, aufgesetzt werden kann, am vorgesehenen Ort
fixierbar ist und in umgekehrter Richtung entnehmbar ist. Diese spezielle Ausführung
der Halteeinheit erlaubt es, die Handschutzanordnung mit Schalen vollständig gegen
einen Komponententräger mit Montageschienen auszutauschen, der auf andere Weise an
der Waffe fixierbar ist. Damit wird die Flexibilität der Waffe erhöht, und der Austausch
kann vorgenommen werden, ohne daß dazu die Waffe zerlegt werden muß, insbesondere
ohne daß der Lauf aus dem Gehäuse entnommen werden muß. Dies ist besonders wünschenswert,
wenn am Lauf selber ein Teil der Visiereinrichtung angeordnet ist, die bei einer Demontage/Montage
des Laufs unter Umständen neu eingerichtet werden müßte.
[0007] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2 betrifft eine Gestaltung der Halteeinheit, bei
der die mündungsseitige Montage auch für eine Waffe bzw. einen Lauf mit montierter
Gasabnahme und/oder Visiereinrichtung geeignet ist. Dazu muß die Halteeinheit so ausgeführt
werden, daß sie komplett oder zerlegt über die Gasabnahme und Visiereinrichtung geschoben
werden kann.
[0008] Die Weiterbildungen gemäß der Ansprüche 3-9 betreffen Ausführungen der federbelasteten
Halteeinheit und deren Fixierung an der Waffe. Dabei weist die federbelastete Halteeinheit
eine den Lauf umgebende Haltemanschette auf, ein in definierter Lage zum Lauf fixierbares
Koppelelement und eine Federanordnung, welche axial in Richtung der Seelenachse (Laufachse)
zwischen Haltemanschette und Koppelelement wirkt (Anspruch 3). Mit dieser Anordnung
können die Funktionen: Befestigung der federbelasteten Halteeinheit an der Waffe und
Fixierung des Schalenelements entkoppelt werden. Durch die Wirkung der Federanordnung
in axialer Richtung kann durch eine gegen die Federkraft gerichtete Bewegung der Haltemanschette
die Halteeinheit in ihre Lösestellung gebracht werden. Die spangenförmige Ausbildung
des Koppelelements gemäß Anspruch 4 erlaubt es auf besonders einfache Weise, dieses
mit einem komplementär ausgebildeten Montageabschnitt, der bezüglich des Laufs festliegt,
kraftschlüssig zu koppeln. Gemäß Anspruch 5 ist die Halteeinheit komplett auf den
Lauf aufsetzbar bzw. von diesem abnehmbar ausgebildet. So wird eine aufwendige Einzelmontage
an der Waffe vermieden. Der Kraftschluß kann dabei gemäß Anspruch 6 durch die Nutzung
der radialen Eigenelastizität des Koppelelements verstärkt werden. Die Spangenöffnung
dient dabei gleichzeitig als Passage für das Gasgestänge bzw. die Gasverrohrung. Gemäß
Anspruch 7 wird die kraftschlüssige Kopplung über einen Reibschluß zwischen einer
zylindrischen Innenfläche des Koppelabschnitts und einer zylindrischen Außenfläche
des Montageabschnitts hergestellt. Gemäß Anspruch 8 ist dabei der Montageabschnitt
entweder direkt am Lauf, an einer den Lauf im Gehäuse fixierenden Laufmutter oder
an einen Gehäusebauteil angeordnet. So ist die erfindungsgemäße Handschutzanordnung
für unterschiedliche Waffentypen geeignet. Die Ausbildung der Federanordnung gemäß
Anspruch 9 erleichtert im Vergleich zu den Lauf konzentrisch umgebenden Federn (z.B.
Wellfedern, Tellerfedern) zum einen die Ausbildung der Passage für die Gasdrucklademechanik
(Gasgestänge, Gasverrohrung) und ermöglicht zum anderen eine exzentrische Betätigung
der Haltemanschette, so daß bei Anordnung mehrerer Handschutzschalen diese jeweils
einzeln entnommen bzw. eingesetzt werden können, ohne bei der Montage oder Demontage
die andere zu lösen. Die Ausführungen gemäß den Ansprüchen 10-12 betreffen eine zweite
Halteeinheit, welche jeweils das zweite Ende der Schalenelemente in definierter Umfangsrichtung
zum Lauf aufnimmt. So ist eine wiederholgenaue Montage und Demontage der Schalenelemente
in definierter Umfangsrichtung zum Lauf möglich (Anspruch 10). Durch die ebenfalls
spangenförmige Ausbildung dieser zweiten Halteeinheit ist es möglich, diese wahlweise
radial bzw. axial zum Lauf aufzusetzen oder zu entnehmen. Dies erleichtert die Anordnung
an der gehäuseseitigen Seite einer am Lauf fixierten Visiereinrichtung bzw. Gasabnahme
(Anspruch 11). So kann auch das zweite Halteelement ohne weitere Demontage der Waffe
angebracht bzw. entnommen werden. Die Gestaltung der zweiten Halteeinheit nach Anspruch
12 legt diese in Umfangsrichtung zum Lauf fest und stellt so die in Umfangsrichtung
zum Lauf definierte Lage des Schalenelements sicher.
[0009] Dadurch, daß gemäß Anspruch 13 die Halteeinheiten (federbelastete Halteeinheit und/oder
zweite Halteeinheit) die Enden der Handschutzschale manschettenförmig umfassen und
wenigstens ein Stirnende in axialer Richtung festlegen, wird die Handschutzschale
auch in axialer Richtung definiert zum Lauf fixiert. Das Zusammenwirken einer kegelstumpfförmigen
Außenfläche an einem Ende des Schalenelements mit einer der Halteeinheiten gemäß Anspruch
14 erlaubt es, das Schalenelement durch die so hervorgerufene Keilwirkung radial und
axial festzulegen, so daß es weitgehend spielfrei an der Waffe befestigt ist.
[0010] Die Ansprüche 15 und 16 betreffen jeweils eine Laufanordnung mit einer erfindungsgemäßen
Handschutzanordnung bzw. eine Waffe mit einer solchen Laufanordnung.
[0011] Die vorliegende Erfindung wird anschließend anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert, welches in den Zeichnungen dargestellt ist. Dabei zeigen
- Fig. 1
- den Handschutzbereich einer Waffe in ei- ner perspektivischen Ansicht von oben mit
aufgeschnittenen Halteeinheiten, wobei der Lauf nicht dargestellt ist,
- Fig. 2
- eine perspektivische Seitenansicht eines Teilschnitts des waffenseitigen Aufnahme-
bereichs,
- Fig. 3
- eine Ansicht von hinten der federbelaste- ten Halteeinheit in Richtung Mündung mit
Schalenelementen und Gasabnahmeanordnung bzw. Visierhalterung,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der zweiten (vorderen) Halteeinheit,
- Fig. 5
- eine Teilansicht von unten des Waffenbe- reichs, in dem die zweite Halteeinheit zwischen
Handschutzschale und Gasabnahme- anordnung bzw. Visierhalterung angeordnet ist, und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer Aus- führung des Koppelelements der federbela-
steten Halteeinheit.
[0012] Zunächst wird der Aufbau und die Funktion der federbelasteten Halteeinheit einer
erfindungsgemäßen Handschutzanordnung anhand der Fig. 1, 2, 3 und 6 beschrieben.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem Handschutzbereich einer Waffe 1, der von der
Gasabnahme 2 bis zum Gehäuse 3 reicht. Gasabnahme 2 und Gehäuse 3 sind dabei nur teilweise
dargestellt. An der Gehäuseseite ist eine Laufmutter 4 angeordnet, die einen (in Fig.
1 nicht dargestellten) Lauf 5 (siehe Fig. 2), der die Seelenachse 6 definiert, in
üblicher Weise am Gehäuse 3 befestigt. Am mündungsseitigen Ende ist in Fig. 1 zwischen
der Gasabnahme 2 und einem unteren als Handschutz dienenden Schalenelement 7a eine
vordere Halteeinheit 9 angeordnet, welche eine Ringnut 11 aufweist, die das vordere
Ende 7a' des unteren Schalenelements 7a aufnimmt. Das obere Schalenelement 7b ist
in Fig. 2 dargestellt. Dessen Ende 7b' ist ebenfalls in der Ringnut 11 gelagert.
[0014] Am waffenseitigen Ende ist auf einem Außenflächenbereich 12 der Laufmutter 4 die
hintere Halteeinheit 8 angeordnet, die eine Haltemanschette 13, ein Koppelelement
14, eine zwischen beiden wirkende Federanordnung 15 und einen Sicherungsring 16 aufweist,
der in eine entsprechende Radialnut in der Haltemanschette 13 eingesetzt ist. Die
Federanordnung 15 wird aus mehreren, über den Umfang der Haltemanschette 13 und des
Koppelelements 14 gleichmäßig verteilten Schraubendruckfedern gebildet. Die-Schraubendruckfedern
wirken zwischen einem Radialflansch 17 des Koppelelements 14 und einer im Innern der
Haltemanschette 13 angeordneten Stützschulter 18, die in den Haltekragen 19 der Haltemanschette
13 übergeht. Die Haltemanschette 13 umfaßt dabei mit dem Haltekragen 19 das hintere
Ende 7a", 7b" der Schalenelemente 7a, 7b. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Außenflächen der hinteren Enden 7a", 7b" der Schalenelemente 7a, 7b kegelstumpfförmig
ausgebildet, so daß die Vorderkante des Haltekragens 19 daran angreift und die Schalenelemente
7a, 7b radial von außen an den Außenflächenbereich 12 der Laufmutter 4 und gleichzeitig
axial nach vorne in Richtung der Seelenachse 6 drückt, so daß die vorderen Enden 7a',
7b' der Schalenelemente 7a, 7b mit ihren Stirnseiten an den Boden der Ringnut 11 geschoben
werden.
[0015] Zur Entnahme der Schalenelemente 7a, 7b wird die Haltemanschette 13 mit der Hand
gegen die Federkraft nach hinten gezogen, so daß der Kragen 19 die Enden 7a", 7b"
der Schalenelemente 7a, 7b freigibt und diese nach unten bzw. nach oben abgeschwenkt
werden und mit ihren vorderen Enden 7a', 7b' aus der Ringnut 11 entnommen werden können.
Zur Erleichterung der Handhabung ist die Außenfläche der Haltemanschette 13 mit treppenförmig
angeordneten Absätzen vorgesehen. Es gibt aber auch Ausführungen, in denen andere
geeignete Maßnahmen zur Erleichterung der Handhabung vorgesehen sind (Rändelungen,
Griffmulden, Griffeinsätze, Griffzonen aus besonders griffigen Werkstoffen, etc.).
[0016] Das Koppelelement 14 (siehe auch Fig. 6) weist neben dem bereits erläuterten Radialflansch
17 einen oder mehrere Hülsensegmente auf, die einen oder mehrere zylindrische Koppelabschnitte
20 definieren, die der als Montageabschnitt dienenden, ebenfalls zylindrisch ausgeführten
Außenfläche 12 der Laufmutter 4 entsprechen. Das Koppelelement 14 ist spangenförmig
ausgebildet, wobei die Spangenöffnung W so groß ist, daß sie das Gasgestänge 22 aufnehmen
kann, welches von der Gasabnahme 2 in das Gehäuse 3 verläuft. Gleichzeitig sind bei
der in Fig. 6 gezeigten Ausführung zwischen den Koppelabschnitten 20 weitere Ausnehmungen
23 ausgebildet, so daß die einzelnen Koppelabschnitte mehr oder weniger elastisch
radial nach außen gebogen werden können. Die Dimensionierung des Koppelelements 14
und die Materialwahl wird dabei so vorgenommen, daß das Koppelelement 14 mit einer
gewissen Vorspannung und ggf. einer Untertoleranz in aufgeweitetem Zustand auf die
Laufmutter 4 aufgeschoben werden kann und sich dann auf diese elastisch aufspannt.
Die so gebildete reibschlüssige Verbindung ist so fest, daß alle Axial- und Umfangslasten
von dem Koppelelement 14 auf die Schalenelemente 7a, 7b übertragen werden können.
Neben der in Fig. 6 gezeigten Ausführung gibt es auch Ausführungen ohne die Ausnehmungen
23.
[0017] Die Haltemanschette 13 weist in ihrem oberen Bereich eine Ausnehmung 28 auf (siehe
Fig. 3), hat aber insgesamt eine geschlossene ringförmige Gestalt. Die Ausnehmung
ist so bemessen, daß die Haltemanschette 13 nach vorne über das Gasgestänge 22 und
über die Gasabnahme 2 über die Laufmündung her abgenommen bzw. umgekehrt aufgesetzt
werden kann. Der Sicherungsring 16 ist ebenfalls in bekannter Weise spangenförmig
ausgearbeitet. Diese Spangenöffnung ist ebenfalls so bemessen, daß sie eine lichte
Weite aufweist, die größer ist als die des durchführten Gasgestänges bzw. der Gasabnahmeanordnung
2 bzw. einer Visiereinrichtung. Damit kann die Halteeinheit 8 komplett auf den kompletten,
an der Waffe 1 montierten Lauf 5 aufgesetzt bzw. von diesem demontiert werden.
[0018] Die vordere Halteeinheit 9 (siehe Fig. 4) ist ebenfalls spangenförmig ausgebildet
und kann in gleicher Weise auf einen am Lauf 2 ausgebildeten Aufnahmebereich aufgesetzt
werden. Dabei ist an der vorderen Stirnseite eine erste Radialnut 24 vorgesehen, in
die eine an der Gasabnahme 2 angeordnete Nase 25 eingreift, so daß die vordere Halteeinheit
9 axial und in Umfangsrichtung definiert an der Waffe bzw. am Lauf angeordnet wird
(siehe auch Fig. 5). An der zur Waffe weisenden Stirnseite ist neben der Ringnut 11
eine Nut 26 vorgesehen, in die eine Feder 27 eingelegt wird, die in eine entsprechende
Nut 28 am vorderen Ende des unteren Schalenelements 7a eingreift und dieses in definierter
Umfangslage hält. Das obere Schalenelement 7b sitzt mit ihren in Längsrichtung verlaufenden
unteren Stirnflächen auf den entsprechenden oberen Stirnflächen 29 des unteren Schalenelements
7a auf und ist somit ebenfalls in Umfangsrichtung definiert angeordnet.
[0019] Die oben beschriebene Gestaltung ermöglicht es, die Handschutzanordnung vollständig
von der Waffe abzunehmen bzw. in entsprechend umgekehrter Weise auf diese aufzusetzen.
Zuerst werden die Schalenelemente 7a, 7b durch Zurückziehen der Haltemanschette 13
gelöst und aus der vorderen Halteeinheit 9 entnommen. Anschließend wird dann die vordere
Halteeinheit 9 im Laufbereich zwischen Gasabnahme 2 und Laufmutter 4 radial zum Lauf
5 entnommen. Dazu ist die Öffnung der Halteeinheit 9 so ausgeführt, daß sie radial
über den Lauf 5 geschoben werden kann, der in einem Entnahmeabschnitt zusätzlich verjüngt
ist bzw. der Öffnung der Halteeinheit 9 entsprechende Schlüsselflächen aufweist. In
einer anderen Ausführung kann die Halteeinheit 9 auch aufgespreizt werden und über
die Gasabnahme 2 oder eine Visiereinrichtung nach vorne vom Lauf 5 abgeschoben werden.
Zur Abnahme der hinteren Halteeinheit 8 wird diese nach vorne von der Laufmutter 4
geschoben und ebenfalls nach vorne über die Gasabnahme 2 oder eine Visiereinrichtung
vom Lauf 5 abgenommen. Anschließend kann dann auf die "nackte" Waffe 1 ein anderer
Handschutz oder ein Komponententräger aufgesetzt werden, der geteilt oder auch ungeteilt
am Lauf und/oder an der Laufmutter 4 fixiert wird. Die oben beschriebene Abnahme bzw.
der Austausch kann erfolgen, ohne das der Lauf 5 bzw. die Laufmutter 4 demontiert
werden muß.
[0020] Je nach Ausführung muß das Koppelelement 14 zum Abnehmen von der Waffe entsprechend
aufgespreizt werden. Dazu kann es erforderlich sein, daß der Sicherungsring 16 aus
der Haltemanschette 13 entnommen wird, um diese einzeln nach vorne über den Lauf 5
abzunehmen. Anschließend wird das Koppelelement 14 mit einem entsprechenden Werkzeug
aufgespreizt, um den Reibschluß des bzw. der Koppelabschnitte 20 mit der Außenfläche
12 zu lösen, und abgenommen.
[0021] Es gibt auch Ausführungen, bei der ebenfalls die Weite W der Spangenöffnung am Koppelelement
14 und die Öffnungsweite des Sicherungsrings 16 jeweils so ausgeführt sind, daß sie
dem Außendurchmesser des Laufs 5 entsprechen, so daß auch diese Bauteile für eine
radiale Entnahme im Laufbereich (ggf. auch über eine Verjüngung oder entsprechende
Schlüsselflächen) zwischen Laufmutter 4 und Gäsabnahme 2 bzw. einer Visiereinrichtung
geeignet sind.
[0022] In einer anderen, nicht dargestellten Ausführung wird das Koppelelement 14 in Umfangsrichtung
auf der Laufmutter 4 fixiert, indem eine kraftschlüssige Kopplung durch eine entsprechende,
einen Formschluß bildende Profilierung der gekoppelten Bereiche (Außenfläche Laufmutter,
Innenfläche Koppelelement) hergestellt wird. Es ist auch möglich, das Koppelelement
14 ohne kraftschlüssige Verbindung mit der Laufmutter 4 aufzusetzen. Die Ausrichtung
in Umfangsrichtung erfolgt dann beispielsweise nur über eine entsprechende Kopplung
an die an der vorderen Halteeinheit 9 in definierter Umfangsrichtung aufgenommenen
Schalenelemente 7a und 7b. Die Festlegung in axialer Richtung ergibt sich dadurch,
daß sich die vordere Halteeinheit 9 an der Gasabnahme 2 und die hintere Halteeinheit
8 z.B. am Gehäuse 3 abstützt. Zueinander werden sie durch die Schalenelemente 7a,
7b auf Distanz gehalten.
[0023] Weitere Ausführungen und Variationen ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der
nachfolgenden Ansprüche.
1. Handschutzanordnung für eine Waffe (1) , bei welcher mindestens ein einen Lauf (5)
wenigstens teilweise umgebendes Schalenelement (7a, 7b) in einer Halterung (8, 9)
fixierbar ist, die eine federbelastete Halteeinheit (8) aufweist, die in ihrer Haltestellung
an einem Ende (7a", 7b") des Schalenelements (7a, 7b) angreift und dieses fixiert
und die gegen eine Federkraft in ihre Lösestellung bringbar ist, in der sie das Ende
(7a", 7b") des Schalenelements (7a, 7b) freigibt, in der Form, daß die federbelastete
Halteeinheit (8) eine lösbare Fixierung des mindestens einen Schalenelements (7a,7b)
im Bereich des waffenseitigen Endes des Laufs (5) bildet
dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Halteeinheit (8) so ausgebildet ist, daß sie, von der Mündungsseite
her, auf den an der Waffe (1) montierten Lauf (5) aufsetzbar ist.
2. Handschutzanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die federbelastete Halteeinheit (8)
so ausgebildet ist, daß sie ein einem Lauf (5) mit montierter Gasabnahme (2) und/oder
Visiereinrichtung entsprechendes Durchgangsprofil aufweist.
3. Handschutzanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die federbelastete Halteeinheit
(8) eine den Lauf (5) umgebende Haltemanschette (13), eine Federanordnung (15) und
ein Koppelelement (14) aufweist, wobei die Federanordnung (15) bei montierter Halteeinheit
(8) axial in Richtung der Seelenachse (6) zwischen Haltemanschette (13) und Koppelelement
(14) wirkt, und das Koppelelement (14) so ausgebildet ist, daß es in definierter Lage
zum Lauf (5) fixierbar ist.
4. Handschutzanordnung nach Anspruch 3, bei welcher das Koppelelement (14) spangenförmig
ausgebildet ist, und einen Koppelabschnitt (20) aufweist, der kraftschlüssig mit einem
komplementär ausgebildeten, bzgl. des Laufs (5) festliegenden Montageabschnitt (4,
12) koppelbar ist.
5. Handschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1-4, bei welcher die federbelastete Halteeinheit
(8) so ausgebildet ist, daß sie als komplette Einheit (13, 14, 15, 16) auf den Lauf
(5) aufsetzbar bzw. von diesem demontierbar ist.
6. Handschutzanordnung nach einem der Ansprüche 1-5, bei welcher das Koppelelement (14)
so ausgebildet ist, daß es durch seine Eigenelastizität zur Bildung des Kraftschlusses
eine Radialkraft auf den Montageabschnitt (4, 12) ausübt.
7. Handschutzanordnung nach Anspruch 5 oder 6, bei welcher der Koppelabschnitt (20) eine
zylindrische Innenfläche aufweist, die reibschlüssig mit einer zylindrischen Außenfläche
(12) des Montageabschnitts (4) koppelbar ist.
8. Handschutzanordnung nach Anspruch 4 bis 7, bei welcher der Montageabschnitt (4) am
Lauf (5), an einer Laufmutter (4) oder an einem Gehäuseteil (3) angeordnet ist.
9. Handschutzanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, bei welcher die Federanordnung
(15) mehrere Schraubenfedern aufweist, die bei montierter Halteeinheit (8) weitgehend
koaxial zur Seelenachse (6) wirken.
10. Handschutzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Halterung
(8, 9) eine zweite Halteeinheit (9) aufweist, welche ein zweites Ende (7a', 7b') des
Schalenelementes (7a, 7b), insbesondere in definierter Umfangsrichtung zum Lauf (5),
aufnimmt.
11. Handschutzanordnung nach Anspruch 10, bei welcher die zweite Halteeinheit (9) spangenförmig
ausgebildet ist, wobei die Spangenöffnung so dimensioniert ist, daß die Halteeinheit
(9) axial und/oder radial zum montierten Lauf (5) anbringbar ist.
12. Handschutzanordnung nach Anspruch 10 oder 11, bei welcher die zweite Halteeinheit
(9) eine Ausbildung, insbesondere eine Ausnehmung (24), aufweist, die in definierter
Umfangslage zum Lauf (5) an einer Ausbildung, insbesondere einer Verriegelungsnase
(25) am Lauf (5), an der Gasabnahme (2) bzw. einem Visierbauteil angreift.
13. Handschutzanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei welcher die Enden (7a',
7b'; 7a", 7b") des Schalenelements (7a, 7b) von den Halteeinheiten (8, 9) jeweils
manschettenförmig umfaßt und an wenigstens einem Stirnende (7a', 7b') in axialer Richtung
fixiert werden.
14. Handschutzanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, bei welcher wenigstens ein
Ende (7a", 7b") des Schalenelements (7a, 7b) eine kegelstumpfförmige Außenfläche aufweist,
auf die eine der Halteeinheiten (8, 9) bei montiertem Schalenelement (7a, 7b) eine
Radial- und eine Axialkraft ausübt.
15. Laufanordnung (5), insbesondere mit einer Laufmutter (4), einer Gasabnahmeanordnung
und/oder einer Visiereinrichtung (2), mit einer Handschutzanordnung nach einem der
Ansprüche 1-14.
16. Waffe (1) mit einer Laufanordnung (5) nach Anspruch 15.
1. A hand guard arrangement for a weapon (1), wherein at minimum one shell element (7a,
7b) at least partially surrounding at least one barrel (5) can be fixed to a support
(8, 9) which exhibits a spring-loaded holding unit (8) which in its holding position
engages in one end (7a", 7b") of the shell element (7a, 7b) thereby fixating it and
which can be brought against a spring force into its release position in which it
releases the end (7a", 7b") of the shell element (7a, 7b), in such a manner that the
spring-loaded holding-unit (8) forms a detachable fixation of the at least one shell
element (7a, 7b) in the region of the rear end of the barrel (5), characterized in that the spring-loaded holding unit (8) is designed in such a way that it can be fixed
onto the barrel (5) mounted on the weapon (1) from the side of the muzzle.
2. The hand guard arrangement according to claim 1, wherein the spring-loaded holding
unit (8) is designed in such a way that it exhibits a clearance gauge corresponding
to a barrel (5) with mounted gas bleed port (2) and/or sighting device.
3. The hand guard arrangement according to claim 1 or 2, wherein the spring-loaded holding
unit (8) exhibits a holding sleeve (13) surrounding the barrel (5), a spring arrangement
(15) and a coupling element (14), the spring arrangement (15) when the holding unit
(8) is mounted acting axially in the direction of the axis of the bore (6) between
the holding sleeve (13) and the coupling element (14), and the coupling element (14)
being designed in such a way that it can be fixed in a defined position on the barrel
(5).
4. The hand guard arrangement according to claim 3, wherein the coupling element (14)
is designed clasp-like and exhibits a coupling portion (20) which can be frictionally
coupled to a complementarily designed mounting portion (4, 12) that is fixed relative
to the barrel (5).
5. The hand guard arrangement according to anyone of claims 1 - 4, wherein the spring-loaded
holding unit (8) is designed in such a way that it can be fixed on the barrel (5)
or removed from it as a complete unit (13, 14, 15, 16).
6. The hand guard arrangement according to anyone of claims 1-5, wherein the coupling
element (14) is designed in such a way that through its inherent elasticity it applies
a radial force on the mounting portion (4, 12) for producing the frictional connection.
7. The hand guard arrangement according to claim 5 or 6, wherein the coupling portion
(20) exhibits a cylindrical inner surface which can be frictionally coupled to a cylindrical
outer surface (12) of the mounting portion (4).
8. The hand guard arrangement according to claims 4-7, wherein the mounting portion (4)
is arranged on the barrel (5), on a barrel nut (4) or on a housing component (3).
9. The hand guard arrangement according to anyone of claims 3-8, wherein the spring arrangement
(15) exhibits several coil springs which, in the case of a mounted holding unit (8),
act to a large extent coaxially to the axis of the bore (6).
10. The hand guard arrangement according to anyone of the above claims, wherein the support
(8, 9) exhibits a second holding unit (9) which holds a second end (7a', 7b') of the
shell element (7a, 7b), particularly in a defined circumferential direction to the
barrel (5).
11. The hand guard arrangement according to claim 10, wherein the second holding unit
(9) is designed clasp-like, the clasp opening being dimensioned in such a way that
the holding unit (9) can be fixed axially and/or radially on the mounted barrel (5).
12. The hand guard arrangement according to claim 10 or 11, wherein the second holding
unit (9) exhibits a construction, particularly a recess (24), which in defined circumferential
direction to the barrel (5) engages in a construction, particularly a locking catch
(25) on the barrel (5), the gas bleed port (2) or a sighting component.
13. The hand guard arrangement according to anyone of claims 10 - 12, wherein the ends
(7a', 7b', 7a", 7b") of the shell elements (7a, 7b) are gripped by the holding units
(8, 9) in sleeve-like fashion and are fixed on at least one front end (7a', 7b') in
the axial direction.
14. The hand guard arrangement according to anyone of claims 9-13, wherein the at least
one end (7a", 7b") of the shell element (7a, 7b) exhibits a truncated conical outer
surface on which one of the holding units (8, 9) in the case of a mounted shell element
(7a, 7b) applies a radial and an axial force.
15. A barrel arrangement (5), in particular with a barrel nut (4), a gas bleed arrangement
and/or a sighting device (2), with a hand guard arrangement according to anyone of
claims 1-14.
16. A weapon (1) with a barrel arrangement (5) according to claim 15.
1. Ensemble protège-main pour une arme (1), pour lequel au moins un élément coque (7a,
7b) entourant au moins en partie un canon (5) peut être fixé dans un support (8, 9),
qui présente une unité de retenue (8) sollicitée par ressort, qui est appliquée dans
sa position de retenue sur une extrémité (7a", 7b") de l'élément coque (7a, 7b) et
fixe celle-ci et qui peut être amenée contre une force de ressort dans sa position
de desserrage, dans laquelle elle libère l'extrémité (7a", 7b'') de l'élément coque
(7a, 7b) de manière que l'unité de retenue (8) sollicitée par ressort forme une fixation
amovible de l'au moins un élément coque (7a, 7b) dans la zone de l'extrémité du canon
(5) côté arme, caractérisé en ce que l'unité de retenue (8) sollicitée par ressort est réalisée de telle sorte qu'elle
puisse être posée depuis le côté bouche sur le canon (5) monté sur l'arme (1).
2. Ensemble protège-main selon la revendication 1, pour lequel l'unité de retenue (8)
sollicitée par ressort est réalisée de sorte à présenter un profilé traversant correspondant
à un canon (5) avec dégagement de gaz (2) monté et/ou dispositif de visée.
3. Ensemble protège-main selon la revendication 1 ou 2, pour lequel l'unité de retenue
(8) sollicitée par ressort présente une manchette de retenue (13) entourant le canon
(5), un ensemble de ressorts (15) et un élément de couplage (14), l'ensemble de ressorts
(15) agissant lorsque l'unité de retenue (8) est montée, axialement en direction de
l'âme du canon (6) entre la manchette de retenue (13) et l'élément de couplage (14),
et l'élément de couplage (14) étant réalisé de sorte à pouvoir être fixé dans une
position définie par rapport au canon (5).
4. Ensemble protège-main selon la revendication 3, pour lequel l'élément de couplage
(14) est réalisé en forme d'agrafe et présente une section de couplage (20) qui peut
être couplée par friction à une section de montage (4, 12) réalisée de manière complémentaire,
fixe par rapport au canon (5).
5. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, pour lequel
l'unité de retenue (8) sollicitée par ressort est réalisée de sorte à pouvoir être
posée comme une unité (13, 14, 15, 16) complète sur le canon (5) ou démontée de celle-ci.
6. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, pour lequel
l'élément de couplage (14) est réalisé de telle sorte qu'il exerce par sa propre élasticité
pour la formation de l'adhérence, une force radiale sur la section de montage (4,
12).
7. Ensemble protège-main selon la revendication 5 ou 6, pour lequel la section de couplage
(20) présente une surface intérieure cylindrique qui peut être couplée par friction
à une surface extérieure (12) cylindrique de la section de montage (4).
8. Ensemble protège-main selon la revendication 4 à 7, pour lequel la section de montage
(4) est disposée sur le canon (5), sur un écrou de canon (4) ou sur un élément de
boîtier (3).
9. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, pour lequel
l'ensemble de ressorts (15) présente plusieurs ressorts à boudin qui agissent lorsque
l'unité de retenue (8) est montée, en grande partie coaxialement par rapport à l'âme
du canon (6).
10. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour
lequel le support (8, 9) présente une seconde unité de retenue (9) qui reçoit une
seconde extrémité (7a', 7b') de l'élément coque (7a, 7b), en particulier dans une
direction périphérique définie par rapport au canon (5).
11. Ensemble protège-main selon la revendication 10, pour lequel la seconde unité de retenue
(9) est réalisée en forme d'agrafe, l'ouverture de l'agrafe étant dimensionnée de
telle sorte que l'unité de retenue (9) puisse être montée axialement et/ou radialement
par rapport au canon (5) monté.
12. Ensemble protège-main selon la revendication 10 ou 11, pour lequel la seconde unité
de retenue (9) présente une réalisation, en particulier un évidement (24) qui est
appliqué dans une position périphérique définie par rapport au canon (5) sur une réalisation,
en particulier un ergot de verrouillage (25) sur le canon (5), sur le dégagement de
gaz (2) ou un composant de visée.
13. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, pour lequel
les extrémités (7a', 7b' ; 7a " , 7b") de l'élément coque (7a, 7b) sont entourées
chacune comme une manchette par les unités de retenue (8, 9) et sont fixées sur au
moins une extrémité frontale (7a', 7b') dans le sens axial.
14. Ensemble protège-main selon l'une quelconque des revendications 9 à 13, pour lequel
au moins une extrémité (7a", 7b") de l'élément coque (7a, 7b) présente une surface
extérieure tronconique, sur laquelle l'une des unités de retenue (8, 9) exerce lorsque
l'élément coque (7a, 7b) est monté, une force radiale et une force axiale.
15. Ensemble canon (5), en particulier avec un écrou de canon (4), un ensemble de dégagement
de gaz et/ou un dispositif de visée (2), avec un ensemble protège-main selon l'une
quelconque des revendications 1 à 14.
16. Arme (1) avec un ensemble canon (5) selon la revendication 15.
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