[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere einen
tragbaren Handreiniger, mit einer Mehrzahl von bürstenartigen Reinigungsorganen, die
an einem gemeinsamen Träger angeordnet sind.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind grundsätzlich bekannt, z.B. aus
DE 10 2004 034 819 B3. Die
AT 383 954 B offenbart ein Reinigungsgerät in Zangenform für Lamellenjalousien, dessen Greifarme
bei gleichzeitiger Bewegung entlang der Ober- und Unterseite einer Lamelle an dieser
anliegen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass sie einfach handhabbar und vielseitig einsetzbar ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0005] Durch die Erfindung kann ein Reinigungsfluid gleichzeitig als Rotationsantrieb für
die Reinigungsorgane genutzt werden.
[0006] Die kinetische Energie des zugeführten Fluids wird zum Beaufschlagen einer Antriebseinrichtung
verwendet, d.h. eine Nutzung des Rückstoßprinzips ist nicht erforderlich. Der Drehantrieb
der Reinigungsorgane basiert auf dem Schaufelrad- oder Turbinenprinzip, d.h. die kinetische
Energie des zugeführten Fluids wird genutzt, indem das Fluid mit einem Schaufel- oder
Turbinenrad zusammenwirkt und dieses in Rotation versetzt.
[0007] Von Vorteil hierbei ist, dass der Antrieb unabhängig von der Ausgestaltung der Reinigungsorgane
ist und z.B. im Rahmen einer Modulbauweise der Reinigungsvorrichtung mit unterschiedlich
ausgebildeten Reinigungsteilen, z.B. Bürstenteilen, gekoppelt werden kann, um unterschiedliche-Anwendungen
zu realisieren.
[0008] Eine Besonderheit der Erfindung ist der mögliche Modulaufbau der Reinigungsorgane.
Jedes Reinigungsorgan umfasst einen als Bürstenteil ausgebildetes Reinigungsteil,
der während des Betriebs relativ zum Träger der Reinigungsvorrichtung rotiert, sowie
einen Antriebsabteil, mit welchem der Reinigungsteil auswechselbar gekoppelt ist,
über welchen das Modul am Träger angebracht werden kann und welcher dazu dient, mit
einer oder mehreren Fluidzufuhreinrichtungen zu kommunizieren, um das eintretende
Fluid in die gewünschte Drehbewegung des Reinigungsteils umzusetzen. Der Antriebsteil
jedes Moduls umfasst ein Schaufel- oder Turbinenrad, das von dem in das Modul bzw.
den Antriebsteil eintretenden Fluid beaufschlagt wird, um auf diese Weise in Drehung
versetzt zu werden und somit das Reinigungsteil bzw. Bürstenteil in Drehung zu versetzen.
[0009] Mehrere Module können gemäß einem Aspekt der Erfindung an einem gemeinsamen Träger
angebracht werden. Dabei ist die Anzahl der Module grundsätzlich nicht begrenzt. Beschränkungen
können allenfalls durch die Ausgestaltung des Trägers bzw. der Fluidzufuhreinrichtungen
gegeben sein. Insbesondere kann der Träger bzw. können die Fluidzufuhreinrichtungen
derart ausgebildet sein, dass nur an einer bestimmten Anzahl von Anschlussstellen
Module mit Fluid versorgt werden können.
[0010] Ein und dasselbe Modul kann bevorzugt sowohl gemeinsam mit weiteren Modulen in einer
Reinigungsvorrichtung, bei der mehrere Reinigungsorgane vorgesehen sind, als auch
in Alleinstellung, d.h. als das einzige Modul einer Reinigungsvorrichtung, verwendet
werden. Die Funktionsweise der Module ist also jeweils unabhängig davon, ob an der
jeweiligen Reinigungsvorrichtung zusätzliche Module vorgesehen sind oder nicht.
[0011] Die Module können jeweils insbesondere derart ausgestaltet sein, dass sie auf Umschlag
verwendbar sind, d.h. in zwei unterschiedlichen Orientierungen mit dem Träger bzw.
der Fluidzufuhreinrichtung gekoppelt werden können. Auf diese Weise können unterschiedliche
Drehrichtungen des Reinigungsteils bezogen auf den Träger einfach dadurch erreicht
werden, dass das Modul entweder in der einen oder in der anderen Orientierung mit
dem Träger bzw. der Fluidzufuhreinrichtung gekoppelt wird. Je nach Orientierung ergibt
sich dann insbesondere eine unterschiedliche Richtung der Beaufschlagung eines in
der Antriebseinrichtung vorgesehenen Schaufel- oder Turbinenrades des Moduls. Des
Weiteren ist es möglich, bei Verwendung mehrerer Module ein Modul in einer ersten
Orientierung und ein weiteres Modul in einer zweiten Orientierung mit dem Träger bzw.
der Fluidzufuhreinrichtung zu koppeln. Zwei gleichzeitig betriebene Module können
auf diese Weise gegensinnig betrieben werden, wodurch sich während der Benutzung entstehende
Drehmomente zumindest teilweise aufheben und ein "Wanderungseffekt" der Reinigungsvorrichtung
während der Benutzung zumindest weitestgehend vermieden wird.
[0012] Mögliche Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
sowie der Zeichnung angegeben.
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben:
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine andere perspektivische Ansicht der Reinigungsvorrichtung von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Antriebseinrichtung der Reinigungsvorrichtung von Fig. 1,
- Fig. 4
- eine mögliche Ausführungsform für eine mit einem Getriebe versehene Antriebseinrichtung
gemäß der Erfindung,
- Fig. 5
- zwei Ansichten einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
und
- Fig. 6 bis 11
- weitere mögliche Ausgestaltungen einer Reinigungsvorrichtung.
[0015] Bei der in den Fig. 1-3 dargestellten Reinigungsvorrichtung handelt es sich um einen
Lamellen- oder Jalousienreiniger mit vier Reinigungsorganen in Form von Bürsten 11,
die in Reihe längs eines gemeinsamen lang gestreckten Trägers 13 mit Abstand voneinander
angeordnet sind. Bei dem Träger 13 handelt es sich insbesondere um ein Blechprofil.
[0016] Mit dem Träger 13 verbunden ist ein insbesondere aus Kunststoff hergestellter Handgriff
15, der zwei Halbschalen umfasst. Die Reinigungsvorrichtung ist derart konzipiert,
dass sie während des Betriebs von einer Person in einer Hand gehalten und bedient
werden kann. An dem Handgriff 15 ist eine Betätigseinrichtung 17 in Form eines Auslösehebels
vorgesehen, mit welchem die nachstehend erläuterte Fluidzufuhr zu den Bürsten 11 freigegeben
und unterbrochen werden kann.
[0017] Die Zufuhr des Fluids, insbesondere Wasser, erfolgt über einen im unteren Griffbereich
angeordneten Fluideinlass 19, an den eine beispielsweise als Schlauch ausgebildete
Fluidzuleitung angeschlossen werden kann.
[0018] Das Fluid strömt über eine Verteilereinrichtung 21 in eine von zwei Verteilerleitungen
23, die sich parallel zueinander längs des Trägers 13 und damit beidseits entlang
der Reihe von Reinigungsbürsten 11 erstrecken. Durch Umschalten an der Verteilereinrichtung
21 kann der Benutzer das Fluid entweder der einen oder der anderen Verteilerleitung
23 zuführen. Hierdurch können wahlweise die Reinigungsbürsten 11 in der einen oder
in der anderen Drehrichtung betrieben werden, worauf nachstehend näher eingegangen
wird. Die Verteilerleitungen 23 sind an ihren freien, von der Verteilereinrichtung
21 entfernten Enden fluiddicht verschlossen.
[0019] Das Umschalten an der Verteilereinrichtung 21 erfolgt beispielsweise dadurch, dass
ein beweglich gelagerter Schieber vorgesehen ist, der über beidseitig angeordnete,
in Fig. 1 und 2 ohne Abdichtung dargestellte Umschaltknöpfe 25 verschoben werden kann.
Die Stellung des Schiebers bestimmt dann die Drehrichtung der Bürsten 11.
[0020] Wie insbesondere Fig. 3, die einen Schnitt senkrecht zu den Drehachsen der Reinigungsbürsten
11 und längs der Mittelachsen der Verteilerleitungen 23 zeigt, zu entnehmen ist, umfasst
jedes Reinigungsorgan 11 einen gehäuseartigen, nach vorne offenen Schlitten 27, der
an einander gegenüberliegenden Seiten einen hülsenförmigen Abschnitt 29 aufweist,
mit dem der Schlitten 27 über die jeweilige Verteilerleitung 23 gesteckt ist.
[0021] Innerhalb jedes hülsenförmigen Abschnitts 29 ist eine als Druckpatrone wirksame Innenhülse
31 angeordnet. Die Druckpatronen 31 sind jeweils derart ausgestaltet, dass sie zusammen
mit der Außenwand der jeweiligen Verteilerleitung 23 einen Druckraum 33 begrenzen,
der an den Enden der Druckpatronen 31 jeweils durch einen O-Ring 35 nach außen abgedichtet
ist. Mit dem Druckraum 33 kommunizieren sowohl eine in der Verteilerleitung 23 ausgebildete
Einlassöffnung 37 als auch eine in der Druckpatrone ausgebildete Treiböffnung 39.
[0022] Die Treiböffnung 39 ist derart ausgebildet, angeordnet und ausgerichtet, dass über
die Treiböffnung 39 aus dem Druckraum 33 in das Schlittengehäuse strömendes Fluid
in Form eines Fluiddruckstrahls auf einen Turbinen- oder Schaufelradabschnitt 41 des
jeweiligen Reinigungsorgans 11 auftrifft und auf diese Weise das Reinigungsorgan 11
in Rotation versetzt, das hierzu am Schlitten 27 drehbar gelagert ist.
[0023] Die drehbare Lagerung des Schaufel- oder Turbinenradabschnitts 41 kann z.B. über
eine einfache Nabe/Achse-Verbindung erfolgen. Alternativ können beispielsweise Kugellager
verwendet werden. Des Weiteren ist es möglich, ein Getriebe vorzusehen, mit dem eine
den jeweiligen Anwendungswünschen entsprechende Übersetzung oder Untersetzung der
Rotation des Schaufel- oder Turbinenrades 41 realisiert werden kann.
[0024] Mit dem Schaufel- oder Turbinenrad 41 gekoppelt ist eine in dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel lang gestreckte zylindrische Bürste 43, die mit Reinigungsborsten
45 versehen ist. Alternativ können beispielsweise anstelle dieser Bürsten 43 scheibenförmige
Tellerbürsten vorgesehen sein. Die Reinigungsvorrichtung kann in Modulbauweise derart
realisiert sein, dass die dargestellten Zylinderbürsten 11 durch die erwähnten Tellerbürsten
oder anderen Reinigungsorgane bei Bedarf ersetzt werden können. Durch eine derartige
Austauschmöglichkeit wird die Vielseitigkeit der Vorrichtung auf einfache Art und
Weise erhöht.
[0025] Ein Vorteil der Erfindung besteht folglich darin, dass der Antrieb der Reinigungsorgane
unabhängig von deren Ausgestaltung ist. Insbesondere ist eine hinsichtlich der Reinigungswirkung
spezielle Ausgestaltung der Reinigungsorgane bzw. Bürsten keine Voraussetzung für
den Fluidrotationsantrieb, da dieser an dem trägernahen Ende der Drehachse der Reinigungsorgane
11 erfolgt.
[0026] Es ist auch denkbar, einen stets am Schlitten 27 verbleibenden Schaufel- oder Turbinenradabschnitt
vorzusehen und unterschiedlich ausgestaltete Bürstenabschnitte mit dem Schaufel- oder
Turbinenrad beispielsweise durch Aufstecken koppelbar auszuführen, um die Reinigungsvorrichtung
jeweils dem Anwendungsfall entsprechend konfigurieren bzw. bestücken zu können.
[0027] Eine drehfeste Koppelung zwischen auswechselbaren Bürstenteilen und den am Schlitten
drehbar gelagerten Schaufel- oder Turbinenradabschnitten kann beispielsweise durch
eine geeignet ausgestaltete Verkronung erreicht werden, die eine Mitnahme der Bürstenteile
sicherstellt.
[0028] Insbesondere aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Module, also die jeweils das Reinigungsorgan
11 tragenden Schlitten 27, längs der Verteilerleitungen 23 verstellbar sind, um auf
diese Weise unterschiedliche Abstände zwischen den Reinigungsbürsten 11 einzustellen.
Bei Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung als Lamellen- oder Jalousienreiniger entsprechend
Fig. 1 bis 3 kann hierdurch der Bürstenabstand an den Lamellenabstand angepasst werden.
[0029] Die Höhenverstellung der Schlitten 27 ist jeweils im Umfang der axialen Erstreckung
des durch die Druckpatrone 31 definierten Druckraumes 33 möglich, d.h. solange sich
die in den Verteilerleitungen 23 ausgebildeten Einlassöffnungen 37 im Bereich des
jeweiligen Druckraumes 33 befinden, ist die Funktion der Reinigungsorgane 11 sichergestellt.
[0030] Durch das Vorsehen zweier Verteilerleitungen 23, zwischen denen mittels der Verteilereinrichtung
21 - wie vorstehend erläutert - umgeschaltet werden kann, ist es möglich, wie insbesondere
aus Fig. 3 hervorgeht, zwischen den Drehrichtungen der Reinigungsbürsten 11 zu wechseln.
Die beiden Treibbohrungen 39 eines jeden Schlittens 27 beaufschlagen das Schaufel-
oder Turbinenrad 41 in entgegengesetztem Drehsinn. Die Schaufeln des Schaufel- oder
Turbinenrades 41 sind diesbezüglich symmetrisch ausgebildet, damit in beiden Drehrichtungen
die gleichen Verhältnisse herrschen.
[0031] Der Aufbau der Reinigungsvorrichtung aus einem lang gestreckten Träger 13 mit sich
längs des Trägers 13 erstreckenden Verteilerleitungen 23 erlaubt grundsätzlich eine
beliebig große Arbeitslänge und damit eine grundsätzlich beliebig große Anzahl von
Reinigungsorganen 11.
[0032] Die im Träger 13 vorgesehenen Lochreihen 47 können ein Raster zur Positionierung
der Schlitten 27 bei der Höhenverstellung zur Verfügung stellen. Das Raster der Lochreihen
47 kann an gängige Lamellenabstände von Jalousien angepasst sein.
[0033] In einer hier lediglich beispielhaft angegebenen Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße
Handreiniger für einen Arbeitsdruck von wenigstens 50 bar konzipiert, wobei Drehzahlen
für die Reinigungsbürsten 11 von ungefähr 1.500 Umin erzielt werden. Ein Arbeitsdruck
von bis zu 100 bar ist ebenso ohne weiteres denkbar. Mittels eines Getriebes kann
die Drehzahl beispielsweise halbiert werden.
[0034] In den nach vorne offenen Schlittengehäusen können jeweils Mittel z.B. in Form einer
oder mehrerer im unteren Bereich angeordneter Schrägen vorgesehen sein, die ein Ausfließen
des Fluids aus dem Gehäuse heraus und auf die zu reinigenden Stellen in den Wirkungsbereich
der Bürsten 11 hinein fördern.
[0035] Fig. 4 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht ein Beispiel für ein Getriebe 49,
wie es vorstehend bereits generell erwähnt wurde. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
handelt es sich um ein Untersetzungsgetriebe, welches die Drehzahl des Schaufelrades
41 für den Reinigungs- bzw. Bürstenteil 43 des Reinigungsorgans 11 halbiert. Das Turbinenrad
41 ist drehfest mit zwei Außenringen 61, 65 versehen. Anstelle zweier Außenringe 61,
65 könnte auch ein einziger, in axialer Richtung durchgehender Außenring vorgesehen
sein. Ferner könnten die beiden Außenringe. 61, 65 bzw. ein einziger Außenring einstückig
mit dem Schaufelrad 41 ausgebildet sein. Die Außenringe 61, 65 bilden den äußeren
Teil eines Kugellagers, das außerdem einen Käfig 51 umfasst, in welchem eine Mehrzahl
von Kugeln 53 derart gehalten sind, dass sich alle Kugeln 53 nur gemeinsam mit dem
Käfig 51 drehen können.
[0036] Den inneren Teil des Kugellagers bilden zwei Innenringe 59, 63. Die beiden Innenringe
59, 63 sind drehfest auf einer stationären, als Lager dienenden Welle 55 angeordnet.
Zumindest der in Fig. 4 rechte, zweite Innenring 63 ist in axialer Richtung auf der
Welle 55 bewegbar. Mittels einer Feder 67 wird der zweite Innenring 63 in Richtung
des ersten Innenrings 59 vorgespannt. Da die Kugeln 53 in auf den einander zugewanden
Innenseiten der Ringe 59, 61, 63, 65 ausgebildeten Rinnen laufen, wird durch dieses
Vorspannen des rechten Innenringes 63 ein eventuell im Kugellager vorhandenes Spiel
beseitigt. Hierdurch ist sichergestellt, dass während des Betriebs, wenn das Schaufelrad
41 mit Fluid beaufschlagt wird und sich somit um die Welle 55 dreht, die im Käfig
51 gehaltenen Kugeln 53 in definierter Weise zwischen den Außenringen und den Innenringen
abrollen.
[0037] Das definierte Abrollen der Kugeln 53 hat zur Folge, dass die vorstehend beschriebene
Anordnung als Untersetzungsgetriebe wirksam ist, welches die Drehzahl des Schaufelrades
41 in Bezug auf den die abrollenden Kugeln 53 enthaltenden Käfig 51 halbiert. Mit
dem Käfig 51 drehfest gekoppelt ist ein am Antriebsteil 27 um die Lagerwelle 55 drehbar
gelagertes Zwischenstück 57, welches wiederum drehfest mit dem Bürsten- bzw. Reinigungsteil
43 verbunden ist. Bei diesem Reinigungsorgan 11 wird somit im Ergebnis erreicht, dass
sich die jeweilige Bürste des Reinigungsorgans 11 halb so schnell dreht wie das Schaufelrad
41.
[0038] Ein besonderer Vorteil dieses Getriebes 49 ist neben der zuverlässigen Funktionsweise
der besonders einfache Aufbau, der sich mit kostengünstig erhältlichen Bauteilen realisieren
lässt. Ein derartiges Untersetzungsgetriebe könnte alternativ in Form eines aus Zahnrädern
aufgebauten Getriebes, insbesondere eines Planetengetriebes, realisiert werden. Die
hierfür erforderlichen Bauteile wären jedoch mit deutlich höheren Kosten verbunden.
[0039] Die linke Darstellung in Fig. 5 entspricht der Darstellung in Fig. 3, wobei allerdings
das Modul 27, 43 nicht zusammen mit den Fluidzufuhrleitungen gezeigt ist. Es sind
daher nicht die in den Fluidleitungen ausgebildeten, in den jeweiligen Druckraum 33
mündenden Einlassöffnungen, sondern lediglich die in den die Druckpatronen bildenden
Innenhülsen 31 ausgebildeten Treiböffnungen 39 zu sehen.
[0040] Der in der rechten Darstellung der Fig. 5 gezeigten Draufsicht entnimmt man insbesondere
den symmetrischen Aufbau des aus Antriebsteil 27 und Reinigungsteil 43 bestehenden
Moduls hinsichtlich der Anordnung der Fluidzufuhrleitungen in Bezug auf das Reinigungsteil
43.
[0041] Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer nicht erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung, bei
der lediglich ein einziges Modul verwendet wird. Bei einem bestimmungsgemäßen Halten
der Vorrichtung am Handgriff 15 verläuft hier die Drehachse des Bürstenteils 43 in
vertikaler Richtung. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt, dass die Funktionsweise des
Reinigungsorgans 11 grundsätzlich unabhängig von dessen Orientierung im Raum ist.
Außerdem zeigen sich hier insbesondere die Vorteile der erfindungsgemäßen Modulbauweise:
Unabhängig davon, wie sich die Fluidzufuhrleitungen 23 im Raum erstrecken, braucht
das erfindungsgemäße Reinigungsmodul lediglich mit dem die Antriebseinrichtung umfassenden
Antriebsteil 27 auf die Leitung 23 aufgeschoben zu werden, um für eine Rotation des
Bürstenteils 43 zu sorgen. Das freie Ende der Zufuhrleitung 23 ist lediglich drehbar
in einem oberen Arm der Vorrichtung gelagert.
[0042] Fig. 7 zeigt ein weiteres Beispiel, bei welchem zwei in entgegengesetzte Richtungen
abstehende Reinigungsmodule vorhanden sind, wobei die Drehachsen der Reinigungsteile
43 zusammenfallen und bei einem bestimmungsgemäßen Halten der Vorrichtung am Handgriff
15 in horizontaler Richtung verlaufen, jedoch - anders als in Fig. 1 - nicht vom Benutzer
weg, sondern jeweils zur Seite weisen. Jedes Modul ist mit seinem Antriebsteil 27
auf eine einzige Fluidzufuhrleitung 23 aufgeschoben.
[0043] Zwischen den beiden Modulen ist ein Stützrad 69 angeordnet. Das Stützrad 69 wird
nicht angetrieben und dient dazu, die Vorrichtung auf einer zu reinigenden Fläche
abzurollen. Hierdurch wird der Benutzer entlastet. Gleichzeitig wird ein definierter
Reinigungsabstand zwischen der zu reinigenden Oberfläche einerseits und den Drehachsen
der Reinigungsteile 43 andererseits eingehalten.
[0044] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 8 ähnelt hinsichtlich der Orientierung der Drehachsen
der Reinigungsteile 43 dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Anstelle der zylindrischen
Bürsten sind hier so genannte Tellerbürsten vorgesehen. Die beiden Module können entsprechend
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 auf zwei parallel verlaufende Fluidzufuhrleitungen
23 aufgeschoben sein, um durch Betätigen einer entsprechenden Umschalteinrichtung
den Drehsinn der Reinigungsteile 43 zu ändern. Zwingend ist dies jedoch nicht, d.h.
es ist auch möglich, lediglich eine einzige Fluidzufuhrleitung 23 vorzusehen. Identisch
aufgebaute Module 27, 43 können in entgegengesetzter Orientierung mit der Fluidzufuhrleitung
23 gekoppelt werden, um während des Betriebs in entgegengesetztem Sinn zu rotieren.
[0045] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 9 ähnelt dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8, wobei
jedoch mit den Tellerbürsten - vom Benutzer aus gesehen - nicht nach vorne, sondern
zur Seite gearbeitet wird. Die Module 27, 43 können derart ausgestaltet sein, dass
sie relativ zur Fluidzufuhrleitung 23 um deren Mittelachse verstellt werden können,
um die Arbeitsrichtung der Tellerbürsten in Bezug auf die Orientierung des Handgriffs
15 der Vorrichtung beliebig einstellen zu können. Alternativ können die Module 27,
43 und die Vorrichtung derart ausgebildet sein, dass eine bestimmte Relativorientierung
beim Verbinden der Module 27, 43 mit der Fluidzufuhrleitung 23 erforderlich ist, um
die gezeigte Arbeitsorientierung der Tellerbürsten 43 zu realisieren.
[0046] Die Fig. 10 und 11 deuten an, dass die Verwendung mehrerer Reinigungsorgane, wie
in Fig. 8 und Fig. 9 gezeigt, nicht zwingend erforderlich ist. Eine nicht erfindungsgemäße
Reinigungsvorrichtung kann auch lediglich ein einziges Reinigungsorgan 11 aufweisen,
wobei je nach Ausgestaltung des Reinigungsorgans 11 bzw. der Vorrichtung verschiedene
Arbeitsrichtungen des Bürstenteils möglich sind.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 11
- Reinigungsorgan, Bürste
- 13
- Träger
- 15
- Handgriff
- 17
- Betätigungseinrichtung
- 19
- Fluideinlass
- 21
- Verteilereinrichtung
- 23
- Verteilerleitung, Fluidzufuhreinrichtung
- 25
- Umschaltknopf
- 27
- Schlitten, Antriebsteil
- 29
- hülsenförmiger Abschnitt
- 31
- Innenhülse, Druckpatrone
- 33
- Druckraum
- 35
- O-Ring
- 37
- Einlassöffnung
- 39
- Treiböffnung
- 41
- Schaufel- oder Turbinenradabschnitt
- 43
- Bürstenteil, Reinigungsteil
- 45
- Reinigungsborsten
- 47
- Lochreihe
- 49
- Getriebe
- 51
- Käfig
- 53
- Kugel- oder Wälzelement
- 55
- Lager
- 57
- Zwischenstück
- 59
- erster Innenring
- 61
- erster Außenring
- 63
- zweiter Innenring
- 65
- zweiter Außenring
- 67
- Vorspannfeder
- 69
- Stützrad
1. Reinigungsvorrichtung, insbesondere tragbarer Handreiniger, mit einer Mehrzahl von
bürstenartigen Reinigungsorganen (11), die an einem gemeinsamen Träger (13) angeordnet
und mittels eines der Reinigungsvorrichtung zugeführten Fluids, insbesondere Wasser,
relativ zum Träger (13) in Rotation versetzbar sind, wobei der Träger (13) eine Längserstreckung
aufweist und die Reinigungsorgane (11) längs des Trägers (13) verteilt angeordnet
und in Längsrichtung des Trägers (13) relativ zueinander verstellbar sind, um unterschiedliche
Abstände zwischen benachbarten Reinigungsorganen (11) einzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Reinigungsorgan (11) eine Antriebseinrichtung (41) vorgesehen ist, die
durch das zugeführte Fluid beaufschlagbar ist, um die Reinigungsorgane (11) in Rotation
zu versetzen, und die auf dem Schaufelrad- oder Turbinenprinzip basiert,
und die Reinigungsorgane (11) jeweils ein Bürstenteil (43) und ein schaufel- oder
turbinenradartiges Antriebsteil (41) umfassen, wobei das Bürstenteil (43) auswechselbar
mit dem Antriebsteil (41) gekoppelt oder koppelbar ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsorgane (11) in einer Reihe angeordnet sind.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (13) einen Fluidverteiler (23) umfasst, der wenigstens einen gemeinsamen
Fluideingang (19) für mehrere Reinigungsorgane (11) und für jedes Reinigungsorgan
(11) wenigstens einen Fluidausgang (37) aufweist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (13) wenigstens ein Fluidzufuhrrohr (23) umfasst.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Umschalteinrichtung (25) vorgesehen ist, mit der die Drehrichtung jedes Reinigungsorgans
(11) änderbar ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Reinigungsorgan (11) mit zwei Fluidzufuhreinrichtungen (23) gekoppelt ist,
zwischen denen umgeschaltet werden kann und die in der Lage sind, Antriebseinrichtungen
(41) der Reinigungsorgane (11) in entgegengesetztem Antriebssinn mit Fluid zu beaufschlagen.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Antriebseinrichtungen (41) der Reinigungsorgane (11) jeweils ein Getriebe (49) umfassen,
mit dem die Drehzahl eines mit Fluid beaufschlagbaren Schaufel- oder Turbinenrades
(41) für das Reinigungsorgan (11) geändert, insbesondere reduziert und bevorzugt halbiert
wird.
8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Getriebe (49) ein Kugel- oder Wälzlager (51, 53) umfasst.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kugel- oder Wälzlager einen Käfig (51) umfasst, in welchem mehrere Kugel- oder
Wälzelemente (53) gehalten sind, die zwischen dem Schaufel- oder Turbinenrad (41)
und einem Lager (55) abrollen und dabei den Käfig (51) mitnehmen, wobei das Reinigungsorgan
(11) drehfest mit dem Käfig (51) gekoppelt ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsorgane (11) jeweils wenigstens eine Druckpatrone (31) umfassen, die
eingangsseitig mit einer Fluidzufuhreinrichtung (23) und ausgangsseitig mit einer
Antriebseinrichtung (41) des Reinigungsorgans (11) kommuniziert, wobei innerhalb durch
die Abmessungen der Druckpatrone (31) bestimmter Grenzen die Fluidkommunikation bei
einem Verstellen des Reinigungsorgans (11) relativ zu der Fluidzufuhreinrichtung (23)
aufrechterhalten bleibt.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsvorrichtung als Jalousienreiniger ausgebildet ist.
1. A cleaning apparatus, in particular a portable hand cleaner, having a plurality of
brush-type cleaning members (11) which are arranged at a common carrier (13) and can
be set into rotation relative to the carrier (13) by means of a fluid, in particular
water, supplied to the cleaning apparatus, wherein the carrier (13) has a longitudinal
extent and the cleaning members (11) are arranged distributed along the carrier (13)
and are adjustable relative to one another in the longitudinal direction of the carrier
(13) to set different spacings between adjacent cleaning members (11),
characterized in that
a drive device (41) is provided for each cleaning member (11) which drive device can
be acted on by the supplied fluid to set the cleaning members (11) into rotation and
is based on the impeller or turbine principle; and
in that the cleaning members (11) each include a brush part (43) and a drive part (41, which
is of an impeller or turbine wheel kind, with the brush part (43) being coupled or
being able to be coupled replaceably with the drive part (41).
2. A cleaning apparatus in accordance with claim 1, characterized in that the cleaning members (11) are arranged in a row.
3. A cleaning apparatus in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the carrier (13) includes a fluid distributor (23) which has at least one common
fluid inlet (19) for a plurality of cleaning members (11) and at least one fluid outlet
(37) for each cleaning member (11).
4. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the carrier (13) includes at least one fluid supply pipe (23).
5. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a switch-over device (25) is provided with which the direction of rotation of each
cleaning member (11) can be varied.
6. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that each cleaning member (11) is coupled to two fluid supply devices (23) between which
a switchover can be made and which are able to act on drive devices (41) of the cleaning
members (11) with fluid in opposite senses of driving.
7. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that drive devices (41) of the cleaning members (11) each include a transmission (49)
with which the speed of an impeller or turbine wheel (41) acted on by fluid for the
cleaning member (11) is varied, in particular reduced and preferably halved.
8. A cleaning apparatus in accordance with claim 7, characterized in that the transmission (49) includes a ball bearing or a roller bearing (51, 53).
9. A cleaning apparatus in accordance with claim 8, characterized in that the ball bearing or roller bearing includes a cage (51) in which a plurality of ball
elements or roller elements (53) are held which roll off between the impeller or turbine
wheel (41) and a bearing (55) and take along the cage (51) in so doing, with the cleaning
member (11) being rotationally fixedly coupled to the cage (51).
10. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the cleaning members (11) each include at least one pressure cartridge (31) which
communicates with a fluid supply device (23) at the inlet side and with a drive device
(41) of the cleaning member (11) at the outlet side, with the fluid communication
being maintained within limits determined by the dimensions of the pressure cartridge
(31) on an adjustment of the cleaning member (11) relative to the fluid supply device
(23).
11. A cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the cleaning apparatus is made as a Venetian blind cleaner.
1. Dispositif de nettoyage, en particulier appareil de nettoyage manuel portatif, comprenant
une pluralité d'organes de nettoyage analogues à des brosses (11), qui sont agencés
sur un support commun (13) et qui peuvent être mis en rotation par rapport au support
(13) au moyen d'un fluide, en particulier de l'eau, amené au dispositif de nettoyage,
dans lequel le support (13) présente une extension longitudinale et les organes de
nettoyage (11) sont agencés en répartition le long du support (13) et déplaçables
les uns par rapport aux autres dans la direction longitudinale du support (13), afin
d'établir des distances différentes entre des organes de nettoyage (11) voisins,
caractérisé en ce que pour chaque organe de nettoyage (11) il est prévu un système d'entraînement (41)
qui peut être alimenté par le fluide amené, afin de mettre les organes de nettoyage
(11) en rotation et qui est basé sur le principe de la roue à aubes ou le principe
de la turbine, et les organes de nettoyage (11) comprennent chacun une partie en brosse
(43) et une partie d'entraînement (41) semblable à une roue à aubes ou à un rotor
de turbine, ladite partie en brosse (43) étant accouplée de manière interchangeable
avec la partie d'entraînement (41), ou susceptible de l'être.
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les organes de nettoyage (11) sont agencés dans une rangée.
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le support (13) comprend un répartiteur de fluide (23) qui présente au moins une
entrée de fluide commune (19) pour plusieurs organes de nettoyage (11), et au moins
une sortie de fluide (37) pour chaque organe de nettoyage (11).
4. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le support (13) comprend au moins un tube d'amenée de fluide (23).
5. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif d'inversion (25) au moyen duquel le sens de rotation de
chaque organe de nettoyage (11) est modifiable.
6. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque organe de nettoyage (11) est couplé à deux moyens d'amenée de fluide (23),
entre lesquels il est possible d'effectuer une inversion, et qui sont en mesure d'alimenter
en fluide les systèmes d'entraînement (41) des organes de nettoyage (11) dans un sens
d'entraînement opposé.
7. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les systèmes d'entraînement (41) des organes de nettoyage (11) comprennent chacun
un mécanisme (49) au moyen duquel la vitesse de rotation d'une roue à aubes ou d'un
rotor de turbine (41), alimenté(e) avec le fluide, pour l'organe de nettoyage (11)
est modifiée, en particulier réduite et de préférence divisée par deux.
8. Dispositif de nettoyage selon la revendication 7,
caractérisé en ce que le mécanisme (49) comprend un palier à billes ou un palier à roulements (51, 53).
9. Dispositif de nettoyage selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le palier à billes ou à roulements comprend une cage (51), dans laquelle sont maintenus
plusieurs éléments de billes ou de roulements (53), qui roulent entre la roue à aubes
ou le rotor de turbine (41) et un palier (55) et entraînent ici la cage (51), ledit
organe de nettoyage (11) étant couplé solidairement en rotation avec la cage (51).
10. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les organes de nettoyage (11) comprennent chacun au moins une cartouche sous pression
(31), laquelle communique du côté entrée avec un moyen d'amenée de fluide (23) et
du côté sortie avec un système d'entraînement (41) de l'organe de nettoyage (11),
et à l'intérieur de limites déterminées par les dimensions de la cartouche sous pression
(31), la communication fluidique demeure assurée lors d'un déplacement de l'organe
de nettoyage (11) par rapport au moyen d'amenée de fluide (23).
11. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage est réalisé sous forme d'appareil de nettoyage pour store.