| (19) |
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(11) |
EP 1 951 982 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.12.2012 Patentblatt 2012/52 |
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Anmeldetag: 27.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2006/000445 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/051215 (10.05.2007 Gazette 2007/19) |
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FENSTER MIT EINSTELLBARER DURCHLÜFTUNG
WINDOW COMPRISING AN ADJUSTABLE AERATION SYSTEM
FENÊTRE À AÉRATION RÉGLABLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
31.10.2005 AT 17752005
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.2008 Patentblatt 2008/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Fuchs, Dietrich Anton |
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3341 Ybbsitz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fuchs, Dietrich Anton
3341 Ybbsitz (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 498 568 EP-A2- 0 164 111 DE-A1- 3 109 811
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EP-A2- 0 093 364 DE-A1- 3 043 783
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Mehrscheibenfenster bei welchem Kanäle für Luftströme
durch das obere und das untere Flügelrahmenprofil und durch den Scheibenzwischenraum
gezielt zu öffnen bzw. zu verschließen sind.
[0002] Da die vollständige Vermeidung von Luftströmen durch die Fensteröffnung zu Nachteilen
wie Schimmelbildung, schlechte Raumluft etc. führen kann, werden nunmehr schon seit
Jahrzehnten Fenster vorgeschlagen, welche auch dann wenn sich der Fensterflügel in
geschlossener Stellung befindet, einen einigermaßen definierten, einstellbaren. Luftdurchfluss
ermöglichen. Wenn diese Belüftung ausreichend stark eingestellt werden kann, so kann
dadurch auch die gekippte Stellung von Fensterflügeln ersetzt werden. Entsprechend
der
DE 30 43 783 C2 und der
EP 0 164 111 A2 (Wetzel) wird vorgeschlagen das untere und das obere Rahmenprofil des Fensterflügels eines
zweiflügeligen Fensters mit Kanalgruppen zu versehen, welche wahlweise den Aussenraum,
den Innenraum und den Flügelzwischenraum miteinander verbinden. Die Flügelprofile
sind dazu mit einem im Querschnitt kreiszylinderförmigen Hohlraum versehen, dessen
Achse parallel zur Profilrichtung liegt und von dessen Mantelfläche aus sich Kanalgruppen
zum Aussenraum, zum Innenraum und zum Flügelzwischenraum erstrecken. Je nach Winkelstellung
eines in dem zylinderförmigen Hohlraum angeordneten um die Zylinderachse drehbaren
Schiebers werden diese Kanalgruppen wahlweise geöffnet oder verschlossen. Bei einfacheren
Ausführungsformen kann die Verstellung manuell erfolgen. Bei höherwertigeren Ausführungsformen
kann sie als Teil einer vollautomatischen Raumklimaregelung durch elektronisch gesteuerte,
elektrische Stellglieder erfolgen. Durch passende Einstellung der Ventilschieber kann
ein Antrieb für eine gewünschte Luftströmung durch das Fenster erreicht werden indem
das Aufsteigen bzw. Absinken von im Scheibenzwischenraum erwärmter oder abgekühlter
Luft ausgenutzt wird. In einer besonderen Ausführungsform wird darüber hinaus vorgeschlagen
den Luftstrom durch ein Flügelprofil durch einen Walzenlüfter zu erzwingen, welcher
mit zur Profilrichtung des Fensterrahmens parallel liegender Achse in einem Fensterrahmenprofil
angeordnet ist. liegt. Obwohl das zu Grunde liegende Konzept als sehr sinnvoll erscheint,
ist die industrielle Umsetzung wirtschaftlich kaum möglich. Die einmaligen Werkzeugkosten
je Bauvariante sind bezogen auf das damit erreichbare Absatzmarktsegment zu hoch.
Die umschlossene Querschnittsfläche jenes Rahmenprofils, welches den besprochen Hohlraum
samt Ventilschieber beinhaltet ist so groß, dass es oft optisch stört.
[0003] Ein ähnliche Bauweise wird auch in der
DE 3109811 (Weidtmann) vorgeschlagen. Der zylinderförmige Hohlraum samt Ventilschieber ist im Blendenprofil
und nicht im Flügelprofil angeordnet. Für den Betrieb ist vorgesehen, den Flügelzwischenraum
zeitlich getaktet mit dem Gebäudeinneren zu verbinden, abzuschotten, mit dem Aussenraum
zu verbinden. Dadurch soll unter Anwendung des Thermo-Syphon-Prinzips eine kontrollierte
Belüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft erreicht werden. In der Praxis wird
diese Bauweise nicht verwendet, da damit nur mit extrem großen Querschnitten des Fensterzwischenraumes
und der Öffnungskanäle eine ausreichende Belüftung erreicht wird; für die Funktion
unbedingt erforderliche elektromechanisch arbeitende Bauteile sind im fixen Blendenrahmenprofil
eingebaut und deshalb für Wartung, Reparatur oder Austausch nur sehr schwer zugänglich.
[0004] Die
EP 1498568 A1 (Fuchs) ist in weiten Teilen mit der schon besprochen
EP 0 164 111 A2 (Wetzel) vergleichbar. Zusätzlich werden Ausführungsvarianten vorgeschlagen, bei denen Kanalgruppen
durch linear im Fensterrahmenprofil bewegliche Schieber geöffnet bzw. geschlossen
werden. Auch hier besteht das Problem, dass die einmaligen Kosten für die industriell
verwendeten Herstellungswerkzeuge je Bauweise bezogen auf den damit erreichbaren Absatzmarkt
zu hoch sind, und dass jenes Flügelrahmenprofil, welches den verbindenden Hohlraum
und die Ventilschieber enthält störend groß ausgeführt sein muss.
[0005] Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die vorbekannten Fenster zur Beeinflussung
des Raumklimas bei geschlossenem Fensterflügel, so zu verbessern dass sie in der einfachsten
Ausführungsversion wesentlich kostengünstiger werden, dass die zu Ihrer Herstellung
erforderlichen industriellen Werkzeuge für eine möglichst große Vielfalt von Bauweisen
anwendbar sind, und dass die umschlossene Querschnittsfläche des Rahmenprofils kleiner
gehalten werden kann.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird ein Fensterflügel verwendet, welcher in einen inneren
und einen äußeren Teilflügel teilbar ist, wobei jeder Teilflügel mindestens eine Scheibe
aufweist und zwischen den Flügeln ein Scheibenzwischenraum liegt. An den einander
zu gewandten Flächen der oberen Rahmenprofile der beiden Teilflügel, und an den einander
zu gewandten Flächen der unteren Rahmenprofile der beiden Teilflügel sind diese mit
jeweils einer sich in Profilrichtung erstreckenden Nut ausgestattet deren Querschnittsfläche
zur Nut am anderen Rahmenprofil hin offen ist, sodass die Nuten in den oberen beiden
Rahmenprofilen und die Nuten in den unteren beiden Rahmenprofilen bei aneinander anliegenden
Teilflügeln jeweils einen sich in Längsrichtung der Profile erstreckenden Hohlraum
einschließen. Jeder dieser beiden Hohlräume steht über Kanalgruppen mit dem Aussenraum,
dem Innenraum und dem Flügelzwischenraum in Verbindung. Ein Hohlprofil erstreckt sich
so im Hohlraum, dass es mit seiner Mantelfläche an der Mantelfläche des Hohlraums
anliegt. Die Mantelfläche des Hohlprofils ist mit Bohrungen versehen. Je nach Stellung
des Hohlprofils im Hohlraum, liegen die Enden der Kanalgruppen an ungebohrten Bereichen
der Mantelfläche des Hohlprofils an, und sind dementsprechend verschlossen, oder sie
liegen an Bohrungen im Hohlprofil an, und sind dementsprechend offen.
[0007] Wenn die beiden Teilflügel voneinander weggeschwenkt sind, kann das Hohlprofil daraus
herausgenommen und bei Bedarf in einer anderen Lage wieder eingesetzt werden. Es kann
aber auch durch eine Baugruppe aus einem Hohlprofil und einem darin bzw. daran angeordneten
elektromechanisch angetriebenen, elektronisch steuerbaren Ventilschieberteil ersetzt
werden.
[0008] Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen anschaulicher:
- Fig. 1:
- zeigt eine vertikale Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Fensterflügel in
einer einfachen Ausstattungsvariante zur manuellen Einstellung der Durchlüftung durch
die Rahmenprofile.
- Fig. 2:
- zeigt in gleicher Ansicht wie in Fig. 1 den gleichen Fensterflügel mit einer komfortableren
Ausstattungsvariante zur elektromechanisch einstellbaren Durchlüftung durch die Rahmenprofile.
- Fig. 3:
- Fig. 3 zeigt die zur Steuerung der Durchlüftung gemäß Fig. 2 in die Rahmenprofile
eingebaute Baugruppe in perspektivischer Explosionsdarstellung.
[0009] Wie in Fig. 1 und Fig 2 gut ersichtlich, ist das Hohlprofil 4 in einem entlang der
horizontalen Rahmenprofile 1, 2 verlaufenden Hohlraum angeordnet, welcher durch eine
Nut 1.1 im horizontalen Rahmenprofil 1 des inneren Teilflügels und eine Nut 2.1 im
horizontalen Rahmenprofil 2 des äußeren Teilflügels gebildeten wird. Das Hohlprofil
4 liegt mit seiner Außenmantelfläche über Dichtlippen 4.3, welche darauf in Profilrichtung
verlaufen, an den Wänden der Nuten 1.1, 2.1 der Rahmenprofile 1, 2 auf Anschlag an.
Vorzugsweise hat die äußere Umfangslinie der Querschnittsfläche des Hohlprofils 4
die Form eines regelmäßigen, geschlossenen Polygons. Die Nuten 1.1, 1.2 bilden einen
Hohlraum mit der dazupassend komplementären Innenmantelfläche. Damit kann das Hohlprofil
4 in einigen wenigen, genau definierten Lagen, welche durch Verdrehung des Hohlprofils
um seine Längsachse ineinander übergeführt werden, im Hohlraum an den horizontalen
Rahmenprofilen 1, 2 angeordnet werden.
[0010] Der durch die beiden Nuten 1.1 und 2.1 gebildete Hohlraum in den Rahmenprofilen 1,
2 ist über Kanäle 5.1, 5.2, 5.3, welche gruppenweise in verschiedenen Richtungen davon
weg verlaufen, mit dem Aussenraum, dem Innenraum und dem Flügelzwischenraum 3 verbunden.
Die Mantelfläche des Hohlprofils 4 ist durch Bohrungen 4.1 mit dem inneren Hohlraum
des Hohlprofils verbunden. Je nach Lage des Hohlprofils 4.1 in dem durch die Rahmenprofile
1, 2 umschlossenen Hohlraum liegen diese Bohrungen 4.1 in der Verlängerung von Kanalgruppen
5.1, 5.2, 5.3 in den Rahmenprofilen oder nicht. Dementsprechend werden diese Kanalgruppen
bei der Bauweise gemäß Fig. 1 mit dem inneren Hohlraum des Hohlprofils und in weiterer
Folge untereinander verbunden, oder nicht. Zum Verändern der Lage des Hohlprofils
4 in den Rahmenprofilen 1, 2 werden die beiden Teilflügel des Fensters auseinandergeschwenkt,
das Hohlprofil wird aus jener Nut 1.1 oder 2.1 herausgenommen, in welcher es sich
nach dem Aufschwenken befindet, dann wird es um seine Längsachse in die gewünschte
Lage verdreht, wieder in die Nut eingesetzt, und die Teilflügel werden wieder zueinander
geschwenkt und aneinander arretiert.
[0011] Diese Art der Verstellung ist zwar sicher nicht die komfortabelste von den denk-
und machbaren, aber sie ist sehr kostengünstig herstellbar, und sie reicht aus, um
die Durchlässigkeit des Fensters beim ohnedies von Zeit zu Zeit erforderlichen Fensterputzen
für die jeweilige Jahreszeit optimal einzustellen.
[0012] Dadurch, dass das Hohlprofil 4 durch die Rahmenprofile beider Teilflügel getragen
wird, können beide einzelnen Rahmenprofile 1, 2 mit relativ kleiner und einfacher
Querschnittsfläche gebildet werden, und sind somit relativ kostengünstig.
[0013] Dadurch, dass das Hohlprofil 4 gegenüber den Rahmenprofilen 1, 2 in eingebautem Zustand
nicht beweglich zu sein braucht, kann es in einer Presspassung an diesen anliegen,
und so einen Beitrag zur Steifheit des Rahmens liefern. Damit kann die gesamte umschlossene
Querschnittsfläche der horizontalen Rahmenprofile gering gehalten werden.
[0014] Wie in Fig. 2 und auch in Fig. 3 erkennbar, kann an Stelle von nur ausschließlich
einem manuell zu verstellenden Hohlprofil 4, auch eine Baugruppe aus einem Hohlprofil
und einem darin bzw. daran angeordneten elektronisch steuerbaren, elektromechanisch
angetriebenen Ventilschieberteil 7 eingebaut werden.
[0015] Im dargestellten Beispiel hat die zentrale innere Hohlkammer des Hohlprofils 4 eine
kreisförmige Querschnittsfläche. Der darin angeordnete Ventilschieberteil 7 hat etwa
die Form eines Rundstabes. Er ist in Längsrichtung mit einer durchgehenden Bohrung
versehen, und diese ist durch mehrere Raster von radial verlaufenden Bohrungen 7.1
mit der Mantelfläche verbunden. Innerhalb der einzelnen, in Längsrichtung verlaufenden
Raster von radial verlaufenden Bohrungen 7.1, sind die Bohrungen zur gleichen Umfangsseite
des Ventilschiebers 7 hin ausgerichtet. Zwischen den Öffnungen der einzelnen Raster
von Bohrungen 7.1 an der Mantelfläche des Ventilschieberteiles 7 verlaufen in Längsrichtung
des Ventilschiebers 7 Bürstenstreifen 7.2. Diese überbrücken den Spalt zwischen der
Außenmantelfläche des Ventilschieber 7 und der Innenmantelfläche des Hohlprofils 4,
und bilden dabei sowohl eine Dichtung, als auch eine Gleitführung für die Drehbewegung
des Ventilschiebers 7 um seine Längsachse. Natürlich ist es auch möglich, diese Funktionen
zu realisieren, indem die Passung des Ventilschiebers 7 im Hohlprofil 4 als enge Spielpassung
ausgeführt wird; dabei besteht allerdings die erhöhte Gefahr von zu starker Reibung
in Folge der Wirkung von Staubpartikeln.
[0016] Die Bohrungen 7.1 im Ventilschieber 7 haben in Bezug auf die Bohrungen 4.1 die gleiche
Funktion, wie die schon weiter oben beschriebene Funktion der Bohrungen 4.1 des Hohlprofils
4 in Bezug auf die Kanäle 5.1, 5.2, 5.3 in den Rahmenprofilen 1, 2. Das heißt, je
nach Stellung des Ventilschiebers 7.1 werden die einzelnen Gruppen der Bohrungen 4.1
in der Mantelfläche des Hohlprofils 4 mit dem inneren Hohlraum des Ventilschiebers
und ggf. in weiterer Folge mit einer anderen Gruppe von Bohrungen 4.1 verbunden, oder
nicht. Wenn ein Ventilschieber 7 angewendet wird, dann ist das Hohlprofil 4 so in
den Rahmenprofilen 1, 2 anzuordnen, dass jede Kanalgruppe 5.1, 5.2, 5.3 in den Rahmenprofilen
durch eine Gruppe von Bohrungen 4.1 an der Mantelfläche des Hohlprofils fortgesetzt
wird. Die Schaltung der Luftströme erfolgt dann durch Verdrehung des Ventilschiebers
7 im Hohlprofil 4. Um dort Kurzschlüsse der Luftbereiche zwischen den Bohrungsgruppen
7.1 zu vermeiden, ist der Ventilschieber 7 stirnseitig mit im Umfang umlaufenden Abdichtungen
7.3 versehen, welche an den Bürstenstreifen 7.2 anliegen. Das Verdrehen des Ventilschiebers
7 im Hohlprofil 4 kann durch eine elektromechanischen Antriebseinheit 8 erfolgen (Fig
3), welche idealerweise an einer Stirnseite des Hohlprofils 4 in dem durch die beiden
Rahmenprofilen 1, 2 gemeinsam gebildeten Hohlraum angeordnet ist, die gleiche Außenkontur
wie das Hohlprofil 4 hat, und über einen Wellenstumpf mit dem Ventilschieberteil 4
in Eingriff ist. Die elektromechanische Antriebseinheit beinhaltet jedenfalls einen
in seiner Winkellage steuerbaren Elektromotor nebst Steuerungselektronik. Zusätzlich
kann sie beispielsweise auch eine aufladbare Batterie beinhalten, welche beispielsweise
durch ein an der Außenseite des Fensters angeordnetes Solarzellenmodul gespeist werden
kann. Die Steuerungselektronik ist in verschiedensten Varianten denk- und machbar.
Von einer einfachen Ausführung, welche nur auf Knopfdruck den Ventilschieber 7 um
jeweils eine Rasterstellung weiterdreht, bis zu einem über Funk mit verteilt angeordneten
Klimasensoren kommunizierendem Gerät, welches abhängig von den jeweiligen Messdaten
die optimale Stellung des Ventilschiebers ermittelt und einstellt.
[0017] Jedenfalls ist der Vorgang des Aus- und Einbaus der verschiedenen Steuerungsteile
in der durch die Rahmenprofile 1, 2 gebildeten Holkammer sehr einfach zu bewerkstelligen.
Dadurch wird es für Anwender möglich, sich erst einfach ausgestattete Fenster mit
kostengünstiger manueller Einstellbarkeit der Luftdurchlässigkeit anzuschaffen, und
diese später - wenn es die finanzielle Situation besser gestattet - mit einer sehr
hochwertigen, automatisch arbeitenden Baugruppe für die Steuerung nachzurüsten.
[0018] Im allgemeinen ist es für das Klima in einem Raum schädlich, wenn er vollkommen von
der Außenluft abgeschlossen ist. Man sollte daher für den Fall, dass die standardmäßigen
Belüftungswege durch die Bohrungen 4.1 bzw. 7.1 geschlossen werden, eine sog. Mikrolüftung,
also eine sehr langsame Lüftung vorsehen. Durch die Verwendung von Bürstendichtungen,
wie den Bürstenstreifen 7.2 als Dichtflächen ist so eine Mikrolüftung realisierbar,
da diese Bürsten nicht hermetisch abdichten. Wenn keine derartigen Dichtungen angewendet
werden, empfiehlt es sich, eine Mikrolüftung beispielsweise durch sehr feine Bohrungen
4.2 bzw. 7.3 im Hohlprofil 4 bzw. Ventilschieber vorzusehen. Bei den in Fig. 1 und
Fig. 2 dargestellten Anordnungen kann zwischen der weniger dichten Stellung "mit definierter
Mikrolüftung" und der dichteren Stellung "ohne definierte Mikrolüftung" ausgewählt
werden.
[0019] Vor allem damit sich beim Auseinanderschwenken der beiden Teilflügel das Hohlprofil
4 nicht ungewollt löst, empfiehlt es sich, die Befestigung des Hohlprofils 4 an einem
der beiden Rahmenprofile 1, 2 in definierter Weise fester auszuführen als am anderen
Rahmenprofil. Beispielsweise kann an einem Rahmenprofil eine engere Presspassung realisiert
werden, oder eine Vertiefung vorgesehen werden, in welche bei der Montage eine Erhöhung
des Hohlprofils einrastet.
[0020] Um das Eindringen von Staub und Insekten in die der Lüftung dienenden Hohlräume an
den Fensterprofilen zu vermeiden, ist es sinnvoll an den zum Innenraum und zum Aussenraum
weisenden Öffnungen der Kanäle 5.1, 5.2, Filter 6 vorzusehen.
[0021] Eine interessante Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, den zentralen Hohlraum
im Hohlprofil 4 in der Querschnittsansicht nicht als konzentrischen Kreis um den Ventilschieber
7 anzuordnen, sondern mit einem sich über den Umfang verändernden Abstand dazu, weiche
Dichtstreifen, beispielsweise Bürstenstreifen zwischen den einzelneri Gruppen von
Bohrungen 7.1 an der Mantelfläche des Ventilschiebers vorzusehen, und den Ventilschiebers
in schnelle Rotation zu versetzen. Damit kann nach dem Wirkungsprinzip einer Kolbenschieberpumpe
Luft aktiv in gewünschter Weise gepumpt werden.
1. Fensterflügel, welcher aus einem inneren und einem äußeren Teilflügel besteht, wobei
die beiden Teilflügel voneinander trennbar sind, und wobei jeder Teilflügel mindestens
eine Scheibe aufweist und zwischen den Flügeln ein Scheibenzwischenraum liegt, wobei
im oberen Rahmenprofil (1, 2) und im unteren Rahmenprofil des Fensterflügels ein sich
in Profilrichtung erstreckender Hohlraum angeordnet ist, welcher über jeweils eine
Gruppe von Kanälen 5.1, 5.2, 5.3, die in die Mantelfläche des Hohlraums münden, mit
dem Innenraum, dem Aussenraum und dem Scheibenzwischenraum in Verbindung steht, wobei
sich in diesem Hohlraum ein Hohlprofit (4) erstreckt, welches mit seiner Außenmantelfläche
an der Mantelfläche dieses Hohlraums anliegt, wobei die Mantelfläche des Hohlprofils
(4) durch Bohrungen durchbrochen ist, wobei die Lage des Hohlprofils (4) im Hohlraum
des Fensterrahmenprofils zwischen mehreren Stellungen wählbar ist, und wobei je nach
Stellungen Bohrungen in der Mantelfläche des Hohlprofils (4) an Mündungen der Kanäle
im Rahmenprofil des Fensterflügels zu liegen kommen, oder nicht, gekennzeichnet dadurch, dass die Mantelfläche des das Hohlprofil (4) umschließenden Hohlraumes durch einen Nut
(1.1) im Rahmenprofil (1) des inneren Teilflügels und eine Nut (2.1) im Rahmenprofil
(2) des äußeren Teilflügels gemeinsam gebildet wird.
2. Fensterflügel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Hohlprofil (4) an den Nuten (1.1, 2.1) der Rahmenprofile (1, 2) auf Presspassung
anliegt.
3. Fensterflügel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass das Hohlprofil (4) an einem der beiden Rahmenprofile (1, 2) in definierter Weise
fester befestigt ist als an dem anderen.
4. Fensterflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass sich die verschiedenen möglichen Stellungen des Hohlprofils (4) im Hohlraum im Rahmenprofil
des Fensterflügels dadurch unterscheiden, dass das Hohlprofil 4 um eine in Profilrichtung
liegende Achse geschwenkt ist.
5. Fensterflügel nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die Außenkontur des Hohlprofils (4) ein geschlossener Polygonzug ist.
6. Fensterflügel nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, dass der Polygonzug regelmäßiges Vieleck mit einer geraden Seitenanzahl ist.
7. Fensterflügel nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass das regelmäßige Vieleck ein Achteck ist.
8. Fensterflügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass im Hohlraum des Holprofils (4) ein Ventilschieber (7) eingesetzt ist, welcher wiederum
die Form eines Hohlprofils hat, dessen Mantelfläche durch Gruppen von Bohrungen (7.1)
mit dem inneren Hohlraum verbunden ist, wobei dieser Ventilschieber (7) an der Innenmantelfläche
des Hohlprofils (4) um eine in Profilrichtung liegende Achse drehbar gelagert ist,
wobei unterschiedliche Gruppen von Öffnungen von Bohrungen (7.1) an der Mantelfläche
des Ventilschiebers (7) durch Dichtmittel (7.2) voneinander getrennt sind, wobei sich
diese Dichtmittel (7.2) längs der Mantelfläche des Profilschiebers bis zur Innenmantelfläche
des Hohlprofils (4) erstrecken, und wobei je nach Drehstellung des Ventilschiebers
(7) Gruppen von Bohrungen (7.1) im Ventilschieber an Gruppen von Bohrungen (4.1) am
Hohlprofil (4) anliegen oder nicht.
9. Fensterflügel nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, dass die Dichtmittel (7.2) auch die Lagerflächen für die Drehbewegung des Ventilschiebers
(7) im Hohlprofil (4) bilden.
10. Fensterflügel nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, dass die Dichtmittel (7.2) Bürstenstreifen sind.
11. Fensterflügel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet dadurch, dass im Hohlraum des Rahmenprofils eine steuerbare elektromechanische Antriebseinheit
(8) mit in Profilrichtung ausgerichteter Abtriebswelle angeordnet ist, welche mit
dem Ventilschieber (7) in Eingriff ist.
12. Fensterflügel nach Anspruch 11, gekennzeichnet dadurch, dass sich die Spaltbreite zwischen der Mantelfläche des Ventilschiebers (7) und der Innenmantelfläche
des Hohlprofils (4) über den Umfang des Ventilschiebers ändert, und dass der Spalt
durch weiche Dichtmittel (7.2) überbrückt wird.
13. Fensterflügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass das Hohlprofil (4) und/oder der Ventilschieber (7) mit radialen Bohrungen (4.2, 7.3)
versehen ist, deren Querschnittsfläche wesentlich geringer ist als die Querschnittsfläche
der Bohrungen (4.1, 7.1).
1. Window sash consisting of one inner and one outer sub-sash, whereby both subsashes
are separable from each other, and whereby each sub-sash has at least one pane and
between the sashes is an intervening pane space, whereby a cavity extending in the
profile direction is situated in the upper frame profile (1,2) and in the lower frame
profile of the window sash, whereby this cavity is connected with the interior space,
the exterior space and the intervening pane space, each via a group of channels (5.1,
5.2, 5.3) that open into the shell surface of the cavity, whereby a hollow profile
(4) extends into this cavity and the exterior shell surface of this hollow profile
butts against the shell surface of this cavity, whereby the shell surface of the hollow
profile (4) is perforated by holes, whereby the position of the hollow profile (4)
in the cavity of the window frame profile can be selected from among multiple possible
positions, and whereby, depending on the position, holes in the shell surface of the
hollow profile (4) match up with openings of the channels in the frame profile of
the window sash or do not match up, characterized in that the shell surface of the cavity surrounding the hollow profile (4) is formed by the
combination of a groove (1.1) in the frame profile (1) of the inner sub-sash and a
groove (2.1) in the frame profile (2) of the outer sub-sash.
2. Window sash according to claim 1, characterized in that the hollow profile (4) butts against the grooves (1.1, 2.1) of the frame profiles
(1, 2) with a press fit.
3. Window sash according to claim 1 or 2, characterized in that the hollow profile (4) is fastened more firmly to one of the two frame profiles (1,
2) than to the other in a defined way.
4. Window sash according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the various possible positions of the hollow profile (4) in the cavity of the frame
profile of the window sash differ in that the hollow profile 4 is pivoted around an axis running in the profile direction.
5. Window sash according to one of the above claims, characterized in that the outer contour of the hollow profile (4) is a closed polygonal contour.
6. Window sash according to claim 5, characterized in that the polygonal contour is a regular polygon with an even number of sides.
7. Window sash according to claim 6, characterized in that the regular polygon is an octagon.
8. Window sash according to one of the above claims, characterized in that a valve slider (7) is inserted into the cavity of the hollow profile (4) and this
valve slider (7) also has the form of a hollow profile, whose shell surface is connected
via groups of holes (7.1) to the inner cavity, whereby this valve slider (7) is mounted
to the inner shell surface of the hollow profile (4) such that it can rotate around
an axis running in the profile direction, whereby various groups of holes (7.1) on
the shell surface of the valve slider (7) are separated from each other by sealing
elements (7.2), whereby these sealing elements (7.2) extend along the shell surface
of the profile slider up to the inner shell surface of the hollow profile (4), and
whereby, depending on the rotational position of the valve slide (7), groups of holes
(7.1) in the valve slider match up with groups of holes (4.1) on the hollow profile
(4) or do not match up.
9. Window sash according to claim 8, characterized in that the sealing elements (7.2) also form the bearing surfaces for the rotational movement
of the valve slider (7) in the hollow profile (4).
10. Window sash according to claim 8 or 9, characterized in that the sealing elements (7.2) are brush strips.
11. Window sash according to one of the claims 8 to 10, characterized in that a controllable electromechanical drive unit (8) with drive shaft oriented in the
profile direction is situated in the cavity of the frame profile, and that this drive
shaft engages with the valve slider (7).
12. Window sash according to claim 11, characterized in that the gap width between the shell surface of the valve slide (7) and the inner shell
surface of the hollow profile (4) changes over the circumference of the valve slider,
and that the gap is bridged by soft sealing elements (7.2).
13. Window sash according to one of the above claims, characterized in that the hollow profile (4) and/or the valve slider (7) exhibit(s) radial holes (4.2,
7.3), whose cross-sectional area is significantly smaller than the cross-sectional
area of the holes (4.1, 7.1).
1. Vantail de fenêtre composé d'un vantail partiel intérieur et d'un vantail partiel
extérieur, les deux vantaux partiels pouvant être séparés l'un de l'autre, et chaque
vantail partiel présentant au moins une vitre et un espace se trouvant entre les vitres
des vantaux, une cavité disposée dans le profilé du cadre supérieur (1,2) et dans
le profilé du cadre inférieur du vantail de fenêtre et s'étendant dans le sens du
profilé, cette cavité étant en liaison avec l'intérieur, l'extérieur et l'espace entre
les vitres par l'intermédiaire respectivement d'un groupe de canaux (5.1, 5.2, 5.3)
qui aboutissent dans la surface latérale de cette cavité, un profil creux (4) s'étendant
dans cette cavité et qui repose avec sa surface latérale extérieure à la surface latérale
de cette cavité, la surface latérale de ce profil creux (4) étant percée de trous,
la position du profil creux (4) dans la cavité du profilé de cadre de fenêtre pouvant
être choisie parmi plusieurs positions, et que, suivant les positions, des trous dans
la surface latérale du profil creux (4) viennent ou non en contact avec les sorties
des canaux pratiqués dans le profilé du cadre du vantail de fenêtre, caractérisé en ce que la surface latérale de la cavité qui enveloppe le profil creux (4) est formé conjointement
par une rainure (1.1) prévue dans le profilé de cadre (1) du vantail partiel intérieur
et une rainure (2.1) prévue dans le profilé de cadre (2) du vantail partiel extérieur.
2. Vantail de fenêtre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profil creux (4) repose sur les rainures (1.1, 2.1) des profilés de cadre (1,
2) par un ajustement serré.
3. Vantail de fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil creux (4) est fixé d'une manière définie de façon plus serrée sur l'un
des deux profilés de cadre (1, 2) que sur l'autre.
4. Vantail de fenêtre selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les diverses positions possibles du profil creux (4) dans la cavité du profilé du
cadre du vantail de fenêtre se distinguent par le fait que le profil creux 4 est pivoté
autour d'un axe reposant dans le sens du profilé.
5. Vantail de fenêtre selon l'une des revendications précitées, caractérisé en ce que le contour extérieur du profil creux (4) est un tracé en polygone fermé.
6. Vantail de fenêtre selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tracé en polygone est un polygone régulier avec un nombre de côtés pair.
7. Vantail de fenêtre selon la revendication 6, caractérisé en ce que le polygone régulier est un octogone.
8. Vantail de fenêtre selon l'une des revendications précitées, caractérisé en ce qu'un tiroir de vanne (7) est installé dans la cavité du profil creux (4), tiroir qui
lui-même a la forme d'un profil creux, dont la surface latérale est reliée par des
groupes de trous (7.1) avec la cavité qui se trouve à l'intérieur, ce tiroir de vanne
(7) étant logé de façon rotative autour d'un axe prévu dans le sens du profilé sur
la surface latérale intérieur du profil creux (4), différents groupes d'ouvertures
de trous (7.1) à la surface latérale du tiroir de vanne (7) étant séparés les uns
des autres au moyen de joints (7.2), ces joints (7.2) s'étendant le long de la surface
latérale du tiroir du profilé jusqu'à la surface latérale intérieure du profil creux
(4), et selon la position de rotation du tiroir de vanne (7) des groupes de trous
(7.1) du tiroir de vanne se trouvant en face ou non des groupes de trous (4.1) du
profil creux (4).
9. Vantail de fenêtre selon la revendication 8, caractérisé en ce que les joints (7.2) forment également les surfaces de logement pour le mouvement de
rotation du tiroir de vanne (7) à l'intérieur du profil creux (4).
10. Vantail de fenêtre selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les joints (7.2) sont des bandes brosses.
11. Vantail de fenêtre selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisées en ce qu'une unité d'entraînement électromécanique réglable (8) équipée d'un arbre d'entraînement
orienté dans le sens du profilé est disposée dans la cavité du profilé de cadre, l'arbre
d'entraînement étant en contact avec le tiroir de vanne (7).
12. Vantail de fenêtre selon la revendication 11, caractérisée en ce que la largeur de fente entre la surface latérale du tiroir de vanne (7) et la surface
latérale intérieure du profil creux (4) se modifie par la circonférence du tiroir
de vanne, et que la fente est fermée [pontée] par des joints souples (7.2).
13. Vantail de fenêtre selon l'une des revendications précitées, caractérisé en ce que le profil creux (4) et/ou le tiroir de vanne (7) sont/est doté(s) de perçages radiaux
(4.2, 7.3), dont la surface de section est beaucoup plus réduite que la surface de
section des trous (4.1, 7.1).
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