[0001] Die Erfindung betrifft einen Festbrennstoffheizkessel gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Festbrennstoffheizkessel der genannten Art ist nach der
AT 005 583 U1 bekannt, dessen Brennkammer nicht in einem wasserführenden Gehäuse angeordnet ist,
d. h., lediglich die Abgasrohre sind wassergekühlt und stellen als nebengeordnete
Einheit den eigentlichen Wärmetauscher dieses Heizkessels dar, und zwar in einem notwendigerweise
mit allerdings nicht dargestellten Vor- und Rücklaufanschlüssen versehenen Gehäuse.
Ein vom Bauprinzip des vorgenannten Festbrennstoffheizkessels völlig abweichender
Festbrennstoffheizkessel ist außerdem nach der
AT 501 374 B1 bekannt, auf die der Vollständigkeit halber hingewiesen sei. Hierbei ist mit einer
Gusswand ein direkt zum Abgasanschluas führender Abgaskanal vom Brennkammerraum abgeteilt,
der von wasserführenden Wärmetauschrohren durchgriffen wird. Um für eine Kühlung eines
Brennstoffzufuhrrohres zu sorgen, das von der Rückseite dieses Kessels her, dessen
wasserführende Rückwand durchgreifend, bis in die eigentliche Brennkammer ragt, sind
im wasserführenden Doppelmantel des Gehäuses Leitbleche eingebaut, die dafür sorgen
sollen, dass das Zufuhrrohr für den Festbrennstoff mit dem relativ kalten Rücklauf
umspült wird.
[0003] Ausgehend vom Festbrennstoftheizkessel nach der
AT 005 583 U1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen solchen Heizkessel hinsichtlich der
Wärmeausbeute zu verbessern, verbunden mit der Maßgabe gleichzeitig dafür zu sorgen,
dass der Festbrennstoffheizkessel mit gleitender Kesseltemperatur von < 38 °C betreibbar
ist, ohne dabei die Taupunkttemperatur der Ab- bzw. Heizgase zu unterschreiten.
[0004] Diese Aufgabe ist mit einem Festbrennstoffheizkessel der eingangs genannten Art nach
der Erfindung durch die im Kennzeichen des unabhängigen Patentanspruchs 1 angeführten
Merkmale gelöst.
[0005] Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass die Brennkammer längs ihrer vertikalen
Erstreckung und bezogen auf ihren Umfang mindestens teilweise von einer inneren und
einer äußeren Strömungszone für das Wärmeträgermedium umschlossen ist, dass die Strömungszonen
mindestens an einem ihrer Enden miteinander verbunden und durch eine sich längs der
Brennkammer erstreckende Trennwand voneinander getrennt sind, und dass die innere
Strömungszone mit dem Vorlaufanschluss und die äußere Strömungszone mit dem Rücklaufanschluss
fluidverbunden ist.
[0006] Nach der Erfindung ist also mit anderen worten vorgesehen, dass unter Einbezug auch
der Brennkammer in einen wasserführenden Teil des Gehäuses in diesem wasserführenden
Teil eine Trennwand angeordnet ist, die die Brennkammer mindestens teilweise mit einem
gewissen Abstand umfasst, wobei die Trennwand die erste, innere, mit dem Vorlaufanschluss
in Verbindung stehende, der Brennkammer unmittelbar benachbarte Strömungszone und
die zweite, äußere, nun die Trennwand umfassende Strömungszone definiert, wobei an
einem Ende der Trennwand ein die Rücklaufströmung in die zweite, äußere Strömungszone
richtender hier so genannter Rücklaufverteiler angeordnet ist. Die Trennwand erstreckt
sich dabei im Wesentlichen über die ganze Höhe der Brennkammer und ihre unteren und
oberen Endränder erstrecken sich horizontal im Gehäuse.
[0007] Wesentliches Merkmal ist dabei neben der direkten Bespülung der Brennkammerwand mit
der inneren Strömungszone des Wärmeträgermediums und die Ausgestaltung der Rücklaufführung,
d.h., bezüglich der vertikalen Brennkammerwand wird dafür gesorgt, dass diese weitestgehend
von der inneren Strömungszone umgeben ist und, durch die Trennwand abgetrennt, eine
äußere kalte Zone vorliegt, in die das kalte Rücklaufwasser durch den entsprechend
ausgebildeten und angeordneten Rücklaufverteiler gezielt eingeleitet und damit von
der Wand der Brennkammer ferngehalten wird. Eine Direktbeaufschlagung der Brennkammerwand
mit kaltem Rücklauf ist damit unterbunden, und außerdem ist damit den Kondensations-und
Korrosionsschutzerfordernissen genügt. Den natürlichen Auftriebstendenzen folgend,
wird dabei eine Ausführungsform bevorzugt, bei der der Rücklaufverteiler am oberen
Ende der Trennwand angeordnet ist und damit der Rücklauf von oben her in die äußere
kalte Zone gelangt, in der der kalte Rücklauf nach unten strömt, dort in die heiße
Zone überströmt und in dieser nach oben längs der Brennkammerwand abströmt.
[0008] Vom Festbrennstoffheizkessel nach der
AT 005 583 U1 unterscheidet sich der erfindungsgemäße insofern also ganz wesentlich, als die Festbrennkammer
selbst bei einer vorteilhaften, bevorzugten und noch näher zu erläuternden Ausführungsform
mit einer in zwei Strömungszonen gegliederten Wasser- bzw. Wärmeträgerführung umgeben
ist und die Rücklaufeinleitung gezielt in die äußere Strömungszone erfolgt.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Festbrennstoffheizkessels
bestehen in Folgendem:
Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Rücklaufes in die äußere kalte Zone
zu gewährleisten, ist der Rücklaufverteiler mit mehreren, gleichmäßig über seine ganze
Länge verteilten, düsenartigen Öffnungen versehen.
[0010] Abgesehen von einer baulichen Erleichterung und auch größerer Druckstabilität der
ganzen Kesselkonstruktion sind ebenfalls mit Rücksicht auf eine gleichmäßige Verteilung
die Brennkammer, die Trennwand, das diese aufnehmende Gehäuse und letztlich auch der
Rücklaufverteiler im Horizontalschnitt bzw. in Draufsicht vorzugsweise kreisförmig
bzw. kreisbogenförmig ausgebildet.
[0011] Ferner ist der die Heizgase zum Abgasanschluß abführende, parallel zur Brennkammer
angeordnete Wärmetauscher in einer wasserführenden Erweiterung des Gehäuses angeordnet
und steht dabei zuströmseitig mit dem oberen Teil der Brennkammer in Verbindung, wobei
im die Abgase in Heizgaszugrohren führenden Wärmetauscher die Heizgaszugrohre im Sinne
der vorerwähnten
AT 005 583 in zwei entgegengesetzt durchströmbaren Gruppen angeordnet sind. Außerdem sind dabei
die Heizgaszugrohre des Wärmetauschers in Bezug auf den Kreisquerschnitt der Brennkammer
in einem Bereich mit der Größenordnung eines Quadranten angeordnet, was noch näher
erläutert wird.
[0012] Ausgehend von diesen weiterbildenden Maßgaben ist der die Trennwand und die Strömungszonen
aufnehmende wasserführende Innenraum des Gehäuses gegen die den Wärmetauscher enthaltende
Erweiterung des Gehäuses bis auf vorlaufseitig angeordnete Überströmöffnungen durch
Wände abgetrennt, und ferner ist der Rücklaufverteiler im Gehäuse über eine in der
Erweiterung angeordnete Steigleitung und eine Verbindungsleitung mit dem an der Erweiterung
angeordneten Rücklaufanschluß verbunden. Dadurch erfährt der durch den Rücklaufanschluß
zuströmende Rücklauf vorteilhaft bereits in diesem Bereich eine gewisse Vorwärmung
und gelangt so, schon etwas vorgewärmt, via Rücklaufverteiler in die äußere Strömungszone
und erst danach in die innere Strömungszone und damit an die heiße Brennkammerwand.
[0013] Abzugsseitig ist außerdem in Weiterbildung und im Gegensatz zum Gegenstand gemäß
der
AT 005 583 U1 dafür gesorgt, dass bei oben abgeschlossener Brennkammer für die Abgasführung aus
der Brennkammer zum Abgasanschluss im Gehäuse mindestens eine heizmediumsumspülte
Überströmkammer vorgesehen ist.
[0014] Der erfindungsgemäße Festbrennstoffheizkessel sowie dessen vorteilhaften Ausführungsformen
gemäß der abhängigen Patentansprüche werden anhand der zeichnerischen Darstellung
von Ausführungsbeispielen nachfolgend näher erläutert.
[0015] Es zeigt
- Figur 1
- einen Vertikalschnitt durch den Festbrennstoffheizkessel längs Linie I-I in Figur
2;
- Figur 2
- einen Horizontalschnitt durch den Heizkessel längs Linie II-II in Figur 1;
- Figur 3
- perspektivisch eine Ansicht des Festbrennstoffheizkessels bei entfernter oberer Abdeckung;
- Figur 4
- ein Durchströmschema für die Heizgase und das Wärmeträgermedium bei einer bevorzugten
Ausführungsform und
- Figur 5
- ein entsprechendes Durchströmschema bei einer etwas abgewandelten Ausführungsform.
[0016] Der Festbrennstoffheizkessel, von dem ausgegangen ist, besteht aus einem wasserführenden
Gehäuse 1 mit in Figur 1 nur gestrichelt angedeuten Vor- und Rücklaufanschlüssen 2,
3 und aus einem unter einer vertikal im Gehäuse 1 orientierten Brennkammer 4 angeordneten
Brenner 5 mit Primär- und Sekundärluftzuführung 6, 7 (siehe Figur 1) und mit einer
Brennstoffzuführung 8, wobei die Brennkammer 4 durch einen die abströmenden Heizgase
führenden Wärmetauscher 9 mit einem Abgasanschluß 10 verbunden ist. Da der Festbrennstoffheizkessel
insbesondere für die Verfeuerung von Holzpellets bestimmt ist, besteht die Brennstoffzuführung
8 aus einem geeigneten Pelletsilo mit Einspeiseinrichtung (nicht dargestellt) für
die Pellets in den Brenner 5. Solche Einrichtungen sind bekannt und bedürfen insofern
keiner näheren Erläuterung. Zum Ganzen gehört selbstverständlich auch ein unter dem
Brenner 5 angeordneter Aschfallsammelraum 28.
[0017] Für einen solchen Festbrennstoffheizkessel ist nun erfindungsgemäß und unter Verweis
auf Figur 1 wesentlich, dass ein die Brennkammer 4 aufnehmender Teil 1.1 des Gehäuses
1 ebenfalls wasserführend ausgebildet ist und dass zur Ausbildung einer in Bezug auf
die Brennkammer 4 ersten, inneren, mit dem Vorlaufanschluß 2 in Verbindung stehenden
Strömungszone 12 und einer zweiten, äußeren Strömungszone 13 im wasserführenden Teil
1.1 des Gehäuses 1 eine sich im Wesentlichen über die Höhe H der Brennkammer 4 erstreckende,
horizontal erstreckte Endränder 11.1, 11.2 aufweisende Trennwand 11 angeordnet ist,
und dass an einem der Endränder 11.1, 11.2 der Trennwand 11 ein über die Länge der
Endränder 11.1, 11.2 erstreckter, mit dem Rücklaufanschluss 3 verbundener Rücklaufverteiler
15 angeordnet ist, dessen Rücklaufausströmung 14 vorzugsweise über seine ganze Länge
in die zweite, äußere Strömungszone 13 gerichtet ist. Die Trennwand 11 hat man sich
also als eine im Zwischenraum zwischen Brennkammer 4 und der Wand 1.2 des Gehäuses
1 angeordnete, dünne Schale aus geeignetem Material vorzustellen. Da der eingeleitete
Rücklauf in die äußere Strömungszone 13 gezielt erfolgt, bedürfen die beiden Zonen
12, 13 keiner scharfen Trennung an ihren Enden 12.1.
[0018] Die Maßgabe, dass die Trennwand 11 die Brennkammer 4 mindestens teilweise umfasst,
nimmt auf die bevorzugte, in den Figuren 2, 3 dargestellte Ausführungsform des Festbrennstoffheizkessels
Rücksicht, bei der nämlich der die Heizgase zum Abgasanschluß 10 abführende, parallel
zur Brennkammer 4 angeordnete Wärmetauscher 9 in einer wasserführenden Erweiterung
1.4 (siehe insbesondere Figuren 2, 3) des Gehäuses 1 angeordnet und zuströmseitig
mit dem oberen Teil der Brennkammer 4 in Verbindung steht. Zur bevorzugten Ausführungsform
gehört auch, dass der Rücklaufverteiler 15 am oberen Endrand 11.2 (siehe Figuren 1
und 4) der Trennwand 11 angeordnet ist. Das Durchströmschema für diese bevorzugte
Ausführungsform ist in Figur 4 dargestellt, in der die Heizgasströmung gestrichelt
und die der Auftriebstendenz in der heißen Zone 12 nach oben folgende Strömung des
Wärmeträgermediums (Wasser) strichpunktiert verdeutlicht ist. Gleiches gilt auch für
das Durchströmschema gemäß Figur 5, das sich von dem gemäß Figur 4 nur dadurch unterscheidet,
dass hierbei der Rücklaufverteiler 15 am unteren Endrand 11.1 der Trennwand 11 angeordnet
ist und demgemäß die Wand der Brennkammer 4 in der heißen Zone 12 von oben nach unten
beströmt wird.
[0019] Der in Figur 1 gestrichelt dargestellte, die Abgase und das Wärmeträgermedium führende,
dem Festbrennstoffheizkessel nachgeschaltete Wärmetauscher stellt eine bevorzugte
Ausführungsform dar. Prinzipiell kommt aber natürlich jeder geeignete Wärmetauscher
in Betracht, d. h. die Erfindung ist auf die dargestellte Ausführungsform nicht beschränkt
[0020] Die in den stark schematisierten Darstellungen der Figuren 4, 5, die ebenfalls schon
auf die bevorzugte Ausführungsform Bezug nehmen, innerhalb der Brennkammer 4 gestrichelten
Andeutungen von Teilen des Rücklaufverteilers 15 und der Trennwände 11 haben ihren
Grund allein darin, dass sich diese Teile nicht in der Darstellungsebene befinden,
d.h., von dieser nur geschnitten werden.
[0021] Aus den einleitend genannten Gründen sind unter verweis auf die Figuren 2 und 3 die
Brennkammer 4, die Trennwand 11 und das diese aufnehmende Gehäuse 1 im Horizontalschnitt
vorteilhaft kreisförmig ausgebildet, wobei die Figuren 2, 3 auch die sich daraus ergebende
Kreisbogenform des Rücklaufverteilers 15 erkennen lassen.
[0022] was dabei die in die äußere Strömungszone 13 gerichtete Ausströmöffnung 14 für den
Rücklauf betriff, so ist diese aus mehreren, gleichmäßig über die ganze Länge des
Rücklaufverteilers 15 verteilten, düsenartigen Öffnungen 14.1 gebildet, die in den
Figuren 2, 3, die die bevorzugte und insoweit auch konkrete Ausführungsform des Festbrennstoffheizkessels
darstellen, mit angedeutet sind.
[0023] Die in den Figuren 1 bis 3 mit angedeutete, zum Brenner 5 führende Brennstoffzuführung
ist mit 8 bezeichnet, für deren Durchgriff durch den wasserführenden Innenraum 26
eine Verblendung 29 (siehe Figur 1) sorgt. Die Trennwand 11 weist dabei im Durchgriffsbereich
einen entsprechenden Ausschnitt auf.
[0024] Für die Zuordnung eines der Brennkammer 4 nachzuschaltenden Wärmetauschers 9 ist
der die Heizgase zum Abgasanschluss 10 abführende, parallel zur Brennkammer 4 angeordnete
Wärmetauscher 9 in einer wasserführenden Erweiterung 1.4 des Gehäuses 1 angeordnet
(siehe Figuren 2 bis 5, wobei der Wärmetauscher 9 abgas- und zuströmseitig mit dem
oberen Teil der Brennkammer 4 in Verbindung steht. Dabei ist ferner vorgesehen, dass
im die Abgase in Heizgaszugrohren 16 führenden Wärmetauscher 9 die Heizgaszugrohre
16 in zwei entgegengesetzt durchströmbaren Gruppen 17, 17.1 angeordnet sind. Die Heizgaszugrohre
16 des Wärmetauschers 9 nehmen dabei unter Verweis auf die Figuren 2, 3 und in Bezug
auf den Kreisquerschnitt der Brennkammer 4 einen Bereich in der Größenordnung etwa
eines Quadranten Q in Anspruch.
[0025] Die aus der Brennkammer 4 aufströmenden Heizgase gelangen durch eine Heizgasüberströmöffnung
27 (siehe Figuren 2, 3) zunächst in den Teil 22.1 einer Überströmkammer 22, von da
in die erste Gruppe 17 der Heizgaszugrohre 16, dann via zweiter Gruppe 17.1 in den
zweiten, durch eine Zwischenwand 23 separierten Teil 22.2 der Überströmkammer 22 und
ziehen dann durch den Abgasanschluss 10 ab. Die erste Gruppe 17 der Heizgaszugrohre
16 bildet also einen Abströmteil 24 und die zweite Gruppe 17.1 einen Aufströmteil
25 des Wärmetauschers 9. Die Überströmkammer 22 befindet sich bei mit einem Brennkammerverschluss
30 nach oben abgeschlossener Brennkammer 4, vom Wärmeträgermedium umspült, im oberen
Bereich der Erweiterung 1.4.
[0026] Ferner ist der die Trennwand 11 und die Strömungszonen 12, 13 aufnehmende wasserführende.
Innenraum 26 bzw. der Teil 1.1 des Gehäuses 1 gegen die den Wärmetauscher 9 mit seinen
Heizgaszugrohren 16 enthaltende Erweiterung 1.4 des Gehäuses 1 bis auf vorlaufseitig,
also oben im Gehäuse 1 angeordnete Überströmöffnungen 18 (siehe Figur 3) durch vertikale
Wandstreifen 19 abgetrennt, bei denen es sich einfach um abgebogene Endränder der
das Gehäuseteil 1.2 bildenden Gehäusewand 1.2 handelt. Um für die wasserführenden
Räume, in denen sich einerseits die Brennkammer 4 und andererseits die Heizgaszugrohre
16 befinden, nicht nur durch die oberen Überströmöffnungen 18 eine Verbindung herzustellen,
können natürlich auch unten an den abgebogenen Wandstreifen 19 kleine Öffnungen vorgesehen
werden.
[0027] Bei der bevorzugten Ausführungsform, bei der also der Wärmetauscher 9 durch die (Gehäuse-)
Erweiterung 1.4 mit in das Gehäuse 1 einbezogen ist, ist der Rücklaufverteiler 15
im Gehäuse 1 bzw. im Innenraum 26 über eine in der Erweiterung 1.4 angeordnete steigleitung
20 und eine verbindungsleitung 21 mit dem an der Erweiterung 1.4 angeordneten Rücklaufanschluß
3 verbunden (siehe Figuren 2 und 3).
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Gehäuse
- 1.1
- Teil des Gehäuses
- 1.2
- Gehäusewand
- 1.3
- Raum
- 1.4
- Erweiterung
- 2
- Vorlaufanschluss
- 3
- Rücklaufanschluss
- 4
- Brennkammer
- 4.1
- Brennkammerwand
- 5
- Brenner
- 6
- Primärluftzuführung
- 7
- Sekundärluftzuführung
- 8
- Brennstoffzuführung
- 9
- Wärmetauscher
- 10
- Abgasanschluß
- 11
- Trennwand
- 11.1
- unterer Endrand
- 11.2
- oberer Endrand
- 12
- innere Strömungszone
- 12.1
- Ende der Strömungszone
- 13
- äußere Strömungszone
- 13.1
- Ende der Strömungszone
- 14
- Ausströmöffnung
- 14.1
- düsenartige Öffnung
- 15
- Rücklaufverteiler
- 16
- Heizgaszugrohre
- 17, 17.1
- Gruppen der Heizgaszugrohre
- 18
- Überstromöffnungen
- 19
- Wandstreifen
- 20
- Steigleitung
- 21
- Verbindungsleitung
- 22
- Überströmkammer
- 22.1
- Teil der Überströmkammer
- 22.2
- Teil der Überströmkammer
- 23
- Zwischenwand
- 24
- Abströmteil
- 25
- Aufströmteil
- 26
- Innenraum
- 27
- Heizgasüberströmöffnung
- 28
- Aschfallsammelraum
- 29
- Verblendung
- 30
- Brennkammerverschluss
- Q
- Quadrant
- H
- Brennkammerhöhe
1. Festbrennstoffheizkessel, umfassend ein Gehäuse (1) mit Vor- und Rücklaufanschlüssen
(2, 3) für ein Wärmeträgermedium, wobei im Gehäuse (1) eine vertikal orientierte Brennkammer
(4) für einen Festbrennstoff angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennkammer (4) längs ihrer vertikalen Erstreckung und bezogen auf ihren Umfang
mindestens teilweise von einer inneren und einer äußeren Strömungszone (12, 13) für
das Wärmeträgermedium umschlossen ist,
dass die Strömungszonen (12, 13) mindestens an einem ihrer Enden (12.1, 13.1) miteinander
verbunden und durch eine sich längs der Brennkammer (4) erstreckende Trennwand (11)
voneinander getrennt sind, und
dass die innere Strömungszone (12) mit dem Vorlaufanschluss (2) und die äußere strömungszone
(13) mit dem Rücklaufanschluss (3) fluidverbunden ist.
2. Festbrennstoffheizkessel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rücklaufanschluss (3) mit einem mit Ausströmöffnung (14) versehenen Rücklaufverteiler
(15) verbunden isL und dessen Ausströmöffnung (14) in die äußere Strömungszone (13)
gerichtet ist.
3. Festbrennstoffheizkessel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rücklaufverteiler (15) am oberen Ende (11.2) der Trennwand (11) angeordnet ist.
4. Festbrennstoffheizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in die äußere Strömungszone (13) gerichtete Ausströmöffnung (14) aus mehreren,
gleichmäßig über mindestens einen Teil der ganzen Länge des Rücklaufverteilers (15)
verteilten, düsenartigen Öffnungen (14.1) gebildet ist.
5. Festbrennstoffheizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
das die Brennkammer (4), die Trennwand (11), der Rücklaufverteiler (15) und das diese
Elemente aufnehmende Gehäuse (1) im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind.
6. Festbrennstoffheizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das die Brennkammer (4) enthaltende Gehäuse (1) mit einer Erweiterung (1.4) versehen
ist, an der die Vor- und Rücklaufanschlüsse (2, 3) und in der ein aus mit der Brennkammer
(4) in Verbindung stehenden Heizgaszügen (16) gebildeter Wärmetauscher (9) angeordnet
ist.
7. Festbrennstoffheizkessel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizgaszüge (16) des Wärmetauschers (9) in Bezug auf den Kreisquerschnitt der
Brennkammer (4) in einem Bereich mit der Größenordnung eines Quadranten (Q) angeordnet
sind.
8. Festbrennstoffheizkeasel nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der die Strömungszonen (12, 13) enthaltende Raum des Gehäuses (1) gegen die Erweiterung
(1.4) bis auf vorlaufseitig angeordnete Überströmöffnungen (18) durch Wandstreifen
(19) abgetrennt ist.
9. Festbrennstoffheizkessel nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rücklaufverteiler (15) im Gehäuse (1) über eine in der Erweiterung (1.4) angeordnete
Steigleitung (20) und eine Verbindungsleitung (21) mit dem an der Erweiterung (1.4)
angeordneten Rücklaufanschluss (3) verbunden ist.
10. Festbrennstoffheizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Abgasführung aus der nach oben abgeschlossenen Brennkammer (4) zum Abgasanschluss
(10) im Gehäuse (1) mindestens eine heizmediumsumspülte Überströmkammer (22) angeordnet
ist.