[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Zuschnitten für eine
Innenumhüllung einer Zigarettengruppe, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Vorrichtungen der vorstehend genannten Art sind in unterschiedlichen Ausgestaltungen
aus der Praxis bekannt. Dabei wird über einen der Materialbahn zugeordneten Druckmarkenleser
die Position von Druckmarken auf der Materialbahn abgetastet und durch Variation der
Vorschubgeschwindigkeit der Materialbahn dafür gesorgt, dass ein im Maschinentakt
arbeitendes Schneideorgan, die Zuschnitte derart aus der Materialbahn heraustrennt,
dass die Bedruckung an einer vorgesehenen Stelle am abgetrennten Zuschnitt positioniert
ist. Die Bahnposition bezeichnet folglich die Relativlage der Bedruckungen in Längsrichtung
der Materialbahn im Bezug auf die Maschinenposition bzw. im Maschinentakt arbeitende
Organe, wie Schneideeinrichtungen, oder die Position der zu verpackenden Zigarettengruppe,
etc.
[0003] Eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
GB 2 382 341 A bekannt.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art weiterzuentwickeln, insbesondere im Hinblick auf die Herstellung
von Zuschnitten, die teilweise oder komplett eine Prägung aufweisen.
[0005] Eine Vorrichtung zur Lösung der Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
[0006] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung
im Übrigen.
[0007] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung
im Übrigen.
[0008] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen ausgebreiteten Zuschnitt für eine Innenumhüllung einer Zigarettengruppe,
- Fig. 2
- ein alternatives Ausführungsbeispiel des Zuschnitts gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Verpacken von Zigaretten in einer Seitenansicht,
- Fig. 4
- ein Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 3 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 5
- eine Prägeeinrichtung der Vorrichtung in einer Konfiguration zur Herstellung von geprägten
Zuschnitten,
- Fig. 6
- die Prägeeinrichtung gemäß Fig. 5 in einer Konfiguration zur Herstellung von ungeprägten
Zuschnitten,
- Fig. 7
- ein Horizontalschnitt im Bereich der Prägeeinrichtung entlang Schnittlinie VII-VII
in Fig. 4,
- Fig. 8
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Darstellung analog zu Fig.
4 und
- Fig. 9
- eine Variante des ersten Ausführungsbeispiels mit zwei aufeinanderfolgend angeordneten
Prägewalzenpaaren.
[0009] Die in den Fig. 3 bis 9 gezeigten Vorrichtungen dienen zum Herstellen von Zuschnitten
10, 11 als Innenumhüllung einer Zigarettengruppe 12, also als äußere Umhüllung eines
Packungsinhalts in einer Zigarettenpackung, beispielsweise des Typs Klappschachtel.
[0010] Zuschnitte 10, 11 dieser Art bestehen aus Papier oder einem papierähnlichem Werkstoff,
der ggf. mit einer metallischen Beschichtung versehen sein kann. In diese Zuschnitte
10, 11 wird eine blockförmige Gruppe aus Zigaretten eingewickelt und durch Falten
von Faltlappen eingeschlossen. In Fig. 1 und 2 sind schematisch Faltlinien 13 dargestellt
an denen entlang der Zuschnitt 10, 11 um die Zigarettengruppe 12 herum gefaltet wird.
[0011] Die Zuschnitte 10, 11 werden dabei so gefaltet, dass in der Innenumhüllung eine geschlossene
Bodenwand 14, eine Vorderwand 15, eine korrespondierende Rückwand 16 gebildet ist.
Eine Stirnwand ist durch trapezförmig gefaltete Faltlappen 17 gebildet, die an die
Vorderwand 15 und die Rückwand 16 anschließen und sich bei gefaltetem Zuschnitt 10,
11 teilweise überlappen. Seitenwände der Innenumhüllung werden von schmalen Faltlappen
gebildet, die beiderseits von Bodenwand 14, Vorderwand 15 und Rückwand 16 angeordnet
sind. Hierzu gehören auch die in einem unteren Bereich des Zuschnitts 10, 11, nämlich
benachbart zur Bodenwand 14, trapezförmig gefalteten Seitenlappen 18. Nach Faltung
der Zuschnitte 10 überlappen die Seitenlappen 18 einander teilweise.
[0012] Ein oberer Teil der Vorderwand 15 der Innenumhüllung ist als Abziehlasche 19 ausgebildet.
Diese wird durch eine untere quergerichtete Perforationslinie 20 begrenzt, die sich
durchgehend im Bereich der Vorderwand 15 und der beidseitig anschließenden Seitenlappen
18 erstreckt. Einzelheiten zur Herstellung der Abziehlasche 19 können der europäischen
Patentanmeldung
EP 0 589 289 A1 der Anmelderin entnommen werden, auf die zum Zwecke der vollständigen Offenbarung
Bezug genommen wird.
[0013] Die fertigen Zuschnitte 10, 11 sind weiterhin mit einer Bedruckung 21 bzw. einem
bedruckten Bereich versehen. Die Bedruckung 21 befindet sich im Bereich der Vorderwand
15, nämlich oberhalb der Perforationslinie 20.
[0014] Eine Besonderheit des Zuschnitts 10 gemäß Fig. 1 besteht darin, dass dieser eine
Prägung 22 aufweist. Im vorliegenden Fall erstreckt sich die Prägung 22 einerseits
oberhalb der Perforationslinie 20 über die volle Breite der Vorderwand 15 und der
beidseitigen Seitenlappen 18 sowie im Bereich der Faltlappen 17 für die Stirnwand.
Im Bereich der Bedruckung 21 ist keine Prägung 22 vorhanden. Im vorstehend beschriebenen
Abschnitt des Zuschnitts 10 ist die Prägung 22 als durchgehend geprägter Bereich ausgebildet,
der sich jeweils bis an die seitlichen Ränder des Zuschnitts erstreckt. Weiterhin
mit einer Prägung 22 als durchgehend geprägter Bereich ist entsprechend ein oberer
Bereich der Rückwand 16 und des angrenzenden Seitenlappen 18 sowie die Faltlappen
17 versehen. Ein zwischen den beiden Prägungen 21 befindlicher Bereich 61 des Zuschnitts
11 ist nicht geprägt.
[0015] Die Prägung 22 ist im vorliegenden Fall so positioniert, dass diese sich über die
Bereiche des Innenzuschnitts erstreckt, die bei geöffneter Zigarettenpackung, also
beispielsweise bei aufgeschwenktem Deckel sichtbar sind. Zudem befindet sich die Prägung
22 auf diese Weise im Bereich der Stirnwand der Innenumhüllung. Die Prägung des Zuschnitts
10 sorgt in diesem Fall dafür, dass den Rückstellkräfte der mehrfach gefalteten Faltlappen
17, 18 in diesem Bereich entgegengewirkt wird. Die Innenumhüllung lässt sich auf diese
Weise leichter falten und weist eine geringere Neigung auf sich nach dem Faltvorgang
wieder zu entfalten.
[0016] Zusätzlich zu der vorstehend beschriebenen Prägung 22 können auch noch weitere Element
in dem Zuschnitt 10,11 eingeprägt sein, beispielsweise ein Emblem 23. Dieses ist im
vorliegenden Fall oberhalb der Bedruckung 21 im Bereich der Vorderwand 15 angeordnet.
[0017] Der Zuschnitt 11 gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von dem Zuschnitt 10 in Fig. 1 dadurch,
dass dieser keine vollflächigen Prägungen 22 aufweist. Lediglich das Emblem 23 ist
eingeprägt. Alternativ kann das Emblem 23 auch wie die Bedruckung 21 aufgedruckt sein.
[0018] Diese Prägung 22 wird wie nachfolgend geschildert bei der Verarbeitung der Zuschnitte
10, 11 angebracht: Die Zuschnitte 10, 11 für die Innenumhüllung werden in den vorliegenden
Ausführungsbeispielen von einer Materialbahn 24 im Bereich einer teilweise dargestellten
Verpackungsmaschine für Klappschachteln (Fig. 3) abgetrennt. Die Materialbahn 24 ist
zu einer Bobine 25 gewickelt und wird im Hinblick auf die Bedruckung 21 vorgefertigt
an der Verpackungsmaschine bereitgestellt, d.h. sie wird an ihrem Herstellungsort,
beispielsweise in einer Papierfabrik, bereits mit den Bedruckungen 21 versehen. Die
Bedruckungen 21 sind in vorgegebenen Abständen in Längsrichtung auf der Materialbahn
24 vorgesehen. Der Abstand der Bedruckungen 21 entspricht dabei der Länge eines Zuschnitts
10, 11.
[0019] Damit die Zuschnitte 10, 11 in der Verpackungsmaschine so abgetrennt werden können,
dass die Bedruckung 21 stets an der gleichen Stelle im Bereich der Vorderwand 15 positioniert
ist, muss eine entsprechende Kontrolle erfolgen. Hierzu sind Druckmarken 26 an der
Materialbahn 24 angebracht. Die Druckmarken 26 befinden sich im vorliegenden Fall
an einem zur Bodenwand 14 benachbarten Seitenlappen 18. Wie die Bedruckung 21, so
sind auch die Druckmarken 26 mit konstantem Abstand zueinander in Längsrichtung der
Materialbahn 24 hintereinander angeordnet und werden bei der Herstellung an der Materialbahn
24 angebracht.
[0020] In der Übersichtsdarstellung gemäß Fig. 3 ist zu erkennen, dass die einzelnen Zigaretten
in einem Speicher 27 bereitgehalten und seitlich in einen Zigarettenrevolver 28 eingeschoben
werden. Aus dem Zigarettenrevolver 28 wird durch Mitnehmer 29 jeweils eine Zigarettengruppe
12 seitlich herausgeschoben und entlang einer ebenen Transportbahn weiterbefördert
und im Bereich einer Schneideeinrichtung 30 in die aus der Materialbahn 24 herausgetrennten
Zuschnitte 10, 11 eingewickelt. Jeweils ein Zuschnitt 10, 11 wird dabei in einer aufrechten
Ebene bereitgehalten, derart, dass die Zigarettengruppe 12 in gegen den aufgespannten
Zuschnitt 10, 11 gefahren wird unter Mitnahme des Zuschnitts 10, 11 und U-förmiger
Faltung derselben um die Zigarettengruppe 12 herum. Nachfolgend wird der Zuschnitt
10, 11 jeweils um die Zigarettengruppe 12 herumgefaltet.
[0021] Ebenfalls im Bereich der Schneideeinrichtung 30 wird vor dem Umwickeln der Zigarettengruppe
12 mit dem Zuschnitt 10, 11 ein Kragen auf die Zigarettengruppe 12 aufgelegt. Die
Kragen werden dabei wie die Zuschnitte von einer Bobine 31 als fortlaufende Materialbahn
32 abgewickelt und nach dem Abtrennen von einzelnen Kragen auf die Zigarettengruppe
12 aufgelegt. Im vorliegenden Fall werden zwei Bobinen 31 für die Kragen bereitgehalten,
wobei eine Bobine 31 als Ersatzbobine dient, auf die zugegriffen wird, sobald die
jeweils andere Bobine 31 abgewickelt ist.
[0022] Die Materialbahn 24 für die Zuschnitte 10, 11 wird ausgehend von der Bobine 25 zunächst
über mehrere Umlenkrollen 33 geführt, zwischen denen die Materialbahn 24 zick-zack-förmig
geführt wird. Dieser mit Umlenkrollen 33 ausgestattete Bereich dient zum einen zur
Regelung der Bahnspannung, kann aber auch als Bahnspeicher herangezogen werden. Entsprechend
kann die Position der Umlenkrollen 33 zueinander verändert werden.
[0023] Aus dem. Bereich der Umlenkrollen 33 läuft die Materialbahn 24 etwa horizontal heraus
und wird über eine Antriebswalze 34 und eine weitere Umlenkrolle 39 einer Prägeeinrichtung
60 mit einem Prägewalzenpaar 35 zugeführt. Hier wird die eingangs beschriebene Prägung
22 und ggf. das Emblem 23 auf der Materialbahn 24 angebracht. Im Anschluss an das
Prägewalzenpaar 35 wird die Materialbahn 24 über eine weitere Umlenkrolle 40 in horizontaler
Richtung der Schneideeinrichtung 30 zugeführt. Diese verfügt über ein Paar Vorzugswalzen
36, die die Materialbahn 24 einem drehend angetriebenen Messerblock 37 zuführen. Mit
dem Messerblock 37 wird zum einen jeder Zuschnitt 10, 11 mit einer Perforationslinie
20 versehen und nachfolgend aus der Materialbahn 24 herausgetrennt. Während dieser
Trennschnitt durchgeführt, liegt der Zuschnitt 10, 11 bereits schlupfend an einem
weiteren Förderorgan, nämlich einer Auflegewalze 38 an. An der Auflegewalze 38 wird
der Zuschnitt 10, 11 mit Unterdruck über Saugbohrungen gehalten, und zwar ausschließlich
in seitlichen Bereichen, sodass die Zigarettengruppe 12 quer zur Förderbahn der Zuschnitte
10, 11 und durch die Auflegewalze 38 hindurch gegen den bereitgehaltenen Zuschnitt
10, 11 gefahren werden kann. Details der Vereinzelung der Zuschnitte 10, 11 mit der
Schneideeinrichtung 30 ergeben sich aus der deutschen Patentanmeldung
DE 198 59 949 A1 der Anmelderin, auf die zum Zwecke der vollständigen Offenbarung Bezug genommen wird.
[0024] Die Antriebswalze 34 wird von einem separaten Antriebsmittel 41, beispielsweise einem
Servomotor angetrieben (Fig. 4). Die als Vorzugswalze ausgebildete Antriebswalze 34
ist über einen Antriebsriemen 42 mit dem Servomotor gekoppelt. Um Fehlstellungen der
Materialbahn 24 ausgleichen zu können, ist das Antriebsmittel 41 nicht an den Maschinentakt
gekoppelt, sondern hinsichtlich der Antriebsgeschwindigkeit frei variierbar, um den
Vorschub bzw. Vorzug der Materialbahn 24 gegenüber dem Maschinentakt zu verlangsamen
oder zu beschleunigen.
[0025] Im Bereich des Antriebsmittels 41 und der Antriebswalze 34 ist weiterhin ein Druckmarkenleser
43 positioniert, mit dem die an der Materialbahn 24 angebrachten Druckmarken 26 abgetastet
werden. Eine Fehlstellung der Materialbahn 24 ist dann gegeben, wenn der Druckmarkenleser
43 nicht zu einem vorgegebenen Zeitpunkt den Durchlauf einer Druckmarke 26 registriert.
Der vorgegebene Zeitpunkt ergibt sich dabei beispielsweise aus einer bestimmten Maschinenstellung
bzw. einem bestimmten Maschinenwinkel.
[0026] Eine Fehlstellung der Materialbahn 24, also eine Fehlpositionierung der Bedruckung
21 in Transportrichtung, würde ohne korrigierenden Eingriff zu einer fehlpositionierten
Prägung 22 und einem entsprechenden fehlerhaften Trennschnitt beim Vereinzeln der
Zuschnitte 10, 11 führen, da das Prägewalzenpaar 35 und die Schneideeinrichtung 30
an den Maschinentakt gekoppelt sind. Es ist daher vorgesehen, dass die Bahngeschwindigkeit
der Materialbahn 24 nach Maßgabe der erkannten Druckmarken 26 durch unterschiedliche
Antriebsgeschwindigkeiten der Antriebswalze 34 ausgeglichen wird, bevor die Materialbahn
24 in den Bereich des Prägewalzenpaares 35 gelangt.
[0027] Eine Besonderheit hinsichtlich des Ausgleichs von Fehlstellungen der Materialbahn
24 besteht darin, dass dies erfolgt während die Materialbahn 24 nicht durch die Prägeeinrichtung
60 geprägt wird. Das Prägewalzenpaar 35 besteht aus zwei Prägewalzen 44, 45. Diese
werden synchron im Maschinentakt angetrieben. Die Prägewalzen 44, 45 sind so angeordnet,
dass deren Umfangsflächen wenigstens bereichsweise miteinander in Eingriff stehen,
sodass die zwischen den beiden Prägewalzen 44, 45 hindurchgeführte Materialbahn 24
bereichsweise eine Prägung 22 gemäß Fig. 1 erhält. Die Umfangsfläche der Prägewalzen
44, 45 ist dabei bereichsweise mit kleinen Erhebungen und Vertiefungen versehen, die
zu einer flächigen Prägung 22 der Materialbahn 24 führen. Die beiden Prägewalzen 44,
45 stehen über diese kleinen Erhebungen und Vertiefungen auch miteinander im Eingriff.
[0028] Um die in Fig. 1 gezeigte bereichsweise Prägung 22 anzubringen, weist eine der beiden
Prägewalzen 44 eine sich über den Umfang der Prägewalze 44 erstreckende Ausnehmung
46 bzw. Vertiefung auf (Fig. 7). Im vertieften Bereich liegen die Umfangsflächen der
Prägewalzen 44, 45 im Bereich der Materialbahn 24 nicht aneinander an, sodass diese
frei zwischen den Prägewalzen 44, 45 hindurchgeführt wird. Die Relativlage der Bedruckungen
21 wird dabei über den Druckmarkenleser 43 und die Antriebswalze 34 so gesteuert,
dass die Prägung 22 an der richtigen Stelle in Bezug auf die Bedruckung 21 positioniert
ist. Damit ergibt sich auch die korrekte Positionierung der Prägung 22 auf dem abgetrennten
Zuschnitt 10.
[0029] Zur Anbringung des Emblems 23 ist an der Prägewalze 45 an entsprechender Stelle eine
korrespondierend ausgestaltete Erhebung 47 vorgesehen.
[0030] Eine Besonderheit hinsichtlich der Änderung der Bahnposition zum Ausgleich von Fehlstellungen
besteht darin, dass dies nur dann erfolgt, während die Materialbahn 24 frei durch
die Prägewalzen 44, 45 hindurchgeführt wird, also während der mit der Vertiefung bzw.
Ausnehmung 46 versehene Bereich der Prägewalze 44 an der Prägewalze 45 anliegt. Je
größer dabei die nicht geprägten Bereiche 61 an der Materialbahn 24 sind, desto mehr
Zeit steht zur Verfügung, um Fehlstellungen der Bedruckung 21 auszugleichen. Sind
die Fehlstellungen sehr groß bzw. die nicht geprägten Bereiche 61 sehr klein, muss
ggf. in Kauf genommen werden, dass der Ausgleich der Fehlstellung sich über die Fertigung
von mehreren Zuschnitten 10, 11 erstreckt.
[0031] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Servomotor bzw. das Antriebsmittel
41, die Antriebswalze 34 und die Prägeeinheit 60 bzw. das Prägewalzenpaar 35 zusammen
eine Einheit bzw. Baugruppe bilden. Hierzu gehört ggf. auch noch der Druckmarkenleser
43. Diese Einheit kann wenigstens teilweise von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben
oder an einem gemeinsamen Träger montiert sein. Ein Vorteil dieser Einheit besteht
beispielsweise darin, dass sie zur Umrüstung vorhandener Verpackungsmaschinen geeignet
ist. Auf diese Weise können Verpackungsmaschinen, auf denen normalerweise ungeprägte
oder vorgeprägte Zuschnitte für den Innerliner verarbeitet werden, umgerüstet werden,
indem z.B. Antriebswalzen für die Materialbahn durch die vorstehend beschriebene Einheit
ersetzt werden. So kommt an Stelle eines ersten Antriebswalzenpaares die Antriebswalze
34 und der Servomotor zum Einsatz, wohingegen ein zweites Antriebswalzenpaar durch
das Prägewalzenpaar 35 ersetzt wird. Für das Prägewalzenpaar 35 kann der vorhandene
an den Maschinentakt gekoppelte Antrieb verwendet werden. Den separaten Antrieb für
die Antriebswalze 34 bringt die Einheit mit. In einem einfachen Fall ist lediglich
ein Stromanschluss für den Servomotor erforderlich sowie eine Verkabelung mit einer
Steuereinheit und gegebenenfalls dem Druckmarkenleser 43.
[0032] Weitere Einzelheiten des Aufbaus und des Antriebs der Prägewalzen 44, 45 ergeben
sich aus Fig. 5 bis 7. Die Prägewalzen 44, 45 sind an einer Seite jeweils auf einer
Lagerwalze 48 gelagert und werden über Antriebswellen 49 angetrieben. Seitlich benachbart
zu den Prägewalzen 44, 45 sind Zahnräder 50 an den Antriebswellen 49 vorgesehen, die
miteinander im Eingriff stehen, sodass die Prägewalzen 44, 45 miteinander gekoppelt
sind. In Fig. 5 ist dieser Eingriff der Zahnräder 50 seitlich schematisch dargestellt.
[0033] Bei der Herstellung der geprägten Zuschnitte 10 stehen die Prägewalzen 44, 45 zudem
auch noch über ihre Umfangsflächen miteinander in Eingriff. Um diesen Eingriff auch
dann zu gewährleisten, wenn die Materialbahn 24 frei zwischen den Prägewalzen 44,
45 hindurchgeführt wird, weisen die Prägewalzen 44, 45 eine größere Breite als die
Materialbahn 24 auf. Auf diese Weise stehen die Umfangsflächen der Prägewalzen 44,
45 beiderseits der Materialbahn 24 bzw. der Ausnehmung 46 miteinander im Eingriff,
also auch wenn keine Prägung der Materialbahn 24 stattfindet.
[0034] Um auf der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ungeprägte Zuschnitte 11 herstellen
zu können, ist vorgesehen, dass die beiden Prägewalzen 44, 45 auseinander bewegt werden
können, damit die Materialbahn 24 ständig frei zwischen den Prägewalzen 44, 45 hindurchgeführt
wird. Eine derartige Situation ist in Fig. 6 gezeigt. Dabei werden die beiden Prägewalzen
44, 45 bzw. in eine auseinander gerückte Stellung bewegt. Dies kann beispielsweise
über eine verstellbare Lagerung eines der beiden Prägewalzen 44, 45 erfolgen. In dieser
auseinandergerückten Stellung ist vorgesehen, dass die Zahnräder 50 weiterhin in Eingriff
miteinander bleiben, wie seitlich in Fig. 6 dargestellt. Auf diese Weise geht auch
in der auseinander gerückten Stellung die Relativstellung der Prägewalzen 44, 45 zueinander
nicht verloren. Eine Justierung derselben nach dem Zusammenbewegen der Prägewalzen
44, 45 entfällt somit.
[0035] Weiterhin ist vorgesehen, dass in der auseinander gerückten Stellung der Prägewalzen
44, 45 gemäß Fig. 6 der Transportweg der Materialbahn 24 verändert wird. Während in
der Normalstellung gemäß Fig. 5 die Materialbahn 24 ausgehend von der Umlenkrolle
39 im Bereich der Antriebswalze 34 schräg nach unten direkt an den Umfang der Prägewalze
45 und von dort aus abwärts über die untere Umlenkrolle 40 gelenkt wird, wird der
Transportweg der Materialbahn 24 in der auseinander gerückten Stellung gemäß Fig.
6 durch eine weitere Umlenkrolle 51 verändert. Diese Umlenkrolle 51 wird gekoppelt
mit dem Auseinanderbewegen der Prägewalzen 44, 45, horizontal verschoben, sodass die
Materialbahn 24 zwischen den beiden Umlenkrollen 51 und 40 in einer aufrechten Bahnebene
zwischen den Prägewalzen 44 und 45 geführt wird. Die Umlenkrolle 51 kann automatisch
beim Zusammenschieben der Prägewalzen 44, 45 wieder in ihre Stellung gemäß Fig. 5
verbracht werden.
[0036] Alternativ zu der vorstehend beschriebenen Prägung der Materialbahn 24 mit einem
Prägewalzenpaar 35 zeigt Fig. 9 eine Variante, bei dem die Materialbahn 24 aufeinanderfolgend
durch zwei Prägewalzenpaare 35, 52 geprägt wird. Das erste Prägewalzenpaar 35 entspricht
dabei im Aufbau der vorstehenden Beschreibung. Auch bei dem Prägewalzenpaar 52 weist
eine Prägewalze 53 eine Vertiefung 54 auf. Bei der anderen Prägewalze 55 des Prägewalzenpaars
52 fehlt jedoch eine Erhebung zur Prägung des Emblems 23.
[0037] Wie im ersten Ausführungsbeispiel ist der Umfang der Prägewalzen 44, 45; 53, 55 so
bemessen, dass er der Längserstreckung eines Zuschnitts 10, 11 entspricht. Der Mittenabstand
der beiden Prägewalzenpaare 35, 52 entspricht dabei dem halben Umfang der Prägewalzen
44, 45; 53, 55. Auf diese Weise können mehrfache Prägungen an der Materialbahn 24
angebracht werden, beispielsweise zunächst eine flächige Prägung mit einem ersten
Muster in bestimmten Bereichen und nachfolgend eine zweite Prägung mit einem abweichenden
Muster in anderen Bereichen. Die Prägung kann sich auch überlagern. Dies hängt im
Wesentlichen von der Relativstellung der Vertiefungen 46, 54 zueinander ab. Im ersten
Ausführungsbeispiel können auch die Prägewalzen 44, 45; 53, 55 der beiden Prägewalzenpaare
35, 52 separat oder zusammen auseinanderbewegt werden, um die Prägung der Materialbahn
24 durch das erste Prägewalzenpaar 35 und/oder das zweite Prägewalzenpaar 52 auszusetzen.
[0038] Weitere alternative Ausgestaltungen der Vorrichtung werden nachfolgend und Bezugnahme
auf Fig. 8 beschrieben. Im Vergleich mit Fig. 4 ist ersichtlich, dass auf eine Trennung
von Antriebswalze 34 und Prägewalzenpaar 35 verzichtet wurde. Stattdessen treibt der
Servomotor bzw. das Antriebsmittel 41 direkt ein Prägewalzenpaar 56 an. Dieses Prägewalzenpaar
56 dient in diesem Fall also auch als Vorzugswalzenpaar zum Transport der Materialbahn
24 und zum Ausgleich von Fehlstellungen der Bedruckung 21 der Materialbahn 24. Entsprechend
wird die Materialbahn 24 aus dem Bereich der Umlenkrollen 33 durch die beiden am Umfang
aneinander anliegenden Prägewalzen 57, 58 des Prägewalzenpaars 56 hindurchgeführt
und von dort aus direkt vom Vorzugswalzenpaar 36 in die Schneideeinrichtung 30 geführt.
Wenn das Prägewalzenpaar 56 unabhängig vom Maschinentakt durch den Servomotor angetrieben
wird, kann die Bahnposition durch die Prägewalzen 57, 58 verändert werden zum Ausgleich
von Fehlstellungen. Die Prägewalzen 57, 58 bringen dabei aber keine abschnittsweise
Prägung 22 an der Materialbahn 24 an, wie in Fig. 1 gezeigt, sondern eine durchgehende
Prägung. In diesem Fall muss auf das Emblem 23 verzichtet werden, oder dieses muss
zusammen mit der Bedruckung 21 auf der Materialbahn 24 aufgedruckt sein. Im Ergebnis
ist die Zigarettengruppe 12 in einen Zuschnitt 59 eingehüllt, der im Bereich der Vorderwand
15 mit einer Bedruckung 21 versehen ist und zusätzlich eine sich über die gesamte
Länge des Zuschnitts 59 erstreckende Prägung aufweist.
[0039] Um mit der in Fig. 8 gezeigten Vorrichtung auf einfache Weise ungeprägte Zuschnitte
11 herstellen zu können, ist es einerseits denkbar, die beiden Prägewalzen 57, 58
wie im ersten Ausführungsbeispiel auseinander zu bewegen. Alternativ ist es aber auch
denkbar, die Prägewalzen 57, 58 durch gummierte Antriebswalzen zu ersetzen. In diesem
Fall werden ungeprägte Zuschnitte 11 hergestellt, oder es können ungeprägte Materialbahnen
24 verarbeitet werden.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Zuschnitt |
40 |
Umlenkrolle |
| 11 |
Zuschnitt |
41 |
Antriebsmittel |
| 12 |
Zigarettengruppe |
42 |
Antriebsriemen |
| 13 |
Faltlinie |
43 |
Druckmarkenleser |
| 14 |
Bodenwand |
44 |
Prägewalze |
| 15 |
Vorderwand |
45 |
Prägewalze |
| 16 |
Rückwand |
46 |
Ausnehmung |
| 17 |
Faltlappen |
47 |
Erhebung |
| 18 |
Seitenlappen |
48 |
Lagerwalze |
| 19 |
Abziehlasche |
49 |
Antriebswelle |
| 20 |
Perforationslinie |
50 |
Zahnrad |
| 21 |
Bedruckung |
51 |
Umlenkrolle |
| 22 |
Prägung |
52 |
Prägewalzenpaar |
| 23 |
Emblem |
53 |
Prägewalze |
| 24 |
Materialbahn |
54 |
Vertiefung |
| 25 |
Bobine |
55 |
Prägewalze |
| 26 |
Druckmarke |
56 |
Prägewalzenpaar |
| 27 |
Zigarettenspeicher |
57 |
Prägewalze |
| 28 |
Zigarettenrevolver |
58 |
Prägewalze |
| 29 |
Mitnehmer |
59 |
Zuschnitt |
| 30 |
Schneideeinrichtung |
60 |
Prägeeinrichtung |
| 31 |
Bobine |
61 |
Ungeprägter Bereich |
| 32 |
Materialbahn |
|
|
| 33 |
Umlenkrolle |
|
|
| 34 |
Antriebswalze |
|
|
| 35 |
Prägewalzenpaar |
|
|
| 36 |
Vorzugswalzenpaar |
|
|
| 37 |
Messerblock |
|
|
| 38 |
Auflegewalze |
|
|
| 39 |
Umlenkrolle |
|
|
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zuschnitten (10) für eine Innenumhüllung einer Zigarettengruppe
(12), insbesondere innerhalb einer Vorrichtung zur Herstellung von Zigarettenpackungen,
wobei die Zuschnitte (10) aus einer fortlaufenden Materialbahn (24), die in vorgegebenen
Abständen mit Bedruckungen (21) versehen ist, mittels einer Schneideeinrichtung (30)
abtrennbar sind, und wobei ein Druckmarkenleser (43) zur Prüfung der Lage der Bedruckungen
(21) vorgesehen ist, und wobei die Bahnposition zum Ausgleich von Fehlstellungen der
Bedruckung (21) veränderbar ist, und wobei die Materialbahn (24) vor dem Abtrennen
der Zuschnitte (10) durch eine Prägeeinrichtung (60) hindurchführbar ist unter Anbringung
von Prägungen (22) bzw. geprägten Bereichen, die in Längsrichtung der Materialbahn
(24) voneinander beabstandet sind, und wobei die Bahnposition durch ein Antriebsmittel
(41) veränderbar ist, zum Ausgleich von Fehlstellungen, während die Materialbahn (24)
frei durch die Prägeeinrichtung (60) hindurchführbar ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) am Umfang lediglich einer Prägewalze (44) eines Prägewalzenpaares (35, 52) der
Prägeeinrichtung (60) ist bereichsweise eine Ausnehmung (46) gebildet, derart, dass
die Materialbahn (24) bei Durchlaufen des Prägewalzenpaares (35) in einem der Ausnehmung
(46) entsprechenden Bereich (61) keine Prägung erfährt, wobei die andere Prägewalze
(45) des Prägewalzenpaares (35, 52) keine entsprechende Ausnehmung (46) aufweist,
b) die Prägewalzen (44, 45) weisen eine größere Breite als die Materialbahn (24) auf,
so dass die Prägewalzen (44, 45) auch im Bereich der Ausnehmung (46), in der die Materialbahn
(24) frei zwischen den Prägewalzen (44, 45) geführt wird, miteinander im Eingriff
stehen,
c) dem Prägewalzenpaar (35, 52) ist eine Antriebswalze (34) vorgeordnet zum Vortrieb
der Materialbahn (24) wenigstens im Bereich der Prägeeinrichtung, wobei ein regelbares
Antriebsmittel (41) für die Antriebswalze (34) vorgesehen ist, dessen Antriebsgeschwindigkeit
zum Ausgleich von Fehlstellungen der Bedruckung (21) veränderbar ist,
d) der Druckmarkenleser (43) ist im Bereich der dem Prägewalzenpaar (35, 52) vorgeordneten
Antriebswalze (34) angeordnet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägewalzen (44, 45; 53, 55) eines oder jedes Prägewalzenpaares (35) auseinanderbewegbar
sind, zur Herstellung einer wenigstens teilweise ungeprägten Materialbahn (24) bzw.
von entsprechenden Zuschnitten (10, 11), wobei die Prägewalzen (44, 45: 53, 55) jeweils
auf Antriebswellen (49) gelagert sind, deren Drehbewegung derart miteinander gekoppelt
ist, dass die Prägewalzen (44, 45; 53, 55) auch in der auseinanderbewegten Stellung
synchron angetrieben werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den jeweiligen Antriebswellen (49) jeweils Zahnräder (50) zugeordnet sind, die auch
in der auseinanderbewegten Stellung miteinander kämmen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich wenigstens einer Prägewalze (44, 45) eine verstellbare Umlenkrolle (51)
für die Materialbahn (24) positioniert Ist, die wenigstens für die Herstellung von
nicht geprägten Materialbahnen (24) derart verstellbar ist, dass die Materialbahn
(24) nicht am Umfang der Prägewalzen (44, 45) anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, zur Veränderung der Antriebsgeschwindigkeit des
Antriebsmittels (41), (ausschließlich) während des Durchlaufs der Materialbahn (24)
im nichtprägenden Bereich der Prägewalzen (44, 45).
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Prägewalzenpaar (35) und die Antriebswalze (34) mit dem Antriebsmittel (41) als
Baugruppe ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Organe der Baugruppe in einem gemeinsamen
Gehäuse und/oder an einem gemeinsamen Träger angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aufeinander folgende Prägewalzenpaare (35, 52) vorgesehen sind, die mit einem
Achsabstand in Transportrichtung der Materialbahn (24) voneinander angeordnet sind,
der dem halben Umfang der Prägewalzen (44, 45; 53, 55) entspricht und wobei die abzutrennenden
Zuschnitte (10, 11) in jedem Prägewalzenpaar (35, 52) teilweise prägbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung zwei Prägewalzen (44, 45; 53, 55; 57, 58) aufweist, die das
Prägewalzenpaar (35, 52, 56) bilden, wobei die Prägewalzen (44, 45; 53, 55; 57, 58)
synchron und vorzugsweise kontinuierlich drehend antreibbar sind und wobei insbesondere
der Umfang der Prägewalzen (44, 45; 53, 55; 57, 58) im Wesentlichen der Längserstreckung
(10, 11) der Zuschnitte innerhalb der Materialbahn (24) entspricht.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geprägte Materialbahn (24) durch ein Vorzugswalzenpaar (36) der Schneideeinrichtung
(30) zum Abtrennen der Zuschnitte (10, 11) zuführbar ist, wobei in der Schneideeinrichtung
(30) vorzugsweise mittels einer Messerwalze (30) sowohl ein Trennschnitt zum Vereinzeln
der Zuschnitte (10, 11), als auch ein Perforationsschnitt zur Bildung einer quer zur
Zuschnittlängsachse verlaufenden Perforationslinie (20) durchführbar ist.
1. Apparatus for producing blanks (10) for an inner wrapper of a cigarette group (12),
in particular within an apparatus for producing cigarette packs, wherein the blanks
(10) can be severed, by means of a cutting device (30), from a continuous material
web (24), which is provided with imprints (21) at predetermined intervals, and wherein
a printed-mark reader (43) is provided for checking the position of the imprints (21),
and wherein the web position can be altered in order to compensate for incorrect positioning
of the imprints (21), and wherein the material web (24), prior to the blanks (10)
being severed, can be guided through a stamping device (60), with stamped formations
(22) or stamped regions, which are spaced apart from one another in the longitudinal
direction of the material web (24), being applied in the process, and wherein the
web position can be altered by a drive means (41), in order to compensate for incorrect
positioning, whereas the material web (24) can be guided freely through the stamping
device (60),
characterized by the following features:
a) a recess (46) is formed in a certain region or regions of the circumference merely
of one stamping roller (44) of a pair (35, 52) of stamping rollers of the stamping
device (60), such that the material web (24) does not undergo stamping in a region
(61) corresponding to the recess (46) as it runs through the pair (35) of stamping
rollers, wherein the other stamping roller (45) of the pair (35, 52) of stamping rollers
has no corresponding recess (46),
b) the stamping rollers (44, 45) have a greater width than the material web (24),
and therefore the stamping rollers (44, 45) engage with one another even in the region
of the recess (46), in which the material web (24) is guided freely between the stamping
rollers (44, 45),
c) a drive roller (34) is arranged upstream of the pair (35, 52) of stamping rollers
in order to advance the material web (24) at least in the region of the stamping device,
wherein a regulatable drive means (41) is provided for the drive roller (34), it being
possible for the drive speed of said drive means to be altered in order to compensate
for incorrect positioning of the imprint (21),
d) the printed-mark reader (43) is arranged in the region of the drive roller (34),
which is arranged upstream of the pair (35, 52) of stamping rollers.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the stamping rollers (44, 45; 53, 55) of one or each pair (35) of stamping rollers
can be moved apart from one another, in order to produce an at least partially unstamped
material web (24) or corresponding blanks (10, 11), wherein the stamping rollers (44,
45; 53, 55) are each mounted on drive shafts (49), the rotary movement of each of
which is coupled such that the stamping rollers (44, 45; 53, 55) are driven synchronously
even in the moved-apart position.
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the respective drive shafts (49) are each assigned gearwheels (50), which mesh with
one another even in the moved-apart position.
4. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized by an adjustable deflecting roller (51) for the material web (24) being positioned in
the region of at least one stamping roller (44, 45), it being possible for said deflecting
roller to be adjusted, at least for the production of non-stamped material webs (24),
such that the material web (24) does not butt against the circumference of the stamping
rollers (44, 45).
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized by the provision of a control unit for altering the drive speed of the drive means (41)
(exclusively) as the material web (24) runs through the non-stamping region of the
stamping rollers (44, 45).
6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the pair (35) of stamping rollers and the drive roller (34) with the drive means
(41) are designed in the form of a subassembly, wherein preferably the mechanisms
of the subassembly are arranged in a common housing and/or on a common carrier.
7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized by the provision of two pairs (35, 52) of stamping rollers which follow one after the
other and are spaced apart from one another, as seen in the transporting direction
of the material web (24), by a centre-to-centre distance which corresponds to half
the circumference of the stamping rollers (44, 45; 53, 55), and wherein the blanks
(10, 11) which are to be severed can be partially stamped in each pair (35, 52) of
stamping rollers.
8. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the stamping device has two stamping rollers (44, 45; 53, 55; 57, 58) which form
the pair (35, 52, 56) of stamping rollers, wherein the stamping rollers (44, 45; 53,
55; 57, 58) can be driven synchronously and preferably continuously in rotation, and
wherein in particular the circumference of the stamping rollers (44, 45; 53, 55; 57,
58) corresponds essentially to the longitudinal extent (10, 11) of the blanks within
the material web (24).
9. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the stamped material web (24) can be fed, by a pair of advancement rollers (36),
to the cutting device (30) for severing the blanks (10, 11), wherein, in the cutting
device (30), preferably a knife roller (30) can be used to execute both a severing
cut for separating the blanks (10, 11) and a perforation cut for forming a perforation
line (20) running transversely to the longitudinal axis of the blanks.
1. Dispositif de fabrication de pièces découpées (10) pour une enveloppe interne d'un
groupe de cigarettes (12), en particulier à l'intérieur d'un dispositif de fabrication
de paquets de cigarettes, les pièces découpées (10) pouvant être découpées au moyen
d'un dispositif de coupe (30) depuis une bande de matériau continue (24) qui est pourvue
d'impressions (21) à intervalles prédéfinis, et un lecteur de marque d'impression
(43) pour contrôler la position des impressions (21) étant prévu, et la position de
la bande pouvant être modifiée pour compenser des erreurs de position de l'impression
(21), et la bande de matériau (24) pouvant être guidée à travers un dispositif de
gaufrage (60) avant le découpage des pièces découpées (10) en appliquant des gaufrages
(22) ou des régions gaufrées qui sont espacé(e)s les un(e)s des autres dans la direction
longitudinale de la bande de matériau (24), et la position de la bande pouvant être
modifiée par un moyen d'entraînement (41) pour compenser des erreurs de position,
tandis que la bande de matériau (24) peut être guidée librement à travers le dispositif
de gaufrage (60),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) à la périphérie de seulement un rouleau de gaufrage (44) d'une paire de rouleaux
de gaufrage (35, 52) du dispositif de gaufrage (60) est formé en partie un évidement
(46) de telle sorte que la bande de matériau (24), lors de son passage à travers la
paire de rouleaux de gaufrage (35), ne subisse aucun gaufrage dans une région (61)
correspondant à l'évidement (46), l'autre rouleau de gaufrage (45) de la paire de
rouleaux de gaufrage (35, 52) ne présentant pas d'évidement correspondant (46),
b) les rouleaux de gaufrage (44, 45) présentent une plus grande largeur que la bande
de matériau (24), de telle sorte que les rouleaux de gaufrage (44, 45), également
dans la région de l'évidement (46) dans lequel la bande de matériau (24) est guidée
librement entre les rouleaux de gaufrage (44, 45), soient en prise l'un avec l'autre,
c) un rouleau d'entraînement (34) est disposé avant la paire de rouleaux de gaufrage
(35, 52) pour l'entraînement de la bande de matériau (24) au moins dans la région
du dispositif de gaufrage, un moyen d'entraînement réglable (41) pour le rouleau d'entraînement
(34) étant prévu, dont la vitesse d'entraînement peut être modifiée pour compenser
des erreurs de position de l'impression (21),
d) le lecteur de marque d'impression (43) est disposé dans la région du rouleau d'entraînement
(34) disposé avant la paire de rouleaux de gaufrage (35, 52).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux de gaufrage (44, 45 ; 53, 55) d'une ou de chaque paire de rouleaux de
gaufrage (35) peuvent être déplaçables à l'écart les uns des autres pour fabriquer
une bande de matériau (24) au moins en partie non gaufrée ou des pièces découpées
correspondantes (10, 11), les rouleaux de gaufrage (44, 45 ; 53, 55) étant à chaque
fois supportés sur des arbres d'entraînement (49) dont les mouvements de rotation
sont accouplés les uns aux autres de telle sorte que les rouleaux de gaufrage (44,
45 ; 53, 55) soient également entraînés de manière synchrone dans la position écartée
les uns des autres.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que des roues dentées (50) sont à chaque fois associées aux arbres d'entraînement respectifs
(49), lesquelles s'engrènent également les unes dans les autres dans la position écartée
les unes des autres.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que dans la région d'au moins un rouleau de gaufrage (44, 45) est positionnée une poulie
de renvoi réglable (51) pour la bande de matériau (24), laquelle peut être déplacée
au moins pour la fabrication de bandes de matériau non gaufrées (24) de telle sorte
que la bande de matériau (24) ne s'applique pas contre la périphérie des rouleaux
de gaufrage (44, 45).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une unité de commande est prévue pour modifier la vitesse d'entraînement du moyen
d'entraînement (41) (exclusivement) pendant le passage de la bande de matériau (24)
dans la région sans gaufrage des rouleaux de gaufrage (44, 45).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paire de rouleaux de gaufrage (35) et les rouleaux d'entraînement (34) sont réalisés
avec le moyen d'entraînement (41) sous forme de module, les organes du module étant
de préférence disposés dans un boîtier commun et/ou sur un support commun.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux paires de rouleaux de gaufrage successives (35, 52) sont prévues, lesquelles
sont disposées à une distance axiale l'une de l'autre dans la direction de transport
de la bande de matériau (24), qui correspond à la moitié de la périphérie des rouleaux
de gaufrage (44, 45 ; 53, 55) et les pièces découpées à découper (10, 11) pouvant
être gaufrées en partie dans chaque paire de rouleaux de gaufrage (35, 52).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de gaufrage présente deux rouleaux de gaufrage (44, 45 ; 53, 55 ; 57,
58) qui forment la paire de rouleaux de gaufrage (35, 52, 56), les rouleaux de gaufrage
(44, 45 ; 53, 55 ; 57, 58) pouvant être entraînés en rotation de manière synchronisée
et de préférence en continu et notamment la périphérie des rouleaux de gaufrage (44,
45 ; 53, 55 ; 57, 58) correspondant essentiellement à l'étendue longitudinale (10,
11) des pièces découpées à l'intérieur de la bande de matériau (24).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande de matériau gaufrée (24) peut être acheminée par une paire de rouleaux d'avance
(36) du dispositif de coupe (30) pour découper les pièces découpées (10, 11), une
coupe de séparation pour séparer les pièces découpées (10, 11) ainsi qu'une coupe
de perforation pour former une ligne de perforations (20) s'étendant transversalement
à l'axe longitudinal des pièces découpées pouvant être réalisées dans le dispositif
de coupe (30) de préférence au moyen un rouleau de coupe (30).