[0001] Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung zum Zentrieren, Führen oder Zwangsführen
des anzuschließenden Werkzeugs beim Kupplungsvorgang mit dem Trägergerät.
[0002] Für sowohl stationäre als auch instationäre Aufgaben müssen an Geräten Werkzeuge
gewechselt werden, um mit dem gleichen Gerät unterschiedliche Aufgaben ausführen zu
können. Dies können z.B. landwirtschaftliche Geräte, wie Traktoren oder Maschinen
sein, an welche unterschiedliche Werkzeuge zur Bodenbearbeitung oder für Erntezwecke
befestigt werden müssen.
Ähnliches gilt für Baumaschinen, an denen je nach Beschaffenheit des Baugrundes oder
der Art der Aufgabe unterschiedliche Grab- oder Aushubwerkzeuge an ein und demselben
Trägergerät oder Bagger befestigt werden müssen, um die Arbeiten schnell und wirtschaftlich
ausführen zu können..
[0003] Für diese Aufgabe wurden Schnellwechselvorrichtungen entwickelt, mit denen Werkzeuge
und Anbaugeräte ohne Einsatz von menschlicher Kraft und ohne daß der Geräteführer
seine Maschine verlassen muß , schnell und einfach gegeneinander ausgetauscht werden
können.
[0004] Bei Baumaschinen können solche zu tauschenden Werkzeuge z.B. unterschiedliche Schaufeln,
Greifer, Vibratoren zur Bodenverdichtung, Rüttelplatten, Kranvorrichtungen und sonstige
unterschiedliche Bodenbearbeitungsgeräte sein.
[0005] In der
DE 195 07 896 und der
DE 103 35 667 sind Schnellwechselvorrichtungen beschrieben, bei denen am Trägergerät oder Bagerstiel
ein Befestigungsteil befestigt ist, welches mit einem dazu passenden Gegenstück, das
sich am anzuschließenden Werkzeug befindet, verbunden wird.
[0006] Diese Geräte haben gemeinsam, daß an einem Teil unterschiedliche Fangebolzen angebracht
sind und am Gegenstück entsprechende Fangehaken.
[0007] Das Wechseln der Werkzeuge geschieht so, daß das eine Werkzeug durch Lösen der Fangebolzen
aus dem Fangehaken abgelegt wird und dann mit dem beweglichen Baggerstiel, an dessen
Ende sich die Fangebolzen befinden, das neue Werkzeug in die zum Einfädeln geeignete
Stellung gebracht wird. Dazu werden die Fangebolzen in die Fangehaken der Werkzeuge
eingeführt und das Werkzeug an das Gerät herangezogen, weggeschoben oder eventuell
verdreht. Wenn beide Fangebolzen in der richtigen Endstellung, d.h. vollständig im
tiefsten Punkt der Fangehaken angekommen sind, können um diesen Drehpunkt die beiden
Teile der Schnellwechselkupplung vollständig zusammengeführt werden. Erst jetzt kann
durch weitere Teile wie Bolzen oder Klinken die kraftschlüssige Verbindung der beiden
Teile erfolgen, damit die beiden Teile zusammen bleiben.
[0008] Durch die Schnellwechselvorrichtung werden zum einen nur kraftschlüssige Verbindungen
hergestellt, wie z.B. bei der Befestigung eines Tieflöffels an einem Bagger. Wenn
es sich bei den angebauten Werkzeugen um bewegliche Vorrichtungen oder durch Motoren
angetriebene Geräte handelt, müssen auch noch Schlauchleitungen oder Kabel miteinander
verbunden werden, um den Antrieb mit Energie zu versorgen oder die Vorrichtung zu
steuern. Aus Bequemlichkeitsgründen sollte auch dies vollautomatisch erfolgen.
[0009] In diesem Fall ist es von besonderer Bedeutung, daß sich beim Einhaken des Werkzeugs
die Fangebolzen nicht in den Fangehaken durch Schrägstellung verkanten oder verhaken.
Leider besteht bei den Schnellwechselvorrichtungen nach dem Stand der Technik diese
Gefahr des Verkantens in erheblichem Maße, und dies kann zu starkem Verschleiß oder
zu Beschädigungen an der Schnellwechselvorrichtung führen.
[0010] Insbesondere dann besteht ein hohes Schadensrisiko, wenn am Werkzeug neben der kraftschlüssigen
Verbindung auch noch Kabel oder Schläuche miteinander verbunden werden müssen. Dazu
sind im Inneren oder Äußeren des Befestigungselements für die Werkzeuge am Trägergerät
oder Baggerstiel und auch am Werkzeughalter mit dem anzuschließenden Werkzeug mehrere
Leitungskupplungen befestigt.
[0011] Werden die Fangebolzen nicht bei beiden Fangehaken vollständig und gleichmäßig eingeführt
und die beiden Befestigungselemente zum Schließvorgang aufeinander zu bewegt, so kann
es passieren, daß sich die entsprechenden Kupplungselemente nicht genau genug gegenüberstehen
und deshalb beim Aufeinanderfahren die Leitungskupplungen beschädigt oder zerstört
werden.
[0012] Dies ist von großer Bedeutung, wenn nicht nur einfache, ungeschützte Kupplungen miteinander
verbunden werden, sondern besonders schmutz- und staubgeschützte Kupplungen, wie sie
in der
EP 0918186 beschrieben sind. Da sich hier die Schutzabdeckungen bereits während der Annäherung
der Kupplungselemente der Leitungen öffnen, kann ein Verkanten der Fangebolzen und
somit eine schräge Stellung der Teile des Schnellwechslers zur Beschädigungen der
Kupplungen führen.
[0013] Die Druckschrift
US-A-6 123 501 offenbart eine Schnellwechselvorrichtung zum Fixieren und Führen beim kraftschlüssigen
Anschluß von Werkzeugen an Trägergeräte und Bagger, wobei am Befestigungselement mindestens
ein Fangebolzen und zwei Zentrierteile befestigt sind, wobei die Zentrierteile zumindest
teilweise eine gekrümmte oder gerade Umfangslinie besitzen und wobei am Werkzeughalter
mindestens ein Steuerteil befestigt ist.
[0014] Die Erfindung hat die Aufgabe zu verhindern, daß sich die Fangebolzen in den Fangehaken
verkanten oder schrägstellen, und somit sollen Beschädigungen beim Kupplungsvorgang
vermieden werden.
[0015] Die Lösung der Aufgabe erfolgt entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0016] Die Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 7 näher erläutert.
Fig. 1 zeigt beispielhaft die Seitenansicht des Befestigungselements 3 einer Schnellwechselvorrichtung,
die am Baggerstiel 2 oder am Trägergerät befestigt ist;
Fig. 2 zeigt die um 90° verschwenkte Ansicht von Fig. 1;
Fig. 3 zeigt den Werkzeughalter 8 bzw. das Gegenstück zum Befestigungselement 3. welches
am auszuwechselnden Werkzeug 9 angeordnet ist;
Fig. 4 zeigt die um 90° verschwenkte Ansicht von Fig. 3;
Fig. 5 zeigt die Stellung der erfindungsgemäßen Zentrierscheibe 1 und das zugehörige
Steuerblech 10 zu Beginn des Einfädelvorgangs der Fangebolzen 4 in die Fangehaken
6;
Fig. 6 zeigt die Stellung während des Einfädelns, wobei durch die erfindungsgemäße
Zentrierscheibe 1 ein vorzeitiges Verdrehen verhindert wird.
Fig. 7 zeigt die Stellung der erfindungsgemäßen Zentrierscheibe 1 am Ende des Einfädelvorgangs
und den vollständig zusammengeklappten Zustand der Schnellwechselvorrichtung.
[0017] Das Verkanten der Fangebolzen 6 während des Einfädelns in die Fangehaken 6 wird durch
Anordnung von erfindungsgemäßen Zentrierscheiben 1 an den Fangenbolzen 4 verhindert.
Deren Abstand 11 von den Seitenteilen 3' des Befestigungsgelements 3 ist dabei mindestens
so groß wie die größte Blechdicke des Fangehakens 6 am Werkzeug.
[0018] Die Zentrierscheiben 1 sind vorzugsweise wenigstens teilweise im Kontaktbereich zu
den Fangehaken 6 eben oder leicht abgerundet oder sogar konkav ausgebildet, damit
die Fangehaken 6 leicht zwischen die Zentrierscheiben 1 gelangen können.
[0019] Die Form der Zentrierscheibe 1 ist so gewählt, daß die äußere Begrenzungslinie 16
unterschiedlich weit vom Zentrum des Fangebolzens 4 entfernt ist. Bevorzugterweise
ist die Begrenzungslinie 16 gekrümmt, sie kann aber auch eckig oder gerade sein. Wichtig
ist, daß sie unterschiedlich weit von der Achse der Fangebolzen 4 entfernt verläuft.
Bevorzugte Formen für die Zentrierscheibe 1sind kreisförmig, elliptisch oder eiförmig
oder mit diesen Formen vergleichbare Polygone.
Verwendet man die Kreisform, so wird die Zentrierscheibe 1 exzentrisch am Fangebolzen
4 befestigt.
Um die Funktion der Zentrierscheibe 1 zu gewährleisten, reicht jedoch prinzipiell
auch nur eine Teilfläche , die den Teilbereich der Begrenzungslinie16 der Zentrierscheibe
1 aufweist..
[0020] Zusätzlich zur Zentrierscheibe 1 wird am Gegenstück zum Befestigungselement 3 , d.h.
am Werkzeughalter 8 mit den Fangehaken 6 ein Steuerblech 10 kraftschlüssig befestigt,
entlang dessen sich beim Einfädeln die Zentrierscheibe 1 bewegt. Dabei wird der Umfangslinienbereich
16 der Zentrierscheibe 1 entlang der dem Fanghaken 6 zugewandten Oberfläche des Steuerblechs
10 teils drehend, abrollend oder teils rutschend bewegt.
[0021] Die Abmessungen und die Anordnung der Zentrierscheibe 1 am Fangebolzen 4 werden so
gewählt, daß das Befestigungselement 3 um den Fangebolzen 4 erst dann vollständig
um die Achse des Fangehakens 6 des Werkzeughalters 8 verdreht werden kann, wenn der
Fangebolzen 4 in der tiefsten Stellung 12 des Fangehakens 6 liegt.
[0022] Der Fangebolzen 4 ist so exzentrisch in der Zentrierscheibe 1 angeordnet, wobei das
Maß 13 größer/gleich dem Hakenabstand 15 zum Steuerblech 10 ist und das Maß 14 zum
Fangebolzen 4 kleiner als das Maß 13 und insbesondere als das Maß 15 ist.
[0023] Hat der Fangebolzen 4 die tiefste Stellung 12 nicht erreicht, so steht die Umfangslinie
16 der Zentrierscheibe 1 am Steuerblech 10 an und dies verhindert, daß das Befestigungsteil
3 durch Drehen um die Achse des Fangebolzens 4 weiter dem Werkzeughalter 8 angenähert
werden kann. Diese Situation ist in Fig. 6 dargestellt. Somit ist auch verhindert,
daß sich Hydraulikkupplungen, welche z.B. im Inneren des Befestigungselements 3 liegen,
in schiefem Zustand aufeinander zubewegen können. Die Beschädigung der zusammengehörigen
Kupplungsstücke wird so vermieden.
[0024] Das Steuerblech 10 besteht bevorzugt aus einem vorstehenden Stahlelement,z.B. mit
rechteckigen Stahlquerschnitt, welches über die seitliche Wandfläche des Werkzeughalters
8 herausragt.
Die Höhe ist so gewählt, daß die Zentrierscheiben 1 zumindest mit einem Teil ihrer
Blechdicke auf dem Steuerblech 10 zu liegen kommen.
Bevorzugt ist die Berührfläche des Stahlblechs 10 gerade und eben. Es kann jedoch
auch vorteilhaft sein, die Berührfläche konkav oder konvex zu krümmen. Die Steuerbleche
können dann auch Brennschneidteile sein.
Die Befestigung der Steuerbleche 10 erfolgt durch Schweißen oder Anschrauben. Zur
leichten Führung beim Einfädeln empfiehlt sich die Anordnung von Steuerblechen 10
und Zentrierscheiben 1 zu beiden Seiten der Schnellwechselvorrichtungen.
[0025] Die Zentrierung während des Einfädelns erfolgt einmal dadurch, daß die Zentrierhaken
6 im Zwischenraum 11 parallel geführt werden und zum weiteren dadurch, daß durch die
symmetrische Anordnung von zwei Zentrierscheiben 1 und zwei Steuerblechen 10 eine
Art von "Abrollen" oder "Rutschen" der Zentrierscheiben 1 entlang der Steuerbleche
10 erfolgt.
[0026] Bezüglich des Werkzeughalters 8 macht die Zentrierscheibe 1 bis zum vollständigen
Verschließen der Schnellwechselvorrichtung etwa eine Vierteldrehung entlang der Begrenzungslinie
16 der Zentrierscheibe 1.
[0027] Die Fangehaken 6 können sowohl am Trägergerät oder Bagger als auch am Werkzeug befestigt
werden. Die Fangebolzen 4 müssen dann jeweils am Gegenstück angebracht werden.
1. Schnellwechselvorrichtung zum Fixieren und Zwangsführen beim automatischen kraftschlüssigen
Anschluß von Werkzeugen an Trägergeräte und Bagger,
dadurch gekennzeichnet,
- daß an einem Teil der Schnellwechselvorrichtung ,z.B. dem Befestigungselement (3) ,an
den Fangebolzen (4) oder einem vergleichbaren Drehpunkt , quer zu deren Achse Zentrierscheiben
(1) befestigt sind und
- daß die Zentrierscheiben (1) zumindest teilweise eine gekrümmte, eckige oder gerade Umfangslinie
(16) besitzen, die von der Achse des Fangebolzens (4) unterschiedlich weit entfernt
ist und
- daß am Gegenstück der Schnellwechselvorrichtung, dem Werkzeughalter (8) mindestens ein
Steuerblech (10) befestigt ist, welches in den Bewegungsraum der Zentrierscheibe (1)
eingreift und entlang dessen Oberfläche sich die gekrümmte Umfangslinie (16) der Zentrierscheibe
(1) beim Einfädelvorgang bewegt und
- daß die Form und Anordnung der Zentrierscheibe (1) bezüglich des Steuerblechs (10) so
gewählt ist, daß der vollständige Kraftschluß oder Formschluß der Schnellwechselvorrichtung
durch Drehung um die Fangebolzen (4) erst möglich wird, wenn die Fangebolzen (4) in
der tiefsten Stellung (12) im Fangehaken (6) angekommen sind.
2. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheiben (1) im Bereich der gekrümmten Umfangslinien (16) ein Maß (13)
zum Fangebolzen (4) besitzen, das größer oder etwa gleich dem Maß (15) ist, welches
der Fangebolzen (4) im tiefsten Punkt (12) des Fangehakens (6) zum Steuerblech (10)
einnimmt und daß das kleinste Abstandmaß (14) der Umfangslinie (16) vom Fangebolzen
(4) kleiner als das Maß (15) ist.
3. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheiben (1) bevorzugterweise die Form von Ellypsen, Eiern, Polygonzügen
oder exzentrisch befestigten Kreisscheiben besitzen oder aus Teilen dieser Formen
bestehen.
4. Scbnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Zentrierscheiben (1) bevorzugterweise in einem Abstand (11) vom
Seitenblech (3') des Befestigungselements (3) erfolgt, der etwa der stärksten Blechdicke
des Fangehakens (6) entspricht.
5. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheiben (1) bevorzugterweise durch Schweißen, Aufpressen, Aufschrumpfen
oder Schrauben kraftschlüssig mit den Fangbolzen (4) oder einem vergleichbaren Drehpunkt
verbunden werden.
6. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbleche (10) bevorzugterweise gerade oder gekrümmte Blechstreifen oder Brennschneidteile
sind, welche durch Schweißen, Schrauben, Stecken, am Werkzeugträger (8) befestigt
sind oder die Steuerbleche (10) angeformt sind.
7. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Fangebolzen (4) mit den Zentrierscheiben (1) entweder am Baggerstiel (2)
und dessen Anbauteil (3) befinden oder am Werkzeughalter (8) und die Fangehaken (6)
mit dem Steuerblech (10) jeweils am entsprechenden Gegenstück.
8. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheiben (1) zumindest auf der Fläche, auf de sie beim Einfädeln mit
den Fangehaken (6) in Berührung kommen, teilweise abgerundet oder konkav-flächig ausgebildet
sind.
1. Quick-change device for fixing and forced guiding during the automatic frictional
connection of tools to carrier implements and excavators,
characterized in that
- centring disks (1) are fixed to a part of the quick-change device transverse to
the axis thereof, e.g. the fixing element (3), catch bolts (4) or a comparable fulcrum,
and
- the centring disks (1) have at least partly a curved, angular or straight circumferential
line (16) which is at a variable distance from the axis of the catch bolt (4) and
- on the counterpart of the quick-change device, the tool holder (8), is fixed at
least one control plate (10), which engages in the movement space of the centring
disk (1) and along whose surface moves during the insertion process the curved circumferential
line (16) of the centring disk (1) and
- the shape and arrangement of the centring disk (1) relative to the control plate
(10) is so chosen that the complete force or positive closure of the quick-change
device during rotation about the catch bolts (4) is only possible when the catch bolts
(4) have arrived in their lowest position (12) in the catch hook (6).
2. Quick-change device according to claim 1,
characterized in that,
in the area of the curved circumferential line (16), the centring disks (1) have a
dimension (13) relative to the catch bolt (4) which is equal to or greater than the
dimension (15) assumed by the catch bolt (4) in the lowest point (12) of the catch
hook (6) relative to the control plate (10) and the smallest spacing dimension (14)
of the circumferential line (16) from the catch bolt (4) is smaller than the dimension
(15).
3. Quick-change device according to one of the claims 1 or 2,
characterized in that
the centring disks (1) are preferably shaped like ellipses, ovals, polygons or eccentrically
fixed circular disks or are formed by parts of these shapes.
4. Quick-change device according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that
fixing of the centring disks (1) preferably takes place at a distance (11) from the
side plate (3') of the fixing element (3), which roughly corresponds to the greatest
plate thickness of the catch hook (6).
5. Quick-change device according to one of the claims 1 to 4,
characterized in that
the centring disks (1) are preferably connected frictionally to the catch bolt (4)
or a comparable fulcrum by welding, pressing on, shrinking on or screwing.
6. Quick-change device according to one of the claims 1 to 5,
characterized in that
the control plates (10) are preferably straight or curved sheet metal strips or flame
cut parts, which are fixed by welding, screwing or plugging to tool carrier (8) or
the control plates (10) are shaped on.
7. Quick-change device according to one of the claims 1 to 6,
characterized in that
the catch bolts (4) with the centring disks (1) are either located on excavator handle
(2) and its mounted part (3) or on the tool holder (8) and the catch hooks (6) with
the control plate (10) in each case on the corresponding counterpart.
8. Quick-change device according to one of the claims 1 to 7,
characterized in that,
at least on the surface on which the centring disks (1) come into contact with the
catch hooks (6) during insertion, the centring disks (1) are designed partly rounded
or concave-extensive.
1. Dispositif de remplacement rapide pour la fixation et le guidage contraint lors du
raccordement automatique par adhérence d'outils sur des engins porteurs et des pelleteuses,
caractérisé
- en ce que, sur une partie du dispositif de remplacement rapide, par exemple l'élément de fixation
(3), au niveau des goujons de maintien (4) ou en un point de rotation comparable,
des plaques de centrage (1) sont fixées transversalement à leur axe, et
- en ce que les plaques de centrage (1) possèdent au moins partiellement une ligne de circonférence
(16) incurvée, anguleuse ou droite, qui présente une distance variable depuis l'axe
du goujon de maintien (4), et
en ce que, sur la contre-pièce du dispositif de remplacement rapide, le porte-outils (8), est
fixée au moins une tôle de commande (10) qui s'engage dans l'espace de mobilité de
la plaque de centrage (1) et le long de la surface de laquelle la ligne de circonférence
incurvée (16) de la plaque de centrage (1) se déplace lors de l'opération d'enfilage,
et
- en ce que la forme et l'agencement de la plaque de centrage (1) par rapport à la tôle de commande
(10) sont choisies de façon que l'adhérence complète ou l'engagement positif complet
du dispositif de remplacement rapide ne soit rendu possible, par rotation autour des
goujons de maintien (4), que lorsque les goujons de maintien (4) sont arrivés dans
la position inférieure (12) dans le crochet de maintien (6).
2. Dispositif de remplacement rapide selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques de centrage (1) présentent, au niveau des lignes de circonférence incurvées
(16), une dimension (13) par rapport au goujon de maintien (4) qui est supérieure
ou approximativement égale à la dimension (15) qu'occupe le goujon de maintien (4)
au point le plus bas (12) du crochet de maintien (6) par rapport à la tôle de commande
(10), et en ce que la plus petite distance (14) entre la ligne de circonférence (16) et le goujon de
maintien (4) est inférieure à la dimension (15).
3. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les plaques de centrage (1) ont de préférence la forme d'ellipses, d'oeufs, de tracés
polygonaux ou de disques circulaires fixés de manière excentrique, ou sont constituées
de parties de telles formes.
4. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la fixation des plaques de centrage (1) s'effectue de préférence à une distance (11)
de la tôle latérale (3') de l'élément de fixation (3) qui correspond approximativement
à la plus forte épaisseur de tôle du crochet de maintien (6).
5. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les plaques de centrage (1) sont reliées par adhérence, de préférence par soudage,
pressage, retrait ou vissage, aux goujons de maintien (4) ou à un point de rotation
comparable.
6. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que les tôles de commande (10) sont de préférence des bandes de tôle ou des pièces oxycoupées
droites ou incurvées, qui sont rapportées par soudage, vissage, enfichage sur le porte-outils
(8), ou les tôles de commande (10) sont formées directement dessus.
7. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que les goujons de maintien (4) se trouvent avec les plaques de centrage (1) sur le mât
(2) de pelleteuse et sur sa pièce rapportée (3) ou sur le porte-outils (8), et les
crochets de maintien (6) se trouvent avec la tôle de commande (10) sur une contre-pièce
correspondante.
8. Dispositif de remplacement rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que les plaques de centrage (1) sont partiellement arrondies ou de forme concave plate,
au moins sur la surface sur laquelle elles entrent en contact avec les crochets de
maintien (6) lors de l'enfilage.