Stand der Technik
[0001] Bei der Fertigungs- und Funktionsprüfung von Kraftstoff-Einspritzkomponenten, wie
beispielsweise von Einspritzventilen, Common-Rail-Injektoren und anderen Hochdruckeinspritzventilen,
sind zur Mengenmessung verschiedene Prüfvorrichtungen und Prüfverfahren im Stand der
Technik beschrieben. So ist beispielsweise aus der
DE 100 64 511 A1 das Messkolbenprinzip bekannt, bei dem das Einspritzventil Kraftstoff in ein mit
einem Prüfmedium gefülltes Messvolumen einspritzt. Der Druck im Messvolumen wird konstant
gehalten, indem ein Messkolben durch die Einspritzmenge verdrängt wird. Aus der Verschiebung
des Messkolbens kann dann unmittelbar die Einspritzmenge berechnet werden. Dieses
Verfahren ist wegen der mechanischen Kolbenbewegung dynamisch begrenzt und kann dadurch
die steigenden Anforderungen nach zeitlich hochaufgelöster Messung der Einspritzrate
bei modernen Hochdruck-Einspritzsystemen für Brennkraftmaschinen, die pro Einspritzzyklus
häufig mehrere Teileinspritzungen umfassen, nicht erfüllen.
[0003] In der Praxis wird dies jedoch durch eine Reihe von Faktoren erschwert: Im Messvolumen
V kommt es durch den eingespritzten Kraftstoff zu Druckschwingungen in den entsprechenden
Eigenfrequenzen des Messvolumens, wobei diese Eigenfrequenzen von den geometrischen
Abmessungen des Messvolumens abhängen. Neben der Grundschwingung werden in der Regel
auch viele Oberschwingungen angeregt, wobei in der Regel mehrere Schwingungsmoden
möglich sind. Dies erschwert eine Filterung des Drucksensor-Messsignals, da die Frequenzen
der Eigenschwingungen zum Teil im Bereich der Frequenzen des Messsignals liegen.
[0004] Weiter wird eine genaue Messung des Absolutwerts der Einspritzmenge Δm dadurch erschwert,
dass die Messgröße des Drucks erst auf die eingespritzte Flüssigkeitsmenge umgerechnet
werden muss. Es gilt hierbei

wobei K der Kompressionsmodul ist, ρ die Dichte der Flüssigkeit und V das Volumen
des Messvolumens. Da sowohl der Kompressionsmodul K als auch die Dichte ρ vom Druck
abhängen, ist eine präzise Bestimmung der eingespritzten Menge und insbesondere des
zeitlichen Verlaufs der Einspritzrate nur mit eingeschränkter Genauigkeit möglich.
[0005] In der
DE 102 49 754 A1 wird vorgeschlagen, aus Druckschwingungen, die durch die Einspritzung im Messvolumen
induziert werden, die Schallgeschwindigkeit zu berechnen und daraus den Kompressionsmodul
zu bestimmen. Damit lässt sich aus der Druckänderung direkt die Einspritzrate berechnen.
[0006] Dieses Verfahren berücksichtigt jedoch nicht die Änderung der Schallgeschwindigkeit
durch die Druckerhöhung. Gerade bei Einspritzvorgängen, die aus bis zu fünf Teileinspritzungen
bestehen, ist so eine Messung nicht immer mit der nötigen Präzision möglich, die zur
Prüfung von modernen Einspritzventilen nötig ist. Auch ist die Berechnung der Schallgeschwindigkeit
aus den induzierten Druckschwingungen durch die überlagerten Schwingungen verschiedener
Modi nicht immer mit der erforderlichen Genauigkeit möglich.
Offenbarung der Erfindung
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 weist demgegenüber
den Vorteil auf, dass sich aus dem Druckverlauf sehr genau sowohl die Einspritzmenge
als auch der Einspritzverlauf, also die Einspritzrate, sehr präzise bestimmen lässt.
[0008] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Schallgeschwindigkeit dadurch ermittelt,
dass ein Schallimpuls von einem Schallwandler in das Messvolumen abgegeben wird, der
an der gegenüberliegenden, parallelen Grundfläche reflektiert und wiederum von dem
Schallwandler als Echo empfangen wird. Aus der Länge des Messvolumens und der Laufzeit
des Schallsignals lässt sich direkt die Schallgeschwindigkeit berechnen. Wegen der
großen Laufstrecke und damit großen Zeit sind die Messgrößen mit einem relativ geringen
Fehler behaftet.
[0009] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden die Messdaten des Druckverlaufs
mit Hilfe eines elektronischen Rechners gespeichert, der auch eine direkte Weiterbearbeitung
der Daten möglich macht.
[0010] Die nicht erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein im Messvolumen vorgesehenen Schallwandler
auf, der gleichzeitig als Schallgeber und als Schallempfänger dient. Da hierdurch
ein separater Schallempfänger entfällt, ist diese Anordnung kostengünstiger und es
entfällt darüber hinaus die Durchführung eines Signalkabels, über das sonst die Messwerte
des Schallempfängers an den elektronischen Rechner geleitet werden müssten.
Zeichnung
[0011] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nicht erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Es zeigt
- Figur 1
- die Messvorrichtung mit den schematisch dargestellten Komponenten und
- Figur 2
- das Diagramm einer Messung, wobei der Druck und dessen Ableitung über der Zeit abgetragen
sind.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0012] In der
Figur 1 ist die Messvorrichtung in einer teilweise geschnittenen Darstellung gezeigt. Ein
zylinderförmiges Messvolumen 1 mit einer Wandung 2 ist mit einer Prüfflüssigkeit vollständig
gefüllt, wobei das Messvolumen 1 allseitig abgeschlossen ist. Die Wandung 2 weist
eine erste Grundfläche 102 und eine zweite Grundfläche 202 auf, die durch eine zylindrische
Seitenwand 303 verbunden sind, welche eine Längsachse 4 aufweist. Durch eine Öffnung
10 in der ersten Grundfläche 102 der Wandung 2 ragt ein Einspritzventil 3 mit seiner
Spitze in das Messvolumen 1, wobei der Durchtritt des Einspritzventils 3 durch die
Wandung 2 flüssigkeitsdicht verschlossen ist. Das Einspritzventil 3 weist einen Ventilkörper
7 auf, in dem in einer Bohrung 6 eine kolbenförmige Ventilnadel 5 längsverschiebbar
angeordnet ist. Durch eine Längsbewegung der Ventilnadel 5 werden mehrere Einspritzöffnungen
12, die an der in das Messvolumen 1 hineinragenden Spitze des Einspritzventils 3 ausgebildet
sind, geöffnet oder geschlossen. Bei geöffneten Einspritzöffnungen 12 strömt Prüfflüssigkeit
aus einem zwischen der Ventilnadel 5 und der Wand der Bohrung 6 ausgebildeten Druckraum
9 zu den Einspritzöffnungen 12 und wird von dort in das Messvolumen 1 eingespritzt,
bis die Einspritzöffnungen 12 durch die Ventilnadel 5 wieder verschlossen werden.
Die Einspritzung der Prüfflüssigkeit erfolgt hierbei mit einem hohen Druck, der je
nach verwendetem Einspritzventil mehr als 200 MPa betragen kann.
[0013] In die Seitenwand 303 der zylinderförmigen Wandung 2 mündet eine mit einem Steuerventil
15 verbundene Leitung 16, durch die Prüfflüssigkeit aus dem Messvolumen 1 in ein in
der Zeichnung nicht dargestelltes Leckvolumen abgeleitet werden kann. Durch die zeitlich
variable Ansteuerung des Steuerventils ist die Aufrechterhaltung eines gewissen Druckes
im Messvolumen 1 und die stets vollständige Füllung mit Flüssigkeit sichergestellt.
[0014] Eine Halterung 22 ragt durch die Wandung 2 in das Messvolumen 1 hinein. Am Ende der
Halterung 22 ist ein Drucksensor 20 angeordnet, der über eine Signalleitung 24, die
in der Halterung 22 aus dem Messvolumen 1 herausgeführt ist, mit einem elektronischen
Rechner 28 verbunden ist, wobei der Durchtritt der Halterung 22 durch die Wandung
2 flüssigkeitsdicht verschlossen ist. Der Drucksensor 20 ist in der Mittelebene zwischen
den beiden Grundflächen 102, 202 angeordnet und hat somit zu beiden Grundflächen 102,
202 denselben Abstand. Über den elektronischen Rechner 28 kann das den Druck repräsentierende
Signal, das der Drucksensor 20 liefert, ausgelesen und elektronisch gespeichert werden.
Um eine schnelle Messung des Druckverlaufs zu ermöglichen, ist der Drucksensor 20
beispielsweise auf Piezo-Basis gebaut, so dass auch schnelle Änderungen des Drucks
ohne nennenswerte Verzögerung gemessen werden können.
[0015] An der Grundfläche 202 der Wandung 2 ist ein Schallwandler 30 angeordnet, der sowohl
Schallsignale aussenden als auch das zugehörige Echo empfangen kann. Das gesendete
Schallsignal wird dabei an der dem Schallwandler 30 gegenüberliegenden Grundfläche
202 reflektiert und durchläuft somit die zweifache Länge des Messvolumens 1, ehe es
vom Schallwandler 30 als Echo detektiert wird. Alternativ kann es auch vorgesehen
sein, dass ein separater Schallempfänger 31 an der Grundfläche 202 gegenüber dem Schallwandler
30 angeordnet ist. Dies ermöglicht zwei Messungen der Schallgeschwindigkeit in sehr
kurzem Zeitabstand: Die Schallgeschwindigkeit wird zum einen aus der Laufzeit des
Schallsignals vom Schallwandler 30 zum Schallempfänger 31 bestimmt. Zum anderen kann
aus der Laufzeit des von der Grundfläche 202 reflektierten Schallsignals zum Schallwandler
30 zurück eine zweite Messung vorgenommen werden, die zeitlich unmittelbar auf die
erste folgt. Dies erlaubt es, die Schallgeschwindigkeit in sehr kurzem zeitlichen
Abstand zu messen und bei entsprechend kleinem Messvolumen wegen Mehrfachreflexionen
an den Grundflächen 102, 202 auch während der Dauer einer Einspritzung.
[0016] Die zu messende Einspritzmenge Δm der Prüfflüssigkeit kann aus dem Druckanstieg und
der Schallgeschwindigkeit berechnet werden. Ist p die Dichte der Prüfflüssigkeit und
V das Volumen des Messvolumens, so ergibt sich durch das Einspritzen einer Menge Δm
Prüfflüssigkeit bei konstantem Volumen V eine Änderung der Dichte Δρ, so dass gilt

[0017] Die Wandung 2 des Messvolumes 2 kann hierbei in guter Näherung als inelastisch angesehen
und damit V als konstant betrachtet werden. Nach der bekannten akustischen Theorie
ist der Zusammenhang zwischen der Schallgeschwindigkeit c, der Dichteänderung Δρ und
dem Druckanstieg Δp wie folgt

[0018] Die Schallgeschwindigkeit c hängt vom Druck p im Messvolumen 1 ab. Die eingespritzte
Menge m ergibt sich dann durch Integration mit Hilfe der genannten Beziehungen zu

wobei p
v der Druck vor und p
n der Druck nach der Einspritzung ist. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen dem
Druckanstieg Δp und der Mengenänderung m bzw. Δm.
[0019] Mit dem Drucksensor 20 wird der zeitliche Verlauf des Drucks p(t) gemessen, woraus
sich wiederum die Einspritzrate r(t) bestimmen lässt, also die pro Zeiteinheit dt
eingespritzte Menge dm(t) der Prüfflüssigkeit. Aus Gleichung II ergibt sich damit
für die Einspritzrate r(t), also die zeitliche Ableitung der eingespritzten Menge
dm(t)/dt, folgende Gleichung:

[0020] Beim Einspritzen der Prüfflüssigkeit in das Messvolumen 1, das anfänglich einen konstanten
Druck aufweist, der beispielsweise 1 MPa entspricht, steigt der Druck im Messvolumen
1 an. Flüssigkeiten sind im Vergleich zu Gasen praktisch inkompressibel, so dass auch
eine kleine Mengenzunahme zu einer gut messbaren Druckerhöhung führt. Hierbei ist
zu beachten, dass die Schallgeschwindigkeit vom Druck p und dieser wiederum von der
Zeit t abhängt. Da der Einspritzvorgang sehr kurz ist und in der Regel in einem Zeitraum
von 1 bis 2 ms abgeschlossen ist, lässt sich die Schallgeschwindigkeit während der
Einspritzung nicht messen. Statt dessen wird c vor und nach der Einspritzung gemessen
und ein linearer Zusammenhang zwischen der Schallgeschwindigkeit c und dem Druck p
angenommen, was hier eine gute Näherung darstellt. Damit lässt sich das Integral lösen
und die absolute Menge nach Gleichung II bestimmen.
[0021] Zur Auswertung der Messung geht man folgendermaßen vor: In das Messvolumen 1, in
dem sich die Prüfflüssigkeit befindet, spritzt das Einspritzventil 3 durch eine schnelle
Längsbewegung der Ventilnadel 5, durch welche die Einspritzöffnungen 12 geöffnet und
wieder verschlossen werden, eine bestimmte Flüssigkeitsmenge ein. Der Drucksensor
20 misst den Druck p(t), der mit einer bestimmen Rate von beispielsweise 100 kHz vom
Rechner 28 ausgelesen und gespeichert wird.
[0022] Um den zeitlichen Verlauf der Einspritzmenge dm(t)/dt und damit die Einspritzrate
r(t) zu bestimmen, benutzt man Gleichung III. Die im Rechner gespeicherten Messwerte
p(t) werden in eine Schallgeschwindigkeit umgerechnet, so dass das Integral nach Gleichung
III berechnet werden kann. Dies liefert eine Funktion der Zeit t, die anschließend
numerisch differenziert wird, was die Einspritzrate r(t) ergibt.
[0023] Die Schallgeschwindigkeit c wird in einem separaten Verfahren bestimmt. Hierzu wird
vom Schallwandler 30 ein Schallimpuls ausgesandt, der an der gegenüberliegenden Grundfläche
202 des Messvolumens 1 reflektiert wird und als Echo nach einer Laufzeit t
L wiederum vom Schallwandler aufgefangen wird. Aus dem Abstand s von Schallwandler
30 und Grundfläche 202 berechnet sich dann nach

die Schallgeschwindigkeit c. Nach der Gleichung (II) ergibt sich durch Integration
über den Druck p die eingespritzte Menge m.
[0024] Figur 2 zeigt den zeitlichen Verlauf des Drucks p(t) und dessen Ableitung dp(t)/dt
als Funktion der Zeit t in willkürlichen Einheiten U. Der Druck p(t) steigt etwa zum
Zeitpunkt t = 1 ms auf ein erstes Niveau an und etwa zum Zeitpunkt t = 2 ms auf ein
zweites, deutlich höheres Niveau. Dies entspricht einer Einspritzung, die sich in
eine kleinere Menge und eine größere Menge Prüfflüssigkeit gliedert, wobei die zweite
Teileinspritzung der ersten in einem Abstand von etwa 1 ms folgt. Wird ein Einspritzventil
gemessen, wie es für direkteinspritzende, selbstzündende Brennkraftmaschinen verwendet
wird, entspricht dies einer Kraftstoffeinspritzung, die sich in eine Pilot- oder Voreinspritzung
und eine nachfolgende Haupteinspritzung unterteilt. Nachdem das vom Drucksensor 20
gemessene Drucksignal p(t) aufgezeichnet worden ist, ergibt die Auswertung nach Gleichung
III die Einspritzrate r(t).
[0025] Das Messverfahren zusammen mit dem beschriebenen Messaufbau ermöglicht es also, den
Druckverlauf zu messen und die Schallgeschwindigkeit c bei den aktuellen Prüfbedingungen
zu bestimmen, woraus sich die Einspritzmenge und die Einspritzrate bestimmen lässt.
Die Prüfflüssigkeit kann hierbei Kraftstoff oder eine andere Flüssigkeit sein, deren
Eigenschaften der Flüssigkeit nahekommen, die im normalen Gebrauch des Einspritzventils
verwendet wird. Das Messvolumen 1 muss nicht zylinderförmig ausgebildet sein, sondern
kann statt dessen auch quaderförmig oder in einer anderen geeigneten Form ausgebildet
sein, beispielsweise kugelförmig. Der Drucksensor kann bei allen Formen des Messvolumens
1 grundsätzlich an jeder Stelle angebracht sein, jedoch sollte eine direkte Beaufschlagung
mit dem eingespritzten Kraftstoff vermieden werden.
1. Verfahren zur Messung der Einspritzrate eines Einspritzventils für Flüssigkeiten,
vorzugsweise für flüssigen Kraftstoff, bei dem das Einspritzventil (3) die Flüssigkeit
in ein flüssigkeitsgefülltes Messvolumen (1) einspritzt, wobei das Messvolumen (1)
allseitig abgeschlossen ist und im Messvolumen (1) ein Drucksensor (20) angeordnet
ist,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Einspritzung von Flüssigkeit durch das Einspritzventil (3) in das Messvolumen (1),
- Messung des Drucks (p(t)) im Messvolumen (1) mittels des Drucksensors (20) während
der Einspritzung und Aufzeichnung dieser Messwerte,
- Bestimmung der Schallgeschwindigkeit (c) im Messvolumen (1) wenigstens vor und nach
der Einspritzung,
- Bestimmung der druckabhängigen Schallgeschwindigkeit c(p) aus der Bestimmung der
Schallgeschwindigkeit vor und nach der Einspritzung, indem ein linearer Zusammenhang
zwischen der Schallgeschwindigkeit c) und dem Druck (p) angenommen wird,
- Bestimmung der eingespritzten Prüfflüssigkeits-Menge (m(t); Δm) aus den Druckmesswerten
(p(t)) und der bestimmten druckabhängigen Schallgeschwindigkeit (c(p)), wobei die
Schallgeschwindigkeit (c) aus der Laufzeit eines von einem Schallwandler (30) ausgesendeten
und dessen Echo empfangenden Schallsignals bestimmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmesswerte (p(t)) während der Einspritzung von einem elektronischen Rechner
(28) aufgezeichnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallgeschwindigkeit (c) durch die Laufzeit eines Schallsignals im Messvolumen
(1) bestimmt wird.
1. Method for measuring the injection rate of an injection valve for liquids, preferably
for liquid fuel, in which method the injection valve (3) injects the liquid into a
liquid-filled measuring volume (1), with the measuring volume (1) being closed on
all sides and with a pressure sensor (20) being arranged in the measuring volume (1),
characterized by the following method steps:
- injecting liquid through the injection valve (3) into the measuring volume (1),
- measuring the pressure (p(t)) in the measuring volume (1) by means of the pressure
sensor (20) during the injection and plotting said measurement values,
- determining the speed of sound (c) in the measuring volume (1) at least before and
after the injection,
- determining the pressure-dependent speed of sound c(p) from the determination of
the speed of sound before and after the injection, by assuming a linear correlation
between the speed of sound (c) and the pressure (p),
- determining the injected test liquid quantity (m(t); Δm) from the pressure measurement
values (p(t)) and the determined pressure-dependent speed of sound (c(p)), with the
speed of sound (c) being determined from the propagation time of a sound signal emitted
by a sound transducer (30) which receives the echo of said sound signal.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the pressure measurement values (p(t)) during the injection are plotted by an electronic
computer (28).
3. Method according to Claim 1, characterized in that the speed of sound (c) is determined by means of the propagation time of a sound
signal in the measuring volume (1).
1. Procédé de mesure du taux d'injection d'une soupape d'injection pour liquides, de
préférence pour carburant liquide, dans lequel la soupape d'injection (3) injecte
le liquide dans un volume de mesure (1) rempli de liquide, le volume de mesure (1)
étant fermé de tous les côtés et un capteur de pression (20) étant disposé dans le
volume de mesure (1),
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
- injection de liquide à travers la soupape d'injection (3) dans le volume de mesure
(1),
- mesure de la pression (p(t)) dans le volume de mesure (1) au moyen du capteur de
pression (20) pendant l'injection et enregistrement de ces valeurs de mesure,
- détermination de la vitesse du son (c) dans le volume de mesure (1) au moins avant
et après l'injection,
- détermination de la vitesse du son dépendant de la pression c(p) à partir de la
détermination de la vitesse du son avant et après l'injection, en supposant une relation
linéaire entre la vitesse du son (c) et la pression (p),
- détermination de la quantité de liquide d'essai injectée (m(t) ; Δm) à partir des
valeurs de mesure de la pression (p(t)) et de la vitesse du son dépendant de la pression
(c(p)) déterminée, la vitesse du son (c) étant déterminée à partir de la durée d'un
signal sonore envoyé, et de son écho reçu, par un convertisseur de son (30).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les valeurs de mesure de pression (p(t)) sont enregistrées pendant l'injection par
un calculateur électronique (28).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse du son (c) est déterminée par la durée d'un signal sonore dans le volume
de mesure (1).