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(11) |
EP 1 955 735 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 09.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trampolin
Trampoline
Trampoline
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
10.02.2007 DE 202007001977 U 23.06.2007 DE 102007028999
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
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Patentinhaber: Frei, Rudolf |
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79199 Kirchzarten (DE) |
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Erfinder: |
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- Frei, Rudolf
79199 Kirchzarten (DE)
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Vertreter: Maucher, Wolfgang et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 312 394 WO-A-2005/117663
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EP-A- 1 637 099 US-A1- 2004 142 800
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Trampolin mit einem Sprungtuch, das in einem Sprungtuch-Träger
gehalten ist, wobei dem Trampolin ein Sitz für den Trampolin-Anwender zugeordnet ist,
welcher Sitz in Richtung zum Sprungtuch verschieblich, verschwenkbar, verfahrbar oder
dergleichen beweglich geführt ist.
[0002] Solche Trampoline sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. Die vorbekannten
Trampoline weisen ein Sprungtuch auf, das in einem Sprungtuch-Träger in einer etwa
horizontalen Ebene angeordnet ist. Der Sprungtuch-Träger ist mit Hilfe eines Trampolin-Ständers
mit Abstand oberhalb des Bodens gehalten, so dass das Sprungtuch beim Springen des
Anwenders federelastisch ausreichend in Richtung zum Boden ausweichen kann. Der Anwender
kann sich durch mehr oder weniger rasch aufeinanderfolgende Sprünge auf das Sprungtuch
trainieren. Da das Sprungtuch jedoch federelastisch am Sprungtuch-Träger gehalten
ist und dem Anwender keinen festen Stand zu bieten vermag, ist ein Trampolin für gebrechliche
oder ältere Menschen weniger geeignet. Auch standfestere Anwender fühlen sich häufig
auf einem Trampolin auch deshalb unsicher, weil der erforderliche Abstand des Sprungtuchs
vom Boden Fehlsprünge und schmerzhafte Stürze befürchten lässt.
[0003] Aus der
US 2004/0142800 A1 kennt man bereits einen Trampolin mit einem Standrahmen, an dem quer zum Standrahmen
ein Sprungtuch-Träger vorsteht, in dem ein Sprungtuch gehalten ist. An dem Standrahmen
ist ein Sitz für den Trampolin-Anwender vorgesehen, welcher Sitz linear in Richtung
zum Sprungtuch verschieblich geführt ist. Der Trampolin-Anwender kann die Schiebebewegung
des Sitzes in die dem Sprungtuch-Träger abgewandte Richtung an zwei Handgriffen unterstützen,
die mit dem Sitz jeweils über ein Seil verbunden sind, welche Seile an dem dem Sprungtuch-Träger
abgewandten Stirnende des Standrahmens umgelenkt werden. Aus den Figuren in
US 2004/0112800 A1 wird deutlich, dass der auf dem vorbekannten Trampolin befindliche Anwender während
des Trainings mit seinen Füßen stets auf dem Sprungtuch ruht, um eine bequeme Sitzposition
einzunehmen. Der auf dem Sitz in Liegeposition befindliche Anwender kann sich durch
Strecken der Beine vom Sprungtuch abstoßen, wobei die dadurch ausgelöste Schiebebewegung
durch die Rückstellbewegung des Sprungtuches und durch den sich an den Handgriffen
abstützenden Anwender unterstützt wird. Die Körperbewegung des auf dem vorbekannten
Trampolin trainierenden Anwenders beschränkt sich somit im wesentlichen auf sich fortlaufend
wiederholende Kniebeugungen. Ein weitergehendes Training ist mit dem vorbekannten
Trampolin weniger gut möglich.
[0004] Man hat auch bereits einen Trampolin geschaffen, dem eine Vorrichtung zugeordnet
ist, in welcher der Anwender an elastischen Seilen gesichert werden kann (vgl.
EP 1 312 394 A1). Die Vorrichtung erlaubt es dem an den elastischen Seilen hängenden Anwender, während
der Sprungbewegungen auf dem Trampolin Figuren in der Luft auszuführen. Der mit dieser
Vorrichtung zusammenwirkende Trampolin erleichtert das Training akrobatischer Übungen
- für therapeutische Übungen ist dieser vorbekannte Trampolin jedoch weniger gut geeignet.
[0005] Aus der
WO 2005/117663 A1 ist bereits ein Übungsgerät für Kleinkinder bekannt, das einen zur Aufnahme des Kleinkindes
bestimmten Sitzgurt hat, der in einem Rahmen gehalten ist. Unterhalb des Sitzgurtes
ist ein Sprungtuch vorgesehen, auf den das Kleinkind beispielsweise Laufbewegungen
üben kann. Für ausgewachsene Anwender und insbesondere für therapeutische Übungen
ist das vorbekannte Übungsgerät demgegenüber nicht vorgesehen.
[0006] In der
EP 1 637 099 A1 ist ein Trainings- und Therapiegerät vorbeschrieben, das einen galgenförmigen Trägerrahmen
hat. Während an einem vertikal orientierten Tragarm des Trägerrahmens ein Sitz für
einen Patienten vorgesehen ist, sind oberhalb davon an dem in horizontaler Richtung
orientierten freien Ende des Trägerrahmens Beinauflagen vorhanden, in denen die Beine
des Patienten gehalten werden können. Das aus
EP 1 637 099 A1 vorbekannte Trainings- und Therapiegerät ist zur Mobilisation des Patienten und somit
nur zur passiven Bewegungstherapie eines Patienten vorgesehen.
[0007] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen Trampolin der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, der auch von weniger standfesten oder ungeübten Personen sicher und
risikolos benutzt und beispielsweise zu Trainingszwecken, insbesondere aber auch für
Reha-Maßnahmen, angewandt werden kann.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Trampolin der eingangs
erwähnten Art darin, dass zumindest eine Beinauflage zum Auflagern der Beine des Anwenders
vorgesehen ist, die wenigstens einen Galgen hat, an dem zumindest eine Fußschlinge
gehalten ist.
[0009] Am beweglichen Sitz des erfindungsgemäßen Trampolins ist eine Beinauflage vorgesehen,
die mit dem Sitz bewegbar und zum Auflagern der Beine des Anwenders vorgesehen ist.
Diese Beinauflage weist wenigstens einen Galgen auf, an dem zumindest eine Fußschlinge
gehalten ist. Da die Beine praktisch schwerelos in einer Fußschlinge gehalten werden
können, ist es möglich, dass der Anwender sich während des Trainings mit seinen Füßen
stets auch vom Sprungtuch lösen kann. Dies erlaubt zusätzliche Trainings- und Therapiemöglichkeiten.
[0010] Dem erfindungsgemäßen Trampolin ist ein Sitz zugeordnet, der in Richtung zum Sprungtuch
beweglich geführt ist. Dabei ist der Sitz in Richtung zum Sprungtuch verschieblich,
verschwenkbar, verfahrbar oder sonst wie beweglich geführt. Da dieser Sitz dem Anwender
stets einen sicheren Halt bietet und da der Sitz in Richtung zum Sprungtuch beweglich
geführt ist, kann ein auf dem Sitz befindlicher Anwender sicher und bequem auf dem
Trampolin trainieren. Da bei dem erfindungsgemäßen Trampolin eine schädliche Schockwirkung
beim Aufkommen auf dem Sprungtuch vermieden wird, und da der Anwender stattdessen
bloß eine energetische Aufladung erfährt, die für den nächsten Sprung benutzt werden
kann, ist das Training auf dem erfindungsgemäßen Trampolin nicht wesentlich intensiver
im Vergleich zu einem herkömmlich auf einer harten Bodenplatte stehenden Trampolin.
Durch den Wechsel zwischen Abstoßen und Aufkommen auf dem elastischen Untergrund sind
vielfältige positive Auswirkungen erreichbar, wie zum Beispiel eine Steigerung der
Kraft in den Beinen, eine Verbesserung von Motorik und Gleichgewichtssinn, sowie eine
Anregung des Stoffwechsels, der Verdauungsorgane, des Lymphsystems und des Herz-Kreislauf-Systems.
Das Training auf dem erfindungsgemäßen Trampolin schont die Wirbelsäule und Gelenke
des auf der elastischen und weichen Sprungmatte trainierenden und im Sitz befindlichen
Anwenders.
[0011] Dabei sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass der Sitz als Sitzschaukel
ausgebildet ist, die in Richtung zum Sprungtuch verschwenkbar ist. Da der Sitz als
Sitzschaukel ausgebildet ist und da diese Sitzschaukel in Richtung zum Sprungtuch
verschwenkbar ist, wird auch ein ungeübter Trampolin-Anwender während der Sprungbewegungen
sicher und gefahrlos geführt.
[0012] Vorteilhaft ist es, wenn der als Sitzschaukel ausgebildete Sitz um eine Schwenkachse
verschwenkbar ist, die an der Decke montierbar und/oder in einem Gestell gehalten
ist. In ausreichend hohen Trainingsräumen kann der als Sitzschaukel ausgebildete Sitz
mit seiner Schwenkachse an der Decke montiert werden. Möglich ist es auch, dass die
Schwenkachse des als Sitzschaukel ausgebildeten Sitzes an einem auf dem Boden stehenden
Standgestell gehalten ist.
[0013] Eine andere weiterbildende Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass der
Sitz als Schiebe- oder Liegesitz ausgebildet ist, der in Richtung zum Sprungtuch verschieblich
oder verfahrbar geführt ist.
[0014] Um die angestrebten Wirkungen des erfindungsgemäßen Trampolins noch zu begünstigen
und um die energetische Aufladung des auf dem erfindungsgemäßen Trampolin trainierenden
Anwenders zu optimieren, ist es vorteilhaft, wenn der Schiebesitz auf einer Schiebeführung
in vorzugsweise linearer Richtung verschieblich geführt ist.
[0015] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Schiebeführung
im Winkel und vorzugsweise im rechten Winkel zur Sprungtuch-Ebene angeordnet ist.
[0016] Eine besonders vorteilhafte und kompakte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht
vor, dass ein Trampolin-Ständer vorgesehen ist, an dem die Schiebeführung in einer
etwa vertikal orientierten Schwenkebene verschwenkbar gehalten ist.
[0017] Um die vorzugsweise rechtwinklige Anordnung zwischen Schiebeführung einerseits und
Sprungtuch-Träger andererseits stets einzuhalten, ist es vorteilhaft, wenn die Schiebeführung
mit dem Sprungtuch-Träger verbunden oder verbindbar ist.
[0018] Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, dass die Schiebeführung
um eine mit Abstand vom Sprungtuch-Träger angeordnete Schwenkachse verschwenkbar ist.
Durch eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse kann die Schiebeführung in eine zur
Horizontalen geneigte Position gebracht werden, in der sich der Schiebesitz schwerkraftbedingt
insbesondere durch das Gewicht des auf dem Schiebesitz befindlichen Anwenders in Richtung
zum Sprungtuch-Träger bewegt. Der auf dem Sprungtuch aufkommende Anwender erfährt
eine energetische Aufladung, die eine Rückbewegung entgegen dem Neigungswinkel der
Schiebeführung begünstigt. Bei Erreichen eines ausreichenden Abstandes zwischen dem
Schiebesitz und dem Sprungtuch-Träger erfolgt eine Umkehr der Bewegungsrichtung, so
dass der auf dem Schiebesitz befindliche Anwender sich erneut in Richtung zum Sprungtuch
bewegt. Diese Trainingseinheiten können beliebig oft wiederholt werden, um das gewünschte
Trainingsergebnis zu erreichen.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass der
Schiebe- oder Liegesitz auf einer Schiebeführung verfahrbar ist, die schräg oder schief
gehalten ist und vorzugsweise einen, den Schiebe- oder Liegesitz selbstzentrierenden
Schiebeführungsquerschnitt hat. Besonders vorteilhaft ist es, wenn an dem dem Sprungtuch-Träger
abgewandten Endbereich der Schiebeführung zumindest ein Hydraulikzylinder, ein Verstellmotor,
eine Rasterverstellung oder dergleichen Höhen- beziehungsweise Neigungsverstellung
angreift, die zum Verschwenken der Schiebeführung in seiner Lage veränderbar und festlegbar
ist. Durch diese Höhen- beziehungsweise Neigungsverstellung kann der Neigungswinkel
der Schiebeführung verändert und auf das gewünschte Winkelmaß eingestellt werden.
[0020] Zweckmäßig ist es, wenn die zumindest eine Beinauflage mit dem Sitz verschieblich
oder dergleichen beweglich gehalten ist. Somit ist sichergestellt, dass die zumindest
eine Beinauflage stets in einer zu dem auf dem Sitz befindlichen Anwender optimalen
Position verbleibt.
[0021] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass an der Schiebeführung
ein Schiebeschlitten verschieblich geführt ist, der den Schiebesitz sowie die zumindest
eine Beinauflage trägt.
[0022] Dabei wird eine Ausführungsform bevorzugt, bei der jedem Fuß des Anwenders jeweils
eine Fußschlinge zugeordnet ist.
[0023] Um das Training auf dem erfindungsgemäßen Trampolin zu optimieren, ist es zweckmäßig,
wenn die zumindest eine Fußschlinge derart einstellbar ist, dass der auf dem Sitz
befindliche Anwender mit seinen Füßen etwa mittig oder in einer Mittelzone auf dem
Sprungtuch aufkommt.
[0024] Das Sprungtuch kann gegebenenfalls auch mit dem Sprungtuch-Träger bei Bedarf leicht
ausgewechselt werden, wenn der Sprungtuch-Träger vorzugsweise lösbar an der Schiebeführung
gehalten ist.
[0025] Um den erfindungsgemäßen Trampolin bequem lagern und nur bei Bedarf in die gewünschte
Trainingsposition bringen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Trampolin-Ständer
mittels Schieberollen verschieblich auf dem Boden steht.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der
Zeichnung.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Trampolin in einer Seitenansicht, wobei der Trampolin einen Schiebesitz für
den Trampolin-An- wender hat, der auf einer Schiebeführung in vor-
- Fig. 2
- zugsweise linearer Richtung zu einem Sprungtuch verschieblich geführt ist, das in
einem Sprungtuch-Träger befindliche Sprung- tuch des in Fig. 1 dargestellten Trampolins,
- Fig. 3
- einen auf dem Schiebesitz des in Fig. 1 und 2 dargestellten Trampolins befindlichen
Anwender un- mittelbar vor dem Aufkommen auf dem Sprungtuch,
- Fig. 4
- den auf dem Schiebesitz des in Fig. 1 bis 3 darge- stellten Trampolins befindlichen
Anwender während der Schiebebewegung in Richtung zum Sprungtuch,
- Fig. 5
- den auf dem Schiebesitz des in Fig. 1 bis 4 gezeig- ten Trampolins befindlichen Anwender
beim Aufkommen auf dem Sprungtuch,
- Fig. 6
- den auf dem Trampolin gemäß den Fig. 1 bis 5 trainierenden Anwender während der Rückbewegung
in die Ausgangsstellung,
- Fig. 7
- einen Trampolin in einer Seitenansicht, dem ein als Sitzschaukel ausgebildeter Sitz
für den Trampolin- Anwender zugeordnet ist, wobei die Schwenkachse der Sitzschaukel
an der Decke montiert werden kann,
- Fig. 8
- einen in einer perspektivischen Darstellung gezeig- ten Trampolin mit einem als Sitzschaukel
ausgebil- deten Sitz, wobei die Sitzschaukel über stets pa- rallel zueinander angeordnete
Schwenkarme verschwenkbar geführt ist,
- Fig. 9
- einen mit Fig. 8 vergleichbar ausgestalteten Trampolin in einer perspektivischen Darstellung,
bei dem der ebenfalls als Sitzschaukel ausgebildete Sitz für den Trampolinanwender
an drei Schwenkarmen beweglich geführt ist, deren Schwenkachsen oberhalb des Sitzes
an einem Standgestell geführt sind,
- Fig. 10
- einen Trampolin mit einem Schiebe- oder Liegesitz, der in einer Schiebeführung verfahrbar
ist, die schräg gehalten ist und einen, den Schiebe- oder Liegesitz selbstzentrierenden
konkaven Schiebefüh- rungsquerschnitt hat,
- Fig. 11
- den Schiebe- oder Liegesitz des in Fig. 10 gezeig- ten Trampolins, und
- Fig. 12
- einen Trampolin, bei dem der Schiebesitz an einer vertikal orientierten Schiebeführung
beweglich ge- führt ist.
[0028] Die Figuren 8 bis 12 zeigen Beispiele, die nicht von den Ansprüchen abgedeckt sind.
[0029] In den Figuren 1 bis 6 ist ein Trampolin 1 mit einem Sprungtuch 2 dargestellt, das
über umfangsseitige Sprung- oder Zugfedern 3 in einem Sprungtuch-Träger 4 gehalten
ist. Dem Trampolin 1 ist ein als Liegesitz ausgestalteter Schiebesitz 5 für den Trampolin-Anwender
6 zugeordnet, welcher Schiebesitz 5 auf einer Schiebeführung 7 in vorzugsweise linearer
Richtung zum Sprungtuch 2 verschieblich geführt ist.
[0030] Der Sprungtuch-Träger 4 ist derart an der Schiebeführung 7 gehalten, dass die Schiebeführung
7 stets im rechten Winkel zur Sprungtuch-Ebene angeordnet ist. Um das Sprungtuch 2
bei Bedarf bequem auswechseln zu können, ist der Sprungtuch-Träger 4 lösbar mit der
Schiebeführung 7 verbindbar.
[0031] Der hier dargestellte Trampolin 1 weist einen Trampolin-Ständer 8 auf, an dem die
Schiebeführung 7 in einer etwa vertikal orientierten Schwenkebene verschwenkbar gehalten
ist. Die Schiebeführung 7 ist dazu um eine mit Abstand vom Sprungtuch-Träger 4 angeordnete
Schwenkachse 9 verschwenkbar. Um die Schiebeführung 7 im gewünschten Neigungswinkel
zur Horizontalen positionieren und festlegen zu können, greift an dem dem Sprungtuch-Träger
4 abgewandten Endbereich der Schiebeführung 7 zumindest ein Hydraulikzylinder 10 an,
der zum Verschwenken der Schiebeführung 7 in seiner Länge veränderbar und festlegbar
ist.
[0032] Der Schiebesitz 5 ist gepolstert und weist eine verschwenkbare Rückenlehne 11 auf,
die vorzugsweise mit einer Kopfstütze 12 verbunden ist. Damit der auf dem Schiebesitz
5 befindliche Anwender 6 auch über einen längeren Zeitraum trainieren kann, ohne die
Beine stets in der richtigen Position halten zu müssen, ist eine Beinauflage 13 zum
Auflagern der Beine des Anwenders vorgesehen. Diese Beinauflage 13 ist mit dem Schiebesitz
5 verschieblich an der Schiebeführung 7 gehalten. An der Schiebeführung 7 ist dazu
ein Schiebeschlitten 14 verschieblich geführt, der den Schiebesitz 5 sowie die Beinauflage
13 trägt.
[0033] Die Beinauflage 13 weist einen Galgen 15 auf, der am Schiebeschlitten 14 gehalten
ist. An dem Galgen 15 sind zwei Fußschlingen 16 gehalten, wobei diese Fußschlingen
derart einstellbar sind, dass der auf dem Schiebesitz 5 befindliche Anwender 6 mit
seinen Füßen etwa mittig oder in einer Mittel-zone auf dem Sprungtuch 2 aufkommt.
[0034] Um den hier dargestellten Trampolin platzsparend abstellen und nur bei Bedarf in
die gewünschte Trainingsposition bringen zu können, steht der Trampolin-Ständer 8
mittels Schieberollen 7 verschieblich auf dem Boden.
[0035] In Fig. 4 ist angedeutet, dass der auf dem Schiebesitz 5 befindliche Anwender 6 zu
Beginn des Trainings den Schiebesitz 5 entlang der gegenüber der Horizontalen geneigten
Schiebeführung 7 in die dem Sprungtuch 2 abgewandte Richtung nach oben bewegen kann.
Hat der Anwender die gewünschte Höhe erreicht, kann der Anwender - wie in Fig. 5 ersichtlich
- sich nach unten fallen lassen, bis seine durch die Beinauflage positionierten Füße
etwa in einer Mittelzone des Sprungtuches 2 auftreffen. Nach dem Aufkommen im Sprungtuch
2 gibt das federelastisch aufgespannte Sprungtuch 2 dem Anwender energetische Energie
zurück, die - wie in Fig. 6 ersichtlich - eine Rückbewegung des Anwenders in die in
Fig. 4 gezeigte Ausgangslage unterstützt. Durch wiederholte Sprünge in das Sprungtuch
2 kann der Anwender das angestrebte Trainingsergebnis erreichen. Durch den Wechsel
zwischen Abstoßen und Aufkommen auf dem elastischen Sprungtuch 2 lassen sich vielfältige
positive Auswirkungen erzielen, wie beispielsweise eine Steigerung der Kraft in den
Beinen, eine Verbesserung von Motorik und Gleichgewichtssinn sowie eine Anregung des
Stoffwechsels, der Verdauungsorgane, des Lymphsystems und des Herz-Kreislauf-Systems.
[0036] Zur Entlastung des Eigengewichts der Beine sind die Beine des Anwenders 6 in der
am beweglichen Schlitten vorgesehenen Beinauflage 13 montiert. Zur Entlastung werden
die Füße in die am Galgen 15 der Beinauflage 13 vorgesehenen und hier etwa dreieckig
ausgeformten Fußschlingen 16 eingehängt, die über eine Feder 18 am Galgen befestigt
sind. Damit wird das Eigengewicht der Beine nahezu neutralisiert, so dass der Anwender
6 das Training scheinbar schwerekraftlos und ähnlich wie im Aquatraining durchführen
kann. Auf diese Weise ist auch bei schwacher Beinmuskulatur ein Training über 15 Minuten
oder länger möglich.
[0037] In die dreieckig ausgeformten Fußschlingen werden vorzugsweise die Fersen der Füße
eingehangen.
[0038] Bei Überkreuz aufgehangenen Federn 18 am Galgen 15 sind nach dem Absprung der Beine
vom Trampolin auch Extensions-Übungen möglich.
[0039] Vor allem für den privaten Anwendungsbereich kann es vorteilhaft sein, wenn das Trampolin
und insbesondere dessen Trampolin-Ständer zusammenklappbar ausgestaltet sind.
[0040] In den Fig. 7 bis 9 ist ein Trampolin 1 in verschiedenen Ausführungen dargestellt,
bei dem der Sitz 5 für den Trampolin-Anwender als Sitzschaukel ausgebildet ist, die
in Richtung zum Sprungtuch 2 verschwenkbar ist. Wie aus einem Vergleich der Fig. 7
bis 9 deutlich wird, kann der an der als Sitzschaukel ausgebildete Sitz 5 um zumindest
eine Schwenkachse 20 verschwenkbar sein, die an der Decke montierbar oder in einem
Standgestell gehalten ist. Während der in Fig. 7 dargestellte Trampolin mit der Schwenkachse
20 seiner Sitzschaukel 5 an der Decke montiert ist, sind die Sitze 5 der in den Fig.
8 und 9 gezeigten Trampoline 1 um Schwenkachsen 20 verschwenkbar, die in einem Standgestell
21 gehalten sind.
[0041] Aus einem Vergleich der Figuren 8 und 9 wird deutlich, dass die als Sitzschaukel
ausgebildeten Sitze 5 der in den Fig. 8 und 9 gezeigten Trampoline 1 an zumindest
zwei Schwenkarmen 22 gehalten sind, die jeweils in einem Trampolin-Ständer 8 verschwenkbar
gelagert sind. Während bei dem in Fig. 8 gezeigten Trampolin 1 die Schwenkachsen 20
der Schwenkarme 22 unterhalb des Sitzes 5 und somit bodenseitig angeordnet sind, sind
die Schwenkachsen 20 der dem Sitz 1 in Fig. 9 zugeordneten Schwenkarme 22 oberhalb
des Sitzes 5 am Trampolin-Ständer 8 gelagert. Die Schwenkarme 22 der in den Fig. 8
und 9 gezeigten Trampoline 1 sind stets parallel zueinander angeordnet.
[0042] Aus einem Vergleich der Fig. 7 bis 9 wird auch deutlich, dass das Sprungtuch 2 des
Trampolins 1 in einen Trampolin-Ständer 8 integriert, an der Wand befestigt und/oder
auf dem Boden abgestützt sein kann.
[0043] In Fig. 10 ist ein Trampolin 1 gezeigt, dessen als Schiebe- oder Liegesitz 5 ausgestalteter
Sitz auf einer Schiebeführung 7 verfahrbar ist, die schräg oder schief - praktisch
als "schiefe Ebene" - gehalten ist. Dabei weist diese Schiebeführung 7 einen konkaven
und somit selbstzentrierenden Schiebeführungsquerschnitt auf, die den Schiebe- oder
Liegesitz 5 stets in der Mitte der Schiebeführung 7 hält. Der auf dem Schiebe- oder
Liegesitz 5 befindliche Trampolin-Anwender kann sich somit zunächst vom Sprungtuch
2 abstoßen, um die vom Sprungtuch 2 unterstützte Abstoßkraft in eine Linearbewegung
des Schiebe- oder Liegesitzes 5 auf der schrägen Schiebeführung 7 umzusetzen.
[0044] Aus einem Vergleich der Fig. 10 und 11 wird deutlich, dass der Schiebe- oder Liegesitz
5 auf seiner Sitzunterseite Rollen 23 aufweist, die ein leichtes Verfahren des Schiebe-
oder Liegesitzes 5 auf der Schiebeführung 7 erlauben. Dabei sind an der Sitz- oder
Liegefläche des in Fig. 11 näher dargestellten Schiebe- oder Liegesitzes Griffe 24
oder dergleichen Handhaben vorgesehen, die der auf dem Schiebe- oder Liegesitz 5 liegende
Trampolin-Anwender umgreifen kann.
[0045] In Fig. 12 ist ein Trampolin 1 gezeigt, bei dem der als Schiebesitz 5 ausgestaltete
Sitz an einer vertikalen Schiebeführung 7 verschieblich geführt ist. Um die Abstoßbewegung
des Trampolin-Anwenders auf dem Sprungtuch 2 des Trampolins 1 zu unterstützen, ist
in die Schiebeführung 7 eine Druckfeder 25 oder dergleichen Rückstellelement integriert,
welche die schwerkraftbedingte Rückstellbewegung des Schiebesitzes 5 in sich speichert,
um die gespeicherte Energie während der Abstoßbewegungen des Trampolin-Anwenders am
Sprungtuch 2 wieder abzugeben.
[0046] Aus Fig. 12 wird deutlich, dass das etwa rechtwinklig zur Schiebeführung 7 angeordnete
Sprungtuch 2 in den Trampolin-Ständer 8 des in Fig. 12 gezeigten Trampolins integriert
ist.
1. Trampolin (1) mit einem Sprungtuch (2), das in einem Sprungtuch-Träger (4) gehalten
ist, wobei dem Trampolin (1) ein Sitz (5) für den Trampolin-Anwender (6) zugeordnet
ist, welcher Sitz (5) in Richtung zum Sprungtuch (2) verschieblich, verschwenkbar,
verfahrbar oder dergleichen beweglich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am beweglichen Sitz zumindest eine Beinauflage (13) zum Auflagern der Beine des Anwenders
(16) vorgesehen ist, die wenigstens einen Galgen (15) hat, an dem zumindest, eine
Fußschlinge (16) gehalten ist.
2. Trampolin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (5) als Sitzschaukel ausgebildet ist, die in Richtung zum Sprungtuch (2)
verschwenkbar ist.
3. Trampolin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitzschaukel ausgebildete Sitz (5) um zumindest eine Schwenkachse (20) verschwenkbar
ist, die an der Decke montierbar und/oder in einem Trampolin-Ständer (8) gehalten
ist.
4. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitzschaukel ausgebildete Sitz (5) an zumindest zwei Schwenkarmen (22) gehalten
ist, die schwenkbar gelagert sind.
5. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Schwenkarme (22) an ihrem dem Sitz (5) abgewandten und vorzugsweise oberhalb oder
unterhalb der Sitzfläche angeordneten Armende verschwenkbar gelagert sind.
6. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (5) als Schiebe- oder Liegesitz ausgebildet ist, der in Richtung zum Sprungtuch
(2) verschieblich oder verfahrbar geführt ist.
7. Trampolin nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebesitz (5) auf einer Schiebeführung (7) in vorzugsweise linearer Richtung
verschieblich geführt ist.
8. Trampolin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeführung (7) im Winkel und vorzugsweise im rechten Winkel zur Sprungtuch-Ebene
angeordnet ist.
9. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebe- oder Liegesitz (5) auf einer Schiebeführung (7) verfahrbar ist, die
schräg oder schief gehalten ist und vorzugsweise einen, den Schiebe- oder Liegesitz
(5) selbstzentrierenden Schiebeführungsquerschnitt hat.
10. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trampolin-Ständer (8) vorgesehen ist, an dem die Schiebeführung (7) in einer
etwa vertikal orientierten Schwenkebene verschwenkbar gehalten ist.
11. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeführung (7) mit dem Sprungtuch-Träger (4) verbunden oder verbindbar ist.
12. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeführung (7) um eine mit Abstand vom Sprungtuch-Träger (4) angeordnete
Schwenkachse (9) verschwenkbar ist.
13. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Sprungtuch-Träger (4) abgewandten Endbereich der Schiebeführung (7) zumindest
ein Hydraulikzylinder (10), ein Verstellmotor, eine Rasterverstellung oder dergleichen
Höhen- beziehungsweise Neigungsverstellung angreift, die zum Verschwenken der Schiebeführung
(7) in seiner Lage veränderbar und festlegbar ist.
14. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Beinauflage (13) mit dem Schiebesitz (5) verschieblich an der Schiebeführung
(7) gehalten ist.
15. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schiebeführung (7) ein
Schiebeschlitten (14) verschieblich geführt ist, der den Schiebesitz (5) sowie die
zumindest eine Beinauflage (13) trägt.
16. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Fuß des Anwenders (6) jeweils eine Fußschlinge (16) zugeordnet ist.
17. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Fußschlinge (16) derart einstellbar ist, dass der auf dem Schiebesitz
(5) befindliche Anwender (6) mit seinen Füßen etwa mittig oder in einer Mittelzone
auf dem Sprungtuch (2) aufkommt.
18. Trampolin nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprungtuch-Träger (4) vorzugsweise lösbar an der Schiebeführung (7) gehalten
ist.
19. Tampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Trampolin-Ständer (9) mittels Schieberollen (17) verschieblich auf dem Boden
steht.
1. Trampoline (1) having a jumping mat (2) which is held in a jumping mat carrier (4),
the trampoline (1) having an associated seat (5) for the trampoline user (6), this
seat (5) being slidable, pivotable, adjustable or otherwise movable towards the jumping
mat (2), characterised in that on the movable seat is provided at least one leg rest (13) for supporting the user's
legs (5), which has at least one gibbet (15) on which at least one foot loop (16)
is held.
2. Trampoline according to claim 1, characterised in that the seat (5) is constructed as a seat swing which is pivotable towards the jumping
mat (2).
3. Trampoline according to claim 1 or 2, characterised in that the seat (5) in the form of a seat swing is pivotable about at least one pivot spindle
(20) which can be mounted on the ceiling and/or is held in a trampoline stand (8).
4. Trampoline according to one of claims 1 to 3, characterised in that the seat (5) in the form of a seat swing is held on at least two pivot arms (22)
which are pivotably mounted.
5. Trampoline according to one of claims 1 to 4, characterised in that the pivot arms (22) are pivotably mounted at their ends remote from the seat (5)
and preferably arranged above or below the seat surface.
6. Trampoline according to one of claims 1 to 5, characterised in that the seat (5) is constructed as a sliding or reclining seat which is movably or adjustably
guided towards the jumping mat (2).
7. Trampoline according to claim 6, characterised in that the sliding seat (5) is guided to be movable on a sliding guide (7) in a preferably
linear direction.
8. Trampoline according to claim 7, characterised in that the sliding guide (7) is arranged at an angle and preferably at right angles to the
plane of the jumping mat.
9. Trampoline according to one of claims 6 to 8, characterised in that the sliding or reclining seat (5) is movable on a sliding guide (7) which is held
diagonally or at an angle and preferably has a sliding guide cross-section that automatically
centres the sliding or reclining seat (5).
10. Trampoline according to one of claims 7 to 9, characterised in that a trampoline stand (8) Is provided on which the sliding guide (7) is pivotably held
in a substantially vertically oriented pivoting plane.
11. Trampoline according to one of claims 7 to 10, characterised in that the sliding guide (7) is connected or connectable to the jumping mat carrier (4).
12. Trampoline according to one of claims 7 to 11, characterised in that the sliding guide (7) is pivotable about a pivot axis (9) arranged at a spacing from
the jumping mat carrier (4).
13. Trampoline according to one of claims 7 to 12, characterised in that acting on the end region of the sliding guide (7) that is remote from the jumping
mat carrier (4) is at least one hydraulic cylinder (10), a servo motor, a catch-type
adjuster or similar vertical or angular adjuster which can be varied in its position
and secured in order to pivot the sliding guide (7).
14. Trampoline according to one of claims 7 to 13, characterised in that at least one leg support (13) is movably held with the sliding seat (5) on the sliding
guide (7).
15. Trampoline according to one of claims 7 to 14, characterised in that a sliding sledge (14) is movably guided on the sliding guide (7), said sliding sledge
(14) carrying the sliding seat (5) and the at least one leg support (13).
16. Trampoline according to one of claims 1 to 15, characterised in that a foot loop (16) is associated with each foot of the user (6).
17. Trampoline according to one of claims 6 to 13, characterised in that the at least one foot loop (16) is adjustable so that the user (6) positioned on
the sliding seat (5) comes up with his or her feet approximately central or in a central
zone on the jumping mat (2).
18. Trampoline according to one of claims 7 to 17, characterised in that the jumping mat carrier (4) is preferably releasably held on the sliding guide (7).
19. Trampoline according to one of claims 1 to 18, characterised in that the trampoline stand (9) rests on the ground so as to be movable by means of sliding
rollers (17).
1. Trampoline (1), avec une toile de rebondissement (2) qui est maintenue dans un support
(4) de toile de rebondissement, sachant qu'un siège (5) pour l'utilisateur (6) du
trampoline est associé au trampoline (1), lequel siège (5) est guidé à déplacement
en coulissement, pivotement, translation ou analogue en direction de la toile de rebondissement
(2), caractérisé en ce qu'au moins un appui pour les jambes (13) est prévu sur le siège mobile pour supporter
les jambes de l'utilisateur (6), et il possède au moins une potence (15) sur laquelle
est fixée au moins une pédale d'appui (16) pour les pieds.
2. Trampoline selon la revendication 1, caractérisé en ce que le siège (5) est réalisé sous forme de siège à bascule, qui est pivotant en direction
de la toile de rebondissement (2).
3. Trampoline selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le siège (5) réalisé sous forme de siège à bascule est pivotant autour d'au moins
un axe de pivotement (20) qui peut être monté au plafond et/ou qui est fixé dans une
base de trampoline (8).
4. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le siège (5) réalisé sous forme de siège à bascule est fixé sur au moins deux bras
pivotants (22) qui sont montés à pivotement.
5. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les bras pivotants (22) sont montés à pivotement à leur extrémité de bras qui est
opposée au siège (5) et qui est de préférence disposée au-dessus ou en dessous de
l'assise.
6. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le siège (5) est réalisé sous forme de siège coulissant ou de siège-couchette, qui
est guidé à coulissement ou à translation en direction de la toile de rebondissement
(2).
7. Trampoline selon la revendication 6, caractérisé en ce que le siège coulissant (5) est guidé à coulissement en direction de préférence linéaire
sur une glissière (7).
8. Trampoline selon la revendication 7, caractérisé en ce que la glissière (7) est disposée sous un angle, et de préférence sous un angle droit,
par rapport au plan de la toile de rebondissement.
9. Trampoline selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le siège coulissant ou siège-couchette (5) peut être déplacé en translation sur une
glissière (7) qui est maintenue en oblique ou en biais et qui possède de préférence
une section de glissière centrant automatiquement le siège coulissant ou siège-couchette
(5).
10. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu une base de trampoline (8) sur laquelle la glissière (7) est fixée à
pivotement dans un plan de pivotement orienté approximativement verticalement.
11. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que la glissière (7) est reliée ou peut être reliée au support (4) de toile de rebondissement.
12. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que la glissière (7) peut pivoter autour d'un axe de pivotement (9) disposé à distance
du support (4) de toile de rebondissement.
13. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisé en ce qu'au moins un vérin hydraulique (10), un moteur de réglage, un dispositif de réglage
à crans ou un dispositif analogue de réglage en hauteur ou en inclinaison agit sur
la région terminale de la glissière (7) qui est opposée au support (4) de toile de
rebondissement, dispositif dont la position peut être modifiée et bloquée en vue du
pivotement de la glissière (7).
14. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 13, caractérisé en ce qu'au moins un appui pour les jambes (13) est fixé à coulissement avec le siège coulissant
(5) sur la glissière (7).
15. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 14, caractérisé en ce qu'un chariot coulissant (14) est guidé à coulissement sur la glissière (7), chariot
qui porte le siège coulissant (5) ainsi que l'appui pour les jambes (13) au moins
unique.
16. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'une pédale d'appui respective (16) est associée à chaque pied de l'utilisateur (6).
17. Trampoline selon l'une des revendications 6 à 13, caractérisé en ce que la pédale d'appui (16) au moins unique est réglable de telle sorte que les pieds
de l'utilisateur (6) se trouvant sur le siège coulissant (5) rebondissent approximativement
au centre ou dans une zone centrale de la toile de rebondissement (2).
18. Trampoline selon l'une des revendications 7 à 17, caractérisé en ce que le support (4) de toile de rebondissement est de préférence fixé de manière amovible
sur la glissière (7).
19. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que la base de trampoline (8) repose à translation sur le sol au moyen de roulettes (17).
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