[0001] Die Erfindung betrifft ein Verteilergefäß mit einem auf dem Verteilergefäßboden angeordneten
Einbaukörper zur Vermeidung von Spritz- und Verwirbelungserscheinungen im Eingussbereich
des als Tundish bezeichneten Verteilergefäßes, wobei der Einbaukörper auf dem Verteilergefäßboden
im Aufprallbereich des Stahlstrahles angeordnet ist, aus einem Körperboden und Begrenzungswänden
besteht, wobei die Begrenzungswände als Leitwände für den flüssigen Stahl dienend
schräg oder bogenförmig geformt sind und wobei Körperboden und oberer Rand spritzvermeidend
beabstandet sind und der obere Rand öffnungsquerschnittsmäßig entsprechend bemaßt
ist.
[0002] Derartige Verteilergefäße mit einem solchen Einbaukörper sind aus der
DE 26 43 009 A1 grundsätzlich bekannt. Der hier als Einlegekörper bezeichnete Einbaukörper ist im
Aufprallbereich so angeordnet, dass er das Wegspritzen des flüssigen Stahles verhindern
soll. Dazu ist die im Aufprallbereich angeordnete Prallplatte mit einer Art Rost versehen,
der aus feuerfestem Material hergestellt ist und aus wabenartig nebeneinander angeordneten
Ausnehmungen besteht, die durch durchlaufende Stege voneinander getrennt sind. Diese
wabenartig nebeneinander angeordneten Ausnehmungen nehmen den herabstürzenden Stahlstrahl
auf und werden im allerersten Augenblick wahrscheinlich etwas dafür Sorge tragen,
dass flüssige Stahlteile nicht wegspritzen. Mit dem Ausfüllen der Waben bzw. Ausnehmungen
allerdings ist nicht zu vermeiden, dass durch das Aufprallen des flüssigen Stahls
nun eben doch Spritzer auftreten, die unter Umständen sogar unangenehmer sind, als
wenn sie auf den fließenden Stahl auftreffen. In den Ausnehmungen bzw. Waben steht
der flüssige Stahl und bildet nach relativ kurzer Zeit eine durchgehende Fläche, die
das Abspritzen von Stahlteilen gerade zu begünstigt. Aus der
DE 20 2005 004 118 U1 ist ein so genannter Einlegekörper bekannt, auf dessen Prallplatte senkrecht stehende
Begrenzungswände angeordnet sind und die zusammen eine Art Wanne bilden sollen. Die
obere Öffnung ist dadurch beschränkt, dass ein schräg nach innen sich neigender Rand
vorgesehen ist. Außerdem soll diese Öffnung mittels eines Deckels verschlossen sein,
der sich auf so genannten Positionierungsmitteln abstützt, die in der Prallplatte
fixiert sind. Mit dem Auftreffen des Stahlstrahles soll der Deckel partiell zerstört
werden, sodass dann nach oben wegspritzende Stahlteile vom Restdeckel zurückgehalten
werden. Die im Behälterinneren angeordneten Positionierungsmittel sollen gleichzeitig
eine Art Leitelement bilden, welche den auftreffenden Gießstrahl zerteilen und/oder
umlenken. Nachteilig ist hierbei, dass naturgemäß die beim Hineinstürzen des flüssigen
Stahls entstehenden Spritzer durch den Restdeckel nur ungenügend zurückgehalten werden
können, weshalb wohl auch ein überbreiter oberer Rand vorgesehen ist. Dieser nach
innen geneigte Rand ist so ungünstig geformt, dass der überfließende Stahl leicht
von dem einströmenden flüssigen Stahl getroffen werden kann, was dann zu schädlichen
Spritzern führt. Schließlich ist von Nachteil, dass der Strahl des flüssigen Stahls
in den im Behälter befindlichen Stahl hineinstürzt und dabei dazu neigt, dass darum
anstehende flüssige Material (Stahl) wieder mit in das Behälterinnere hineinzuziehen.
Zwangsweise kommt es hier zu erheblichen Verwirbelungen auch bezüglich der Stahlanteile,
die über den Rand hinausgelangen, was erhebliche Nachteile mit sich bringt. Dies gilt
auch für eine Ausführung, wie sie der
US-PS 5 518 153 entnommen werden kann. Dort sind zwar die Innenwände des Einlegekörpers gebogen ausgeführt,
um strömungsgünstiger zu sein, was aber wegen des weit überstehenden Randes nichts
bringen kann. Dies trifft auch für die Ausbildung zu, die der
US-PS 5 169 591 zu entnehmen ist, wobei dort auf einer Seite die seitliche Begrenzungswand weggelassen
ist, sodass der flüssige Stahl aus dieser Öffnung leicht herausströmen kann, ohne
über den oberen Rand hinausströmen zu müssen. Im Abstand zu dieser Öffnung ist eine
Wandung mit Locheinsätzen vorgesehen, um auf diese Art und Weise das Stahlbad bzw.
den abströmenden Stahlfluss zu vergleichmäßigen und zu beruhigen. Nachteilig ist allerdings,
dass bei dieser Art von Ausbildung ein gleichmäßiger Strom in allen Richtungen nicht
erreicht werden kann und beim Rückstau durch die Wandung mit den Locheinsätzen letztlich
wieder eine zusätzliche Beunruhigung erzielt wird, die ungünstig ist. Aus der
EP 1 676 659 A1 ist eine metallurgische Prallplatte bekannt, die in einer Gießwanne angeordnet wird.
Sie wird zumindest größtenteils von einer senkrecht stehenden Begrenzungswand eingefasst,
die am oberen Teil einen oder mehrere Überhänge aufweist, deren Unterfläche sich krümmt
oder neigt, d. h. von der Mitte aus wird der überstehende Rand immer dicker. Nach
einer Ausführungsform Figur 12 und Figur 24 ist vorgesehen, dass sich eine Begrenzungswand
nach außen neigt und überhängt. Nach Figur 7 und 8 sowie 25 bis 31 ist vorgesehen,
dass eine der Begrenzungswände eine geringere Höhe hat als die anderen. Beim Abfließen
des flüssigen Stahls kommt es somit immer zu nachteiligen Turbulenzen, weil der flüssige
Stahl fast nur an der niedrigen Begrenzungswand mit hoher Geschwindigkeit übertritt.
Die
DE 10 2006 005 725 B3 lehrt einen sog. Eingusstopf, also eine von Begrenzungswänden umgebene Prallplatte.
In den Begrenzungswänden ist einseitig eine in eine balkonartige Wanne übergehende
Öffnung vorgesehen, durch die der flüssige Stahl abströmen soll. Die äußere Fläche
der Begrenzungswand ist nur leicht abgeschrägt, sodass sie Turbulenzen nicht entgegenwirken
kann. Im Übrigen fließt der flüssige Stahl fast vollständig über die balkonartige
Wanne ab, wodurch zwangsweise nachteilige Turbulenzen auftreten. Auch die
EP 1 232 814 A1 zeigt einen sog. Eingusstopf, bei dem die Außenwand zunächst leicht abgeschrägt ist,
dann aber zum Boden hin zurückspringt, sodass auch hier wieder zwangsweise Turbulenzen
des abströmenden flüssigen Stahls auftreten werden. Der Boden ist leicht wellig ausgebildet,
wohl um das Abspritzen des flüssigen Stahls beim Einströmen in den Eingusstopf zu
verringern. Auch hier geht es deutlich nur um die Verringerung von Stahlspritzem,
nicht um die Herstellung laminarer Ströme. Die
EP 0 463 257 A1 zeigt und beschreibt einen Verteilerkopf, wobei hier das Wegspritzen von Stahltropfen
dadurch verhindert wird, dass das Verteilergefäß mit einem Deckel bzw. großem überhängenden
Rand ausgerüstet ist. Nach Figur 8 sind der Platte im Abstand angeordnete senkrechte
Wände zugeordnet, was aber nicht zu einer Vergleichmäßigung des abströmenden Stahls
führen kann. Ähnliche Lösungen zeigen
EP 0 535 791 A1 und die
EP 0 847 820 A1. Die hier vorgesehenen Prallkörperplatten weisen nur wellenförmige Erhebungen auf,
die somit wenn überhaupt nur zu einer begrenzten Beruhigung des strömenden Stahlstrahles
beitragen können. Sie sind aber nicht geeignet das Spritzen von Stahltropfen zu vermeiden,
was bei der
EP 0 535 791 A1 wiederum durch einen Deckel für das Verteilergefäß erfolgen soll. Das Gefäß nach
der
EP 0 847 820 A1 ist zwar auch topfförmig ausgebildet, besteht aber aus ausschließlich senkrechten
Begrenzungswänden, die eben zu dem unruhigen und gefährlichen Stahlströmen führt,
sodass insgesamt von laminaren Strömen nicht gesprochen werden kann.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Einbaukörper für Verteilergefäße
zu schaffen, bei dem der Strahl des flüssigen Stahls gezielt spritzfrei aufgefangen
und strömungsgünstig und Turbulenzen vermeidend nach beliebigen oder allen Richtungen
weitergeleitet werden kann.
[0004] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Erstmals wird mit der beschriebenen Lösung erreicht, dass sich das einströmende flüssige
Stahlmaterial sehr schnell vom Aufprallbereich entfernt und gleichmäßig im Verteilergefäß
verteilt. Die Begrenzungswände sorgen dabei auf der Innenseite dafür, dass der flüssige
Stahl schon im Einbaukörper gezielt so geführt wird, dass der einströmende Stahlstrahl
dadurch nicht behindert wird. Dieser Stahlstrahl bzw. das flüssige Material wird dann
an der Außenwand bzw. der Außenschräge so geführt, dass eine lineare Strömung ohne
jede Wirbelbildung entsteht und gewahrt bleibt, bis das Material auf den Verteilergefäßboden
gelangt ist und dann weiter in Richtung Gefäßausgang fließen kann. Der flüssige Stahl
wird somit so geleitet, dass er schon im Einbaukörper weitgehend laminar, dann aber
im Übergangsbereich auf der Außenschräge gesichert laminar und damit beruhigt abströmen
kann. Zu schädlichen Auswaschungen des Verteilergefäßbodens kann es nicht kommen.
[0006] Nach einer zweckmäßigen Ausbildung ist vorgesehen, dass die Begrenzungswände sowohl
auf der Innen- wie auf der Außenseite vom oberen Rand zum Körperboden schräg nach
außen verlaufend ausgebildet sind. Wie schon erwähnt, tritt durch diese Schrägstellung
der Begrenzungswand eine vorteilhaft gezielte Führung des flüssigen Stahls auf, der
als solcher dann vollständig beruhigt über die Ablaufschräge den Einbaukörper verlassen
kann, um sich dann gleichmäßig und vollständig beruhigt in Richtung Ausguss zu bewegen.
Der obere Rand, der aus Fertigungsgründen zweckmäßig ist, zwingt den Stahl in eine
Richtungsänderung und zwar vom aufströmenden Weg in einen dann wieder abströmenden
Weg. Um das Umleiten zu begünstigen, sieht die Erfindung vor, dass der obere Rand
das lineare Abströhmen des Stahls ergebend abgerundet ausgeführt ist.
[0007] Da der obere Rand in der Regel nur für den Herstellvorgang des Einbaukörpers zweckmäßig
ist, sieht die Erfindung weiter vor, dass der obere Rand in der Stärke bzw. Dicke
reduziert und in den Öffnungsquerschnitt des gesamten Einbaukörpers hineinreichend
und ihm die Maße von 400 x 400 mm ergebend ausgebildet ist. Während der Körperboden
mit rund 600 mm bemaßt ist, kommt es also über den oberen Rand zu einer deutlichen
Verringerung des Offnungsquerschnittes, der aber wieder ausgeglichen wird, wenn dieser
"schwache" Rand während des Betriebes wegschmilzt bzw. vom flüssigen Stahl mitgenommen
wird. Zwar bleibt es durch die Schrägstellung der Begrenzungswände dann immer noch
bei einem geringeren Öffnungsquerschnitt, die im Prinzip nachteilige Umleitung des
Stahlstromes wird aber doch wesentlich verringert.
[0008] Es zeigt sich, dass erstmals ein rundum vergleichmäßigter Stahlstrom entsteht, der
sich dann gleichmäßig in Richtung Auslass weiterbewegen kann. Der Einbaukörper bleibt
vorteilhaft auf dem Tundishboden und wird mit seinen Restwänden und dem Boden später
mit dem Bär aus dem Verteilergefäß herausgenommen.
[0009] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Begrenzungswände eine
Höhe von 150 - 500 mm aufweisen. Derart bemessene Begrenzungswände bzw. Leitwände,
die nach innen hin geneigt sind, ergeben einen Einbaukörper, an dessen schrägen Außenwänden
der Stahl gleichmäßig abfließen kann. Die Höhe reicht aus, um das in den Einbaukörper
einströmende Stahlmaterial sicher umzulenken und gleichmäßig linear abzuführen, wie
weiter vorne beschrieben ist. Selbst wenn beim Einführen des Stahlstrahles in diesen
Einbaukörper entsprechende Wirbel auftreten würden, können sie durch das gleichmäßige
Abführen außen an der Begrenzungswand unschädlich gemacht werden, weil dort eine laminare
Strömung sich zwangsweise ergibt. Dabei macht sich vor allem auch die besondere Ausbildung
der schrägen und entsprechend hohen Begrenzungswände vorteilhaft bemerkbar.
[0010] Aufgrund der meist eckigen Ausbildung des Einbaukörpers gibt es nachteilige Ecken,
in denen sich der Stahl eventuell schon abkühlen kann. Um dies generell zu vermeiden,
kann es zweckmäßig sein, die Innenecken des rechteckig ausgebildeten Einbaukörpers
durch einen rundumlaufend ausgebildeten Formkörper teilweise auszufüllen. Denkbar
ist es natürlich auch, nur die eigentlichen Ecken auszufüllen, vorteilhaft aber sind
die rundum verlaufenden Formkörper einzusetzen. Durch diese Ausbildung wird die Herstellung
des Einbaukörpers selbst erleichtert, wobei natürlich auch derartige Rundungen beim
Herstellungsprozess mit hergestellt werden können. Vorteilhaft ist eben, dass keine
Nischen und Strömungsbehinderer auftreten, weil der flüssige Stahl nach dem Auftreffen
auf den Körperboden an der Begrenzungswand entlang gleich zum oberen Rand geführt
wird.
[0011] Weiter vorne ist darauf hingewiesen worden, dass der gesamte Einbaukörper sich beim
Einfüllen des flüssigen Stahls nach und nach mehr oder weniger ganz auflösen kann,
wobei man dieses Auflösen auch gezielt durchführen kann, indem nämlich die Begrenzungswände
und der Körperboden aus Feuerfestbeton gefertigt eine Baueinheit bilden, wobei der
Feuerfestbeton aus einem Material besteht, das ein Zerfallen des Einbaukörpers bei
Hitzeeinwirkung in einer vorgegebenen Zeit bewirkt. Über einen entsprechenden Verzögerer
wird das Auflösen des Betons auf einen bestimmten Zeitpunkt bzw. Zeitabschnitt festgelegt,
sodass ausreichend lang für die Antispritzwirkung und die Verhinderung von Wirbeln
Sorge getragen ist. Denkbar ist es auch, ein dauerhaft feuerfestes Material einzusetzen,
wobei dieses eben immer den großen Vorteil hat, ein Auswaschen des Verteilergefäßbodens
zu verhindern oder auch der seitlichen Wandung, je nach dem, wo der Flüssigstahlstrahl
auftrifft.
[0012] Um die Möglichkeit zu bieten, die gesamte Baueinheit bzw. den Einbaukörper zusammen
mit dem Bär aus dem Verteilergefäß später herausnehmen zu können, ist vorgesehen,
dass die Baueinheit auf einer Ausgleichsschüttung auf dem Verteilergefäßboden aufsteht
und über eine Spritzgussmasse festgelegt ist, die an die Außenschräge so angeformt
ist, dass der Stahl abströmen kann. Der eigentliche Einbaukörper bleibt somit von
dem aushärtenden Reststahl eingefasst auf dem Verteilergefäßboden und kann so mit
dem Bär zusammen aus dem Verteilergefäß herausgenommen werden, um dann durch eine
neue Baueinheit ersetzt zu werden. Vorteilhaft ist, dass man dann auch noch an dem
herausgenommenen Bär erkennen kann, ob die Baueinheit als solche ihre Aufgabe erfüllt
hat, ob sie nämlich entsprechend noch sichtbar ist oder sich vollständig aufgelöst
hat. Auch die strömungsgünstig angeformte Spritzgussmasse wird sich entsprechend auflösen,
wobei sie mit der Außenschräge zusammen eben für das günstige Abströmen des flüssigen
Stahls Sorge trägt.
[0013] Eine vorteilhafte Antispritzwirkung wird gezielt dadurch unterstützt, dass der Körperboden
eine bestimmte Oberfläche aufweist, insbesondere mit aufgesetzten Nocken oder Ähnlichem.
Vorteilhaft ist eine Lösung, nach der der Körperboden eine aus einem Keramikschwammmaterial
bestehende Beschichtung aufweist oder dass der Körperboden ganz aus Keramikschwammmaterial
hergestellt ist oder dass die gesamte Baueinheit aus dem Keramikschwammmaterial besteht.
Der entsprechend beschichtete Körperboden sorgt dann dafür, dass der auftreffende
Stahlstrahl gleichmäßig auf dem Körperboden weitergeleitet wird, ohne dass es zu Spritzern
kommen kann. Zwar wird das Keramikschwammmaterial sicherlich nach einer gewissen Zeit
abgeschwemmt sein, doch reicht eine entsprechend dicke Beschichtung, um im entsprechenden
Zeitpunkt das Auftreten von Spritzern zu vermeiden. Hierzu ist es zweckmäßig, dass
das Keramikschwammmaterial grobporig ausgebildet ist, also das auftreffende flüssige
Metall auch entsprechend "festhält".
[0014] Eine weitere Möglichkeit der Ausbildung des Körperbodens ist die, bei der er eine
Oberfläche aufweist, die von einer Vielzahl von aufrecht stehenden und Kanäle ergebend
in einem bestimmten Abstand zueinander angeordneten Rundnocken besetzt ist. Der auftreffende
Stahlstrahl wird so aufgefangen und über die Kanäle abgeleitet, sodass es nicht zu
wesentlichen Beunruhigungen kommen kann. Aufgrund des weit über 1400 °C aufweisenden
flüssigen Stahls zersetzen sich unter Umständen die Rundnocken nach einiger Zeit,
was aber unschädlich ist, weil die noch verbleibenden Reste ausreichen, um den auftreffenden
Stahlstrahl sanft aufzunehmen und abzuleiten. Dabei ist ein weiterer vorteilhafter
Effekt erreicht, nämlich der Verwirbelungsverhinderung beim Einfließen des Stahlstrahles.
Vielmehr der gesamte flüssige Stahl gleichmäßig und in weitgehend laminarer Strömung
abgeführt, wobei dieser dann beim Ablaufen über die Außenschräge gezielt optimiert
wird. Statt der Rundnocken können auch mehreckige Nocken eingesetzt werden, wobei
schon von der Fertigung her die Rundnocken Vorteile aufweisen und auch weiter dadurch,
dass sie entsprechend gut bemessene Kanäle zwischen sich freihalten. Weiter ist dabei
vorgesehen, dass die Kanäle zwischen den Rundnocken zum Rand des Körperbodens sich
verbreitemd ausgebildet sind, sodass damit das Abfließen des flüssigen Stahls erleichtert
ist.
[0015] Vorteilhaft ist es, wenn die Rundnocken einen gewölbten oder spitz zulaufenden Kopf
aufweisen, einen Durchmesser von 20 - 35 mm und eine Höhe von 2-100 mm aufweisen und
im Abstand von 30 mm zueinander angeordnet sind. Hierdurch ist eine Art Bürste vorgegeben,
auf die der Stahlstrahl auftrifft, um sich dann zwischen diesen Bürstenhaaren, d.
h. also den Rundnocken gleichmäßig zu verteilen, ohne dass es zu Spritzern kommen
kann. Die Rundnocken mit den gewölbten oder spitz zulaufenden Köpfen geben weiter
vorteilhaft dem flüssigen Stahl nicht die Möglichkeit, wieder zurückzuprallen. Die
Rundnocken selbst sind so bemessen, dass sie wie schon weiter vorne erwähnt, eine
ausreichende Standzeit erbringen. Bei den entsprechenden Abmessung ist sichergestellt,
dass bis zum Abschluss der Einleitungsmaßnahmen des Stahlstrahles die Antispritzwirkung
erhalten bleibt, selbst wenn die einzelnen Rundnocken und damit der gesamte Einbaukörper
schon unterhalb des Spiegels des eingefüllten Stahles liegen sollte. Die hier erwähnten
Rundnocken werden auf dem innen liegenden Körperboden in der entsprechenden Höhe vorgegeben.
Zweckmäßig sind die Kanäle zwischen den Rundnocken zum Rand des Körperbodens sich
verbreiternd ausgebildet.
[0016] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Einbaukörper für Verteilergefäße
und ähnliche Gefäße geschaffen ist, bei dem nicht nur eine Vermeidung der Spritzwirkung
bzw. eine Vermeidung von Spritzem erreicht wird, sondern vor allem auch ein gleichmäßiges
und Verwirbelungserscheinungen unterbindendes Abfließen des flüssigen Stahls möglich
ist. Jede Art von Verwirbelungserscheinungen wird unterdrückt, weil der auftreffende
oder eintreffende flüssige Stahl gleichmäßig abgeführt wird und zwar so, dass er selbst
auch noch wieder beim Hochströmen und dann beim Ableiten auf den schräg verlaufenden
Begrenzungswänden eventuelle Spritzer mit auffangen kann. Zur zusätzlichen Unterbindung
von Spritzem ist die Oberfläche des Körperbodens besonders ausgebildet. Die Begrenzungswände
sind so geformt, dass der Stahl immer gleichmäßig geführt wird, sodass es nur zu laminaren
Strömungen kommt, insbesondere auch durch die schräg nach außen verlaufende Außenschräge.
Der Stahl strömt gleichmäßig, d. h. laminar ab, füllt das gesamte Verteilergefäß und
kann dann gleichmäßig abgezogen werden. Nachteilige Vermischungen oder Ähnliches können
nicht auftreten. Gleichzeitig ist dafür Sorge getragen, dass über den Einbaukörper
nachteilige Auswaschungen im Verteilergefäß nicht auftreten. Vorteilhaft ist weiter,
dass dieser Einbaukörper in dem Verteilergefäß an der optimalen Stelle eingesetzt
und festgelegt werden kann, um dort seine Funktion in doppelter Hinsicht voll zu erfüllen,
sodass sowohl in punkto Sicherheit (Spritzer) wie auch Vergleichmäßigung des gesamten
Verfahrensablaufes ein Optimum erreicht ist.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Einbaukörper in perspektivischer Ansicht,
- Figur 2
- einen Schnitt durch den Einbaukörper gem. Figur 1 in leicht abgewandelter Form,
- Fig. 2a - 2c
- verschiedene Ausgestaltungen des oberen Randes des Einbaukörpers,
- Figur 3
- eine in ein Verteilergefäß eingesetzte Baueinheit im Schnitt mit einströmenden Stahlstrahl,
- Figur 4
- einen Schnitt durch einen Einbaukörper mit besonders geformter Oberfläche des Körperbodens,
[0018] Figur 1 zeigt einen Einbaukörper 1 in perspektivischer Darstellung. Dieser Einbaukörper
1 ist wie auch Figur 3 entnommen werden kann, mit seiner Abstützfläche 10 in einem
Verteilergefäß 2 mit Eingussbereich 3 angeordnet. Bei diesem in Figur 1 und 2 gezeigten
Einbaukörper 1 ist neben dem Körperboden 40 rundum eine Begrenzungswand 24 vorgesehen.
Beide gemeinsam bilden eine Baueinheit 30, die als solche auf dem Verteilergefäßboden
4 angeordnet werden kann. Bei der in Figur 1 gezeigten Baueinheit 30 verlaufen die
Begrenzungswände 24 schräg zur Mitte 11 hin. Diese Begrenzungswände 24 weisen eine
Schräge von 45° bis 50° auf, sodass sich dadurch eine vorteilhafte schräge Außenschräge
33 ergibt, die wie Figur 3 zeigt, sich besonders günstig auswirkt, um den ablaufenden
flüssigen Stahl 9 sicher und ruhig abzuführen. Mit dem Winkel 37 und 38 ist gezeigt,
dass die innere Schräge entsprechend zur Mitte hin verläuft, während die äußere Schräge
das gleichmäßige Ableiten des flüssigen Stahls 9 sehr begünstigend ausgebildet ist.
[0019] Die für das Einfüllen bzw. Einleiten des Stahlstrahles 8 dienende Behälteröffnung
23 ist so bemessen, dass gleichzeitig im Randbereich 22 der hochgeführte flüssige
Stahl 9 über die Schrägen der Begrenzungswände 24 abgeführt werden kann. Je nach Neigung
der Begrenzungswände beträgt der Öffnungsquerschnitt der Behälteröffnung 23 mindestens
400 x 400 mm, was ausreicht, um einen üblichen Stahlstrahl 8 sicher einzuführen. Sollte
dieser im Randbereich 22 eintreffen oder auftreffen, so kann der abfließende flüssige
Stahl 9 an der gegenüberliegenden Seite 21 immer noch sicher und annähernd laminar
abgeführt werden.
[0020] Der gleiche Einbaukörper 1 bzw. die gleiche Baueinheit 30 ist in Figur 2 im Schnitt
gezeigt. Hier wird verdeutlich, dass die Ablaufschräge 33 bis zum Verteilergefäßboden
4 hinab führt. Es wird deutlicht, dass die schräg verlaufenden Begrenzungswände 24
das laminare Abströmen des flüssigen Stahls 9 besonders begünstigen. Die Figuren 2a,
2b und 2c zeigen verschiedene Ausführungen des oberen Randes 29 der Begrenzungswand
24, wo einmal eine senkrechte Stirnwand 36, eine schräge Stirnwand 36' und eine abgerundete
Stirnwand 36" wiedergegeben ist.
[0021] Figur 3 zeigt einen Schnitt durch ein Verteilergefäß 2, wobei der Einbaukörper 1
auf den Verteilergefäßboden 4 angeordnet ist. Hier wird gezeigt, dass der flüssige
Stahl 9 in Form des Stahlstrahles 8 zunächst auf den Körperboden 40 auftrifft, um
dann bis zum Rand 41 des Körperbodens 40 geführt und dort umgelenkt zu werden und
zwar an den schräg verlaufenden Innenseiten 42 bis zum oberen Rand 29 hoch. Hier sieht
man, wie der flüssige Stahl 9 innerhalb des Einbaukörpers 1 geführt wird und wie diese
Bewegung bzw. das Strömen des flüssigen Stahls 9 gezielt beeinflusst wird. Die in
Richtung Körperinneres 27 schräg verlaufenden Begrenzungswände 24 sind am oberen Rand
29 mit einer Rundung 31 versehen, wie auch in Figur 2c gezeigt, um so auch die geringste
Behinderung des flüssigen Stahls 9 auszuschließen. Dies wird weiter dadurch unterstützt,
dass in den Ecken 26 Formkörper 28 angeordnet sind, die für ein gleichmäßiges Umleiten
des flüssigen Stahls 9 in Richtung Körperinneres 27 sorgen. Diese Formkörper 28 können
aus unterschiedlichem Feuerfestmaterial bestehen.
[0022] Der Einbaukörper 1 ist mit seinen Begrenzungswänden 24 und dem Körperboden 40 auf
einer Ausgleichsschüttung 5 auf dem Verteilergefäßboden 4 angeordnet. Über die schon
erwähnte Spritzgussmasse 6 wird diese Baueinheit 30 so festgelegt, dass sie bis zum
Ende der Einfüllmaßnahme des flüssigen Stahls 9 ihre Position beibehält. Um das Abfließen
des flüssigen Stahls 9 außerhalb des Einbaukörpers 1 in laminarer Strömung zu gewährleisten,
ist diese Spritzgussmasse 6 als Anlaufschräge ausgeführt und die Außenschräge 33 ergänzend
aufgebracht, wodurch der flüssige Stahl 9 gezielt über die Außenschräge 33 hinweg
abgeleitet werden kann. Eine vorteilhaft laminare Strömung ist so insgesamt gegeben,
wobei die Außenschräge 33 und die Spritzgussmasse 6 zweckmäßig ineinander übergehen.
[0023] Zur weiteren Beruhigung des auftreffenden flüssigen Stahlstrahles 8 kann der Körperboden
40 mit einer Beschichtung 45 versehen sein. Diese Beschichtung 45 besteht hier zweckmäßigerweise
aus einem Keramikschwammmaterial, das entsprechend dick aufgebracht ist und grobporig
ausgeführt ist. Erkennbar ist nach Figur 3 vor allem auch der in die Ecke eingesetzte
Formkörper 28, auf den weiter vorne schon eingegangen worden ist. Mit 42 ist die Innenseite
der Begrenzungswand 24 und mit 43 die Außenseite bezeichnet.
[0024] Figur 4 zeigt schließlich eine Ausführung, bei der die Oberfläche 13 des Einbaukörpers
1, d. h. also des Körperbodens 40 besonders ausgebildet ist. Auf seiner Oberfläche
13 steht eine Vielzahl von Rundnocken 15, 16, 17, die mit dem Körperboden 40 bzw.
den Begrenzungswänden 24 eine Baueinheit darstellen. Der etwa in der Mitte 11 auftreffende,
hier nicht gezeigte Stahlstrahl kann sich zwischen diesen Rundnocken 15, 16, 17 gleichmäßig
verteilen und über die hier nicht gezeigten Kanäle 18, 19 abströmen. Die Köpfe 20
der Rundnocken 15, 16, 17 sind abgerundet, leicht oder stärker angeschrägt. Denkbar
ist es auch, dass die Köpfe 20 einer durchgehenden Reihe von Rundnocken 15 den auftreffenden
Stahlstrahl gezielt in die Kanäle 18, 19 hineinleitend ausgeführt sind, also alle
eine gleiche Schräge aufweisen. Nicht dargestellt ist, dass die Oberfläche 13 bis
zum Rand 12 oder nur im mittigen Bereich auch aufgeraut sein kann.
[0025] Um sicherzustellen, dass der auftreffende flüssige Stahl 9 sich gleichmäßig und schnell
in dem Körperboden 40 und damit zwischen den Rundnocken 15, 16, 17 verteilt und durch
die Kanäle 18, 19 abfließt, ist eine entsprechende Bemessung der Kanäle 18, 19 notwendig.
Neben der entsprechenden Bemessung der Kanäle 18, 19 kann es aber auch zweckmäßig
sein, die Oberfläche 13 des Körperbodens 40 zur Mitte 11 hin ansteigen zu lassen.
[0026] Aufgrund der besonderen Ausbildung des Einbaukörpers 1 ist es nun möglich, den jeweiligen
Einbaukörper 1 dort genau im Verteilergefäß 2 anzuordnen, wo eine gleichmäßige Verteilung
im gesamten Verteilergefäß 2 am optimalsten möglich ist. Bei länglichen Verteilergefäßen
2 nimmt man zweckmäßigerweise auch rechteckige Einbaukörper 1, bei quadratischen oder
nahezu quadratischen Verteilergefäßen können dagegen auch andere Formen des Einbaukörpers
1 gewählt werden, wie beispielsweise auch kreisrunde. Wichtig ist, dass der in dem
Einbaukörper 1 auftreffende Stahlstrahl 8, also der flüssige Stahl 9 ohne Spritzer
zuzulassen aufgenommen und aufgefangen wird, um dann gezielt innerhalb des Einbaukörpers
1 umgeleitet und zum höher liegenden Rand 29 weitergeleitet zu werden. Aufgrund der
besonderen Ausbildung dieses oberen Randes 29 mit seiner Rundung 31 oder anderen zweckmäßigen
Formgebungen der Stirnwand 36 ist dafür gesorgt, dass der flüssige Stahl 9 nun ruhig
und gleichmäßig an der Außenschräge 33 in Richtung Verteilergefäßboden 4 abgeleitet
wird. Es kann hier nicht mehr zu Strudeln und sonstigen Beeinflussungen kommen; vielmehr
ergibt sich ein laminarer Strom des flüssigen Stahls 9, der nun dem Auslass im Verteilergefäß
2 zuläuft. Während dieses ganzen Prozesses verbleibt der gesamte Einbaukörper 1 auf
dem Verteilergefäßboden 4, sodass auch weiterhin eventuell austretende flüssige Stahlstrahltropfen
sicher vermieden werden können. Erst nach annähernder Füllung des Verteilergefäßes
2 wird diese "Auffangfunktion" des Einbaukörpers 1 nicht mehr benötigt, sodass insbesondere
die Begrenzungswand 24 ,wegschmelzen" kann. Sie löst sich auf und wird vom flüssigen
Stahl 9 mitgenommen, wobei je nach Zweckmäßigkeit letztlich auch die Beschichtung
45 und auch die Ausgleichsschüttung 5 mit weggespült werden kann, ohne dass die Gefahr
besteht, dass auch der Verteilergefäßboden 4 mit beeinflusst und ausgewaschen wird.
Hohe Standzeiten des Verteilergefäßes 2 sind so gewährleistet.
[0027] Nachdem dann der Bär nach Aushärten des flüssigen Stahls 9 entnommen worden ist,
steht der gesamte Verteilergefäßboden 4 wieder zur Verfügung, um einen neuen Einbaukörper
1 anzubringen. Die Beschreibung verdeutlicht, dass der Gesamtbetrieb durch Verwendung
derartiger Einbaukörper 1 so gut wie gar nicht belastet wird. Der Vorteil dieses Einbaukörpers
1 ist aber eminent, weil der flüssige Stahl 9 sicher auf den Verteilergefäßboden 4
auftreffen kann, einmal ohne diesen zu beeinflussen und zum anderen die Bedienungsmannschaft
zu gefährden. Vielmehr wird der gesamte flüssige Stahl 9 im Einbaukörper 1 aufgefangen,
um dann so geschickt weitergeleitet zu werden, dass es ohne jede Beunruhigungen zum
Abfließen des flüssigen Stahls 9 kommen kann.
[0028] Ein beispielsweise rechteckiger Einbaukörper 1 weist auf drei Seiten Begrenzungswände
24 mit einer Außenschräge 33 auf, während die Stützwand 50 entsprechend der Wand des
Verteilergefäßes 1 senkrecht angesetzt ist. Eine solche Ausführung ist nicht dargestellt.
Wenn der Einbaukörper an eine Verteilergefäßwand angelehnt bzw. angeschlossen werden
soll, ist eben auf dieser Seite auf die Außenschräge zu verzichten. Sie ist dann nur
auf den freien Seiten vorhanden.
1. Verteilergefäß mit einem auf dem Verteilergefäßboden (4) angeordneten Einbaukörper
(1) zur Vermeidung von Spritz- und Verwirbelungserscheinungen im Eingussbereich (3)
des als Tundish bezeichneten Verteilergefäßes (2), wobei der Einbaukörper (1) auf
dem Verteilergefäßboden (4) im Aufprallbereich des Stahlstrahles (8) angeordnet ist,
wobei der Einbaukörper (1) aus einem Körperboden (40) und Begrenzungswänden (24) besteht,
wobei die Begrenzungswände (24) als Leitwände für den flüssigen Stahl (9) dienend
schräg oder bogenförmig geformt sind, wobei die Begrenzungswände (24) sowohl auf der
Innen- wie auf der Außenseite vom oberen Rand zum Körperboden schräg nach außen verlaufend
ausgebildet sind, wobei die Begrenzungswände (24) eine Höhe von 150-500 mm aufweisen
und wobei der Öffnungsquerschnitt (23) der Einbaukörper (1) mindestens 400x400mm beträgt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswände (24) eine Außenschräge (33) aufweisen, die schräg bis zum Verteilergefäßboden
(4) verlaufend ausgebildet sind und wobei die als Leitwände dienenden Begrenzungswände
(24) eine Schräge von 45° bis 50° zum Verteilergefäßboden (4)aufweisend ausgebildet
sind.
2. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Rand (29) das lineare Abströmen des Stahls (9) ergebend abgerundet ausgeführt
ist.
3. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Rand (29) in der Stärke bzw. Dicke reduziert
4. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekenntzeichnet,
dass der rechteckige Einbaukörper (1) Innenecken (26) aufweist, die durch einen rundumlaufend
ausgebildeten Formkörper (28) teilweise ausgefüllt sind.
5. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Begrenzungswände (24) und der Körperboden (40) aus Feuerfestbeton gefertigt eine
Baueinheit (30) bilden, wobei der Feuerfestbeton aus einem Material besteht, das ein
Zerfallen des Einbaukörpers (1) bei Hitzeeinwirkung in einer vorgegebenen Zeit bewirkt.
6. Verteilergefäß nach Anspruch 5,
dadurch gekenntzeichnet,
dass die Baueinheit (30) auf einer Ausgleichsschüttung (5) auf dem Verteilergefäßboden
(4) aufsteht und über eine Spritzgussmasse (6) festgelegt ist, die an die Außenschräge
(33) so angeformt ist, dass der Stahl (9) abströmen kann.
7. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Körperboden (40) eine aus einem Keramikschwammmaterial bestehende Beschichtung
(45) aufweist, oder dass der Körperboden (40) ganz aus Keramikschwammmaterial hergestellt
ist oder dass die gesamte Baueinheit (30) aus Keramikschwammmaterial besteht.
8. Verteilergefäß nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Keramikschwammmaterial grobporig ausgebildet ist.
9. Verteilergefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Körperboden (40) eine Oberfläche (13) aufweist, die von einer Vielzahl von aufrecht
stehenden und Kanäle (18, 19) ergebend in einem Abstand zueinander angeordneten Rundnocken
(15, 16, 17) besetzt ist.
10. Verteilergefäß nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rundnocken (15, 16, 17) einen gewölbten oder spitz zulaufenden Kopf (20) aufweisen,
einen Durchmesser von 20 - 35 mm und eine Höhe von 2 - 100 mm aufweisen und im Abstand
von 30 mm zueinander angeordnet sind.
11. Verteilergefäß nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kanäle (18, 19) zwischen den Rundnocken (15, 16, 17) zum Rand (12) des Körperbodens
(40) sich verbreiternd ausgebildet sind.
1. Distribution vessel having, disposed on the floor of the distribution vessel (4),
an insert body (1) for the prevention of splashing and turbulence in the pouring region
(3) of the distribution vessel (2), designated as a tundish, wherein the insert body
(1) on the floor of the distribution vessel (4) is disposed in the impact region of
the steel flow (8), wherein the insert body (1) is composed of a body floor (40) and
boundary walls (24), wherein the boundary walls (24) serving as guide walls for the
molten steel (9) are formed obliquely or arc-shaped, wherein by design the boundary
walls (24) travel obliquely outwards both on the inside and the outside from the upper
edge to the floor of the body, wherein the boundary walls (24) exhibit a height of
150-500 mm and wherein the opening cross-section (23) of the insert body (1) is at
least 400x400mm,
characterised in that
the boundary walls (24) exhibit an outer incline (33), which travels obliquely as
far as the floor of the distribution vessel (4) and wherein the boundary walls (24),
which serve as guide walls, exhibit an incline of 45° to 50° with respect to the floor
of the distribution vessel (4).
2. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the upper edge (29) is rounded by design such as to result in the linear flowing of
the steel (9).
3. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the upper edge (29) is reduced in terms of thickness and/or gauge.
4. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the rectangular insert body (1) exhibits internal corners (26), which are partially
filled by a circular shaped body (28).
5. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the boundary walls (24) and the body floor (40), which are manufactured from refractory
concrete form a construction unit (30), wherein the refractory concrete consists of
a material, which acts to disintegrate the insert body (1) under the effect of heat
within a specified time.
6. Distribution vessel according to Claim 5,
characterised in that
the construction unit (30) stands on a levelling fill (5) on the floor of the distribution
vessel (4) and is secured by an injection-moulding compound (6), which is formed onto
the outer incline (33) such that the steel (9) can flow away.
7. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the floor of the body (40) exhibits a coating made of a ceramic sponge material (45),
or that the floor of the body (40) is made wholly of ceramic sponge material or that
the whole construction unit (30) is made of ceramic sponge material.
8. Distribution vessel according to Claim 7,
characterised in that
the ceramic sponge material is large-pored by design.
9. Distribution vessel according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the floor of the body (40) exhibits a surface (13), which is covered by a plurality
of upright standing bosses (15, 16, 17) disposed at intervals to one another, which
bosses (15, 16, 17) form channels (18, 19).
10. Distribution vessel according to Claim 9,
characterised in that
the bosses (15, 16, 17) exhibit a curved or pointed top (20), a diameter of 20 - 35
mm and a height of 2-100 mm and are disposed at intervals of 30 mm to one another.
11. Distribution vessel according to Claim 10,
characterised in that
the channels (18, 19) between the bosses (15, 16, 17) are wider by design towards
the edge (12) of the floor of the body (40).
1. Récipient distributeur avec un corps encastrable (1) disposé sur le fond de récipient
distributeur (4) afin d'éviter les effets de giclage et de tourbillonnement dans la
zone de versement (3) du récipient distributeur (2) désigné « panier de coulée »,
étant donné que le corps encastrable (1) est disposé sur le fond du récipient distributeur
(4) dans la zone d'impact du jet d'acier (8), étant donné que le corps encastrable
(1) est composé d'un fond de corps (40) et de parois de délimitation (24), étant donné
que les parois de délimitation (24), qui servent de parois directrices pour l'acier
liquide (9), sont formées obliquement ou en forme d'arc, étant donné que les parois
de délimitation (24) sont formées aussi bien sur la face intérieure que sur la face
extérieure en biais vers l'extérieur partant du bord supérieur jusqu'au fond de corps,
étant donné que les parois de délimitation (24) ont une hauteur de 150-500 mm et étant
donné que la section d'ouverture (23) des corps encastrables (1) est au moins 400x400
mm,
caractérisé en ce que
les parois de délimitation (24) présentent une inclinaison extérieure (33) qui court
en biais jusqu'au fond du récipient distributeur (4), et étant donné que les parois
de délimitation (24) servant de parois directrices présentent une inclinaison de 45°
à 50° vers le fond du récipient distributeur (4).
2. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bord supérieur (29) est arrondi de manière à permettre l'écoulement linéaire de
l'acier (9).
3. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bord supérieur (29) a une épaisseur réduite.
4. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le corps encastrable (1) rectangulaire présente des coins intérieurs (26) qui sont
remplis partiellement par un corps de moule (28) circonférentiel.
5. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois de délimitation (24) et le fond de corps (40), fabriqués en béton réfractaire,
forment une unité modulaire (30), étant donné que le béton réfractaire est composé
d'un matériau qui entraîne la décomposition du corps encastrable (1) en cas d'exposition
à la chaleur pendant un temps prédéfini.
6. Récipient distributeur selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'unité modulaire (30) est érigée sur une fondation de compensation (5) sur le fond
du récipient distributeur (4) et y est fixée à l'aide d'une matière à mouler par injection
(6) qui est formée sur l'inclinaison extérieure (33) de manière à ce que l'acier (9)
puisse s'écouler.
7. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fond de corps (40) présente un revêtement (45) composé d'un matériau en éponge
céramique, ou en ce que le fond de corps (40) est fabriqué entièrement en un matériau en éponge céramique
ou en ce que l'unité modulaire (30) entière est en un matériau en éponge céramique.
8. Récipient distributeur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le matériau en éponge céramique est macroporeux.
9. Récipient distributeur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fond de corps (40) présente une surface (13) qui est occupée par une pluralité
de cames rondes (15, 16, 17) verticales disposées à une certaine distance l'une de
l'autre et formant des canaux (18, 19).
10. Récipient distributeur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
les cames rondes (15, 16, 17) présentent une tête (20) arquée ou pointue, ont un diamètre
de 20 - 35 mm et une hauteur de 2-100 mm et sont disposées à une distance de 30 mm
l'une de l'autre.
11. Récipient distributeur selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
les canaux (18, 19) entre les cames rondes (15, 16, 17) sont formés de manière à s'élargir
vers le bord (12) du fond de corps (40).